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20. November 2017

Stammzellen

Die verbesserte Neuronen-Fabrik – neuer Modulator für Stammzell-Identität gefunden

Seit ihrer Entdeckung im Jahr 2006 bieten induzierte, pluripotente Stammzellen einen Hoffnungsschimmer für viele Krankheiten. Ein effizienter Weg, gezielt Neuronen aus pluripotenten Stammzellen herzustellen, wurde jetzt von Forschern um David Vilchez vom Exzellenzcluster CECAD/Köln beschrieben. Die Ergebnisse ihrer Arbeit sind in der Fachzeitschrift Nature Communications erschienen. Als Ursprung aller vielzelligen Organismen haben pluripotente Stammzellen die

Gesunde Haut durch Gentherapie

Für die sogenannte Schmetterlingskrankheit gibt es bisher keine Heilung. Doch Forscher konnten nun einem schwer unter der Erbkrankheit leidenden Jungen helfen, indem sie genveränderte Stammzellen züchteten und die neue, gesunde Haut transplantierten. (Mehr in: Technology Review)

Fehlgesteuerter Proteinabbau fördert Leukämien und Hirntumoren

Ein Enzym, das für den Abbau bestimmter Aminosäuren aus der Nahrung zuständig ist, spielt eine zentrale Rolle bei der Entstehung von Leukämien und bösartigen Hirntumoren. Dies veröffentlichten Wissenschaftler aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum nun in der Fachzeitschrift Nature. Die Forscher entdeckten damit eine überraschende Verbindung zwischen dem Energiestoffwechsel und dem so genannten „epigenetischen Code“: Diese Markierungen

Stammzellen sind nicht direkte Akteure der Knorpelregeneration, sondern „nur“ Regisseure

Stammzellentherapie hat großes Potential für die Heilung von Knorpelschäden. Bislang war jedoch unklar ob die Stammzellen selbst für die Regeneration verantwortlich sind, oder ob sie sie lediglich auslösen. Forschende der Vetmeduni Vienna konnten ihre Wirkung nun mit einem neuen System erstmals nachverfolgen und dieses Rätsel lösen. Nach der Injektion inszenieren Stammzellen den Heilungseffekt durch körpereigene

Einzigartiges „Archiv der Mutationen“ am IMBA liefert neue biomedizinische Erkenntnisse

Am IMBA – Institut für Molekulare Biotechnologie der Österreichischen Akademie der Wissenschaften – schafften Forscher ein einzigartiges Archiv an Stammzellen. Die sogenannte „Haplobank“ steht nun Forscherinnen und Forschern auf der ganzen Welt zur Verfügung, um die Funktionen von Genen reproduzierbar und unter kontrollierten Bedingungen studieren zu können. Am IMBA konnte man bereits erste wichtige Erkenntnisse

Einzigartiges „Archiv der Mutationen“ am IMBA liefert neue biomedizinische Erkenntnisse

Am IMBA – Institut für Molekulare Biotechnologie der Österreichischen Akademie der Wissenschaften – schafften Forscher ein einzigartiges Archiv an Stammzellen. Die sogenannte „Haplobank“ steht nun Forscherinnen und Forschern auf der ganzen Welt zur Verfügung, um die Funktionen von Genen reproduzierbar und unter kontrollierten Bedingungen studieren zu können. Am IMBA konnte man bereits erste wichtige Erkenntnisse

Mit Barcodes der Zellentwicklung auf der Spur

Darüber, wie sich Blutzellen entwickeln, existieren verschiedene Auffassungen – sie basieren jedoch fast ausschließlich auf Experimenten, die lediglich Momentaufnahmen widerspiegeln. Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums stellen nun im Fachjournal Nature eine neue Technik vor, mit der sich das Geschehen dynamisch erfassen lässt: Mithilfe eines „Zufallsgenerators“ versehen sie Blutstammzellen mit genetischen Barcodes und können so verfolgen, welche

Blutstammzellen reagieren selbst auf schwere Infektionen

Forschende der Universität Zürich zeigen erstmals, dass Blutstammzellen Infektionserreger auch selbst bemerken und sich zu teilen beginnen – also ohne die Signale von Wachstumsfaktoren. Allerdings schädigt diese direkte Produktion von Abwehrzellen die Blutbildung längerfristig, was im Alter zu bösartigen Erkrankungen der Blutstammzellen führen könnte. Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Wenn das Herz "aus dem Takt" gerät

Humane Stammzellen helfen Mechanismus für Herzrhythmusstörungen Bei der Entwicklung neuer Arzneistoffe ist es wichtig, toxische Wirkungen auf das Herz auszuschließen. Hemmt eine Substanz bestimmte Kaliumkanäle im Herzmuskel, die so genannten hERG-Kanäle, treten mit hoher Wahrscheinlichkeit Herzrhythmusstörungen auf. Ein Team um den Pharmakologen Steffen Hering von der Universität Wien hat nun herausgefunden, dass diese Rhythmusstörungen nicht

Was Stammzellen zu perfekten Alleskönnern macht

Forschende der Universität Zürich und des Universitätsspitals Zürich haben das Eiweiss entdeckt, das natürliche embryonale Stammzellen befähigt, sämtliche Körperzellen zu bilden. Bei in Zellkulturen gezüchteten embryonalen Stammzellen ist dieses Alleskönnerpotenzial eingeschränkt. Dieses Wissen wollen die Wissenschaftler nutzen, um grosse Knochenbrüche mit Stammzellen zu behandeln. Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Repairon erhält Finanzierung für die Entwicklung künstlicher Herzmuskelgewebe

Die Repairon GmbH, eine Ausgründung aus der Universitätsmedizin Göttingen (UMG), hat erfolgreich eine Finanzierungsrunde für die Entwicklung künstlicher Herzgewebe aus Stammzellen für die Anwendung bei Herzmuskelschwäche abgeschlossen. Neben dem strategischen Partner Sartorius konnte die Repairon GmbH mit der S Unternehmensbeteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG (Sparkasse Göttingen) und der 3LC Venture GmbH & Co. KG weitere

Korrektursoftware erleichtert Quantifizierung der Entwicklungsschritte von Stammzellen

Inzwischen ist es möglich, die Entwicklung einer einzelnen Zelle und die dafür entscheidenden Faktoren unter dem Mikroskop kontinuierlich zu verfolgen. Störungen wie Schatten in den Bildern oder Hintergrundveränderungen erschweren jedoch die Interpretation der Daten. Nun haben Forscherinnen und Forscher der Technischen Universität München (TUM) und des Helmholtz Zentrums München eine Software entwickelt, die die Bilder

UDE-Studie zur Aktivierung von Stammzellen

Stammzellen im Gehirn mit Methylenblau aktivieren – dies gelang jetzt einer Forscherin an der Medizinischen Fakultät der UDE am UK Essen. Ihre Entdeckung könnte bei der Behandlung von Alzheimer-Patienten helfen. Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Organoide: Dank einheitlichem “Gehirn-Bausatz” den Ursachen von Epilepsie auf der Spur

Forscher am IMBA (Institut für Molekulare Biotechnologie der Österreichischen Akademie der Wissenschaften) konnten in der aktuellen Ausgabe des Fachmagazins Nature Methods eine neuartige Methode beschreiben, um dreidimensionale Gehirnmodelle aus Stammzellen- sogenannte cerebrale Organoide- noch gezielter für die Erforschung von neurologischen Krankheiten einsetzen zu können. Anhand eines systematischen „Gehirn-Bausatzes“ könnten nun Fehler in der Entwicklung menschlicher

Gehirngewebe aus der Versuchsschale

Das komplexeste Organ des Menschen ist sein Gehirn. Aufgrund dieser Komplexität und aus ethischen Gründen ist es für wissenschaftliche Untersuchungen schlecht zugänglich – beispielsweise zur Erforschung neurodegenerativer Erkrankungen wie Parkinson. Wissenschaftlern des Luxembourg Centre for Systems Biomedicine (LCSB) der Universität Luxemburg ist es jetzt ausgehend von menschlichen Stammzellen aus Hautproben gelungen, kleine, dreidimensionale hirnartige Kulturen

Peptid vermittelt das Lernen

Um sich an veränderte Umweltbedingungen anzupassen, produziert das Gehirn auch im Erwachsenenalter neue Nervenzellen. Diese jungen Neuronen sind zentral für die Gedächtnisbildung und das Lernen. Wissenschaftler aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum und dem Universitätsklinikum Heidelberg haben nun an Mäusen entdeckt, dass ein kleines Peptid dabei die Vermittlerrolle spielt. In Reaktion auf einen äußeren Reiz wie etwa

Luxemburger Forscher entschlüsseln, wie der Körper Stammzellen steuert

Stammzellen sind nicht-spezialisierte Zellen, die sich in alle Zelltypen des menschlichen Körpers verwandeln können. Bisher verstehen Wissenschaftler jedoch nur in Ansätzen, wie der Organismus das Schicksal dieser Alleskönner steuert und welche Faktoren darüber entscheiden, ob sich eine Stammzelle in eine Blut- Leber oder Nervenzelle differenziert. Wissenschaftler des Luxembourg Centre for Systems Biomedicine (LCSB) der Universität

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