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22. September 2017

Stammzellen

Mit Barcodes der Zellentwicklung auf der Spur

Darüber, wie sich Blutzellen entwickeln, existieren verschiedene Auffassungen – sie basieren jedoch fast ausschließlich auf Experimenten, die lediglich Momentaufnahmen widerspiegeln. Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums stellen nun im Fachjournal Nature eine neue Technik vor, mit der sich das Geschehen dynamisch erfassen lässt: Mithilfe eines „Zufallsgenerators“ versehen sie Blutstammzellen mit genetischen Barcodes und können so verfolgen, welche

Blutstammzellen reagieren selbst auf schwere Infektionen

Forschende der Universität Zürich zeigen erstmals, dass Blutstammzellen Infektionserreger auch selbst bemerken und sich zu teilen beginnen – also ohne die Signale von Wachstumsfaktoren. Allerdings schädigt diese direkte Produktion von Abwehrzellen die Blutbildung längerfristig, was im Alter zu bösartigen Erkrankungen der Blutstammzellen führen könnte. Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Wenn das Herz "aus dem Takt" gerät

Humane Stammzellen helfen Mechanismus für Herzrhythmusstörungen Bei der Entwicklung neuer Arzneistoffe ist es wichtig, toxische Wirkungen auf das Herz auszuschließen. Hemmt eine Substanz bestimmte Kaliumkanäle im Herzmuskel, die so genannten hERG-Kanäle, treten mit hoher Wahrscheinlichkeit Herzrhythmusstörungen auf. Ein Team um den Pharmakologen Steffen Hering von der Universität Wien hat nun herausgefunden, dass diese Rhythmusstörungen nicht

Was Stammzellen zu perfekten Alleskönnern macht

Forschende der Universität Zürich und des Universitätsspitals Zürich haben das Eiweiss entdeckt, das natürliche embryonale Stammzellen befähigt, sämtliche Körperzellen zu bilden. Bei in Zellkulturen gezüchteten embryonalen Stammzellen ist dieses Alleskönnerpotenzial eingeschränkt. Dieses Wissen wollen die Wissenschaftler nutzen, um grosse Knochenbrüche mit Stammzellen zu behandeln. Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Repairon erhält Finanzierung für die Entwicklung künstlicher Herzmuskelgewebe

Die Repairon GmbH, eine Ausgründung aus der Universitätsmedizin Göttingen (UMG), hat erfolgreich eine Finanzierungsrunde für die Entwicklung künstlicher Herzgewebe aus Stammzellen für die Anwendung bei Herzmuskelschwäche abgeschlossen. Neben dem strategischen Partner Sartorius konnte die Repairon GmbH mit der S Unternehmensbeteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG (Sparkasse Göttingen) und der 3LC Venture GmbH & Co. KG weitere

Korrektursoftware erleichtert Quantifizierung der Entwicklungsschritte von Stammzellen

Inzwischen ist es möglich, die Entwicklung einer einzelnen Zelle und die dafür entscheidenden Faktoren unter dem Mikroskop kontinuierlich zu verfolgen. Störungen wie Schatten in den Bildern oder Hintergrundveränderungen erschweren jedoch die Interpretation der Daten. Nun haben Forscherinnen und Forscher der Technischen Universität München (TUM) und des Helmholtz Zentrums München eine Software entwickelt, die die Bilder

UDE-Studie zur Aktivierung von Stammzellen

Stammzellen im Gehirn mit Methylenblau aktivieren – dies gelang jetzt einer Forscherin an der Medizinischen Fakultät der UDE am UK Essen. Ihre Entdeckung könnte bei der Behandlung von Alzheimer-Patienten helfen. Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Organoide: Dank einheitlichem “Gehirn-Bausatz” den Ursachen von Epilepsie auf der Spur

Forscher am IMBA (Institut für Molekulare Biotechnologie der Österreichischen Akademie der Wissenschaften) konnten in der aktuellen Ausgabe des Fachmagazins Nature Methods eine neuartige Methode beschreiben, um dreidimensionale Gehirnmodelle aus Stammzellen- sogenannte cerebrale Organoide- noch gezielter für die Erforschung von neurologischen Krankheiten einsetzen zu können. Anhand eines systematischen „Gehirn-Bausatzes“ könnten nun Fehler in der Entwicklung menschlicher

Gehirngewebe aus der Versuchsschale

Das komplexeste Organ des Menschen ist sein Gehirn. Aufgrund dieser Komplexität und aus ethischen Gründen ist es für wissenschaftliche Untersuchungen schlecht zugänglich – beispielsweise zur Erforschung neurodegenerativer Erkrankungen wie Parkinson. Wissenschaftlern des Luxembourg Centre for Systems Biomedicine (LCSB) der Universität Luxemburg ist es jetzt ausgehend von menschlichen Stammzellen aus Hautproben gelungen, kleine, dreidimensionale hirnartige Kulturen

Peptid vermittelt das Lernen

Um sich an veränderte Umweltbedingungen anzupassen, produziert das Gehirn auch im Erwachsenenalter neue Nervenzellen. Diese jungen Neuronen sind zentral für die Gedächtnisbildung und das Lernen. Wissenschaftler aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum und dem Universitätsklinikum Heidelberg haben nun an Mäusen entdeckt, dass ein kleines Peptid dabei die Vermittlerrolle spielt. In Reaktion auf einen äußeren Reiz wie etwa

Luxemburger Forscher entschlüsseln, wie der Körper Stammzellen steuert

Stammzellen sind nicht-spezialisierte Zellen, die sich in alle Zelltypen des menschlichen Körpers verwandeln können. Bisher verstehen Wissenschaftler jedoch nur in Ansätzen, wie der Organismus das Schicksal dieser Alleskönner steuert und welche Faktoren darüber entscheiden, ob sich eine Stammzelle in eine Blut- Leber oder Nervenzelle differenziert. Wissenschaftler des Luxembourg Centre for Systems Biomedicine (LCSB) der Universität

Dreidimensionale "Landkarte" zeigt Genomstruktur von Stammzellen

Damit die rund zwei Meter lange DNA in einem einzigen Zellkern Platz finden kann, muss sie sich falten. Dieser Aufwand kann nur in mehreren Etappen – von der Doppelhelix zu ganzen Chromosomen – bewerkstelligt werden. Aus dem Faltungsprozess ergeben sich unterschiedliche dreidimensionale Strukturen des Genoms, die miteinander interagieren und so zelluläre Prozesse beeinflussen. Erstmals gelang

Stammzellen-Chip erkennt Botox

Schweizer Forscher haben Stammzellen von Mäusen auf einem Chip aufgebracht. Damit lässt sich der Gehalt von Botox in Stoffen bestimmen. Versuche an lebenden Tieren könnten so ein Ende finden. (Mehr in: Technology Review)

Mit dem Haus altern die Bewohner: Alterung und Verjüngung von Nischen beeinflussen Stammzellen

Der Alterungsprozess blutbildender Stammzellen wird mit einer verminderten Immunantwort sowie einer erhöhten Blutkrebsrate assoziiert. Nun konnten Ulmer Wissenschaftler um Prof. Hartmut Geiger zeigen, dass auch die Stammzellnischen altern – was wiederum ihre „Bewohner“ beeinflusst. Der Forschergruppe ist es sogar gelungen, die Nischen und somit auch die entsprechenden blutbildenden Stammzellen zu „verjüngen“. Diese erstaunlichen Ergebnisse haben

Maus-Stammzellen auf Chip könnten Tierversuche ersetzen

Forschende des Instituts für Infektionskrankheiten der Universität Bern haben auf einem Chip einen Test entwickelt, der auf Maus-Stammzellen basiert und fähig ist, das Nervengift Botulinum nachzuweisen. Bisher benötigte man dafür hauptsächlich Tierversuche. Der neue Test könnte nun einerseits diese Tierversuche reduzieren und andererseits dazu dienen, weitere gefährliche Stoffe nachzuweisen. Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst

Neurobiologie – Vorausschauend teilen

Wie Stammzellen in einem bestimmten Stadium der Embryonalentwicklung Tochterzellen bilden beeinflusst die Regenerationsfähigkeit des erwachsenen Gehirns, können LMU-Forscher erstmals zeigen. Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Deep Learning sagt Entwicklung von Blutstammzellen voraus

Autonomes Fahren, automatische Spracherkennung oder das Spiel Go – die Methode des Deep Learning ist momentan in aller Munde. Wissenschaftler am Helmholtz Zentrum München und ihre Partner an der ETH Zürich sowie der Technischen Universität München haben sie nun eingesetzt, um die Entwicklung von Blutstammzellen im Voraus zu berechnen. In ‚Nature Methods‘ beschreiben sie, wie

Der Ursprung der Stammzellen

Das Protein WOX2 ist dafür verantwortlich, dass Pflanzen ihr Leben lang neue Organe bilden können Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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