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Käfer wechselten in der Kreidezeit den Speiseplan

Wie ein Schnappschuss konserviert Bernstein vergangene Welten. Ein internationales Team um Paläontologen der Universität Bonn hat nun vier neue Käferarten im versteinerten Baumharz aus Myanmar beschrieben, die zur Familie der Kateretidae gehören. Sie kommen auch heute noch mit wenigen Arten vor. Neben den etwa 99 Millionen Jahre alten Insekten sind auch Pollen im Bernstein eingeschlossen. Offenbar halfen die Käfer damals beim Siegeszug der Blütenpflanzen, weil sie zu deren Verbreitung beitrugen. Die Käfer profitierten umgekehrt von der neuen Nahrungsquelle. Die Ergebnisse sind nun im Fachjournal „iScience“ veröffentlicht.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Methoden der Kriminalistik: Überführt!

Statt DNA oder Fingerabdruck helfen manchmal nur Pollenkörner weiter: Eine Wiener Botanikerin ermittelt, wenn Kriminalisten mit den üblichen Methoden nicht weiterkommen. (Mehr in: ZEIT ONLINE: Mehr aus Forschung und Wissenschaft)

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Pollenuntersuchung bei Kriminalfällen: Verräterischer Blütenstaub

Ob Mordfall Peggy oder Ötzi: Pollen verraten viel über Opfer, Täter und den Hergang des Verbrechens. Die Analysen sind zwar aufwendig, die Ergebnisse aber oft spektakulär. (Mehr in: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft)

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Hasel, Birke oder Gräser? -Mit Mikrofluidik und neuronalem Netzwerk Pollen zuverlässig unterscheiden

Ein miniaturisiertes Labor auf einem Chip ermöglicht hochaufgelöste Mikroskopieaufnahmen von mehreren Tausend Pollenpartikeln innerhalb weniger Sekunden. Neuronale Netzwerke übernehmen die Bildverarbeitung und klassifizieren die Partikel schnell und zuverlässig. Andreas Kleiber, Doktorand am Leibniz-Institut für Photonische Technologien Jena (Leibniz-IPHT) hat die Methode an verschiedenen hochallergenen Pollenarten getestet. Für seine Ergebnisse, die er während des 3rd Imaging Technology Summer Workshops dedicated to Big Data in Imaging präsentierte, zeichnete ihn die European Society for Molecular Imaging mit dem Posterpreis aus.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Pollen-Taxi für Bakterien

Bei Asthmatikern können unterschiedliche Stoffe in der Luft Atemprobleme verursachen. Dazu gehören Bakterien und ihre Bestandteile, die Entzündungen auslösen können. Wie sie in die Luft gelangen, war allerdings bisher unklar. Ein Forschungsteam der Technischen Universität München (TUM) und des Helmholtz Zentrums München (HMGU) konnte zeigen, dass hauptsächlich der Pollen des Beifußes Bakterien transportiert und so noch aggressiver wird. Dies ist jedoch nicht der Fall in bestimmten alpinen Regionen wie Davos.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Allergiepotential von Erdbeeren und Tomaten hängt von der Sorte ab

Sie zählen weltweit zu den meistverzehrten Frucht- und Gemüsesorten: Erdbeeren und Tomaten. Viele Menschen reagieren jedoch allergisch auf sie, vor allem bei einer zugleich diagnostizierten Birkenpollenallergie. Ein Team der Technischen Universität München (TUM) hat untersucht, welche Erdbeer- oder Tomatensorten weniger Allergene enthalten als andere und inwieweit Anbau- oder Zubereitungsmethoden mitspielen.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Immunglobulin E als vielversprechende neue Form der Immuntherapie gegen Krebs-Tumoren

Richten sich Immunglobuline E (IgE) gegen eigentlich harmlose Antigene wie Pollen, kann eine allergische Reaktion erfolgen. Ursprünglich sind diese IgE-Antikörper aber dazu da, körperfremde, gefährliche Stoffe abzuwehren und nicht, um Allergien auszulösen. Diese Funktion machten sich nun ForscherInnen der Vetmeduni Vienna und der MedUni Wien in Kooperation mit internationalen WissenschafterInnen zu Nutzen: Sie entwickelten ein „Hunde-IgE“, das sich direkt gegen den EGFR-Wachstumsfaktor von Krebs-Tumoren richtet. Das zentrale Ergebnis: Bei in-vitro-Studien wurde der Tumor in über 60 Prozent der Fälle vom IgE-Antikörper vernichtet.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Überlebt, dank Farbanpassung

Wie konnten Pferde das Massenaussterben der Megafauna nach der letzten Eiszeit überstehen? Unter anderem durch Anpassung ihrer Fellfarbe an die veränderte Vegetation. Dies fanden Leibniz-IZW-Forscher gemeinsam mit mexikanischen Kollegen durch Abgleich von DNA-Analysen fossiler Knochen mit Pollenfunden heraus.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Wirkungsweise des Impfstoff-Wirkverstärkers Flagellin in Fusionsproteinen aufgeklärt

Fusionsproteine bestehend aus Antigenen sowie dem bakteriellen Adjuvans Flagellin sind vielversprechende Impfstoffkandidaten. Sie haben das Potenzial, gezielt und zuverlässig Immunantworten auszulösen und so vor Infektionskrankheiten zu schützen. Zusätzlich können sie fehlgeleitete Immunreaktionen günstig beeinflussen, beispielsweise im Rahmen der Allergiebehandlung. Forscher aus dem Paul-Ehrlich-Institut haben den Wirkmechanismus eines solchen Kandidaten für die Behandlung von Birkenpollenallergien aufgeklärt. Über die Forschungsergebnisse berichtet das Journal of Allergy and Clinical Immunology in seiner Ausgabe vom 05.09.2017.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Insekten: Wie Bienen sich rausputzen

Bienen sind vernarrt in Blütenstaub. Im Übermut aber sammeln manche zu viel Pollen, um weiterfliegen zu können. Die Lösung: effizientes Putzen, wie dieses Video zeigt. (Mehr in: ZEIT ONLINE: Mehr aus Forschung und Wissenschaft)

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Heuschnupfen: Haaatschiii!

Sommer! Alles blüht, wie schön. Außer für Allergiker: Sie leiden jetzt richtig. Was machen Pollen mit uns? Unsere Kartengeschichte erklärt den Heuschnupfen. (Mehr in: ZEIT ONLINE: Mehr aus Forschung und Wissenschaft)

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Pollenjagd mit dem Flugzeug: Sie sind überall

Pflanzenpollen und Pilzsporen finden sich überall in der Luft, auch in Höhen über 2000 Metern. Das berichten Forscherinnen und Forscher des Helmholtz Zentrums München und der Technischen Universität München (TUM) gemeinsam mit griechischen Kollegen im Fachmagazin ‚Scientific Reports‘. Bisher ging man davon aus, dass solche Allergenträger vor allem dort vorkommen, wo sie freigesetzt werden, nämlich in der Nähe des Bodens.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Stoßlüften ist besser als gekippte Fenster

Jeder Fünfte leidet hierzulande an einer Pollenallergie. Zur Pollensaison stellt sich immer wieder aufs Neue die Frage, wie lüften ohne beeinträchtigt zu werden? Ein Team an der Professur für Ökoklimatologie der Technischen Universität München (TUM) hat Pollenkonzentrationen in Büroräumen systematisch untersucht und daraus praktische Tipps zum Lüften abgeleitet.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Urwälder stoppten Vormarsch des frühen Homo sapiens

Die Wiege der Menschheit stand in Afrika. Vor rund 200.000 Jahren bildete sich dort der „verständige Mensch“ – Homo sapiens – heraus und verbreitete sich anschließend über die ganze Erde. Aber sein Vormarsch nach Europa stoppte zunächst im östlichen Mittelmeergebiet: Dafür waren nicht ausgedehnte Wüsten verantwortlich, sondern Urwälder. Das haben Forscher der Universität Bonn anhand von Pollenanalysen aus dem Toten Meer nachgewiesen.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Bestäuber in Bedrängnis

Weltweit ist ein ganzes Heer von Insekten und anderen Tieren damit beschäftigt, Pollen von einer Pflanze zur nächsten zu tragen und so die Blüten zu bestäuben. Bestäuber sind nicht nur wirtschaftlich wichtig, weil sie für bessere Ernten in der Landwirtschaft sorgen. Auch viele Wildpflanzen sind auf ihre Dienste angewiesen, um sich vermehren zu können. Allerdings haben die Bestäuber heutzutage mit vielen Problemen zu kämpfen, die zum Rückgang ihrer Bestände führen können. Vor den ökologischen, wirtschaftlichen und sozialen Folgen dieser Entwicklung warnt ein internationales Forscherteam jetzt im Fachjournal „nature“.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Allergiepflanze: Der schwierige Kampf gegen Ambrosia

Ihr Pollen ist unter Allergikern gefürchtet – nun blüht die aus Nordamerika stammende Ambrosia wieder. Kommunen kämpfen gegen die Verbreitung, aber es fehlt oft Geld und Personal. (Mehr in: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft)

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Tabakschwärmer prüfen Blüten mit zweiter Nase

Mit Riechzellen auf der Spitze des Saugrüssels erkennen die Motten am Duft, ob sich der Blütenbesuch lohnt: Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für chemische Ökologie in Jena zeigen, dass Tabakschwärmer den Duft beim direkten Blütenkontakt mit ihrem Saugrüssel wahrnehmen, auf dem jetzt die dafür erforderlichen Riechzellen nachgewiesen wurden. Nur an duftenden Blüten, verweilen die Motten lange genug, um Nektar zu trinken und mit ausreichend Pollen am Saugrüssel eine andere, ebenfalls duftende Pflanze erfolgreich zu bestäuben.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Pollenallergiker reagieren auf Apfel und Co.

(Mehr in: RSS-Feed Wissenschaft – die neusten Meldungen zum Thema Wissenschaft von STERN.DE)

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Urzeitliche Pollen-Fresser im 99 Mio. Jahre alten Burma-Bernstein entdeckt.

Stuttgart, 10.03.2016. Wissenschaftler haben eine neue fossile Insektenart im kreidezeitlichen Burma-Bernstein entdeckt. Die Art erhielt den Namen Psocorrhyncha burmitica und gehört zu einer neuen Ordnung Permopsocida. Eine computergestützte Verwandtschaftsanalyse zeigte, dass diese neue Großgruppe ein evolutionäres Bindeglied – ein „Missing-Link“ – in der Insekten-Evolution darstellt. Die urzeitlichen Pollen-Fresser bestäubten Pflanzen in der Kreidezeit und gehören in die Verwandtschaft der sogenannten Fransenflügler (Thripse) sowie der Pflanzenläuse, Zikaden und Wanzen (Schnabelkerfe). Diese Tiere sind mit über 100.000 Arten heute eine der artenreichsten Insektengruppen.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Das große Niesen beginnt – Hasel- und Erlenpollen unterwegs

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Fossile Bienen waren wählerische Sammler

Die Vorläufer der Honigbienen waren vor 50 Millionen Jahren ziemlich wählerisch, was das Futter für ihren Nachwuchs anbelangte. Das zeigt eine Studie unter Federführung der Universität Bonn, an der auch Forscher aus Österreich und den USA beteiligt sind. Demnach stammten die Pollen, die die Insekten für ihre Larven sammelten, stets von denselben Pflanzen. Wenn es um das eigene leibliche Wohl ging, zeigten sie sich dagegen nicht so mäkelig: Sie selbst fraßen auf ihren Sammelflügen so ziemlich alles, was ihnen vor die Mundwerkzeuge kam. Die Ergebnisse sind nun im Fachjournal „Current Biologie“ erschienen. ACHTUNG SPERRFRIST: Nicht vor Donnerstag, 12. November, 18 Uhr MEZ veröffentlichen!
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Allergien: Abgase verstärken Aggressivität von Ambrosia-Pollen

Neuherberg, 17. August 2015. Pollen des Beifußblättrigen Traubenkrauts (Ambrosia artemisiifolia) weisen gesteigerte Allergenmengen auf, wenn die Pflanze Stickstoffdioxid-haltigen Abgasen ausgesetzt wird. Das fanden Wissenschaftler am Helmholtz Zentrum München heraus. Zudem liefert die in der Fachzeitschrift ‚Plant, Cell & Environment‘ veröffentlichte Studie Hinweise auf ein mögliches neues Allergen der Pflanze.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Nicht-allergene Pollenbestandteile können Allergien verstärken – neuer Mechanismus über B-Zellen

Neuherberg, 13. August 2015. Wissenschaftler des Helmholtz Zentrums München und der TU München haben einen neuen Mechanismus entdeckt, wie nicht-allergene Polleninhaltsstoffe Allergien verstärken können. Dabei spielen vor allem die so genannten B-Zellen eine entscheidende Rolle. Die Ergebnisse wurden kürzlich im Fachjournal ‚Allergy‘ publiziert und könnten neue Ansätze für Therapien ermöglichen.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Adenosin in Ambrosia-Pollen verstärkt Allergie

Das Beifußblättrige Traubenkraut (Ambrosia artemisiifolia) – ein unscheinbares Gewächs – produziert Pollen, die schon in sehr geringer Menge starke allergische Reaktionen wie Asthma auslösen können. Wissenschaftler der Technischen Universität München (TUM) und des Helmholtz Zentrums München haben nun in einer gemeinsamen Studie gezeigt, dass das bisher bekannte Hauptallergen nur in Kombination mit dem ebenfalls im Pollen vorhandenen Stoff Adenosin so stark allergen wirkt.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Pollenflug beeinflusst Neurodermitis: Ergebnis einer gemeinsamen Studie von Fraunhofer ITEM und MHH

Was seit nunmehr 100 Jahren unter Wissenschaftlern diskutiert wurde, ist jetzt wissenschaftlich bewiesen: Der Gräserpollenflug hat einen Einfluss auf Neurodermitis – Betroffene zeigen ein deutlich verschlechtertes Krankheitsbild. Zu diesem Ergebnis kam ein Team aus Wissenschaftlern des Fraunhofer-Instituts für Toxikologie und Experimentelle Medizin ITEM und der Klinik für Dermatologie, Allergologie und Venerologie der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH). Sie hatten freiwillige Probanden mit Neurodermitis in den Fraunhofer-Pollenprovokationsraum, auf die sogenannte »Wiese im Labor«, gesetzt und beobachtet, dass die Probanden mit deutlich sichtbaren Schüben der Neurodermitis reagierten.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Zwei Hormone für den Pollen

Bevor der Pollen einer Pflanze in die Welt entlassen wird, muss er durch Nährstoffanreicherung und Wasserentzug überlebens- und flugfähig gemacht werden. Gleichzeitig muss der Staubbeutel austrocknen, um sich pünktlich für
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Klimawandel macht AllergikerInnen das Leben schwer

Ragweed – auch bekannt als Ambrosie – gehört zu den Pflanzen mit dem am stärksten allergieauslösenden Pollen. Diese aus Nordamerika eingeschleppte Art breitet sich seit einigen Jahrzehnten auch in Mitteleuropa aus. Ein internationales ForscherInnenteam um Franz Essl vom Department für Botanik und Biodiversitätsforschung der Universität Wien hat in einer neuen Studie herausgefunden, dass die durch den Klimawandel begünstigte Verbreitung der Pflanze eine massive Zunahme der Pollenbelastung verursacht – bis zum Jahr 2050 soll sie sich gar vervierfachen. Die Ergebnisse der Studie erscheinen aktuell im renommierten Fachmagazin „Nature Climate Change“.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Verhaltensforschung: Nerv mal nicht so rum, ey

Manche Leute reagieren auf Pollen, andere auf Menschen. Die Diagnose: akute „soziale Allergie“. Das Symptom: genervt sein. Aber was ist das genau? Und wann nerve ich? (Mehr in: ZEIT ONLINE: Mehr aus Forschung und Wissenschaft)

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DNA-Spuren: Wie der Weizen nach Großbritannien kam

Im Meeresboden nahe der britischen Isle of Wight haben Paläontologen große Mengen von Weizen-Erbgut entdeckt – allerdings nur Spuren der Körner, keine Pollen. Sie vermuten, dass der Weizen vom Festland auf die Insel kam. (Mehr in: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft)

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Ausgeklügeltes System verhindert bei Petunie die Selbstbefruchtung

Pflanzen nutzen genetische Mechanismen, um Inzucht zu vermeiden, indem sie den eigenen von fremdem Pollen unterscheiden. Forschende des Instituts für Evolutionsbiologie und Umweltwissenschaften der Universität Zürich weisen nun nach, dass eine Gruppe von 18 männlichen Proteinen gemeinsam 40 weibliche Proteine erkennen – im Gegensatz zu der bis anhin untersuchten Eins-zu-eins-Erkennung. Dieser Selbsterkennungs-Mechanismus bei der Petunie ähnelt der Immunabwehr bei Wirbeltieren.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Karnivore Pflanzen aus dem Baltischen Bernsteinwald

Ein Forscherteam der Universitäten Göttingen, Bielefeld und der Botanischen Staatssammlung München hat die weltweit ersten fossilen Klebfallen einer fleischfressenden (karnivoren) Pflanze entdeckt. Dabei handelt es sich um zwei mit Drüsen bedeckte Blättchen, die in einem Stück Baltischen Bernsteins eingeschlossen sind. Sie stammen aus einem Tagebau bei Kaliningrad in Russland und sind etwa 35 bis 47 Millionen Jahre alt. Bisher beschränkte sich der fossile Nachweis karnivorer Pflanzen auf Samen und Pollen von Sonnentaugewächsen. Die Ergebnisse sind in der Fachzeitschrift Proceedings of the National Academy of Sciences of the USA (PNAS) erschienen.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Karnivore Pflanzen aus dem Baltischen Bernsteinwald

Ein Forscherteam der Universitäten Göttingen, Bielefeld und der Botanischen Staatssammlung München (SNSB-BSM) hat die weltweit ersten fossilen Klebefallen einer karnivoren Pflanze entdeckt. Dabei handelt es sich um zwei mit Drüsen bedeckte Blättchen, die in einem Stück Baltischen Bernsteins eingeschlossen sind. Das Bernsteinstück stammt aus einem Tagebau bei Kaliningrad in Russland und ist etwa 35 bis 47 Millionen Jahre alt. Bisher beschränkte sich der fossile Nachweis karnivorer Pflanzen auf Samen und Pollen von Sonnentaugewächsen. Die Ergebnisse sind in der renommierten Fachzeitschrift Proceedings of the National Academy of Sciences of the USA (PNAS) erschienen.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Birkenpollen in der Falle – Meteorologen der Freien Universität: zweitfrühester Birkenpollenflug

Die Belastung für Allergiker durch Birkenpollen in Berlin ist nach Messungen von Meteorologen der Freien Universität in diesem Jahr ungewöhnlich früh und stark. Bereits am 22. März 2014 wurden in der Pollenfalle auf dem Dach des Instituts für Meteorologie 56 Pollen pro Kubikmeter Luft gezählt, wie die Wissenschaftler mitteilten. Damit sei dies der zweitfrüheste Pollenflug seit Beginn der Aufzeichnungen. Nur im Jahr 1990 – damals am 20. März – blühten die Birken früher als 2014.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Allergikern blüht etwas: Erhöhte Fitness der Beifußambrosie in Europa nachgewiesen

Die ursprünglich aus Amerika stammende hochallergene Beifußblättrige Ambrosie entlässt ihre Pollen bis in den späten Herbst hinein und verlängert damit die Leidensphase von Allergikern erheblich. Das Gewächs ist in Deutschland auf dem Vormarsch. Ein Team des LOEWE Biodiversität und Klima Forschungszentrums und der Goethe-Universität Frankfurt zeigte jetzt in einer im Fachjournal Oecologia veröffentlichten Studie, dass sich die europäischen Populationen der invasiven Art weiterentwickelt und an Durchsetzungskraft gewonnen haben. Zudem weisen sie eine große phänotypische Bandbreite auf, was eine weitere Ausbreitung befördern könnte. Eine nationale Strategie zur Bekämpfung der Art tut also not
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Pollen beeinflussen die optischen Eigenschaften der Atmosphäre

Leipzig. Blütenstaub kann offenbar mehr Licht reflektieren als bisher angenommen. Pollen können bis zu einem Drittel der Gesamtmenge an Aerosolpartikeln ausmachen, die die optische Dicke, also das Maß für die Lichtdurchlässigkeit der Atmosphäre, beeinflussen. Dies berichten Forscher des Gwangju Institute of Science & Technology (GIST) aus Korea und des Leibniz-Instituts für Troposphärenforschung (TROPOS) im Fachjournal Atmospheric Environment. Die jetzt veröffentlichte Studie ist eigenen Angaben zufolge die erste, die jemals die optischen Eigenschaften natürlicher Pollen mit Hilfe eines Lasers der Wellenlänge von 532 Nanometer untersucht hat.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft