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Schätzung für 2018: Deutschlands CO2-Emissionen sinken – aber nicht nachhaltig

Auf den ersten Blick sieht das gut aus: Einer Schätzung zufolge sind die deutschen Treibhausgasemissionen im Jahr 2018 um 5,7 Prozent gefallen. Das hat aber wohl wenig mit erfolgreichem Klimaschutz zu tun. (Mehr in: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft)

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Mehr Bioplastik führt nicht zwingend zu mehr Klimaschutz

Bioplastik wird gerne als umwelt- und klimafreundliche Alternative zu herkömmlichen Kunststoffen auf Erdölbasis vermarktet. Eine Analyse der Universität Bonn legt nun aber nahe, dass eine Umstellung auf pflanzenbasierte Kunststoffe weniger positiv wirken könnte als gedacht. So dürfte eine steigende Nutzung von Bioplastik den weltweiten Ausstoß von Treibhausgasen zunächst sogar erhöhen. Die Studie erscheint in den „Environmental Research Letters“, ist aber bereits online abrufbar.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Treibhausgase aus der Landwirtschaft: Vom Messen zum Mindern

Internationale Konferenz bringt Forscher und Politiker zusammen
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Klimawandel: Treibhausgase in Atmosphäre auf neuem Höchststand

Klimaforscher haben die höchste Konzentration von Treibhausgasen in der Atmosphäre gemessen. Die Weltwetterorganisation warnt vor unumkehrbaren Folgen für das Klima. (Mehr in: ZEIT ONLINE: Mehr aus Forschung und Wissenschaft)

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«Chance ist fast vertan»: UN-Organisation: Neuer Rekord bei Treibhausgas-Konzentration

(Mehr in: RSS-Feed Wissenschaft – die neusten Meldungen zum Thema Wissenschaft von STERN.DE)

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Weltwetterorganisation: Uno meldet neuen Rekord bei Treibhausgas-Konzentration

Laut der Weltwetterorganisation der Uno ist der Treibhausgasausstoß auf einem neuen Rekordniveau. Forscher warnen: Werden CO2-Emissionen nicht schnell reduziert, wird die Erderhitzung unumkehrbare Folgen für die Menschen haben. (Mehr in: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft)

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Was das Meer zur Klimaregulierung beiträgt: Neue Erkenntnisse helfen bei der Berechnung

Kohlendioxid ist ein wesentlicher Verursacher der globalen Erwärmung. In komplexen Computermodellen berechnen Forscher die weltweite Zirkulation des Treibhausgases. Die Meere haben dabei großen Einfluss auf die Klimaregulierung. Neue wissenschaftliche Erkenntnisse helfen nun, diesen Einfluss genauer zu berechnen. Sie sind das Resultat eines Forschungsprojekts von Wissenschaftlern der Jacobs University und des Max-Planck-Instituts für Marine Mikrobiologie in Bremen in Kooperation mit Kollegen vom Alfred-Wegener-Institut Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung in Bremerhaven, dem Marum – Zentrum für Marine Umweltwissenschaften der Universität Bremen sowie der Universität Göteborg.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Wie Algen und Kohlefasern die Kohlendioxidkonzentration in der Atmosphäre nachhaltig senken könnten

Zusammen mit Forscherkollegen haben Chemiker der Technischen Universität München (TUM) einen Prozess entwickelt, der nach ersten Berechnungen eine wirtschaftliche Entfernung des Treibhausgases Kohlendioxid aus der Atmosphäre ermöglichen könnte. Der aktuellste Weltklimareport (IPCC Special Report on Global Warming of 1.5 °C) hält das Verfahren für global relevant.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Empfehlungen für klimafreundlichen Güterverkehr auf der Straße

Der Straßengüterverkehr stößt in Deutschland jährlich etwa 40 Millionen Tonnen CO2 aus, das sind rund ein Viertel der Treibhausgasemissionen des Verkehrs insgesamt. Ein weiterer Anstieg der Transporte auf der Straße wird prognostiziert. Damit der Güterverkehr einen relevanten Beitrag zum Klimaschutz leisten kann, muss ein Umstieg auf alternative Antriebe und Kraftstoffe erfolgen. Denn auch wenn Verlagerungspotenziale auf die Schiene umfassend erschlossen werden, bleibt der Handlungsdruck bei Lkw hoch.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Pflanzen stoßen das Treibhausgas Lachgas in klimarelevanten Mengen aus

Lachgas ist ein Treibhausgas, das Ozonschicht und Erdklima beeinflusst. Bislang haben Experten angenommen, dass dieses Gas mit der chemischen Formel N2O für Distickstoffmonoxid vorwiegend durch Mikroben im Boden gebildet wird. Nun hat ein interdisziplinäres Forscherteam der Technischen Hochschule Bingen und der Universität Heidelberg Pflanzen als Quelle genauer untersucht. Das Ergebnis der Studie: Die Flora der Erde setzt Lachgas in klimarelevanten Mengen frei und trägt so zum Treibhauseffekt bei. Im Gegensatz zu der vom Menschen verursachten Klimaerwärmung ist dieser Prozess jedoch Teil eines natürlichen Effekts.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Studie vom Fraunhofer UMSICHT für die ALBA Group: Beitrag zur Umsetzung der EU-Kunststoffstrategie

Die Kreislaufführung von Kunststoffen durch die ALBA Group spart im Vergleich zur erdölbasierten Primärproduktion im großen Maßstab Ressourcen und Treibhausgasemissionen ein. Das zeigt die heute veröffentlichte Studie »resources SAVED by recycling«, die Fraunhofer UMSICHT im Auftrag des Umweltdienstleisters durchgeführt hat.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Wie in der Tiefsee ein Filter für Treibhausgas entsteht

Gut Ding will Weile haben, das gilt auch und gerade in der Tiefsee. In einem Langzeitversuch ist es Bremer Meeresforschern erstmalig gelungen, die Besiedelung eines Schlammvulkans in der Tiefsee nach einem Ausbruch zu beobachten. Nur langsam entwickelt sich reichhaltiges Leben rund um den Krater. Die ersten Siedler sind kleinste Lebewesen, die Methan, das aus dem Vulkan strömt, fressen. So sorgen sie dafür, dass dieses klimaschädliche Gas nicht in die Atmosphäre gelangt. Nach und nach gesellen sich weitere Mikroben und schließlich höhere Tiere dazu. Wie die Besiedlung des Vulkanschlamms erfolgt und wann die kleinen Methanfresser richtig in Gang kommen, zeigt die nun vorliegende Studie.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Tauender Permafrostboden führt zu steigenden Treibhausgasemissionen der sibirischen Flüsse

Permafrostböden speichern große Mengen an gefrorenem Kohlenstoff und spielen eine wichtige Rolle bei der Regulierung des Erdklimas. In einer in „Nature Geoscience“ veröffentlichten Studie zeigen Forscher der Humboldt-Universität zu Berlin (HU) in Zusammenarbeit mit einem internationalen Team, dass die Treibhausgasemissionen von Flüssen in Gebieten Sibiriens, in denen der Permafrost auftaut, am höchsten sind.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Klima: Jetzt mal ehrlich: Was liegt in der Luft, Frau Chen?

Jia Chen erforscht Treibhausgase. Methan sei unterschätzt, sagt die Münchner Professorin. Sie ist aus China ganz andere Smog-Probleme gewöhnt, als Deutschland sie kennt. (Mehr in: ZEIT ONLINE: Mehr aus Forschung und Wissenschaft)

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Treibhausgase: "Wir könnten alle Emissionen aufnehmen"

Leere Erdgasfelder vor der Küste Norwegens sollen zum CO2-Endlager Europas werden. Die Verantwortlichen glauben, das ist der Schlüssel, um die Klimaziele zu erreichen. (Mehr in: ZEIT ONLINE: Mehr aus Forschung und Wissenschaft)

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Auf dem Weg in die „Heißzeit“? Planet könnte kritische Schwelle überschreiten

Die globale Erwärmung auf lange Sicht bei 1,5°C bis 2°C zu stoppen, könnte schwieriger sein als bisher angenommen. Selbst bei Umsetzung der im Pariser Abkommen festgelegten Pläne zur Minderung von Treibhausgasemissionen bleibt ein Risiko, dass der Planet durch verschiedene Rückkopplungsprozesse in einen Zustand gerät, den die Forscher als „Hothouse Earth“ bezeichnen. Dies diskutiert ein internationales Team von Wissenschaftlern in einer neuen Studie im Fachjournal Proceedings of the National Academy of Sciences (PNAS).
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Wetter-Statistik: 2017 war drittwärmstes Jahr seit Messbeginn

Neue Höchstwerte beim Ausstoß von Treibhausgasen und beim Meeresspiegelanstieg: Die Erde heizt sich auf. 2017 war das drittwärmste Jahr seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. (Mehr in: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft)

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Post aus Japan: Den Treibhausgasen auf der Spur

Nippon stellt seinen neuesten Fährtenleser für Klimagase vor: Schon bald soll der Satellit Ibuki 2 die Verteilung von Kohlendioxid und Co. in der Atmosphäre messen.

(Mehr in: Technology Review)

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Klimawandel: Treibhausgase erreichen Rekordwert

Extreme Temperaturen, Eisschmelze in der Arktis, Treibhausgase: Behörden haben Daten zur Klimaerwärmung vorgelegt. Es sind die höchsten Werte seit Beginn der Messungen. (Mehr in: ZEIT ONLINE: Mehr aus Forschung und Wissenschaft)

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Eine vorindustrielle Quelle für Treibhausgas

Der Aufstieg von Tiefenwasser im Südpolarmeer könnte den CO2-Anstieg in der Atmosphäre im Holozän erklären
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Ein Korallenbohrkern beweist: Im Pazifik sinkt der pH-Wert

Ozeane nehmen mehr als 40% des vom Menschen verursachten Treibhausgases CO2 aus der Atmosphäre auf. Dadurch sinkt der pH-Wert des Meerwassers. Bisher fehlten zuverlässige Langzeitmessungen und historische Datensätze, die den Einfluss der CO2-Aufnahme auf den pH-Wert des Meeres verdeutlichen. Ein Wissenschaftlerteam hat nun anhand eines Korallenbohrkerns aufgezeigt, wie sich der pH-Wert im südlichen Pazifik seit vorindustrieller Zeit verändert hat. Die Studie ist in der Fachzeitschrift „Nature Communications“ erschienen.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Astronautennahrung für Kühe: Industriell gezüchtete Mikroben als umweltfreundliches Futter

# Für Klima und Umwelt hat der Anbau von Futtermitteln für Schweine, Rinder und Hühner heute immense Auswirkungen.
# In Zukunft wird sich ein Teil der Futtermittelproduktion für Nutztiere voraussichtlich nicht mehr auf dem Acker sondern in industriellen Großanlagen von Mikroben produziert, was sowohl finanzielle als auch ökologische Vorteile mit sich bringen könnte.
# Würden nur 2 Prozent des Proteinfutters durch eiweißreiche Mikroben ersetzt, könnte dies Treibhausgasemissionen aus der Landwirtschaft, die globale Anbaufläche und Stickstoffverluste aus der Landnutzung um mehr als 5 Prozent senken.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Ausdehnung von Ackerflächen reduziert CO2-Aufnahme

Pflanzen binden einen Teil des Treibhausgases Kohlendioxid (CO2), das vor allem durch Verbrennen fossiler Energieträger in die Atmosphäre freigesetzt wird. Veränderte Landnutzung, wie die immer noch zunehmende Abholzung von Wäldern, lässt erwarten, dass sich die CO2-Aufnahmekapazität dieser Flächen künftig verringern wird. Darauf weist eine Studie von Klimaforscherinnen und -forschern des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) hin. Über die Ergebnisse berichten sie in der Fachzeitschrift Environmental Research Letters.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Sicher ist sicher? Wirtschaftliche Optimierung kann zum Risiko für Kippelemente im Erdsystem werden

# Zwar kann das Konzept wirtschaftlicher Optimierung die Kosten etwa für die Reduzierung von Treibhausgasen wirkungsvoll senken…
# … der profitmaximierende Ansatz allein reicht aber nicht aus, um das Kippen wichtiger Elemente im Erdsystem auf jeden Fall zu vermeiden.
# Wissenschaftler haben in einem mathematischen Experiment drei große Konzepte der Umweltpolitik verglichen.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Umweltpolitik: Deutschland verfehlt Klimaschutzziele deutlich

Deutschland wird seine Verpflichtungen beim Einsparen von Treibhausgasen bis zum Jahr 2020 nicht erfüllen. Eine neue, eigene Prognose der Regierung fällt noch einmal schlechter aus als in den Jahren zuvor. (Mehr in: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft)

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Treibhausgase: Acht Prozent …

Acht Prozent aller Treibhausgase entstünden durchs Reisen, besagt eine neue Studie. Doch wie kommt man auf so eine Zahl? Und was kann man aus ihr lernen? (Mehr in: ZEIT ONLINE: Mehr aus Forschung und Wissenschaft)

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Emissionen rasch senken spart spätere Kosten – und es muss weniger CO2 aus der Luft geholt werden

Eine schnelle Reduktion der Treibhausgasemissionen ist notwendig, wenn Regierungen sowohl die Kosten der Klimastabilisierung begrenzen wollen – als auch die Menge des CO2 möglichst klein halten wollen, das mit viel technischem Aufwand nachträglich aus der Atmosphäre wieder herausgeholt werden soll. Dazu müssten die Emissionen im Jahr 2030 mindestens 20 Prozent unter dem liegen, was die Länder im Rahmen des Pariser Klimaabkommens zugesagt haben, so eine neue Studie – eine Erkenntnis, die für die beim UN-Klimagipfel in Polen geplante globale Bestandsaufnahme Ende des Jahres unmittelbar relevant ist.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Treibhausgase: Deutschlands CO2-Ausstoß geht leicht zurück

Weltweit steigen die Treibhausgasemissionen – für Deutschland meldet das Umweltministerium einen geringfügigen Rückgang. Streit gibt es um den Anteil, den der Autoverkehr beiträgt. (Mehr in: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft)

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Tauender Permafrost produziert mehr Methan als erwartet

Mit einem Laborversuch über sieben Jahre konnte Dr. Christian Knoblauch vom Centrum für Erdsystemforschung und Nachhaltigkeit (CEN) der Universität Hamburg mit einem internationalen Team erstmals nachweisen, dass deutlich mehr Methan in tauenden Permafrostböden gebildet werden kann als bisher angenommen. Die Ergebnisse werden heute im Fachmagazin Nature Climate Change veröffentlicht. Sie ermöglichen verbesserte Hochrechnungen, wie viel Treibhausgase durch ein Auftauen des arktischen Permafrosts weltweit produziert werden können.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Treibhausgas auf Wanderschaft

Klimamodelle sollten auch das Wechselspiel zwischen Methan, Nordpolarmeer und Eis berücksichtigen
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Beschleunigtes Verwittern von Gestein kann helfen, CO2 aus der Luft zu holen – ein wenig

Die Verwitterung großer Mengen kleiner Steine könnte helfen, Treibhausgase in der Atmosphäre zu reduzieren. Für gewöhnlich ist Verwitterung ein langsamer natürlicher Prozess, bei dem Mineralien CO2 chemisch binden. Als hochskalierte Technologie könnte sie allerdings auch für sogenannte negative Emissionen nutzbar werden, um so Klimarisiken zu begrenzen. Doch das Potenzial zur Reduktion von Treibhausgasen ist begrenzt und würde, um wirtschaftlich machbar zu sein, zusätzlich eine starke CO2-Bepreisung erfordern. Das zeigt eine erste umfassende Analyse der Kosten und Potenziale, die jetzt in der Fachzeitschrift Environmental Research Letters veröffentlicht wurde.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Stagnation im tiefen Südpazifik erklärt natürliche CO2-Schwankungen

Ein Team um die Oldenburger Geochemikerin Dr. Katharina Pahnke hat ein wichtiges Indiz dafür gefunden, dass der Anstieg des Kohlendioxid-Gehalts der Atmosphäre nach dem Ende der letzten Eiszeit durch Veränderungen im Südpolarmeer ausgelöst wurde. Die Forscher konnten zeigen, dass der tiefe Südpazifik während der letzten Eiszeit stark geschichtet war. Er könnte somit dazu beigetragen haben, das Treibhausgas Kohlendioxid (CO2) langfristig in der Tiefsee zu speichern. Die jetzt im Magazin Science veröffentlichte Studie deutet darauf hin, dass sich die Wassermassen auf der Südhalbkugel nach dem Ende der Eiszeit stärker vermischten, wodurch das gespeicherte CO2 entweichen konnte.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Was löste Gashydrate am Ende der letzten Eiszeit auf?

Große Mengen des Treibhausgases Methan lagern als feste Gashydrate in den Kontinentalhängen der Ozeanränder. Sie sind nur bei niedrigen Temperaturen und hohem Druck stabil. Doch welche Faktoren können die Gashydratstabilität noch beeinflussen? Ein deutsch-norwegisches Forscherteam hat vor Norwegen Belege gefunden, dass die Menge des sich auf dem Meeresboden ablagernden Sediments eine entscheidende Rolle spielen kann. Die Studie erscheint heute in der internationalen Fachzeitschrift Nature Communications.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Treibhausgasemissionen im Rapsanbau realistisch bewerten und vermindern

Globale Standardwerte überschätzen Lachgas-Emissionen im Rapsanbau

Ein Verbund von acht Partnern unter Koordination des Thünen-Instituts (TI) für Agrarklimaschutz beschäftigte sich in einem Forschungsprojekt mit dem Anbau von Raps und den damit verbundenen Treibhausgas(THG)-Emissionen. Ziel war es, herauszufinden, ob die THG-Emissionen im Rahmen von Klimaschutzvereinbarungen für Deutschland realistisch bewertet werden. Ergebnis: Der Lachgasemissionsfaktor zur THG-Bilanzierung beim Raps ist für deutsche Verhältnisse zu hoch angesetzt.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Treibhausgasbilanz 2016: Deutschlands CO2-Ausstoß erneut angestiegen

Im Jahr 2016 hat Deutschland 0,3 Prozent mehr Treibhausgase produziert als ein Jahr zuvor. Es ist der zweite Anstieg in Folge. Eine wichtige Ursache sind steigende Emissionen im Verkehr. (Mehr in: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft)