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23. August 2017

UFZ

"Brauchen wir das?" Auf dem Weg zu einer umweltgerechten Bedarfsprüfung von Infrastrukturprojekten

Autobahnen, Eisenbahntrassen oder Höchstspannungsleitungen – große öffentliche Infrastrukturprojekte greifen in hohem Maße in die Umwelt und in die Rechte von Grundeigentümern ein. Deshalb verlangt das Recht seit vielen Jahrzehnten, dass der öffentliche Bedarf zunächst zu prüfen und nachzuweisen ist, bevor über die Realisierung entschieden werden kann. Doch entspricht die derzeitige Praxis der Bedarfsprüfung den Anforderungen

Neues Ranking: Welche eingeschleppten Arten stören uns am meisten?

Durch den Menschen eingeschleppte invasive Arten können in ihrer neuen Heimat große Schäden verursachen. Sie können nicht „nur“ zum Aussterben heimischer Arten beitragen und Ökosysteme schädigen, sondern auch die Gesundheit und die Lebensumstände des Menschen direkt beeinträchtigen. Ein internationales Forscherteam hat nun ein Einstufungssystem entwickelt, das aufzeigt, welche eingeschleppten Arten uns das Leben besonders schwer

Forschung am Baikalsee – wie wirken sich Klimawandel und Umweltgifte auf die Fauna aus?

Aufgrund seines Artenreichtums und seiner einzigartigen Tierwelt gehört der Baikalsee zum UNESCO Weltnaturerbe. UFZ-Wissenschaftler erforschen im Rahmen der Helmholtz-Russland Forschungsgruppe LaBeglo, welchen Einfluss Klimawandel und Umweltgifte auf die Fauna des Baikalsees haben können. In ihrer aktuellen Studie gingen sie gemeinsam mit Forschern des Helmholtz-Zentrums für Polar- und Meeresforschung (AWI) und der Universität Irkutsk der Frage

Aufzug fährt um die Ecke

ThyssenKrupp entwickelt einen Fahrstuhl, der sich ohne Seil in alle Richtungen bewegt. Seit Kurzem kann jeder den Testturm besichtigen. (Mehr in: Technology Review)

Stromsparmodus von Windows 10 nutzen

Schwellenwert erhöhen Stromsparmodus von Windows 10 nutzen Gerade wenn man mit seinem Laptop unterwegs ist, kommt es auf die Akkulaufzeit. Um diese zu verlängern, können Windows-10-Nutzer etwas nachhelfen, wenn sie den Schwellenwert des Stromsparmodus ändern. (Mehr in: COM! – Das Computer Magazin)

Hyperspektrale Bildgebung zur 100%-Inspektion von Oberflächen und Schichten

„Mehr sehen, als das Auge erlaubt“, das ist ein Anspruch, dem die Hyperspektrale Bildgebung (HSI) gerecht wird. Die neue Kameratechnologie ermöglicht, Licht nicht nur ortsaufgelöst, sondern simultan auch spektral aufgelöst aufzuzeichnen. Das bedeutet, dass zur Informationsgewinnung nicht nur herkömmlich drei spektrale Bänder (RGB), sondern bis zu eintausend genutzt werden. Das Fraunhofer IWS Dresden entwickelt eine

Von polygamen Weibchen und alleinerziehenden Männchen

Von polygamen Weibchen und alleinerziehenden Männchen Verhaltensforschende der Universität Bielefeld untersuchen Regenpfeifer Regenpfeifer-Männchen setzen sich in der Wildnis erfolgreicher durch als die Weibchen: Verhaltensforschende der Universität Bielefeld haben untersucht, wie sich über die Lebens-spanne des Regenpfeifers das Geschlechterverhältnis entwickelt. Welche Folgen der Männerüberschuss für die Aufzucht der Küken hat, stellen sie im Forschungsjournal „Proceedings of

Aliens, Satan, CIA – Verschwörungstheorien und ihre Wirkung. Die Aufzeichnung der Podiumsdiskussion 03/2017 beim Deutsch-Amerikanischen Institut (DAI) Heidelberg

Gerne denke ich an den lebendigen Abend Ende März beim Deutsch-Amerikanischen Institut (DAI) Heidelberg zurück. Mit der Psychologin Lydia Benecke und dem Amerikanisten Prof. Michael Butter diskutierte ich, moderiert von Adrian Gillmann, über Verschwörungsmythen. Ich … Weiterlesen (Mehr in: BrainLogs)

Kleine Helfer in der Fischernährung

Fütterungsversuche mit Regenbogenforellen zeigen: Magen-Darm-Bakterien von Raubfischen passen sich an vegetarische Nahrung an Rund ein Drittel der Weltbevölkerung ist auf Fisch als primäre Eiweißquelle angewiesen, aber die einst unerschöpfliche Ressource in den Weltmeeren ist vor allem durch Überfischung stark gefährdet. Die Fischerzeugung aus der Aquakultur leistet daher einen bedeutenden Beitrag zur Welternährung. Bereits heute entstammt

De Maizière erwägt strengere Vorgaben für IT-Sicherheit

Bedrohung durch Cyberangriffe De Maizière erwägt strengere Vorgaben für IT-Sicherheit Wenn Firmen in Sachen Cybersicherheit selbst nicht genug unternehmen, könnte die Bundesregierung ihnen schärfere Vorschriften aufzwingen. Noch sei man aber nicht soweit, so Bundesinnenminister Thomas de Maizière. (Mehr in: COM! – Das Computer Magazin)

Pilze wecken Bakterien aus Dornröschenschlaf

Wenn Böden austrocknen, hat das einen negativen Einfluss auf die Aktivität von Bodenbakterien. UFZ-Forscher konnten nun mithilfe modernster Analyse- und bildgebender Verfahren zeigen, dass Pilze die Aktivität von Bakterien in ausgetrockneten und nährstoffarmen Habitaten erhöhen, indem sie sie mit Wasser und Nährstoffen versorgen. Die Fähigkeit der Pilze, Trockenstress in Böden zu regulieren und so für

Gelegenheit macht Seitensprünge – Studie zum Brutverhalten von Nachtigallen

Unter dem Nachwuchs von Nachtigallen wird einer Studie zufolge etwa jedes fünfte Küken fremdgezeugt, es stammt also von einem anderen als dem sozialen Vater, der sich an der Jungenaufzucht beteiligt. Wie die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern unter Leitung von Dr. Conny Landgraf von der Freien Universität Berlin und dem Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung erstmals nachwiesen,

Die Kosten des Ausstiegs

Die neue US-Regierung will vom Pariser Klimaabkommen nicht mehr viel wissen und denkt darüber nach, es offiziell aufzukündigen. Laut Beobachtern hätte das sogar für das Land selbst fast ausschließlich Nachteile. (Mehr in: Technology Review)

Auf dem Gipfel der Evolution – Flechten bei der Artbildung zugeschaut

Frankfurt am Main, 27. April 2017. Die europäische Flechtenart Lasallia pustulata erlaubt neue Einblicke in den Prozess der Artbildung als Reaktion auf Umweltbedingungen. Die unscheinbaren Überlebenskünstler aus Tal- und Gipfelregionen eines sardischen Bergmassivs sehen äußerlich alle gleich aus. Genom-Analysen haben aber ergeben, dass Hoch- und Tieflandpopulationen sich genetisch stark unterscheiden und auf dem Wege sind,

Urbanisierung kostet fünf Milliarden Jahre Evolutionsgeschichte

Weltweit nimmt die Urbanisierung von Landschaften zu. 60 Prozent der Flächen, die 2030 voraussichtlich städtisch sein werden, sind heute noch gar nicht bebaut. Wie sich die biologische Vielfalt dadurch verändert, lässt sich nur rückblickend feststellen. Allerdings gibt es für die meisten Städte erst seit der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts systematische Erhebungen der biologischen Vielfalt.

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