Gehe zu…

SCIENCE.NEWZS - Datenbank populärer Wissenschaftsthemen mit mehr als 30.000 Einträgen

on YouTubeRSS Feed

22. September 2018

Universität

Göttinger Forscher: Alte Ägypter exportierten Meerbrassen nach Israel

Wissenschaftler der Universität Göttingen haben in einem internationalen Forscherteam den Fischhandel der Ägypter vor 3500 Jahren untersucht. Anhand von archäologischen Fundstücken konnten die Geowissenschaftler und Archäologen zeigen, dass Fisch als Nahrungsmittel bereits in der späten Bronzezeit aus Ägypten bis in die Gegend des heutigen Israel transportiert wurde. Die Ergebnisse sind in der Fachzeitschrift Scientific Reports

558 Mio. Jahre alte Fossilien anhand der Lipidmoleküle als älteste bekannte Tiere identifiziert

Ein internationales Wissenschaftlerteam untersuchte Lipidmoleküle in 558 Millionen Jahre alten Fossilienfunden der Gattung Dickinsonia. Sie fanden dabei Steroide, besondere Lipide die für tierische Organismen charakteristisch sind. Dickinsonia wird daher als ältester Vertreter aus dem Tierreich angesehen. Zum Forscherteam, unter der Leitung der Australian National University, gehörten auch Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Biogeochemie und der Universität

Einbahnstraße für das Salz

Quinoa hat es als Nahrungsmittel in europäische Supermärkte geschafft. Die robuste Pflanze gedeiht auch auf versalzten Böden. Forscher der Universität Würzburg haben nun herausgefunden, wie sie das Salz entsorgt. Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Afrikanische Affen sind infiziert mit dem gleichen Bakterium das beim Menschen Frambösie auslöst

Ein internationales Forschungsteam unter der Leitung von Wissenschaftlern des Deutschen Primatenzentrums, des Robert-Koch-Instituts, des Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie, der McGill Universität, der Masaryk Universität, der Universität Tübingen und des Max-Planck-Instituts für Menschheitsgeschichte haben in mehreren Primatenarten in Subsahara-Afrika erfolgreich Genome des Bakteriums Treponema pallidum sequenziert. Bei Affen verursacht das Bakterium schwere Symptome wie Läsionen an

Bei Depressionen ist Hirnregion zur Stresskontrolle vergrößert

Obwohl Depressionen zu den häufigsten psychischen Leiden in Deutschland gehören, ist noch immer unklar, wodurch sie verursacht werden. Eine aktuelle Studie des Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften in Leipzig und des Universitätsklinikums Leipzig hat nun herausgefunden, dass bei Betroffenen der Hypothalamus vergrößert ist, Das könnte erklären, warum viele Betroffene einen erhöhten Spiegel des Stresshormons Cortisol

Menopause: Liegt es an den Eizellen?

Es ist nach wie vor ein ungelöstes Rätsel: Warum kommen Frauen in die Menopause? Bislang gibt es unter EvolutionsbiologInnen widersprüchliche Theorien. AnthropologInnen um Susanne Huber und Martin Fieder von der Universität Wien formulieren jetzt eine weitere Erklärung: Die Menopause könnte evolutionsbiologisch die Folge der begrenzten Haltbarkeit der Eizellen sein. Die aktuelle Studie erscheint im renommierten

Dufttherapie für das Haarwachstum

Menschliche Haarwurzelzellen besitzen Duftrezeptoren, und deren Aktivierung mit einem sandelholzartigen Duft kann die Lebensdauer von Haaren verlängern. Das fanden Forscher des Monasterium Laboratory in Münster, der University of Manchester und der Ruhr-Universität Bochum in Organkulturexperimenten heraus. Das Team beschreibt die Ergebnisse in der Zeitschrift Nature Communications, online veröffentlicht am 18. September 2018. „Die Befunde eröffnen

"Unangepasste" Mikroorganismen sind gut für das Klima

Wie Böden auf Erwärmung reagieren Bodenmikroorganismen sind für den Abbau von organischem Material zu Kohlendioxid verantwortlich und kontrollieren damit die CO2-Emissionen in die Atmosphäre. Denn selbst eine geringe Umverteilung von Kohlenstoff aus Böden in die Atmosphäre könnte die Klimaerwärmung beschleunigen. Wie Böden im Klimawandel reagieren, untersucht ein Team um den Ökologen Andreas Richter von der

Mit Nano-Lenkraketen Keime töten

Wo Antibiotika versagen, könnten künftig Nano-Lenkraketen helfen, multiresistente Erreger (MRE) zu bekämpfen: Dieser Idee gehen derzeit Wissenschaftler der Universität Duisburg-Essen (UDE) und der Medizinischen Hochschule Hannover nach. Zusammen mit einem führenden US-Experten tüfteln sie an millionstel Millimeter kleinen Lenkraketen, die antimikrobielles Silber zielsicher transportieren, um MRE vor Ort zur Strecke zu bringen. Quelle: Pressemitteilungen –

Das Hochwasserrisiko besser abschätzen

Ingenieure der Ruhr-Universität Bochum haben ein neues statistisches Modell entwickelt, das vorhersagt, wie wahrscheinlich extreme Hochwasserereignisse in Deutschland sind. Anders als in früheren Modellen unterscheiden sie dabei drei Typen von Hochwasser mit verschiedenen Ursachen, etwa Starkregen oder Dauerregen. Das Modell kann helfen, das Hochwasserrisiko in bestimmten Gebieten einzuschätzen und entsprechende Schutzmaßnahmen zu planen. Über ihre

Keep cool : Forscher entwickeln magnetischen Kühlkreislauf

Darmstadt/Dresden, 17. September 2018. Klimawandel, Bevölkerungswachstum und steigende Lebensansprüche führen dazu, dass der Energiebedarf für Kühlprozesse schneller wächst als jener fürs Heizen. Ein weiteres Problem heutiger Kältetechnik: Kühlmittel, die Umwelt- und Gesundheitsschäden verursachen. Abhilfe könnte eine neuartige Technologie bringen: Kühlung durch magnetische Materialien in Magnetfeldern. Forscher der Technischen Universität (TU) Darmstadt und des Helmholtz-Zentrums Dresden-Rossendorf

Zuckerstoffwechsel steuert Darm-Regeneration

Eine überraschende Verbindung zwischen Zuckerstoffwechsel und Anpassung des Darmgewebes an den Ernährungszustand entdeckten Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums und der Universität Heidelberg. Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Eine ganz besondere Proteinmaschinerie

Der Erreger der Schlafkrankheit enthält eine aussergewöhnliche Maschinerie für die Herstellung von Proteinen. Eine Gruppe von Wissenschaftlern der ETH Zürich und der Universität Bern hat nun erstmals deren Struktur aufgeklärt. Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Entwicklung des Nervensystems: Wie Nervenzellen die Herstellung von Proteinen regulieren

Werden in einer Zelle Proteine aus genetischer Information hergestellt, sprechen Wissenschaftler von Translation. Forscher des Exzellenzclusters „Cells in Motion“ der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster zeigen, wie Nervenzellen diesen Prozess während der Entwicklung des Nervensystems regulieren. Die Studie ist in „Cell Reports“ erschienen. Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Nimmt die Umwelt Einfluss auf die Gene im Gehirn?

Gibt es einen Zusammenhang zwischen der Aktivität bestimmter Gene im Gehirn und Leistungsunterschieden bei Intelligenztests? Wissenschaftler der Charité – Universitätsmedizin Berlin haben nachgewiesen, dass sich Änderungen am Bauplan eines bestimmten Gens negativ auf die individuellen Testleistungen auswirken. Demnach haben Umweltfaktoren über sogenannte epigenetische Veränderungen des Erbguts mehr Einfluss auf die Intelligenz als bisher angenommen wurde.

AntiAging-Gene optimieren Synapsen

Sie galten bisher vor allem als Langlebigkeits- und Anti-Aging-Faktoren: FoxO-Proteine. Doch sie haben noch eine weitere wichtige Funktion. Forscher der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) haben nämlich herausgefunden, dass diese besonderen Proteine bei der Bildung und Positionierung von Nervenzellverbindungen, den Synapsen, ebenfalls eine wichtige Rolle spielen. Die Ergebnisse haben sie in der Zeitschrift „Neuron“ veröffentlicht. Quelle: Pressemitteilungen

Geografie: Sechsecke erleichtern die Orientierung

Menschen können sich die Lage von Orten auf einer Landkarte besser merken, wenn die Karte mit einem Netz aus Sechsecken überzogen ist. Das haben Forscherinnen und Forscher um Dr. Dennis Edler in der Arbeitsgruppe Geomatik des Geographischen Instituts der Ruhr-Universität Bochum (RUB) durch Experimente herausgefunden. „Die Sechsecke unterstützen die mentale Repräsentation von Karten“, interpretiert Edler.

Immer der Nase nach: Bestimmte Frauen sind für Männer besonders dufte

Sexualhormone steuern den Monatszyklus der Frau, sorgen für ihre Fruchtbarkeit – und sie sorgen für einen wohlriechenden Körpergeruch. Wie Forschende der Universität Bern nun zeigen, duften einige Frauen in Männernasen besser als andere. Nämlich diejenigen, die für die Fortpflanzung am «fittesten» sind. Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Ältere Posts››