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Nature: Radioteleskop LOFAR blickt tief in den Blitz

+++++ Sperrfrist: 17. April 2019, 19:00 Uhr MESZ +++++

Was genau beim Ausbilden von Blitzen passiert, ist noch immer unklar. Ein internationales Team hat jetzt mit hochauflösenden Daten des Radioteleskops LOFAR nadelförmige Strukturen entdeckt. Mit den bislang unbekannten Nadeln lässt sich möglicherweise erstmals erklären, warum ein Blitz sich nicht wie lange angenommen mit einem Mal entlädt – sondern binnen Sekunden mehrfach einschlägt. Wichtige Grundlagen für die Messung von Blitzen mit dem weltweit größten Antennen-Array wurden am Karlsruher Institut für Technologie gelegt. Seine Ergebnisse veröffentlicht das Team heute in der Fachzeitschrift Nature (DOI: 10.1038/s41586-019-1086-6).

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Acht neue Süßwasserfischarten in der Türkei entdeckt

– Gemeinsame Pressemitteilung des Zoologischen Forschungsmuseum Alexander Koenig – Leibniz Institut für Biodiversität der Tiere in Bonn und des Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei, Berlin –

Eine umfassende Überarbeitung der 30 Arten von Steinbeissern der Gattung Cobitis brachte jetzt acht neue Süßwasserfischarten aus der Türkei zu Tage. Zwei Wissenschaftler aus Leibniz-Instituten in Bonn und Berlin -Deutschland- sowie ein Forscher der Erdogan Universitiy in Rize –Türkei – führten die Untersuchungen mit modernsten morphologischen, morphometrischen und molekularen Analysen durch.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Neue Geschäftsmodelle für intelligente Verkehrssysteme

In den letzten zweieinhalb Jahren haben die Projektpartner des EU-Projekts NEWBITS das Umfeld von intelligenten Verkehrssystemen untersucht und die Hindernisse und Chancen für den Einsatz von ITS-Diensten in Europa identifiziert und neue Geschäftsmodelle entworfen.
Die Partner stellten Ende März ihre Empfehlungen beim Europäischen Parlament vor.

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Deutschland, Österreich oder Bosnien? Vor allem Europa

MiDENTITY Projekt zeigt, Jugendliche fühlen sich trotz vieler Identitäten Europa zugehörig

In der Migrations- und Mediengesellschaft werden Identitäten permanent verhandelt – und auch multipel gedacht und gelebt: Die Mehrheit der im Rahmen des Sparkling Science-Projektes MiDENTITY befragten Jugendlichen fühlt sich mehreren Ländern zugehörig. Dabei nutzen die Jugendlichen Kanäle und Ausdrucksformen sozialer Medien für die eigene Selbstdarstellung und die Abgrenzung von „anderen“. Auf der Tagung „MiDENTITY under construction“ werden am Donnerstag, 25. April 2019 erste Ergebnisse und die verwendeten Methoden vorgestellt.

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Flexibel gewinnt: Asiatischer Elefant überlebt Stegodon

Tübingen, 17.04.2019. Senckenberg-Wissenschaftler haben mit chinesischen Kolleg*innen die Ernährungsgewohnheiten des Asiatischen Elefanten und dessen ausgestorbenen Verwandten Stegodon während des Pleistozäns untersucht. Sie kommen zu dem Schluss, dass sich die Asiatischen Elefanten vielfältiger ernährten und sich dadurch einen Vorteil verschafften. Die Studie erschien kürzlich im Fachjournal „Quaternary Science Reviews“.

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Früher trug man bunt: Chemiker erforschen Jahrtausende alte Stoffe

Auch vor Tausenden von Jahren haben die Menschen schon Kleidung mit bunten Mustern getragen. Für deren Herstellung nutzten sie verschiedene Farbstoffe aus dem Tier- und Pflanzenreich. Das zeigen neue Analysen von Chemikern der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU), die mehrere Jahrtausende alte Textilien aus China und Peru untersucht haben. Im Fachjournal „Scientific Reports“ beschreiben sie ein neues Verfahren, mit dem sich die räumliche Verteilung der Farbstoffe in Textilproben und somit auch deren Muster rekonstruieren lassen.

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Nano-3D-Drucken für medizinische Anwendungen

Personalisierte Wirkstoffabgabe oder nanometergroße robotische Systeme könnten ein Schlüsselkonzept für zukünftige medizinische Anwendungen darstellen. In diesem Zusammenhang haben Wissenschaftler um David Ng (Arbeitskreis Prof. Tanja Weil) vom Max-Planck-Institut für Polymerforschung (MPI-P) kürzlich eine Technologie entwickelt, um die Formen von Polymeren und polymeren Nanopartikeln mit Hilfe von DNA-Molekülen zu steuern. Sowohl in 2D als auch in 3D können präzise Muster von Strukturen aus biokompatiblen Polymermaterialien basierend auf einer aus DNA bestehenden Vorlage entworfen und konstruiert werden.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Strukturvarianten im menschlichen Genom systematisch charakterisiert

Das menschliche Genom unterscheidet sich von Person zu Person. In der DNA-Sequenz sind zum Beispiel einzelne „Buchstaben“, sogenannte Nukleotide, verändert. Noch größere Unterschiede ergeben sich durch Strukturvarianten, die entstehen, wenn große DNA-Segmente eingefügt, gelöscht oder verschoben werden. Als Teil eines globalen Forscherteams haben Bioinformatiker der Universität des Saarlandes diese Unterschiede genauer untersucht und die Strukturvarianten in drei Familien umfassend charakterisiert. Die Wissenschaftler haben damit eine Basis geschaffen, um die Konsequenzen aus diesen genetischen Varianten systematisch zu erforschen. Die Ergebnisse wurden in Nature Communications publiziert.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Was die Schwerkraft der Erde über den Klimawandel verrät

Am 17. März 2002 startete das Satellitenduo GRACE, um das Erdschwerefeld so präzise zu kartieren wie nie zuvor. Die Messungen ermöglichen es, den irdischen Wasserkreislauf, die Massenbilanz von Eisschilden und Gletschern oder die Veränderung des Meeresspiegels zu überwachen und wichtige Trends des globalen Klimasystems besser zu verstehen. Eine Übersichtsarbeit im Fachjournal Nature Climate Change, an der Forschende des Helmholtz-Zentrum Potsdam Deutsches GeoForschungsZentrum GFZ und des Alfred-Wegener-Institut Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) beteiligt waren, stellt nun die Missions-Highlights im Bereich Klimaforschung vor.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Ein Pilzmedikament hilft der Niere auf die Sprünge

Bei Fluconazol, einem längst zugelassenen Medikament gegen Pilzbefall, hat ein MDC-Forschungsteam überraschende neue Eigenschaften entdeckt. Die Substanz hilft, Wasser aus dem Urin zu ziehen. Das wiesen die Forschenden in Nagern nach. Patientinnen und Patienten mit seltenen genetischen Krankheiten, bei denen der Wassertransport der Niere beeinträchtigt ist, könnte das Pilzmittel einmal helfen. Der Weg zu einer Therapie ist trotzdem nicht ganz einfach.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Neuerscheinung: Erinnerungsort Alter Schlachthof – der Ausstellungskatalog

Jahrzehntelang erinnerte nichts an die Verbrechen, die während der NS-Herrschaft am ehemaligen städtischen Schlacht- und Viehhof in Düsseldorf-Derendorf verübt wurden. Fast 6.000 jüdische Frauen, Männer und Kinder aus dem gesamten Regierungsbezirk Düsseldorf mussten sich in den Jahren 1941-1944 auf Befehl der Geheimen Staatspolizei am Schlachthof einfinden. In der Großviehmarkthalle in Düsseldorf wurde ihr Gepäck geplündert und sie mussten die Nacht dort verbringen. Am nächsten Morgen wurden sie vom Güterbahnhof Derendorf in Ghettos und Mordlager im besetzten Osteuropa verschleppt.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Die Mehrheit der deutschen Bevölkerung sieht die Rückkehr der Wölfe positiv

Frankfurt, den 16.04.2019. Die Mehrheit der deutschen Bevölkerung hält die Rückkehr der Wölfe für eine gute Sache, berichten Senckenberg-Wissenschaftler*innen aktuell im Fachmagazin „Biological Conservation“. Eine neutrale Haltung zur Rückkehr der Wölfe haben demgegenüber Bewohner*innen des Landkreises Görlitz, in dem sich Wölfe schon lange angesiedelt haben. Da beide Gruppen gar keinen bis kaum direkten Wolfkontakt haben, wird ihre Einstellung vorwiegend durch Medien geprägt. Personen, die ihre Informationen nicht nur aus den Medien, sondern auch aus Büchern – oder im Landkreis Görlitz vom Kontaktbüro „Wölfe in Sachsen“ – bezogen, haben insgesamt eine positivere Einstellung zum Wolf.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Wie Dohlen sich merken, was sie wann wo getan haben

Krähenvögel sind zu Gedächtnisleistungen im Stande, die denen von Menschen nahekommen. Wie ihr Gehirn, das ganz anders als das menschliche aufgebaut ist, diese komplexen Leistungen erbringt, wollen Neurowissenschaftlerinnen und -wissenschaftler der Ruhr-Universität Bochum (RUB) herausfinden. Seit einem Jahr trainieren sie zwei Dohlen in einem komplexen Verhaltensversuch, in dem die Vögel lernen, sich zu merken, was sie wann wo getan haben. Neurophysiologische Untersuchungen sollen später Aufschluss über die zugrunde liegenden Prozesse im Gehirn geben.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Erster Zellcomputer mit zwei Rechnerkernen

ETH-Forscher bauten menschlichen Zellen zwei Rechenkerne ein, welche auf dem Crispr/Cas -System beruhen. Damit machten sie einen grossen Schritt hin zu einem leistungsfähigen Zellcomputer.

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Vergangenheit trifft Zukunft

autartec®-Haus am Fuß der F60 fertiggestellt

Der Hafen des Bergheider Sees beherbergt seinen ersten Bewohner. Das schwimmende autartec®-Haus – entstanden im Rahmen eines vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Wachstumskerns – soll mit seinem unkonventionellen Aussehen und einer Vielzahl implementierter neuer Technologien das Lausitzer Seenland bereichern.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Wissenschaft für die Praxis

Mit dem „Forschungskompendium Verkehrswasserbau 2018“ gibt die BAW einen Überblick über ihre Forschungsleistungen im letzten Jahr.

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Neue Studie: Fachkräfte für die Energiewende – Lücken in Aus- und Weiterbildung

NEW 4.0-Studie belegt große Engpässe im IKT-Bereich und in der Sektorenkopplung: Der Ausbau erneuerbarer Energien kann nur erfolgreich umgesetzt werden, wenn ausreichend qualifizierte Arbeitskräfte die Herausforderungen der Zukunft annehmen. Wo genau aktuell die Lücken in der Aus- und Weiterbildung bestehen, wurde in einer umfassenden hochschulübergreifenden Studie im Rahmen des Großprojektes NEW 4.0 – Norddeutsche EnergieWende untersucht.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Neue Therapiemöglichkeit für Marmorknochenkrankheit

Die Marmorknochenkrankheit (Osteopetrose) ist eine meist genetisch bedingte Krankheit, die durch das Fehlen oder die Unterfunktion von knochenabbauenden Zellen (Osteoklasten) verursacht wird. Dadurch kommt es zu erheblichen Störungen der Knochenstruktur und mechanischen Stabilität. Eine Knochenmarktransplantation ist die derzeit einzige Behandlungsmöglichkeit, die aber oft nur partiell erfolgreich ist. Forscher des Leibniz-Instituts für Alternsforschung (FLI) in Jena haben jetzt im Mausmodell entdeckt, dass Osteoklasten einen anderen zellulären Ursprung haben als bisher angenommen. Damit eröffnen sich neue therapeutische Optionen zur Osteopetrose-Behandlung.

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Was geschieht im Körper von ALS-Patienten?

Wissenschaftler der TU Dresden finden Wege, um das Absterben von Nervenzellen zu verringern und erforschen Therapieansätze zur Behandlung von ALS

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RNA-Transport in Neuronen – Staufen2 erkennt seine Ziel-Transkripte auf komplexe Weise

Ein Wissenschaftlerteam des Helmholtz Zentrums München und der Universität Ulm hat entdeckt, dass der neuronale Transportfaktor Staufen2 auf viel komplexere Art als bisher bekannt seine Zieltranskripte abtastet und an sie bindet. Der RNA-Transport erfolgt in sehr komplexen Protein-RNA-Partikeln, deren Aufbau und Spezifität noch schlecht verstanden werden. Mit den jetzt im Journal Nature Communications veröffentlichten Erkenntnissen sind neue Ansätze zum besseren Verständnis möglich.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Plastikmüll stört Kommunikation: Bayreuther Studie zeigt Risiken für Ökosysteme auf

Plastikmüll beeinträchtigt im Wasser lebende Organismen auf eine bisher wenig beachtete Weise: Botenstoffe, die für die Kommunikation unter Wasser unentbehrlich sind, reichern sich an der Oberfläche von Plastikteilchen an und können dadurch ihre ökologischen Funktionen nicht mehr erfüllen. Dies zeigen Wissenschaftler der Universität Bayreuth in einer neuen Studie am Beispiel von Wasserflöhen. Die Tiere bilden Verteidigungsstrukturen aus, wenn Botenstoffe ihnen signalisieren, dass sie von Fressfeinden bedroht sind. Die Verteidigungen sind jedoch deutlich schwächer ausgebildet, sobald sich Plastikmüll im Wasser befindet. In Scientific Reports stellen die Wissenschaftler ihre Erkenntnisse vor.

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Team unter der Leitung von Florent Détroit hat eine neue menschliche Spezies entdeckt

Ein internationales Team unter der Leitung von Florent Détroit vom Nationalmuseum für Naturkunde in Paris hat eine neue menschliche Spezies entdeckt: den Homo luzonensis. Er lebte vor mindestens 50 000 bis 67 000 Jahren und weist sowohl primitive als auch moderne anatomische Merkmale auf.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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CD30 – vom Zeugen zum Täter

Zellen bestimmter Blutkrebsformen wie des Hodgkin-Lymphoms tragen auf ihrer Oberfläche das Protein CD30. Das Molekül gilt aber nicht nur als Indikator für bestimmte bösartige Erkrankungen des Immunsystems, sondern erhöht selbst das Risiko für deren Entstehung, berichten Forschende des Helmholtz Zentrums München in der Zeitschrift Blood. Wie aus einer von der Deutschen Krebshilfe unterstützten Studie hervorgeht, wird eine stark erhöhte Anzahl an CD30-tragenden Zellen nach bestimmten viralen Infektionen, wie z.B. durch Epstein-Barr Virus (EBV) und bei Autoimmunerkrankungen, gebildet.

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Agrophotovoltaik: hohe Ernteerträge im Hitzesommer

Das Verbundprojekt »Agrophotovoltaik – Ressourceneffiziente Landnutzung« (APV-RESOLA) erprobt seit mehr als zwei Jahren die Kombination von Solarstromproduktion und Landwirtschaft auf der gleichen Fläche. Über einer 0,3 Hektar großen Ackerfläche am Bodensee wurden in fünf Meter Höhe Solarmodule mit einer Leistung von 194 Kilowatt installiert. Im ersten Projektjahr 2017 konnte das Projektkonsortium unter Leitung des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesystem ISE bereits eine Steigerung der Landnutzungsrate auf 160 Prozent nachweisen.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Zellbiologie – Stabil geteilt

LMU-Forscher haben ein neues Protein entdeckt, das bei der korrekten Zellteilung eine entscheidende Rolle spielt.

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„Molekulare Schere“ für den Plastikmüll möglich

Ein Team der Universität Greifswald und des Helmholtz-Zentrums Berlin (HZB) hat an der Synchrotronlichtquelle BESSY II die Struktur eines wichtigen Enzyms („MHETase“) entschlüsselt. Die MHETase wurde in einem Bakterium entdeckt. Sie ist in der Lage, zusammen mit einem zweiten Enzym, der PETase, den weit verbreiteten Kunststoff PET in seine Grundbausteine zu zerlegen. Die 3D-Struktur der MHETase ermöglichte es den Forschern bereits, die Aktivität dieses Enzyms gezielt zu optimieren, um es zusammen mit der PETase für das nachhaltige Recycling von PET zu nutzen. Die Ergebnisse wurden in der Fachzeitschrift Nature Communications DOI 10.1038/s41467-019-09326-3 veröffentlicht.

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Kaninchen gefährden Pflanzenvielfalt auf Teneriffa

Inseln tragen wegen der vielen nur dort heimischen Arten überproportional zur globalen Biodiversität bei. Diese Arten sind aber auch besonders vom Aussterben bedroht. Eine Studie von Biogeographen der Goethe-Universität zeigt nun erstmals auf der Skala einer ganzen, sehr vielfältigen Insel, nämlich Teneriffa, dass diese Arten von eingewanderten Pflanzenfressern bevorzugt werden.

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Pilzsuche mit Boot und Kescher – 10 faszinierende Fakten zu Pilzen im Wasser

Im Wasser leben Pilze – im klaren Bergsee ebenso wie im tiefen Ozean, sogar im Eis. Dennoch ist kaum eine Organismengruppe so wenig erforscht wie aquatische Pilze. Erst seit wenigen Jahren lassen sich die meisten Arten mittels modernster genetischer Analysen zuverlässig nachweisen und unterscheiden, aber es gibt immer noch einen großen Anteil an „mikrobieller schwarzer Materie“. Ein internationales Forscherteam um Hans-Peter Grossart vom Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) hat nun die vorhandenen Informationen zu aquatischen Pilzen zusammengetragen und in der Fachzeitschrift „NATURE Reviews Microbiology“ veröffentlicht. Hier sind die faszinierendsten Fakten.

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Mit PAGA klare Sicht im Big-Data-Nebel

Bei der Analyse molekularer Prozesse auf Basis einzelner Zellen entstehen schnell große Datenmengen. Forschende des Helmholtz Zentrums München und der Technischen Universität München zeigen jetzt, welche Möglichkeiten ihr Computer-Algorithmus PAGA* bietet. Auf der Basis von Big Data erstellen sie eine graphische, leicht interpretierbare Karte, die zelluläre Prozesse und Schicksale in komplexen Zusammenhängen aufzeigt. Ihre Veröffentlichung ist in Genome Biology erschienen.

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Zusammenspiel von Nütz- und Schädling beeinflusst die Pflanzenevolution

Wird Rübsenkohl von Hummeln bestäubt, führt dies zur Evolution von attraktiveren Blüten. Diese Entwicklung wird beeinträchtigt, wenn gleichzeitig Raupen den Kohl befallen. Die Hummeln bestäuben die Pflanzen nun weniger gut, so dass diese sich vermehrt selbst bestäuben. Wie stark sich die Effekte von Nütz- und Schädling gegenseitig beeinflussen, zeigen Forscher der Universität Zürich in einem Evolutionsexperiment im Gewächshaus.

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Immunsystem von Pflanzen erkennt Bakterien an kleinen Fettsäuremolekülen

Nicht nur Menschen und Tiere, auch Pflanzen wehren sich mit Hilfe ihres Immunsystems gegen Krankheitserreger. Doch wodurch wird die zelluläre Abwehr aktiviert? Forscher an der Technischen Universität München (TUM) haben jetzt herausgefunden, dass Rezeptoren in Pflanzenzellen Bakterien an Hand einfacher molekularer Bausteine identifizieren.

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Papua haben mehrere Denisovaner-Vorfahren

Als der moderne Mensch Afrika verließ, vermischte er sich mit dem Neandertaler und dem Denisova-Menschen. Ein Forschungsteam hat nun DNA-Fragmente untersucht, die diese ausgestorbenen Homininen an moderne Menschen weitergegeben haben, deren Nachfahren heute auf den Inseln Südostasiens und in Papua-Neuguinea leben. Dabei stellten sie fest, dass nicht nur eine, sondern zwei verschiedene Denisovaner-Linien – die sich schon vor Hundertausenden von Jahren voneinander getrennt hatten – Erbgut an die Vorfahren der Papua weitergegeben haben. Eine der beiden Denisova-Linien unterscheidet sich von der anderen so sehr, dass es sich bei ihr sogar um eine völlig neue Urmenschen-Gruppe handeln könnte.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Wie kann man die Bildung von Nervengewebe steuern?

Preisgekrönte Masterarbeit hilft mit biofunktionellen Polymermatrices
entwicklungsbiologische Mechanismen zu verstehen

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Protzige männliche Primaten haben kleinere Hoden

In einer neuen Studie der University of Western Australia und der Universität Zürich haben Forscher den Zusammenhang zwischen protzigem Auftreten und Hodengrösse bei männlichen Primaten untersucht. Im Kampf um die Vormachtstellung bei der Paarungskonkurrenz machen Männchen mit kleineren Geschlechtsorganen ihr Defizit mit einem prunkvollen Auftritt wieder wett.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Immunsystem arbeitet mit „Mechanikern“ und „Polizisten“

Regensburger Immunologen untersuchen die Funktion von regulatorischen T-Zellen

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft