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Nasa erwägt Mission zur Venus

Eine Studie wirft die Frage auf, ob es Leben auf der Venus geben könnte. Die Nasa erwägt nun, dem nachzugehen.

Quelle: SPIEGEL ONLINE Wissenschaft

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Auch Schimpansen leiden ein Leben lang, wenn sie im Kindesalter die Mutter verlieren

Der Tod eines Elternteils ist für ein Kind traumatisch und Waisenkinder leiden häufig für den Rest ihres Lebens unter diesem Verlust – ein verzögertes Wachstum und gesundheitliche Probleme können die Folgen sein.Eine neue Studie des Taï-Schimpansenprojekts in der Elfenbeinküste und des Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie in Leipzig belegt nun, dass bei Schimpansen verwaiste Söhne weniger konkurrenzfähig sind und weniger eigene Nachkommen haben als solche, die weiterhin mit ihren Müttern leben. Es bleibt die Frage: Was bieten Schimpansenmütter ihren Kindern, das sie gesünder und konkurrenzfähiger macht?

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Kommunikation in Zeiten von Corona

EHI-Studie

Kommunikation in Zeiten von Corona

Corona hat die Kommunikationsabteilungen des Handels auf die Probe gestellt. Wer gut vorbereitet ist, hat einen deutlichen Vorteil.

Quelle: COM! – Das Computer Magazin

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Neuer biochemischer Mechanismus bietet Ansatzpunkt für zukünftige Krebstherapien

Forscher um Univ.-Prof. Dr. Bernd Moosmann, Institut für Pathobiochemie der Universitätsmedizin Mainz, haben in ihrer Studie „Prooxidative chain transfer activity by thiol groups in biological systems” herausgefunden, dass die Kettentransfer-Reaktion auch in lebenden Zellen existiert. Der Mechanismus der Kettentransfer-Katalyse ist seit den 1940er Jahren aus der Polymerchemie bekannt, wurde jedoch noch nie in einer lebenden Zelle beobachtet. Die in der Zeitschrift „Redox Biology“ veröffentlichten Erkenntnisse könnten langfristig dazu dienen, diesen Mechanismus medizinisch zu nutzen und neue Wirkstoff-Therapien zur Behandlung von parasitären Infektionen und bösartigen Tumoren zu entwickeln.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Flüssiges Wasser bei 170 Grad Celsius – Röntgenlaser enthüllt anomale Dynamik bei ultraschnellem Erhitzen

Mit dem europäischen Röntgenlaser European XFEL hat ein Forschungsteam untersucht, wie sich Wasser unter Extrembedingungen aufheizt. Dabei konnten die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler Wasser beobachten, das selbst bei mehr als 170 Grad Celsius noch flüssig blieb. Die Untersuchung zeigt ein anomales dynamisches Verhalten von Wasser unter diesen Bedingungen. Die Ergebnisse der Studie, die in den „Proceedings“ (PNAS) der US-Akademie der Wissenschaften veröffentlicht sind, haben grundlegende Bedeutung für die Planung und Analyse von Untersuchungen empfindlicher Proben per Röntgenlaser.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Flexibles Handeln durch Umprogrammieren von Hirnzellen

Menschen wie Tiere haben die Fähigkeit, sich immer wieder auf neue Situationen einzustellen. Das Institut für Hirnforschung der Universität Zürich zeigt nun im Mausmodell, welche Nervenzellen im Gehirn hierbei das Kommando haben. Die Studie trägt so zum Verständnis von Entscheidungsprozessen bei gesunden und kranken Menschen bei.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Wie retten wir Europas letzte Urwälder?

Nur um 1 % müssten die Waldschutzgebiete Europas ausgeweitet werden, um die meisten verbliebenen europäischen Urwälder zu schützen. Das hat ein internationales Forscherteam unter Leitung des Deutschen Zentrums für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv), der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) und der Humboldt-Universität zu Berlin (HU) errechnet. Die in der Zeitschrift Diversity and Distribution veröffentlichte Studie erfasst erstmals europaweit die Verbreitung und den Schutzstatus der letzten weitestgehend unberührten Wälder. Sie zeigt, wo dringender Handlungsbedarf zur Erhaltung besteht und liefert wertvolle Informationen zur Umsetzung der neuen EU-Biodiversitätsstrategie.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Willst du eine Führungspersönlichkeit sein? Dann schnell sein!

Ein Forschungsteam der Universität Konstanz, des Exzellenzclusters „Science of Intelligence“ und des Leibniz-Instituts für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) zeigt mit Hilfe modernster Robotik erstmals, dass die individuelle Geschwindigkeit einzelner Tiere innerhalb der Gruppe kollektive Verhaltensmuster erklären kann, und dass das Gruppenverhalten durch die schnelleren Individuen bestimmt wird. Die Studie in „Biology Letters of the Royal Society“ gibt Erkenntnisse über komplexe kollektive Verhaltensmuster in der Natur. Dies ist auch Grundlagenforschung für die Entwicklung von Robotersystemen, die sich kollektiv bewegen – wie Roboterschwärme, fahrerlose Autos und Drohnen.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Waldschutz-Pilotprojekte mit geringer Wirkung

Pilotprojekte zum Schutz des Tropenwaldes sind oft längst nicht so wirkungsvoll, wie erwartet. Das zeigt eine aktuelle Studie, die Wissenschaftler der Universität Bonn zusammen mit Kollegen aus dem Vereinigten Königreich und den USA durchgeführt haben. Die Forscher empfehlen daher alternative Finanzierungsmodelle für solche REDD+-Projekte. Sie sollten sich stärker als bislang an der nachweislich erbrachten Schutzwirkung orientieren. Die Studie ist in der Zeitschrift PNAS erschienen.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Biologie: Fische auf Klettertour

Mehr Fischarten als gedacht können sich wohl an Land fortbewegen. Das legen zumindest die Ergebnisse einer neuen Studie nahe.

Quelle: SZ.de

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Zweifel an russischer Studie zum Impfstoff gegen Covid-19

Der Impfstoff des russischen Gamaleja Forschungszentrums soll in zwei Versionen vorliegen, die unterschiedliche Vektoren nutzen um das Erbgut von Sars-CoV-2 zu transportieren.

Eine seriöse Studie zum russischen Impfstoff gegen Covid-19 wurde lange vermisst. Kaum ist sie erschienen, werden Zweifel laut: Wurde die Forschungsarbeit manipuliert?

Quelle: FAZ.de

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Kadaver im Yellowstone: Wie Wolfsrisse das Leben im Boden verändern

Wenn Wölfe Huftiere fressen, bleibt ausser Knochen, Haut und Mageninhalt wenig übrig. Darunter gedeiht jedoch eine überraschend artspezifische Mikrobengemeinschaft, zeigt eine von der Eidg. Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft WSL geleitete Studie. Bedeutsam ist das nicht nur für das Verständnis der Wechselwirkungen im Ökosystem, sondern möglicherweise auch für Kriminalisten.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Seeotter-Schutz könnte Folgen des Klimawandels abmildern

– GEOMAR datiert Kalkalgen für komplexe Ökosystemstudie in Alaska –

11.09.2020/Kiel. Weil der Bestand von Seeottern vor den Aleuten (Alaska, USA) seit den 1990er Jahren extrem geschrumpft ist, wirkt sich der Klimawandel besonders stark auf die dort verbreiteten Kalkalgenriffe aus. Diesen Zusammenhang belegt eine Studie, die heute in der Fachzeitschrift Science erschienen ist. Die äußerst komplexen Analysen, die der Studie zugrunde liegen, werden gestützt von Altersbestimmungen, die am GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel für die betroffenen Algen durchgeführt wurden.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Erstmals weltweiter Phosphorverlust durch Bodenerosion quantifiziert

Phosphor ist für die Landwirtschaft unentbehrlich. Doch weltweit geht dieser wichtige Pflanzennährstoff zunehmend aus den Böden verloren. Hauptursache ist die Bodenerosion, wie ein internationales Forschungsteam unter Leitung der Universität Basel berichtet. Die Studie im Fachblatt «Nature Communications» zeigt, welche Kontinente und Regionen besonders stark betroffen sind.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Klimawandel beeinträchtigt astronomische Beobachtungen

Die Klimaerwärmung beeinflusst bereits jetzt die Beobachtungsbedingungen beim Very Large Telescope in der Atacama-Wüste / In Zukunft müssen neue Teleskope an die zu erwartenden Klimaveränderungen angepasst werden, sagt Studie in „Nature Astronomy“

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Corona: Impfstoff-Studie von AstraZeneca nicht zum ersten Mal gestoppt

Der Pharmakonzern hatte nach Erkrankung einer Probandin seine Studie ausgesetzt. Laut eines Medienberichts soll dies nicht der erste Prüffall gewesen sein.

Quelle: ZEIT Wissen

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WWF-Studie: Tierbestände seit 1970 weltweit um mehr als zwei Drittel geschrumpft

Der Rückgang in den vergangenen Jahrzehnten beträgt laut eines Reports durchschnittlich 68 Prozent. Besonders gefährdet ist etwa der Östliche Flachlandgorilla im Kongo.

Quelle: ZEIT Wissen

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Polyamine beeinflussen Darmgesundheit positiv

Die Universitätsmedizin Mainz hat im „Journal of Allergy and Clinical Immunology“ eine neue Studie zum Einfluss von Polyaminen auf das Immungleichgewicht im Darm veröffentlicht. Die Erkenntnisse der Studie „Regulating T-cell differentiation through the polyamine spermidine“ verdeutlichen, dass die Ernährung einen großen Einfluss auf die Darmgesundheit hat und sich somit auf die Immunität des gesamten Organismus auswirken kann. Mit einem noch tiefer gehenden Verständnis der in der Studie untersuchten Mechanismen ließen sich neue, verbesserte Therapien gegen entzündliche Erkrankungen entwickeln.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Epigenetische Veränderungen gehen Ausbruch von Diabetes voraus

Bereits einige Jahre vor der Diagnose eines Typ-2-Diabetes lassen sich bei den Betroffenen epigenetische* Veränderungen in den Langerhans-Inseln der Bauchspeicheldrüse feststellen. Sie sorgen dafür, dass einige Gene eine andere Aktivität haben als bei gesunden Personen. In einer Studie haben Forschende des DZD und DIfE 105 solcher Veränderungen in menschlichen Blutzellen entdeckt. Die Ergebnisse wurden jetzt in der Fachzeitschrift Diabetes veröffentlicht. Diese Erkenntnisse könnten helfen, weitere diagnostische Marker für Typ-2-Diabetes zu entwickeln.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Bremer Forscher: 94 Prozent der tropischen Korallenriff-Lebensräume gefährdet

In einer gemeinsamen Studie haben Wissenschaftler der Jacobs University Bremen, des Leibniz-Zentrums für Marine Tropenforschung (ZMT) und der Universität Bremen erstmals die Anfälligkeit von tropischen Korallenriff-Habitaten gegenüber messbaren Umweltfaktoren prognostiziert. Danach müssen 94 Prozent der weltweiten Korallenriff-Lebensräume als gefährdet angesehen werden. Nur sechs Prozent gelten als Refugien, als weitgehend unbeeinträchtigte Gebiete. Die Studie der Bremer Wissenschaftler ist kürzlich in der renommierten Zeitschrift „Global Change Biology“ erschienen.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Der Abwärtstrend der biologischen Vielfalt ist umkehrbar

Die Politik muss in den kommenden Jahrzehnten alles daran setzen, die noch bestehenden natürlichen Lebensräume zu schützen, viele bereits verloren gegangene wiederherzustellen und vor allem die Ernährungsgewohnheiten und Nahrungsproduktion nachhaltig zu gestalten. Nur so sei der Verlust der biologischen Vielfalt bis 2050 oder früher zu stoppen. Dieses Rezept haben Wissenschaftler unter Leitung des Internationalen Instituts für angewandte Systemanalyse (IIASA) und Beteiligung von Forschern des Deutschen Zentrums für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) mithilfe von Modellen errechnet. Die in der Zeitschrift Nature veröffentlichte Studie ist Teil des jüngsten WWF-Living-Planet-Reports.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Gigantischer Teilchenbeschleuniger am Himmel

Elektronen werden in den Van-Allen-Strahlungsgürteln lokal auf extrem hohe Energien erhitzt

Das Magnetfeld der Erde fängt hochenergetische Teilchen ein. Als die ersten Satelliten ins All geschossen wurden, entdeckten Forschende unter der Leitung von James Van Allen die Regionen mit hochenergetischer Teilchenstrahlung, die später nach ihrem Entdecker Van-Allen-Strahlungsgürtel benannt wurden. Visualisiert sehen diese wie zwei gigantische Donuts aus, die unseren Planeten umschließen. Nun zeigt eine neue Studie unter der Leitung von Forschenden des Deutschen GeoForschungsZentrums GFZ, dass Elektronen in den Strahlungsgürteln lokal auf sehr hohe Geschwindigkeiten beschleunigt werden können.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Quantensprung für die Künstliche Intelligenz

Fraunhofer IAIS

Quantensprung für die Künstliche Intelligenz

Laut einer Fraunhofer-Studie haben Quantencomputer das Potenzial, KI und ML komplett zu verändern. Die Systeme könnten unter anderem deutlich an Geschwindigkeit zulegen. Außerdem besteht die Möglichkeit, völlig neue Anwendungsfelder zu erschließen.

Quelle: COM! – Das Computer Magazin

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Corona-Impfstudie von AstraZeneca: Forscher begrüßen Stillstand

Vorläufig muss der Pharmakonzern AstraZeneca eine Studie zu einem Corona-Impfstoff unterbrechen. Eine Pleite für die Wissenschaft? Nein, Forscher begrüßen den Stillstand sogar.

Quelle: SPIEGEL ONLINE Wissenschaft

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Coronavirus: Studie mit Impfstoff von AstraZeneca gestoppt – Was das bedeutet

Der Pharmakonzern AstraZeneca musste die finale Phase seiner Impfstoffentwicklung unterbrechen. Was bedeutet das für die Hoffnung auf einen Impfstoff? Der Überblick.

Quelle: SPIEGEL ONLINE Wissenschaft

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Allergische Immunantworten helfen bei der Abwehr bakterieller Infektionen

Eine gemeinsame Studie des CeMM Forschungszentrums für Molekulare Medizin der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, der Medizinischen Universität Wien und der Stanford University School of Medicine könnte miterklären, warum der Körper im Laufe der Evolution an einem bekannten „Allergiemodul“ festgehalten hat: Der betreffende Baustein des Immunsystems, bestehend aus Mastzellen und Immunglobolin E (IgE) Antikörpern, kann die Widerstandskraft des Körpers gegen sekundäre bakterielle Infektion erhöhen. Die Studie leistet einen wichtigen Beitrag zum allgemeinen Verständnis des Immunsystems und wurden im renommierten Fachjournal Immunity veröffentlicht.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Feedback an Mitarbeiter auch in Corona-Zeiten wichtig

Studie

Feedback an Mitarbeiter auch in Corona-Zeiten wichtig

Rund 73 Prozent der Angestellten wünschen sich auch während der Krise regelmäßiges Feedback vom Chef. Viele Arbeitgeber werden diesem Wunsch jedoch nicht ausreichend gerecht.

Quelle: COM! – Das Computer Magazin

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Die älteste Neandertaler-DNA Mittelosteuropas

Ein internationales Team berichtet in einer neuen Studie über das älteste mitochondriale Genom eines Neandertalers aus Mittelosteuropa. Das aus einem Zahn aus der Stajnia-Höhle in Polen extrahierte mitochondriale Genom ähnelt eher dem eines Neandertalers aus dem Kaukasus als den zur damaligen Zeit in Westeuropa lebenden Neandertalern. Auch die am Fundort entdeckten Steinwerkzeuge ähneln denen aus südlichen Gebieten, was darauf hindeutet, dass in der Steppen-/Taiga-Umgebung lebende Neandertaler sich zur Nahrungssuche weiter von ihrem Heimatgebiet entfernten als bisher angenommen.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Studie: Digitalisierung gleich Klimaschutz? Bislang Fehlanzeige

► Wachsender IKT-Sektor, Rebound-Effekte und Wirtschaftswachstum erhöhen Energienachfrage
► Digitalisierung entkoppelt Wirtschaftswachstum nicht vom Energieverbrauch

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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MCC: Statusdenken in der Mittelschicht als Klimakiller

Die Menschen kaufen, was sie brauchen, und mit zunehmendem Einkommen vergrößern sie ganz zwangsläufig ihren Energieverbrauch und den CO₂-Fußabdruck: Nach dieser Logik erscheint vor allem in Schwellenländern wirksamer Klimaschutz kaum möglich. Doch das Bild wird durch eine neue Studie relativiert – wonach der Konsum nicht nur vom Bedarf bestimmt wird, sondern auch vom Wunsch, bei Statussymbolen mit den Nachbarn mitzuhalten und sie möglichst zu übertrumpfen. Die Studie wurde erstellt am Berliner Klimaforschungsinstitut MCC (Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change).

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Mexiko: Im Würgegriff der Wasser-Pest – Satellitenbild der Woche

Ein See in Mexiko verliert immer mehr Wasserfläche an eine hübsche Zierpflanze, die das Leben unter sich erstickt. Das Problem besteht global, zeigt eine Studie.

Quelle: SPIEGEL ONLINE Wissenschaft

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Das letzte Zucken der Eiszeit

Ein internationales Forscher_innen-Team mit Beteiligung von Christoph Spötl vom Institut für Geologie der Uni Innsbruck blickt präzise wie nie in das Ende der letzten Eiszeit. Wann und wo genau die Jüngere Dryaszeit begann und endete, war bisher nicht im Detail bekannt. Eine viel diskutierte These rund um einen Meteoriteneinschlag als Ursache für die Klima-Anomalie wird in der nun im Fachmagazin PNAS veröffentlichten Studie nicht bestätigt.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Meerechsen auf Galápagos: Proteine analysiert, Retter gesucht

Ein Forschungsteam unter Leitung von Dr. Amy MacLeod zählt mithilfe von Drohnen Meeresechsen auf den Galápagos-Inseln. Ziel des Projekts der Universität Leipzig ist es, die Populationsgrößen dieser vom Aussterben bedrohten Art festzustellen und auch mithilfe von Freiwilligen genau zu verorten – um die Leguane besser schützen zu können. Eine aktuelle Studie zu den Meerechsen zeigt zudem, dass viele der Proteine in den Sekreten spezieller Drüsen der Tiere Teil ihres Immunsystems sind. Prof. Dr. Sebastian Steinfartz, der an der Uni Leipzig die Professur für Molekulare Evolution und Systematik der Tiere innehat, ist einer der Wissenschaftler, die an dieser Studie maßgeblich beteiligt waren.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Narben im Körper: Wie ein körpereigener Rezeptor die Zell-zu-Zell-Kommunikation entscheidend beeinflusst

Eine Studie von Wissenschaftler*innen der Universitätsmedizin Magdeburg deckt neue Mechanismen bei der Entstehung von Nierenfibrosen auf und bringt damit ein weit verbreitetes Dogma ins Wanken. Eine wichtige Rolle spielt dabei der Notch-3-Rezeptor.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Wie empfindlich ist das Klima der Erde? Studie analysiert den Einfluss von Kohlendioxid auf das Klima im Eozän

07.09.2020/Kiel. Um bessere Prognosen für die Klimaerwärmung in den kommenden Jahrzehnten treffen zu können, sind Erkenntnisse über Klimaveränderungen vergangener Epochen oft sehr ausschlussreich. Ein Team aus Forschenden vom GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel sowie britischer und amerikanischer Einrichtungen hat sich genauer der Epoche des Eozäns vor mehr als 30 Millionen Jahren beschäftigt, als die globalen Durchschnittstemperaturen ungefähr 14 Grad höher waren als heute. Das Ergebnis der Untersuchung zeigt: Der Einfluss von Kohlendioxid auf eine warme Erde könnte noch größer sein als bisher angenommen. Die Studie ist kürzlich im Fachmagazin Nature Communications erschienen.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft