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23. Mai 2018

Studie

Invasive Quallen: Strömungen als Ausbreitungsmotor

Seit 12 Jahren behauptet sich die von der nordamerikanischen Ostküste stammende Rippenqualle Mnemiopsis leidyi auch in nordeuropäischen Gewässern. Auf Grundlage der ersten umfassenden Datenerhebung zum Auftreten dieser invasiven Qualle in Europa konnten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus 19 Ländern unter Leitung des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel jetzt nachweisen, dass Meeresströmungen eine wesentliche Rolle für ihren

Jäger bevorzugen Steinböcke mit langen Hörnern

Dass Jäger Steinböcke mit überdurchschnittlich langen Hörnern bevorzugt erlegen, ist kaum überraschend. Erstaunlicher ist, dass der Abschuss von starken Böcken die Bestände der verbleibenden Kolonien nicht beeinträchtigt, wie nun eine internationale Studie unter Beteiligung der Eidg. Forschungsanstalt WSL zeigt. Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Munition mit Risiken und Nebenwirkungen

Wegen der Vergiftungsgefahr für Vögel und Umwelt ist die Jagd mit Bleischrot inzwischen in vielen Ländern stark eingeschränkt oder ganz verboten. Doch muss alternative Munition nicht unbedenklich sein, belegt ein Team der Technischen Universität München (TUM) in einer aktuellen Studie. Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Da ist noch Luft nach oben – der offene Luftraum als unterschätztes Habitat

Zahlreiche Fledermausarten jagen und ziehen in großer Höhe. Bisher hatten jedoch weder Forscher noch Umweltschützer „auf dem Schirm“, dass der (nach oben) offene Luftraum auch Lebensraum für viele Tierarten ist. In ihrer aktuellen Studie tragen Wissenschaftler um Christian Voigt vom Leibniz-IZW Berlin den Wissensstand über die Gefahren in luftiger Höhe zusammen und zeigen mögliche Schutzmaßnahmen

Mutter-Kind-Bindung – Studie der Universität Hamburg zeigt: Oxytocin schlägt Testosteron

Verschiedene Hormone beeinflussen die mütterlichen Gefühle. Während Oxytocin die Bindung zum Kind stärkt, scheint Testosteron mütterliches Verhalten zu unterdrücken. Eine Studie von Sarah Holtfrerich und Jun.-Prof. Dr. Esther Diekhof aus der Abteilung Neuroendokrinologie am Institut für Zoologie zeigt nun, dass Oxytocin die negative Wirkung von Testosteron ausgleichen kann. Dies berichten die Wissenschaftlerinnen in der aktuellen

Savannen-Schimpansen leiden unter Hitze-Stress

Als der Mensch im Laufe seiner Evolution offenere und heißere Regionen besiedelte, musste er sich an die neuen Umweltbedingungen anpassen und möglicherweise Schutz vor Überhitzung und eine effizientere Nahrungsverwertung entwickeln. Ein internationales Team um Wissenschaftler des Leipziger Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie in Leipzig hat in zwei Studien die physiologischen Parameter von Savannen- und Regenwald-Schimpansen untersucht

Weniger vernetzte Gehirne sind intelligenter

Je intelligenter ein Mensch ist, desto weniger vernetzt sind die Nervenzellen in seiner Großhirnrinde. Zu diesem Ergebnis kommen Neurowissenschaftler um Dr. Erhan Genç und Christoph Fraenz von der Ruhr-Universität Bochum nach einer Studie mit einer besonderen Form der Magnetresonanztomografie, die Einblicke in die mikrostrukturelle Verschaltung des Gehirns erlaubt. Das Team der Bochumer Arbeitseinheit Biopsychologie berichtet

Wir sprechen langsamer, wenn wir ein Nomen gebrauchen, und schneller bei Verben

Wie schnell wir sprechen, hängt von den eingesetzten Wortarten ab: Sprecherinnen und Sprecher verlangsamen ihren Redefluss meist vor Substantiven, vor Verben hingegen viel weniger. Das hat eine Studie unter Erstautorschaft von Dr. Frank Seifart, Institut für Linguistik der Universität zu Köln, anhand neun unterschiedlicher Sprachen erstmals belegt. Das Paper wurde in PNAS veröffentlicht. Quelle: Pressemitteilungen

Sammlungsunikat enthüllt Familienbanden

Dresden, 15.05.2018. Senckenberg-Wissenschaftler haben mit einem internationalen Team herausgefunden, dass der auf den Sanighe-Inseln endemische und vom Aussterben bedrohte Blaumonarch enge Verwandte auf den Fidschi-Inseln und in Neuguinea hat. Das hierfür mit genetischen Methoden untersuchte Belegstück aus der ornithologischen Senckenberg-Sammlung in Dresden ist einzigartig – es gibt weltweit nur ein Belegexemplar dieser Vogelart. Die Studie

Ökosystemforschung: Wohin führen Störungen im System?

Wie sich Störungen wie Überschwemmungen oder zunehmende Trockenheit auf ein Ökosystem auswirken, lässt sich bislang nur schwer vorhersagen. UFZ-Forscherinnen und -Forscher zeigen, wie komplex bereits einfache mikrobielle Modell-Ökosysteme auf Störungen reagieren, und decken grundlegende Mechanismen auf, die womöglich auch in natürlichen Ökosystemen eine Rolle spielen. Die Studie ist kürzlich im Fachjournal Scientific Reports erschienen. Quelle:

Europas Großunternehmen sind Wachstumsweltmeister

Stärkster Umsatz und Gewinn Europas Großunternehmen sind Wachstumsweltmeister Europäische Großkonzerne belegen beim Wachstum Platz eins. Durchschnittlich wuchsen die Umsätze und die Gewinne hiesiger Unternehmen am stärksten. Das gewinnstärkste deutsche Unternehmen ist laut der zugrundeliegenden Studie der Autobauer Daimler. (Mehr in: COM! – Das Computer Magazin)

Treibhausgase: Acht Prozent …

Acht Prozent aller Treibhausgase entstünden durchs Reisen, besagt eine neue Studie. Doch wie kommt man auf so eine Zahl? Und was kann man aus ihr lernen? (Mehr in: ZEIT ONLINE: Mehr aus Forschung und Wissenschaft)

Wie das Essen von Schildkröten zum Artenschutz beitragen könnte

Dresden, 09.05.2018. Senckenberg-Wissenschaftler haben mit genetischen Methoden herausgefunden, dass es noch mehr Arten und genetische Linien der Chinesischen Weichschildkröten Pelodiscus gibt als bisher angenommen. Diese Schildkröten sind in Asien ein wichtiges Nahrungsmittel – allein in China werden über 340.000 Tonnen pro Jahr gezüchtet und verspeist. Das internationale Wissenschaftlerteam zeigt in seiner kürzlich im Fachjournal „The

Mischwälder: ökologisch und ökonomisch überlegen

Mischwälder sind produktiver als Monokulturen. Das gilt auf allen fünf Kontinenten und besonders in niederschlagsreichen Regionen. Dieses Ergebnis einer internationalen Überblicksstudie, an der auch die Technische Universität München (TUM) beteiligt war, hat eine hohe Relevanz für die Forstwissenschaft und -wirtschaft weltweit. Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Digitalisierung nützt vor allem Großkonzernen

WEF-Studie Digitalisierung nützt vor allem Großkonzernen Mit Investitionen in digitale Technologien können Großkonzerne ihre Gewinne in größerem Stil maximieren als KMUs. Zu diesem Schluss kommt eine Studie des WEF und Accenture. Allerdings gibt es dabei auch branchenspezifische Unterschiede. (Mehr in: COM! – Das Computer Magazin)

Königspinguine bilden glasartige Brutkolonien

Brutpaare von Königspinguinen verhalten sich wie Moleküle eines erstarrten Glases. Das ist das überraschende Ergebnis einer internationalen Studie von Physikern und Biologen der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU), die mehrere Jahre lang zwei Brutkolonien beobachtet haben. Die Forscher glauben, dass die Kolonie durch die glasartige Anordnung der Brutpaare schnell und unproblematisch auf äußere Störungen – etwa durch

Biohacking bis zum Tod

Mit der Eigeninjektion einer Herpes-Therapie hatte er für Aufsehen gesorgt, jetzt wurde Aaron Traywick tot gefunden. Offenbar wollte er eine Studie mit einer Gen-Therapie gegen Lungenkrebs beginnen. (Mehr in: Technology Review)

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