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24. April 2017

Planck

Bergamoten – Verlockung und Verhängnis für Tabakschwärmer

Ein interdisziplinäres Team von Wissenschaftlern am Max-Planck-Institut für chemische Ökologie in Jena hat jetzt ein Gen im Wilden Tabak Nicotiana attenuata beschrieben, das der Pflanze bei der Lösung des Dilemmas hilft, wenn Bestäuber auch Fraßfeinde sind. Das Gen NaTPS38 steuert die Bildung von (E)-α-Bergamoten. Während der Nacht bilden die Blüten diesen Duft und sind so

Neue Studie stellt frühere Annahmen zum „Hiatus“ in der Oberflächenerwärmung in Frage

Viele Klimawissenschaftler machen den Ozean für die Verlangsamung in der Oberflächenerwärmung von 1998-2012 (“Hiatus”) verantwortlich, indem die Wärme von der Erdoberfläche in die Tiefe des Ozeans verbracht wird. In einer neuen Studie bezweifeln Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Meteorologie (MPI-M) diese Sichtweise: die Wärme könnte genauso gut von der Oberfläche in den Weltraum abgestrahlt werden, und

Zellkern-Architektur entsteht beim Erwachen des Genoms

Max-Planck Wissenschaftler enträtseln wann in der Entwicklung die 3D-Organisation des Genoms im Zellkern entsteht. Ihre Ergebnisse, publiziert in Cell, zeigen, dass das Genom seine richtige Form annimmt wenn die Transkription zum ersten Mal in der Zygote angeschaltet wird. Transkription per se ist für diesen Prozess aber nicht nötig. Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Das Vorgaukeln von Bewegung: warum wir seekrank werden

Die Bewegungs- oder auch Seekrankheit ist ein uraltes Phänomen, welches sich auch in hochmodernen virtuellen Realitäten bemerkbar macht. Dennoch ist bis heute relativ unklar, wodurch diese körperliche Reaktion ausgelöst wird. Suzanne Nooij und ihre KollegInnen vom Max-Planck-Institut für biologische Kybernetik fanden heraus, dass primär die Intensität der Bewegungsillusion ausschlaggebend ist: je intensiver das Gefühl der

Die Vererbung von Gensiegeln

Obwohl alle Zellen die gleichen Gene enthalten, sind je nach Zelltyp nur einige von ihnen aktiv – andere bleiben inaktiv. Gene winden sich als DNA-Faden um Histonproteine. Muss ein Gen inaktiv bleiben, werden seine Histone vom Enzym PRC2 markiert, vergleichbar mit einem Buch, das versiegelt wird und so nicht gelesen werden kann. Nach jeder Zellteilung

Struktur einer altertümlichen biologischen Uhr enthüllt

Ein Team aus deutschen und niederländischen Forschern hat unter der Leitung von Friedrich Förster und Albert Heck die Funktionsweise von einer der ältesten biologischen Uhren der Erdgeschichte in Cyanobakterien enthüllt. Cyanobakterien, auch ‚Blaualgen’ genannt, gehören zu den ältesten Organismen der Erde die durch Photosynthese Sauerstoff produzierten. Sie bilden damit die Basis für irdisches Leben. Mit

Wie viel Information kodieren neuronale Spikes?

Neuronen kommunizieren über kurze Spannungspulse, sogenannte „Spikes“. Aber wie die Neuronen diese Spikes nutzen, um Information zu übertragen, ist noch immer eine offene Frage. Neue Erkenntnisse aus dem Max-Planck-Institut für Hirnforschung (AG ‘Theorie neuronaler Dynamik’) zeigen, dass durch Analyse paarweise Korrelationen man der Beantwortung dieser Frage einen Schritt näher kommt. Quelle: Pressemitteilungen – idw –

„Seit Anbeginn der Zeit“ – DNA bestätigt einzigartige Bindung australischer Ureinwohner an ihr Land

Die DNA aus Haarproben der Ureinwohner Australiens zeigt ein ausgeprägtes geographisches Muster, das darauf hindeutet, dass die jeweiligen Bevölkerungsgruppen bis zu 50.000 Jahre lang in derselben Region siedelten. Die heute in Nature veröffentlichten Ergebnisse betonen damit die einzigartige Bindung der Ureinwohner Australiens zu ihrem Land und zeichnen erstmals eine detaillierte genetische Karte Australiens vor Ankunft

Wissenschaftler programmieren Haut- zu Hirnzellen um und erleichtern so die neurologische Forschung

Wissenschaftlern der Universität Münster und des Max-Planck-Instituts (MPI) für molekulare Biomedizin in Münster ist es gelungen, bestimmte Hirnzellen (Oligodendrozyten) aus Hautzellen herzustellen – und zwar erstmals auf besonders effiziente Weise. So ist es möglich, große Mengen der Zellen zu gewinnen, was für die Forschung von Bedeutung ist. Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Der Mythos vom unberührten Amazonaswald

Ureinwohner hinterließen Spuren im Regenwald indem sie Baumarten domestizierten Bäume, die von präkolumbianischen Völkern domestiziert wurden, spielen bis heute eine wichtige Rolle in den Wäldern des Amazonas-Beckens. Die Vorstellung, dass die ausgedehnten Regenwälder vor der Ankunft der Spanier in Südamerika unberührt von menschlichem Einfluss waren, hat damit einen Dämpfer erhalten. Das berichtet ein internationales Team,

Mit Künstlicher Intelligenz das Gehirn verstehen

Wie entsteht Bewusstsein? Die Antwort auf diese Frage, so vermuten Forscher, steckt in den Verbindungen zwischen den Nervenzellen. Leider ist jedoch kaum etwas über den Schaltplan des Gehirns bekannt. Dies liegt nicht zuletzt an einem Zeitproblem: Das Aufspüren von Verbindungen in gewonnenen Daten würde viele Menschenleben an Arbeitsstunden benötigen, da bisher kein Computer die Zellkontakte

„Sehhilfe“ für massenspektrometrische Bildgebung

Forscher am Max-Planck-Institut für chemische Ökologie in Jena haben ein massenspektrometrisches Verfahren weiterentwickelt, mit dem nun auch die Verteilung von Molekülen auf welligen, haarigen, bauchigen oder zerklüfteten Proben sichtbar gemacht werden kann. Die Quelle für das Laser-basierte Verfahren wurde speziell angefertigt, um den Höhenunterschieden unebener Proben gerecht zu werden. Mit Hilfe eines Entfernungs-Sensors wird ein

Promotion mit Interferenzen

Mit diesem Beitrag möchte ich mich vorerst von den Scilogs verabschieden und dabei meinen bisherigen Werdegang in der Astronomie zusammenfassen. Promotion in Heidelberg Begonnen hatte ich diesen Blog am Anfang meiner Promotionszeit am Max-Planck-Institut für Astronomie … Weiterlesen (Mehr in: BrainLogs)

Alte und artenreiche Wälder nehmen bei Klimaschwankungen stabiler Kohlendioxid auf

Wälder nehmen kontinuierlich Kohlendioxid (CO₂) auf, das wichtigste Treibhausgas der Atmosphäre. Bedingt durch Klimaschwankungen variiert diese Aufnahme allerdings von Jahr zu Jahr. Denn während manche Wälder recht konstant CO₂ umsetzen, reagieren andere eher wechselhaft und instabil gegenüber Klimaänderungen. Ein Forscherteam unter Leitung des Max-Planck-Instituts für Biogeochemie in Jena fand nun zwei wesentliche Faktoren, die hierbei

Auf dem Tiefsee-Holzweg: Ein versunkener Baumstamm als vielfältiger und dynamischer Lebensraum

Die Tiefsee ist ein gewaltiger, scheinbar lebensfeindlicher Ort, durchbrochen nur von vereinzelten Oasen des Lebens. Solche Oasen entstehen beispielsweise, wenn Holzstämme auf den Meeresboden sinken, so genannte wood falls, wo sie für begrenzte Zeit reichhaltiges Leben erlauben. Eine neue Untersuchung von Wissenschaftlern des Bremer Max-Planck-Instituts wirft einen genauen Blick auf die Bewohner solcher wood falls

Wasser- der heimliche Treiber des Kohlenstoffkreislaufs?

Aktuell nimmt die Landoberfläche etwa ein Viertel der anthropogenen Kohlendioxidemissionen aus der Atmosphäre wieder auf. Ob die Aufnahmefähigkeit dieser Kohlenstoffsenke erhalten bleibt und wie sie sich zukünftig weiterentwickeln wird, ist ungewiss. Wie sie reguliert wird, konnte nun eine Forschergruppe unter der Leitung des Max-Planck-Instituts für Biogeochemie näher beleuchten: Global gesehen werden jährliche Schwankungen der Kohlenstoffsenke

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