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20. November 2017

Zoo

DNA-Barcoding: Feldwespen in Europa mit integrativer Taxonomie erstmalig umfassend bearbeitet

Wissenschaftlern der Zoologischen Staatsammlung München (SNSB-ZSM) ist es gelungen, die Feldwespen von Europa und dem Mittelmeerraum vollständig zu revidieren und die Verwandtschaftsbeziehungen zwischen den Arten aufzuklären. Dabei setzten sie erstmalig auf die sogenannte integrative Taxonomie, in dem sie die klassischen Methoden der morphologischen Untersuchung mit modernen Methoden des DNA-Barcoding kombinierten. Im Rahmen dieser Untersuchung konnten

Umweltbedingungen beeinflussen die kognitive Leistung und das Gehirnvolumen von Spinnen

Die physische und soziale Umwelt hat selbst bei kleinen Tieren wie Springspinnen einen starken Einfluss auf die Entwicklung von Gehirn und Verhalten. Dies konnten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität Hamburg und der Universität Greifswald in verschiedenen Studien nachweisen. Die Ergebnisse der aktuellen Untersuchungen wurden jetzt in den internationalen Fachzeitschriften Animal Cognition und Journal of Zoology

Erkenntnisse zu schnellen Schaben helfen Robotern das Laufen lernen

Am Beispiel von Schaben konnte ein Team um den Kölner Zoologen Dr. Tom Weihmann erstmals nachweisen, dass schnell laufende Insekten, ganz ähnlich wie schnelle Säugetiere, bei mittleren Geschwindigkeiten ihr Laufmuster wechseln. Dieser Gangartwechsel ähnelt dem Wechsel vom Trab zum Galopp bei Pferden und anderen Wirbeltieren. Die Untersuchung ist jetzt im Fachjournal „Frontiers in Zoology“ erschienen.

Wettstreit um Weibchen macht Männchen leistungsstärker – bei Fruchtfliegen

Wenn sich Weibchen ihre Paarungspartner auswählen dürfen, führt das langfristig (Evolution) zu leistungsfähigeren Männchen. Das fanden Wissenschaftler der Universitäten Sheffield und St. Andrews sowie des Berliner Leibniz-Instituts für Zoo- und Wildtierforschung heraus. Die gemeinsame Studie wurde in der Fachzeitschrift „Animal Behaviour“ veröffentlicht. Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Spermien von Kängurus enthalten ungewöhnliche Fettsäuren

Mit künstlicher Besamung lassen sich bedrohte Tierarten erhalten. Was bei vielen Säugetieren möglich ist, gelang bisher bei Kängurus nur in Ausnahmen – ihre Spermien sind nach dem Einfrieren zu stark geschädigt. Jetzt haben Wissenschaftlerinnen des Leibniz-Instituts für Zoo- und Wildtierforschung (Leibniz-IZW) in Zusammenarbeit mit der Universität Leipzig die Zusammensetzung von Känguruspermien mithilfe der Massenspektrometrie analysiert.

Gepanzerte Schönheit in Gefahr – Neu entdeckte kolumbianische Schildkröte benötigt Schutz

Dresden, den 06.10.2017. Senckenberg-Wissenschaftler haben gemeinsam mit kolumbianischen Kollegen eine neue Schildkröten-Art in Kolumbien entdeckt. Die neue Spezies gehört zur Gattung der auffällig gefärbten Schmuckschildkröten und ist erstaunlicherweise mit Arten verwandt, die in mehreren Tausend Kilometer Entfernung vorkommen. In ihrer heute im Fachjournal „Journal of Zoological Systematics and Evolutionary Research“ erschienenen Arbeit plädieren die Wissenschaftler

Ewig junge Ohren? Schleiereulen werden im Alter nicht schwerhörig

Mit zunehmendem Alter werden alle Menschen irgendwann schwerhörig. Denn die Haarsinneszellen und Nervenverbindungen im Innenohr gehen unwiederbringlich verloren. Von Vögeln hingegen ist bekannt, dass sie die entsprechenden Zellen neu bilden können. Ob dies auch bei alten Tieren der Fall ist, ist bisher jedoch kaum untersucht. Ein Team um die Zoologin Dr. Ulrike Langemann von der

Vom Selbstvertrauen der Ratten bis zu Brautwerbung mit Stromsignalen

Tagung der Deutschen Zoologischen Gesellschaft an der Universität Bielefeld 400 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus 15 Ländern kommen von Montag bis Freitag, 11. bis 15. September, zu einer Konferenz an der Universität Bielefeld zusammen. Sie diskutieren auf der 110. Tagung der Deutschen Zoologischen Gesellschaft (DZG) neue Forschungsergebnisse. Auf der Konferenz treffen hochrangige Forschende auf Nachwuchswissenschaftlerinnen und

Hoffnung auf mehr Schutz für den Netzpython

Der Handel mit Häuten des Netzpythons ist ein so lukratives Geschäft, dass illegale Exporte stark zunehmen und bestehende Handelsbeschränkungen im großen Stil umgangen werden. Das gefährdet die Stabilität der Bestände. Wissenschaftler des UFZ und der Royal Zoological Society Scotland (RZSS) entwickeln deshalb genetische Methoden, um der individuellen Herkunft der Reptilien und potenziellen Handelswegen der Häute

Den Geräte-Zoo im Griff behalten mit UEM

Unified Endpoint Management (UEM) Den Geräte-Zoo im Griff behalten mit UEM Neue Lösungen verknüpfen Enterprise Mobility und Desktop-Management: Unified Endpoint Management (UEM) lautet das Zauberwort für eine zentrale Verwaltung. (Mehr in: COM! – Das Computer Magazin)

Affen aus dem Weltraum zählen? Neue Methoden helfen die Artenvielfalt zu erfassen

Ein internationales Wissenschaftlerteam hat einen hochmodernen, multidisziplinären Ansatz entwickelt, der mittels neuer Technologien Artenvielfalt und Risiken für Wildtiere auf Landschaftsebene erfasst. Die Forschungsergebnisse sind jetzt in der Fachzeitschrift „Nature Ecology and Evolution“ erschienen. Das internationale Forschungsprojekt wird von dem Kunming Institute of Zoology in China, der University of East Anglia, der University of Leicester und

Tierschutz: Wie schließt man einen Zoo?

Der Tierpark von Buenos Aires stellt nach 128 Jahren den Betrieb ein. Auf Druck von Aktivisten. Nur, wohin mit den Tieren? Die wenigsten können in der Wildnis überleben. (Mehr in: ZEIT ONLINE: Mehr aus Forschung und Wissenschaft)

Krokodilfarmen in Thailand: Gruseliges Geschäft

Mehr als 1,2 Millionen Krokodile werden in Thailand gezüchtet. In Zoos sollen sie Schaulustige das Fürchten lehren – in riesigen Brut- und Schlachtfarmen werden die Reptilien massenhaft zu Leder und Fleisch verarbeitet. (Mehr in: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft)

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