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Städtische Biodiversität: Erstaunliche Vielfalt an Kleinlebewesen in Basler Gärten

Gärten im Stadtgebiet können eine bemerkenswerte Artenvielfalt beherbergen. Das haben Forschende der Universität Basel in einer Feldstudie festgestellt, die mit Unterstützung von Gartenbesitzerinnen und -besitzern aus der Region Basel durchgeführt wurde. Weiterhin zeigt das Forschungsteam auf, dass eine naturnahe Gartenpflege und Gestaltung die negativen Effekte der Verstädterung auf die Biodiversität weitgehend wettmachen können. Die Studie wird am 1. Februar 2019 an der öffentlichen Tagung «Naturschutz in und um Basel» vorgestellt.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Mut zu weniger Reinlichkeit? Bakterien und Co. könnten dabei helfen, Krankheiten zurückzudrängen

Leipzig, Raleigh. Gelten auf unserem Körper und in unseren Häusern die gleichen Gesetze der biologischen Vielfalt wie draußen in der Natur? Wenn ja, wären unsere aktuellen Hygienemaßnahmen zur Bekämpfung aggressiver Keime teilweise kontraproduktiv. Das schreibt ein interdisziplinäres Forscherteam vom Deutschen Zentrum für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) in der Fachzeitschrift Nature Ecology & Evolution und schlägt vor, die Rolle der Artenvielfalt verstärkt auch bei Mikroorganismen in den Ökosystemen Körper und Haus zu untersuchen. Die Erkenntnisse daraus könnten bisherige Strategien zur Bekämpfung von Infektionskrankheiten und resistenten Keimen auf den Kopf stellen.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Artenvielfalt: Insekten verschwinden aus der Fachliteratur – das schadet uns allen

Mehr staunen, weniger ekeln: Hier erklärt Redakteurin Julia Koch, warum wir alle etwas tun müssen für die Ehrenrettung von Wanze, Wespe und Silberfisch. (Mehr in: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft)

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Versteinerte Konkurrenz

Ökologische Wechselwirkungen zwischen Organismen haben einen entscheidenden Einfluss auf die Artenvielfalt, wirken aber nur kleinräumig und können fossil kaum beobachtet werden. Forscherinnen und Forscher vom Museum für Naturkunde Berlin haben nun versucht dieses Problem zu lösen. Ihre in der Fachzeitschrift PNAS (Proceedings of the National Academy of Science) veröffentlichte Studie gibt Aufschluss darüber, welche biologischen Faktoren zu welchem Zeitpunkt in der Erdgeschichte Diversifizierungsprozesse in Gang gehalten haben.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Biodiversität: Warum ein Schweizer eine Milliarde Dollar für die Natur spendet

Hansjörg Wyss wurde mit dem Verkauf von Knochenimplantaten reich. Jetzt will der 83-Jährige eine Milliarde Dollar für den Schutz der Artenvielfalt ausgeben. Von Philip Bethge (Mehr in: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft)

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Durchs Netz gefallen? Weniger Tagfalter auch in Schutzgebieten

Wie ein Rettungsnetz für die Artenvielfalt zieht sich das Schutzgebietssystem „Natura 2000“ quer durch die EU. Allerdings haben bisher nur wenige Studien analysiert, ob sich diese Refugien tatsächlich positiv auf den Artenreichtum auswirken. Untersuchungen dazu gibt es vor allem für Vögel, und diese zeigen keinen klaren Trend. Mithilfe von Langzeitdaten aus dem Bürgerforschungsprojekt „Tagfalter-Monitoring Deutschland“ sind UFZ-Forscher dieser Frage am Beispiel der Tagfalter nachgegangen. Demnach gibt es auf den Natura-2000-Flächen zwar mehr Falter-Arten als anderswo. Allerdings gehen die Artenzahlen innerhalb und außerhalb der Schutzgebiete gleichermaßen zurück.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Bildband über indigene Gemeinschaften: In einer anderen Welt

Auf vier Kontinenten hat der Fotograf Markus Mauthe die Vielfalt indigener Gemeinschaften dokumentiert. Seine einfühlsamen Aufnahmen zeigen Lebensräume, die immer stärker bedroht sind. (Mehr in: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft)

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Hyänen erholen sich nur langsam von einer Epidemie

Infektionskrankheiten können Wildtierbestände stark dezimieren und dadurch sowohl die Dynamik von Lebensräumen als auch die biologische Vielfalt (Biodiversität) beeinflussen. Vorhersagen über langfristige Auswirkungen von Epidemien sind deshalb für den Artenschutz wichtig. Forscher vom Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung (Leibniz-IZW) und vom CEFE in Montpellier haben ein mathematisches Modell („Matrixmodell“) entwickelt, um den Einfluss einer Epidemie des Hundestaupevirus (CDV) auf die Population der Tüpfelhyänen in der ostafrikanischen Serengeti-Savanne zu untersuchen. Die Ergebnisse der Studie wurden im neuen Nature-Open-Access-Journal Communications Biology veröffentlicht.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Zukunftsoptionen für Korallenriffe – vielfältiges Handeln und langer Atem sind nötig

Korallenriffe gehören zu den faszinierendsten Ökosystemen unserer Welt – belegt mit Metaphern wie “Regenwälder der Meere”, “Städte unter Wasser”, “ältestes Ökosystem der Welt” oder sogar “Wiege der Evolution“. In der Tat existiert eine biologische Vielfalt, … Weiterlesen (Mehr in: BrainLogs)

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Globale Sprachenvielfalt reflektiert die natürliche Umwelt

Linguisten der Universität Tübingen untersuchen Umweltfaktoren, die Einfluss auf die Evolution von Sprachen nehmen
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Kriminalstatistik für 2017: Mehr als tausend Fälle von Wilderei in Deutschland

Verlässliche Zahlen über das Ausmaß hat niemand, die Dunkelziffer ist hoch: 2017 hat die Kriminalstatistik 1020 Fälle von Wilderei erfasst. Die Grünen warnen vor einer „zunehmenden Bedrohung für die Artenvielfalt“. (Mehr in: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft)

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Lösungen für die Stadt von morgen: Premierenfahrt der KulturTram in Mannheim

Entstanden ist die Idee einer KulturTram im Rahmen des Projekts „Willkommene Perspektiven – Migrants4Cities“. Nun feiert sie im Rahmen des Mannheimer Kulturevents NACHTWANDEL Premiere. Die KulturTram wird am 26. und 27. Oktober 2018 mit zahlreichen Bands und Künstlern Fahrt aufnehmen und die Vielfalt der Stadt erlebbar machen. Erdacht und geplant wurde die KulturTram durch das Team von Migrants4Cities als Lösungsvorschlag für gutes Zusammenleben in einem klimafreundlichen, sozial ausgewogenen, wirtschaftlich prosperierenden und kulturell vielfältigen Mannheim.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Landwirtschaft: "Präzision reicht nicht"

Hightech auf dem Acker soll das Klima schonen. Doch was bejubelt wird, reiche nicht, sagt die Agrarwissenschaftlerin Andrea Beste. Es braucht mehr Vielfalt auf dem Feld. (Mehr in: ZEIT ONLINE: Mehr aus Forschung und Wissenschaft)

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Bei einigen Hirntumoren nutzt vor der Therapieentscheidung der Blick auf die Gene

Forscher des „Hopp-Kindertumorzentrums Heidelberg (KiTZ)“ zeigen gemeinsam mit Kollegen aus den USA, welche molekularbiologische Vielfalt sich hinter bestimmten scheinbar gleichartigen embryonalen Hirntumoren verbergen kann. Die Wissenschaftler konnten in der vom Deutschen Krebskonsortium (DKTK) unterstützten klinischen Studie zeigen, wie wichtig es sowohl für die Diagnosestellung und die Wahl der richtigen Behandlungsstrategie ist, die molekularen Eigenschaften der Tumoren zu kennen.

Das Hopp-Kindertumorzentrum Heidelberg (KiTZ) ist eine gemeinsame Einrichtung des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ), des Universitätsklinikums Heidelberg und der Universität Heidelberg.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Artenvielfalt kann Ökosysteme auch destabilisieren

Artenreiche Ökosysteme sind stabiler gegenüber Störungen wie Dürren, Hitzeperioden oder Pestiziden, lautet die vorherrschende Meinung. Doch ganz so einfach ist es nicht, wie Ökologen der Universität Zürich und der Eawag nun herausgefunden haben. Unter gewissen Umweltbedingungen kann ein erhöhter Artenreichtum auch dazu führen, dass ein Ökosystem instabiler wird.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Blütenpracht durch genetische Anpassung: Wiener Wissenschafter entschlüsseln Genom der Akelei

Die Akelei ist eine Pflanze mit auffallend schönen Blüten und rund siebzig verschiedenen Arten in der nördlichen Hemisphäre, vier davon findet man in Österreich. Diese große Vielfalt ist das Ergebnis eines Prozesses, welcher adaptive Radiation genannt wird: Die adaptive Radiation lässt, aufgrund der Anpassung an neue Standorte, neue Arten sehr schnell entstehen. Bei der Akelei sind durch diesen Prozess Arten mit sehr unterschiedlichen Blütenfarben und -formen entstanden, die untereinander problemlos gekreuzt werden können. In Gärtnereien und Privatgärten konnte dadurch eine riesige Vielzahl von sehr unterschiedlichen prachtvollen Blütenvariationen gezüchtet werden.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Vielfalt im Gehirn – Wie Millionen unserer Nervenzellen einzigartig werden

Wie ist es möglich, dass sich im Gehirn so unterschiedliche und hochspezifische Nervenzellen bilden? Ein mathematisches Modell von Forschern am Biozentrum der Universität Basel zeigt, dass es unterschiedliche Varianten von Genen sind, die per Zufall eine solche Vielfalt ermöglichen. Trotz der Menge an neugebildeten Nervenzellen können die Genvarianten Neuronen individuell und präzis für ihre spezifische Funktion ausrüsten.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Tiefseebergbau hinterlässt tiefe Narben -Massiver Artenverlust 26 Jahre nach Abbau nachgewiesen

Frankfurt, 07.09.2018. Gemeinsam mit einem internationalen Team haben Senckenberg-Wissenschaftlerinnen die Auswirkungen von Tiefseebergbau – wie den Abbau von Manganknollen – auf die Artenvielfalt am Meeresboden untersucht. Sie zeigen, dass auch 26 Jahre nach dem Abbau ein erheblicher Verlust bodenlebender Organismen zu verzeichnen ist. Insbesondere filtrierende Tiere sind betroffen – über zwei Jahrzehnte nach dem Abbau bleiben knapp 80 Prozent dieser Arten verschwunden. Die Studie erschien kürzlich im Fachjournal „Biogeosciences“.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Jeder zweite Deutsche kennt „Biodiversität“ oder „Biologische Vielfalt“

47, so lautet die diesjährige Biozahl des Netzwerks BioFrankfurt. Sie steht dafür, dass 47 Prozent der deutschen Bevölkerung im Sommer 2018 schon einmal die Begriffe „Biodiversität“ oder „Biologische Vielfalt“ gehört oder gelesen haben. Im Jahr 2007 waren es erst 26 Prozent der deutschen Bevölkerung, wie eine Befragungsreihe von BioFrankfurt e.V. ergeben hat. Zwei von drei Personen in Deutschland glauben ferner, dass der Rückgang der Biologischen Vielfalt ein großes Problem für die Menschheit ist, ähnlich dem Problem des Klimawandels. Im Jahr 2007 war es erst knapp die Hälfte der Deutschen.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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"Wir sind Max Planck" Max-Planck-Tag am 14. September 2018, 10 bis 20 Uhr im Rathaus

Im Jahr 2018 hat die Max-Planck-Gesellschaft gleich mehrere Gründe zum Feiern: Sie begeht ihr 70-jähriges Jubiläum, am 23. April war der 160. Geburtstag von Max Planck und nicht zuletzt jährt sich zum 100. Mal der Nobelpreis Max Plancks. Für die Max-Planck-Gesellschaft ist das eine einzigartige Gelegenheit der Öffentlichkeit zu sagen: „Wir sind Max Planck!“ Am „Max-Planck-Tag“, der am 14. September 2018 stattfindet wenden wir uns an die Öffentlichkeit und präsentieren unsere Gemeinschaft in all ihrer Vielfalt und vereinten Stärke. An diesem Tag werden bundesweit alle Max-Planck-Institute zeigen, woran wir im Einzelnen forschen und welche Bedeutung die Wissenschaft für die Gesellschaft hat.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Literweise Erbgut: Teichwasser verrät Tropen-Frösche

Frankfurt am Main, den 29.08.2018. Wenn ein Frosch in einen Teich hüpft, hinterlässt er dabei unweigerlich Spuren seines Erbguts. Senckenberg-Wissenschaftler haben anhand von Wasserproben aus dem bolivianischen Tiefland nachgewiesen, dass die Analyse dieser sogenannten Umwelt-DNA ausreicht, um die in einem Gewässer lebenden Froscharten zuverlässig zu bestimmen. In ihrer Machbarkeitstudie zeigen sie, dass in artenreichen Regionen die Analyse der Umwelt-DNA eine kostengünstigere Alternative zur traditionellen Arterfassung sein kann und die notwendige weltweite Bestandsaufnahme biologischer Vielfalt beflügeln könnte. Die Studie ist jetzt im Fachmagazin „Molecular Ecology Resources“ erschienen.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Warum sich Bäume Gene "ausborgen"

Alle Tier- und Pflanzenarten sind auf genetische Vielfalt angewiesen, um sich an lebensbedrohliche Umweltänderungen anpassen zu können. Mutationen alleine wären eine extrem langsame Quelle der überlebenswichtigen „adaptiven“ Genvarianten, vor allem bei langlebigen Organismen. Eine Arbeitsgruppe um Christian Lexer von der Universität Wien konnte nun gemeinsam mit kanadischen WissenschafterInnen anhand von Pappelarten nachweisen, dass adaptive Genvarianten auch von Genaustausch mit verwandten Arten stammen können. Die Ergebnisse sind kürzlich in hochkarätigen Fachjournalen erschienen und werden aktuell am zweiten Internationalen Weltkongress für Evolutionsbiologie in Montpellier diskutiert.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Erster Transkript-Atlas sämtlicher Weizengene erweitert die Perspektiven für Forschung und Züchtung

Das vollständige Genom des Weizens (Triticum aestivum) wurde heute in ‚Science‘ veröffentlicht. Diese Sequenz ist das „Ankergenom“ für die Erfassung der vollständigen genetischen Vielfalt der Weltnahrungspflanze Weizen. Eine zweite Publikation im gleichen Magazin beschreibt erste Möglichkeiten, die sich daraus für Wissenschaftler und Praktiker ergeben.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Tiere und Pilze fördern Leistungen von Wäldern

Eine neue Studie zeigt, dass neben der Vielfalt der Baumarten auch jene der Tier- und Pilzarten entscheidenden Einfluss hat auf die Leistungen von Wäldern. Zu diesen gehören unter anderem Holzproduktion, CO2-Speicherung und Klimaregulation. Die Studie basiert auf zehn Jahren Forschung in artenreichen Wäldern der Subtropen. Ein Forscherteam unter Federführung des Forschungszentrums iDiv und der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg hat die Ergebnisse in der neuen Ausgabe der Zeitschrift Nature Communications veröffentlicht. Sie verdeutlichen, dass Biodiversität ganzheitlich betrachtet werden muss, um die Leistungsfähigkeit von Wäldern zu erhalten.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Andere erkennen, aber nicht sich selbst: Neue Erkenntnisse über die Paarung von Pflanzen

ForscherInnen finden heraus, wie Vielfalt in Genen entsteht, die Selbstbefruchtung verhindern – Veröffentlichung in Genetics
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Begrünte Fassaden in den Städten helfen gegen Feinstaub, Stickoxide und Hitze

Kölner Wissenschaftler zeigen, dass Fassadenbegrünung in Städten messbare Vorteile für Luftqualität, Sauerstoffproduktion und Artenvielfalt mit sich bringt
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Forscher weisen auf negative Folgen internationaler Biodiversitätskonvention für die Wissenschaf

Frankfurt, den 29. Juni 2018. In einem heute im Fachmagazin „Science“ veröffentlichten Positionspapier äußern sich internationale Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler kritisch zur internationalen Biodiversitätskonvention (engl. Convention on Biological Diversity). Sie argumentieren, dass das Übereinkommen die Erforschung biologischer Vielfalt einschränkt, die internationale Zusammenarbeit beeinträchtigt und den Zugang zu genetischen Ressourcen behindert. Damit sei diese Konvention letztlich kontraproduktiv: Sie schadet dem Schutz der Biodiversität. Unter den Unterzeichnern sind auch Senckenberg-Wissenschaftler.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Biologisch abbaubare Pflanzenschutzmittel ohne Risiken und Nebenwirkungen

Traditionelle Pflanzenschutzmittel sind Killer: Sie vernichten nicht nur Schädlinge, sondern gefährden auch Bienen und andere nützliche Insekten, außerdem beeinträchtigen sie die biologische Vielfalt in Böden, Seen, Flüssen und Meeren. Ein Team der Technischen Universität München (TUM) hat jetzt eine Alternative entwickelt: Ein biologisch abbaubarer Wirkstoff hält Schädlinge fern ohne zu vergiften.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Studie zum Umgang von Städten mit migrationsbedingter kultureller Vielfalt erschienen

Der Umgang mit migrationsbedingter kultureller Vielfalt gehört zu den größten Herausforderungen von Kommunen in Deutschland. Trotz der hohen stadtpolitischen und gesellschaftlichen Relevanz fehlte bislang eine systematisierende Betrachtung zum Stand der wissenschaftlichen Diskussion zu diesem Thema. Diese Lücke zu schließen war das Ziel einer heute erscheinenden Studie, die von der Bertelsmann Stiftung in Auftrag gegeben und von Wissenschaftlerinnen des IRS und der TU Berlin erstellt wurde. Darin analysierten sie, auf welche Herausforderungen Städte reagieren müssen, welche Widerstände und Konflikte zu erkennen sind und wie diese überwunden werden können.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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TU Berlin: Städter lieben Wildpflanzen

Erste europäische Vergleichsstudie zur Bewertung von biologischer Vielfalt in städtischen Lebensräumen
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Totes Holz für mehr Leben im See

Baggerseen gehören zu den häufigsten Gewässertypen in Deutschland. Viele dieser Seen bieten bislang wenig Lebensraum für Tiere. Das soll sich ändern: Im Projekt BAGGERSEE des Leibniz-Instituts für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB), des Anglerverbands Niedersachsen e.V. (AVN) und der Technischen Universität Berlin werden ausgewählte Baggerseen ökologisch aufgewertet. Tonnen von totem Holz können beispielsweise dazu beitragen, dass diverse Tierarten Schutz und Nahrung finden. Das Projekt wurde nun als offizielles Projekt der UN-Dekade Biologische Vielfalt ausgezeichnet.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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„Universal-Antikörper“ macht verschiedene Erreger unschädlich

Wissenschaftler aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum haben untersucht, wie es dem Immunsystem gelingt, Krankheitserreger in Schach zu halten. Dabei entdeckten die Forscher erstmals Antikörper, die nicht nur ein bestimmtes Bakterium, sondern verschiedene Mikroorganismen zugleich unschädlich machen können. Die neu entdeckten Antikörper erkennen eine Zuckerstruktur, die sich auf der Oberfläche verschiedener Keime befindet. So reicht eine begrenzte Zahl von Antikörpern aus, um eine große Vielfalt an Mikroorganismen zu kontrollieren.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Wie das Essen von Schildkröten zum Artenschutz beitragen könnte

Dresden, 09.05.2018. Senckenberg-Wissenschaftler haben mit genetischen Methoden herausgefunden, dass es noch mehr Arten und genetische Linien der Chinesischen Weichschildkröten Pelodiscus gibt als bisher angenommen. Diese Schildkröten sind in Asien ein wichtiges Nahrungsmittel – allein in China werden über 340.000 Tonnen pro Jahr gezüchtet und verspeist. Das internationale Wissenschaftlerteam zeigt in seiner kürzlich im Fachjournal „The Science of Nature“ erschienenen Studie, dass gerade die Zucht die Artenvielfalt von Pelodiscus bedroht.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Industrie fordert Nachbesserungen bei der DSGVO

Prinzip der Datensparsamkeit ist falsche

Industrie fordert Nachbesserungen bei der DSGVO

Vertreter aus der Wirtschaft sehen noch Nachbesserungsbedarf bei der in Kürze in Kraft tretenden Datenschutzgrundverordnung (DSGVO). In Zeiten der Datenvielfalt sei die angestrebte Datensparsamkeit das falsche Bauprinzip.

(Mehr in: COM! – Das Computer Magazin)

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Effekte des Ökolandbaus auf Klima, Umwelt und Gesundheit

Eine Studie der Universität Göttingen belegt, dass nur die Kombination von ökologischen und konventionellen Anbautechniken eine global nachhaltige Landwirtschaft garantieren kann. Agrarökonomen untersuchten den Einfluss des Ökolandbaus auf Umwelt, Klima und Gesundheit in unterschiedlichen Teilen der Welt. Dabei fanden sie heraus, dass der Anbau von Biolebensmitteln zu viel Ackerfläche benötigt, um sich weltweit positiv auf die Artenvielfalt auswirken zu können. Zudem ist er in ärmeren Ländern zur Ernährungssicherung ungeeignet.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft