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22. September 2017

Nano

Multifunktionale nanodimensionale Wirkstoffträger basierend auf reaktiven Polypept(o)iden

Mainzer Chemikerinnen und Chemiker um Dr. Matthias Barz vom Institut für Organische Chemie der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) konnten in Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern von der Universität Tokio, Japan, sowie dem Preisträger des Gutenberg Research Awards 2015, Professor Kazunori Kataoka, zeigen, dass sich reaktive Polypept(o)ide hervorragend eignen, um Morphologie und Funktion von Trägersystemen einfach und präzise

Erstmals freie Nanoteilchen mit hochintensiver Laserquelle im Laborexperiment abgebildet

In einem gemeinsamen Forschungsprojekt des Max-Born-Instituts für Nichtlineare Optik und Kurzzeitspektroskopie (MBI), der Technischen Universität (TU) Berlin und der Universität Rostock ist es erstmals gelungen, freie Nanoteilchen mit einer hochintensiven Laserquelle in einem Laborexperiment abzubilden. Die wegweisenden Ergebnisse sind jetzt in „Nature Communications“ erschienen. Erstautorin der Publikation ist die Nachwuchswissenschaftlerin Dr. Daniela Rupp, die das

Mit Nanomembranen Moleküle aus Wasser oder Luft sieben

Bielefelder Physiker produzieren und erforschen ultradünne Schichten Freitragende und Millionstel-Millimeter dünne Membranen aus Kohlenstoff: Sie sind ein Spezialgebiet von Professor Dr. Armin Gölzhäuser von der Universität Bielefeld und seiner Forschungsgruppe. Die Nanomembranen können als ultrafeiner Filter und als Schutzschicht dienen. Die Bielefelder Physikerinnen und Physiker haben mehrere Patente zur Herstellung solcher Molekülschichten. In ihrer Forschung

Forscher entwickeln maisförmigen Arzneimittel-Transporter zum Inhalieren

Er sieht aus wie ein Maiskolben, ist winzig wie ein Bakterium und kann einen Wirkstoff direkt in die Lungenzellen liefern: Das zylinderförmige Vehikel für Arzneistoffe, das Pharmazeuten der Universität des Saarlandes entwickelt haben, kann inhaliert werden. Professor Marc Schneider und sein Team machen sich dabei die körpereigene Abwehr zunutze: Makrophagen, die Fresszellen des Immunsystems, fressen

Wissenschaftler der TU Dresden und des CiQUS entwickeln das längste Acen, das je hergestellt wurde

Nonacen (neun Ringe linear verschmolzene Ringe) ist seit dem Jahr 2010 gilt als das bisher größte untersuchte Acen. In einer neuen wissenschaftlichen Publikation, die in der Internationalen Ausgabe der Angewandten Chemie veröffentlicht wird, beschreiben Wissenschaftler des Institutes für Materialwissenschaft und Nanotechnik der Technischen Universität Dresden TUD (Prof. Gianaurelio Cuniberti) und des Forschungszentrums CiQUS (Universität Santiago

Medikation fürs ungeborene Kind

Einem Empa-Team ist es gelungen, ein neues dreidimensionales Zellmodell der menschlichen Plazentaschranke zu entwickeln. Das «Modellorgan» liefert schnell und zuverlässig neue Erkenntnisse zur Aufnahme von Substanzen wie Nanopartikel über die Plazentaschranke und zu möglichen toxischen Effekten auf das ungeborene Kind. Dieses Wissen kann künftig auch zur Entwicklung neuer Therapieansätze während der Schwangerschaft eingesetzt werden. Quelle:

Apple: ByePod

Die letzten echten iPods, der iPod Nano und der iPod Shuffle, sind aus Apples Onlinestore verschwunden. Das Clickwheel der Zeit dreht sich weiter. Ein Nachruf (Mehr in: ZEIT ONLINE: Alles digital)

Das Universum in einem Kristall

Dresdener Forscher haben in Zusammenarbeit mit einem internationalen Forscherteam einen unerwarteten experimentellen Zugang zu einem Problem der Allgemeinen Relativitätstheorie gefunden. Im Fachmagazin Nature berichten sie, dass es ihnen in neuartigen Materialien und mit Hilfe von thermoelektrischen Messungen gelungen ist, die Schwerkraft-Quantenanomalie nachzuweisen. Erstmals konnten so Quantenanomalien in simulierten Schwerfeldern an einem realen Kristall untersucht werden.

Forscher berichten in „Nature Chemistry“ über zellgängige Nanobodies

Wissenschaftlern von der Technischen Universität Darmstadt, der Ludwig-Maximilians-Universität München und dem Leibniz-Forschungsinstitut für Molekulare Pharmakologie (FMP) ist es erstmals gelungen, winzige Antikörper in lebende Zellen zu schleusen. Über die Synthese und den vielfältigen Einsatz dieser Nanobodies berichten die Forscherinnen und Forscher jetzt in „Nature Chemistry“. Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Sensorsystem für gute Luft in Innenräumen gewinnt europäischen „Nanofy!“-Wettbewerb

Ein Sensorsystem, das kleinste Spuren von Luftschadstoffen zuverlässig aufspürt, haben Messtechniker der Universität des Saarlandes mit internationalen Partnern im Projekt „SENSIndoor“ entwickelt. Das kostengünstige System ermöglicht, Gebäude automatisch zu lüften, wenn die Schadstoffkonzentration zu hoch ist, und halbiert zugleich den Energieverbrauch des Gebäudes. Jetzt gewannen die Forscher hiermit den „Nanofy! Awarding the Best of the

Nano-Blick auf DNA-Reparatur: Elementare Strukturen identifiziert

Darmstadt, 16. Juni 2017. Auf Schäden am Erbgut reagieren Zellen mit ausgeklügelten Reparaturmechanismen. Forscher der Technischen Universität Darmstadt und vom GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung in Darmstadt haben zusammen mit Kollegen aus München und Berlin jetzt eine elementare Struktureinheit der Reparaturmaschinerie identifiziert. Darüber berichten sie in der renommierten Fachzeitschrift „Nature Communications“. Quelle: Pressemitteilungen – idw –

Bakterien befreien sich mit molekularer «Harpune»

Eine Vielzahl von Bakterien ist mit molekularen «Nano-Harpunen» ausgestattet. Damit bekämpfen sie unliebsame Konkurrenten oder manipulieren ihre Wirtszellen. Der Erreger der Tularämie, einer hochansteckenden Infektionskrankheit, verwendet hingegen seine Waffe, um sich aus der Gefangenschaft der Abwehrzellen zu retten. Wie dies den Bakterien gelingt, darüber berichten Forscher vom Biozentrum der Universität Basel in der aktuellen Ausgabe

Graphen bietet neue Funktionen für elektronische Nanogeräte

Ein internationales Team unter der Leitung der Universität Bern und des National Physical Laboratory (NPL, UK) eröffnet der nächsten Generation von nanoelektronischen Geräten neue Wege: Der «Wunderstoff» Graphen macht Innovationen auf verschiedensten Gebieten wie der Umwandlung und Speicherung von Energie oder flexiblen Touchscreens möglich. So können noch kleinere und effizientere Geräte entwickelt werden. Quelle: Pressemitteilungen

3D-Druckertinte aus dem Wald

Forschern der Empa ist es gelungen, eine umweltfreundliche Tinte aus Cellulose-Nanokristallen für den 3D-Druck zu entwickeln. Dadurch lassen sich Mikrostrukturen mit herausragenden mechanischen Eigenschaften herstellen, die für Implantate und andere biomedizinische Anwendungen äusserst viel versprechend sind. Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Bessere Kathodenmaterialien für Lithium-Schwefel-Akkus

Ein Team am Helmholtz-Zentrum Berlin (HZB) hat erstmals Nanopartikel aus einer Titanoxidverbindung (Ti4O7) mit extrem großen Oberflächen hergestellt und in Lithium-Schwefelbatterien als Kathodenmaterial getestet. Das hochporöse Nanomaterial besitzt eine hohe Speicherkapazität, die über viele Ladezyklen annähernd stabil bleibt. Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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