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Meeresforschung: Wie sich Plastik in Jakobsmuscheln anreichert

Forscher haben simuliert, wie winzigste Plastikpartikel in Jakobsmuscheln gelangen. Schon nach sechs Stunden konnten sie Milliarden Teilchen in den Organen der Tiere nachweisen. (Mehr in: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft)

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Mikroplastik – überall und in großen Mengen

Gerade in den Sommerferien geht es für Millionen von Urlaubern wieder an die schönsten Strände. Bei genauerem Hinschauen lässt sich Mikroplastik zwischen Sand und Muscheln entdecken. Doch woher stammen die kleinen Kunststoffpartikel? Welche Mengen werden jährlich in Deutschland emittiert? Diese Fragen standen u. a. im Fokus der »Konsortialstudie Mikroplastik«. Im Auftrag von Partnern aus der Kunststoffindustrie, Wasserwirtschaft, Abfallwirtschaft und Forschung hat Fraunhofer UMSICHT die letzten zwei Jahre den Wissensstand zu Mikro- und Makroplastik zusammengetragen. Eine Kurzfassung der Studie mit Fazits und Empfehlungen ist ab sofort kostenfrei erhältlich.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Entwicklung durch Modularität – ein urzeitliches Konstruktionsprinzip

Weichtiere wie Schnecken, Muscheln und Tintenfische, die sogenannten Mollusken, sind seit mehr als 540 Millionen Jahren eine evolutionär überaus erfolgreiche Tiergruppe. Ein internationales Forscherteam der Universität Göttingen, der Universität von Burgund und des Naturkundemuseums Paris vermutet, dass diese Entwicklungsfähigkeit unter anderem am modulartigen Aufbau des schalenbildenden Gewebes liegt.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Im Wasser lebende Faultiere waren Dickschädel

Forscher des Museums für Naturkunde Berlin und des Muséum national d’Histoire naturelle Paris untersuchten fossile Knochen eines im Wasser lebenden Faultieres. Das Skelett von Thalassocnus weist eine außergewöhnliche Dichte auf. Einzigartig ist die Verdickung und Verdichtung von Schädelknochen inklusive Nasenmuschelknochen der Nasenhöhle. Diese anatomische Besonderheit hat man bisher bei keinem anderen Tier gefunden und wirft ein neues Licht auf unser Verständnis der evolutionären Anpassung an das Leben im Wasser.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Experteninterview: "Die Höhlenkunst der Neandertaler hat größere Bedeutung"

Der Neandertaler malte an Höhlenwände und schuf Muschelschmuck wie der moderne Mensch. Max-Planck-Wissenschaftler Dirk Hoffmann spricht im Interview über die geistigen Fähigkeiten des Urmenschen. (Mehr in: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft)

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Ozeanversauerung schädigt Miesmuscheln im Frühstadium

Kieler Meeresforscher weisen Einfluss in Muschellarven nach

22.11.2017/Kiel. Muscheln schützen sich gegen Umwelteinflüsse und Feinde durch eine harte Kalkschale. Die zunehmende Versauerung macht es den Organismen immer schwerer, ihre Schalen zu bilden. Eine Gruppe von Forschenden der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) und vom GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel zeigt in einer Studie, die heute in der internationalen Fachzeitschrift Nature Communications veröffentlicht wird, dass Miesmuschellarven sensibel auf Ozeanversauerung reagieren, was reduzierte Kalzifizierungsraten und Schalenauflösung zur Folge hat.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Wissenschaftsbilder des Monats: Aufbruchstimmung

Vogelschwärme ziehen nach Süden, der Herbst taucht Weinberge in goldene Farben und die Hirsche röhren. Außerdem in den Wissenschaftsbildern des Monats: die größten Muscheln der Erde und ein riesiger Funkelstein. (Mehr in: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft)

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Erhalt von Flussauen ist Hochwasser- und Artenschutz

Die Verschlammung von Flüssen und Bächen führt zu Problemen für Fische, Muscheln und andere Gewässerlebewesen, weil ihre Lebensräume schwinden. Doch nicht allein intensive Landwirtschaft und Erosion vernichten diese Lebensräume. Eine Studie von Wissenschaftlern der Technischen Universität München (TUM) widerlegt diese weitverbreitete Ansicht. Um die im Gewässergrund lebenden Arten zu retten – und die Menschen vor drohendem verheerendem Hochwasser zu schützen – brauchen Flüsse wieder mehr Raum, Vielfalt und Freiheit.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Tiefseemuscheln und -schwämme gedeihen auf Öl: Des einen Freud, des anderen Leid

Wissenschaftler aus Bremen und den USA haben Meerestiere entdeckt, die in Symbiose mit Bakterien leben, welche Öl als Energiequelle verwenden. In der Tiefsee im Golf von Mexiko gibt es Vulkane, die Öl und Asphalt speien. Dort leben Muscheln und Schwämme in Symbiose mit Bakterien, die ihnen Nahrung liefern. Diese Symbionten ernähren sich von kurzkettigen Alkanen aus dem Öl. Die Forscher entdeckten zudem, dass nah verwandte Bakterien diese Fähigkeit beim Abbau der Ölpest nach der Explosion der Ölbohrplattform Deepwater Horizon nutzten.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Wie zuverlässig sind Muscheln als Klimaarchive?

Für die Rekonstruktion des Klimas vergangener Zeiten stellen Kalkschalen von Meerestieren wie Muscheln ein wertvolles Archiv dar. Dabei nutzen Klimastudien zunehmend auch jenes Schalenmaterial, das Menschen in prähistorischer Zeit in der Nähe ihrer Siedlungen angehäuft haben. Der Geologe Peter Müller vom Leibniz-Zentrum für Marine Tropenforschung (ZMT) fand jedoch ein erhebliches Fehlerpotential bei paläoklimatischen Untersuchungen an Muscheln, die für den Verzehr erhitzt wurden. Die Studie ist kürzlich im Fachjournal „Scientific Reports“ erschienen.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Die Kieler Förde – ein Trainingsbecken für Miesmuscheln

27.04.2017/Kiel. Miesmuscheln aus der Kieler Förde können sich durch Evolution an Ozeanversauerung anpassen. In einem Vergleichsexperiment reagierten sie weniger empfindlich auf erhöhte Kohlendioxid-Konzentrationen als ihre Artgenossen aus der Nordsee. Dies führt ein Team von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel, des Alfred-Wegener-Instituts, der Universität Bremen und des Senckenberg am Meer auf eine langfristige genetische Anpassung an die extremen Lebensbedingungen zurück. Ihre Ergebnisse sind im Fachmagazin Science Advances veröffentlicht.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Anpassungsfähigkeit: Miesmuschel behauptet sich auch in saurer werdendem Meer

(Mehr in: RSS-Feed Wissenschaft – die neusten Meldungen zum Thema Wissenschaft von STERN.DE)

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Kieler Förde: Miesmuscheln trotzen der sauren Ostsee

Miesmuscheln in der Kieler Förde sind deutlich robuster als befürchtet: Bei Versuchen kamen sie verblüffend gut mit steigenden Kohlendioxid-Werten klar – anders als ihre Artgenossen vor Sylt. (Mehr in: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft)

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Sauerstoffkrisen in der Adria sind nicht nur vom Menschen verursacht

Marine Todeszonen sind nicht ausschließlich ein Phänomen der letzten Jahre. Paläontologen der Universität Wien um Martin Zuschin haben aus 500 Jahre alten Sedimentkernen der nördlichen Adria auch frühere Sauerstoffkrisen des Mittelmeeres abgelesen – und zwar aus Schwankungen im Auftreten der „Körbchenmuschel“, einer tierischen Überlebenskünstlerin, die bei Sauerstoffmangel ihre Stoffwechseltätigkeit umstellt. Ihre Ergebnisse, die sie in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift „Geology“ publizieren, belegen aber auch, dass die Eutrophierung, also vom Menschen verursachter Nährstoffüberschuss in den Meeren, die Situation der Adria klar verschärft.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Vorbild Natur: Kleben mit Schneckenschleim und Zecken-Zement

Winzige Risse in der Fruchtblase können Ärzte bereits mit Muschelkleber schließen. Nun untersuchen Forscher, wie sie Schneckenschleim und Zecken-Zement nutzen können. (Mehr in: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft)

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Kalifornien: Forscher lösen Rätsel um Austernsterben

Vor einigen Jahren untersuchten Forscher an der US-Westküste eine Population Austern. Dann starben die Muscheln plötzlich. Was der Grund sein könnte, haben die Wissenschaftler erst jetzt veröffentlicht. (Mehr in: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft)

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Marine Organismen am Meeresboden überleben in saurer Umgebung

Der Meeresboden ist ein besonders artenreicher Lebensraum für kalkbildende Arten. Seeigel, Seesterne, Kalkalgen und viele Schalentiere wie Muscheln sind hier zuhause. Diese kalkbildenden marinen Organismen spielen für das Ökosystem Ozean eine wichtige Rolle, denn sie erfüllen zahlreiche Funktionen. So sind sie Nahrungslieferant für andere Organismen oder speichern Kohlenstoff. Bereits heute nimmt der Ozean rund ein Viertel des vom Menschen ausgestoßenen Treibhausgases Kohlendioxid (CO2) aus der Atmosphäre auf – mit weitreichenden Folgen für die chemische Zusammensetzung des Meerwassers und die Lebenswelt vieler mariner Organismen.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Zucker weist der Kalkkristallbildung den Weg

Neue Einblicke in die Kalkbildung bietet eine Studie von Potsdamer Forschern, die am Freitag im Fachjournal „Science“ erscheint. Ein Team von Wissenschaftlern des Max-Planck-Institutes für molekulare Pflanzenphysiologie und des Max-Planck-Institutes für Kolloid- und Grenzflächenforschung unter der Leitung von André Scheffel untersuchte die Bildung von Kalkschuppen bei der Kalkalge Pleurochrysis carterae. An der Arbeit beteiligt war auch Richard Wirth vom Deutschen GeoForschungsZentrum GFZ, der die Studie mit transmissionselektronenmikroskopischen Untersuchungen begleitete. Die Erkenntnisse sind vermutlich für alle kalkverarbeitenden Organismen relevant, etwa Muscheln und Seeigel.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Kalkalgen: Ein Adressschild für Calcium

Kalkalgen, Muscheln, aber auch Seeigel und Seesterne sind Baumeister der Nanowelt: Nur mit Kalk, Proteinen und Zuckern erschaffen sie präzise geformten Strukturen. Wissenschaftler der Potsdamer Max-Planck-Institute für molekulare Pflanzenphysiologie und für Kolloid- und Grenzflächenforschung haben nun einen entscheidenden Mechanismus entdeckt, wie eine Kalkalge die filigranen Konstruktionen erzeugt. Die Erkenntnisse könnten auch für andere Produkte der Biomineralisation etwa in Knochen oder Zähnen relevant sein, und sie könnten sich sogar technisch nutzen lassen.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Phantom-Lebensräume in der Tiefsee – Verbindungen zwischen Ökosystemen an „Schwarzen Rauchern“

28.07.2016/Kiel. An heißen Quellen in der Tiefsee, bilden sich hochspezialisierte Lebensgemeinschaften. Diese Hydrothermalsysteme liegen oft hunderte oder tausende Kilometern voneinander entfernt. Meeresbiologen rätseln schon lange, wie Larven der betreffenden Tierarten von einem Standort zum nächsten gelangen. In einer neuen Studie zeigt eine Gruppe von Forschern aus Deutschland, Frankreich, Österreich, Kanada und den USA unter Leitung des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel mithilfe von ozeanographischer Modellierung und genetischen Analysen an Muscheln der Gattung Bathymodiolus, dass es viele, bisher nicht entdeckte Hydrothermalquellen als Zwischenstationen geben muss.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Medizin: Wenn sich Tiere mit Krebs anstecken

Beim Menschen ist Krebs nicht ansteckend. Doch Entdeckungen in Tieren werfen Fragen auf: Muscheln, Hunde und ein Beuteltier können andere mit Krebs infizieren. (Mehr in: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft)

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Infektionsrisiko: Muscheln stecken sich gegenseitig mit Krebs an

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Muscheln können sich mit Krebs anstecken

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Massensterben im Meer: Tote Fische bedecken Chiles Strände

An der Küste in Chile wurden in den vergangen Monaten tonnenweise tote Lachse, Sardinen und Muscheln angespült, Tausende Fischer verloren ihre Arbeit. Verantwortlich machen Forscher hohe Temperaturen im Pazifik. (Mehr in: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft)

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Status quo der europäischen Muschelwelt

Muscheln sind die natürlichen Kläranlagen der Gewässer und damit vergleichbar wichtig wie Bienen. Und genauso bedroht: Die meisten Muschelbestände weltweit gehen zurück, manche Arten stehen kurz vorm Aussterben. Deshalb haben Wissenschaftler aus 26 europäischen Ländern erstmals den Status quo der Süßwassermuschelarten in Europa zusammengetragen. TUM-Professor Jürgen Geist und zwei Kollegen aus Porto haben dieses Projekt koordiniert und können nun Empfehlungen für den künftigen Schutz dieser Spezies geben.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Muschelschalen in Plattenbauweise

Forscher der FAU weisen erstmals Perlmutt-Bildung aus Nanopartikeln nach
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Tiefseemuscheln mit hochgiftigen Untermietern

Bakterien, die als symbiontische Mitbewohner von Muscheln an heißen Tiefseequellen leben, verfügen über ein ganzes Arsenal von Giftstoffen – mehr, als jeder bekannte Krankheitserreger. Über diese Entdeckung, und warum das Gift den Muscheln eher hilft als schadet, berichten Forscher vom MPI Bremen in der Zeitschrift eLife.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Computertomograf entlarvt „fossiles Geheimnis“

Modernste Technik ermöglicht Einblick in uralte Ökosysteme: Vor zehn Millionen Jahren besiedelten Muscheln die Schale eines toten Seeigels
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Kölner Wissenschaftler könnten Rätsel um Absturzstelle von MH 370 lösen

Kölner Wissenschaftler könnten Rätsel um Absturzstelle von MH 370 lösen Entenmuscheln an Wrackteil von verschollener Malaysia-Airlines-Boeing entdeckt Auf der Insel La Réunion wurde am 29. Juli ein Flugzeug-Wrackteil angeschwemmt. Mit
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Seltene Erden als Umweltbelastung: anthropogene Hochtechnologiemetalle in Rheinmuscheln gefunden

Die Ausbreitung kritischer Hochtechnologiemetalle in der Umwelt geht weiter. Eine in der Fachzeitschrift „Science of the Total Environment“ veröffentlichte Studie von Michael Bau, Professor für Geowissenschaften an der Jacobs University in Bremen, und seiner Doktorandin Gila Merschel, zeigt, dass Seltene Erden in die Nahrungskette gelangen können.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Meeresbiologie: Dieser Blutkrebs wandert von Muschel zu Muschel

Eine Leukämie-Form tötet seit Jahren zahlreiche Muscheln. Nun zeigt eine Studie, dass sie sich ausbreitet wie eine Infektion. Die Krebszellen wandern von Wirt zu Wirt. (Mehr in: ZEIT ONLINE: Mehr aus Forschung und Wissenschaft)

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Winzling: Mikroroboter soll im Muschel-Stil durch Adern schwimmen

Eine winzige Muschel könnte künftig durch die Blutbahn von Menschen schwimmen, im Körper nach dem Rechten sehen und gezielt Medikamente einsetzen. Gelingen soll das mit dem verblüffend simplen Antrieb des Mikroroboters. (Mehr in: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft)

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Peru: Inka betrieben Küstenschutz mit Muschelmüll

An der peruanischen Küste haben die Einwohner jahrtausendelang unbewusst Küstenschutz betrieben – mit Abfällen von Meerestieren. Doch als die Spanier einfielen, war der Strand wieder den Elementen ausgeliefert. (Mehr in: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft)

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Biomaterialien mit steuerbarer Elastizität: Muschelfäden weisen den Weg zu künftigen Innovationen

Über einen ungewöhnlichen Forschungserfolg berichtet eine Forschungsgruppe der Universität Bayreuth in der aktuellen Ausgabe von „Nature Communications“: Erstmals ist es gelungen, die Struktur und die Funktion eines Proteins aufzuklären, das in den Fäden von Miesmuscheln enthalten ist. Dieses Protein wurde als Ursache dafür identifiziert, dass der Faden der Miesmuschel unterschiedliche Grade der Elastizität aufweist und somit die Muschel in der Brandung optimal schützt. Die erfolgreiche Synthese und Analyse des Proteins im Labor eröffnet spannende Perspektiven für neuartige Biomaterialien, deren Elastizität sich mit hoher Genauigkeit steuern lässt.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Ozeanversauerung in der Vorzeit

Eine internationale Forschergruppe mit Beteiligung von Wolfgang Kiessling vom Berliner Museum für Naturkunde untersuchte die Belege für Ozeanversauerung in der geologischen Vergangenheit und nimmt den Klimawandel-Skeptikern gehörig Wind aus den Segeln. Wahrscheinlich war der Eintrag des Treibhausgases Kohlendioxid (CO2) in die Atmosphäre und das Meerwasser noch nie so groß wie heute. Das Wasser wird dadurch zwar nicht so sauer wie in einer Sprudelflasche, aber es reicht aus, den Organismen, die ein Skelett aus Kalk ausscheiden, das Leben schwer zu machen. Dazu gehören zum Beispiel Korallen und Muscheln, aber auch winziges Plankton, das am Anfang der Nahrungskette steht.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft