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Nasa: US-Forscher bestätigen Wetter-Rekordjahr 2019

Demonstration on eve of UN Climate Conference

Die Nasa war an der Berechnung der Daten beteiligt. Die Wissenschaftler betonen, dass Klimaschwankungen in der Vergangenheit nie derart rapide abgelaufen sind. Bis auf eine Ausnahme.

Quelle: SZ.de

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Pflanzliche Antioxidantien gewinnen zunehmend an Bedeutung

Der menschliche Organismus ist ständig sogenannten freien Radikalen ausgesetzt, die für den Körper eine Belastung darstellen. Nehmen diese überhand, spricht man von oxidativem Stress, der Krankheiten begünstigen kann. Während dieser in der Vergangenheit mit Hilfe von antioxidativen Vitaminen und Mineralien behandelt wurde, setzen WissenschafterInnen nun vermehrt auf den Einsatz von Phytochemikalien, also sekundäre Pflanzenstoffe. Das hat eine Analyse von knapp 300.000 wissenschaftlichen Arbeiten eines Teams um den Molekularbiologen Atanas G. Atanasov von der Universität Wien ergeben. Die Ergebnisse sind kürzlich in der Fachzeitschrift „Oxidative Medicine and Cellular Longevity“ erschienen.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Zurück in die Vergangenheit

Eine Zeitreise-App ist genau das, was mir noch fehlt. Timelooper verspricht mittels VR-Brille oder Cardboard zumindest virtuelle Trips in die Vergangenheit.

(Mehr in: Technology Review)

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Klimawandel: US-Wüstengebiete werden künftig noch trockener

350.000 Jahre Klimageschichte archiviert in der Devils-Hole-Höhle, Nevada: Geologen der Universität Innsbruck untersuchen Niederschlagsmuster weit in die Vergangenheit zurück, um besser verstehen zu können, wie die Wüsten im Südwesten der USA künftig vom Klimawandel beeinflusst werden.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Paläothermometer verbessert: Schweizer Seen als Modellsystem

Seit Jahren versuchen Wissenschaftler das Klima der Vergangenheit zu ermitteln, um Vorhersagen zu zukünftigen Klimabedingungen treffen zu können. Nun ist es gelungen, die Methodik zur Klimarekonstruktion mithilfe fossiler Mikroben zu verbessern. Dazu analysierten Wissenschaftler unter Leitung der Universität Basel Sedimente in über 30 Schweizer Seen. Die Ergebnisse lassen sich auf Seen weltweit anwenden, wie die Wissenschaftler in PNAS berichten.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Umverteilung giftiger Chemikalien aus der Vergangenheit

Der Monsun setzt in Südasien heute verbotene Substanzen aus früher kontaminierten Böden frei
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Digitaler Gepäckanhänger bekommt zweite Chance

Lufthansa wagt neuen Versuch

Digitaler Gepäckanhänger bekommt zweite Chance

Das Kofferband soll endlich digital werden. Techniken gab es in der Vergangenheit dafür viele. Durchgesetzt hat sich bisher jedoch keine. Nun wagt der Hersteller Bagtag in Kooperation mit der Lufthansa einen neuen Versuch.

(Mehr in: COM! – Das Computer Magazin)

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Deutschland ist weiterhin beliebt bei chinesischen Investoren

Firmenkäufe

Deutschland ist weiterhin beliebt bei chinesischen Investoren

Deutschland bleibt weiterhin eines der Hauptziele chinesischer Firmenkäufer. Zu einer der größten Deals der jüngsten Vergangenheit zählt etwa der Einstieg des Autobauers Geely bei Daimler.

(Mehr in: COM! – Das Computer Magazin)

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Neue geoarchäologische Studie zum Karlsgraben zeigt: Karolinger hatten ausgezeichnete G

Geographen und Archäologen der Universitäten Leipzig und Jena ist es mittels geoarchäologischer Erkundung und computergestützter Geländemodelle gelungen, eine alte Frage zum Karlsgraben zu beantworten. Bisher war nicht geklärt, warum der Kanal einen auffällig s-förmigen Verlauf hat. In der Vergangenheit haben Forscher darüber spekuliert, dass Wechsel des geologischen Untergrunds diesen Verlauf bedingen. Das Ergebnis der aktuellen Studie zeigt jedoch eine eindeutige Abhängigkeit des Kanalverlaufs von der Topographie. Mit dem s-förmigen Verlauf des Kanals konnte das notwendige Aushubvolumen minimiert werden.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Daten aus der Vergangenheit zeigen, wie eine wärmere Welt künftig aussehen wird

Daten zu einzelnen Wärmeperioden aus der Vergangenheit liefern Hinweise darauf, wie die Erde künftig aufgrund der globalen Klimaerwärmung aussehen könnte. Eine internationale Gruppe von 59 Forschenden aus 17 Ländern hat nun Daten zu vergangenen Wärmeperioden ausgewertet. Die Ergebnisse zeigen, dass sich Ökosysteme und Klimazonen wegen der Erwärmung verschieben und die polaren Eismassen im Verlauf der nächsten Jahrtausende stark schmelzen werden.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Dolomitfunde werfen ein neues Licht auf die Klimageschichte

Bisher waren Forscher, die das Mineral Dolomit in Meeres- und Seesedimenten gefunden haben, davon ausgegangen, dass es sich vor allem bei hohen Salzgehalten und hohen Temperaturen zwischen 20 und 40 Grad Celsius bildet. Funde des Minerals in Sedimentbohrungen wurden daher als Zeichen für ein entsprechendes trockenes und heißes Klima in der Vergangenheit interpretiert. Geologen der Ruhr-Universität Bochum (RUB) haben Dolomit jetzt überraschend in verhältnismäßig jungen Proben aus dem Vanseeboden gefunden, ausgerechnet aus Zeiten mit niedrigerem Salzgehalt und gleichbleibend tiefer Temperatur des Wassers um drei Grad Celsius.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Uber-Chef gesteht Fehlstart in Deutschland ein

Fahrdienst-Vermittler

Uber-Chef gesteht Fehlstart in Deutschland ein

Der Fahrdienst-Vermittler Uber geht einen Neustart in Deutschland an und will dabei die Fehler der Vergangenheit vermeiden. Ein universeller Ansatz soll für Erfolg sorgen.

(Mehr in: COM! – Das Computer Magazin)

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Fenster in die Vergangenheit:

WissenschafterInnen analysieren uralte menschliche DNA aus Südostasien

Neueste Analysen ganzer Genome uralter menschlicher DNA aus Südostasien haben gezeigt, dass es im Laufe der letzten 50.000 Jahre mindestens drei große Migrationsströme in diese Region gab. Ein internationales Team unter der Leitung von ForscherInnen der Harvard Medical School und der Universität Wien um den Anthropologen Ron Pinhasi extrahierte die DNA aus den sterblichen Überresten von 18 Personen, die vor ungefähr 1.700 bis 4.100 Jahren im heutigen Vietnam, Thailand, Myanmar und Kambodscha lebten. Ihre Ergebnisse wurden nun in Science veröffentlicht.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Die südatlantische Anomalie ist offenbar kein Anzeichen für eine beginnende Polumkehr

Forschende diskutieren kontrovers, ob sie ein Anzeichen für eine beginnende magnetische Polumkehr ist. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Deutschen GeoForschungsZentrums GFZ und der Universitäten von Island, Liverpool und Nantes zeigen nun jedoch anhand der Rekonstruktion des Erdmagnetfelds der Vergangenheit, dass die südatlantische Anomalie vermutlich kein Vorbote einer Polumkehr ist.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Die Dolomiten enthüllen die Geheimnisse rund um die Entstehung der Dinosaurier

Eine Phase tiefgreifender Klima- und Umweltveränderungen, die als neues Massensterben anerkannt werden könnte, trug zur ersten Diversifizierung der bekanntesten Reptilien der Vergangenheit bei.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Apple baut Kontrollen bei Zulieferern aus

Arbeitsbedingungen

Apple baut Kontrollen bei Zulieferern aus

In der Vergangenheit stand Apple immer wieder wegen schlechter Arbeitsbedingungen bei seinen Zulieferern in der Kritik. Durch stärkere Kontrollen versucht der Konzern, die Probleme in den Griff zu kriegen.

(Mehr in: COM! – Das Computer Magazin)

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Königspinguine müssen bald umziehen

Klimawandel zwingt Vögel zur Suche nach neuen Kolonien

Über 70 Prozent der weltweiten Kolonien der Königspinguine könnten bald Teil der Vergangenheit sein, da die Klimaerwärmung die Vögel zwingt in südlichere Gebiete umzuziehen. Zu diesem Schluss kommt die Studie eines internationalen Forschungsteams um den Evolutionsbiologen Emiliano Trucchi. Die ForscherInnen haben die Veränderungen der Populationsgröße in den letzten 50.000 Jahren durch Genomanalysen rekonstruiert. Die Ergebnisse erscheinen in der aktuellen Ausgabe der renommierten Fachzeitschrift Nature Climate Change.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Nostalgie kann negative Gefühle abschwächen

Psychologe der Uni Köln erkennt einen starken Zusammenhang zwischen nationaler Selbstverherrlichung, Nostalgie für die Vergangenheit und eine Ablehnung kollektiver Schuld in den USA
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Eine kleine Rückschau auf zentrale Diskussionen zum Wissenschaftsystem 2017

Das Jahr 2017 ist bereits Vergangenheit, aber der Betrieb ist an vielen Wissenschaftseinrichtungen noch nicht wieder so richtig losgegangen. Beste Zeit also, eine kleine Rückschau auf Reaktionen und Entwicklungen zu ausgewählten Themen des des Wissenschaftsystems … Weiterlesen (Mehr in: KosmoLogs)

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Lachsfarbener Tabak – Wie Pflanzen zu Biofabriken umgebaut werden können

Pflanzen produzieren unzählige Inhaltsstoffe mit ganz unterschiedlichen Aufgaben und Wirkungen – auch für Menschen und Tiere. Die Gewinnung dieser Stoffe aus ihren natürlichen Produzenten in ausreichender Menge, stellt häufig eine Herausforderung dar. In der Vergangenheit hat dies dazu geführt, dass die meisten Stoffe energieaufwändig im chemischen Labor hergestellt wurden. Mittlerweile können sehr viele Stoffe in Bakterien produziert werden. Wie wäre es, die Stoffe direkt in Pflanzen herzustellen, wo die meisten sowieso ihren Ursprung haben? Mit dieser Frage beschäftigen sich Forscher*innen rund um Prof. Ralph Bock am Max-Planck-Institut für molekulare Pflanzenphysiologie in Potsdam-Golm.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Kalkschalen verändern sich mit der Zeit

Winzige Organismen geben Auskunft über das Klima der Vergangenheit
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Auf drei Wegen zu All IP migrieren

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Auf drei Wegen zu All IP migrieren

ISDN gehört bald der Vergangenheit an, daran besteht kein Zweifel. Die Deutsche Telekom will bis spätestens Ende 2018 ISDN abschalten. Unternehmen sollten sich daher baldmöglichst entscheiden, wie sie den Umstieg organisatorisch und technisch angehen wollen.

(Mehr in: COM! – Das Computer Magazin)

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Die Revolution der Reproduktion

Das Schicksal, ungewollt kinderlos zu sein, wird künftig der Vergangenheit angehören. Forscher transplantieren Fortpflanzungsorgane, arbeiten am künstlichen Uterus, züchten Spermien und Eizellen aus Hautzellen.

(Mehr in: Technology Review)

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Antikes Abwassersystem: Was Blei über das alte Rom verrät

Rom hat Jahrtausende Geschichte erlebt. Archäologische Funde und Schriften geben Einblicke in die Vergangenheit der Stadt. Und sogar Bleiablagerungen im Hafenbecken zeigen, wie sich Blütezeiten und Krisen ablösten. (Mehr in: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft)

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Die Philippinen, ein Hotspot der Evolution

Die Philippinen sind ein Hotspot pflanzlicher Biodiversität – warum das so ist, zeigen Bayreuther Botaniker jetzt in der Zeitschrift ‚BMC Evolutionary Biology‘. Gemeinsam mit philippinischen, belgischen und schwedischen Arbeitsgruppen ist ihnen der Nachweis gelungen, dass die Philippinen in der Vergangenheit mindestens fünfmal unabhängig voneinander von Pflanzen der Gattung Ixora, der drittgrößten Gattung der Kaffeegewächse, besiedelt wurden. Genetische Analysen ergaben, dass diese Pflanzen aus ganz verschiedenen geografischen Regionen eingewandert sind. Das Zusammentreffen ihrer Abstammungslinien wurde dann zum Ausgangspunkt für die Evolution neuer, rein philippinischer Arten.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Umfassendste Datenbank zu Klimawandel in der Vergangenheit ist online

Eine neue Online-Datenbank ermöglicht es Klimaforschenden, nun noch genauer die Muster und Ursachen von globalen Klimaschwankungen zu untersuchen. Sie wurde von einem grossen internationalen Forschungsteam zusammengestellt, das von PAGES (Past Global Changes) koordiniert wurde, einer klimawissenschaftlichen Organisation an der Universität Bern.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Biometrie: Lässt sich das iPhone künftig per Gesichtserkennung entsperren?

Womöglich gehört Touch ID auf dem iPhone bald der Vergangenheit an. Laut Medienbericht testet Apple eine alternative biometrische Methode zum Entsperren und Bezahlen. (Mehr in: ZEIT ONLINE: Alles digital)

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Cut vor 66 Millionen Jahren – Studie klärt Verwandtschaft längst ausgestorbener Säugetiere

Ein Tier, das aussieht wie ein höckerloses Kamel mit kurzem Rüssel würde man vermutlich eher in einer Fantasiegeschichte als in der Vergangenheit real existierend vermuten. Doch solche Tiere, Macrauchenia patachonica genannt, streiften bis vor etwa 10.000 Jahren durch die Weiten Südamerikas.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Die Rolle des Ulmer Gründungsrektors im Nationalsozialismus: Prof. Ludwig Heilmeyer war Opportunist

Unter dem Titel „Ludwig Heilmeyer — Versuch einer politischen Einordnung“ stellte der Ulmer Medizinhistoriker, Prof. Florian Steger, am Dienstag, 20. Juni, seine wissenschaftlichen Ergebnisse zur nationalsozialistischen Vergangenheit des Ulmer Gründungsrektors vor. Anschließend fand eine Podiumsdiskussion mit Vertretern der Universität, des Universitätsrats und des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst statt.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Zebras: Immer der Erinnerung nach

Frankfurt am Main, den 23.05.2017. Zebras folgen ihrer Erinnerung, um auf der alljährlichen Wanderung während der Regenzeit ihr Ziel zu erreichen. Entscheidend für ihre Route ist die Erinnerung daran, wie die Vegetation am Zielort durchschnittlich in der Vergangenheit ausgesehen hat. Die unterwegs vorgefundende Vegetation und deren kurzfristige Wahrnehmung spielt für die Richtung eine untergeordnete Rolle. Das berichtet ein Senckenberg-Forscherteam ¬im Fachmagazin „Proceedings of the Royal Society B“. Die Wanderrouten großer Landsäugetiere wie Zebras könnten daher weniger flexibel sein als bisher angenommen wurde.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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„Wir sollten vorbereitet sein“

Werden intelligente Maschinen massenhaft Arbeitsplätze vernichten? Eine neue Studie mit Daten aus der Vergangenheit spricht dafür, insgesamt aber bleibt die Zukunft der Arbeit ungewiss.

(Mehr in: Technology Review)

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Trumps Kehrtwende bei Offshore-Windkraft

Der neue US-Präsident Donald Trump hat sich in der Vergangenheit nicht als Freund von erneuerbaren Energien gezeigt. Trotzdem setzt seine Regierung offenbar massiv auf Windenergie aus dem Meer.

(Mehr in: Technology Review)

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Schmelzendes Grönlandeis veränderte Ozeanströmung

Deutsch-niederländisches Forschungsteam findet Belege für markante Kältephase in der Warmzeit vor 400.000 Jahren

11.04.2017/Kiel. Was passiert, wenn im Zuge der globalen Erwärmung das Inlandeis in Grönland weiter schmilzt? Ein Blick in die Vergangenheit der Erde kann Hinweise auf mögliche Antworten liefern. Ein deutsch-niederländisches Forscherteam hat jetzt im Meeresboden des Nordatlantiks Belege für eine Veränderung der Ozeanzirkulation in einer Warmphase vor rund 400.000 Jahren gefunden. Wie das Team jetzt in der internationalen Fachzeitschrift Scientific Reports schreibt, war damals wahrscheinlich Schmelzwasser aus Grönland die Ursache der Veränderung.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Klimaschaukel am Ende der letzten Kaltzeit: Warmes Europa lässt Ostasien abkühlen

Eine Veränderung der Niederschlagsverhältnisse an einem Ort kann ihren Ursprung auf der anderen Seite des Globus haben. Ein besseres Verständnis dieser „Telekonnektionen“ kann dabei helfen, die Auswirkungen künftiger Klimaänderungen besser vorauszusehen. Ein gutes Mittel zur Untersuchung der Telekonnektionen ist der Blick in die Klimavergangenheit der Erde. Ein internationales Team unter Beteiligung des GFZ hat nun anhand von Seesedimenten aus Japan das Zusammenspiel lokaler Klimaänderungen auf der Nordhalbkugel vor etwa 12.000 Jahren entschlüsselt. Ihre Ergebnisse zeigen, wie eine Erwärmung in Europa zu einer Abkühlung und stärkeren Schneefällen in Ostasien führte.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Neue Hoffnung für die Saigas? Saiga-Antilopen waren deutlich flexibler als gedacht

Tübingen, den 22.03.2017. Senckenberg-Wissenschaftler haben herausgefunden, dass die heute vom Aussterben bedrohte Saiga-Antilope in der Vergangenheit sehr viel flexibler bei der Wahl ihres Lebensraumes und ihrer Nahrung war als bisher vermutet wurde. Die Wissenschaftler verglichen anhand von Kohlenstoff- und Stickstoffisotopen im Kollagen der Antilopenknochen die Ernährung fossiler und heutiger Saigas. In der kürzlich im Fachjournal „Quaternary Science Reviews“ erschienenen Studie kommen sie zu dem Schluss, dass aktuelle Populationen nicht zwingend an ihren derzeitigen Lebensraum gebunden sind. Diese Erkenntnis macht neue Hoffnung für die bedrohte Tierart.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft