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Wie sich Leben beim Auftauen der Schneeball-Erde weiter entwickelte

Nach einer globalen Vereisung ermöglichte räuberisches Plankton offenbar die Entwicklung heutiger Ökosysteme.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Eine Abkürzung im globalen Schwefelkreislauf

Chemiker der Universität Jena entdecken bisher unbekannten Stoffwechselweg im Plankton
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Vorbild Riesenmanta: Die schwimmenden Super-Filter

Riesenmantas ernähren sich von Plankton, das sie aus dem Meerwasser filtern. Dabei bedienen sie sich einer raffinierten Technik – diese könnte sogar für industrielle Anwendungen interessant sein. (Mehr in: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft)

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Grönland: Tiefe des Schmelzwassereintrags beeinflusst Planktonblüte

Der ungewöhnliche Zeitpunkt von ausgeprägten sommerlichen Planktonblüten vor Grönlands deutet auf einen Zusammenhang zwischen zunehmenden Schmelzwassermengen und Nährstoffeinträgen ins Meer hin. In einer neuen Studie, die heute in der Fachzeitschrift Nature Communications erscheint, zeigt eine internationale Gruppe von Forscherinnen und Forschern und Leitung des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel, dass dieser Zusammenhang zwar besteht, jedoch komplexer ist als weithin angenommen. Ob zunehmende Schmelzwassermengen einen positiven oder negativen Effekt auf die sommerlichen Planktonblüten haben, hängt vielmehr von der Tiefe ab, in der ein Gletscher auf dem Meeresboden sitzt.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Verschwenderische Blaualgen: Überraschendes Angebot an Aminosäuren für Zooplankton

In der internationalen Fachzeitschrift Limnology and Oceanography berichtet die Rostocker Meeresbiologin Natalie Loick-Wilde von einer Studie in der zentralen Ostsee, mit der ihr und ihren KollegInnen vom Leibniz-Institut für Ostseeforschung Warnemünde und dem US-amerikanischen Georgia Institute of Technology der Nachweis gelang, dass Blaualgen in einem späten Stadium ihrer Blüte einen Überschuss an Aminosäuren produzieren. In einer typischerweise nährstoffarmen Jahreszeit führt dies zu einem überraschenden Nahrungsangebot für marine Kleinstlebewesen und somit für das gesamte Nahrungsnetz.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Rasante Evolution einer Kalkalge

Bei der Simulation zukünftiger Umweltbedingungen gibt es ein Problem: Laborexperimente sind leicht kontrollier– und reproduzierbar, bilden die komplexen Ökosysteme aber nur ungenügend ab. Versuche unter realen Bedingungen in der Natur sind demgegenüber deutlich aufwendiger und schwerer kontrollierbar. Wissenschaftler des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel haben in einer Studie beide Ansätze verknüpft, um die Reaktion einer wichtigen Planktonart auf die zunehmende Ozeanversauerung zu untersuchen. Die Ergebnisse haben sie jetzt in der internationalen Fachzeitschrift Nature Ecology and Evolution veröffentlicht.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Plankton schwimmt gegen den Strom

Ruderfusskrebse bleiben auch in turbulenter Strömung als Schwarm zusammen. Vom Schweizerischen Nationalfonds (SNF) unterstützte Forschende konnten das Verhalten der Fischnahrung mit Hochgeschwindigkeitskameras beobachten.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Nur ein Nährstoff-Mix lässt Phytoplankton blühen

Für die Nahrungsnetze im Ozean und Prozesse wie den Kohlenstoffkreislauf spielen Photosynthese betreibende Einzeller, das sogenannte Phytoplankton, eine fundamentale Rolle. In welcher Dichte es wo in den Meeren vorkommt, hängt von Nährstoffen wie Eisen oder Stickstoff ab. Forschende des GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel konnten jetzt erstmals experimentell nachweisen, dass im offenen Ozean nicht ein einzelner, sondern nur eine Kombination aus mehreren Nährstoffen das Wachstum des Phytoplankton hemmt oder fördert. Die Studie erscheint heute in der renommierten Fachzeitschrift Nature.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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In Zeiten des Klimawandels: Was die Farbe eines Sees über seinen Zustand verrät

Erwärmt sich ein großer See, intensiviert sich seine Farbe. Forschende des Leibniz-Instituts für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) haben Satellitendaten von 188 großen Seen weltweit ausgewertet. Seen, die viel Phytoplankton produzieren und deswegen grün sind, werden in warmen Jahren grüner, weil ihr Gehalt an Phytoplankton ansteigt. Klare, blaue Seen mit wenig Phytoplankton hingegen neigen dazu, in warmen Jahren noch blauer zu werden – der Gehalt an Phytoplankton in diesen Seen sinkt weiter ab. Entgegen bisheriger Annahmen verstärkt die Erwärmung eines Sees also dessen Reichtum oder Armut an Phytoplankton.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Satellitenbild der Woche: Tanzende Meeresstrudel

Im Nordmeer hat die Frühlingssonne ein Kunstwerk geschaffen: Planktonstrudel tanzen umeinander, sie sind ein Segen für die Fischerei – doch der grüne Blütentraum ist nur von kurzer Dauer. (Mehr in: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft)

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Türkei: Plankton färbt Bosporus türkis

Das Wasser am Bosporus leuchtet derzeit ungewöhnlich – dank Unmengen von Plankton. Auch andernorts gibt es immer wieder Farbenspiele im Meer. Die Bilder. (Mehr in: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft)

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Wie Plankton Turbulenzen meistert

Plankton treibt nicht einfach hilflos im Meer. Es kann Signale, die Turbulenzen
ankündigen, wahrnehmen, sein Verhalten anpassen und aktiv darauf reagieren.
Wie es das tut, zeigen ETH-Forscher erstmals im Detail auf.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Eine kleine Veränderung mit großen Folgen

Coccolithophoriden, einzelliges Phytoplankton, das eine Schlüsselrolle für das Klima auf unserem Planeten spielt, könnte im Ozean der Zukunft seine Konkurrenzfähigkeit verlieren. In einem Feldexperiment, das die Folgen der Ozeanversauerung auf die Coccolithophoride Emiliania huxleyi in ihrer natürlichen Lebensgemeinschaft untersucht, war diese Art nicht mehr in der Lage, Blüten zu bilden. Aus seinen Beobachtungen schließt ein Team von Forschenden unter Leitung des GEOMAR, dass Wechselwirkungen innerhalb des Nahrungsnetzes eine schwache physiologische Reaktion so weit verstärkten, dass sie einen starken Einfluss auf das Ökosystem haben können.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Tropische Korallenriffe verlieren durch Ozeanversauerung zwei Drittel ihres Zooplanktons

Dramatischer Rückgang hat schwerwiegende Folgen für Korallenriffe
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Steigende Wassertemperaturen und Ozeanversauerung beeinträchtigen wichtigen Plankton-Organismus

09.08.2016/Kiel. In einem Experiment mit Organismen aus der Kieler Förde zeigt ein Wissenschaftsteam des GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel erstmals, dass Ozeanversauerung und steigende Wassertemperaturen die Zusammensetzung der Fettsäuren von Ruderfußkrebsen in der natürlichen Planktongemeinschaft negativ beeinflussen. Dadurch steht beispielsweise Fischen qualitativ schlechtere Nahrung zur Verfügung, argumentieren die Forschenden in einer neuen Veröffentlichung im Fachmagazin PLOS ONE.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Kalkbildung – ein Auslaufmodell für einzelliges Phytoplankton?

14.07.2016/Kiel. Coccolithophoriden, einzelliges Phytoplankton, das eine wichtige Rolle für die Stoffkreisläufe im Ozean, für das marine Nahrungsnetz und für das globale Klima spielt, schützt sich durch verschiedenartig geformte Kalkstrukturen vor Fraßfeinden und Schäden. Doch die Kalkbildung kostet die Einzeller viel Energie. Der Preis für die kunstvolle Armierung könnte bei fortschreitendem Klimawandel sogar noch steigen. Mit Hilfe eines neuartigen Modells analysierte ein internationales Forscherteam unter Beteiligung des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel Kosten und Nutzen der Kalkbildung.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Ozeanversauerung – die Grenzen der Anpassung

11.07.2016/Kiel. Die wichtigste einzellige Kalkalge der Weltmeere, Emiliania huxleyi, ist grundsätzlich in der Lage, sich durch Evolution an Ozeanversauerung anzupassen. Das bisher längste Evolutionsexperiment mit diesem Organismus zeigt jedoch, dass das Anpassungspotenzial nicht so groß ist, wie ursprünglich angenommen. So konnte sich die Wachstumsrate unter erhöhten Kohlendioxid-Konzentrationen auch nach vier Jahren nicht weiter nennenswert verbessern. Die Kalkbildung war sogar geringer als bei heutigen Zellen von Emiliania huxleyi. Die Studie zeigt, dass die evolutiven Effekte im Phytoplankton komplexer sind, als bisher angenommen.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Tägliches Auf und Ab der Plankton-Tiere im Meer

Eine einzigartige mehrjährige Messreihe aus dem Südpolarmeer bringt neue Erkenntnisse über die tägliche Vertikalwanderung von Zooplanktongemeinschaften: Wissenschaftler des Thünen-Instituts für Seefischerei in Hamburg und des Alfred-Wegener-Instituts in Bremerhaven beobachten Änderungen im Jahresverlauf und zwischen den Jahren. Das antarktische Zooplankton ist die wichtigste Nahrungsquelle für viele Fische und Walarten, u.a. dem größten Säugetier der Welt, dem Blauwal.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Riesige Einzeller sind die heimlichen Stars des Ozeans

– Französisch-deutsches Forscherteam veröffentlicht in Nature neue Erkenntnisse zur Zusammensetzung des Zooplanktons –

Einzellige Planktontierchen spielen im Ökosystem Ozean eine größere Rolle als bisher angenommen. Das zeigt eine Studie, die Meeresforscherinnen und Meeresforscher aus Frankreich und vom GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel heute in der internationalen Fachzeitschrift Nature veröffentlichen. Die Entdeckung hat Einfluss auf das Verständnis des marinen Nahrungsnetzes und wichtiger Stoffkreisläufe im Ozean.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Zusammenspiel von Photosynthese und Atmung

Im Rahmen einer internationalen Zusammenarbeit haben französische Forscher die Zellmechanismen entdeckt, die für die Photosynthese einzelliger Meeresorgansimen – Diatomeen (Kieselalgen) – verantwortlich sind. Bei ihrer Suche nach einer Erklärung, warum diese Organismen den dominierenden Anteil am Phytoplankton ausmachen, machten sie eine Entdeckung: eine unerwartete Interaktion zwischen Photosynthese und Atmung. Dieser bioenergetische Prozess ermöglicht Rückschlüsse auf die Fähigkeit der Diatomeen, Lichtenergie in organische Materie umzuwandeln und könnte zu vielversprechenden Entwicklungen in der Biotechnologie führen.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Satellitenbild der Woche: Wie Plankton Wolken zaubert

Wolken schützen die Erde vor zu viel Sonne und zu starker Erwärmung. Dabei spielen winzige Meeresorganismen eine entscheidende Rolle, berichten Forscher. Sie haben Satellitenbilder vom Südlichen Ozean ausgewertet. (Mehr in: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft)

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Im Reich des Planktons – Vielfalt im Meer weitaus größer als bisher bekannt

Heute veröffentlicht das US-Wissenschaftsmagazin Science in einer Spezialausgabe fünf wissenschaftliche Studien zur Vielfalt und den Wechselbeziehungen kleinster Meeresorganismen, des sogenannten Planktons. Grundlage sind Expeditionen mit dem französischen Schoner TARA, die zwischen 2009 und 2013 stattfanden. Internationale Meeresforscher aus vielen Fachrichtungen, darunter auch MARUM-Wissenschaftler, sammelten dabei rund 35.000 Meerwasser- und Planktonproben aus 210 Regionen. In Science legen sie jetzt erste Auswertungen vor.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Satellitenbild der Woche: Planktonzauber vor Patagonien

Der Atlantik an der südamerikanischen Küste sammelt zahlreiche Nährstoffe aus den Böden Patagoniens. In den eisenreichen Wirbeln der Meeresströmung blüht Plankton besonders üppig, wie diese Aufnahme zeigt. (Mehr in: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft)

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Neue Planktonart aus der Kieler Förde trägt päpstliche Scheitelkappen

Dr. K.J. Sebastian Meier, Paläontologe von der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, hat gemeinsam mit Kollegen aus Odense und London eine neue bemerkenswerte einzellige Planktonart entdeckt. Das Besondere daran: Die Zellen sind jeweils mit winzigen Kalkplättchen bedeckt. Diese erinnern stark an das Scheitelkäppchen des Papstes (den sogenannten Pileolus, lateinisch für „kleine Mütze“). Die eigentlich kleine Kordel (der Stirpes, lateinisch für „Stängel“) in der Mitte ist beim Plankton aber vergrößert. Pileolosphaera longistirpes tauften die Wissenschaftler daher die neue Art aus der Kieler Förde, was so viel bedeutet wie „kugelige Zelle aus päpstlichen Scheitelkappen mit langen Stängeln“.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Grünes Licht für clevere Algen: RUB-Forscher untersuchen außergewöhnliche Lichtsammelproteine

Paper of the week: Algen kombinieren bewährte und neue Synthesewege

Pflanzliches Plankton ist nicht nur Fundament der Nahrungskette in den Ozeanen, sondern bindet über Photosynthese auch Kohlenstoff und produziert Sauerstoff. Dafür nutzt das sogenannte Phytoplankton Sonnenergie. Einen beachtlichen Teil des Phytoplanktons machen Cryptophyten, komplexe einzellige Algen, aus. Sie haben ihre Lichterntemechanismen im Lauf der Evolution stark an ihre Umgebung angepasst und können daher zum Beispiel auch grünes Licht nutzen.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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ISS: Forscher entdecken Plankton an Raumstation

Außeneinsatz auf der Raumstation: Forscher haben einen kleinen Satelliten im All ausgesetzt. Außerdem montierten sie eine Box für Mikroorganismen – und wischten kosmischen Staub. An der Raumstation finden sich Spuren von Meeresplankton. (Mehr in: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft)

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Eisendüngung kühlt Eiszeitklima

Mit einer neuen Studie stärken Geologen eine Hypothese, die vor 25 Jahren aufgestellt wurde. Die Wissenschaftler zeigen, dass die konstante Eisendüngung des subpolaren Südozeans während der letzten Eiszeit dem Plankton zu einer Blüte verhalf. Dadurch dürfte sich der CO2-Gehalt der Atmosphäre verringert haben.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Biologie: Neuer Planktonatlas verblüfft die Meeresforscher

Kleinstorganismen haben eine zentrale Rolle für die biologischen Kreisläufe in den Meeren und für die Entwicklung des Klimas. Die neue Erkenntnis: Es gibt viel mehr Plankton als bisher gedacht.
Quelle: WELT ONLINE – Wissenschaft

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Ozeanforschung: Tierwanderungen tragen zu maritimen Todeszonen bei

Ob Krill, Plankton oder Fischlarven: Unzählige Meerestiere tauchen täglich aus den oberen Schichten des Meeres in die Tiefe hinab. Forschern zufolge verringert dies den Sauerstoffgehalt in der Tiefsee.
Quelle: WELT ONLINE – Wissenschaft

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Schnell sinkende Quallen fördern die Kohlendioxid-Aufnahme der Ozeane

Die wachsende Menge an gelatinösem Plankton könnte helfen, das CO2-Problem zu mindern. Denn in Feld- und Laborexperimenten zeigten Forscher des GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel, dass tote Quallen und Manteltiere weitaus schneller absinken als Phytoplankton und Meeresschnee. Sie konsumieren Plankton und im Wasser schwebende Partikel besonders zügig und tragen damit in besonderem Maße zum Export von Biomasse und Kohlenstoff in die tieferen Schichten des Ozeans bei.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Treibhausgas: CO2-Aufnahme von Plankton schwankt stark

Die Ozeane binden jedes Jahr gigantische Mengen Kohlendioxid aus der Luft. Eine neue Studie legt jetzt nahe, dass das Plankton an der Meeresoberfläche in wärmeren Regionen viel mehr Treibhausgas aufnehmen kann als angenommen. Den Klimawandel wird das aber kaum aufhalten.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft

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Grönland: Gletscherschmelze lässt Plankton sprießen

Wenn das Eis taut, gedeiht das Leben: In Grönland haben Forscher entdeckt, dass mit Gletscher-Schmelzwasser im Sommer weitaus mehr Eisenpartikel als gedacht ins Meer gespült werden. Der Stoff wirkt als Dünger für eine erstaunliche Algenblüte.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft

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Plankton in der Arktis: Es grünt unter dem Eis

Unter den dünner werdenden Eisschollen der Arktis wollen US-Forscher riesige Flächen von blühendem Plankton gefunden haben. Die grünen Wolken sind Nahrungsmittelfabriken im Meer – und waren bisher in der eisbedeckten Region nicht bekannt. Doch wie verlässlich sind die Daten?
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft

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Ozeanversauerung in der Vorzeit

Eine internationale Forschergruppe mit Beteiligung von Wolfgang Kiessling vom Berliner Museum für Naturkunde untersuchte die Belege für Ozeanversauerung in der geologischen Vergangenheit und nimmt den Klimawandel-Skeptikern gehörig Wind aus den Segeln. Wahrscheinlich war der Eintrag des Treibhausgases Kohlendioxid (CO2) in die Atmosphäre und das Meerwasser noch nie so groß wie heute. Das Wasser wird dadurch zwar nicht so sauer wie in einer Sprudelflasche, aber es reicht aus, den Organismen, die ein Skelett aus Kalk ausscheiden, das Leben schwer zu machen. Dazu gehören zum Beispiel Korallen und Muscheln, aber auch winziges Plankton, das am Anfang der Nahrungskette steht.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Nahrungskette in Gefahr: Großes Plankton-Sterben in den Weltmeeren

Die Nahrungsgrundlage für viele Wasserbewohner schwindet: Der Plankton-Gehalt der Meere hat in den vergangenen Jahrzehnten dramatisch abgenommen. Das könnte auch für den Menschen verheerende Folgen haben.
Quelle: stern.de – Wissenschaft & Gesundheit