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Bösartige Hirntumoren: Optimierung der Diagnostik durch moderne Bildgebungsverfahren

Ein Problem bei der Hirntumordiagnostik mittels Magnetresonanztomographie ist die Unterscheidung zwischen erneutem Tumorwachstum und gutartigen Veränderungen, oft in Folge einer vorausgegangenen Therapie. Dies kann die Beurteilung des Therapieansprechens erheblich beeinträchtigen. Eine weitere wichtige Fragestellung ist die Beurteilung der Prognose der Hirntumorpatienten anhand bildgebender Verfahren bereits bei Diagnosestellung. Forscher der Klinik für Neurologie der Uniklinik Köln haben nun zusammen mit dem Forschungszentrum Jülich im Rahmen eines von der Wilhelm Sander-Stiftung geförderten Forschungsprojektes exaktere Diagnosemöglichkeiten mittels moderner Bildgebungsmethoden untersucht.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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UDE/UK Essen: Überlistetes Immunsystem schützt vor Herzinfarkt und Schlaganfall

Strömt Blut aus einer Wunde, sorgen Blutplättchen dafür, dass es bald gerinnt. Sind sie allerdings zu aktiv, kann es zu Thrombose, Herzinfarkt und Schlaganfall kommen. Deshalb werden häufig blutverdünnende Mittel verschrieben, obwohl darunter die Gerinnungsleistung leidet. Einen neuen Ansatz haben nun Wissenschaftler der Klinik für Neurologie der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen in Kooperation mit Tübinger Kollegen gefunden. Sie konzentrieren sich dabei auf den Komplement-Rezeptor C3aR, der zum angeborenen Immunsystem gehört.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Neurologie: Schizophrenie, Depression, Autismus – alles das Gleiche?

In den Hirnen psychisch Kranker finden sich molekulare Fingerabdrücke ihrer Leiden. Mehr noch: Diese Gen-Signaturen ähneln sich bei Manisch-Depressiven und Schizophrenen. (Mehr in: ZEIT ONLINE: Mehr aus Forschung und Wissenschaft)

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Aktive Prothese verändert Hirnfunktionen von Schlaganfall-Patienten

Patienten, die nach einem Schlaganfall ihre Füße nicht mehr richtig heben und normal laufen können, kann eine aktive Prothese helfen. Sie verbessert jedoch nicht nur das Gangbild der Betroffenen, sondern bewirkt auch, dass sich deren Gehirn funktionell neu organisiert. Welche Veränderungen genau stattfinden, hat eine Arbeitsgruppe aus Ärzten und Wissenschaftlern von der Uniklinik für Neurologie und der Uniklinik für Stereotaktische Neurochirurgie der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, dem Leibniz-Institut für Neurobiologie und den Kliniken Schmieder Heidelberg unter Leitung von Prof. Dr. Ariel Schoenfeld untersucht. Die Studie ist im Fachmagazin Nature Scientific Reports erschienen.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Neurologie: Experte sieht Möglichkeit für Parkinson-Vorbeugung

Nicht heilen, sondern den Ausbruch der Krankheit verhindern: In der ZEIT berichtet ein Neurologe, wie ein Asthmamittel Menschen mit Parkinson-Risiko helfen kann. (Mehr in: ZEIT ONLINE: Mehr aus Forschung und Wissenschaft)

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Neurologie: Kann man Neugierde lernen?

Neugierde hilft dabei, sich der Umwelt anzupassen. Sie steht für Fortschritt und Intelligenz. Aber kann man Neugierde lernen? Und ist es sinnvoll, sie gar zu erzwingen? (Mehr in: ZEIT ONLINE: Mehr aus Forschung und Wissenschaft)

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Notfall Neurologie in der Notaufnahme

22. Juni 2017 – Die neurologische Notfallmedizin hat sich in den vergangenen Jahren zum drittwichtigsten Gebiet in den Krankenhausnotaufnahmen entwickelt – neben Chirurgie und Innerer Medizin. Dies zeigt eine aktuelle Umfrage der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN), die jetzt in der Zeitschrift „Der Nervenarzt“ online publiziert wurde.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Welt-Parkinson-Tag: Einladung zum Pressebriefing am 3. April in Berlin

Morbus Parkinson ist nach der Alzheimer-Demenz die zweithäufigste neurodegenerative Erkrankung. In Deutschland sind etwa 250.000 bis 280.000 Personen betroffen. Anlässlich des Welt-Parkinson-Tags am 11. April gibt die Deutsche Parkinson Gesellschaft (DPG), eine Schwerpunktgesellschaft der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN), einen Überblick über aktuelle Fortschritte in der Diagnostik und entscheidende Entwicklungen in der Therapie. Die Pressekonferenz mit führenden deutschen Parkinsonexperten findet im Vorfeld des Aktionstags am 3. April 2017 in Berlin statt.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Augenbewegungen halten Türen für selbstbestimmtes Leben offen

Eine aktuelle Studie der Klinik für Neurologie des Universitätsklinikums Carl Gustav Carus Dresden belegt, dass Patienten, die im fortgeschrittenen Stadium der Amyotrophen Lateralsklerose (ALS) unter dem Locked-in-Syndrom (LIS) leiden, ihre Lebensqualität erheblich besser einschätzen als ihre nächsten Angehörigen. Daraus folgern die Dresdner Wissenschaftler, dass sich Ärzte insbesondere bei Fragen zu lebenserhaltenden oder -ver­längernden Maßnahmen nicht uneingeschränkt auf den durch die Angehörigen geäußerten mutmaßlichen Willen der Betroffenen verlassen können.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Multiple Sklerose: Was können wir wirklich von Ocrelizumab erwarten?

Mit Ocrelizumab steht bald eine Therapieoption zur Verfügung, die das Fortschreiten der primär progredienten Multiplen Sklerose (MS) nachweislich verlangsamt. Die Substanz reduziert die Zahl der Läsionen im Gehirn und bremst die Krankheitsprogression, wie die jetzt veröffentlichten Ergebnisse der ORATORIO-Studie belegen. Die Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN) und das Krankheitsbezogene Kompetenznetz Multiple Sklerose (KKNMS) ordnen die Bedeutung der Ergebnisse ein.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Nervenkrankheit ALS: Mehr als nur ein Motor-Problem im Gehirn?

Neurologen und Neurowissenschaftlern vom Leibniz-Institut für Neurobiologie gelang
gemeinsam mit Kollegen der Universitätsklinik für Neurologie Magdeburg, des DZNE
Magdeburg sowie der Medizinischen Hochschule Hannover ein wichtiger Schritt in der
Erforschung von ALS. Mit einem neuen Analyseverfahren konnten sie zeigen, dass ALS
und frontotemporale Demenz eng verwandte Krankheitsbilder sind, auch wenn ALSPatienten nicht dement sind. Über ihre Untersuchungen berichten die
Neurowissenschaftler nun in der Fachzeitschrift „Scientific Reports“.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Erster Bluttest für Creutzfeldt-Jakob Erkrankung entwickelt

Forscher um den Ulmer Neurologie-Professor Markus Otto haben den ersten Bluttest entwickelt, mit dem sich die tödliche Creutzfeldt-Jakob Erkrankung diagnostizieren lässt. Diese Krankheit, die im Zuge der BSE-Epidemie Schlagzeilen machte, konnte bisher nur anhand von klinischen Symptomen, ergänzt durch bildgebende Verfahren, EEG-Befunde und eine Nervenwasser-Untersuchung festgestellt werden. Die Ebenbürtigkeit des Bluttests, der hirnspezifische Neurofilamante misst, wurde in einer vergleichenden Studie bestätigt. Weiterhin könnte das neue Verfahren die Diagnostik bei der Amyotrophen Lateralsklerose (ALS) verbessern.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Angriff aufs Gehirn: Zika-Virus und Neurologie

Der Zusammenhang zwischen der Infektion mit dem Zika-Virus und der neurologischen Erkrankung Guillain-Barré-Syndrom (GBS) gilt seit wenigen Tagen als sehr wahrscheinlich, wie eine aktuelle Studie im Wissenschaftsmagazin „The Lancet“ zeigt. „Diese Verbindung ist tatsächlich nicht überraschend“, kommentiert die Neurologin Prof. Uta Meyding-Lamadé von der Deutschen Gesellschaft für Neurologie. „Das Zika-Virus zählt wie das Dengue-Virus zu den Flaviviren. Und das Guillain-Barré-Syndrom als Folge des Dengue-Fiebers ist gut bekannt“, so die Ärztliche Direktorin am Krankenhaus Nordwest in Frankfurt am Main.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Sag mir wo die Mäuse sind…?

In Grundlagenforschung und vorklinischen Studien verschwinden offenbar regelmäßig Versuchstiere aus den Statistiken, und mit ihnen verschwinden belastbare Aussagen – eine Gefahr für die Reproduzierbarkeit und Glaubwürdigkeit wissenschaftlicher Studien. Zu diesem Schluss kommt das Team um Prof. Dr. Ulrich Dirnagl, Leiter der Abteilung für Experimentelle Neurologie an der Charité – Universitätsmedizin Berlin. Bei der Prüfung hunderter publizierter Versuche aus Krebs- und Schlaganfallforschung sind die Wissenschaftler auf mangelnde Transparenz und nachlässige Auswertung von Daten gestoßen. Es handelt sich dabei nicht um Einzelfälle, wie nun im Fachmagazin PLOS Biology* veröffentlicht ist.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Neurologie: Oliver Sacks ist tot

„Der Mann, der seine Frau mit einem Hut verwechselte“ war der Bestseller, der Oliver Sacks weltweit bekannt machte. Nun ist der Neurologe 82-jährig in New York gestorben. (Mehr in: ZEIT ONLINE: Mehr aus Forschung und Wissenschaft)

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Vom Gen zur Therapie: Studie zeigt Bedeutung von Kaliumkanälen bei frühkindlichen Epilepsien

Bestimmte Formen frühkindlicher Epilepsien werden durch bislang unbekannte Mutationen des Kalium‐Ionenkanal‐Gens KCNA2 ausgelöst – so das Ergebnis der aktuellen Nature Genetics‐Publikation einer europäischen Arbeitsgruppe unter Leitung von Wissenschaftlern aus Leipzig und Tübingen. Die entdeckten Veränderungen stören auf zwei Arten das elektrische Gleichgewicht im Gehirn der betroffenen Patienten: indem der Kaliumfluss entweder stark reduziert oder massiv erhöht ist. Die Ergebnisse der Studie machen jetzt Hoffnung auf neue Therapien, teilen die Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN), die Deutsche Gesellschaft für Epileptologie (DGfE) und die Gesellschaft für Neuropädiatrie (GNP) mit.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Fieberkrampf bei Kleinkindern – genetische Entdeckung ebnet Weg zu neuen Medikamenten

Gemeinsame Pressemitteilung der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN) und der Deutschen Gesellschaft für Epileptologie (DGfE)

Warum entwickeln zwei bis vier Prozent der Kleinkinder im Alter zwischen drei Monaten und fünf Jahren einen epileptischen Fieberkrampf? In einer am 2. November online erschienenen Publikation in Nature Genetics wird von einem internationalen Forscherteam unter Tübinger Leitung ein neuer Schlüssel zum Verständnis dieser Krankheit vorgestellt: Mutationen im Gen STX1B und die damit verbundene Fehlfunktion des Proteins Syntaxin-1B.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Dimethylfumarat bei Multipler Sklerose: Blutbild alle sechs bis acht Wochen kontrollieren

Vor wenigen Tagen ist eine Patientin mit Multipler Sklerose (MS) verstorben, die im Rahmen einer klinischen Studie mehrere Jahre lang ein Medikament mit dem Wirkstoff Dimethylfumarat eingenommen hatte. Die Ursache war eine Virusinfektion aufgrund des geschwächten Immunsystems als Folge der Behandlung. „Dieser bedauerliche Todesfall darf nicht dazu führen, dass Patienten nun das Medikament als Kurzschlussreaktion absetzen“, warnt Prof. Dr. med. Ralf Gold von der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN).
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Professor Ralf Gold wird zum Jahreswechsel Erster Vorsitzender der DGN

Auf der Neurowoche 2014 in München wurde Prof. Dr. med. Ralf Gold aus Bochum von den Mitgliedern der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN) zum neuen Ersten Vorsitzenden gewählt. Ralf Gold ist bereits seit vier Jahren in verschiedenen Positionen im Vorstand der DGN vertreten und wird ab Januar 2015 als „Stimme der Neurologie“ mehr als 7500 neurologisch tätige Mediziner in Deutschland repräsentieren. Er folgt Prof. Dr. med. Martin Grond aus Siegen, der zum Jahreswechsel automatisch in die Position des Zweiten Vorsitzenden wechselt.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Neue Nervenzellen nach Schlaganfall?

Mit der aus der Archäologie bekannten Radiokarbonmethode können Forscher erstmals das Alter von Nervenzellen exakt bestimmen. Sie gehen damit einer zentralen Frage der Neurologie nach: Erholt sich das Gehirn nach einem Schlaganfall?

Das menschliche Gehirn kann auch im Erwachsenenalter neue Nervenzellen bilden – mit dieser Meldung machte vor einigen Jahren die Neurowissenschaft Furore. Denn bis dahin galt eisern: Erwachsene Gehirne bilden keine neuen Nervenzellen mehr.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Mit dem Skalpell in ein normales Leben – Chirurgie bei Kindern mit Epilepsie

Pressemitteilung der Gesellschaft für Neuropädiatrie – die Neurologie im Kindes- und Jugendalter

Bei einigen Kindern mit schweren Epilepsien bedeutet ein hirnchirurgischer Eingriff den Beginn einer normalen Entwicklung und damit eines normalen Lebens. Denn die wiederkehrenden Anfälle sowie die epileptische Aktivität im Gehirn können sowohl dessen Entwicklung behindern als auch gravierende Einschränkungen im Alltag nach sich ziehen.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Studie: unklare Schlaganfälle oft durch Embolie verursacht – neue Optionen für Sekundärprävention

Gemeinsame Presseinformation der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN) und der Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft (DSG)

Bei jedem vierten ischämischen Schlaganfall bleibt die Ursache im Dunkeln – das sind allein in Europa und Nordamerika jährlich 300.000 Patienten. Eine internationale Arbeitsgruppe kommt zu dem Schluss, dass vielen dieser kryptogenen Schlaganfälle eine Embolie als Ursache zugrunde liegt und diese Patienten daher in einer eigenen Krankheitsgruppe zusammengefasst werden sollten.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Bei Schlaganfall rettet Schädelöffnung älteren Menschen das Leben

Der Preis jedoch ist hoch – ein Drittel bleibt pflegebedürftig

Gemeinsame Presseinformation der Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft (DSG), der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN) und der Deutschen Gesellschaft für Neurochirurgie (DGNC)
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Schlaganfall-Risiko: Fünf Tassen Kaffee pro Tag sind kein Problem

Die Angst, dass Kaffeegenuss das Risiko für einen Schlaganfall erhöhen könnte, scheint unbegründet. Im Gegenteil: Forscher haben sogar festgestellt, dass Menschen, die nicht mehr als fünf Tassen Kaffee pro Tag trinken, seltener einen Schlaganfall oder einen Herzinfarkt erleiden als diejenigen, die gar keinen Kaffee trinken. „Nach jahrzehntelanger Diskussion und Verunsicherung ist dies sicher eine gute Nachricht für unsere Patienten“, sagt Prof. Dr. med. Hans-Christoph Diener, Direktor der Klinik für Neurologie am Uniklinikum Essen und Pressesprecher der Deutschen Gesellschaft für Neurologie.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Fortgeschrittene Parkinson-Krankheit: Wirkstoffgabe über Dünndarm verbessert motorische Symptome

Gemeinsame Presseinformation der Deutschen Parkinson Gesellschaft (DPG) und der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN)

Die Infusion eines Arzneimittel-Gels in den Dünndarm stellt für Parkinson-Patienten im fortgeschrittenen Erkrankungsstadium eine Alternative zur oralen Therapie dar. Dies berichtet eine internationale Gruppe von Neurologen in der Februar-Ausgabe der Zeitschrift The Lancet Neurology.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Therapie der Migräne: Erwartungshaltung des Patienten so wichtig wie der Wirkstoff

Gemeinsame Presseinformation der Deutschen Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft (DMKG) und der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN)

Positive Informationen zu Arzneimitteln können die Wirksamkeit der Medikamente verstärken und sollten von Ärzten gezielt zum Nutzen ihrer Patienten eingesetzt werden. Dies fordern Experten der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN) und der Deutschen Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft (DMKG), bekräftigt durch eine aktuelle Studie mit einem Migränemittel von Wissenschaftlern der Harvard-Universität.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Studie liefert Daten: Opioid lindert Restless-Legs-Syndrom

Wenn die Standardarzneien beim Restless-Legs-Syndrom (RLS) nicht helfen, kann eine Opioid-haltige Wirkstoffkombination Linderung verschaffen. Dies zeigt die bislang größte doppelblinde Studie zum Nutzen von Opioiden bei RLS, die Professor Claudia Trenkwalder von der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN) vor kurzem mit ihren europäischen Kollegen in The Lancet Neurology veröffentlicht hat.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Schlaganfallprophylaxe und geringeres Blutungsrisiko mit Apixaban, Dabigatran oder Rivaroxaban

Gemeinsame Pressemitteilung der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN) und der Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft (DSG)

Apixaban, Dabigatran oder Rivaroxaban – alle drei neuen Antikoagulanzien reduzieren das Risiko intrakranieller Blutungen im Vergleich zu Warfarin bei Patienten mit Vorhofflimmern
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Studie: Pflanzliche Sterole beugen Alzheimer vor

Dass sich Inhaltsstoffe aus Obst und Gemüse positiv auf unsere
Gesundheit auswirken, ist kein Geheimnis. Pflanzliche Sterole tragen
beispielsweise dazu bei, den Cholesterinspiegel zu senken. Zudem
scheinen sie der Entstehung von Alzheimer vorzubeugen, wie eine
aktuelle Studie von Forschern der Universität des Saarlandes belegt.
Die Wissenschaftler um Marcus Grimm haben nachgewiesen, dass ein
bestimmtes Sterol, das Stigmasterol, die Bildung von Eiweißen hemmt,
die bei der Entwicklung der Krankheit eine wichtige Rolle spielen. Die
Studie wurde im renommierten Journal of Neuroscience veröffentlicht. Continue reading „Studie: Pflanzliche Sterole beugen Alzheimer vor“

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Schmerzforschung: „Treuehormon“ als Therapieverstärker

Heinrich Pette-Preisträgerin der Deutschen Gesellschaft für Neurologie will Placebo-Effekt für wirksamere Therapien nutzen

Der Placebo-Effekt lässt sich durch das „Treuehormon“ Oxytocin steigern. Der Botenstoff wirkt wie ein Therapieverstärker und könnte in Zukunft bewusst dafür eingesetzt werden eine Behandlung zu verbessern. Deutliche Hinweise darauf hat erstmals eine Gruppe Wissenschaftler um Professor Ulrike Bingel aus Essen gefunden, wie die Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN) berichtet. Die Wissenschaftler verstärkten mit Oxytocin die Wirkung eines Scheinmedikaments (Placebo), von dem die Versuchsteilnehmer Schmerzlinderung erwarteten.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Glioblastom-Therapie: Virostatika sind keine Therapieoption

Empfehlungen, Patienten mit Hirntumoren (Glioblastom) mit dem Virostatikum Valganciclovir zu behandeln, entbehren jeder Grundlage, warnt Prof. Dr. Michael Weller von der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN) angesichts eines fragwürdigen Leserbriefes an die Fachzeitschrift New England Journal of Medicine. „Warum man diesen Beitrag überhaupt veröffentlicht hat, kann ich nicht nachvollziehen“, kritisiert der Direktor der Klinik für Neurologie am Universitätsspital Zürich, der bereits eine Vielzahl von großen klinischen Studien zum Glioblastom geleitet hat.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Nach dem „kleinen Schlaganfall“: Clopidogrel plus Aspirin senkt das Risiko – zumindest bei Chinesen

Gemeinsame Presseinformation der Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft (DSG) und der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN)

Erstmals hat eine große Studie gezeigt, dass Patienten unmittelbar nach einer transitorischen ischämischen Attacke (TIA) oder einem kleinen Schlaganfall (Minor Stroke) durch eine Kombinationsbehandlung mit den beiden Plättchenhemmern Clopidogrel und Acetylsalicylsäure (ASS) besser vor einem Schlaganfall geschützt sind als mit ASS alleine. „Bis zu 20 Prozent unserer Patienten erleiden ein solches zweites und schweres Ereignis binnen drei Monaten“, erläutert Professor Joachim Röther, zweiter Vorsitzender der Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft (DSG).
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Therapie der Multiplen Sklerose: Mehr Sicherheit dank Biomarker

Eine seltene, aber gefährliche Nebenwirkung durch das MS-Medikament Natalizumab könnte mit einem neuen Test in den meisten Fällen möglicherweise verhindert werden. Den Schlüssel zu einer sichereren Therapie liefern Forscher aus der Arbeitsgruppe von Professor Heinz Wiendl, Direktor der Klinik für Allgemeine Neurologie am Universitätsklinikum Münster. Sie haben gezeigt, dass vor allem jenen Patienten eine virusvermittelte Hirnentzündung (Progressive multifokale Leukoenzephalopathie, PML) droht, deren Immunzellen auf der Oberfläche das Molekül L-Selektin fehlt.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Das Bakteriengift Botulinum-Toxin hilft auch bei chronischer Migräne durch Medikamentenübergebrauch

Seit kurzem ist der Wirkstoff Botulinum-Toxin zur Behandlung der chronischen Migräne zugelassen. Das Bakteriengift reduziert die Anzahl der Kopfschmerzattacken und wird vorbeugend eingesetzt. Dies gilt auch für Patienten, die an Medikamentenkopfschmerz durch übermäßigen Gebrauch von Schmerz- und Migränemitteln leiden, wie eine neue Auswertung von zwei großen Migränestudien ergeben hat. „Dieses Resultat wird die gängige Praxis bei dieser schwierig zu behandelnden Kopfschmerzform verändern“, erwartet Professor Hans-Christoph Diener von der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN), einer der federführenden Autoren des Reports.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Wie man trotz Stress gut lernt: Mineralcorticoid-Rezeptoren sorgen für flexible Strategien

Wenn wir uns unter Stress neues Wissen aneignen müssen, nutzt das Gehirn eher unbewusste als bewusste Lernprozesse. Neurowissenschaftler der Ruhr-Universität Bochum haben herausgefunden, dass dieser Wechsel des Lernsystems auf einer intakten Funktion der Mineralcorticoid-Rezeptoren beruht. Hormone, die die Nebennierenrinde unter Stress ausschüttet, aktivieren diese Rezeptoren. Das Team um PD Dr. Lars Schwabe vom Institut für Kognitive Neurowissenschaft berichtet gemeinsam mit Kollegen der Abteilung Neurologie des Universitätsklinikums Bergmannsheil in der Zeitschrift „Biological Psychiatry“.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft