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ToMoFi und Venus-Jupiter-Konjunktion

Der Syzygienkönig, immer in Sorge um Nachruhe und Gesundheit seiner Untertanen, erspart Ihnen das frühe Aufstehen und das stundenlange Herumstehen in der Kälte an einem Januarmorgen. Schlafen Sie einfach aus und schauen Sie beim Morgentee … Weiterlesen

Quelle: Scilogs

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Venus, Himmelsscheibe und Goldhut: Hier sehen Sie die Top-Funde deutscher Archäologen  

Die Himmelsscheibe von Nebra gehört zu den wichtigsten archäologischen Funden überhaupt. Eine Ausstellung in Berlin zeigt sie nun mit weiteren Prunkstücken des Landes – von der Steinzeit bis fast in die Gegenwart. (Mehr in: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft)

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Sterne im September: Königin Kassiopeia leuchtet am Himmel

Anfang September sind die Planeten Venus, Mars, Jupiter und Saturn noch deutlich am Himmel zu sehen, dann verschwinden sie immer früher vom Firmament. Dafür steigt im Nordosten das Himmels-W empor. (Mehr in: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft)

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Planeten im Sommer: Venus, Mars und Jupiter leuchten besonders hell

Der Blick in den Nachthimmel zeigt in diesem Sommer eine Besonderheit: Venus, Jupiter und Mars sind ungewöhnlich hell zu sehen. Gleichzeitig wartet eine Mondfinsternis. (Mehr in: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft)

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Großer Schuttstrom in Kolumbien (Video)

Gestern wurde die Gemeinde Nariño (Ost-Antioquia) in Kolumbien von einem großen Schuttstrom getroffen. Der Schuttstrom ereignete sich am Fluss Venus und zerstörte in dem Dorf Puerto Venus wurden mindestens 12 Häuser. Das Ereignis wurde auf … Weiterlesen (Mehr in: BrainLogs)

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Älteste Elfenbeinplastik außerhalb Süddeutschlands identifiziert

Im Rahmen eines internationalen Kooperationsprojektes führt das Forschungszentrum und Museum für menschliche Verhaltensevolution MONREPOS in Neuwied in enger Zusammenarbeit mit dem Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt seit 2009 Ausgrabungen auf dem früh-jungpaläolithischen Fundplatz Breitenbach bei Zeitz im Burgenlandkreis (Sachsen-Anhalt) durch.

Im Jahre 2012 wurden mehrere Elfenbeinfragmente entdeckt, die erst kürzlich von Grabungsleiter Dr. Olaf Jöris und seinem Team als Bruchstücke einer sogenannten „Venus“-Figur aus Elfenbein erkannt wurden. Sie stellen die ältesten Funde dieser Art außerhalb Süddeutschlands dar.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Der Mond, Venus und Jupiter am 17.11.2017

Der Syzygienkönig gibt bekannt: In der Morgendämmerung des 17.11.2017 wird die sehr schmale Sichel des abnehmenden Monds (Neumond ist am 18.11.) der Venus und dem Jupiter begegnen. (Mehr in: BrainLogs)

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Venus-Jupiter-Konjunktion am Morgen des 13.11.2017

Der Syzygienkönig gibt für den  Morgen des 13.11.2017 das Auftreten einer Venus-Jupiter-Konjunktion bekannt. Venus und Jupiter werden am Osthimmel bei geringer Elevation (von Deutschland aus gesehen) einen Winkelabstand von nur rund 20 Bogenminuten aufweisen. (Mehr in: BrainLogs)

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Mond, Venus und Mars am 18.10.2017

Der Syzygienkönig gibt bekannt: Am Morgen des 18.10.2017 werden die Sichel des abnehmenden Monds (Neumond ist am 19.10.) , Mars und Venus am Osthimmel eiander in der Morgendämmerung begegnen. (Mehr in: BrainLogs)

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Venusbedeckung durch den Mond

18.09. 2017 aufgenommen in Indonesien – in Europa und Amerika war sie nicht sichtbar Venus verschwand am Mondrand um 5.44 Uhr; das Hervortreten war nicht sichtbar (zu nah am Sonnenaufgang).   (Mehr in: BrainLogs)

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Die turbulente Atmosphäre der Venus

Ein Forschungsbericht, der heute in der Fachzeitschrift Nature Astronomy veröffent-licht wurde, wirft Licht auf die bisher unerforschte nächtliche Zirkulation in den höhe-ren Wolkenschichten der Venus. Forscherinnen und Forscher des Rheinischen Insti-tuts für Umweltforschung der Universität zu Köln sind Teil des internationalen For-schungsprojekts, das diese ersten umfassenden Messungen vorstellt. Sie entdeckten unerwartete Muster langsamer atmosphärischer Bewegung und stationäre Schwere-wellen im nächtlichen Wolkenhimmel.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Venus und Mond am 20./21. Juni 2017

Der Syzygienkönig gibt bekannt: Am frühen Morgen des 20. und 21. Juni 2017 wird die strahlend helle Venus der abnehmenden Mondsichel begegnen. Ja, das muss man sich vor Sonnenaufgang geben. Und ja, es ist Sommersonnenwende. … Weiterlesen (Mehr in: BrainLogs)

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Venusfliegenfalle: Wie die Verdauung in Gang kommt

Die Venusfliegenfalle verdaut ihre Opfer mit einem Sekret aus speziellen Drüsen. Erstmals hat jetzt ein Forschungsteam die Tätigkeit dieser Drüsen gemessen und im Detail analysiert.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Mars und Venus am Abend des 27.1.

Ein Beitrag zum Thema „Astronomie in der Stadt“: Venus und Mars, beide aktuell gut am Abendhimmel zu beobachten, hier in einer Spontanaufnahme von mir, gestern, Freitag, 27.1.2017. (Mehr in: BrainLogs)

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Nachbarplanet: Mysteriöser Riesenbogen über Venus entdeckt

Er ist 10.000 Kilometer lang und in 65 Kilometer Höhe: Eine Sonde hat in der Atmosphäre des Planeten Venus einen mysteriösen Riesenbogen fotografiert. Nun rätseln Forscher über den Ursprung. (Mehr in: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft)

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Schwerewelle in Bodennähe: Forscher sichten stationäre Riesenstruktur auf der Venus

(Mehr in: RSS-Feed Wissenschaft – die neusten Meldungen zum Thema Wissenschaft von STERN.DE)

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Gruppenbilder mit Mond in Januar und Februar

Der Syzygienkönig gibt bekannt: Die Konjunktion zwischen Mars, Venus und Mondsichel gestern Abend konnte ich wolkenbedingt abhaken, aber heute Abend bietet sich eine weitere Chance, wenn auch der Mond etwas weiter gewandert ist. Die drei … Weiterlesen (Mehr in: BrainLogs)

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Mars, Mond Venus … und die ISS am 4.12.2016

Kein Foto kann die Schönheit des Anblicks der Mondsichel im noch etwas blauen Abendhimmel gemeinsam mit der wie ein Diamant funkelnden Venus wiedergeben. Und das ist auch gut so. Man muss es einfach selbst erleben. (Mehr in: BrainLogs)

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Geben Planeten der Sonne den Takt vor?

Die Sonnenaktivität wird vom Magnetfeld der Sonne bestimmt. Forscher des Helmholtz-Zentrums Dresden-Rossendorf (HZDR) stellen hierzu eine neue Theorie in der Fachzeitschrift „Solar Physics“ vor. Ihre Berechnungen legen nahe, dass die Gezeitenkräfte von Venus, Erde und Jupiter die Sonnenaktivität direkt beeinflussen können.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Merkurtransit am 9. Mai 2016: Vorsicht bei der Beobachtung!

Zumindest in einigen Teilen Deutschlands sieht das Wetter vielversprechend aus, und in den Medien findet man auch zahlreiche Meldungen dazu: Morgen, am 9. Mai 2016 zieht der innerste Planet Merkur von der Erde aus gesehen als winziges Scheibchen vor der Sonne vorbei. Das ist zwar nicht so selten wie der Venus-Transit, den wir vor knapp vier Jahren hatten und der erst 2117 wieder beobachtet werden kann. Wer den Merkurtransit verpasst, hat bereits Ende 2019 wieder Gelegenheit zur Beobachtung. Aber dasweiter (Mehr in: BrainLogs)

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Venusfliegenfalle: Vom Opfer zum Angreifer

Die fleischfressende Venusfliegenfalle ist eine erstaunliche Pflanze: Sie erkennt ihre Beute am Geschmack. In ihren Zellen gibt es ähnliche Strukturen wie im Darm des Menschen. Und sie hat im Lauf der Evolution den Spieß umgedreht, ist vom Opfer zum Angreifer geworden.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Von der Beschreibung zur Erklärung

Stringtheorien gelten als mögliche Anwärter auf die nächste große Vereinheitlichung physikalischer Theorien. Was man von ihnen erwarten kann war unter anderem Thema im Omega Tau Podcast Episode 191. Hier interviewt Markus Voelter den DESY-Stringtheoretiker Alexander Westphal. Das Interview dauert etwas 2¾ Stunden. Zwei Aspekte sind mir dabei aufgefallen, die Jacob Bronowski in der BBC Serie „The Ascent of Man“ sehr schön dargestellt hat. Zwei wichtige Ziele naturwissenschaftlicher Forschung.

Bronowskis Dokumentation „The Ascent of Man“ erschien 1973 im britischen Fernsehsender BBC2. In dreizehn Folgen präsentiert der Autor eine persönliche Darstellung des Aufstiegs der Menschheit durch kulturelle Evolution. Es ist also im wesentlichen eine Ideengeschichte der Naturwissenschaft und Technik. Auch wenn die Sicht von vor über 40 Jahren in Teilen veraltet ist, ist die Serie im Ganzen empfehlenswert. Sie gibt einen schönen Überblick über die Geschichte von Biologie, Chemie und Physik. Aufgrund des persönlichen Charakters kann Bronowski einige überraschende Akzente setzen. Andere Standpunkte einnehmen als in einer Lehrbuchdarstellung zu erwarten sind.

Hier möchte ich auf Episode 6 eingehen: „The Starry Messenger“. Diese Episode beginnt auf den Osterinseln und Bronowski leitet mit der Frage ein, warum es nicht die Hochkulturen Südamerikas waren, die die Kugelgestalt der Erde entdeckt haben, sondern die arabisch-europäische Astronomie mit ihren griechischen Wurzeln. Seiner These nach ist es die Erfindung des Rads als Transportmittel und mechanisches Werkzeug.

„Wheels within wheels“, Räder in Rädern war das gängige Modell für den Kosmos beginnend in der Antike bis in die Renaissance. Bronowski zeigt das eindrucksvoll am Astrarium von Giovanni de Dondi von 1364. Einem Modell, in dem die Bahnen der sieben damals bekannten Planeten von Uhrwerken getrieben dargestellt sind. Sieben Zifferblätter mit Rädern die in Rädern laufen. Je eines für die klassischen sieben Planeten: Mond, Merkur, Venus, Sonne, Mars, Jupiter und Saturn. Bronowskis Kommentar: Die Schwäche dieses Himmelsmodells ist nicht, dass es kompliziert ist, sondern dass es sieben Mechanismen braucht. Eine gute Beschreibung sollte mit einem auskommen.1

In diese Richtung war der Perspektivenwechsel vom erdzentrischen zum sonnenzentrischen System, angestoßen durch Kopernikus, der richtige Weg. Vollendet wurde er erst durch Kepler, der seine drei bekannten Gesetze aufstellte. Damit schuf er ein Modell, das die Bahn jeden Himmelskörpers beschreibt. Leider auf Kosten der Kreisbahnen. Die Planeten kreisen auf Ellipsen, in deren einem Brennpunkt die Sonne liegt.2

Nun gibt sich die Physik nicht mit guten Beschreibungen zufrieden. Was wir eigentlich wollen sind Erklärungen. Nicht wie sich die Planeten auf ihren Bahnen bewegen wollen wir wissen, sondern warum sie es tun. So leitet Bronowski in der siebente Episode die Arbeiten Newtons mit den Worten ein: „From the descriptions of the past to the explanations of the future“. Es ist ein großer Schritt, alle Planetenbewegungen durch Ellipsen zu beschreiben, die denselben Regeln gehorchen. Ein weiterer notwendiger Schritt ist es, diese Regeln auf ein Kraftgesetz zurückzuführen, wie Newton es getan hat. Später dann hat Einstein das Kraftgesetz durch Raumzeit-Krümmung erklärt.

Spätestens im Zeitraum von Kopernikus bis Newton, also im 16. und 17. Jahrhundert haben sich die beiden Ansprüche an die Physik herausgebildet: 1) Ähnliche Vorgänge sollten durch dieselben Regeln beschrieben werden können. 2) Diese Regeln sollten erklärbar sein, also möglichst nicht nur willkürlich der Beobachtung angepasst werden. Beim Hören des eingangs erwähnten Podcast-Interviews ist mir aufgefallen, dass sich die Stringtheorie genau diese Ansprüche auferlegt. Stringtheorien sind angetreten, die unterschiedlichen Felder und Teilchen des Standardmodells auf verschiedene Schwingungen derselben Objekte zurückzuführen. Aus dem Interview wird deutlich, dass das bisher nicht gelungen ist, es aber mathematische Strukturen gibt, die möglicherweise in diese Richtung gehen werden. Weiter erwähnt Alexander Westphal, dass es manchmal schwer ist, diese mathematischen Strukturen zu erklären.

Hier zeigt sich die Bestrebung, nicht nur irgendeine Beschreibung zu finden, sondern ein greifbares Konzept, das diese Beschreibung notwendig erscheinen lässt. So wie Ellipsenbahnen mit dem Zentralkörper in einem Fokus der Ellipse immer notwendig sind, wenn eine Kraft mit dem Quadrat des Abstandes abnimmt.3

Zugegeben: Stringtheorien sind weit davon entfernt, die Teilchenphysik zu beschreiben oder gar zu erklären. Vielleicht werden sie auch zu etwas ganz anderem führen. Kopernikus führte das sonnenzentrierte System ursprünglich ein, um die einfachen Kreisbahnen zu retten. Das hat in letzer Instanz zur Überwindung der Kreisbahnen geführt. Vielleicht werden die Stringtheorien auch die jetzigen Ansätze unnötig machen und zu etwas ganz anderem führen. Das wäre auch ein nützliches Ergebnis.

Der Beitrag Von der Beschreibung zur Erklärung erschien zuerst auf Quantenwelt.

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Von der Beschreibung zur Erklärung

Stringtheorien gelten als mögliche Anwärter auf die nächste große Vereinheitlichung physikalischer Theorien. Was man von ihnen erwarten kann war unter anderem Thema im Omega Tau Podcast Episode 191. Hier interviewt Markus Voelter den DESY-Stringtheoretiker Alexander Westphal. Das Interview dauert etwas 2¾ Stunden. Zwei Aspekte sind mir dabei aufgefallen, die Jacob Bronowski in der BBC Serie „The Ascent of Man“ sehr schön dargestellt hat. Zwei wichtige Ziele naturwissenschaftlicher Forschung.

Bronowskis Dokumentation „The Ascent of Man“ erschien 1973 im britischen Fernsehsender BBC2. In dreizehn Folgen präsentiert der Autor eine persönliche Darstellung des Aufstiegs der Menschheit durch kulturelle Evolution. Es ist also im wesentlichen eine Ideengeschichte der Naturwissenschaft und Technik. Auch wenn die Sicht von vor über 40 Jahren in Teilen veraltet ist, ist die Serie im Ganzen empfehlenswert. Sie gibt einen schönen Überblick über die Geschichte von Biologie, Chemie und Physik. Aufgrund des persönlichen Charakters kann Bronowski einige überraschende Akzente setzen. Andere Standpunkte einnehmen als in einer Lehrbuchdarstellung zu erwarten sind.

Hier möchte ich auf Episode 6 eingehen: „The Starry Messenger“. Diese Episode beginnt auf den Osterinseln und Bronowski leitet mit der Frage ein, warum es nicht die Hochkulturen Südamerikas waren, die die Kugelgestalt der Erde entdeckt haben, sondern die arabisch-europäische Astronomie mit ihren griechischen Wurzeln. Seiner These nach ist es die Erfindung des Rads als Transportmittel und mechanisches Werkzeug.

„Wheels within wheels“, Räder in Rädern war das gängige Modell für den Kosmos beginnend in der Antike bis in die Renaissance. Bronowski zeigt das eindrucksvoll am Astrarium von Giovanni de Dondi von 1364. Einem Modell, in dem die Bahnen der sieben damals bekannten Planeten von Uhrwerken getrieben dargestellt sind. Sieben Zifferblätter mit Rädern die in Rädern laufen. Je eines für die klassischen sieben Planeten: Mond, Merkur, Venus, Sonne, Mars, Jupiter und Saturn. Bronowskis Kommentar: Die Schwäche dieses Himmelsmodells ist nicht, dass es kompliziert ist, sondern dass es sieben Mechanismen braucht. Eine gute Beschreibung sollte mit einem auskommen.1

In diese Richtung war der Perspektivenwechsel vom erdzentrischen zum sonnenzentrischen System, angestoßen durch Kopernikus, der richtige Weg. Vollendet wurde er erst durch Kepler, der seine drei bekannten Gesetze aufstellte. Damit schuf er ein Modell, das die Bahn jeden Himmelskörpers beschreibt. Leider auf Kosten der Kreisbahnen. Die Planeten kreisen auf Ellipsen, in deren einem Brennpunkt die Sonne liegt.2

Nun gibt sich die Physik nicht mit guten Beschreibungen zufrieden. Was wir eigentlich wollen sind Erklärungen. Nicht wie sich die Planeten auf ihren Bahnen bewegen wollen wir wissen, sondern warum sie es tun. So leitet Bronowski in der siebente Episode die Arbeiten Newtons mit den Worten ein: „From the descriptions of the past to the explanations of the future“. Es ist ein großer Schritt, alle Planetenbewegungen durch Ellipsen zu beschreiben, die denselben Regeln gehorchen. Ein weiterer notwendiger Schritt ist es, diese Regeln auf ein Kraftgesetz zurückzuführen, wie Newton es getan hat. Später dann hat Einstein das Kraftgesetz durch Raumzeit-Krümmung erklärt.

Spätestens im Zeitraum von Kopernikus bis Newton, also im 16. und 17. Jahrhundert haben sich die beiden Ansprüche an die Physik herausgebildet: 1) Ähnliche Vorgänge sollten durch dieselben Regeln beschrieben werden können. 2) Diese Regeln sollten erklärbar sein, also möglichst nicht nur willkürlich der Beobachtung angepasst werden. Beim Hören des eingangs erwähnten Podcast-Interviews ist mir aufgefallen, dass sich die Stringtheorie genau diese Ansprüche auferlegt. Stringtheorien sind angetreten, die unterschiedlichen Felder und Teilchen des Standardmodells auf verschiedene Schwingungen derselben Objekte zurückzuführen. Aus dem Interview wird deutlich, dass das bisher nicht gelungen ist, es aber mathematische Strukturen gibt, die möglicherweise in diese Richtung gehen werden. Weiter erwähnt Alexander Westphal, dass es manchmal schwer ist, diese mathematischen Strukturen zu erklären.

Hier zeigt sich die Bestrebung, nicht nur irgendeine Beschreibung zu finden, sondern ein greifbares Konzept, das diese Beschreibung notwendig erscheinen lässt. So wie Ellipsenbahnen mit dem Zentralkörper in einem Fokus der Ellipse immer notwendig sind, wenn eine Kraft mit dem Quadrat des Abstandes abnimmt.3

Zugegeben: Stringtheorien sind weit davon entfernt, die Teilchenphysik zu beschreiben oder gar zu erklären. Vielleicht werden sie auch zu etwas ganz anderem führen. Kopernikus führte das sonnenzentrierte System ursprünglich ein, um die einfachen Kreisbahnen zu retten. Das hat in letzer Instanz zur Überwindung der Kreisbahnen geführt. Vielleicht werden die Stringtheorien auch die jetzigen Ansätze unnötig machen und zu etwas ganz anderem führen. Das wäre auch ein nützliches Ergebnis.

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Pflanzen können rechnen

Die fleischfressende Venusfliegenfalle plant ihre Ernährung sorgfältig: Sie kann zählen, wie oft ein Insekt sie berührt, und sie berechnet daraus den Aufwand für die Verdauung. Das haben Pflanzenwissenschaftler der Universität Würzburg entdeckt.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Fleischfressende Pflanze: Die dritte Berührung bringt den Tod

Der erste Reiz bleibt folgenlos, beim zweiten schnappt sie zu, der dritte startet die Todesspirale: Experimente zeigen, wie die Venusfliegenfalle Insekten erbeutet. Fliegen haben nur eine Chance. (Mehr in: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft)

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Mond, Saturn und Venus am Morgen des 8.1.2016

Einen Tag vor der ganz engen Begegnung: Der Mond ist schon wieder weiter, und Venus und Jupiter sind nochmals enger zusammen gerückt. Selbst mit einem 90 mm-Objektiv fängt man aber noch alle drei gemeinsam bequem ein. So ein Wetter hätte ich gestern gebraucht (und werde ich hoffentlich morgen haben!) (Mehr in: BrainLogs)

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Don’t miss the kiss :-)

am Samstag Morgen, dem 9. Jänner, küsst Venus den Saturn. Michael Khan hat gerade zwei Photos von heute früh gepostet, in dem die Planeten noch weit voneinander entfernt stehen. Aber Stellarium behauptet, dass sie am Samstag früh nicht mehr unterscheidbar sein werden: Ich bin gespannt, wer dann gutes Wetter hat und wem eine Aufnahme glückt. (Mehr in: BrainLogs)

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Der Mond, Venus und Saturn am Morgen des 7.1.2016

Natürlich war es wieder einmal wolkig heute früh, aber Wolkendecken können auch Löcher haben, und durch die Löcher kann man den Himmel sehen, wenn auch mit verminderter Schärfe wegen der Wolken-Weichzeichner. (Mehr in: BrainLogs)

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Venus, Saturn und Mond am 7.1. und 9.1.

Der Syzygienkönig gibt bekannt: Der Morgenhimmel zu relativ humanen Zeiten, so um 7 Uhr früh, bietet in diesen Tagen mit gleich vier gleichzeitig sichtbaren Planeten und dem abnehmenden Mond zwischen Südosten und Süden ohnehin schon einen beeindruckenden Anblick. (Mehr in: BrainLogs)

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Was bringt 2016?

Astronomisch hat das neue Jahr einiges zu bieten: Gleich am Jahresanfang, am 9. Januar, findet eine sehr seltene Planetenkonjunktion statt: Venus, die als Morgenstern schon wieder auf dem Weg zur Sonne ist, steht so nah beim Saturn wie normalerweise nur dessen Monde. Für das bloße Auge verschmelzen also die beiden Planeten am Himmel und werden nicht mehr unterscheidbar sein. Was wohl die „Weisen aus dem Morgenlande“ interpretieren würden? – Man weiß es nicht, denn Saturn war babylonisch „die Sonne derweiter (Mehr in: BrainLogs)

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Saturn, Venus und Mars am Morgen des 26.12.2015

Kurzer Blick in den klaren Morgenhimmel – drei Planeten. Saturn (links unten, etwas oberhalb des Antares), dann die Venus und in der rechten Bildhälfte Mars (rötlich) nahe Spica (bläulich). (Mehr in: BrainLogs)

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Japanische Sonde erfolgreich in Venus-Orbit eingeschwenkt

(Mehr in: RSS-Feed Wissenschaft – die neusten Meldungen zum Thema Wissenschaft von STERN.DE)

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„Akatsuki“-Mission: Japans Venus-Spion ist endlich da

Die Sonde „Akatsuki“ sollte die Venus schon seit fünf Jahren umkreisen. Jetzt ist sie nach vielen Pannen endlich im Orbit. Bleibt die Frage, ob sie noch heil ist. (Mehr in: ZEIT ONLINE: Mehr aus Forschung und Wissenschaft)

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Japanische Sonde: „Akatsuki“ schwenkt in Venus-Orbit – mit fünf Jahren Verspätung

Vor fünf Jahren war die japanische Weltraumbehörde mit ihrem Vorhaben gescheitert, „Akatsuki“ in den Venus-Orbit zu befördern. Seitdem umkreiste die Sonde notgedrungen die Sonne. Bis jetzt. (Mehr in: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft)

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Mond und Venus am Morgen des 8.12.2015

Der Mond hat gegenüber gestern weiter abgenommen und steht nun links unterhalb der Venus. Ich nutze einen ausnahmsweise mal klaren Morgenhimmel zum Fotografieren. Man sieht allerdings schon im ersten Bild auch das nahende Problem: (Mehr in: BrainLogs)