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18. Juni 2018

Zoo

„Ein Weibchen hat den Roboter in den Arm genommen“

In der BBC-Serie „Spy in the Wild“ haben Dokumentarfilmer verschiedenste Tierarten unterwandert: Sie entsendeten Spionage-Roboter, die den Tieren verblüffend ähnlich waren. Und filmten Reaktionen, über die auch Zoologen staunen. (Mehr in: Technology Review)

Die Vorhersage humaner Zoonosen

Etwa zwei Drittel, der für den Menschen schädlichen Krankheitserreger, werden von anderen Wirbeltieren auf den Menschen übertragen. Ebola, Tollwut und die Vogelgrippe sind die bekannten Infektionskrankheiten solchen Ursprungs, die Mikrobiologen Zoonosen nennen. (Mehr in: BrainLogs)

Mutter-Kind-Bindung – Studie der Universität Hamburg zeigt: Oxytocin schlägt Testosteron

Verschiedene Hormone beeinflussen die mütterlichen Gefühle. Während Oxytocin die Bindung zum Kind stärkt, scheint Testosteron mütterliches Verhalten zu unterdrücken. Eine Studie von Sarah Holtfrerich und Jun.-Prof. Dr. Esther Diekhof aus der Abteilung Neuroendokrinologie am Institut für Zoologie zeigt nun, dass Oxytocin die negative Wirkung von Testosteron ausgleichen kann. Dies berichten die Wissenschaftlerinnen in der aktuellen

Leopardenmahlzeit – Weibchen speisen vielfältiger

Die Weibchen der großen Raubkatzenart haben ein weit größeres Beutespektrum als ihre männlichen Artgenossen. Den Top-Beutegreifern der afrikanischen Savanne steht bekanntlich eine breite Palette an Beutetieren zur Verfügung. Aber spezialisieren sich Individuen dabei auf die Jagd bestimmter Tiergruppen – und wenn ja: auf welche und warum? Das war bisher weitgehend unbekannt. Christian Voigt und seine

Raubtiere im Zoo gebären zur gleichen Jahreszeit wie in der Natur

Die Saisonalität der Fortpflanzung ist ein fixes Merkmal einer Tierart – auch Raubtiere im Zoo gebären gleichzeitig wie ihre Artgenossen in natürlicher Umgebung. Dies zeigen For-schende der Universität Zürich auf. Einige Tierarten verkürzen ihre Tragzeit, um dem Nachwuchs ideale Bedingungen zu bieten, andere verlangsamen sie. Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Biologische Heuschrecken-Abwehr: Universität Graz patentiert Bio-Pestizid

Durch den Klimawandel werden Heuschrecken-Schwärme in naher Zukunft zur Bedrohung für die nordamerikanische Landwirtschaft. Bislang eingesetzte Gifte schaden dem gesamten Ökosystem und reichern sich auch im menschlichen Körper an. Manfred Hartbauer, Zoologe der Universität Graz, hat nun ein für die Umwelt harmloses Bio-Pestizid entwickelt und weltweit zum Patent angemeldet. Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst

Zoologie: Vater aller Pferde

Fast alle Hengste der Welt könnten einen gemeinsamen Urahn haben: ein Zuchtpferd der alten Römer. Das schließen Forscher aus dem Erbgut lebender und verstorbener Pferde. (Mehr in: ZEIT ONLINE: Mehr aus Forschung und Wissenschaft)

Des Vaters Erbe: Die männliche Seite der Pferdedomestikation

Weltweit gibt es gegenwärtig etwa 60 Millionen Pferde – 12 Millionen Hengste und 48 Millionen Stuten. Nahezu alle heute lebenden Hengste stammen von einem Hengst aus der Eisenzeit ab – wie eine internationale Studie unter Leitung des Berliner Leibniz-Instituts für Zoo- und Wildtierforschung und der Universität Potsdam jetzt erstmalig belegt. Die Forschungsergebnisse wurden in der

In den Farben des Regenbogens

Madagaskar ist ein Paradies für Chamäleons. Mehr als 40% der 206 bekannten Arten leben ausschließlich auf dieser Insel. Münchner und madagassische Forscher haben nun drei neue Arten entdeckt, darunter das prächtig gefärbte Regenbogenchamäleon und eine Art mit einem Loch im Schädel. Die drei Neuentdeckungen sind nur aus sehr kleinen Verbreitungsgebieten bekannt und vermutlich stark gefährdet.

Verschwenderische Blaualgen: Überraschendes Angebot an Aminosäuren für Zooplankton

In der internationalen Fachzeitschrift Limnology and Oceanography berichtet die Rostocker Meeresbiologin Natalie Loick-Wilde von einer Studie in der zentralen Ostsee, mit der ihr und ihren KollegInnen vom Leibniz-Institut für Ostseeforschung Warnemünde und dem US-amerikanischen Georgia Institute of Technology der Nachweis gelang, dass Blaualgen in einem späten Stadium ihrer Blüte einen Überschuss an Aminosäuren produzieren. In

Genetisch arm, aber gesund – die Schabrackenhyäne

Ein internationales Forscherteam unter Beteiligung der Universität Potsdam, des Tierparks Berlin und des Berliner Leibniz-Instituts für Zoo- und Wildtierforschung (Leibniz-IZW) hat erstmals die Genetik der Schabrackenhyäne untersucht. Die Ergebnisse zeigen, dass der Bestand seit einer Million Jahren kontinuierlich abnimmt und die Schabrackenhyänen überraschenderweise die bei Säugetieren geringste bisher gefundene genetische Variabilität aufweisen. Auf ihre Gesundheit

Was ein "Haa" über eine Futterstelle verrät

Futterrufe von Kolkraben geben Aufschluss über Alter und Geschlecht Wenn Kolkraben (Corvus corax) an einer Futterstelle auf Probleme stoßen, äußern sie spezielle Futter-assoziierte Laute, um Angehörige derselben Art zu Hilfe zu rufen. Laut einer Studie von WissenschafterInnen der Universität Wien und der Universität Cambridge beinhalten diese Rufe Hinweise über das Alter und Geschlecht des rufenden

Dell S518WL im Test

Weitwinkel-Laserprojektor für KMUs Dell S518WL im Test Der lampenlose Kurzdistanz-Projektor S518WL von Dell startet sofort und braucht keinen PC. Leider umfasst die Ausstattung kein Zoomobjektive. (Mehr in: COM! – Das Computer Magazin)

Blutmahlzeit stärkt Virenabwehr – nahrungsspezifische Anpassungen bei Vampirfledermäusen

Vampirfledermäuse ernähren sich ausschließlich von Blut – eine einzigartige Lebeweise unter Säugetieren. Man vermutet schon lange, dass im Laufe der Evolution hochspezifische Anpassungen zu dieser Lebensweise geführt haben, die im Genom dieser Tiere sichtbar wären. Auch die Gemeinschaft der Mikroorganismen im Verdauungstrakt, das Mikrobiom, spielt vermutlich eine wesentliche Rolle beim Verdauen von Blut. WissenschaftlerInnen des

Wildpferde Fehlanzeige – Przewalski-Pferd ist verwildertes Hauspferd

Przewalski-Pferde gelten als die letzten Wildpferde. Eine neue internationale Studie unter der Leitung von Professor Ludovic Orland und mit Beteiligung des Leibniz-Instituts für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) zeigt nun, dass dies nicht zutrifft. Die Studie, die heute in der Fachzeitschrift Science veröffentlicht wurde, verändert unsere Sicht auf die Ursprünge der Hauspferde. Mithilfe archäologischer und genetischer

Stammbaum der Tagfalter erstmalig umfassend neu aufgestellt

Ein internationales Wissenschaftlerteam unter der Federführung von Dr. Marianne Espeland, Zoologisches Forschungsmuseum Alexander Koenig – Leibniz-Institut für Biodiversität der Tiere in Bonn, überarbeitet mit einer großen Datenmenge an genomischen Informationen den Stammbaum der Tagfalter. Die neuen Erkenntnisse zeigen: Die mutualistischen Wechselbeziehung zwischen Schmetterlingen und Ameisen sind in der Evolution drei Mal unabhängig entstanden: ein Mal

Unsterblichkeit und Jenseitigkeit – Symbolik in der Architektur des Museums Koenig

In der Architektur des Zoologischen Forschungsmuseums Alexander Koenig – Leibniz-Institut für Biodiversität der Tiere in Bonn findet man zahlreiche Abbildungen von Tieren der Bildhauer Karl Menser und Jakobus Linden. Die Symbolik der Metall- und Sandsteinskulpturen der Fassade und auf dem Dach des Museums Alexander Koenig wird in der gerade erschienen Koenigiana erstmals systematisch betrachtet und

Das Erfolgsgeheimnis der Berliner Wildschweine: Ein Leben ohne Angst

Wildschweine sind bekannt für ihr ausgezeichnetes Lernverhalten und ihre hohe Flexibilität – zu Recht, denn die urbanen Vierbeiner nehmen die Stadt ganz anders wahr als ihre Artgenossen vom Land. Während das Stadtschwein mitten in menschlichen Siedlungen lebt und menschliche Nähe bis auf wenige Meter toleriert, vermeiden die Landschweine sowohl den Menschen selbst als auch menschlich

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