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Lucy hatte ein affenähnliches Gehirn

Eine neue Studie der Paläoanthropologen Philipp Gunz und Simon Neubauer vom Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie in Leipzig enthüllt, dass Australopithecus afarensis ein affenähnliches Gehirn hatte. Die berühmte Lucy gehört dieser Urmenschenform an. Das lange Gehirnwachstum lässt jedoch vermuten, dass die Kinder dieser Art so wie bei Menschen lange Zeit auf elterliche Fürsorge angewiesen waren.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Hirntumoren bei Kindern: Erblicher Gendefekt bringt die Eiweißregulation aus dem Gleichgewicht

Bei einem bestimmten Typ von Medulloblastomen – gefährlichen Hirntumoren bei Kindern – sind die Ursachen in 40 Prozent aller Fälle angeboren. Das zeigt eine aktuelle Genomanalyse von Wissenschaftlern des Hopp-Kindertumorzentrums (KiTZ), des Europäischen Laboratoriums für Molekularbiologie (EMBL) und zahlreichen Kollegen weltweit, die jetzt im Fachmagazin Nature veröffentlicht wurde. Eine besondere Rolle spielt dabei ein genetischer Defekt, der bei 15 Prozent dieser Kinder auftritt und dazu führt, dass die Produktion und der Abbau von Eiweißen aus dem Gleichgewicht geraten.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Sensationsfund: Spuren eines Regenwaldes in der Westantarktis

90 Millionen Jahre alter Waldboden belegt unerwartet warmes Südpol-Klima in der Kreidezeit

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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BESSY II: Millionenfach schnellerer Wechsel von zirkular polarisierten Lichtpulsen

Am Speicherring BESSY II hat ein Team gezeigt, wie sich die Händigkeit (Helizität) von zirkular polarisierter Synchrotronstrahlung schneller umschalten lässt – und zwar bis zu einer Million Mal schneller als bisher. Sie nutzten dazu einen am HZB entwickelten elliptischen Doppel-Undulator und betrieben den Speicherring im sogenannten Two-Orbit-Modus. Dies ist eine besondere Betriebsart, die erst vor kurzem an BESSY II entwickelt wurde und die Basis für die schnelle Umschaltung liefert. Der ultraschnelle Wechsel der Lichthelizität ist vor allem für Untersuchungen von Prozessen in magnetischen Materialien interessant und wird schon seit langem von einer großen Nutzergemeinde erwartet.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Über die Verteilung der Artenvielfalt auf unserem Planeten

In den offenen Meeren der gemässigten Klimazone machen grosse Raubfische wie Thunfische oder Haie intensiver Jagd auf Beute als in tropischen Gewässern nahe des Äquators. Mit diesem Resultat fordert eine Studie unter der Leitung von Marius Rösti von der Universität Bern eine schon lange bestehende Erklärung für die Verteilung der Artenvielfalt auf unserem Planeten neu heraus.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Coronavirus: Virologische Details zur Münchner Fallgruppe / Nature

Gemeinsame PM von Charité, München Klinik Schwabing & Institut für Mikrobiologie der Bundeswehr

Anfang Februar haben Forschungsgruppen der Charité – Universitätsmedizin Berlin, der München Klinik Schwabing und des Instituts für Mikrobiologie der Bundeswehr ihre Erkenntnisse zur leichten Übertragbarkeit von SARS-CoV-2 in die Öffentlichkeit getragen. Ihre detaillierten Beobachtungen des Infektionsverlaufs bei der ersten Gruppe von COVID-19-Patienten in Deutschland sind jetzt in Nature* erschienen. Auf Basis dieser Erkenntnisse lassen sich Kriterien erarbeiten, nach denen COVID-19-Patienten bei begrenzten Bettenkapazitäten frühestens aus dem Krankenhaus entlassen werden könnten.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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LUH-Forschergruppe entdeckt neues Calciumphosphat

Mineral ist interessanter Kandidat für Anwendung in der Implantologie, Medikamentenentwicklung oder Wasseraufbereitung

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Europäische Forscher fordern: Umweltfreundlichkeit des Mückenbekämpfungsmittels Bti muss weiter überprüft werden

Europäische Forscher haben die vorhandene Fachliteratur zum Einsatz des Mückengifts „Bacillus thuringiensis israelensis“ (Bti) analysiert und die bisher umfassendste Expertenbewertung der Auswirkungen von Bti auf die Umwelt vorgelegt. Bti wird weltweit häufig eingesetzt, um die Belästigung durch Stechmücken zu verringern.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Blockierung des Eisentransports könnte Tuberkulose stoppen

Tuberkulose-Bakterien brauchen Eisen zum Überleben. Wird der Eisentransport in den Bakterien gestoppt, so kann sich der Tuberkulose-Erreger nicht weiter vermehren. Nun haben Forscher der Universität Zürich die Struktur des Transportproteins ermittelt, das für die Eisenzufuhr zuständig ist. Dies eröffnet Möglichkeiten zur Entwicklung neuer Medikamente.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Partnerwechsel bei Flechten lassen sich vorhersagen

Zu zweit ist man manchmal stärker – so auch bei Flechten, die als Lebensgemeinschaft aus Pilz und Alge oder Cyanobakterium fast alle Winkel der Erde besiedeln. Ein Erfolgsgeheimnis dieser Symbiose ist es, einen seiner beiden Partner austauschen zu können. Im Fachblatt „Proceedings of the Royal Society B“ präsentiert ein Forschungsteam von Senckenberg aktuell eine Studie zur Flechtengattung Umbilicaria, der zufolge sich vorhersagen lässt, wann dieser Austausch stattfindet. Die Temperatur spielt hier eine entscheidende Rolle. Die Forscher*innen wollen anhand der Ergebnisse besser vorhersagen, wie Symbiosen, zu denen Flechten zählen, mit dem Klimawandel umgehen.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Was die Identität von Zellen bestimmt

Wissenschaftler vom Hector Institut für Translationale Hirnforschung und von der Stanford Universität zeigten bei Mäusen, wie sogenannte Pionier-Faktoren die Identität von Nerven- und Muskelzellen bestimmen. Während der Embryonalentwicklung sorgen diese Faktoren dafür, dass sich die verschiedenen Körperzellen ausbilden können. Experimentell können Pionier-Faktoren sogar genutzt werden, um Zelltypen zu verwandeln, beispielsweise Haut- in Nervenzellen. Das erlaubt es Wissenschaftlern, spezifische Zelltypen für die Forschung zu gewinnen.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Neu entdeckter Mechanismus löst Zelltod und Entzündungen aus

Forscher und Forscherinnen aus Köln, Texas und London beschreiben in der Fachzeitschrift „Nature“ ihre Entdeckung eines neuen Mechanismus, der zu der Pathogenese von entzündlichen Erkrankungen beitragen könnte.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Die Klügere gibt nach – Hochschule Bremen entwickelt biologisch inspirierte Tauchdrohne

Die größten Teile der Weltmeere sind noch immer „unentdecktes Land“ mit großem ökologischen und vielversprechendem wirtschaftlichen Potenzial. Autonome Unterwasserfahrzeuge (AUVs) ermöglichen es uns, solche Orte zu erreichen und zu erforschen. Wenn konventionelle AUVs jedoch mit ihrer Umgebung kollidieren, können sie schwere Schäden an sich selbst und ihrer Umwelt verursachen oder sogar begleitende Taucher gefährden. Um solche Unfälle zu verhindern, ist ein erhebliches Maß an hochentwickelter Steuerungshardware erforderlich.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Lerneinheiten für eine bessere Ausbildung von Gesundheitsfachkräften

Viele Patientinnen und Patienten verstehen ihre Pflegekräfte, Ärzte oder Therapeuten nicht richtig oder scheinen sich nicht an ihre Empfehlungen zu halten. Wie können Pflegende insbesondere wenig gesundheitskompetente Patienten besser unterstützen? Im Rahmen des europäischen Forschungsprojektes „IMPACCT“ haben Experten an der Jacobs University Bremen entsprechende Lerneinheiten für die Ausbildung künftiger Gesundheitsfachkräfte entwickelt. Ihre Empfehlungen sind in einem jetzt erschienenen Beitrag in der Pflege-Fachzeitschrift „PADUA“ nachzulesen.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Wie lassen sich unangenehme Gerüche vermeiden?

Weniger Störgeruch in Kunststoff-Rezyklaten durch getrennte
Sammlung der Verpackungsabfälle

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Konservierung von Hodenzellen zum Erhalt gefährdeter Katzenarten

Nach Auflösung des Gewebeverbands überleben Hodenzellen die Konservierung bei minus 196°C

Ein Forschungsteam des Leibniz-Instituts für Zoo- und Wildtierforschung (Leibniz-IZW) hat eine Methode zur Isolierung von Hodenzellen und deren Gefrierkonservierung entwickelt. Ziel ist es, die Methode zur Erhaltung von Zellen des männlichen Fortpflanzungstraktes von gefährdeten und bedrohten Katzenarten zu nutzen. Diese Methode wurde vor kurzem in der Fachzeitschrift „Cryobiology“ veröffentlicht.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Jade Hochschule entwickelt Messverfahren zur Prüfung von Schweißnähten unter Wasser

Bisher sind für die Prüfung von Unterwasserbauwerken wie Brücken oder Offshore-Windkraft-Anlagen Taucher im Einsatz. Deren Einsätze sind teuer, zeitlich begrenzt und die Ergebnisse sind durch schlechte Sichtbedingungen unter Wasser oft ungenau. Wissenschaftler der Jade Hochschule entwickelten jetzt ein teilautomatisiertes Messverfahren, das die Prüfung von Schweißnähten unter Wasser ermöglicht – objektiv und hochgenau. „Durch die Weiterentwicklung des Verfahrens könnten zukünftig Produktions- und Prüfabläufe effizienter gestaltet werden, wodurch ein großer wirtschaftlicher Mehrwert entstehen kann“, sagt Projektleiter Prof. Dr. Thomas Luhmann.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Immunabwehr: RNA gewährt Standfestigkeit

Ein fester Stand ermöglicht wirkungsvolle Gegenschläge: Was beim Boxen gilt, lässt sich auch auf die körpereigene Abwehr von Krankheitserregern übertragen – das legen zumindest die neuesten Erkenntnisse eines medizinischen Forschungsteams aus Marburg und Berlin nahe. Demnach stabilisieren RNA-Kettenmoleküle die Arbeitsplattform, von der aus die Immunabwehr operiert, um Krankheitserreger zu bekämpfen. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler berichten in der aktuellen Ausgabe des Forschungsmagazins PNAS über ihre Ergebnisse.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Pionierarbeit für die Ausstellung der Zukunft

Viele Schiffsmodelle aus dem Bestand des Deutschen Schifffahrtsmuseums / Leibniz-Institut für Maritime Geschichte (DSM) könnten bald im Internet zu sehen sein – zu jeder Zeit, kostenlos und in aller Welt. Dabei muss viel Pionierarbeit geleistet werden, denn das Feld ist bisher wenig erschlossen. Dennis Niewerth beschäftigt sich seit zehn Jahren mit der Digitalisierung von Museen und hat auch seine Doktorarbeit dazu veröffentlicht. Er sieht in dem Vorgang keine Gefahr, sondern eine Chance für Museen.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Riesiges Erbgut des Störs entschlüsselt: Lebendes Fossil mit bewegter Genomevolution

Störe lebten schon vor 300 Millionen Jahren auf der Erde und haben sich äußerlich seitdem kaum verändert. Einem Team von Forschern aus Würzburg und Berlin ist es jetzt gelungen, ihr höchst komplexes, weil vielfach verdoppeltes, Erbgut zu entschlüsseln. Sie haben damit ein bislang fehlendes Puzzleteil zum Verständnis der Genomevolution der Wirbeltiere geliefert.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Ökosystemleistungen kennen keine Grenzen / Studie bewertet und quantifiziert Ökosystemleistungs-Ströme

Was haben Kakao, Zugvögel, Hochwasserschutz und Pandas gemeinsam? Viele Länder profitieren von Ökosystemleistungen, die zuvor in anderen Ländern erbracht wurden. Wo und wie Ökosystemleistungs-Ströme verlaufen, ist jedoch kaum bekannt. Wissenschaftler*innen des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung (UFZ) und des Deutschen Zentrums für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) konnten nun in einer im Fachjournal Global Environmental Change veröffentlichten Studie zeigen, wie interregionale Ökosystemleistungs-Ströme aufgedeckt und quantifiziert werden können.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Versteckte Botschaften in Proteinbauplänen: Neuer Mechanismus zur Regulation der Aktivität von Stammzellen entdeckt

Wissenschaftler vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) und vom Heidelberger Institut für Stammzelltechnologie und Experimentelle Medizin (HI-STEM)* sowie vom Max-Planck-Institut in Freiburg haben einen neuen Steuerungsmechanismus identifiziert, der es Stammzellen in Notfallsituationen ermöglicht, ihre Aktivität anzupassen. Die Stammzellen verändern hierzu simultan die in den Genabschriften verschlüsselten Baupläne für Hunderte von Proteinen. So steuern sie die produzierte Proteinmenge und können auch die Bildung bestimmter Protein-Varianten von Proteinen kontrollieren.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Hamsterkäufe sind ein Versuch der Rebellion gegen die eigene Hilflosigkeit

Eine Studie der Universität Köln hat die Ursachen des veränderten Konsumverhaltens in Zeiten des Coronavirus untersucht / Erste Ergebnisse aus Deutschland zu den Gründen für Hamsterkäufe

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Forscher warnen: Der Artenverlust in Regenwäldern hat dramatischere Folgen als gedacht

Schon das Verschwinden eines geringen Anteils großer Tierarten könnte ausreichen, um die Leistungen von Tieren im tropischen Regenwald deutlich herabzusetzen. Zu diesem Schluss kommen Senckenberg- Wissenschaftler*innen aktuell im Fachmagain „Nature Communications“ anhand einer Studie fruchtfressender Vögel. Das Team hatte simuliert, wie sich ökologische Netzwerke zwischen Vögeln und Pflanzen zukünftig entwickeln könnten und welche Auswirkungen dies für das Ökosystem hätte. Die Autoren warnen, dass die Folgen des Aussterbens großer Tierarten unterschätzt werden.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Brillen-Flora: das Miniversum vor der Nase

Fast jeder zweite Europäer trägt eine Brille. Aufgrund ihrer exponierten Position mitten im Gesicht, der Nähe zu Mund und Nase und häufigem Hautkontakt, insbesondere durch die Hände, sind Brillen nachweislich deutlich mit Mikroorganismen kontaminiert. Die Hochschule Furtwangen hat nun die weltweit erste molekularbiologische Studie zur bakteriellen Besiedlung von getragenen Brillen veröffentlicht.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Autophagie: Neue Rolle des Mechanismus für zelluläre Abfallentsorgung entdeckt

Proteine, die normalerweise den Prozess der zellulären Abfallentsorgung steuern, regulieren auch die Geschwindigkeit des Transports innerhalb der Zellen / Neue Studie in der Fachzeitschrift „Nature Communications“ veröffentlicht

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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KIT: Neue Materialien: Strahlendes Weiß ohne Pigmente

Polymerfolien, die extrem dünn sind und eine hohe Lichtstreuung aufweisen, sind das Ergebnis eines neuen Verfahrens aus dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT). Das kostengünstige Material lässt sich industriell auf unterschiedlichsten Gegenständen aufbringen, um ihnen eine attraktive weiße Optik zu verleihen. Zudem kann das Verfahren Produkte umweltfreundlicher machen.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Coronakrise – Ein Wettlauf gegen die Zeit

Virologe Gerd Sutter entwickelt einen Impfstoff gegen das neue Coronavirus – mit einem vielversprechenden Ansatz, der gegen das MERS-Coronavirus schon am Menschen getestet wird.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Paläopathologische Untersuchungen an Fischsauriern aus der Zeit der Trias und des Juras.

Wurde das Leben in den Urzeitmeeren im Laufe der Jahrmillionen zunehmend gefährlicher? Dieser Frage sind WissenschaftlerInnen des Naturkundemuseums Stuttgart und der Universität Uppsala in Schweden nachgegangen und haben dafür hunderte von Fischsaurierfossilen aus der Zeit der Trias vor 240 Millionen Jahren und der Zeit des Jurameeres vor ca. 180 Millionen Jahren untersucht. Die Forscher hatten in den Museumssammlungen bemerkt, dass die an den Skeletten der Fossilien sichtbaren Verletzungen -Pathologien- zum großen Teil ähnlich sind. Sie waren daraufhin überzeugt, durch genaue Analysen der Knochen mehr über die Biologie der Meeresreptilien des Erdmittelalters herausfinden zu können.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Aufnahmestopp für Insulin – die Rolle der Blutgefäße bei der Insulinresistenz

Damit Insulin seine Wirkung ausüben und Glukose aus dem Blut in die Muskelzellen transportiert werden kann, muss das Hormon zunächst das Endothel durchqueren, die Zellschicht, die die Blutgefäße von innen auskleidet. Wissenschaftler vom Deutschen Krebsforschungszentrum und vom Universitätsklinikum Heidelberg und der Universitätsmedizin Mannheim haben jetzt festgestellt, dass bei übergewichtigen Mäusen ein Signalweg angekurbelt ist, der diesen Schritt verhindert und so die Insulinresistenz fördert. Mit diesem Ergebnis tragen die Forscher entscheidend dazu bei, das metabolische Syndrom und das Entstehen von Diabetes besser zu verstehen.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Schönheit ist …

Was ist schön? Diese Frage lässt sich gar nicht so leicht beantworten, denn Schönheit ist nichts Objektives. Schönheitsideale sind kulturell und historisch bedingt, sind gesellschaftliche Normen, produzieren und reproduzieren gesellschaftliche Machtstrukturen. Anhand von Medien hat sich Prof. Dr. Heike Steinhoff vom Englischen Seminar der Ruhr-Universität Bochum (RUB) diese Ideale angeschaut. Sie stellt fest: Der Trend geht von der Optimierung des Körpers hin zur mentalen Optimierung. Liebe deinen Körper, egal wie er aussieht – das klingt zunächst gut, bürdet aber die Verantwortung für das eigene Wohlbefinden allein dem Individuum auf.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Science-Publikation: Trockenstress – Biologen entschlüsseln SOS-Signal von Pflanzen

Peptidhormon steuert vorzeitigen Abwurf von Blüten und Früchten: Team der Universität Hohenheim entdeckt neuartigen Signalweg

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Wie vergessene „Drachen“ wiederbelebt werden

Seit über 100 Jahren wurde angenommen, dass es nur drei Arten Segelechsen in Südostasien gibt. Durch eine neue Studie konnte nun jedoch gezeigt werden, dass auf der indonesischen Insel Sulawesi gleich zwei verschiedene Arten von Segelechsen vorkommen, die bisher übersehen worden waren, obwohl sie bereits im 19. Jahrhundert wissenschaftlich beschrieben wurden. Somit ist Sulawesi die einzige Insel, die gleich zwei dieser kleinen „Drachen“ beheimatet. Durch die Revision dieser außergewöhnlichen Reptiliengruppe konnte die Zahl der Arten mit einem Schlag fast verdoppelt werden.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Auch Neandertaler aßen Muscheln, Fisch und Robben

Bereits die Neandertaler ernährten sich vor über 80.000 Jahren regelmäßig von Muscheln, Fisch und anderen Meeresbewohnern. Den ersten umfangreichen Nachweis dafür fand ein internationales Forschungsteam unter Beteiligung der Universität Göttingen bei einer Ausgrabung in der Höhle von Figueira Brava in Portugal. Dr. Dirk Hoffmann vom Göttinger Institut für Isotopengeologie konnte die Ausgrabungslagen auf ein Alter von 86.000 bis 106.000 Jahren bestimmen. Sie stammen also aus dem Zeitraum, in dem die Neandertaler Europa besiedelten. Die Ergebnisse der Studie werden in der Fachzeitschrift Science veröffentlicht.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Studierende meiden Corona-Partys, glauben aber an Verschwörungstheorie

Sorglose Partys oder vorbildliches Verhalten? Für Studierende gibt eine Studie des Trierer Professors Marc Oliver Rieger darauf eine Antwort.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft