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Wie Serotonin die Kommunikation im Gehirn ausbalanciert

Unser Gehirn befindet sich im ständigen Selbstgespräch. Diese interne Kommunikation wird fortwährend durch äußere Reize beeinflusst. Dabei müssen aktuelle Sinneswahrnehmungen und laufende Hirnaktivität aufeinander abstimmt werden. Ein Forschungsteam der Neurowissenschaft an der Ruhr-Universität Bochum (RUB) hat herausgefunden, wie der Botenstoff Serotonin diese Prozesse im Gehirn reguliert. Die Erkenntnis, dass bestimmte Serotonin-Rezeptoren die Balance zwischen den verschiedenen Informationsströmen im Gehirn beeinflussen, lässt sich möglicherweise für die zielgerichtete Entwicklung von Medikamenten nutzen. Über die Arbeit berichtet die Fachzeitschrift „Elife“ online am 7. April 2020.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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LSD lockert Grenzen zwischen Selbst- und Fremdwahrnehmung

LSD reduziert die Grenze zwischen der Wahrnehmung der eigenen und anderen Personen und wirkt sich dadurch auf die soziale Interaktion aus. An dieser Veränderung im Gehirn ist der Serotonin 2A-Rezeptor beteiligt, wie Forschende der Universität Zürich zeigen. Diese Erkenntnis könnte helfen, neue Therapien für psychische Erkrankungen wie Schizophrenie oder Depression zu entwickeln.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Depression bei Drosophila: Fruchtfliegen reagieren auf anhaltenden Stress ähnlich wie Menschen

Stressinduzierter depressionsartiger Zustand wird über Serotonin gesteuert und kann durch Lithium-Medikation behandelt werden
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Depressiven Herzschwächepatienten kein Antidepressivum verabreichen?

Dass ein erkranktes, schwaches Herz auf‘s Gemüt schlagen kann, ist bekannt. Depression ist eine der häufigsten Begleiterkrankungen der Herzinsuffizienz (Herzschwäche). Je schwerer sie ist, desto mehr belastet sie Prognose und Lebensqualität Betroffener. Forscher des Deutschen Zentrums für Herzinsuffizienz (DZHI), einer Forschungs- und Behandlungseinrichtung von Universität und Uniklinikum Würzburg, haben jetzt gezeigt, dass depressive Herzschwächepatienten weder in puncto Überleben oder Häufigkeit von Krankenhausaufnahmen, noch hinsichtlich ihrer Stimmung von einer antidepressiven Behandlung mit dem selektiven Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer Escitalopram profitierten.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Lichtaktivierbare Nervenzellen: Ursachen von Angst und Depression verstehen

Indem sie Nervenzellrezeptoren an lichtsensitive Pigmente aus der Netzhaut koppelt, erforscht Prof. Dr. Olivia Masseck von der Ruhr-Universität Bochum die Ursachen für Angst und Depression. Die sogenannte Optogenetik erlaubt es, die Funktion einzelner Rezeptoren zu ergründen. In mehreren Studien zeigte Masseck mit ihren Kooperationspartnern bereits, dass zwei Serotoninrezeptoren das Angstverhalten von Mäusen kontrollieren können. Derzeit entwickelt die Forscherin einen Serotoninsensor, der die Konzentration des Botenstoffs in Echtzeit anzeigen soll. Das Bochumer Wissenschaftsmagazin Rubin berichtet.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Angst mit Licht abschalten: RUB-Forscher koppeln Sehpigmente an Serotoninrezeptoren

Rezeptoren für den Botenstoff Serotonin lassen sich so modifizieren, dass man sie gezielt mit Licht aktivieren kann. Das berichten Neurowissenschaftlerinnen und Neurowissenschaftler der Ruhr-Universität Bochum (RUB) mit Kollegen in der Zeitschrift „Neuron“. Ein Ungleichgewicht im Serotoninhaushalt scheint unter anderem für Angstzustände und Depressionen verantwortlich zu sein. Die Forscher stellen ein neues Modell bereit, um die Grundlagen dieser Störungen in Zellkulturen und lebenden Organismen zu untersuchen.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Serotonin vermittelt Bildung neuer Nervenzellen bei körperlicher Aktivität

Mäuse, die im Laufrad rennen, bilden vermehrt neue Nervenzellen im Gehirn. Dafür unabdingbar ist der Botenstoff Serotonin. Das haben jetzt Dr. Friederike Klempin, Daniel Beis und Dr. Natalia Alenina aus der Forschungsgruppe von Prof. Michael Bader am Max-Delbrück-Centrum (MDC) Berlin-Buch herausgefunden. Mäuse, die aufgrund einer Veränderung im Erbgut kein Serotonin im Gehirn bilden, haben zur Überraschung der Forschergruppe zwar die gleiche Anzahl neugebildeter Nervenzellen wie Mäuse mit Serotonin. Bei ihnen wird jedoch die Nervenzellneubildung durch Rennen im Laufrad nicht erhöht. (Journal of Neuroscience, Doi:10.1523/JNEUROSCI.5855-12.2013)*.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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US-Forscher – Ursache für plötzlichen Kindstod gefunden

Der sogenannte plötzliche Kindstod geht nach Erkenntnissen von US-Forschern auf einen Mangel an dem Hirnbotenstoff Serotonin zurück. Der Säuglingstod tritt meist im Schlaf ein und ist eine der häufigsten Todesursachen bei Säuglingen.


Quelle: Wissenschaft | RP ONLINE

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Zu viele Serotoninrezeptoren: Warum viele Antidepressiva nicht wirken

Bei über der Hälfte aller Patienten sind Antidepressiva unwirksam. US-Wissenschaftler haben nun in Tierversuchen den möglichen Grund dafür entdeckt: Die Betroffenen haben vermutlich zu viele Serotonin-Rezeptoren in einer Hirnregion, die der Medikamentenwirkung entgegenarbeitet.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft

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Gesundheit: Serotonin könnte gegen Altersdiabetes helfen

Das Glückshormon Serotonin könnte sich als Helfer im Kampf gegen Altersdiabetes erweisen. Wie Forscher des Max-Planck-Institutes für molekulare Genetik berichten, regelt es in der Bauchspeicheldrüse die Ausschüttung von Insulin. Möglicherweise lässt sich daraus eine Therapie entwickeln. Dazu sind weitere Versuche nötig.
Quelle: WELT ONLINE – Wissenschaft

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Das "Glückshormon" Serotonin reguliert den Zuckerstoffwechsel

Berliner Wissenschaftler und Kollegen aus Slovenien klären den Wirkmechanismus von Serotonin in der Bauchspeicheldrüse und den Zusammenhang mit der Volkskrankheit Diabetes auf
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Gesundheit: Wie sich eine Winterdepression verhindern lässt

Wenn die dunkle Jahreszeit Einzug hält, schlägt das vielen aufs Gemüt: Rund 400.000 Menschen leiden Schätzungen zufolge jährlich unter Winterdepressionen. Ursache ist schlicht der Mangel an Licht – der Körper produziert weniger des Glückshormons Serotonin und gleichzeitig steigt der Melatonin-Spiegel.
Quelle: WELT ONLINE – Wissenschaft

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Biologie: So werden aus Mäusemüttern wahre Rabenmütter

Ein erhöhter Serotonin-Spiegel bewirkt beim Menschen Wohlbefinden, weshalb Serotonin auch als „Glückshormon“ bezeichnet wird. Stuttgarter Forscher belegen nun, dass ein Mangel an Serotonin im Gehirn von Mäusen nicht nur deren Wachstum beeinflusst, sondern die Tiere im späteren Leben auch ihre Nachkommen vernachlässigen.
Quelle: WELT ONLINE – Wissenschaft

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Schlechte Mäusemütter durch Mangel an Glückshormon Serotonin im Gehirn

Mangel an Serotonin im Gehirn verzögert das Wachstum von Mäusen nach der Geburt und lässt sie im späteren Leben schlechte Mütter werden. Das haben Dr. Natalia Alenina, Dana Kikic und Prof. Michael Bader vom Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC) Berlin-Buch jetzt gezeigt. Zugleich stellten sie fest, dass das als Glückshormon geltende Serotonin im Gehirn für das Überleben der Tiere nicht entscheidend ist. Weiter konnten sie damit bestätigen, dass es zwei strikt getrennte Wege der Serotoninproduktion gibt: Ein Gen ist für die Bildung von Serotonin im Gehirn verantwortlich, ein anderes für die Produktion des Hormons im Körper (PNAS, 23. Juni 2009, Vol. 106, Nr. 25, pp 10332-10337).
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Britische Studie: Menschen mit Glücksgen sehen das Gute im Leben

Friede, Freude, Eierkuchen: Für manche Menschen scheint im Leben immer die Sonne zu scheinen. Ursache für dieses chronische Hochgefühl könnte ein spezielles Glücksgen namens 5-HTTLPR sein, wie eine britische Studie jetzt nahe legt. Das Gen spielt eine wichtige Rolle beim Transport des „Gute-Laune-Hormons“ Serotonin.
Quelle: WELT ONLINE – Wissenschaft

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Neuro-Botenstoff: Serotonin lässt Heuschrecken zur Plage werden

Gefährliche Verwandlung: Ein Botenstoff macht aus harmlosen, einzeln lebenden Wüstenheuschrecken gesellige Tiere. Britische Forscher haben herausgefunden, dass Serotonin für die riesigen Schwärme verantwortlich ist, in denen die Insekten ganze Landstriche verwüsten.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft

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Tiere: Glückshormon lässt Heuschrecken schwärmen

Das „Glückshormon“ Serotonin macht Heuschrecken zur Plage. Der Botenstoff Serotonin spielt nicht nur beim Menschen, sondern auch bei vielen Tieren eine wichtige Rolle für soziale Interaktionen. Ist die Heuschrecke dann einmal im Schwarm unterwegs, braucht sie die Unmenge Serotonin nicht mehr.
Quelle: WELT ONLINE – Wissenschaft