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Coronavirus: Job-Plattformen gegen Personalmangel

Helfer und Kliniken zusammenbringen: Das ist der Ansatz vieler Plattformen im Netz, die jetzt zur Corona-Krise entstehen. Ein Einblick in die Vielfalt.

Quelle: Technology Review

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Vielfalt in der Einheit – Pflanzen der Tundra folgen einem globalen Spielplan

Pflanzen der arktischen und alpinen Tundra haben sich an Extrembedingungen angepasst. Folgen sie dennoch den gleichen Spielregeln wie Pflanzen aus milderen Klimazonen? Welche Rückschlüsse lassen sich auf ihre Überlebenschancen angesichts der Erderwärmung ziehen? Dies untersuchte ein internationales Forschungsteam unter Beteiligung der Universität Greifswald anhand der bislang größten Datensammlung von Pflanzenmerkmalen der Flora der Tundra. Das Team analysierte sechs Merkmale und erkannte einen weltweit gültigen Zusammenhang zwischen der äußeren Erscheinungsform von Pflanzen und deren Ökosystemfunktionen.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Globaler Kohleausstieg: Nutzen überwiegt Kosten

Mit mehr als einem Drittel der weltweiten Emissionen ist die Kohleverbrennung nicht nur die wichtigste Einzelquelle von CO2, sondern beeinträchtigt auch in erheblichem Maß die öffentliche Gesundheit und die biologische Vielfalt. Trotzdem ist der weltweite Ausstieg aus der Kohleverbrennung nach wie vor eines der dicksten politischen Bretter.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Tod von Freeman Dyson: Das Universum als Spielplatz der Füchse

Der Mathematiker und Physiker Freeman Dyson

Ein genialer Denker, der die Geheimnisse des Universums in ihrer ganzen Vielfalt erkundete: Der britische Mathematiker, Physiker und Visionär Freeman Dyson ist im Alter von 96 Jahren gestorben.

Quelle: FAZ.de

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Krebsstammzellen nachverfolgen

Was passiert innerhalb und zwischen einzelnen Zellen in den allerersten Stadien der Tumorentwicklung? Mit Hilfe von Einzelzell-Sequenziertechnologien und einem Mausmodell konnten Forschende die zelluläre Vielfalt ganzer Speicheldrüsentumore umfassend kartieren und den Weg der Krebsstammzellen zurückverfolgen.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Neue Hauptdarsteller im Meeresboden: Eine bislang kaum beachtete Bakteriengruppe im Rampenlicht

Von den Küsten bis in die Tiefsee ist in den Meeresböden unseres Planeten eine Bakteriengruppe besonders weit verbreitet: Die sogenannten Woeseiales, die sich möglicherweise von den Eiweiß-Überresten abgestorbener Zellen ernähren. Verbreitung, Vielfalt und Lebensweise dieser Bakterien beschreiben nun Forschende des Max-Planck-Instituts für Marine Mikrobiologie in Bremen und des Niederländischen Forschungsinstituts NIOZ im Fachmagazin The ISME Journal.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Neue Weltkarte zur genetischen Vielfalt von Fischen

Ein internationales Forschungsteam der ETH Zürich und von Universitäten in Frankreich untersuchte erstmals die genetische Vielfalt bei Fischen weltweit. Entstanden ist eine Karte. Sie dient als wichtiges Instrument, um Arten-​ und genetische Vielfalt künftig besser schützen zu können.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Bakterielle Influencer – Rhizosphären-Mikrobiom beeinflusst die Ausscheidung von Wurzel-Stoffwechselprodukten

– Die Rhizosphäre beheimatet eine große Vielfalt an Mikroorganismen. Bekannterweise beeinflussen die Stoffwechselprodukte der Wurzeln die Zusammenstellung der Wurzel-Mikrobenflora. Jedoch war es bis vor kurzem ungeklärt, ob oder wie das Mikrobiom die Wurzelausscheidung beeinflussen kann.
– Wissenschaftler haben entdeckt, dass mikrobielle Gemeinschaften Veränderungen in der Wurzelausscheidung von Tomatenpflanzen durch Wurzel-zu-Wurzel-Signalisierung (root-to-root signalling) bewirken können.
– Der zugrundeliegende Vorgang wurde „systematically induced root exudation of metabolites“ (SIREM) („systematisch induzierte Wurzelausscheidung von Stoffwechselprodukten“) benannt.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Linguistik: Wieso Gebärdensprache so vielfältig ist

A a sign language interpreter is seen as Democratic 2020 U.S. presidential candidate and former Vice President Joe Biden speaks during a campaign event in Waterloo, Iowa, U.S.

Etwa 200 Sprachen für Gehörlose gibt es, doch diese Vielfalt ist kaum erforscht. Linguisten haben sie nun über Jahrhunderte zurückverfolgt – zu fünf europäischen Städten.

Quelle: SZ.de

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Soziale Medien und Suchmaschinen: Besser als ihr Ruf

Forscher zeigen, dass soziale Medien und Suchmaschinen den Nachrichtenkonsum und dessen Vielfalt begünstigen, nicht aber einschränken. Damit stellen sie die Bildung von Filterblasen und Echokammern im Internet infrage.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Die Welt ernähren, ohne den Planeten zu schädigen, ist möglich

Fast die Hälfte der derzeitigen Nahrungsmittelproduktion ist schädlich für unseren Planeten – sie führt zum Verlust biologischer Vielfalt, setzt den Ökosystemen zu und verschärft die Wasserknappheit. Kann das gutgehen, angesichts einer weiter wachsenden Weltbevölkerung? Eine neue Studie unter der Leitung des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) untersucht umfassende Lösungsvorschläge, wie man 10 Milliarden Menschen innerhalb der Belastungsgrenzen unseres Planeten ernähren kann. Eine angemessene und gesunde Ernährung für jeden Menschen bei weitgehend intakter Biosphäre erfordert nicht weniger als eine technologische und soziokulturelle Kehrtwende.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Städtische Biodiversität: Erstaunliche Vielfalt an Kleinlebewesen in Basler Gärten

Gärten im Stadtgebiet können eine bemerkenswerte Artenvielfalt beherbergen. Das haben Forschende der Universität Basel in einer Feldstudie festgestellt, die mit Unterstützung von Gartenbesitzerinnen und -besitzern aus der Region Basel durchgeführt wurde. Weiterhin zeigt das Forschungsteam auf, dass eine naturnahe Gartenpflege und Gestaltung die negativen Effekte der Verstädterung auf die Biodiversität weitgehend wettmachen können. Die Studie wird am 1. Februar 2019 an der öffentlichen Tagung «Naturschutz in und um Basel» vorgestellt.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Mut zu weniger Reinlichkeit? Bakterien und Co. könnten dabei helfen, Krankheiten zurückzudrängen

Leipzig, Raleigh. Gelten auf unserem Körper und in unseren Häusern die gleichen Gesetze der biologischen Vielfalt wie draußen in der Natur? Wenn ja, wären unsere aktuellen Hygienemaßnahmen zur Bekämpfung aggressiver Keime teilweise kontraproduktiv. Das schreibt ein interdisziplinäres Forscherteam vom Deutschen Zentrum für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) in der Fachzeitschrift Nature Ecology & Evolution und schlägt vor, die Rolle der Artenvielfalt verstärkt auch bei Mikroorganismen in den Ökosystemen Körper und Haus zu untersuchen. Die Erkenntnisse daraus könnten bisherige Strategien zur Bekämpfung von Infektionskrankheiten und resistenten Keimen auf den Kopf stellen.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Artenvielfalt: Insekten verschwinden aus der Fachliteratur – das schadet uns allen

Mehr staunen, weniger ekeln: Hier erklärt Redakteurin Julia Koch, warum wir alle etwas tun müssen für die Ehrenrettung von Wanze, Wespe und Silberfisch. (Mehr in: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft)

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Versteinerte Konkurrenz

Ökologische Wechselwirkungen zwischen Organismen haben einen entscheidenden Einfluss auf die Artenvielfalt, wirken aber nur kleinräumig und können fossil kaum beobachtet werden. Forscherinnen und Forscher vom Museum für Naturkunde Berlin haben nun versucht dieses Problem zu lösen. Ihre in der Fachzeitschrift PNAS (Proceedings of the National Academy of Science) veröffentlichte Studie gibt Aufschluss darüber, welche biologischen Faktoren zu welchem Zeitpunkt in der Erdgeschichte Diversifizierungsprozesse in Gang gehalten haben.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Biodiversität: Warum ein Schweizer eine Milliarde Dollar für die Natur spendet

Hansjörg Wyss wurde mit dem Verkauf von Knochenimplantaten reich. Jetzt will der 83-Jährige eine Milliarde Dollar für den Schutz der Artenvielfalt ausgeben. Von Philip Bethge (Mehr in: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft)

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Durchs Netz gefallen? Weniger Tagfalter auch in Schutzgebieten

Wie ein Rettungsnetz für die Artenvielfalt zieht sich das Schutzgebietssystem „Natura 2000“ quer durch die EU. Allerdings haben bisher nur wenige Studien analysiert, ob sich diese Refugien tatsächlich positiv auf den Artenreichtum auswirken. Untersuchungen dazu gibt es vor allem für Vögel, und diese zeigen keinen klaren Trend. Mithilfe von Langzeitdaten aus dem Bürgerforschungsprojekt „Tagfalter-Monitoring Deutschland“ sind UFZ-Forscher dieser Frage am Beispiel der Tagfalter nachgegangen. Demnach gibt es auf den Natura-2000-Flächen zwar mehr Falter-Arten als anderswo. Allerdings gehen die Artenzahlen innerhalb und außerhalb der Schutzgebiete gleichermaßen zurück.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Bildband über indigene Gemeinschaften: In einer anderen Welt

Auf vier Kontinenten hat der Fotograf Markus Mauthe die Vielfalt indigener Gemeinschaften dokumentiert. Seine einfühlsamen Aufnahmen zeigen Lebensräume, die immer stärker bedroht sind. (Mehr in: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft)

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Hyänen erholen sich nur langsam von einer Epidemie

Infektionskrankheiten können Wildtierbestände stark dezimieren und dadurch sowohl die Dynamik von Lebensräumen als auch die biologische Vielfalt (Biodiversität) beeinflussen. Vorhersagen über langfristige Auswirkungen von Epidemien sind deshalb für den Artenschutz wichtig. Forscher vom Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung (Leibniz-IZW) und vom CEFE in Montpellier haben ein mathematisches Modell („Matrixmodell“) entwickelt, um den Einfluss einer Epidemie des Hundestaupevirus (CDV) auf die Population der Tüpfelhyänen in der ostafrikanischen Serengeti-Savanne zu untersuchen. Die Ergebnisse der Studie wurden im neuen Nature-Open-Access-Journal Communications Biology veröffentlicht.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Globale Sprachenvielfalt reflektiert die natürliche Umwelt

Linguisten der Universität Tübingen untersuchen Umweltfaktoren, die Einfluss auf die Evolution von Sprachen nehmen
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Kriminalstatistik für 2017: Mehr als tausend Fälle von Wilderei in Deutschland

Verlässliche Zahlen über das Ausmaß hat niemand, die Dunkelziffer ist hoch: 2017 hat die Kriminalstatistik 1020 Fälle von Wilderei erfasst. Die Grünen warnen vor einer „zunehmenden Bedrohung für die Artenvielfalt“. (Mehr in: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft)

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Lösungen für die Stadt von morgen: Premierenfahrt der KulturTram in Mannheim

Entstanden ist die Idee einer KulturTram im Rahmen des Projekts „Willkommene Perspektiven – Migrants4Cities“. Nun feiert sie im Rahmen des Mannheimer Kulturevents NACHTWANDEL Premiere. Die KulturTram wird am 26. und 27. Oktober 2018 mit zahlreichen Bands und Künstlern Fahrt aufnehmen und die Vielfalt der Stadt erlebbar machen. Erdacht und geplant wurde die KulturTram durch das Team von Migrants4Cities als Lösungsvorschlag für gutes Zusammenleben in einem klimafreundlichen, sozial ausgewogenen, wirtschaftlich prosperierenden und kulturell vielfältigen Mannheim.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Landwirtschaft: "Präzision reicht nicht"

Hightech auf dem Acker soll das Klima schonen. Doch was bejubelt wird, reiche nicht, sagt die Agrarwissenschaftlerin Andrea Beste. Es braucht mehr Vielfalt auf dem Feld. (Mehr in: ZEIT ONLINE: Mehr aus Forschung und Wissenschaft)

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Bei einigen Hirntumoren nutzt vor der Therapieentscheidung der Blick auf die Gene

Forscher des „Hopp-Kindertumorzentrums Heidelberg (KiTZ)“ zeigen gemeinsam mit Kollegen aus den USA, welche molekularbiologische Vielfalt sich hinter bestimmten scheinbar gleichartigen embryonalen Hirntumoren verbergen kann. Die Wissenschaftler konnten in der vom Deutschen Krebskonsortium (DKTK) unterstützten klinischen Studie zeigen, wie wichtig es sowohl für die Diagnosestellung und die Wahl der richtigen Behandlungsstrategie ist, die molekularen Eigenschaften der Tumoren zu kennen.

Das Hopp-Kindertumorzentrum Heidelberg (KiTZ) ist eine gemeinsame Einrichtung des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ), des Universitätsklinikums Heidelberg und der Universität Heidelberg.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Artenvielfalt kann Ökosysteme auch destabilisieren

Artenreiche Ökosysteme sind stabiler gegenüber Störungen wie Dürren, Hitzeperioden oder Pestiziden, lautet die vorherrschende Meinung. Doch ganz so einfach ist es nicht, wie Ökologen der Universität Zürich und der Eawag nun herausgefunden haben. Unter gewissen Umweltbedingungen kann ein erhöhter Artenreichtum auch dazu führen, dass ein Ökosystem instabiler wird.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Blütenpracht durch genetische Anpassung: Wiener Wissenschafter entschlüsseln Genom der Akelei

Die Akelei ist eine Pflanze mit auffallend schönen Blüten und rund siebzig verschiedenen Arten in der nördlichen Hemisphäre, vier davon findet man in Österreich. Diese große Vielfalt ist das Ergebnis eines Prozesses, welcher adaptive Radiation genannt wird: Die adaptive Radiation lässt, aufgrund der Anpassung an neue Standorte, neue Arten sehr schnell entstehen. Bei der Akelei sind durch diesen Prozess Arten mit sehr unterschiedlichen Blütenfarben und -formen entstanden, die untereinander problemlos gekreuzt werden können. In Gärtnereien und Privatgärten konnte dadurch eine riesige Vielzahl von sehr unterschiedlichen prachtvollen Blütenvariationen gezüchtet werden.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Vielfalt im Gehirn – Wie Millionen unserer Nervenzellen einzigartig werden

Wie ist es möglich, dass sich im Gehirn so unterschiedliche und hochspezifische Nervenzellen bilden? Ein mathematisches Modell von Forschern am Biozentrum der Universität Basel zeigt, dass es unterschiedliche Varianten von Genen sind, die per Zufall eine solche Vielfalt ermöglichen. Trotz der Menge an neugebildeten Nervenzellen können die Genvarianten Neuronen individuell und präzis für ihre spezifische Funktion ausrüsten.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Tiefseebergbau hinterlässt tiefe Narben -Massiver Artenverlust 26 Jahre nach Abbau nachgewiesen

Frankfurt, 07.09.2018. Gemeinsam mit einem internationalen Team haben Senckenberg-Wissenschaftlerinnen die Auswirkungen von Tiefseebergbau – wie den Abbau von Manganknollen – auf die Artenvielfalt am Meeresboden untersucht. Sie zeigen, dass auch 26 Jahre nach dem Abbau ein erheblicher Verlust bodenlebender Organismen zu verzeichnen ist. Insbesondere filtrierende Tiere sind betroffen – über zwei Jahrzehnte nach dem Abbau bleiben knapp 80 Prozent dieser Arten verschwunden. Die Studie erschien kürzlich im Fachjournal „Biogeosciences“.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Jeder zweite Deutsche kennt „Biodiversität“ oder „Biologische Vielfalt“

47, so lautet die diesjährige Biozahl des Netzwerks BioFrankfurt. Sie steht dafür, dass 47 Prozent der deutschen Bevölkerung im Sommer 2018 schon einmal die Begriffe „Biodiversität“ oder „Biologische Vielfalt“ gehört oder gelesen haben. Im Jahr 2007 waren es erst 26 Prozent der deutschen Bevölkerung, wie eine Befragungsreihe von BioFrankfurt e.V. ergeben hat. Zwei von drei Personen in Deutschland glauben ferner, dass der Rückgang der Biologischen Vielfalt ein großes Problem für die Menschheit ist, ähnlich dem Problem des Klimawandels. Im Jahr 2007 war es erst knapp die Hälfte der Deutschen.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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"Wir sind Max Planck" Max-Planck-Tag am 14. September 2018, 10 bis 20 Uhr im Rathaus

Im Jahr 2018 hat die Max-Planck-Gesellschaft gleich mehrere Gründe zum Feiern: Sie begeht ihr 70-jähriges Jubiläum, am 23. April war der 160. Geburtstag von Max Planck und nicht zuletzt jährt sich zum 100. Mal der Nobelpreis Max Plancks. Für die Max-Planck-Gesellschaft ist das eine einzigartige Gelegenheit der Öffentlichkeit zu sagen: „Wir sind Max Planck!“ Am „Max-Planck-Tag“, der am 14. September 2018 stattfindet wenden wir uns an die Öffentlichkeit und präsentieren unsere Gemeinschaft in all ihrer Vielfalt und vereinten Stärke. An diesem Tag werden bundesweit alle Max-Planck-Institute zeigen, woran wir im Einzelnen forschen und welche Bedeutung die Wissenschaft für die Gesellschaft hat.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Literweise Erbgut: Teichwasser verrät Tropen-Frösche

Frankfurt am Main, den 29.08.2018. Wenn ein Frosch in einen Teich hüpft, hinterlässt er dabei unweigerlich Spuren seines Erbguts. Senckenberg-Wissenschaftler haben anhand von Wasserproben aus dem bolivianischen Tiefland nachgewiesen, dass die Analyse dieser sogenannten Umwelt-DNA ausreicht, um die in einem Gewässer lebenden Froscharten zuverlässig zu bestimmen. In ihrer Machbarkeitstudie zeigen sie, dass in artenreichen Regionen die Analyse der Umwelt-DNA eine kostengünstigere Alternative zur traditionellen Arterfassung sein kann und die notwendige weltweite Bestandsaufnahme biologischer Vielfalt beflügeln könnte. Die Studie ist jetzt im Fachmagazin „Molecular Ecology Resources“ erschienen.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Warum sich Bäume Gene "ausborgen"

Alle Tier- und Pflanzenarten sind auf genetische Vielfalt angewiesen, um sich an lebensbedrohliche Umweltänderungen anpassen zu können. Mutationen alleine wären eine extrem langsame Quelle der überlebenswichtigen „adaptiven“ Genvarianten, vor allem bei langlebigen Organismen. Eine Arbeitsgruppe um Christian Lexer von der Universität Wien konnte nun gemeinsam mit kanadischen WissenschafterInnen anhand von Pappelarten nachweisen, dass adaptive Genvarianten auch von Genaustausch mit verwandten Arten stammen können. Die Ergebnisse sind kürzlich in hochkarätigen Fachjournalen erschienen und werden aktuell am zweiten Internationalen Weltkongress für Evolutionsbiologie in Montpellier diskutiert.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Erster Transkript-Atlas sämtlicher Weizengene erweitert die Perspektiven für Forschung und Züchtung

Das vollständige Genom des Weizens (Triticum aestivum) wurde heute in ‚Science‘ veröffentlicht. Diese Sequenz ist das „Ankergenom“ für die Erfassung der vollständigen genetischen Vielfalt der Weltnahrungspflanze Weizen. Eine zweite Publikation im gleichen Magazin beschreibt erste Möglichkeiten, die sich daraus für Wissenschaftler und Praktiker ergeben.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Tiere und Pilze fördern Leistungen von Wäldern

Eine neue Studie zeigt, dass neben der Vielfalt der Baumarten auch jene der Tier- und Pilzarten entscheidenden Einfluss hat auf die Leistungen von Wäldern. Zu diesen gehören unter anderem Holzproduktion, CO2-Speicherung und Klimaregulation. Die Studie basiert auf zehn Jahren Forschung in artenreichen Wäldern der Subtropen. Ein Forscherteam unter Federführung des Forschungszentrums iDiv und der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg hat die Ergebnisse in der neuen Ausgabe der Zeitschrift Nature Communications veröffentlicht. Sie verdeutlichen, dass Biodiversität ganzheitlich betrachtet werden muss, um die Leistungsfähigkeit von Wäldern zu erhalten.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Andere erkennen, aber nicht sich selbst: Neue Erkenntnisse über die Paarung von Pflanzen

ForscherInnen finden heraus, wie Vielfalt in Genen entsteht, die Selbstbefruchtung verhindern – Veröffentlichung in Genetics
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft