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WWF-Bericht zum Artensterben: „Wir verlieren die Vielfalt des Lebens auf der Erde“

Durch intensive Landwirtschaft und Entwaldung sterben immer mehr Tierarten aus. Die Geschwindigkeit ist atemberaubend, heißt es im aktuellen Artenschutz-Bericht der Umweltorganisation WWF.

Quelle: SPIEGEL ONLINE Wissenschaft

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Der Abwärtstrend der biologischen Vielfalt ist umkehrbar

Die Politik muss in den kommenden Jahrzehnten alles daran setzen, die noch bestehenden natürlichen Lebensräume zu schützen, viele bereits verloren gegangene wiederherzustellen und vor allem die Ernährungsgewohnheiten und Nahrungsproduktion nachhaltig zu gestalten. Nur so sei der Verlust der biologischen Vielfalt bis 2050 oder früher zu stoppen. Dieses Rezept haben Wissenschaftler unter Leitung des Internationalen Instituts für angewandte Systemanalyse (IIASA) und Beteiligung von Forschern des Deutschen Zentrums für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) mithilfe von Modellen errechnet. Die in der Zeitschrift Nature veröffentlichte Studie ist Teil des jüngsten WWF-Living-Planet-Reports.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Umwelt: Katastrophaler Artenschwund

Westlicher Flachlandgorilla-Nachwuchs im Audubon Zoo

Die Vielfalt auf der Erde verringert sich in einem katastrophalen Tempo. Doch es gibt Möglichkeiten, dagegenzuhalten.

Quelle: SZ.de

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Suez- und Panamakanal: Hotspots für die Verbreitung invasiver Arten

Invasive gebietsfremde Organismen stellen weltweit eine der Hauptbedrohungen für die Artenvielfalt natürlicher Lebensräume dar. Sie können zu schweren ökologischen und wirtschaftlichen Schäden führen und eine Ursache für den Verlust biologischer Vielfalt sein. Künstlich hergestellte Meereskanäle sind als Hotspots für die Invasion verschiedenster Arten von Meeresorganismen bekannt. Wissenschaftler des Leibniz-Zentrums für Marine Tropenforschung (ZMT) und des Smithsonian Tropical Research Institute in Panama haben jetzt Veränderungen im Salzgehalt des Gatúnsees festgestellt, der für den Bau des Panamakanals durch die Aufstauung eines Flusses angelegt wurde.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Forscher untersuchen Veränderungen in traditionellem ökologischen Wissen durch gesellschaftlichem Wandel

Studie auf den Salomonen: Forscher untersuchen Veränderungen in traditionellem ökologischen Wissen durch gesellschaftlichem Wandel

Traditionelles ökologisches Wissen und biologische Vielfalt sind oft eng miteinander verbunden. Doch wie wirken sich zunehmende Veränderungen der Lebensverhältnisse der lokalen Bevölkerung auf deren Wissen über Flora und Fauna aus? Diese Fragestellung hat ein Forscherteam des Bremer Leibniz-Zentrums für Marine Tropenforschung (ZMT) auf den Salomon-Inseln im Südpazifik untersucht.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Kontroverse Biodiversitätsversuchsflächen auf dem Prüfstand

Ein Großteil der Erkenntnisse darüber, wie die Menschheit von biologischer Vielfalt profitiert, stammt aus Biodiversitätsversuchsflächen. Kritiker*innen bemängeln seit langem, dass dort Artengemeinschaften wachsen, die in der Natur nicht vorkommen. Senckenberg-Forschende haben daher in einer Studie zum Zusammenhang zwischen biologischer Vielfalt und Ökosystem-Leistungen unrealistische Versuchsflächen identifiziert und in der Analyse ausgespart. Trotzdem änderten sich die Ergebnisse kaum. Dies belege, dass die aus den Versuchsflächen erlangten Erkenntnisse zur biologischen Vielfalt als essentielle Lebensgrundlage der Menschheit valide seien, schreibt das Team in „Nature Ecology & Evolution“.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Massenaussterben – Aus der Vergangenheit für die Zukunft lernen

Eine neue Publikation in Nature Geoscience beschreibt die Kausalketten zwischen Umweltveränderungen und Massenaussterben an der Perm-Trias-Grenze vor etwa 250 Millionen Jahren. Aus dieser Studie können Forschende aller Fachrichtungen und die Gesellschaft einen Eindruck gewinnen, was mit der biologischen Vielfalt unter der vorhergesagten globalen Erwärmung in nächster Zukunft geschehen könnte.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Weiße Flecken in den Böden der Erde

Ein großer Teil der weltweiten biologischen Vielfalt befindet sich in den Böden. Doch das Wissen über die Verbreitung von Bodenlebewesen und ihrer Funktionen ist lückenhaft und nicht repräsentativ für die globalen Ökosysteme und Artengruppen. Insbesondere die tropischen und subtropischen Regionen sind hinsichtlich der Biodiversität im Boden kaum erforscht sind Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie, die nun in Nature Communications veröffentlicht worden ist, und von Wissenschaftlern des Deutschen Zentrums für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv), der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) sowie der Universität Leipzig (UL) geleitet wurde.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Wie die Vielfalt der Zellen entsteht

Welche Rolle Faktoren bei der Embryonalentwicklung spielen, die nicht die Sequenz, sondern nur die „Verpackung“ des Erbgutes epigenetisch verändern, zeigt ein Forschungsteam am Berliner Max-Planck-Institut für molekulare Genetik an frühen Embryonen von Mäusen. In dem Fachjournal Nature beschreiben sie, wie diese Steuerungsmechanismen zur Bildung unterschiedlicher Gewebe und Organe im wachsenden Embryo beitragen.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Die Rastertunnelmikroskopie enthüllt nun auch die strukturelle Vielfalt der Polysaccharide

Zucker hat viele Namen: Glukosesirup, Fruktose, Maltose oder Saccharose. Als Polysaccharid findet man Zucker als Stärke, Chitin oder Zellulose in der Natur.

Trotz ihrer Bedeutung wurden die Polymere des Zuckers in der Forschung lange wie Stiefkinder behandelt. Doch das ändert sich gerade. So ist es Max-Planck-Forschern gelungen, die strukturelle Vielfalt der Polysaccharide zu enthüllen.

Quelle: FAZ.de

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Überraschende Säugetiervielfalt im vietnamesischen Bidoup Nui Ba Nationalpark entdeckt

Eine aktuelle Erfassung von Wildtierarten hat eine überraschend hohe Vielfalt an Säugetierarten im Bidoup Nui Ba Nationalpark (Bidoup Nui Ba NP) enthüllt, einem großen Schutzgebiet im südlichen Teil des Annamiten-Gebirges in Vietnam. Die Präsenz zahlreicher seltener und gefährdeter Säugetiere in diesem Gebiet ist ein Hoffnungsschimmer für den langfristigen Erhalt der einzigartigen Biodiversität Vietnams.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Madagaskar: Saftige Wiesen im ausgebrannten Waldparadies

Wo einst Elefantenvögel, ausgestorbene Flusspferde und Riesenschildkröten grasten, weiden heute Rinder.

Graslandschaften gab es auf Madagaskar schon vor Ankunft des Menschen. Ihre Vielfalt ist einzigartig und deshalb schützenswert. Rinder ersetzen mittlerweile die ausgestorbenen Flusspferde und Riesenschildkröten.

Quelle: FAZ.de

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Ab in die Botanik: Farn mit Corona-Frisur

Ob paarig gefiedert, fußförmig oder linealisch: In der Botanik findet sich für jedes Blatt eine passende Beschreibung.

Um die Vielfalt der Blattformen zu erfassen, mussten sich die Botaniker eine besondere Sprache zulegen. Was hat sich die Natur bloß dabei gedacht?

Quelle: FAZ.de

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„Hard Rock“ in der Tiefsee

Senckenberg- und GEOMAR- Forscher*innen haben mittels hydroakustischer Meeresbodenkartierung herausgefunden, dass der Meeresgrund im Atlantik sehr viel vielfältiger ist, als bislang angenommen. Bisher wurden von Biolog*innen in der abyssalen Tiefsee hauptsächlich monotone Sedimentebenen vermutet. Die Wissenschaftler*innen zeigen nun in ihrer heute im Fachjournal „PNAS “ veröffentlichten Studie, dass im Atlantik ein Flickenteppich von Felshabitaten und anderen Hartsubstraten zu erwarten ist, der in manchen Regionen dieser Tiefenzone 30 Prozent des Meeresbodens ausmachen kann. Es wird erwartet, dass die Vielfalt der Lebensräume direkte Auswirkungen auf die dortige Lebewelt hat.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Waldverlust verstärkt Biodiversitätswandel

Der Verlust von Waldflächen verringert nicht grundsätzlich die biologische Vielfalt – aber er kann sie stark verändern. Zu diesem Ergebnis kommt ein internationales Forscherteam unter Beteiligung des Deutschen Zentrums für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) und der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU). Die im Fachmagazin Science veröffentlichte Studie zeigt anhand von Biodiversitätsdaten der vergangenen 150 Jahre von mehr als 6000 Orten, dass der Rückgang von Wäldern auf der ganzen Welt bestehende Zunahmen oder Rückgänge bei den vorherrschenden Tier- und Pflanzenarten verstärkt. Doch diese Veränderungen werden mitunter erst nach Jahrzehnten deutlich.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Maximal 20 pro Jahr: Ein klares Ziel für den Artenschutz

Der in der internationalen Biodiversitätskonvention beschlossene Zehnjahresplan für den Erhalt der biologischen Vielfalt hat seine Ziele zum Jahr 2020 verfehlt. Ein Wissenschaftler des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) setzt sich deshalb für eine übergeordnete politische Vorgabe ein, um den Diskussionen zum Artenschutz mehr Kraft zu verleihen: Zusammen mit einer Gruppe von Expertinnen und Experten anderer Forschungseinrichtungen engagiert er sich dafür, das Artensterben auf 20 verschwundene Spezies pro Jahr zu begrenzen. Darüber berichten sie aktuell in der Zeitschrift Science. (DOI: 10.1126/science.aba6592).

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Chancengleichheit: In der Forschung gibt es noch immer zu wenig Diversität

Health Screening Scientist holding a tube containing a blood sample ready for analysis in the labor

Vielfalt ist der Motor der Wissenschaft. Umso wichtiger ist es, die bestehenden Ungleichheiten im Forschungsbetrieb klar zu benennen.

Quelle: SZ.de

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„Mit 49 Eigenschaften lässt sich jedes Objekt charakterisieren“

Die Welt um uns herum besteht aus unzähligen Dingen unendlicher Vielfalt. Wir nehmen sie aus verschiedenen Blickwinkeln wahr und erkennen doch: Ein Glas ist ein „Glas“. Und das weitestgehend unabhängig von seiner Form, seiner Größe, seiner Position im Raum. Martin Hebart, Leiter der neuen Forschungsgruppe „Visuelle Wahrnehmung und computergestützte Kognitionsforschung“ am MPI CBS in Leipzig, will verstehen, wie das funktioniert: Wie identifizieren wir die Bestandteile unserer Umgebung? Ein Gespräch darüber, wie die Welt mit 2000 Kategorien beschrieben werden kann, warum ein Karpfen aus ihrer Datenbank geflogen ist, und wie er mit seiner Forschung künstliche Intelligenz verbessern kann.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Kulturelle Vielfalt bei Schimpansen

Bisher ging man davon aus, dass das Angeln von Termiten bei Schimpansen nur in zwei Formen vorkommt und mithilfe eines oder mehrerer Werkzeuge durchgeführt wird, um aus oberirdisch oder unterirdisch gelegenen Bauten Termiten zu holen. Durch die sorgfältige Beobachtung von zehn Schimpansengruppen und ihrer Art und Weise an Termiten zu gelangen, ist es Forschenden vom Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie in Leipzig nun gelungen, für jeden im Rahmen der Studie untersuchten Schimpansen einen Katalog von Verhaltensweisen zu erstellen.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Mehr als die Summe ihrer Gene – neue Perspektiven für das Bestandsmanagement von Zootieren

Um den Zuchterfolg in Zoos und die Erhaltung der Vielfalt von Merkmalen und Verhaltensweisen bedrohter Arten zu verbessern, sei eine neue, breitere Perspektive erforderlich, die auch das Verhalten, die Lebensgeschichte, die Haltung und Umweltaspekte einschließt. So argumentieren Wissenschaftler*innen in einem kürzlich in der Fachzeitschrift „Journal of Zoo and Aquarium Research“ veröffentlichten Aufsatz.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Erblicher Darmkrebs: Molekulare Vielfalt mit klinischen Konsequenzen

Rund drei Prozent aller Tumoren im Darm entstehen durch das sogenannte Lynch-Syndrom, eine erbliche Tumorprädisposition, die vor allem das Erkrankungsrisiko für Darmkrebs auf 50 Prozent erhöht. Forscher der Universitätskliniken Heidelberg und Berlin haben nun im Rahmen eines von der Wilhelm Sander-Stiftung geförderten Forschungsprojektes untersucht, warum es bei einigen Anlageträgern trotz regelmäßiger Darmspiegelungen weiterhin zur Krebsentstehung kommt. Die dabei festgestellte molekulare Vielfalt der Lynch-Syndrom-assoziierten Tumoren hat zur Entwicklung eines neuen Tumorentstehungsmodells geführt, auf dessen Basis sich zukünftig noch effektivere Krebsvorsorgeprogramme entwickeln lassen.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Umweltschutz: Wildnis wird überbewertet

Wissen Essay Wald

Natur im Urzustand, ohne die Einwirkung des Menschen, das ist toll. Wer jedoch hierzulande Vielfalt bewahren will, sollte etwas anderes in den Blick nehmen.

Quelle: SZ.de

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Umweltschutz: Einen schlechten Wald, gibt es das?

Wissen Essay Wald

Natur im Urzustand, ohne die Einwirkung des Menschen, das klingt gut. Wer jedoch Vielfalt bewahren will, sollte etwas anderes in den Blick nehmen.

Quelle: SZ.de

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Coronavirus: Job-Plattformen gegen Personalmangel

Helfer und Kliniken zusammenbringen: Das ist der Ansatz vieler Plattformen im Netz, die jetzt zur Corona-Krise entstehen. Ein Einblick in die Vielfalt.

Quelle: Technology Review

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Vielfalt in der Einheit – Pflanzen der Tundra folgen einem globalen Spielplan

Pflanzen der arktischen und alpinen Tundra haben sich an Extrembedingungen angepasst. Folgen sie dennoch den gleichen Spielregeln wie Pflanzen aus milderen Klimazonen? Welche Rückschlüsse lassen sich auf ihre Überlebenschancen angesichts der Erderwärmung ziehen? Dies untersuchte ein internationales Forschungsteam unter Beteiligung der Universität Greifswald anhand der bislang größten Datensammlung von Pflanzenmerkmalen der Flora der Tundra. Das Team analysierte sechs Merkmale und erkannte einen weltweit gültigen Zusammenhang zwischen der äußeren Erscheinungsform von Pflanzen und deren Ökosystemfunktionen.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Globaler Kohleausstieg: Nutzen überwiegt Kosten

Mit mehr als einem Drittel der weltweiten Emissionen ist die Kohleverbrennung nicht nur die wichtigste Einzelquelle von CO2, sondern beeinträchtigt auch in erheblichem Maß die öffentliche Gesundheit und die biologische Vielfalt. Trotzdem ist der weltweite Ausstieg aus der Kohleverbrennung nach wie vor eines der dicksten politischen Bretter.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Tod von Freeman Dyson: Das Universum als Spielplatz der Füchse

Der Mathematiker und Physiker Freeman Dyson

Ein genialer Denker, der die Geheimnisse des Universums in ihrer ganzen Vielfalt erkundete: Der britische Mathematiker, Physiker und Visionär Freeman Dyson ist im Alter von 96 Jahren gestorben.

Quelle: FAZ.de

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Krebsstammzellen nachverfolgen

Was passiert innerhalb und zwischen einzelnen Zellen in den allerersten Stadien der Tumorentwicklung? Mit Hilfe von Einzelzell-Sequenziertechnologien und einem Mausmodell konnten Forschende die zelluläre Vielfalt ganzer Speicheldrüsentumore umfassend kartieren und den Weg der Krebsstammzellen zurückverfolgen.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Neue Hauptdarsteller im Meeresboden: Eine bislang kaum beachtete Bakteriengruppe im Rampenlicht

Von den Küsten bis in die Tiefsee ist in den Meeresböden unseres Planeten eine Bakteriengruppe besonders weit verbreitet: Die sogenannten Woeseiales, die sich möglicherweise von den Eiweiß-Überresten abgestorbener Zellen ernähren. Verbreitung, Vielfalt und Lebensweise dieser Bakterien beschreiben nun Forschende des Max-Planck-Instituts für Marine Mikrobiologie in Bremen und des Niederländischen Forschungsinstituts NIOZ im Fachmagazin The ISME Journal.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Neue Weltkarte zur genetischen Vielfalt von Fischen

Ein internationales Forschungsteam der ETH Zürich und von Universitäten in Frankreich untersuchte erstmals die genetische Vielfalt bei Fischen weltweit. Entstanden ist eine Karte. Sie dient als wichtiges Instrument, um Arten-​ und genetische Vielfalt künftig besser schützen zu können.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Bakterielle Influencer – Rhizosphären-Mikrobiom beeinflusst die Ausscheidung von Wurzel-Stoffwechselprodukten

– Die Rhizosphäre beheimatet eine große Vielfalt an Mikroorganismen. Bekannterweise beeinflussen die Stoffwechselprodukte der Wurzeln die Zusammenstellung der Wurzel-Mikrobenflora. Jedoch war es bis vor kurzem ungeklärt, ob oder wie das Mikrobiom die Wurzelausscheidung beeinflussen kann.
– Wissenschaftler haben entdeckt, dass mikrobielle Gemeinschaften Veränderungen in der Wurzelausscheidung von Tomatenpflanzen durch Wurzel-zu-Wurzel-Signalisierung (root-to-root signalling) bewirken können.
– Der zugrundeliegende Vorgang wurde „systematically induced root exudation of metabolites“ (SIREM) („systematisch induzierte Wurzelausscheidung von Stoffwechselprodukten“) benannt.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Linguistik: Wieso Gebärdensprache so vielfältig ist

A a sign language interpreter is seen as Democratic 2020 U.S. presidential candidate and former Vice President Joe Biden speaks during a campaign event in Waterloo, Iowa, U.S.

Etwa 200 Sprachen für Gehörlose gibt es, doch diese Vielfalt ist kaum erforscht. Linguisten haben sie nun über Jahrhunderte zurückverfolgt – zu fünf europäischen Städten.

Quelle: SZ.de

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Soziale Medien und Suchmaschinen: Besser als ihr Ruf

Forscher zeigen, dass soziale Medien und Suchmaschinen den Nachrichtenkonsum und dessen Vielfalt begünstigen, nicht aber einschränken. Damit stellen sie die Bildung von Filterblasen und Echokammern im Internet infrage.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Die Welt ernähren, ohne den Planeten zu schädigen, ist möglich

Fast die Hälfte der derzeitigen Nahrungsmittelproduktion ist schädlich für unseren Planeten – sie führt zum Verlust biologischer Vielfalt, setzt den Ökosystemen zu und verschärft die Wasserknappheit. Kann das gutgehen, angesichts einer weiter wachsenden Weltbevölkerung? Eine neue Studie unter der Leitung des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) untersucht umfassende Lösungsvorschläge, wie man 10 Milliarden Menschen innerhalb der Belastungsgrenzen unseres Planeten ernähren kann. Eine angemessene und gesunde Ernährung für jeden Menschen bei weitgehend intakter Biosphäre erfordert nicht weniger als eine technologische und soziokulturelle Kehrtwende.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Städtische Biodiversität: Erstaunliche Vielfalt an Kleinlebewesen in Basler Gärten

Gärten im Stadtgebiet können eine bemerkenswerte Artenvielfalt beherbergen. Das haben Forschende der Universität Basel in einer Feldstudie festgestellt, die mit Unterstützung von Gartenbesitzerinnen und -besitzern aus der Region Basel durchgeführt wurde. Weiterhin zeigt das Forschungsteam auf, dass eine naturnahe Gartenpflege und Gestaltung die negativen Effekte der Verstädterung auf die Biodiversität weitgehend wettmachen können. Die Studie wird am 1. Februar 2019 an der öffentlichen Tagung «Naturschutz in und um Basel» vorgestellt.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft