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Onpage SEO – Ein Überblick

In eigener Sache

Onpage SEO – Ein Überblick

Der beste Online-Shop bringt nichts, wenn er im Internet nicht gefunden wird beziehungsweise nicht sichtbar ist. In unserem Online-Seminar "Onpage SEO: Ein Überblick" zeigen wir Ihnen neben SEO-Basics auch Optimierungsmöglichkeiten für Fortgeschrittene.

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Conversion-Optimierung – Usability und User Experience optimieren

In eigener Sache

Conversion-Optimierung – Usability und User Experience optimieren

Einen Webseitenbesucher mittels Conversion in einen Kunden umzuwandeln ist gar nicht so einfach. In unserem Online-Seminar "Conversion-Optimierung: Usability und User Experience optimieren" erfahren Sie, wie Sie den Nutzer zum gewünschten Verhalten bewegen.

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Stabile lokale Stromnetze durch Photovoltaik

Künftig müssen auch Photovoltaikanlagen stärker zur Stabilität im Stromnetz beitragen und Netzdienstleistungen übernehmen. Das betrifft beispielsweise den schnellen Ausgleich zwischen Angebot und Nachfrage. Bislang waren derartige Dienstleistungen überwiegend die Aufgabe der konventionellen Kraftwerke. Das neue BINE-Projektinfo „Photovoltaik wird netzdienlich“ (13/2018) stellt ein Konzept zur Optimierung eines PV-Hybridkraftwerks mit integriertem Batteriespeicher und einer speziellen Steuerung vor.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Neue Rekorde bei Perowskit-Silizium-Tandemsolarzellen durch verbesserten Lichteinfang

Durch mikrostrukturierte Schichten konnte ein HZB-Team den Wirkungsgrad von Perowskit-Silizium-Tandemsolarzellen auf aktuell 25,5 Prozent steigern, dem höchsten Wert, der bis jetzt publiziert werden konnte. Gleichzeitig gelang es mit Hilfe von rechnerischen Simulationen, die Lichtumwandlung in verschiedenen Zelldesigns zu untersuchen. Diese Modellierungen ermöglichen die Optimierung des Lichtmanagements sowie detaillierte Ertragsanalysen. Die Studie wurde nun in Energy & Environmental Science publiziert.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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FAU-Forscher erreichen bislang höchste zertifizierte Effizienz organischer Solarzellen

Materialwissenschaftler der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) berichten einen neuen Rekord bei der Leistungsfähigkeit organischer, nicht-fullerenbasierter Einfachstapel-Solarzellen. Durch aufwändige Optimierungen erreichten sie eine zertifizierte Energieeffizienz von 12,25 Prozent auf einer Fläche von einem Quadratzentimeter. Diese standardisierte Fläche bildet die Vorstufe zur Prototypenherstellung. Die gemeinsam mit Partnern der South China University of Technology (SCUT) erzielten Ergebnisse wurden im renommierten Fachjournal „Nature Energy” veröffentlicht*.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Erste Einschätzung zu IBM Domino / Notes 10

Collaboration-Software

Erste Einschätzung zu IBM Domino / Notes 10

IBM und HCL starten die neue Version 10 von Domino und Notes. Die Aktualisierung der Collaboration-Software umfasst zahlreiche Optimierungen im Bereich des Domino-Servers sowie eine moderne Optik für die Clients.

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Microsoft stampft Datenträgerbereinigung ein

Windows 10

Microsoft stampft Datenträgerbereinigung ein

Microsoft entfernt die altbekannte Datenträgerbereinigung aus Windows 10. Künftig soll die Funktionalität von der Speicheroptimierung (Storage Sense) übernommen werden.

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Moderne Datenbrillen erobern die Industrie

VR-/AR-Brillen

Moderne Datenbrillen erobern die Industrie

Mehr und mehr Branchen entdecken virtuelle Welten für sich. Im Zuge der Digitalisierung helfen Datenbrillen mit AR- und VR-Technologie bei der Prozessoptimierung.

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Microsoft erweitert Speicheroptimierung für Windows 10

Storage Sense

Microsoft erweitert Speicheroptimierung für Windows 10

Microsoft hat die Storage-Sense-Funktion zur Speicheroptimierung in Windows 10 erweitert. Aktuell nicht benötigte Inhalte verschiebt das Tool künftig in die Cloud, um lokalen Speicherplatz freizugeben.

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So geht Conversion-Optimierung

In eigener Sache

So geht Conversion-Optimierung

Die Umwandlung der Besucher einer Website in Kunden oder zumindest Interessenten ist für den wirtschaftlichen Erfolg eines Webshops ausschlaggebend. Wir zeigen, wie Händler ihre Conversion optimieren können.

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Verborgene Potenziale der Cloud-Migration

Digitale Transformation

Verborgene Potenziale der Cloud-Migration

Der Weg in die Cloud öffnet Innovations-Chancen wie die Optimierung etablierter Prozesse. Für die Cloud-Integration eignet sich, statt einer umfassenden Migration, auch eine Hybrid-Architektur.

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Fusionsanlage Wendelstein 7-X erreicht Weltrekord

Stellarator-Rekord für Fusionsprodukt / Erste Bestätigung der Optimierung

Höhere Temperaturen und Dichten des Plasmas, längere Pulse und den weltweiten Stellarator-Rekord für das Fusionsprodukt hat Wendelstein 7-X in der zurückliegenden Experimentierrunde erreicht. Zudem fand man erste Bestätigungen für das Wendelstein 7-X zugrundeliegende Optimierungskonzept. Wendelstein 7-X im Max-Planck-Institut für Plasmaphysik (IPP) in Greifswald, die weltweit größte Fusionsanlage vom Typ Stellarator, soll die Kraftwerkseignung dieses Bautyps untersuchen.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Sicher ist sicher? Wirtschaftliche Optimierung kann zum Risiko für Kippelemente im Erdsystem werden

# Zwar kann das Konzept wirtschaftlicher Optimierung die Kosten etwa für die Reduzierung von Treibhausgasen wirkungsvoll senken…
# … der profitmaximierende Ansatz allein reicht aber nicht aus, um das Kippen wichtiger Elemente im Erdsystem auf jeden Fall zu vermeiden.
# Wissenschaftler haben in einem mathematischen Experiment drei große Konzepte der Umweltpolitik verglichen.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Ernst-Zander-Preis: Gewinne in der Energiewirtschaft und einheitliche Finanzberichte

Für ihre Promotionen in der Wirtschaftswissenschaft haben Dr. Nadine Guba und Dr. Omar Barekzai den Ernst-Zander-Preis 2018 erhalten. Sie nahmen die Auszeichnung am 4. Mai 2018 an der Ruhr-Universität Bochum (RUB) entgegen. Guba promovierte zu Optimierungspotenzialen in der Energiewirtschaft am RUB-Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Unternehmensforschung und Rechnungswesen, den Prof. Dr. Brigitte Werners leitet. Barekzai fertigte seine Doktorarbeit über die Wechselwirkungen von Kapitalmarkt, Unternehmensfinanzierung und Finanzberichterstattung am Bochumer Lehrstuhl für Internationale Unternehmensrechnung unter Leitung von Prof. Dr. Bernhard Pellens an.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Solarenergie: Defekte in Kesterit-Halbleitern mit Neutronen untersucht

Ein Forschungsteam am HZB hat die verschiedenen Defekt-Typen in Kesterit-Halbleitern erstmals genau charakterisiert. Dies gelang ihnen mit Hilfe von Neutronenstreuung am BER II und am Oak Ridge National Laboratory, USA. Die Ergebnisse zeigen Möglichkeiten zur gezielten Optimierung von Kesterit-Solarzellen auf.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Facebook präsentiert neue Lösungen für KMUler

Werbe-Angebote

Facebook präsentiert neue Lösungen für KMUler

Facebook präsentiert eine Reihe neuer Werbe-Lösungen, die sich vor allem an kleine Unternehmen richten. Dazu gehören etwa die dynamische Sprachoptimierung, internationale Lookalike Audiences und Multi-City Targeting.

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Intel verspricht 40 Prozent mehr Leistung

Achte Prozessorgeneration

Intel verspricht 40 Prozent mehr Leistung

Intel hat die achte Auflage seiner Core-Prozessoren vorgestellt. Dank zusätzlicher Rechenkerne und anderen Optimierungen sollen die Chips rund 40 Prozent mehr Leistung bieten.

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Smart automatisieren mit IoT, KI und Robotik

Optimierung der Wertschöpfungskette

Smart automatisieren mit IoT, KI und Robotik

Die Automatisierung hat den Mittelstand erreicht. Das ist auch dringend notwendig, da durch den demographischen Wandel immer weniger Arbeitskräfte zur Verfügung stehen.

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Firefox 55 kommt mit Leistungsschub

Schneller Surfen

Firefox 55 kommt mit Leistungsschub

Mozillas Firefox-Browser erhält in der neuen Version 55 zahlreiche Optimierungen, die zu einer Leistungssteigerung der Software beitragen. Außerdem dürfen sich Windows-10-Anwender über eine effizientere Videowiedergabe freuen.

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Tesla/Uber machen Verluste – so ein Witz!

content Bei IBM hatte ich einmal eine TOP-Abteilung gegründet. TOP steht natürlich für „Technologie der Optimierung“. Wir optimierten Standortverteilungen, Arbeitsreihenfolgen, Flugpläne, Tabakmischungen – bunt durcheinander. Das hatte inhaltlich viel mit dem zu tun, was heute angestrebt … Weiterlesen (Mehr in: BrainLogs)

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Digital denken, effizient handeln mit BI-Strategie

Business Intelligence

Digital denken, effizient handeln mit BI-Strategie

Datengetriebene Unternehmen brauchen eine ganzheitliche Digitalstrategie. Nur so lässt sich die Digitalisierung zur Optimierung von Betriebsabläufen profitabel umsetzen.

(Mehr in: COM! – Das Computer Magazin)

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Ernst Zander-Preis 2017: Wirtschaftliche Energie und schnelle Krankenwagen

Zwei Wirtschaftswissenschaftlerinnen der Ruhr-Universität Bochum (RUB) sind am 12. Mai 2017 mit dem Ernst-Zander-Preis ausgezeichnet worden: Dr. Katrin Schulz hat sich in ihrer Dissertation mit der Wirtschaftlichkeit der Stromerzeugung beschäftigt, Dr. Lara Wiesche mit der Optimierung von Standorten für Rettungswagen. Beide haben ihre Arbeiten am Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Unternehmensforschung und Rechnungswesen von Prof. Dr. Brigitte Werners angefertigt.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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DynApp verbindet die Planung von persönlichen Terminen mit individueller Routenplanung

Optimierung der eigenen Mobilität: Wissenschaftler der Hochschule Karlsruhe entwickeln eine App für Mobilgeräte, die den Nutzer in seinem Tagesprogramm optimal durch den öffentlichen Verkehr begleitet
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Mut zur Verschwendung

Die Digitalisierung krempelt nicht nur die Arbeitswelt um. Sie soll die ganze Welt effizienter machen. Aber der Fetisch der Optimierung frisst unsere Fähigkeit, Probleme zu lösen.

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Unternehmen modernisieren ihre IT-Netzwerke

Network Barometer Report 2016

Unternehmen modernisieren ihre IT-Netzwerke

Dem aktuellen Network Barometer Report von Dimension Data zufolge sind 42 Prozent der untersuchten Unternehmensnetzwerke weltweit noch immer veraltet, jedoch investieren Unternehmen erstmals seit fünf Jahren wieder stärker in die Optimierung ihrer Netzwerke.

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13 APM-Anbieter im Test

Application Performance Management

13 APM-Anbieter im Test

Langsame Apps sind Anwendern ein Gräuel. Aber Performance-Optimierung ist ein schwieriges Geschäft. Flaschenhälse lauern überall. Forrester hat 13 Anbieter auf den Prüfstand gestellt.

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Google bestätigt Penguin 4.0

Echtzeitoptimierung

Google bestätigt Penguin 4.0

Nun hat es Google endlich bestätigt: Das lange angekündigte Update auf Penguin 4.0 ist da und wird wie das Panda-Update in den Core-Algorithmus integriert.

(Mehr in: COM! – Das Computer Magazin)

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Böse neue intelligente Welt – führt künstliche Intelligenz zu mehr Krieg und der Erosion der Menschenrechte?

Maschinelles Lernen hat mit lernen gar nichts zu tun. Man sollte von diesem Begriff überhaupt ganz abkommen und es das nennen, was es ist: Statistische Parameteroptimierung. Das meinte Noel Sharkey, einer der Teilnehmer der Podiumsdiskussion … Weiterlesen (Mehr in: BrainLogs)

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Wie Selbstoptimierung die Motivation zerstört – und wie man sie zurückgewinnt

Michaela Brohm

Michaela Brohm Blog Selbstoptimierung

Diese wunderbare Botschaft: Erfolg ist simpel, planbar und messbar. Sich Ziele setzen und permanent selbst evaluieren! Am besten mit Trackern auf dem Smartphone oder am Handgelenk. To-Do-Tracker, Abnehm-Tracker, Essens-, Trink- und Sport-Tracker. Und jeden Abend einfach klicken, ob wir unsere Tagesziele auch wirklich erreicht haben. Das motiviert, so die gängige Hypothese, die recht unempirisch daher kommt. Vielmehr scheint es motivationstheoretisch umgekehrt plausibel: Motivation wird durch Tracking eher zerstört – zumindest gilt dieses wohl für intrinsisch motivierte Handlungen.

Motivationsforscher unterscheiden oft zwischen intrinsischer und extrinsischer Motivation. Als „intrinsisch“ wird eine Motivation bezeichnet, wenn die mit ihr verknüpfte Handlung um „ihrer selbst willen ausgeführt wird und nicht wegen (antizipierter) positiver Konsequenzen (Verstärkung). Letzteres bezeichnen wir als extrinsische Motivation“ (Rudolph 2014).

Intrinsische Motivation geht mit der Freude am jeweiligen Tun, mit Interesse an der Sache einher, sie bedarf also keinerlei „intrapsychischer Anstöße, Versprechungen oder Drohungen“ (Deci/Ryan 1993, S. 225), sie ist demnach „autotelisch“ (Csikzentmihaly 1975) und beinhaltet „Neugier, Exploration, Spontaneität und Interesse an den unmittelbaren Gegebenheiten der Umwelt. Evident wird sie im Bestreben, eine Sache voll und ganz zu beherrschen (White 1959) oder im Assimilationsprozess (vgl. Piaget 1971)“ (Deci/Ryan, 1993, S. 225). Eine Sache voll und ganz zu beherrschen – es geht demnach bei der intrinsischen Motivation primär um das Gefühl der Wirksamkeit. Die Wirksamkeit (Kompetenzerleben) ist neben der Autonomie und der sozialen Zugehörigkeit nach Deci/Ryan (1993) einer der stärksten Handlungsenergien.

Ein intrinsisch motiviertes Verhalten wird daher auch nicht mit instrumenteller Absicht durchgeführt „um eine von der Handlung separierte Konsequenz zu erlangen“ (ebd.) – letzteres gilt aber für extrinsisch motivierte Handlungen: Man tut etwas mit einem Grund, der außerhalb des eigenen Selbst liegt (Belohnung, Anerkennung, Abwendung von Nachteilen usw.).

Ich habe eine Zeit lang leidenschaftlich Cello gespielt. Hin und wieder hatte ich keine Lust zu üben und kam so auf die glorreiche Idee, einen Musiktracker zu nutzen, mit dem ich Übezeiten für Tonleitern und einzelne Stücke festhalten konnte – die Bedienung der Start- und Stoptasten durchbrach immer wieder den Übefluss (Flow-Unterbrechung). Es ergaben sich genaue Übeprofile und ich war glücklich über die farbigen Balken auf dem Handy (Belohnung). Und übte ich mal nicht, mahnte mich dieser kleine Haken an der APP: Los jetzt! (externale Kontrolle).

Und, oh Wunder: Es funktionierte, die Motivation stieg – zunächst. Die Übezeiten wurden immer wichtiger: Gestern fast 50 Minuten – gut! Heute über eine Stunde – sehr gut! Nach einigen Wochen jedoch, hatte ich immer weniger Lust, bis ich schließlich ganz aufhörte („Keine Zeit!“ „Zu viel zu tun!“).

Heute habe ich eine Ahnung davon, was passiert ist: Ich hatte meine intrinsische Motivation systematisch zerstört. Meiner Kenntnis nach gibt es zwar noch keine einzige Studie über die Effekte des Trackings auf die intrinsische Motivation, aber die Grundlagenforschung in diesem Bereich ist aufschlussreich und lässt uns plausibel annehmen, dass deren Ergebnisse in unserem Kontext brauchbar sind. „Intrinsisch motivierte Handlungen“ so Deci/Ryan, „ repräsentieren den Prototyp selbstbestimmten Verhaltens. Das Individuum fühlt sich frei in der Auswahl und Durchführung seines Tuns. Das Handeln stimmt mit der Auffassung von sich selbst überein. Die intrinsische Motivation erklärt, warum Personen frei von äußerem Druck und inneren Zwängen nach einer Tätigkeit streben, in der sie engagiert tun können, was sie interessiert“ (ebd., 1993, S. 226).

Nun ist es aber so, dass die intrinsische Motivation abnimmt, wenn der Person extrinsische Belohnungen für das geliebte Verhalten verabreicht werden. Geld, Auszeichnungen, materielle Geschenke usw. wirken kontraproduktiv: In zahlreichen Studien wurde nachgewiesen, dass die Versuchspersonen nachdem sie regelmäßig für ein Verhalten belohnt wurden, welches sie zuvor gerne und häufig gezeigt hatten, dieses Verhalten nach der Belohnungsphase viel seltener zeigen als zuvor („Korrumpierungseffekt“). Berühmt wurde eine Studie an Kindern, die zuvor gerne malten. Als man sie aber für jedes Bild mit Geld belohnte stellte sich nach dem Versuch heraus, dass ihre Lust zu malen stark nachgelassen hatte.

Deci und Ryan (vgl. ebd.) erklären den Korrumpierungseffekt dadurch, dass die extrinsische Belohnung das Gefühl der Selbstbestimmung unterminiere und sich die Person somit kontrolliert fühle. Und Kontrolle wiederum nimmt der Person das für die Motivation so wichtige Gefühl der Selbstbestimmung, der Autonomie also. Menschen haben ein starkes Bedürfnis nach Freiheit – diese ist Grundbedingung der intrinsischen Motivation und je stärker die Freiheit eingeschränkt wird, desto geringer die Motivation.

Dieses gilt aber nur dann, wenn die kontrollierenden Maßnahmen (das Tracking in unserm Fall) von der Person selbst auch wirklich als Druck, als externe Kontrolle, erlebt werden. Rückmeldungen hingegen, die als selbstständigkeitfördernd oder die Wahlfreiheit fördernd erlebt werden, zeigen diese Korrumpierungseffekte nicht oder in geringerem Maße. Zu den Zerstörern zählen insbesondere materielle Belohnungen, Bewertungen (insbes. negative Bewertungen), aufgezwungene Ziele und besonders Auszeichnungen, da sie als eher kontrollierend wahrgenommen werden (Deci/Ryan S. 230). Ist die Belohnung hingegen unerwartet und unregelmäßig, stellen sich auch keine negativen Effekte ein, da man ja nicht um der Belohnung willen gehandelt hat – aber welche APP kann das schon, uns spontan mit Lob überraschen?

Das Angebot von Wahlmöglichkeiten und die Äußerung anerkennender Gefühle (positives Feedback) steigern hingegen die intrinsische Motivation eher, da sie als autonomiefördernd erlebt werden.

Was bedeutet das für unsere trackingbasierten Selbstoptimierung? Also zunächst: Tun wir etwas nicht gerne, ist es also nicht intrinsisch motiviert, schaden Tracker wohl nicht. Tendenziell können sie sogar eher das eigene Verhalten tatsächlich aufrechterhalten oder sogar vorübergehend steigern. Wer ungern seinen Schreibtischstapel abarbeitet findet beim tracken einzelner Arbeitsvorgänge vielleicht Unterstützung.

Mögen wir aber eine Tätigkeit wirklich sehr, lieben wir es tatsächlich zu arbeiten, zu joggen, zu musizieren, Akten zu bearbeiten oder sonstwas, spricht vieles dafür, dass die Sache gefährlich werden könnte, denn das Tracken kann von uns als extrinsische Selbstbelohnung interpretiert werden, die uns durch den Druck, den die Apps aufbauen dazu bringt, nicht mehr das eigentliche Tun zu lieben, sondern uns auf die extrinsischen Belohnungen (Sternchen, Pfeile, Herzchen, statistische Erledigungswerte, geschlossene Kreise usw.) zu fixieren. Und das wäre das Ende des autotelischen Handelns und das Ende des Interesses und der Freude daran.

Plausibilitätsannahmen folgend können wir also festhalten, dass Sport-Watches oder ähnliches gut sind für denjenigen, der NICHT gerne rennt, rudert oder schwimmt. Aber für leidenschaftliche Sportler sind sie ab dem Moment eine Gefahr, ab dem sie als selbstbelohnendes Kontrollinstrumente empfunden werden. („Oh je, der Bewegungskreis ist heute noch nicht geschlossen, und gestanden habe ich auch nicht genug“). Und das Ding fliegt nach einigen Monaten samt unserer Restmotivation in die Ecke. Das Gleiche gilt für alle anderen Tracker wohl auch: Auch wenn dringend empirische Forschung in diesem Bereich notwendig ist, so können wir doch aus  heutigem Kenntnisstand ganz klar ableiten: Selbst das zarteste Pflänzchen intrinsischer Motivation nimmt Schaden, wenn wir daran ziehen. Selbstoptimierungsinstrumente sollten keinesfalls bei Tätigkeiten eingesetzt werden, die wir mögen, die wir lieben, für die wir brennen. 

Irgendwann hatte ich kaum noch Lust zum Celloüben. Ich habe dann damit aufgehört, mein Cellospiel zu vermessen. Vollkommen damit aufgehört. Irgendwann spiele ich heute einfach los. Einfach so. Und ganz allmählich kommt meine Lust am Üben zurück und ich liebe es wieder zunehmend, um der Entwicklungsgefühle und der Klänge selbst willen. Als der große Cellist Pablo Casals im Alter von 93 Jahren gefragt wurde, warum er noch immer drei Stunden am Tag Cello übe, antwortete er schlicht: „I’m beginning to notice some improvement.“ – was für eine Fokussierung auf Wirksamkeit!

Wie schön es ist, ohne Tracker am Arm einfach frei in Sonne und Wind durch die Felder zu laufen und ohne To-Do-Tracker einfach so selbstbestimmt und im Rausch zu arbeiten, das wissen wir noch aus einer anderen Zeit. Es geht darum, uns Zonen der puren Freude zu erhalten und sie vor übergriffigen Selbstoptimierungszwängen standhaft zu verteidigen. Zumindest bei Tätigkeiten, die uns wirklich Freude bereiten. Zumindest das.

Foto: © tashatuvango/Shotshop.com

Literatur

Csikzentmihaly, M.: Beyond boredom and anxiety. San Francisco 1975

Deci, E. /Ryan R.: Die Selbstbestimmungstheorie der Motivation und ihre Bedeutung für die Pädagogik. In: Z.f.Päd, 39. Jg. 1993, Nr. 2., S. 223-238.

Piaget, J.: Biology and knowledge. Chicago 1971.

Rudolph, U. (2014): Intrinsische Motivation. In: Wirtz, M. A. (Hrsg.): Dorsch – Lexikon der Psychologie. 16., vollst. überarb. Auflage. Bern: Hans Huber.

White, R. W.: Motivation reconsidered: The concept of competence. Psychological Review 66 (1959), S. 297-333.

weitere Literatur und Vorträge zu Thema

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Firewalls für die Netzwerk-Optimierung

Schutz und Produktivität

Firewalls für die Netzwerk-Optimierung

Next-Gen-Firewalls erhöhen nicht nur die Sicherheit, sondern auch die Netzwerkeffizienz. Damit tragen sie zur Steigerung der Produktivität bei und helfen, Kosten einzusparen.

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Dünnschicht-Solarzellen: Wie Defekte in CIGSe-Zellen entstehen und verschwinden

Kupferanteil spielt entscheidende Rolle

Eine internationale Kollaboration aus deutschen, israelischen und britischen Teams hat die Abscheidung von einzelnen Chalkopyrit-Dünnschichten untersucht. An der Röntgenquelle BESSY II des Helmholtz-Zentrums Berlin konnten sie beobachten, wann sich während der Deposition bestimmte Defekte bilden und unter welchen Umständen sie ausheilen. Die Ergebnisse geben Hinweise für die Optimierung der Herstellungsprozesse und sind nun in „Energy & Environmental Science“ publiziert.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Fraunhofer-Innovationscluster Bioenergy: Positives Fazit zum Abschluss

Am 31. Dezember 2015 endete der Fraunhofer-Innovationscluster Bioenergy. Vier Jahre haben die Beteiligten aus Forschung und Wirtschaft unter der Leitung von Fraunhofer UMSICHT an der Optimierung der stofflichen und energetischen Nutzung von Biomasse gearbeitet. Entstanden sind vielversprechende Technologien sowie aussichtsreiche Konzepte.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Plusenergie in Siedlungen erfolgreich umsetzen

Die Zukunft gehört Gebäuden, die in der Jahresbilanz mehr Energie erzeugen als sie verbrauchen. Dieses Konzept heißt Plusenergie-Bauweise. Eine im bayrischen Landshut neu errichtete Wohnsiedlung wurde nach diesem Standard gebaut und anschließend wissenschaftlich begleitet. Das BINE-Projektinfo „Plusenergie-Konzept in Siedlungen getestet“ (01/2016) stellt erste Ergebnisse des Monitorings, der Bewohnerumfrage und der Betriebsoptimierung der Gebäudetechnik vor.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Biogas repowered – Umfassende Maßnahmen zur effizienteren Biogasgewinnung

Leipzig, 11. März 2016 – Die technische Entwicklung schreitet voran. Ein Repowering der Bestandsbiogasanlagen für die Energiewende ist notwendig. Das vom BMWi geförderte Projekt „Repowering – Maßnahmen zur Effizienzsteigerung für den vorhandenen Anlagenbestand“ hat auf Basis einer umfassenden Datenanlyse von über 1.800 Biogasanlagen die Möglichkeiten zur Optimierung und die Kosten eines Repowerings zusammengetragen.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Campus wird Forschungslabor für energetische Quartierssanierung

Bereits 10 Prozent Primärenergie an der TU Braunschweig eingespart

Der Campus der Technischen Universität Braunschweig wird zum Forschungslabor für die energetische Sanierung von Stadtquartieren. Ein umfangreiches Sanierungskonzept sowie weitere Maßnahmen zur Betriebsoptimierung und Verbesserung der Flächeneffizienz, aber auch zur individuellen Information und Motivation der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, sollen eine Einsparung 40 Prozent Primärenergie bis zum Jahr 2020 und einen CO2-neutralen Campus bis zum Jahr 2050 ermöglichen. Dafür arbeiten die TU Braunschweig, das Land Niedersachsen und ein lokaler Energieversorger im Rahmen des Projektes „EnEff Campus 2020“ zusammen.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft