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Frauenanteil in KI-Berufen immer noch sehr gering

Vorwiegend Männer

Frauenanteil in KI-Berufen immer noch sehr gering

Der Frauenanteil in technischen Berufen ist gering. Da macht die Künstliche Intelligenz keine Ausnahme. Doch die Branche will das ändern – und ein Vorurteil aus den Köpfen bekommen.

(Mehr in: COM! – Das Computer Magazin)

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BDSM: Warum Schmerz so erregend sein kann

Wer BDSM lebt, dem haftet oft das Stigma an, gestört oder verrucht zu sein. Im Sexpodcast blicken wir hinter die Vorurteile und erklären den Reiz der sexuellen Spielart. (Mehr in: ZEIT ONLINE: Mehr aus Forschung und Wissenschaft)

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SAP gründet Ethikbeirat für Künstliche Intelligenz

KI-Leitlinien

SAP gründet Ethikbeirat für Künstliche Intelligenz

SAP ruft ein Gremium für die Umsetzung von Ethikrichtlinien im Umgang mit KI ein. Der Expertenkreis soll dazu beitragen, dass Unternehmen Entscheidungen trotz KI-Unterstützung ohne Vorurteile oder Diskriminierung treffen können.

(Mehr in: COM! – Das Computer Magazin)

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Quiz zu Tierversuchen: Fakt oder Vorurteil – kennen Sie sich aus?

Wie häufig wird Kosmetik in Deutschland an Tieren getestet? Und wie viele Schimpansen leiden für die Forschung? Das Thema Tierversuche erhitzt die Gemüter. Überprüfen Sie Ihr Wissen. (Mehr in: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft)

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Algorithmen : Programmierter Rassismus

Suchmaschinen liefern diskriminierende Bilder, Bewerbungssoftware benachteiligt Schwarze: Woher Algorithmen ihre Vorurteile haben – und warum die so gefährlich sind. (Mehr in: ZEIT ONLINE: Alles digital)

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Weniger Diskriminierung durch gemeinsame Bildungserfahrungen

Ergebnisse eines Feldversuchs zum Sozialverhalten unter christlichen und muslimischen Jugendlichen in Nigeria

Positive soziale Kontakte zwischen Mitgliedern gegnerischer ethnischer oder religiöser Gruppierungen können diskriminierendes Verhalten verringern – die gegenseitigen Vorurteile bleiben jedoch bestehen, wie eine neue Studie zeigt.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Technik gegen Vorurteile

Wenn künstliche Intelligenz Entscheidungen trifft, sind sie nicht immer fair. Große Unternehmen wie Microsoft und Facebook bemühen sich jetzt darum, solche Fälle automatisiert zu erkennen.

(Mehr in: Technology Review)

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Wie Menschen Vorurteile verdrängen

Warum Menschen sich ihrer Vorurteile oft nicht bewusst sind, hat die Bochumer Philosophin Dr. Beate Krickel mithilfe der Psychoanalyse hinterfragt. Ihre Ausführungen zeigen, wie Vorurteile im Unbewussten landen. In der Fachzeitschrift „Philosophical Psychology“ vom 15. Mai 2018 beschreibt die Forscherin vom Institut für Philosophie II der Ruhr-Universität Bochum ihre Theorie.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Rassismus: Wir sind alle Afrikaner

Genetisch stimmen alle Menschen zu 99,8 Prozent überein. Trotzdem vernebeln Vorurteile die Debatte um Migration und Rassismus. Die Wissenschaft kann für Klarheit sorgen. (Mehr in: ZEIT ONLINE: Mehr aus Forschung und Wissenschaft)

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Gendermedizin: Sind Männer und Frauen anders krank?

Gibt es Männergrippe und können Frauen Schmerz besser ab? Elisabeth Zemp, Pionierin für Gendermedizin, spricht über Vorurteile und wahre Unterschiede in der Medizin. (Mehr in: ZEIT ONLINE: Mehr aus Forschung und Wissenschaft)

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Erziehung: Studie widerspricht Vorurteil gegen gleichgeschlechtliche Eltern

Ziehen gleichgeschlechtliche Paare ein Kind groß, fehlt zwar das männliche oder weibliche Rollenvorbild. Das beeinflusst laut einer Studie aber nicht, wie sich die Genderidentität der Kinder entwickelt. (Mehr in: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft)

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Polizeigewalt hängt von den Vorurteilen einer Gemeinde ab

Auf die Ethnie bezogene Annahmen Weißer sagen den Einsatz tödlicher Polizeigewalt gegen Schwarze vorher
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Europäische Identität aus Sicht der Wissenschaft

Forschungsmagazin und Netzwerkveranstaltung beleuchten Hintergründe, Vorurteile, Probleme und Lösungsansätze
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Künstliche Intelligenz: Google und die Frau am Herd

Digitale Übersetzungsprogramme stecken voller Tücken: Weshalb künstliche Intelligenz anfällig ist für Rassismus, Rollenklischees und Vorurteile. (Mehr in: ZEIT ONLINE: Alles digital)

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Studie zu Vorurteilen: Attraktive Forscher erscheinen weniger kompetent

Blond gleich blöd? Auch bei Wissenschaftlern haben wir Vorurteile. Eine Studie zeigt: Wir hängen gut aussehenden Forschern an den Lippen. Aber wir nehmen sie nicht so ernst. (Mehr in: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft)

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Walentina Tereschkowa, erste Frau im All: Raumkrank in der Kapsel

Walentina Tereschkowa flog 1963 als erste Frau ins All. Der Flug war voller Pannen, ihr Chef sah seine Vorurteile bestätigt – und verhinderte weitere Frauen an Bord. Heute feiert sie ihren 80. Geburtstag.  (Mehr in: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft)

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Macht der Vorurteile: Es ist schwer, kein Rassist zu sein

Ob gegen „Nafris“ oder Skinheads – Vorurteile sind stärker, als wir glauben. Sie formen unser Denken und Handeln. Und zwar automatisch und unbewusst, sagt die Forschung. Wehren kann man sich dagegen kaum. Oder doch? (Mehr in: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft)

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Fake News: „Wir vergraben uns in unseren Vorurteilen“

Schüler und Studenten erkennen im Netz nicht, was wahr und was falsch ist. Ein Gespräch mit dem Stanford-Professor Sam Wineburg über Fake News, Facebook und Filterblasen (Mehr in: ZEIT ONLINE: Alles digital)

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Mehr Akzeptanz von E-Autos durch Schnellladetechnologie

Bamberger Psychologen untersuchen Vorurteile gegenüber E-Mobilität
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Woher kommen soziale Vorurteile bei Studierenden? Tagung an der Uni Osnabrück

Unter dem Titel “Social Prejudice on campus: What do we know, what do we need?” wird am 3. und 4. Juni an der Universität Osnabrück eine Tagung über die Analyse sozialer Vorurteile an Hochschulen und unter Studierenden stattfinden. Veranstalter sind Prof. Dr. Wassilis Kassis und Dr. Christoph Sturm vom Institut für Erziehungswissenschaft der Universität Osnabrück. »Ein hoher Bildungsgrad wird oftmals nicht mit sozialen Vorurteilen in Verbindung gebracht«, berichtet Kassis. »Dabei gab es in den vergangenen Jahren Studien, die belegen, dass vor allem ein erheblicher Teil Studierender Vorurteile gegen andere Religionen und Ethnien hegt.«
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Stimmt’s: Sind Männer wehleidiger als Frauen?

Frauen parken schlecht ein und Männer jammern, wenn sie krank sind – beides bloß Vorurteile? Testen Sie Ihr Wissen im Quiz. (Mehr in: ZEIT ONLINE: Mehr aus Forschung und Wissenschaft)

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Flüchtlinge: Forschung gegen Vorurteile

Immer wieder werden krude Behauptungen über Flüchtlinge aufgestellt. Das Flüchtlingsforschungsblog hat das Ziel, diese wissenschaftlich zu entkräften. (Mehr in: ZEIT ONLINE: Mehr aus Forschung und Wissenschaft)

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Kontakte reduzieren Vorurteile

Eine internationale Forschungsgruppe aus der Sozialpsychologie hat für ihre Veröffentlichung „Contextual effect of positive intergroup contact on outgroup prejudice” den international renommierten „Gordon Allport Intergroup Relations Prize“ der Society for the Psychological Study of Social Issues erhalten. Erstautor der ausgezeichneten Veröffentlichung ist Prof. Dr. Oliver Christ, Leiter des Lehrgebiets Psychologische Methodenlehre und Evaluation an der FernUniversität in Hagen.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Die Flüchtlingskrise in sechs Minuten

Warum gibt Europa Milliarden für Grenzzäune aus und stellt Mare Nostrum aus Kostengründen ein? Ein Video erklärt die Flüchtlingskrise und widerlegt Vorurteile mit Fakten. (Mehr in: ZEIT ONLINE: Mehr aus Forschung und Wissenschaft)

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Vergleichszahlen und Vorurteil

Zahlenangaben sind in wissenschaftlichen Publikationen meist unverzichtbar. Berichten über Wissenschaft geben sie Glaubwürdigkeit. Doch nicht immer können Laien etwas mit den Zahlen anfangen. Deshalb sind Vergleiche als Maßstab wichtig. Leider geht die Suche nach einem guten Vergleich manchmal schief. Besonders wenn die Erwartung der/des Suchenden stark von den tatsächlichen Verhältnissen abweicht. Das fällt mir oft bei Berichten über die Wirkung radioaktiver Strahlung auf. (Mehr in: KosmoLogs)

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Vergleichszahlen und Vorurteil

Zahlenangaben sind in wissenschaftlichen Publikationen meist unverzichtbar. Berichten über Wissenschaft geben sie Glaubwürdigkeit. Doch nicht immer können Laien etwas mit den Zahlen anfangen. Deshalb sind Vergleiche als Maßstab wichtig. Leider geht die Suche nach einem guten Vergleich manchmal schief. Besonders wenn die Erwartung der/des Suchenden stark von den tatsächlichen Verhältnissen abweicht. Das fällt mir oft bei Berichten über die Wirkung radioaktiver Strahlung auf.

Kaum eine alltägliche Gefahr wird in der öffentlichen Wahrnehmung so überschätzt wie radioaktive Strahlung. Während ich als Experte weiß, dass eine Strahlendosis von ein paar Milligray mehr oder weniger keinen messbaren Effekt auf die Gesundheit hat, berichten öffentliche Medien schon einmal von großen Strahlenkatastrophen wo sich der eigentliche Schaden in Grenzen hält.

Ich habe 2012 einen Bericht über viele Millionen Becquerel im Meer kommentiert und gezeigt, dass Vergleichszahlen zur radioaktiven Aktivität nicht so leicht zu bekommen sind. Vor allem aber, dass große Zahlen manchmal gar nicht so groß sind, wenn man sie ins richtige Verhältnis setzt. Zuletzt fand ein Kommentator meines Blogs einen verblüffenden Vergleich von Leukämie-Todesfällen aufgrund von Strahlung:

Trotz ihrer eigentlich geringen Exposition starben im Untersuchungszeitraum 531 Arbeiter an Leukämie, 814 an Lymphomen und 293 an einem multiplen Myelom, wie die Forscher berichten. Das aber war deutlich mehr als erwartet. Denn in der breiten Bevölkerung liegt die Leukämierate bei 4,3 pro 10.000 Menschen – es hätten daher nur 134 Arbeiter an dem Blutkrebs sterben dürfen.

berichtet das Wissenschaftsmagazin Scinexx.

Es ist leicht nachzuvollziehen, was hier passiert ist: Die Redaktion von Scinexx hat die Todesfall-Zahlen – 531 für Leukämie1, 293 für Myelome und 814 für Lymphome – in der Veröffentlichung gefunden, wusste aber nicht so recht etwas damit anzufangen. Ist das nun viel oder wenig?

Also wurde ein wenig recherchiert und der verantwortliche Redakteur oder die Redakteurin fand eine Angabe zur Leukämierate2 von 4,3 pro 10.000 Menschen in der „breiten Bevölkerung“. Multipliziert mit der Gesamtzahl der Probanden in der Langzeitstudie – 308.297 Personen – ergibt sich die Vergleichszahl von 134 Leukämiefällen. 531 zu 134! Wenn das stimmte, würden Strahlenarbeiter_innen fast vier mal so häufig an Leukämie sterben als Menschen in anderen Berufen.

Die Scinexx-Redaktion ist über diese Zahl offenbar nicht erstaunt gewesen. Man hatte einen Vergleich, so dass sich die Leserinnen und Leser ein Bild machen können. Und dieser Vergleich schien plausibel. Jedes Kind weiß, dass Strahlung Leukämie verursacht. Auch in kleinen Dosen, wie sie Überschrift der Scienexx-Artikels deutlich macht.

Mich hat diese Zahl dagegen schockiert. 53% der an Leukämie verstorbenen Probanden hatten nämlich laut Veröffentlichung eine berufsbedingte Lebenszeitdosis von weniger als 5 Milligray abbekommen. Bei natürlicher Strahlenbelastung von etwa 2-3 Milligray pro Jahr und  nochmal so viel durch medizinische Behandlungen und Diagnose sollte das nicht ins Gewicht fallen.

Wäre also die Vergleichszahl korrekt, die die Redaktion gefunden hat, so hätten wir es hier mit einer handfesten Sensation zu tun. Weltweit hätten Grundprinzipien des betrieblichen Strahlenschutzes infrage gestellt werden müssen. Vor allem aber hätte es uns das Rätsel aufgegeben, warum sich dieser Effekt nicht bei den stark variierenden lokalen natürlichen Strahlendosen bemerkbar macht. Je nachdem, ob wir im Erzgebirge oder in der norddeutschen Tiefebene leben, unterscheidet sich nämlich die natürliche Strahlenbelastung erheblich. Weit stärker als die in der Studie gemessenen betrieblichen Belastungen.

Auch aus der Studie selbst ist zu entnehmen, dass der Vergleich falsch sein muss. Dort ergibt sich für Leukämie3 eine Steigung der Sterbehäufigkeit von 3 Fällen pro Gray mit einer Streubreite zwischen 1 und 5. Um die vierfache Sterberate zu zeigen, hätten die Probanden also mindestens ein knappes Gray, wahrscheinlicher zwei oder mehr Gray zusätzlich zur natürlichen Belastung abbekommen müssen. Das ist, bei aller Messunsicherheit, ausgeschlossen.

Ich kann also Entwarnung geben: Die Erkenntnisse dieser Studie sind nicht so besorgniserregend, wie die Scienexx-Redaktion es verstanden hat.

Und ich muss warnen: Wenn in einer wissenschaftlichen Veröffentlichung keine Vergleichszahlen angegeben sind, liegt das meist daran, dass solche Zahlen nicht leicht zu bekommen sind. Eine kurze Recherche und eine schnell ausgerechnete Zahl können da leicht in die Irre führen.

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Frauen in der Wissenschaft: „Tim Hunt wird als Sündenbock in die Wüste geschickt“

Die Chauvi-Sprüche des Nobelpreisträgers sind nicht das wahre Problem, sagt die Initiatorin des Frauennetzwerks AcademiaNet. Ein Gespräch über Vorurteile in der Forschung (Mehr in: ZEIT ONLINE: Mehr aus Forschung und Wissenschaft)

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Kontakt hilft gegen Vorurteile und Diskriminierung

Durch Maßnahmen, die Kontakt zwischen verschiedenen Gruppen fördern, können Vorurteile und Diskriminierung erfolgreich im Alltag bekämpft werden – auch langfristig! Dieses Ergebnis veröffentlichten Psychologen der Philipps-Universität Marburg kürzlich in der Fachzeitschrift „European Journal of Social Psychology“. Für ihre Meta-Analyse sammelten sie Daten aus 73 wissenschaftlichen Dokumenten mit mehr als 10.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Schlechte Angewohnheiten loswerden: Sie haben Vorurteile? Schlafen Sie drüber!

Männer können rechnen, Frauen sind künstlerisch begabt. So platt manche Vorurteile sein mögen, sie haben sich in unseren Köpfen eingebrannt. Forscher zeigen, wie sie im Schlaf reduziert werden können. (Mehr in: RSS-Feed Wissenschaft – die neusten Meldungen zum Thema Wissenschaft von STERN.DE)

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Manipulierte Erinnerung: Schlaf lässt Vorurteile verschwinden

Vorurteile sind tief in unserem Gehirn verankert, dachte man bisher. Nun zeigt sich: Mit der richtigen Technik lassen sie sich quasi über Nacht ausradieren. Das könnte Fluch und Segen zugleich werden. (Mehr in: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft)

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Präventionsnetzwerk „Kein Täter werden“ zum Fall Edathy: „Nicht jeder Pädophile begeht Kindesmissbrauch“

Jens Wagner vom Netzwerk „Kein Täter werden“ sieht die Debatte um Edathy kritisch. Er erklärt, was Pädophilie tatsächlich bedeutet, was Vorurteile anrichten und warum es dringend ein Umdenken braucht. (Mehr in: RSS-Feed Wissenschaft – die neusten Meldungen zum Thema Wissenschaft von STERN.DE)

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Präventionsverband kritisiert: „Die aktuelle Pädophilie-Debatte ist hochproblematisch“

Jens Wagner vom Netzwerk „Kein Täter werden“ sieht die Debatte um Edathy kritisch. Er erklärt, was Pädophilie tatsächlich bedeutet, was Vorurteile anrichten und warum es dringend ein Umdenken braucht. (Mehr in: RSS-Feed Wissenschaft – die neusten Meldungen zum Thema Wissenschaft von STERN.DE)

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Sprecher von Präventionsnetzwerk kritisiert: „Die aktuelle Pädophilie-Debatte ist hochproblematisch“

Jens Wagner vom Netzwerk „Kein Täter werden“ sieht die Debatte um Edathy kritisch. Er erklärt, was Pädophilie tatsächlich bedeutet, was Vorurteile anrichten und warum es dringend ein Umdenken braucht. (Mehr in: RSS-Feed Wissenschaft – die neusten Meldungen zum Thema Wissenschaft von STERN.DE)

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Symmetrie und Vorurteil

Kennen sie den Sketsch „Das Bild hängt schief“ von Loriot? Asymmetrien können uns Menschen ganz schön stören und wir finden Symmetrien und Strukturen selbst da, wo es keine gibt. Das nennt man dann Vorurteile. Ich halte es für eine spannende Frage, ob wir davon ausgehen können, dass die Natur sich an einfache Symmetrien hält. Oder ist das vielleicht nur ein Vorurteil?

Ein gutes Beispiel, wo das Vorurteil einer symmetrischen Natur erfolgreich war, ist die Kopernikanische Wende. Kopernikus hat nicht zuletzt deshalb ein sonnenzentriertes Modell des Universums entworfen, weil er die perfekte Kreisbahn als symmetrischste aller möglichen Bahnen wiedereinführen wollte. Dass das nicht geklappt hat, wissen wir heute. Die Planetenbahnen sind nur beinahe kreisförmig. Unter Vernachlässigung der Wechselwirkungen der Planeten untereinander1 sind es Ellipsen nach Kepler. Statt dessen hat Kopernikus‘ neues Weltbild die Wende zu einer ganz neuen Erkenntnis eingeläutet: Weder Sonne noch Erde befinden sich im Zentrum des Universums. Das Sonnensystem ist eines von vielen.2

Symmetrie gibt es aber auch im unendlichen Universum. Sowohl die allgemeine Relativitätstheorie, die die Struktur des Weltalls im Großen erklärt, also auch das Standardmodell der Elementarteilchenphysik, das die Mikrostruktur der Materie erklärt, beruhen zum erheblichen Teil auf Symmetrien.

Dass wir in der Wissenschaft so viele Symmetrien aufdecken, ist kein Zufall. Wissenschaft ist ohne Symmetrien einfach undenkbar. Ohne räumliche und zeitliche Translationssymmetrie3 können wir nicht von einzelnen Beobachtungen auf grundlegende physikalische Theorien schließen, die wir dann im Experiment überprüfen. Jede Theorie ist darauf angewiesen, dass es viele vergleichbare Anwendungsfälle gibt. Dass die grundlegenden Prinzipien von Ort und Zeit unabhängig sind. Das postuliert Einsteins Relativitätstheorie.

Noch vielfältiger sind die Symmetrien in der Teilchenphysik, auf die ich in meinem Artikel zum Higgs- und Z-Boson eingegangen bin. Hier handelt es sich um abstrakte Symmetrien bezüglich der Vertauschung gewisser Teilcheneigenschaften wie Ladungen oder Rotationssinn. Oder auf die Symmetrie bestimmten Wechselwirkungen, die unabhängig von den beteiligten Teilchenarten immer gleichartig ablaufen. Diese Symmtrien haben zu spannenden Vorhersagen geführt. Viele davon haben sich bestätigt, nach den supersymmetrischen Teilchen wird noch gesucht.

Aber angenommene Symmetrien haben auch oft genug ins Leere geführt. Viele heute als widerlegt geltende Theorien basieren auf Symmetrien, die sich als Vorurteile herausgestellt haben. So gibt es offenbar keine Parallelen zwischen den Positionen von Sternen und dem Lebensweg von Menschen, wie die Astrologie annimmt. Und es besteht auch kein allgemeiner Zusammenhang zwischen Symptomen einer Krankheit und den Reaktionen von Gesunden auf Medikamente, die solche Krankheiten heilen, wie die Theorie der Homöopathie behauptet.

Symmetrien zu finden ist eine wichtige Aufgabe von Wissenschaft, aber es ist vielleicht eine noch wichtigere Aufgabe herauszufinden, welche Symmetrien tatsächlich in der Natur verwirklicht sind und welche nur gut etablierte Vorurteile sind.

(Mehr in: Quantenwelt)

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Studie zu Vorurteil aus Märchen: Warum Stiefeltern nicht zwangsläufig böse sind

In Märchen sind Stiefeltern immer böse, die Realität sieht zum Glück anders aus. Eine Studie in Ostfriesland und Kanada zeigt: biologische Verwandtschaft ist nicht entscheidend. (Mehr in: RSS-Feed Wissenschaft – die neusten Meldungen zum Thema Wissenschaft von STERN.DE)