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30. April 2017

Tumor

Immuntherapie gegen Krebs: Botenstoff lässt Adern schrumpfen

Die Immuntherapie mit T-Zellen weckt bei an Krebs Erkrankten große Hoffnungen. Beim Blutkrebs gibt es erste Erfolge, doch solide Tumoren stellen Forschende vor große Probleme. Eine wichtige Rolle bei der Therapie hat der Botenstoff Interferon-Gamma, den die T-Zellen abgeben. Er schneidet dem Krebs die Blutversorgung ab, wie eine Studie im Fachjournal Nature zeigt. Quelle: Pressemitteilungen

Sterben Krebszellen bei Glutamin-Entzug?

Viele Tumoren sind geradezu abhängig von der Aminosäure Glutamin: Nimmt man ihnen den Stoff weg, sterben sie ab. Das klingt nach einem guten Therapieansatz. Doch eine neue Studie bringt diese Idee ins Wanken. Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Mit Spermien gegen Krebs

Ein Problem bei der Krebstherapie ist, dass Medikamente den Tumor nicht oder nur teilweise erreichen. Forscher haben jetzt ausprobiert, ob sie von Spermazellen befördert werden könnten – mit Erfolg. (Mehr in: Technology Review)

Tumorschmerzen anders behandeln: Erfolgreiche Pilotstudie am Universitätsklinikum Bonn

Jährlich erkranken etwa 480.000 Menschen in Deutschland an Krebs – Tendenz steigend. Im fortgeschrittenen Stadium werden die Patienten dabei häufig von Dauerschmerzen begleitet. Diese belasten zusammen mit der eigentlichen Tumortherapie die Lebensqualität der Patienten enorm. In der Schmerztherapie sehr erfolgreich sind starke Opioide – allerdings oft mit massiven Nebenwirkungen. Eine Pilotstudie des Universitätsklinikums Bonn zeigt

Diagnose von Krebs: Neues Verfahren zur Identifikation von Biomarkern etabliert

Biophysiker der Ruhr-Universität Bochum haben ein Verfahren etabliert, mit dem sie Biomarker zur Diagnose verschiedener Krebsarten identifizieren können. Mit einer speziellen Form der Infrarot (IR)-Spektroskopie detektieren die Forscher Tumorgewebe in einer Biopsie oder Gewebeprobe automatisch und markerfrei. Anders als bei den derzeit in der Pathologie angewandten markerbasierten Verfahren bleibt das Gewebe dabei unbeschadet. So kann

Neue Krebstherapie aus alten Medikamenten

Eine akademische Arbeitsgruppe am Kantonsspital St. Gallen fand ein altes, nicht mehr gebräuchliches HIV-Medikament, dessen Einsatz in der Therapie bestimmter Tumorerkrankungen Ansprechraten erzielt, die über denen der neuesten speziell entwickelten Krebsmedikamente liegt – bei deutlich geringeren Medikamentenkosten. Nun soll der molekulare Mechanismus dieser Wirkung ergründet werden. Finanziert wird das Forschungsprojekt durch Erträge aus einer Zustiftung

"Springende Gene" zeigen neue Genveränderungen bei Brust- und Prostatakrebs

Wenn Tumorsuppressorgene mutieren, können sie Tumoren nicht mehr effektiv am Wachstum hindern. Häufig wirken bei der Entstehung von Krebs verschiedene Veränderungen des Erbguts zusammen. Mithilfe „springender Gene“ haben Forscherinnen und Forscher der Technischen Universität München (TUM) und des Deutschen Konsortiums für Translationale Krebsforschung (DKTK) zusammen mit Teams aus Großbritannien und Spanien Gene identifiziert, deren Zusammenwirken

Riechrezeptoren: Neue Angriffsziele in Darmkrebszellen entdeckt

Das Wachstum von Darmkrebszellen lässt sich mit dem Duftstoff Troenan bremsen. Das berichten Forscher um Prof. Dr. Dr. Dr. habil. Hanns Hatt und Dr. Lea Weber von der Ruhr-Universität Bochum in der Zeitschrift „PLOS One“. Die Wissenschaftler entdeckten in Tumorzellen aus dem Enddarm den Riechrezeptor OR51B4. Sie analysierten, welcher Duftstoff den Rezeptor aktiviert und wie

Zuschauerzellen bringen Killerzellen beim Kampf gegen Krebszellen in Schwung

Natürliche Killerzellen spielen eine zentrale Rolle beim Kampf des Immunsystems gegen infizierte oder tumorverursachende Zellen. Auf ihrer Suche zum Beispiel nach Krebszellen begegnen Killerzellen auch anderen Zell-Typen, insbesondere sogenannten Zuschauerzellen. Nun haben Wissenschaftler der Universität des Saarlandes herausgefunden, dass die Anwesenheit dieser unbeteiligten Zellen die Effizienz der Killerzellen bei ihrer Suche nach Krebszellen nicht behindert,

UDE/UK Essen: Impfstoff gegen argentinisches Fieber bekämpft auch Tumore

Ein Impfstoff, der Tumore bekämpft – dieser Vision sind Wissenschaftler der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen (UDE) und des Deutschen Konsortiums für Translationale Krebsforschung (DKTK) nun ein Stück nähergekommen. Mithilfe eines in Argentinien verwendeten Impfstoffs (Candid#1) konnten sie in Krebsmodellen zeigen, dass stimulierte Immunzellen Krebszellen abtöten können. Hierüber berichtet das renommierte Fachmagazin Nature Communications in

Umprogrammierte Blutgefäße erleichtern Krebsausbreitung

Um sich im Körper auszubreiten, nutzen Tumorzellen die Blutbahnen. Dazu müssen sie zunächst die Gefäßwand passieren. Wissenschaftler vom Deutschen Krebsforschungszentrum und der Medizinischen Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg identifizierten nun einen Trick der Krebszellen: Sie aktivieren ein zelluläres Signal in den Gefäßwandzellen. Das erleichtert ihnen die Passage und fördert die Metastasierung. Diesen Vorgang konnten die

Nanoinjektion steigert Überlebensrate von Zellen

Physiker der Universität Bielefeld entwickeln neue Methode für Mikroskopie Wie entwickeln sich Tumore? Und wie wandeln Bakterien harmlose Substanzen in medizinische Wirkstoffe um? Wenn Biophysiker verstehen wollen, was in lebenden Zellen vorgeht, müssen sie Farbstoffe oder andere Fremdmoleküle hineinbringen. Um die Zellwand zu überwinden, ohne die Zelle dauerhaft zu beschädigen, gibt es mehrere Ansätze. Physiker

Zellstoffwechsel begünstigt Tumorwachstum

Der Stoffwechsel von Krebszellen trägt zu aggressivem Tumorwachstum bei, wie Forschende der Vetmeduni Vienna, MedUni Wien und des Ludwig Boltzmann Institutes für Krebsforschung nun in Versuchen mit dem bei Leukämie als krebsfördernd bekannten Signalmolekül STAT5 untermauern konnten. Krebszellen produzieren vermehrt ein spezielles Zuckermolekül, das die Aktivierung des Eiweißes erhöht und damit unkontrollierte Zellteilung unterstützt. Eine

Innovative diagnostische Ansätze bei Alzheimer: Forscher entwickeln neuartiges optisches Verfahren

Schätzungsweise 1,2 Millionen Menschen leiden derzeit in Deutschland an der Alzheimer-Krankheit, Tendenz steigend: Experten rechnen mit drei Millionen Erkrankten im Jahr 2050. Es scheint sicher, dass Funktionsstörungen in den Mitochondrien der Zellen eine entscheidende Rolle bei der Ausbildung der Krankheit spielen. Fehlerhafte Stoffwechselfunktionen in diesen „Kraftwerken der Zellen“, wie die Mitochondrien auch genannt werden, sollen

Epigenetik erklärt Vielfalt von Kinderkrebs

Bei der Entstehung von Krebs laufen die genetischen Programme einer Zelle aus dem Ruder. Während Tumore von Erwachsenen viele verschiedene DNA-Mutationen in sich tragen, die den Krankheitsverlauf beeinflussen, sind solche genetischen Defekte bei Kinderkrebs viel seltener. Trotzdem können Krebserkrankungen von Kindern sehr unterschiedlich verlaufen. Für das Ewing-Sarkom konnten ForscherInnen der St. Anna Kinderkrebsforschung und des

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