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2.700 Jahre alter Tempel im äthiopischen Hochland entdeckt

Ein Team des Deutschen Archäologischen Instituts legt bei jüngsten Ausgrabungen im heutigen Kirchengelände des Fundplatzes Yeha die Reste eines weiteren Monumentalbaus frei.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Mexiko: Tempel von Fruchtbarkeitsgott Xipe Tótec entdeckt

Archäologen sind in Mexiko auf die Ruinen eines etwa tausend Jahre alten Tempels gestoßen. Der Fundplatz liefert Hinweise auf grausame Menschenopfer. (Mehr in: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft)

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Tempelstadt Luxor in Ägypten: Archäologen öffnen 3500 Jahre alten Sarkophag

Sie sind üppig bemalt und gut erhalten. In der Tempelstadt Luxor haben Archäologen in einem uralten Grab Tausende Relikte entdeckt. Außerdem fanden sie einen etwa 3500 Jahre alten Sarkophag. (Mehr in: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft)

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Archäologie: Sphinx im Süden von Ägypten entdeckt

Bei Bauarbeiten an einem alten Tempel bei Assuan sind Archäologen auf eine gut erhaltene Sphinx-Figur gestoßen. Sie dürfte mehr als 2000 Jahre alt sein. (Mehr in: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft)

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Archäologie: Erdbeben legt Tempel in mexikanischer Pyramide frei

Archäologen sind unter der berühmten Teopanzolco-Pyramide auf einen bisher unbekannten Tempel gestoßen. Möglich wurde der Fund nur, weil ein Erdbeben die Pyramide stark beschädigt hatte. (Mehr in: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft)

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"Made in China": Wie ein Stempel die Geschichte eines Schiffswracks verriet

Jahrhundertelang lag das Schiff auf dem Grund der Javasee. Zurück blieben die Schätze, die es einst geladen hatte. Nun machten Archäologen eine entscheidende Entdeckung. (Mehr in: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft)

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Der Hauch des Todes – UDE-Forscher löst Rätsel um das Tor zur Hölle

An der Schwelle zur Unterwelt ist‘s gefährlich. Das weiß auch Professor Hardy Pfanz. Der Vulkanbiologe der Universität Duisburg-Essen (UDE) erforscht seit Jahren das Tor zur Hölle. Diese Tempelgrotten waren schon in der Antike Kult: Denn während die Tiere bei den Opferritualen tot umfielen, blieben die Priester unversehrt. Waren es übernatürliche Kräfte? Mitnichten, konnte Pfanz mit türkischen und italienischen Kollegen am Heiligtum von Hierapolis (heutige Türkei) nachweisen. Es liegt am Kohlendioxid, das dort nachts und früh morgens besonders stark vorherrscht.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Neues Museum in Kairo: Ein neuer Tempel für Tutanchamun

In Kairo entsteht das größte archäologische Museum der Welt. Für die Eröffnung werden Stücke aus dem legendären Grabschatz des Tutanchamun aufgearbeitet, die nie zuvor gezeigt wurden. (Mehr in: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft)

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Apple: iPhone X wie exorbitant teuer

Premiere im Tempel der Technik: Apple hat im Steve Jobs Theater das iPhone X vorgestellt. Zwischendrin wurde es kurz albern, und am Ende gab es eine kleine Enttäuschung. (Mehr in: ZEIT ONLINE: Alles digital)

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Onlineservice: So sehen Sie, wo Ihr Ei herkommt

Bio, Boden oder Freiland? Jedes Ei hat einen Stempel, der das verrät. Mit diesem Tool sehen Sie sogar, von welchem Hof es stammt. (Mehr in: ZEIT ONLINE: Mehr aus Forschung und Wissenschaft)

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Lauter Stempelunikate

Mit dem Mint von Silhouette lassen sich individuelle Stempel per Software fertigen.

(Mehr in: Technology Review)

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650 Jahre alt: Azteken-Tempel in Mexiko-Stadt entdeckt

Mitten in Mexiko-Stadt wurde bei Bauarbeiten ein Azteken-Tempel freigelegt. Das Bauwerk enthält offenbar auch Skelettreste von Menschenopfern. (Mehr in: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft)

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Mexiko: Archäologen entdecken Kanäle aus Maya-Zeit

Ein Herrschergrab galt als Zentrum des Tempels der Inschriften in Mexiko. Die Entdeckung unterirdischer Kanäle aber zeigt: Basis der Maya-Pyramide scheint eine Quelle gewesen zu sein. (Mehr in: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft)

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Reisen für Geeks: Echt jetzt?

So beeindruckend war die virtuelle Realität noch nie. In Utah können Besucher in vergessenen Tempeln oder düsteren Labors Indiana Jones spielen.

(Mehr in: Technology Review)

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Botswana: Augen auf Kuh-Hintern sollen Löwen verschrecken

Forscher haben in Botswana Augen-Zeichnungen auf die Hinterteile von Kühen gestempelt. Der Trick scheint Löwen abzuschrecken. (Mehr in: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft)

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Kambodscha: Forscher stoßen auf riesige Stadt bei Angkor Wat

Archäologen haben Reste einer großen Siedlung bei der berühmten Tempelanlage im Dschungel entdeckt. Es handelt sich wohl um die größte Metropole des 12. Jahrhunderts. (Mehr in: ZEIT ONLINE: Mehr aus Forschung und Wissenschaft)

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Palmyra: „Die IS-Führer wollen die Menschheitsgeschichte neu schreiben“

Sie köpfen Menschen und sprengen Tempel: Anhänger des „Islamischen Staats“ zerstören rasend. Doch nicht nur Rache treibt sie an, sagt Konfliktforscher Wilhelm Heitmeyer. (Mehr in: ZEIT ONLINE: Mehr aus Forschung und Wissenschaft)

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Syrien: Satellitenbilder belegen Zerstörung des Baaltempels in Palmyra

Die Terrororganisation „Islamischer Staat“ hat den Baaltempel in Palmyra dem Erdboden gleichgemacht. Die Vereinten Nationen haben Satellitenbilder veröffentlicht, die das Ausmaß der Zerstörung zeigen. (Mehr in: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft)

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Bisher unbekannte antike Kultstätte bei Ausgrabungen in Didyma entdeckt

Archäologen des von der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften und der Künste geförderten Forschungsprojektes „Kulte im Kult“ haben im bekannten Orakelheiligtum des Apollon in Didyma (Türkei) das Fundament eines hellenistischen Tempels entdeckt. Die Forscherinnen und Forscher vermuten, den seit Jahrzehnten gesuchten Tempel der Artemis, der Zwillingsschwester Apollons, gefunden zu haben.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Steinzeitliche Grabungsstätte: Bauwerke älter als Stonehenge

Sie besaßen ein beeindruckendes handwerkliches Geschick: Vor mehr als 5000 Jahren errichteten die Hirten und Bauern auf den entlegenen Orkney-Inseln eine monumentale Tempelanlage. Sie übertraf alles. (Mehr in: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft)

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Baukunst 3200 v. Chr.: Ein Tempel der Steinzeit

Sie verfügten zwar nur über steinzeitliche Techniken, aber die Vision der Baumeister am rauen Rand Europas war ihrer Zeit um Jahrtausende voraus. Um 3200 v. Chr. errichteten die Ureinwohner der Orkneys eine monumentale Tempelanlage, die alles Dagewesene übertraf. (Mehr in: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft)

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Kambodscha: Forscher finden verborgene Zeichnungen am Angkor-Tempel

Einige Bilder zeigen komplexe Boote, Tiere und Gottheiten: Am weltberühmten Tempel Angkor Wat sind dank digitaler Bildtechnik 200 bislang verborgene Zeichnungen gefunden worden. (Mehr in: RSS-Feed Wissenschaft – die neusten Meldungen zum Thema Wissenschaft von STERN.DE)

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Google Maps: Mit Google durch die Tempel von Angkor Wat

Reisen Sie mit Google Maps und erkunden Sie Ansichten von Orten rund um die Welt. Ganz neu: Die Tempel von Angkor Wat, das einzigartige Weltkulturerbe in Kambodscha. (Mehr in: COM! – Das Computer Magazin)

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Mexiko-Stadt: Forscher finden Schädel von Menschenopfer

Grausiger Fund: In einem Tempel der aztekischen Ruinenstadt Tenochtitlan in Mexiko haben Forscher den abgeschlagenen Kopf eines Menschen entdeckt. Sie vermuten, dass der Ort weitere Opfergaben verbirgt. (Mehr in: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft)

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Ausgegraben – Neues aus der Archäologie: Tod den Kindheitsgefährten

Wer im bronzezeitlichen Krasnosamarskoe vom Jungen zum Krieger werden wollte, musste seinen Hund töten. Archäologen fanden Spuren des grausigen Rituals an der Wolga und in indischen Gebeten. Außerdem im archäologischen Wochenrückblick: manipulierte Orakel, umfunktionierte Tempel und Farbenrätsel.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft

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Mexiko: Roboter findet Geheimkammern in Pyramide

Einem Roboter ist im Tempel der Gefiederten Schlange in Mexiko eine spektakuläre Entdeckung gelungen: Am Ende eines Tunnels spürte er drei Geheimkammern auf. Archäologen hoffen nun auf wertvolle Hinweise auf das rituelle Leben in der sagenumwobene Stadt Teotihuacán.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft

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Ausgegraben: Die edlen Sohlen von Napoleons Schwester

Auch wenn sie von Zimmer zu Zimmer getragen wurde – die Schwester Napoleon Bonapartes verfügte über feinste Schuhe. Die wurden nun durch einen Zufall entdeckt. Außerdem im archäologischen Wochenrückblick: Ein römischer Tempel in London und Pyramidenhysterie im Sudan.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft

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Niedrige Löhne als Entwicklungschance – Reformen in Kambodscha

KambodschaIm vornehmen Hotel Cambodian in der Landeshauptstadt Pnom Penh wurde heute am 10. Oktober ein wichtiger Baustein für die zukünftige Landesentwicklung des südostasiatischen Königreiches gelegt. Das dänische Unternehmen Go4 Bunker, ein Hersteller für Lösungen in der Gas- und Ölförderung gründet mithilfe eines chinesischen Partners ein neues Unternehmen, dass vor der Küste Kambodschas im Golf von Thailand zahlreiche Öl- und Gasvorkommen nutzbar machen will. Die Milliardeninvestition alleine wäre schon ein großer Erfolg für die kambodschanische Wirtschaft. Die Investoren haben sich allerdings dazu verpflichtet die wirtschaftliche Entwicklung des Landes zu unterstützen, indem sie die Regierung in den Vorbereitungen für die Errichtung der ASEAN Freihandelszone massiv unterstützen, die 2015 nach dem Vorbild der EU in Südostasien errichtet werden soll.
 

von Textilien zu High-Tech – der Klassische Entwicklungspfad

Steigender Löhne in China, Vietnam und Thailand führten in den vergangenen Jahren zu einer Neustrukturierung der Wirtschaftsregion Südostasien. Zahlreiche Produktionsbetriebe wurden über Landesgrenzen in Regionen mit geringeren Produktionskosten verlagert. Arbeitsintensive Industriezweige wie die Textil- oder die Elektronikindustrie sind von dieser Entwicklung relativ früh betroffen, da ein Großteil der Produktionskosten auf Löhne entfällt.

Weitreichende Verlagerungsbewegungen lassen sich derzeit in China beobachten. Steigernde Löhne und hohe Umweltauflagen haben dazu geführt, dass immer mehr Betriebe ihre Produktionsstätten in der Volksrepublik schließen und diese in benachbarte Niedriglohnländer verlagern. Davon sind nicht nur kleinere Betriebe betroffen, sondern die gesamte Wirtschaftsstruktur des Landes. So kündigte beispielsweise der taiwanesische Elektronikgigant Foxconn vor wenigen Wochen die Schaffung von mehr als einer Millionen Arbeitsplätzen in Indonesien an. Ein Großteil dieser wird aber nicht neu geschaffen, sondern aus Fabriken in China verlagert. Indonesien bietet neben niedrigen Mindestlöhnen auch geringere Umweltauflagen. Für Betriebe, die nur mit einer Rendite von wenigen Prozent kalkulieren gibt es keine Alternative, um stabile Preise auf dem Weltmarkt anzubieten.

Von diesen internationalen Verlagerungstendenzen profitieren insbesondere landwirtschaftlich geprägte arme Länder, da sie eine Vielzahl von günstigen Arbeitskräften zur Verfügung stellen können. Der Startschuss der Industrialisierung macht dabei meist die Textilindustrie, da diese sehr anfällig für Lohnschwankungen ist und gleichzeitig geringe technologische Kenntnisse in der Produktion voraussetzt. Aufgrund der Anfälligkeit gegenüber Lohnsteigerungen bleiben den betroffenen Ländern nur wenige Jahre, um ihre Wirtschaft zu reformieren und attraktiv für ausländische Investitionen zu werden.

Kambodscha – der Sprung in den globalen Wettbewerb

Niedrige Löhne und geringe Umweltauflagen in Kambodscha tragen derzeit dazu bei, dass große Textilkonzerne Produktionsstätten im Land errichten. Noch vor wenigen Jahren war Kambodscha nur für den verlustreichen Bürgerkrieg und fantastische Tempelanlagen in Ankor Wat bekannt. Doch nahezu unbemerkt hat sich das 14 Millionen Einwohner zählende Königreich aufgemacht, Armut zu bekämpfen und dabei Wohlstand zu schaffen. Es verwundert nicht, dass die Textilindustrie der wichtigste Wirtschaftszweig im Land ist, das noch vor wenigen Jahren hauptsächlich landwirtschaftlich geprägt war. Bereits 2008 waren in dem südostasiatischen Land schon mehr als 340.000 Menschen in der Textilindustrie beschäftigt(link). Die Asian Development Bank schätzt die durchschnittlichen Wachstumsraten in diesem Sektor auf 7-10% im Jahr. Diese Entwicklung wird Schätzungen zufolge bis spätestens 2015 stabil bleiben.
Ein knappes Zeitfenster also für die kambodschanische Regierung, um langfristige Reformen in Wirtschaft und Gesellschaft auf den Weg zu bringen. Die sprudelnden Steuererlöse aus dem Textilsektor und der Tourismusindustrie müssen also sinnvoll angelegt werden. Wegweisende Schritte in der Korruptionsbekämpfung und im Arbeitsrecht hat die Regierung bereits verabschiedet. Laut Transparency Internation ist das Königreich aber noch immer eines der korruptesten Regime der Welt. Bei genauerer Betrachtung scheint sich in diesem Bereich aber einiges zu tun. Es bleibt abzuwarten, wie sich die staatliche Administration entwickeln wird.

Im gesamten Land herrscht allerdings Aufbruchsstimmung. Der aktuelle Weltentwicklungsbericht der Weltbank listet Kambodscha als eines der wenigen Länder auf, in denen nahezu Vollbeschäftigung herrscht. 2010 betrug die offizielle Arbeitslosenquote nur 1.7% (4% Jugendarbeitslosigkeit), welches im Vergleich zu den Nachbarländern ein fantastischer Wert darstellt. Von den etwa 8 Millionen Menschen im arbeitsfähigen Alter sind allerdings zwei Drittel im informellen Sektor beschäftigt. Aus diesen unsicheren Beschäftigungsverhältnissen drängen die Menschen massiv in den formalen Arbeitsmarkt, hauptsächlich in die Fabriken der Textilindustrie, die diese Arbeitskräfte dankend annimmt.
Die Steuern aus dem Textilsektor lassen im ganzen Land neue Entwicklungsprogramme entstehen, die darauf abzielen die Armut in den ländlichen Regionen zu verringern. Noch immer leben 60% der Kambodschaner auf dem Land und sind direkt oder indirekt abhängig von der landwirtschaftlichen Produktion. Genau darauf zielt die neue landesweite Entwicklungsstrategie. Der General Director der kambodschanischen Nationalbank Nguon Sokha wird auf channelasia.com mit den Worten zitiert.

„One of the priorities of the government is to develop the agriculture sector. At the moment, growth is driven by garment sector, tourism sector and construction. Cambodia is an agriculture land so we need to develop based on our natural resource.“

Und in der Tat scheint diese Strategie zu fruchten. Die Asian Development Bank schätzt, dass der landwirtschaftliche Sektor in Kambodscha in diesem Jahr um 6,5% wachsen wird. Ein solches Wachstum über eine mittelfristige Zeitspanne kann insbesondere für die Landbevölkerung den Unterschied zwischen Hunger und Wohlstand bedeuten. Vor allem, da viele ländliche Gebiete immer noch stark vom Dengue-Fieber und der Malaria betroffen sind und beide Krankheiten sich durch bessere hygienische Verhältnisse und Abwassersysteme einfach minimieren lassen. Ist diese Entwicklung auch über 2015 erfolgreich, stehen dem Land gute Zeiten bevor. Denn mit der Schaffung eines riesigen Binnenmarktes in Südostasien werden auch die Löhne in der ganzen Region dem Wettbewerb ausgesetzt. Die Textilindustrie wird dann aller Wahrscheinlichkeit nach ihre Zelte abbrechen und neue Niedriglohnländer suchen. Wirtschaftliche Reformen in Birma zielen bereits darauf ab, ausländische Investitionen aus diesem Sektor anzuziehen.

Es wird sich zeigen, ob die Gewinne aus der Öl- und Gasindustrie in den kommenden Jahren dazu beitragen den Lebensstandard in Kambodscha zu erhöhen. Die Dänen von Go4 Bunker zielen darauf ab junge kambodschanische Talente nachhaltig zu schulen, damit das technologische Wissen des Textilsektors nicht mit den Fabriken verschwindet, sondern im Land bleibt. Es sind nur noch drei Jahre, damit alle notwendigen Entwicklungsimpulse zu initiieren. Viel Zeit ist dies nicht.

 

Foto: www.pixelio.de

Der Beitrag Niedrige Löhne als Entwicklungschance – Reformen in Kambodscha erschien zuerst auf GEO-LOG.

(Mehr in: GEO-LOG)

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Niedrige Löhne als Entwicklungschance – Reformen in Kambodscha

KambodschaIm vornehmen Hotel Cambodian in der Landeshauptstadt Pnom Penh wurde heute am 10. Oktober ein wichtiger Baustein für die zukünftige Landesentwicklung des südostasiatischen Königreiches gelegt. Das dänische Unternehmen Go4 Bunker, ein Hersteller für Lösungen in der Gas- und Ölförderung gründet mithilfe eines chinesischen Partners ein neues Unternehmen, dass vor der Küste Kambodschas im Golf von Thailand zahlreiche Öl- und Gasvorkommen nutzbar machen will. Die Milliardeninvestition alleine wäre schon ein großer Erfolg für die kambodschanische Wirtschaft. Die Investoren haben sich allerdings dazu verpflichtet die wirtschaftliche Entwicklung des Landes zu unterstützen, indem sie die Regierung in den Vorbereitungen für die Errichtung der ASEAN Freihandelszone massiv unterstützen, die 2015 nach dem Vorbild der EU in Südostasien errichtet werden soll.
 

von Textilien zu High-Tech – der Klassische Entwicklungspfad

Steigender Löhne in China, Vietnam und Thailand führten in den vergangenen Jahren zu einer Neustrukturierung der Wirtschaftsregion Südostasien. Zahlreiche Produktionsbetriebe wurden über Landesgrenzen in Regionen mit geringeren Produktionskosten verlagert. Arbeitsintensive Industriezweige wie die Textil- oder die Elektronikindustrie sind von dieser Entwicklung relativ früh betroffen, da ein Großteil der Produktionskosten auf Löhne entfällt.

Weitreichende Verlagerungsbewegungen lassen sich derzeit in China beobachten. Steigernde Löhne und hohe Umweltauflagen haben dazu geführt, dass immer mehr Betriebe ihre Produktionsstätten in der Volksrepublik schließen und diese in benachbarte Niedriglohnländer verlagern. Davon sind nicht nur kleinere Betriebe betroffen, sondern die gesamte Wirtschaftsstruktur des Landes. So kündigte beispielsweise der taiwanesische Elektronikgigant Foxconn vor wenigen Wochen die Schaffung von mehr als einer Millionen Arbeitsplätzen in Indonesien an. Ein Großteil dieser wird aber nicht neu geschaffen, sondern aus Fabriken in China verlagert. Indonesien bietet neben niedrigen Mindestlöhnen auch geringere Umweltauflagen. Für Betriebe, die nur mit einer Rendite von wenigen Prozent kalkulieren gibt es keine Alternative, um stabile Preise auf dem Weltmarkt anzubieten.

Von diesen internationalen Verlagerungstendenzen profitieren insbesondere landwirtschaftlich geprägte arme Länder, da sie eine Vielzahl von günstigen Arbeitskräften zur Verfügung stellen können. Der Startschuss der Industrialisierung macht dabei meist die Textilindustrie, da diese sehr anfällig für Lohnschwankungen ist und gleichzeitig geringe technologische Kenntnisse in der Produktion voraussetzt. Aufgrund der Anfälligkeit gegenüber Lohnsteigerungen bleiben den betroffenen Ländern nur wenige Jahre, um ihre Wirtschaft zu reformieren und attraktiv für ausländische Investitionen zu werden.

Kambodscha – der Sprung in den globalen Wettbewerb

Niedrige Löhne und geringe Umweltauflagen in Kambodscha tragen derzeit dazu bei, dass große Textilkonzerne Produktionsstätten im Land errichten. Noch vor wenigen Jahren war Kambodscha nur für den verlustreichen Bürgerkrieg und fantastische Tempelanlagen in Ankor Wat bekannt. Doch nahezu unbemerkt hat sich das 14 Millionen Einwohner zählende Königreich aufgemacht, Armut zu bekämpfen und dabei Wohlstand zu schaffen. Es verwundert nicht, dass die Textilindustrie der wichtigste Wirtschaftszweig im Land ist, das noch vor wenigen Jahren hauptsächlich landwirtschaftlich geprägt war. Bereits 2008 waren in dem südostasiatischen Land schon mehr als 340.000 Menschen in der Textilindustrie beschäftigt(link). Die Asian Development Bank schätzt die durchschnittlichen Wachstumsraten in diesem Sektor auf 7-10% im Jahr. Diese Entwicklung wird Schätzungen zufolge bis spätestens 2015 stabil bleiben.
Ein knappes Zeitfenster also für die kambodschanische Regierung, um langfristige Reformen in Wirtschaft und Gesellschaft auf den Weg zu bringen. Die sprudelnden Steuererlöse aus dem Textilsektor und der Tourismusindustrie müssen also sinnvoll angelegt werden. Wegweisende Schritte in der Korruptionsbekämpfung und im Arbeitsrecht hat die Regierung bereits verabschiedet. Laut Transparency Internation ist das Königreich aber noch immer eines der korruptesten Regime der Welt. Bei genauerer Betrachtung scheint sich in diesem Bereich aber einiges zu tun. Es bleibt abzuwarten, wie sich die staatliche Administration entwickeln wird.

Im gesamten Land herrscht allerdings Aufbruchsstimmung. Der aktuelle Weltentwicklungsbericht der Weltbank listet Kambodscha als eines der wenigen Länder auf, in denen nahezu Vollbeschäftigung herrscht. 2010 betrug die offizielle Arbeitslosenquote nur 1.7% (4% Jugendarbeitslosigkeit), welches im Vergleich zu den Nachbarländern ein fantastischer Wert darstellt. Von den etwa 8 Millionen Menschen im arbeitsfähigen Alter sind allerdings zwei Drittel im informellen Sektor beschäftigt. Aus diesen unsicheren Beschäftigungsverhältnissen drängen die Menschen massiv in den formalen Arbeitsmarkt, hauptsächlich in die Fabriken der Textilindustrie, die diese Arbeitskräfte dankend annimmt.
Die Steuern aus dem Textilsektor lassen im ganzen Land neue Entwicklungsprogramme entstehen, die darauf abzielen die Armut in den ländlichen Regionen zu verringern. Noch immer leben 60% der Kambodschaner auf dem Land und sind direkt oder indirekt abhängig von der landwirtschaftlichen Produktion. Genau darauf zielt die neue landesweite Entwicklungsstrategie. Der General Director der kambodschanischen Nationalbank Nguon Sokha wird auf channelasia.com mit den Worten zitiert.

„One of the priorities of the government is to develop the agriculture sector. At the moment, growth is driven by garment sector, tourism sector and construction. Cambodia is an agriculture land so we need to develop based on our natural resource.“

Und in der Tat scheint diese Strategie zu fruchten. Die Asian Development Bank schätzt, dass der landwirtschaftliche Sektor in Kambodscha in diesem Jahr um 6,5% wachsen wird. Ein solches Wachstum über eine mittelfristige Zeitspanne kann insbesondere für die Landbevölkerung den Unterschied zwischen Hunger und Wohlstand bedeuten. Vor allem, da viele ländliche Gebiete immer noch stark vom Dengue-Fieber und der Malaria betroffen sind und beide Krankheiten sich durch bessere hygienische Verhältnisse und Abwassersysteme einfach minimieren lassen. Ist diese Entwicklung auch über 2015 erfolgreich, stehen dem Land gute Zeiten bevor. Denn mit der Schaffung eines riesigen Binnenmarktes in Südostasien werden auch die Löhne in der ganzen Region dem Wettbewerb ausgesetzt. Die Textilindustrie wird dann aller Wahrscheinlichkeit nach ihre Zelte abbrechen und neue Niedriglohnländer suchen. Wirtschaftliche Reformen in Birma zielen bereits darauf ab, ausländische Investitionen aus diesem Sektor anzuziehen.

Es wird sich zeigen, ob die Gewinne aus der Öl- und Gasindustrie in den kommenden Jahren dazu beitragen den Lebensstandard in Kambodscha zu erhöhen. Die Dänen von Go4 Bunker zielen darauf ab junge kambodschanische Talente nachhaltig zu schulen, damit das technologische Wissen des Textilsektors nicht mit den Fabriken verschwindet, sondern im Land bleibt. Es sind nur noch drei Jahre, damit alle notwendigen Entwicklungsimpulse zu initiieren. Viel Zeit ist dies nicht.

 

Foto: www.pixelio.de

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Bonn: Archäologen finden antiken Tempel bei Lehrgrabung

Überraschende Entdeckung in Bonn: Archäologen sind bei einer Lehrgrabung auf die Reste eines fast 2000 Jahre alten römischen Tempels gestoßen. Die Art des Baus ist nach Meinung der Forscher eine regionale Rarität.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft

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Wirbel um Touristenfoto: Den Maya geht ein Licht auf

Erst haben die Maya angeblich für dieses Jahr den Weltuntergang vorhergesagt – leuchten sie uns nun den Ausweg? Derzeit geht ein erstaunliches Foto um die Welt: Es zeigt einen rosa Lichtstrahl, der aus einem Maya-Tempel in den Himmel ragt.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft

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Ufo-Videos: Alien-Alarm am Tempelberg

Haben Außerirdische Jerusalem besucht? Videos einer angeblichen Ufo-Sichtung über dem Tempelberg machen derzeit im Netz die Runde. Es tobt ein Streit, was von den Aufnahmen zu halten ist: Sind die Beweise eindeutig – oder ist das vermeintliche Raumschiff in Wirklichkeit ein Werbegag?
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft

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Raumfahrt: Nasa-Sonde fühlt Kometen "Tempel 1" auf den Zahn

Aus nur 200 Kilometer Entfernung soll die Sonde „Stardust“ Fotos vom Komenten „Tempel 1“ machen: In kosmischen Maßstäben ist das ein Katzensprung.
Quelle: WELT ONLINE – Wissenschaft

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Achtung: Ausschreibungsfrist Journalistenpreis "Argus" endet in gut einem Monat

Bewerbungen für den
ARGUS-Journalistenpreis 2010
zum Thema: Richtiger Umgang mit Antibiotika
müssen bis zum 4. Oktober 20010 (Datum des Poststempels) eingegangen sein
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Hoffnung auf wirksame Medikamente für Patienten: TUM-Forscher sind Ursachen für Reizdarmsyndrom auf der Spur

Das Reizdarmsyndrom macht Betroffenen – immerhin rund zehn Prozent der Bevölkerung – das Leben zur Hölle. Was viele Erkrankte zusätzlich wurmt: Oft werden sie als Psychosomatiker abgestempelt, denn körperliche Ursachen für einen Reizdarm waren bisher unbekannt. Nun haben Humanbiologen der Technischen Universität München (TUM) Licht ins Dunkel gebracht: Sie haben Mini-Entzündungen in der Darmschleimhaut gefunden, die das empfindliche Gleichgewicht im Darm durcheinanderbringen und mit einer Sensibilisierung des Darmnervensystems einhergehen.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft