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24. April 2017

Stammzellen

Gehirngewebe aus der Versuchsschale

Das komplexeste Organ des Menschen ist sein Gehirn. Aufgrund dieser Komplexität und aus ethischen Gründen ist es für wissenschaftliche Untersuchungen schlecht zugänglich – beispielsweise zur Erforschung neurodegenerativer Erkrankungen wie Parkinson. Wissenschaftlern des Luxembourg Centre for Systems Biomedicine (LCSB) der Universität Luxemburg ist es jetzt ausgehend von menschlichen Stammzellen aus Hautproben gelungen, kleine, dreidimensionale hirnartige Kulturen

Peptid vermittelt das Lernen

Um sich an veränderte Umweltbedingungen anzupassen, produziert das Gehirn auch im Erwachsenenalter neue Nervenzellen. Diese jungen Neuronen sind zentral für die Gedächtnisbildung und das Lernen. Wissenschaftler aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum und dem Universitätsklinikum Heidelberg haben nun an Mäusen entdeckt, dass ein kleines Peptid dabei die Vermittlerrolle spielt. In Reaktion auf einen äußeren Reiz wie etwa

Luxemburger Forscher entschlüsseln, wie der Körper Stammzellen steuert

Stammzellen sind nicht-spezialisierte Zellen, die sich in alle Zelltypen des menschlichen Körpers verwandeln können. Bisher verstehen Wissenschaftler jedoch nur in Ansätzen, wie der Organismus das Schicksal dieser Alleskönner steuert und welche Faktoren darüber entscheiden, ob sich eine Stammzelle in eine Blut- Leber oder Nervenzelle differenziert. Wissenschaftler des Luxembourg Centre for Systems Biomedicine (LCSB) der Universität

Dreidimensionale "Landkarte" zeigt Genomstruktur von Stammzellen

Damit die rund zwei Meter lange DNA in einem einzigen Zellkern Platz finden kann, muss sie sich falten. Dieser Aufwand kann nur in mehreren Etappen – von der Doppelhelix zu ganzen Chromosomen – bewerkstelligt werden. Aus dem Faltungsprozess ergeben sich unterschiedliche dreidimensionale Strukturen des Genoms, die miteinander interagieren und so zelluläre Prozesse beeinflussen. Erstmals gelang

Stammzellen-Chip erkennt Botox

Schweizer Forscher haben Stammzellen von Mäusen auf einem Chip aufgebracht. Damit lässt sich der Gehalt von Botox in Stoffen bestimmen. Versuche an lebenden Tieren könnten so ein Ende finden. (Mehr in: Technology Review)

Mit dem Haus altern die Bewohner: Alterung und Verjüngung von Nischen beeinflussen Stammzellen

Der Alterungsprozess blutbildender Stammzellen wird mit einer verminderten Immunantwort sowie einer erhöhten Blutkrebsrate assoziiert. Nun konnten Ulmer Wissenschaftler um Prof. Hartmut Geiger zeigen, dass auch die Stammzellnischen altern – was wiederum ihre „Bewohner“ beeinflusst. Der Forschergruppe ist es sogar gelungen, die Nischen und somit auch die entsprechenden blutbildenden Stammzellen zu „verjüngen“. Diese erstaunlichen Ergebnisse haben

Maus-Stammzellen auf Chip könnten Tierversuche ersetzen

Forschende des Instituts für Infektionskrankheiten der Universität Bern haben auf einem Chip einen Test entwickelt, der auf Maus-Stammzellen basiert und fähig ist, das Nervengift Botulinum nachzuweisen. Bisher benötigte man dafür hauptsächlich Tierversuche. Der neue Test könnte nun einerseits diese Tierversuche reduzieren und andererseits dazu dienen, weitere gefährliche Stoffe nachzuweisen. Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst

Neurobiologie – Vorausschauend teilen

Wie Stammzellen in einem bestimmten Stadium der Embryonalentwicklung Tochterzellen bilden beeinflusst die Regenerationsfähigkeit des erwachsenen Gehirns, können LMU-Forscher erstmals zeigen. Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Deep Learning sagt Entwicklung von Blutstammzellen voraus

Autonomes Fahren, automatische Spracherkennung oder das Spiel Go – die Methode des Deep Learning ist momentan in aller Munde. Wissenschaftler am Helmholtz Zentrum München und ihre Partner an der ETH Zürich sowie der Technischen Universität München haben sie nun eingesetzt, um die Entwicklung von Blutstammzellen im Voraus zu berechnen. In ‚Nature Methods‘ beschreiben sie, wie

Der Ursprung der Stammzellen

Das Protein WOX2 ist dafür verantwortlich, dass Pflanzen ihr Leben lang neue Organe bilden können Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Knochenmarkversagen und Osteoporose: Wenn Stammzellen gemeinsam altern

In einer aktuellen Studie berichten Dresdner Wissenschaftler des Universitätsklinikums Carl Gustav Carus, wie Erkrankungen des Knochenmarks auch die Knochenstruktur selbst schädigen können. Bei myelodysplastischen Syndromen (MDS) ist die Maschinerie der Blutbildung aus Stammzellen gestört. Diese Knochenmarkveränderungen führen nicht selten zu einem Knochenmarkversagen. Die Studienergebnisse erschienen kürzlich im renommierten Fachjournal Leukemia (DOI: 10.1038/leu.2017.7). Quelle: Pressemitteilungen –

Schaffung eines funktionellen menschlichen Darms aus Stammzellen

Amerikanischen Forschern vom Cincinnati Children’s Hospital Medical Center und französischen Forschern des Inserm (Forschungsabteilung „Neuropathien des enterischen Nervensystems und Verdauungspathologien“, Inserm/Universität Nantes) ist es gelungen, einen funktionellen menschlichen Darm durch die Nutzung pluripotenter menschlicher Stammzellen zu schaffen. Ihre Arbeiten wurden am 21. November 2016 in Nature Medicine veröffentlicht. Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Das Rezept für ein motorisches Neuron

Wie die Mechanismen der direkten Programmierung von Stammzellen für Zellersatztherapien eingesetzt werden könnten. Pressemitteilung der New York University. Stammzellen können direkt zu Motoneuronen umprogrammiert werden. Was dabei in der Zelle passiert, hat ein internationales Forschungsteam nun herausgefunden. Sie entdeckten einen dynamischen, mehrstufigen Prozess, in dem mehrere unabhängige Veränderungen konvergieren, um Stammzellen in Motoneuronen zu verwandeln.

Zurück auf Anfang: Reaktivierung von embryonalen Genen verursacht Stammzell-Alterung im Muskel

Die Entwicklung des Embryos wird von entwicklungsbiologischen Genen und Signalwegen gesteuert. Die Familie der Hox-Gene übernimmt hierbei eine Schlüsselrolle. Forscher vom FLI in Jena zeigen erstmals, dass im hohen Alter eines dieser Gene, das Hoxa9, reaktiviert wird und dies die Funktion von Muskelstammzellen einschränkt. Die Regenerationsfähigkeit des Skelettmuskels nimmt deswegen im Alter deutlich ab. Paradoxerweise

Zu viel ist zu viel – Stammzellfaktor Nanog bremst sich selbst

Der Transkriptionsfaktor Nanog spielt eine entscheidende Rolle bei der Selbsterneuerung von Stammzellen. Unklar war bisher, wie seine Menge in den Zellen geregelt wird. Forscher des Helmholtz Zentrums München und der Technischen Universität München berichten nun gemeinsam mit Kollegen der ETH Zürich in ‚Cell Systems‘: je mehr Nanog vorhanden ist, desto weniger wird nachproduziert. Quelle: Pressemitteilungen

Epigenetisches Modell für die Entwicklung von Blutzellen

Mit bioinformatischen Methoden ist es Wissenschaftlern aus Saarbrücken, Cambridge und Wien gelungen, Unterschiede in Blutstammzellen verschiedener Entwicklungsstufen zu finden und die epigenetischen Veränderungen während ihrer Differenzierung zu beschreiben. Dank neuartiger Sequenzierungs-Technologie konnten die Epigenome aus nur wenigen oder sogar einzelnen Zellen kartiert werden. Mittels maschinellem Lernen wurde aus den Ergebnissen ein Modell menschlicher Blutdifferenzierung direkt

Frischzellenkur für Augen-Hornhaut

Kombinierte Transplantation von Stammzellen und Hornhaut des Auges lässt Patienten mit schweren Schädigungen der Augenoberfläche wieder sehen / Fälle der vergangenen 20 Jahre ausgewertet / Publikation in „Eye“ der Nature Gruppe Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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