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Der Philosoph Hans Blumenberg im Briefwechsel mit dem Literaturkritiker Marcel Reich-Ranicki

Goethes Lorbeerkranz? Das ist ja kolossal! Von den Ruhmesblättern des Dichterfürsten sollte doch eines für den Kritikerpapst abfallen.

Darf man Dichter verbessern? Sogar im Fall von Goethe? Der Philosoph Hans Blumenberg protestierte brieflich gegen einen Eingriff des Kritikers Marcel Reich-Ranicki.

Quelle: FAZ.de

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Donald Trump und Brexit: Was würde Immanuel Kant dazu sagen?

Kaum ein Philosoph hat unser modernes Denken so sehr beeinflusst wie Immanuel Kant. Posthum gibt er Antworten auf die Krisen unserer Zeit – und erklärt, warum wir sie überwinden werden.

Quelle: SPIEGEL ONLINE Wissenschaft

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"Die Physik verrät viel weniger über die Realität, als wir gemeinhin denken"

Der Philosoph Philip Goff ist davon überzeugt, dass Bewusstsein nicht nur auf Menschen und vielleicht noch Tiere begrenzt ist. Er hält es für einen allgegenwärtigen Teil der Realität.

(Mehr in: Technology Review)

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Philosophy of Mind – Im Kontakt mit der Wirklichkeit

Wenn der Kontext nicht eindeutig ist, vertrauen wir offenbar mehr auf unsere Fingerspitzen als auf unsere Augen. LMU-Philosophen untersuchen, was den Tastsinn besonders macht.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Markus Gabriel: Computer können nie menschliche Intelligenz nachbilden

Künstliche Intelligenz wird in ferner Zukunft die Weltherrschaft übernehmen – solche Szenarien verweist der Philosoph Prof. Dr. Markus Gabriel ins Reich der Utopie. In seinem neuen Buch „Der Sinn des Denkens“ argumentiert der Wissenschaftler von der Universität Bonn, dass sich das von Sinnesorganen geleitete und durch das Bewusstsein gesteuerte menschliche Denken nicht durch Algorithmen nachbilden lässt. Gefahren sieht Gabriel viel mehr im Glücksspieltrieb, der den Menschen anfällig für die „Casinos der Digitalisierung“ macht und denen er sich weitgehend unterwirft.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Predigten als Massenmedium des Mittelalters: Forschung zur Rezeption von Johannes Tauler

Als Prediger ist der um 1300 in Straßburg geborene Dominikaner Johannes Tauler ein Star seiner Zeit gewesen, dessen Werk nicht nur seine damaligen Zuhörer in seinen Bann zog, sondern später auch von Martin Luther rezipiert und im 19. Jahrhundert von Philosophen wie Hegel oder Schelling aufgegriffen wurde. Zu einem Neuverständnis der Wirkungsgeschichte der Predigten Taulers beitragen will eine neue rezeptionsorientierte Edition seiner Kirchenjahrespredigten (sermones de tempore), die von der Forschungsstelle für geistliche Literatur des Mittelalters an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt (KU) erstellt wird.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Was wir von Ameisen und Amöben über Koordination und Zusammenarbeit lernen können

Ameisen agieren ohne ein definiertes Oberhaupt, welches die Arbeitszuteilung vornimmt. Wie selbstverständlich übernehmen die einzelnen Ameisen die notwendigen Aufgaben ohne konkreten Arbeitsauftrag. Sie sind sogar in der Lage, komplex landwirtschaftlich tätig zu sein. Wissenschaftler in Melbourne sind der Ansicht, dass wir Menschen uns an der Arbeitsorganisation der Ameisen ein Beispiel nehmen können, um das Verkehrswesen zu entlasten und Fabrikabläufe zu optimieren. Auch auf die philosophische Frage nach der Organisation von Gesellschaften finden wir bei den Ameisen eine Antwort.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Künstliche Intelligenz: "Der Mensch muss der Maschine eigentlich vertrauen"

Intelligenten Maschinen gehört die Zukunft. Aber wie denken die eigentlich? Und müssen wir uns davor fürchten? Ein Gespräch mit der Technikphilosophin Catrin Misselhorn (Mehr in: ZEIT ONLINE: Alles digital)

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Alles nur simuliert?

Quantencomputer versprechen ungeahnte Rechenleistungen. Der Philosoph Nick Bostrom vermutet, dass wir damit virtuell Bewusstsein erschaffen könnten – und vielleicht sogar selbst schon in einer Cyberwelt leben.

(Mehr in: Technology Review)

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Die Klaviatur der „Atmosphärischen Führung” beherrschen

Zwischenmenschliche Atmosphären entstehen und wirken immer und überall, wenn Menschen aufeinandertreffen. Auch bei der Zusammenarbeit in Organisationen. Jedoch ist das Zwischenmenschliche in der Führung von Mitarbeitenden bisher zu wenig beachtet worden. Diese Lücke haben ein Wirtschaftswissenschaftler von der FernUniversität in Hagen und ein Philosoph von der Universität Osaka geschlossen und für Praktikerinnen und Praktiker ein Konzept für „Atmosphärisches Führen“ entwickelt. Führungskräfte, die die Klaviatur der ‚Atmosphärischen Führung‘ beherrschen, können ihre Mitarbeitenden dazu bewegen, gemeinsam ein Ziel verfolgen zu wollen – engagierter und produktiver als durch Anweisungen.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Alexander Gerst: Unser Laborant im All

Alexander Gersts Lebensphilosophie? Man kann alles machen, wenn man es nur will. Schon als Siebenjähriger wollte er ins All. Nun ist er der erste deutsche ISS-Kommandant. (Mehr in: ZEIT ONLINE: Mehr aus Forschung und Wissenschaft)

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Kommunikation: Tiere sind auch nur Menschen

In ihrem Buch „Die Sprachen der Tiere“ enthüllt die Philosophin Eva Meijer die vielfältige Kommunikation unter Hunden, Vögeln und Bienen – und plädiert für ein neues Rechtsverständnis der Tiere. (Mehr in: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft)

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Kommunismus: Kein Plan

Karl Marx war der Philosoph des Kommunismus, klar. Wie aber sollte seine ideale, vom Kapitalismus befreite Gesellschaft aussehen? Das ließ er weitgehend offen. (Mehr in: ZEIT ONLINE: Mehr aus Forschung und Wissenschaft)

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Welche Uhr geht richtig?

Einem Philosophen unter meinen Lesern und Leserinnen ist sofort ein Zirkel in der Argumentation meines letzten Artikels aufgefallen. Dort schreib ich, man könne Zeit durch vergleich mit einer gleichmäßigen, reproduzierbaren Schwingung messen. Doch woher können … Weiterlesen (Mehr in: KosmoLogs)

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Wie Menschen Vorurteile verdrängen

Warum Menschen sich ihrer Vorurteile oft nicht bewusst sind, hat die Bochumer Philosophin Dr. Beate Krickel mithilfe der Psychoanalyse hinterfragt. Ihre Ausführungen zeigen, wie Vorurteile im Unbewussten landen. In der Fachzeitschrift „Philosophical Psychology“ vom 15. Mai 2018 beschreibt die Forscherin vom Institut für Philosophie II der Ruhr-Universität Bochum ihre Theorie.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Was ist ökonomisch fair?

Heute habe ich mir ein kompliziertes Thema vorgenommen. Und ich möchte eher eine Frage stellen als eine Antwort geben. Überhaupt finde ich Fragen manchmal interessanter als Antwort, vor allem in der Philosophie. Mein Sohn hat … Weiterlesen (Mehr in: KosmoLogs)

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Karl Marx: Was hätte er zum Internet gesagt?

Das Netz hätte dem Philosophen gut in seine Theorie gepasst. Heute sollten Clickworker und Lieferando-Fahrradkuriere Marx lesen. (Mehr in: ZEIT ONLINE: Alles digital)

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Luxus als Verweigerung

Philosoph der Friedrich-Schiller-Universität Jena erhält diesjährigen Thüringer Forschungspreis
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Datenskandal: Nicht Facebook hat Trump zum Präsidenten gemacht

Ja, unsere Daten verraten uns. Aber die Erklärungen von Cambridge Analytica sind zu einfach. Der Philosoph Philipp Hübl über die Grenzen der Manipulierbarkeit (Mehr in: ZEIT ONLINE: Alles digital)

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SXSW-Konferenz: Aus Plato hätte unser Internet werden können

Nein, nicht der Philosoph. Plato war ein Computersystem aus den Sechzigern, damals schon mit Touchscreen, Chats und Onlinegames. Revolutionär, aber leider vergessen (Mehr in: ZEIT ONLINE: Alles digital)

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Warum der Chef immer Schuld ist

Ein Angestellter erhält für positive Konsequenzen seines Handelns deutlich mehr Lob als sein Boss. In einem Experiment von Bochumer und Kölner Forschern kam nun heraus, dass bei der Zuschreibung von Lob und Tadel – anders als bislang angenommen – scheinbar der soziale Status der handelnden Person entscheidend ist und nicht die Tatsache, wie viel Einfluss eine Person auf die Situation genommen hat. Die Ergebnisse beschreiben die Philosophen Prof. Dr. Albert Newen und Pascale Willemsen von der Ruhr-Universität Bochum gemeinsam mit Prof. Dr. Dr. Kai Kaspar von der Universität zu Köln in der Zeitschrift „Philosophical Psychology“.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Philosophin Susan Neiman: "Sehnsucht nach neuen Herren"

Der Osten ist empfänglicher für Rechtspopulismus? Zu kurz gedacht, sagt Susan Neiman. Ein Gespräch über die Sehnsucht nach Führung und Rassismus in allen Schichten (Mehr in: ZEIT ONLINE: Mehr aus Forschung und Wissenschaft)

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„Hirndaten müssen geschützt werden, bevor es zu spät ist“

Wissenschaftler und Philosophen machen im Fachmagazin Nature vier Vorschläge, um künftig Hirndaten vor massenhafter Auswertung und Manipulation zu schützen / Hintergrund sind entsprechende Vorhaben bei Unternehmen wie Google und Facebook / Universitätsklinikum Freiburg als einzige europäische Einrichtung vertreten
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Joseph Vogl: "Sonst ist man plötzlich sozial ungenießbar"

Gutes Benehmen, Höflichkeit, Anstand – was ist das eigentlich? Der Philosoph Joseph Vogl erklärt den Sinn von Manieren und warum es manchmal gut ist, sie abzulegen. (Mehr in: ZEIT ONLINE: Mehr aus Forschung und Wissenschaft)

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Philosophie: "Vergesst den freien Willen!"

Das Bewusstsein sagt uns, wer wir sind. Gleichzeitig ist es erschreckend einfach zu manipulieren. Werden wir je seine Bedeutung verstehen? Vier Forscher diskutierten. (Mehr in: ZEIT ONLINE: Mehr aus Forschung und Wissenschaft)

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Von der Fliege im Fliegenglas: Neue Einsichten zur Denk- und Arbeitsweise von Ludwig Wittgenstein

„Was ist dein Ziel in der Philosophie? – Der Fliege den Weg aus dem Fliegenglas zeigen.“ So heißt es in Wittgensteins Philosophischen Untersuchungen, §309. Wie er die Metapher genau verstanden haben wollte, wurde aus seinen publizierten Texten nicht in derselben Weise klar, wie dies nun anhand der Mitschriften der „Whewell’s Court Lectures“ (1938-1941) deutlich wird. Die Wittgenstein-Forscher Volker Munz und Bernhard Ritter haben die Vorlesungsmitschriften redigiert, mit Einleitungen und Verweisen auf publizierte Schriften versehen und zeitlich eingeordnet. Nun ist das Buch dazu erschienen, das viel Erhellendes zu Wittgensteins Denken bereithält.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Ein Quantenlineal für Biomoleküle

PhysikerInnen messen physikalische Eigenschaften von Vitaminen

In der Quantenphysik breiten sich unbeobachtete Teilchen wie ausgedehnte Wellen im Raum aus. Dieses Phänomen ist philosophisch spannend und von technologischer Relevanz: Ein Forschungsteam der Universität Wien um Markus Arndt konnte an einer Reihe von Vitaminen zeigen, dass die Kombination von experimenteller Quanteninterferometrie und Quantenchemie erlaubt, Informationen über die optischen und elektronischen Eigenschaften von Biomolekülen zu gewinnen – mittels eines „Quantenlineals“. Die Ergebnisse wurden im renommierten Journal „Angewandte Chemie International Edition“ publiziert.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Künstliche Intelligenz: Auch Roboter können verrückt werden

Vielleicht kommen Roboter mal zu dem Schluss, der Mensch erzeugt zu viel Leid – ein Gedanke, der Philosophen nicht fremd ist. Müssten sie uns dann abschaffen? (Mehr in: ZEIT ONLINE: Alles digital)

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Wissenschaftsphilosophie: "Wissen hält nicht länger als Fisch"

Kaffee entwässert? Erwachsenen wachsen keine Hirnzellen? Von wegen! Jede Erkenntnis gilt nur so lange, bis die Forschung sich selbst überholt: 25 Beispiele aus 25 Jahren. (Mehr in: ZEIT ONLINE: Mehr aus Forschung und Wissenschaft)

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Friedrich Alexander Freiherr von Humboldt – „Philosoph der Erde“

„Auf das Zusammenwirken der Kräfte, den Einfluss der unbelebten Schöpfung auf die belebte Thier- und Pflanzenwelt, auf diese Harmonie sollen stets meine Augen gerichtet sein.“ Alexander von Humboldt (1799) Friedrich Alexander Freiherr von Humboldt (1769-1859) … Weiterlesen (Mehr in: KosmoLogs)

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Die Entdeckung der Leere

Da, wo nichts ist, herrscht die Leere. Für die griechischen Philosophen und den ihnen nachfolgenden abendländischen Denkern war dieses Nichts ein rechter Graus. Unheimlich und irgendwie auch unvorstellbar. Aristoteles brachte es auf eine eingängige Formel, … Weiterlesen (Mehr in: KosmoLogs)

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Philosophy & Predictive Processing – Open-Access-Sammlung zu Geist, Gehirn und Bewusstsein

MIND Group führt Pionierarbeit in der autonomen Publikation wissenschaftlicher Texte fort – 28 Autorinnen und Autoren tragen zu der Textsammlung Philosophy & Predictive Processing bei
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Als Europa sich von den Arabern abwandte

In der Renaissance begannen die Europäer, die arabischen Wurzeln ihrer Kultur zu verdrängen: Damit befasst sich das neue Buch des Würzburger Philosophie-Professors Dag Nikolaus Hasse.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Häufig zu beobachten: Das Eigene überhöhen, das Andere abwerten

FRANKFURT. Ethnologen und Soziologen befassen sich seit dem 19. Jahrhundert mit dem sozial und kulturell Fremden. Alls eine Art Zuwanderer auf Zeit versuchen sie sich mit einer anderen Lebensform vertraut zu machen und ihren Charakter zu begreifen. Zu welchen Einsichten gelangen sie dabei? Darüber und vor allem über ihre eigenen Erfahrungen sprach der Philosoph und Publizist Dr. Rolf Wiggershaus in der jüngsten Ausgabe des Wissenschaftsmagazins „Forschung Frankfurt“ (2/2016) mit fünf Frankfurter Professorinnen und Professoren: den Ethnologen Mamadou Diawara und Hans Peter Hahn, Karl-Heinz Kohl und der Ethnologin Susanne Schröter sowie der Soziologin Kira Kosnick.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Darwins Erben machen Fortschritte: Mit DNA-Barcodes zum Stammbaum des Lebens

Frankfurt am Main, den 12.12. 2016. Ein internationales Forscherteam hat eine neue Methode entwickelt, um den Stammbaum des Lebens zu rekonstruieren. Sie schlagen vor, ‚große Datensätze‘ zu nutzen und diese mit DNA-Barcodes, die eigentlich zur Identifikation von Arten entwickelt wurden, zu kombinieren. Im Fachmagazin „Philosophical Transactions of the Royal Society B“ stellte das Team, dem auch der Senckenberg-Wissenschaftler Dr. Steffen Pauls angehört, anhand der Insekten-Ordnung der Köcherfliegen den bisher größten Stammbaum vor, der auf dieser Basis erstellt wurde. Die neue Methode könnte die Grundlagen für ein besseres Verständnis evolutionärer Zusammenhänge und deren Darstellung legen.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft