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28. Juni 2017

Nervenzellen

Wie Gehirne dem Schlaf verfallen

Am Forschungsinstitut für Molekulare Pathologie (IMP) in Wien erforschen Neurobiologen Schlafverhalten anhand von Fadenwürmern. Mit eigens entwickelten Verfahren können sie alle Nervenzellen des Gehirns beim Einschlafen und Aufwachen beobachten. Das Fachjournal Science berichtet aktuell über die Ergebnisse. Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Organoide mit ‚Rückgrat‘ – Die nächste Generation der Gehirnmodelle aus dem Labor

Forscher schafften es zum ersten Mal, Gehirn-Organoide im Labor biotechnologisch weiterzuentwickeln. Mit Hilfe spezieller Polymer-Mikrofasern, die eine Art Gerüst für die heranwachsenden Nervenzellen bilden, werden die Gehirnmodelle dem menschlichen Original in Form und Struktur noch ähnlicher. Die neue Methode birgt enormes Potential, um die komplexe Entwicklung des Großhirns, und Fehler, die dabei passieren können, noch

Ferngesteuertes Verhalten: Licht aktiviert einzelne Nervenzellen im Gehirn

Erstmals ist es möglich, in einem Wirbeltier ein Verhalten durch das künstliche Aktivieren weniger Nervenzellen auszulösen. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Neurobiologie in Martinsried können einzelne Nervenzellen im Gehirn eines Zebrafischs identifizieren, die bestimmte Bewegungssignale auslösen können. Die neue Methode ermöglicht ein besseres Verständnis der zentralen Komponenten neuronaler Schaltkreise – eine Grundvoraussetzung zum Entschlüsseln des komplexen

Maschinelles Lernen durch künstliche Synapsen verbessert

Ein von Vincent Garcia geleitetes Forschungsteam mit Forschern des französischen Zentrums für wissenschaftliche Forschung (CNRS), des Unternehmens Thales und der Universitäten von Bordeaux, Paris-Sud und Évry hat sich von den Gehirnfunktionen inspirieren lassen, um neue intelligente Funktionalitäten zu entwickeln. Durch das Netzwerk von Synapsen zwischen Nervenzellen, auf denen die Aktivität des Gehirns basiert, besteht die

Neue Rolle der Autophagosomen bei Neurodegeneration entschlüsselt

Durch den Nobelpreis für Medizin 2016 sind sie bekannt geworden: Autophagosomen. Forscher des FMP und des Forschungszentrums CECAD beschäftigen sich mit deren Abbau- und Recyclingprozesssen und fanden heraus: Es sind Autophagosomen, die Wachstumssignale wie BDNF aus als Axone bezeichneten Nervenzell-Fortsätzen rückwärts zum Zellkörper transportieren und so die Bildung neuer verzweigter Nervenfortsätze anregen. Fehlen sie, kommt

Peptid vermittelt das Lernen

Um sich an veränderte Umweltbedingungen anzupassen, produziert das Gehirn auch im Erwachsenenalter neue Nervenzellen. Diese jungen Neuronen sind zentral für die Gedächtnisbildung und das Lernen. Wissenschaftler aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum und dem Universitätsklinikum Heidelberg haben nun an Mäusen entdeckt, dass ein kleines Peptid dabei die Vermittlerrolle spielt. In Reaktion auf einen äußeren Reiz wie etwa

Ein injizierbares Navigationssystem für Nervenzellen

Bei vielen Geweben in unserem Körper spielt die räumliche Ausrichtung der Zellen eine entscheidende Rolle. Ein Beispiel hierfür sind Nervenzellen, deren lange Fortsätze sich vielfach zu Nervenbahnen zusammenfinden und Informationen durch den Körper transportieren. Wird ein solches Gewebe verletzt, ist es für den Heilungsprozess besonders wichtig, dass sich die Zellen räumlich orientieren können. Wissenschaftler des

Motoneuronen zeigen den Blutgefäßen, wo es lang geht

Einen entscheidenden Regulator für die Bildung von Blutgefäßen im sich ausbildenden Rückenmark während der Embryonalphase haben Heidelberger Neurowissenschaftler identifiziert. Sie konnten zeigen, dass spezielle Nervenzellen – sogenannte Motoneuronen – diesen Vorgang kontrollieren. Durchgeführt wurden die Forschungsarbeiten unter der Leitung von Dr. Carmen Ruiz de Almodóvar am Biochemie-Zentrum der Universität Heidelberg. Die neuen Einblicke in die

Auf dem Weg zu einem Schaltplan des Gehirns

Eine genaue Kenntnis der Verknüpfungen im Gehirn – der Verbindungen zwischen allen Nervenzellen – gilt als Voraussetzung für ein besseres Verständnis dieses komplexesten aller Organe. Wissenschaftler der Universität Heidelberg haben jetzt einen neuen Algorithmus, das heißt ein neues Rechenverfahren, entwickelt, das mit weitaus größerer Genauigkeit als bisherige in der Lage ist, aus mikroskopischen Bildern des

Mit Künstlicher Intelligenz das Gehirn verstehen

Wie entsteht Bewusstsein? Die Antwort auf diese Frage, so vermuten Forscher, steckt in den Verbindungen zwischen den Nervenzellen. Leider ist jedoch kaum etwas über den Schaltplan des Gehirns bekannt. Dies liegt nicht zuletzt an einem Zeitproblem: Das Aufspüren von Verbindungen in gewonnenen Daten würde viele Menschenleben an Arbeitsstunden benötigen, da bisher kein Computer die Zellkontakte

Gegen Eisen im Kopf: Forscher finden Anti-Aging-Mikromolekül

Während der Alterung, aber auch bei Alzheimer oder Parkinson reichern sich die Nervenzellen im Gehirn mit Eisen an. Forscher vom Leibniz-Institut für Alternsforschung (FLI) in Jena und der Scuola Normale Superiore im italienischen Pisa konnten nun erstmals im Wirbeltier nachweisen, dass die MikroRNA miR-29 diese Ablagerungen verhindert – ein möglicher Ansatzpunkt zur Behandlung von Alzheimer-,

Antikörper als „Botenstoffe“ im Nervensystem

Dass Antikörper in Millisekunden menschliche Nervenzellen aktivieren und damit ihre Funktion ändern können, ist das überraschende Ergebnis einer vom Lehrstuhl für Humanbiologie der Technischen Universität München (TUM) durchgeführten Studie. Dieses Wissen verbessert das Verständnis der Begleiterkrankungen bestimmter Formen von Krebs – allen voran der sehr problematischen Darmlähmung. Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Was du heute kannst besorgen – Zwischenablage im Gehirn spart Zeit

Nervenzellen im Gehirn legen einen Vorrat an DNA-Kopien an, um schneller auf Reize reagieren zu können. Diese Zwischenablage beschleunigt die Herstellung von Proteinen immens – ein Grund dafür, warum sich Nervenzellen des Gehirns bei Lernprozessen so schnell anpassen können. Die Ergebnisse der Studie einer Forschungsgruppe am Biozentrum der Universität Basel sind in der aktuellen Ausgabe

Laufen hat Hand und Fuss: Wie lange Nervenfasern die Bewegungen unserer Extremitäten verbinden

Wir Menschen laufen mit unseren Beinen. Das ist richtig und doch nicht ganz: Laufen ist eine koordinierte Ganzkörperbewegung, die Beine und Arme mit einbezieht. Eine Forschungsgruppe am Biozentrum der Universität Basel und am Friedrich Miescher Institut für Biomedical Research hat verschiedene Populationen von Nervenzellen mit langen Verbindungen im Rückenmark identifiziert. Die im Fachjournal «Neuron» veröffentlichten

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