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23. Juli 2017

Planck

Lese-Rechtschreibstörung rechtzeitig erkennen: Grundlagen für zukünftigen Frühtest gelegt

Fünf Jahre gemeinsame Forschungsarbeit könnten ihn möglich machen: Einen Frühtest, der die weitverbreitete Lese-Rechtschreibstörung (LRS) rechtzeitig erkennt – und so rund fünf Prozent der Kinder einen langen Leidensweg ersparen könnte. Wissenschaftlern des Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften und des Fraunhofer-Instituts für Zelltherapie und Immunologie ist es gelungen, die Grundlagen für einen Test zu legen, der

Studie zur Regulation der Samenruhe bei Pflanzen / Wissenschaftler entschlüsseln Proteinfunktion

Die Samenruhe entscheidet darüber, ob Pflanzen sich erfolgreich vermehren. Ein internationales Team um Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Pflanzenzüchtungsforschung und der Universität Münster hat nun neue Erkenntnisse zur molekularen Steuerung. Unter anderem zeigen die Forscher, wie zwei Signalwege, die zur Samenruhe führen, miteinander verknüpft sind. Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Wimperntierchen und ihre bakteriellen Lebenspartner – Eine weltweite Partnerschaft

Wimperntierchen sind wie Menschen von einer Vielfalt an Bakterien besiedelt. Bei ihren symbiontischen Lebenspartnern haben manche der Wimperntierchen (Ciliaten) schon vor sehr langer Zeit ihre Wahl getroffen. Und die scheint sich bewährt zu haben. Das zeigen Untersuchungen von Bremer Max-Planck-Forschern und ihren Kollegen, die eine Gruppe dieser Einzeller und deren bakterielle Partner im Mittelmeer und

Idiopathische Lungenfibrose als Autoimmunerkrankung?

Eine aktuelle Studie im ‚American Journal of Respiratory and Critical Care Medicine’ zeigt, dass möglicherweise eine Autoimmunerkrankung ursächlich an bestimmten Formen der Lungenfibrose beteiligt sein könnte, deren Krankheitsursache bisher ungeklärt ist. Das berichten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler am Helmholtz Zentrum München, Partner im Deutschen Zentrum für Lungenforschung (DZL), gemeinsam mit Kollegen vom Klinikum der Ludwig-Maximilians-Universität München

Evolution eines bakteriellen Enzyms in Grünalgen

Ein neues Puzzlestück in der Evolution von Grünalgen haben Forscher der Ruhr-Universität Bochum mit Kollegen vom Max-Planck-Institut in Mülheim an der Ruhr entdeckt. Sie untersuchten das wasserstoffproduzierende Enzym einer stammesgeschichtlich alten Alge. Es hatte ganz andere Eigenschaften als vergleichbare Enzyme in moderneren Algen. Das Team um Vera Engelbrecht und Prof. Dr. Thomas Happe von der

Schimpansen belohnen Gefälligkeiten

Für uns Menschen ist es eine Selbstverständlichkeit: Wir belohnen andere als Zeichen unserer Dankbarkeit. Wissenschaftler der Max-Planck-Institute für evolutionäre Anthropologie und für Mathematik in den Naturwissenschaften in Leipzig haben nun ähnliche soziale Verhaltensweisen auch bei Schimpansen nachgewiesen. In einem Verhaltensexperiment belohnt ein Tier ein anderes mit Futter, wenn dieses ihm zuvor geholfen hat. Offenbar hat

Die mittleren und höheren Breiten der nördlichen Hemisphäre nehmen weiterhin Kohlendioxid auf

Die Landvegetation und die Ozeane absorbieren in den nördlichen Breiten ungefähr ein Viertel des anthropogen erzeugten Kohlendioxids. Um über die wissenschaftlichen Hintergründe dieser Kohlenstoffsenke, ihrer Stabilität und neuerer Entwicklungen zu diskutieren, trafen sich internationale Experten auf dem Gebiet des Kohlenstoffkreislaufs zu einem dreitägigen Symposium am Max-Planck-Institut für Biogeochemie in Jena. Das Symposium ehrte gleichzeitig Prof.

Geckos kommunizieren überraschend flexibel

Zum ersten Mal wurde bei einem Reptil gezeigt, dass es seine Rufe an sich ändernde Umweltbedingungen anpassen kann, wie man es von den komplexen Kommunikationssystemen von Vögeln und Säugetieren kennt. Wissenschaftler vom Max-Planck-Institut für Ornithologie in Seewiesen fanden beim Tokeh, einem nachtaktiven Gecko heraus, dass die Rufdauer in einer lauten Umgebung zunimmt. Die Lautstärke der

Gemeinsames genetisches Erbe von Sizilien bis Zypern

Die Mittelmeerküsten von Sizilien, über Süd-Italien bis zum südlichen Balkan sind Zeugen einer langen Reihe von Migrationsbewegungen und intensiven Austauschs. Ungeachtet dieser komplexen Geschichte und heutiger nationalen Grenzen teilen die Bewohner der südost-europäischen Mittelmeerküsten jedoch ein gemeinsames genetisches Erbe und die Bewohner mancher griechisch-sprachiger Inseln sind genetisch enger mit einigen Populationen Süditaliens verwandt als mit

Ferngesteuertes Verhalten: Licht aktiviert einzelne Nervenzellen im Gehirn

Erstmals ist es möglich, in einem Wirbeltier ein Verhalten durch das künstliche Aktivieren weniger Nervenzellen auszulösen. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Neurobiologie in Martinsried können einzelne Nervenzellen im Gehirn eines Zebrafischs identifizieren, die bestimmte Bewegungssignale auslösen können. Die neue Methode ermöglicht ein besseres Verständnis der zentralen Komponenten neuronaler Schaltkreise – eine Grundvoraussetzung zum Entschlüsseln des komplexen

Verbesserte Analysemethoden erleichtern Artenschutz

St Andrews (GB) / Leipzig. Kamerafallen kommen häufig in abgelegenen Gebieten zur Erforschung des Verhaltens von Wildtieren zum Einsatz. Wissenschaftler von der University of St. Andrews in Großbritannien, dem Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie in Leipzig und dem Deutschen Zentrum für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) Halle-Jena-Leipzig haben jetzt Analysemethoden so weiterentwickelt, dass die Daten künftig auch besser

Forscher entschlüsseln das soziale Netzwerk der Immunzellen

„Fresszellen sind wahre Quasselstrippen“ Facebook, Instagram, Twitter – eine gute Vernetzung und Kommunikation ist heutzutage wichtiger denn je. Auch das Immunsystems ist wie ein großes soziales Netzwerk aufgebaut. Dies zeigen Felix Meissner und sein Team der Forschungsgruppe „Experimentelle Systemimmunologie“ vom Max-Planck-Institut in Martinsried. Sie entschlüsseln durch Proteomanalysen alle Botschaften, die Immunzellen untereinander austauschen um Krankheiten

Zimmer mit Durchblick – wie Kulturunterschiede die Wahrnehmung von Raumgrößen beeinflussen

Kulturelle Unterschiede bei der räumlichen Wahrnehmung sind weitgehend unerforscht, wodurch häufig der Eindruck entsteht, dass räumliche kognitive Prozesse universell seien. Im Gegensatz zu dieser Auffassung zeigen Aurelie Saulton und ihre KollegInnen aus der Abteilung von Prof. Bülthoff am Max-Planck-Institut für biologische Kybernetik sehr wohl kulturelle Unterschiede auf, die bei der räumlichen Volumenwahrnehmung von computergenerierten Räumen

Bergamoten – Verlockung und Verhängnis für Tabakschwärmer

Ein interdisziplinäres Team von Wissenschaftlern am Max-Planck-Institut für chemische Ökologie in Jena hat jetzt ein Gen im Wilden Tabak Nicotiana attenuata beschrieben, das der Pflanze bei der Lösung des Dilemmas hilft, wenn Bestäuber auch Fraßfeinde sind. Das Gen NaTPS38 steuert die Bildung von (E)-α-Bergamoten. Während der Nacht bilden die Blüten diesen Duft und sind so

Neue Studie stellt frühere Annahmen zum „Hiatus“ in der Oberflächenerwärmung in Frage

Viele Klimawissenschaftler machen den Ozean für die Verlangsamung in der Oberflächenerwärmung von 1998-2012 (“Hiatus”) verantwortlich, indem die Wärme von der Erdoberfläche in die Tiefe des Ozeans verbracht wird. In einer neuen Studie bezweifeln Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Meteorologie (MPI-M) diese Sichtweise: die Wärme könnte genauso gut von der Oberfläche in den Weltraum abgestrahlt werden, und

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