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18. Juni 2018

Tumor

Seltene Genveränderungen machen Bauchspeicheldrüsenkrebs angreifbar

Die Entdeckung wachstumsfördernder Genfusionen in Tumoren der Bauchspeicheldrüse eröffnet neue Ansätze für zielgerichtete Therapien – wie Wissenschaftler des Nationalen Centrums für Tumorerkrankungen (NCT) Dresden und des NCT Heidelberg zeigen konnten. Patienten, deren Tumor diese spezielle Veränderung zeigt, können vom Einsatz bestimmter Medikamente profitieren. Gemeinsame Pressemitteilung des NCT Heidelberg und des NCT Dresden Quelle: Pressemitteilungen –

Immunglobulin E als vielversprechende neue Form der Immuntherapie gegen Krebs-Tumoren

Richten sich Immunglobuline E (IgE) gegen eigentlich harmlose Antigene wie Pollen, kann eine allergische Reaktion erfolgen. Ursprünglich sind diese IgE-Antikörper aber dazu da, körperfremde, gefährliche Stoffe abzuwehren und nicht, um Allergien auszulösen. Diese Funktion machten sich nun ForscherInnen der Vetmeduni Vienna und der MedUni Wien in Kooperation mit internationalen WissenschafterInnen zu Nutzen: Sie entwickelten ein

Neue Wirkstoffe auch gegen Lungen- und Bauchspeicheldrüsenkrebs einsetzbar

Ein neuer Anti-Krebswirkstoff könnte gegen mehr Krebsarten eingesetzt werden, als bisher angenommen. Ein Team der Technischen Universität München (TUM) zeigte im Mausmodell und an Patientenproben, dass eine neue Wirkstoffklasse, so genannte SHP2-Inhibitoren, auch gegen aggressive und schwer therapierbare Tumore wie Lungen- und Bauchspeicheldrüsenkrebs wirken könnten. In laufenden klinischen Studien sind diese Krebsarten bisher ausgeschlossen. Quelle:

3D-Bilder von Krebszellen im Körper: Medizinphysiker aus Halle stellen neues Verfahren vor

Tumorzellen zum Leuchten bringen: Medizinphysiker der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) haben ein neues Verfahren entwickelt, mit dem sich detailreiche dreidimensionale Bilder vom Körperinneren erzeugen lassen. Das kann zum Beispiel dabei helfen, die Entwicklung von Krebszellen im Körper genauer zu untersuchen. Ihre Entwicklung stellt die Forschergruppe in der Fachzeitschrift „Communication Physics“ der Nature Publishing Group vor. Quelle:

Genetisches Routinescreening für bestimmte kindliche Hirntumoren bald Standard?

Ein internationales Forscherteam des Hopp-Kindertumorzentrums am NCT Heidelberg (KiTZ), des European Molecular Biology Laboratory (EMBL) und des Deutschen Krebskonsortiums (DKTK) hat zusammen mit Kollegen des St. Jude Children’s Research Hospital in Memphis und des Hospital for Sick Children in Toronto erbliche Genveränderungen identifiziert, die zur Entwicklung bestimmter bösartiger Hirntumoren (Medulloblastome) führen können. Aus den Erkenntnissen

Narben im Genom: Mutationssignaturen geben Auskunft über Tumorentwicklung

Die Entstehung von Krebs wird durch eine Vielzahl an DNA-Mutationen verursacht. Diese hinterlassen charakteristische „Narben“, sog. Mutationssignaturen, im Genom, anhand derer prinzipiell die Art des Tumors und seine Entwicklungsgeschichte bestimmt werden könnte. Zweifelsfrei beweisen ließ sich das in Krebszellen bisher nicht, da im stark geschädigten Erbgut die charakteristischen Mutationsspuren verwischen. Mit Hilfe der CRISPR-Cas9-Technologie ist

Besser gerüstet im Kampf gegen Lungenkrebs

Lungenkrebs ist die dritthäufigste Krebserkrankung in Deutschland, sowohl Männer wie auch Frauen erkranken daran. Doch Immuntherapien sind nur in 20 Prozent der Fälle erfolgreich. Wissenschaftler der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) haben eine spezielle Schaltstelle entdeckt, die das Tumorwachstum bei Lungenkrebs reguliert. Dies eröffnet neue Möglichkeiten bei der Behandlung von Lungenkrebspatienten. Die Ergebnisse wurden in der Fachzeitschrift

Wie Handystrahlung vor Hirntumoren schützt

Schon gehört? Täglich mit dem Handy telefonieren schützt vor zwei seltenen Formen von Gehirntumoren. Wie sich bei der Interphone-Studie herausstellte, erkranken Menschen, die 15 bis 30 Minuten pro Tag telefonieren, etwa ein Fünftel seltener an … Weiterlesen (Mehr in: BrainLogs)

Künstlicher Leberfleck als Frühwarnsystem

ETH-Forscher um Martin Fussenegger haben ein Frühwarnsystem für die vier häufigsten Krebsarten entwickelt. Bahnt sich ein Tumor an, bildet sich in der Haut ein sichtbarer Leberfleck. Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Zufallsfund: Mausmodell für seltene Kiefer-Tumoren entdeckt – Krebshilfe fördert Ulmer Projekt

Wissenschaftler der Universität Ulm haben ein Mausmodell entwickelt, das zufällig die gleichen Symptome zeigt wie ein seltener Kiefertumor beim Menschen (Ossifizierendes Fibrom). Mit über 283 000 Euro fördert die Deutsche Krebshilfe nun ein Projekt, das klären soll, ob sich die Entstehungsmechanismen bei Maus und Mensch gleichen. Eine Schlüsselrolle spielt dabei möglicherweise das Tumorsuppressorgen Men1, das

Wie ein Keil im Scharnier

Forscher legen Grundlage, um Wirkstoffe gegen neuen Angriffspunkt in der Krebstherapie maßzuschneidern Im Kampf gegen Krebs entwickeln Wissenschaftler neue Medikamente, die Tumorzellen an bisher ungenutzten Schwachstellen treffen sollen. Ein derartiger „wunder Punkt“ ist der Proteinkomplex SF3B. Forschern um Vlad Pena vom Max- Planck-Institut (MPI) für biophysikalische Chemie in Göttingen ist es jetzt erstmals gelungen, im

Erhöhte Anti-Tumoraktivität natürlicher Killerzellen durch Verlust von CDK8

Das menschliche Immunsystem hat mit natürlichen Killerzellen eine angeborene Waffe gegen Krebs- und virus-infizierte Zellen. Je höher die NK-Zell-Aktivität desto höher ist deren Wirkung gegen den Tumor. ForscherInnen der Vetmeduni Vienna zeigten nun in Cancer Immunology Research, dass die NK-Zellaktivität noch weiter gesteigert werden kann, wenn ihnen das Gen CDK8 genommen wird. Eine tragende Rolle

Klinische Studie zur Chemotherapieresistenz bei Darmkrebs geht in die nächste Phase

Rechtzeitig erkannt ist Darmkrebs in den meisten Fällen heilbar. Fortgeschrittene Stadien lassen sich jedoch nur schwer unter Kontrolle bringen und in vielen Fällen wird der Tumor im Laufe einer Chemotherapie resistent. In der klinischen Studie REVEAL fahnden Wissenschaftler des Deutschen Krebskonsortiums (DKTK) am Klinikum der Universität München und an der Charité – Universitätsmedizin Berlin nach

Zehn Jahre erfolgreiche Forschung an Krebs-Stammzellen – Start der dritten Förderrunde

HI-STEM, das Heidelberger Institut für Stammzelltechnologie und Experimentelle Medizin im Deutschen Krebsforschungszentrum, zieht nach zehn Jahren erfolgreich Bilanz: HI-STEM-Forscher konnten bei zahlreichen Krebsarten belegen, welche Rolle Stammzellen bei Entstehung, Ausbreitung und Therapieresistenz von bösartigen Tumoren spielen. Die Ergebnisse zeigen neue Ansätze auf, um die bedrohlichen Erkrankungen in Zukunft gezielter und wirksamer zu behandeln. Quelle: Pressemitteilungen

Forscher beobachten Details der Schaltung des Ras-Proteins

Ras-Proteine sind molekulare Schalter, die in unserem Körper entscheiden, ob und wann Zellen sich teilen. Ist ihre Funktion gestört, können sich zum Beispiel Tumore bilden. Weitere Details des An- und Ausschaltens konnte ein Forscherteam um Prof. Dr. Klaus Gerwert vom Lehrstuhl für Biophysik der Ruhr-Universität Bochum (RUB) dank kombinierter Methoden ermitteln und somit die Hypothese

Molekulare „Landkarte“ der Krebsarten im Kindesalter

Forschern unter der Leitung von Professor Stefan Pfister vom „Hopp-Kindertumorzentrum am NCT Heidelberg“ (KiTZ) ist es gelungen, eine besonders detaillierte molekulare „Landkarte“ kindlicher Krebserkrankungen zu zeichnen. In enger Zusammenarbeit mit dem Deutschen Krebskonsortium (DKTK) und der Gesellschaft für pädiatrische Onkologie und Hämatologie (GPOH) haben sie fast tausend Tumorproben von24 Krebsarten nach genetischen Veränderungen durchsucht und

Darmkrebs: Kombinierte Analyse verbessert Risikovorhersage

Sind direkte Angehörige von Darmkrebs betroffen, signalisiert dies ein erhöhtes Risiko, selbst auch an einem bösartigen Darmtumor zu erkranken. Gleiches gilt für Menschen, die eine hohe Anzahl genetischer Risikomarker im Erbgut tragen. Beide Faktoren werden in der Regel alternativ zur Risikovorhersage herangezogen, nicht gemeinsam. Wissenschaftler aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum zeigten nun, dass die Kombination aus

Schwarzen Hautkrebs in den Tiefschlaf versetzen

Ein internationales Forschungsteam konnte dem schwarzen Hautkrebs Einhalt gebieten, indem es ein Schutzprogramm in den Tumorzellen reaktivierte und so das Zellwachstum stoppte. Mit chemischen Wirkstoffen blockierte das Team Enzyme, die epigenetische Markierungen auf dem Erbgut ausradieren. Die Entdeckung hat Potenzial für zukünftige Kombinationstherapien. Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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