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Wachsende Stadt – Wächst das Gemeinwohl auch? Repräsentative HHL-Gemeinwohl-Studie zu Leipzig

Welchen Beitrag leisten die führenden privaten und staatlichen Organisationen zum Wohl aller in der Stadt? Die Handelshochschule Leipzig (HHL) hat dazu in einer repräsentativen Studie die Leipziger Bevölkerung befragt. Damit ist Leipzig die erste Stadt, für die ein Gemeinwohl-Atlas erstellt wurde. Bisher wurden die Atlanten für Länder (Schweiz, Japan und Deutschland) erstellt.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Dr. Peter Weißhuhn & Prof. Thomas Schmitt im Interview: Ein Maßnahmenprogramm zum Insektenschutz für Brandenburg

Das Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e. V., das Senckenberg Deutsches Entomologische Institut (SDEI) sowie die Hochschule für Nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE) arbeiten seit 2019 im Auftrag des Brandenburger Ministeriums für Landwirtschaft, Umwelt und Klimaschutz (MLUK) an einem „Maßnahmenprogramm Insektenschutz Brandenburg“. Das Ergebnis ist ein Katalog von rund 50 Maßnahmen für die Landwirtschaft, weitere Landnutzungsformen wie Forst sowie für kommunale Grünflächen.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Entstehung von Arten – Verschobene Wahrnehmung

LMU-Evolutionsbiologen haben an zwei Schmetterlingsarten die genetischen Grundlagen unterschiedlicher Vorlieben bei der Partnerwahl untersucht und fünf beteiligte Gene identifiziert.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Verdächtige Unbekannte

Viele Proteine, die möglicherweise an der Entstehung von Neurodegenerativen Erkrankungen beteiligt sind, offenbart nun das Netzwerk Neuronet1.0. Dazu veröffentlichte die AG Wanker vom MDC kürzlich eine neue Studie im Fachblatt Cell Reports.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Forscherinnen und Forscher der Universität Göttingen entdecken neue Maiskrankheit

Der Schutz der Kulturpflanzen vor Schädlingen und Krankheiten ist eine essenzielle Voraussetzung für die sichere Versorgung mit Lebensmitteln. Etwa 95 Prozent der Lebensmittel stammen aus konventioneller Landwirtschaft, die zur Gesunderhaltung der Pflanzen auch chemische Pflanzenschutzmittel einsetzt. Zunehmend wird aber auch nach biologischen Pflanzenschutzmitteln als Alternative gesucht.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Keramiken zeigen 3000 Jahre altes Handelsnetz

Archäometrische Analysen verraten genaue Herkunft: Auf der Insel Tavolara tauschten Einwohner Sardiniens Waren mit Festlandbewohnern

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Intelligente Software zum besseren Verständnis der Entwicklung von Pflanzengewebe

Unter Einsatz von Künstlicher Intelligenz haben Forscherinnen und Forscher ein neuartiges computergestütztes Verfahren der Bildverarbeitung für die Pflanzenwissenschaften entwickelt. In bisher nicht gekannter Präzision ermöglicht es die detailgetreue 3D-Darstellung aller Zellen in verschiedensten pflanzlichen Organen.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Rapsölkraftstoff – Bei der Zuverlässigkeit gleich auf, beim Klimaschutz weit voraus

Damit Alternativen zu Dieselkraftstoff am Markt bestehen können, müssen sie vor allem eine Eigenschaft besitzen: Der sichere Betrieb der Fahrzeuge muss jederzeit gewährleistet sein. In einer breit angelegten Studie haben die Wissenschaftler des Technologie- und Förderzentrums (TFZ) umfangreiche Daten zum Langzeitbetrieb von Rapsölkraftstoff in landwirtschaftlichen Maschinen ausgewertet. Ihr Fazit: Die Betriebssicherheit von Rapsöl-Traktoren liegt mit Dieseltraktoren gleichauf. Aber darüber hinaus leistet Rapsölkraftstoff einen Beitrag zum Klimaschutz. Die Ergebnisse der Studie erschienen jetzt in der Fachzeitschrift Springer Nature Applied Sciences.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Minimalinvasiver Herzklappenersatz: Örtliche Betäubung genauso sicher wie Vollnarkose

Örtliche Betäubung oder Vollnarkose? Eine randomisierte Studie hat nun erstmals geklärt, dass bei TAVI (Transcatheter Aortic Valve Implantation) eine örtliche Betäubung genauso sicher ist wie eine Vollnarkose. Bislang waren sich die Ärzte in diesem Punkt nicht einig. Das minimalinvasive TAVI-Verfahren kommt zum Einsatz, wenn die Aortenklappe ersetzt werden muss.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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CO2-Emissionen bei der Stahlproduktion: Von 100 auf 5 Prozent!

Wie kann die Stahlindustrie dazu beitragen, den CO2-Ausstoß zu verringern? Genauer gefragt: Wie lassen sich die CO2-Emissionen bei der Produktion von Rohstahl um bis zu 95 Prozent möglichst effizient reduzieren? Antworten dazu liefert das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförder-te Projekt MACOR der Fraunhofer-Institute IKTS, ISI und UMSICHT sowie der Salzgitter AG. Das Fraunhofer IKTS in Dresden brachte hierbei seine Expertise zur Prozesssimu-lation und der Hochtemperaturelektrolyse ein und koordinierte das Vorhaben.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Geowissenschaften: Kosmische Diamanten entstehen bei gigantischen planetaren Kollisionen

FRANKFURT. Geowissenschaftler der Goethe-Universität haben in Meteoriten die größten extraterrestrischen Diamanten gefunden, die je entdeckt wurden – immerhin einige zehntel Millimeter groß. Frankfurter Wissenschaftler konnten jetzt zusammen mit einem internationalen Team von Forschern nachweisen, dass diese Diamanten in der Frühzeit unseres Sonnensystems während der Kollision von Kleinplaneten miteinander oder mit großen Asteroiden entstanden sind und widerlegen damit die These ihres Ursprungs tief im Innern von mindestens Merkur-großen Planeten. (PNAS, https://www.pnas.org/content/early/2020/09/22/1919067117)

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Ein Schredder für den Krebs

Wissenschaftler der Universitäten Würzburg und Frankfurt haben einen neuen Wirkstoff zur Behandlung von Krebs entwickelt. Die Substanz zerstört ein Protein, das die Krebsentwicklung in Gang setzt.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Ein kleines bisschen Jurassic Park: DNA aus in Harz eingeschlossenen Insekten extrahiert

Senckenberg-Wissenschaftlerin Mónica Solórzano-Kraemer hat gemeinsam mit den Erstautoren David Peris und Kathrin Janssen von der Universität Bonn und weiteren Kolleg*innen aus Spanien und Norwegen erstmals erfolgreich genetisches Erbgut von Insekten aus sechs und zwei Jahre altem Harz extrahiert. Die DNA – insbesondere solche von bereits ausgestorbenen Tieren – ist ein wichtiges Instrument zur Bestimmung von Arten. Zukünftig möchten die Forschenden ihre neue Methode auch bei älteren Einschlüssen anwenden. Die Studie erscheint heute im Fachjournal „PLOS ONE“.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Fest statt flüssig? – Forschung an der Batte-rie der Zukunft

Sogenannte „Feststoffbatterien“ gelten unter Autoherstellern und Batterieproduzenten als eine besonders attraktive Technologie

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Zürich war in Sklaverei verstrickt durch Staatsanleihen, Handel und Plantagen

Die Stadt Zürich stützte die Sklaverei und den Sklavenhandel im 18. Jahrhundert finanziell und war an der Verschleppung von tausenden Afrikanerinnen und Afrikanern beteiligt. Zürich war zudem über das Baumwollgewerbe mit der Sklaverei verwickelt, wie eine Studie von Historikern der Universität Zürich im Auftrag der Stadt Zürich zeigt.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Von Kindergeburtstagen und Klimapolitik

Forschungsprojekt an der Hochschule Bochum zeigt, wie sich eine bessere Kooperation in der internationalen Klimapolitik erreichen lässt.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Heuschrecken navigieren mit doppeltem Kompass

Orientierungshilfe im Kopf: Wüstenheuschrecken tragen einen Kompass im Gehirn, der den gesamten Himmel in voller Rundumsicht repräsentiert. Die neuen Erkenntnisse ergeben sich aus Messungen der elektrischen Aktivität von Nervenzellen, über die Biologen der Universitäten Marburg und Würzburg im Wissenschaftsmagazin PNAS berichten.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Klimawandel bedroht Brutvögel

Insektenfressende Vögel riskieren den Hungertot, wenn sie wegen der Erderwärmung früher anfangen zu brüten

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Das 20. Jahrhundert im Osten Europas

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern des Imre Kertész Kollegs Jena geben das „Routledge History Handbook of Central and Eastern Europe in the 20th Century“ heraus

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Wundheilende Wellen

Wie fragen Zellen in unserem Körper nach dem Weg? Selbst ohne eine Karte, die ihnen den Weg weist, wissen sie, wohin sie gehen müssen, um Wunden zu heilen und unseren Körper zu erneuern. Edouard Hannezo und seine Gruppe am Institute of Science and Technology Austria (IST Austria) haben soeben gemeinsam mit Tsuyoshi Hirashima und seiner Gruppe an der Universität Kyoto ein neues Paper in Nature Physics veröffentlicht, das zeigt, wie mechanische und chemische Wellen die Bewegung von Zellen koordinieren.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Analyse von Wildtomatenlinien klärt genetische Basis von Fruchtmerkmalen und Pathogenreaktion

Wildtomaten stellen einen wertvollen Genpool für agronomisch und ernährungsphysiologisch wichtige Merkmale dar. Dazu gehören z. B. eine bessere Anpassung an widrige Umgebungsbedingungen oder die Resistenz gegen bestimmte Krankheitserreger. Während der Domestikation sind diese oft verloren gegangen. Ein internationales Forscherteam, zu dem Wissenschaftler des IPK und des Weizmann-Institutes für Wissenschaften in Israel gehörten, nutzte eine Introgressionspopulation einer wildwachsenden und einer domestizierten Tomate, um die Übertragung und Wirkung von Merkmalen aus der wildverwandten Tomate im Detail zu untersuchen. Die Ergebniss wurden heute im Magazin „Nature Genetics“ veröffentlicht.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Handbestäubung steigert Kakao-Ertrag

Kakao ist auf dem Weltmarkt stark nachgefragt, aber um die Produktion zu steigern, gibt es sehr unterschiedliche Wege. Ein Forschungsteam der Universität Göttingen hat in einem gut replizierten Feldversuch in indonesischen Agroforstsystemen nun die relative Bedeutung des Einsatzes von Pestiziden, Dünger und Handbestäubung untersucht. Ihr Ergebnis: Eine Steigerung des Ertrags und des Einkommens bewirkten nicht die Agrochemikalien, sondern die Handbestäubung.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Wie Gerechtigkeit in der Energiewende gelingen kann: PolicyPaper gibt Empfehlungen für Gemeindebeteiligung an Windkraft

Die Novelle des Erneuerbare Energien-Gesetzes (EEG) sieht vor, dass Kommunen, in deren Gebiet Windkraftanlagen errichtet werden, wirtschaftlich an diesen Anlagen beteiligt werden sollen. Mecklenburg-Vorpommern hat bereits seit 2016 ein entsprechendes Landesgesetz. Eva Eichenauer (Leibniz-Institut für Raumbezogene Sozialforschung, IRS) und Ludger Gailing (Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg) erforschen, wie gut derartige Beteiligungslösungen in der Praxis funktionieren. In einem neuen Policy Paper sprechen sie sich für transparente, einheitliche Standards, mehr Beratung für Kommunen sowie die Stärkung wirtschaftsschwacher Kommunen aus.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Rätsel um riesige Protonenpumpe gelöst

Mitochondrien sind die Kraftwerke unserer Zellen, sie erzeugen Energie, die das Leben unterstützt. Eine riesige molekulare Protonenpumpe, genannt Komplex I, ist dabei entscheidend: Sie setzt eine Kette von Reaktionen in Gang und erzeugt einen Protonengradienten, der die Erzeugung von ATP antreibt, dem Brennstoff der Zelle. Trotz der zentralen Rolle von Komplex I ist der Mechanismus, mit dem Komplex I Protonen über die Membran transportiert, bisher unbekannt. Nun haben Leonid Sazanov und seine Gruppe am IST Austria das Rätsel gelöst, wie Komplex I funktioniert: Änderungen in der Konformation kombiniert mit elektrostatischen Wellen bewegt Protonen in die mitochondriale Matrix.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Wasser am Ende des Tunnels

Wir Menschen brauchen Sauerstoff zum Atmen – für viele Mikroben ist er dagegen ein tödliches Gift. Darum haben Mikroorganismen Wege entwickelt, Sauerstoffmoleküle unschädlich zu machen. Forschenden aus Bremen, Marburg und Grenoble ist es nun gelungen, einen solchen Mechanismus zu entschlüsseln. Sie zeigen, wie Methanbakterien den für sie so gefährlichen Sauerstoff in harmloses Wasser verwandeln, ohne dabei Schaden zu nehmen. Diese Erkenntnisse sind relevant für zukünftige bio-inspirierte Prozesse in der Industrie.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Neues Verfahren für ultraschnelle Tumor-Therapie

Erstmals haben Forschende am Zentrum für Protonentherapie des Paul Scherer Instituts PSI in der Schweiz eine ultraschnelle, hoch dosierte Bestrahlung mit Protonen getestet. Dieses neue, experimentelle FLASH-Verfahren könnte die Strahlentherapie von Krebs revolutionieren und Patienten viele Wochen der Behandlung ersparen.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Erste Messungen der Strahlendosis auf dem Mond

In den kommenden Jahren und Jahrzehnten wollen verschiedene Nationen den Mond erforschen und planen, zu diesem Zweck wieder Astronautinnen und Astronauten auf den Mond zu schicken. Auf unserem unwirtlichen Trabanten ist die Weltraumstrahlung aber ein erhebliches Risiko. Die Apollo-Astronauten trugen deshalb sogenannte Dosimeter mit sich, welche die Strahlenbelastung rudimentär maßen. In dem renommierten Journal Science Advances berichten chinesische und deutsche Wissenschaftler in der aktuellen Ausgabe (25. September) über die ersten zeitlich aufgelösten Messungen der Strahlung auf dem Mond.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Aminosäure fördert Rückbildung von Darmentzündungen

Ein Mangel an der Aminosäure L-Arginin im Darm führt zur verstärkten Entzündung der Darmschleimhaut. Zu dieser Erkenntnis kam eine Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Jochen Mattner, Professor für Molekulare Mikrobiologie und Infektionsimmunologie am Institut für Klinische Mikrobiologie, Immunologie und Hygiene der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU). Gemeinsam mit weiteren Kliniken und Instituten in Erlangen und Regensburg untersuchten die Forscher, wie die Verfügbarkeit einzelner Zwischenprodukte des Stoffwechsels im Darm Entzündungsreaktionen beeinflusst.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Beitrag zur Wiederherstellung der ökologischen Durchgängigkeit

Fischaufstiegsanlagen an staugeregelten Fließgewässern werden häufig in Schlitzpassbauweise hergestellt. Die Vorteile dieses Bautyps sind seine vergleichsweise platzsparende Bauweise und die erwiesene Praxistauglichkeit.
„Mit den in den BAWMitteilungen Heft 106 publizierten Beiträgen können wesentliche Wissenslücken zur Hydraulik von Schlitzpässen geschlossen werden“, so Roman Weichert, Leiter des Referats Wasserstraßen und Umwelt.

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Wie kommen Seuchen zum Erliegen?

Forschende der Kieler Universität sehen in der genetischen Mutation des Pesterregers eine mögliche Ursache

Die Pest ist eine der größten Geißeln der Menschheit, die im 14. Jahrhundert rund ein Viertel der europäischen Bevölkerung dahingerafft hat. Was hat diese Pestwelle gestoppt? Ein internationales Forschungsteam unter der Leitung von Ben Krause-Kyora vom Institut für Klinische Molekularbiologie (IKMB) der Universität Kiel (CAU) hat nun einen Mechanismus aufgedeckt, der unter anderem zum Ende der zweiten Pandemie beigetragen haben könnte.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Neuer Stromspeicher ist effizienter und hitzebeständiger

Je wichtiger regenerative Methoden der Energiegewinnung werden, umso drängender ist die Notwendigkeit, den auf diese Weise erzeugten Strom zu speichern. Grüne Energie könnte so auch genutzt werden, wenn keine Sonne auf Solarpanels scheint oder kein Luftstrom Windkraftanlagen antreibt. Geeignete Stromspeicher sind dafür unverzichtbar. Forschende der Friedrich-Schiller-Universität Jena haben nun neue vielversprechende Polymerelektrolyte für Redox-Flow-Batterien entwickelt, welche flexibel einsetzbar, leistungsfähig und umweltfreundlich sind. Über ihren Erfolg informieren sie heute im renommierten Forschungsjournal „Advanced Energy Materials“.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Neue Methode erlaubt exakte Genkontrolle durch Licht

Ein neuartiger optischer Schalter erlaubt es, die Lebenszeit genetischer „Abschriften“ exakt zu kontrollieren. Diese dienen der Zelle als Bauanleitung für die Herstellung von Proteinen. Die Methode wurde von Wissenschaftlern der Universitäten Bonn und Bayreuth entwickelt. Sie könnte die Untersuchung dynamischer Prozesse in lebenden Zellen deutlich vorantreiben. Die Studie ist in der Zeitschrift Nature Communications erschienen.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Sicher verpackte Medikamentenlieferung in die Zelle

Arzneimittel haben oft unerwünschte Nebenwirkungen. Ein Grund dafür ist, dass sie nicht nur kranke, sondern auch gesunde Zellen erreichen und auf diese wirken. Forscherinnen und Forscher der Technischen Universität München (TUM) haben in Zusammenarbeit mit der Königlichen Technischen Hochschule (KTH) in Stockholm eine stabile Nano-Verpackung für Medikamente entwickelt. Durch einen speziellen Mechanismus sollen die Wirkstoffe nur in den erkrankten Zellen freigesetzt werden.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Hitzewellen in den Ozeanen sind menschgemacht

Hitzewellen in den Weltmeeren sind durch den menschlichen Einfluss über 20 Mal häufiger geworden. Das können Forschende des Oeschger-Zentrums für Klimaforschung der Universität Bern nun belegen. Marine Hitzewellen zerstören Ökosysteme und schaden der Fischerei.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Was Fadenwürmer über das Immunsystem lehren

CAU-Forschungsteam sammelt am Beispiel von Fadenwürmern neue Erkenntnisse über die Regulation der angeborenen Immunantwort

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft