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BRIESE-Preis 2019: Rätsel um mikrobielle Stickstoff-Recycling-Truppe im Meer gelöst

Der BRIESE-Preis für Meeresforschung 2019 geht an Dr. Katharina Kitzinger. Die Jury würdigt damit ihre herausragende Forschung zu Schlüsselprozessen des Stickstoff-Kreislaufes im Meer, den daran beteiligten Mikroorganismen und den Besonderheiten ihres Stoffwechsels. Dazu kombinierte sie anspruchsvolle Labormethoden mit Experimenten auf See, die letztendlich entscheidend für ihre Ergebnisse waren. Der von der Reederei Briese Schiffahrts GmbH & Co. KG gestiftete und vom Leibniz-Institut für Ostseeforschung Warnemünde (IOW) wissenschaftlich betreute Preis für herausragende Doktorarbeiten in der Meeresforschung ist mit 5000 Euro dotiert und wurde dieses Jahr zum 10. Mal am IOW verliehen.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Meeresforschung I: Tauchgang in die Finsternis

In den Tiefen der Ozeane blüht das bunte Leben. Doch bislang waren dort weniger Menschen als auf dem Mond. Viele Geheimnisse warten darauf, gelüftet zu werden.

Quelle: SZ.de

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Meeresforschung: Wissenschaftler statten Quallen mit Elektroantrieb aus

Es ist ein kühner Plan: US-Forscher wollen lebende Quallen fernsteuern und in den Ozeanen Daten sammeln lassen. Ein erster Test verlief vielversprechend.

Quelle: SPIEGEL ONLINE Wissenschaft

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Quo vadis Antarktisches Bodenwasser? Export der bedeutendsten Tiefenwassermasse der Südhalbkugel ist störungsanfällig

Die Bildung von Tiefenwasser, das eine wichtige und empfindliche Stellschraube im Klimasystem darstellt, findet nur in wenigen Teilen der Weltmeere statt. Neben der bekanntesten Region im subpolaren Nordatlantik geschieht dies auf der Südhalbkugel nur an wenigen Stellen, insbesondere im Weddellmeer in der Antarktis. Dort wird das sogenannte Antarktische Bodenwasser gebildet. Während sich diese Wassermasse heute nordwärts in die anderen Ozeanbecken verteilt, zeigen Ergebnisse einer neuen Studie unter Leitung des GEOMAR und Kooperation mit dem Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung in Bremerhaven, dass dies unter klimatisch extremen Bedingungen anders war.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Meeresforschung: Wie sich Plastik in Jakobsmuscheln anreichert

Forscher haben simuliert, wie winzigste Plastikpartikel in Jakobsmuscheln gelangen. Schon nach sechs Stunden konnten sie Milliarden Teilchen in den Organen der Tiere nachweisen. (Mehr in: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft)

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Was das Meer zur Klimaregulierung beiträgt: Neue Erkenntnisse helfen bei der Berechnung

Kohlendioxid ist ein wesentlicher Verursacher der globalen Erwärmung. In komplexen Computermodellen berechnen Forscher die weltweite Zirkulation des Treibhausgases. Die Meere haben dabei großen Einfluss auf die Klimaregulierung. Neue wissenschaftliche Erkenntnisse helfen nun, diesen Einfluss genauer zu berechnen. Sie sind das Resultat eines Forschungsprojekts von Wissenschaftlern der Jacobs University und des Max-Planck-Instituts für Marine Mikrobiologie in Bremen in Kooperation mit Kollegen vom Alfred-Wegener-Institut Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung in Bremerhaven, dem Marum – Zentrum für Marine Umweltwissenschaften der Universität Bremen sowie der Universität Göteborg.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Mikroplastik sogar am Point Nemo

In dieser Woche endet in Den Haag (Niederlande) das Volvo Ocean Race 2017/2018. Der Kieler Exzellenzcluster „Ozean der Zukunft“ und das GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel hatten zwei der teilnehmenden Boote mit Sensoren ausgestattet, die entlang der Regattastrecke rund um die Welt ozeanographische Daten und die Verteilung von Mikroplastikpartikeln gemessen haben. Alle Beteiligten ziehen eine positive Bilanz dieser bisher einmaligen Kooperation zwischen Extrem-Segelsport und Meeresforschung.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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BRIESE-Preis 2017: Wichtigen „Ökosystemleistungen“ von sandigen Meeressedimenten auf der Spur

Der BRIESE-Preis für Meeresforschung 2017 geht an Soeren Ahmerkamp. Die Jury würdigt damit seine Forschung zum Sauerstofftransport in sandigen Nordseesedimenten und wie dieser die Aktivität der dort lebenden Bakterien beeinflusst. Dazu kombinierte er Laborversuche, Modellrechnungen und Feldmessungen, für die er ein spezielles Meeresbodenobservatorium entwickelte. Er konnte erstmals unter Feldbedingungen zeigen, dass Rippelstrukturen sandiger Meeresböden dazu führen, dass Sauerstoff und Nährstoffe tiefer ins Sediment dringen als bei glatten Böden und so die Mikroorganismen besser versorgen. Sande spielen nicht zuletzt deswegen eine besonders wichtige Rolle als Filter für Nährstoffeinträge.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Forschung am Baikalsee – wie wirken sich Klimawandel und Umweltgifte auf die Fauna aus?

Aufgrund seines Artenreichtums und seiner einzigartigen Tierwelt gehört der Baikalsee zum UNESCO Weltnaturerbe. UFZ-Wissenschaftler erforschen im Rahmen der Helmholtz-Russland Forschungsgruppe LaBeglo, welchen Einfluss Klimawandel und Umweltgifte auf die Fauna des Baikalsees haben können. In ihrer aktuellen Studie gingen sie gemeinsam mit Forschern des Helmholtz-Zentrums für Polar- und Meeresforschung (AWI) und der Universität Irkutsk der Frage nach, wie Baikal-Flohkrebse, die in dem See wichtige ökologische Funktionen erfüllen, auf Schadstoffe im Wasser reagieren.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Tauender Permafrost setzt altes Treibhausgas frei

Der auftauende Dauerfrostboden in arktischen Regionen könnte in doppelter Hinsicht zur Verstärkung des Treibhauseffektes führen: Zum einen erhöht sich mit wärmerer Umwelt die oberflächennahe Produktion des Treibhausgases Methan durch Mikroben. Zum anderen öffnet der tauende Untergrund zunehmend Austrittspfade für uraltes Methan. Das ist das Ergebnis einer Studie von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern des Deutschen GeoForschungsZentrums GFZ, des Alfred-Wegener-Instituts, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) und US-amerikanischen Partnern im kanadischen Mackenzie-Delta. Sie berichten davon im Fachjournal „Scientific Reports“.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Meeresforschung: Warum Korallen in großen Tiefen leuchten

Manche Korallenarten begeistern Taucher in der Tiefe mit kräftig leuchtenden Farben. Was für Laien einfach toll aussieht, gab Wissenschaftlern lange Rätsel auf. Jetzt haben sie den Trick verstanden. (Mehr in: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft)

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Warum schwanken antarktische Krillbestände?

Der Antarktische Krill (Euphausia superba), eine der häufigsten Arten der Welt, ist Nahrungsgrundlage für viele Tiere im Südpolarmeer. Lange Zeit rätselten Wissenschaftler, warum die Größe der Krillbestände immer wieder stark schwankt. Ein internationales Team um Prof. Dr. Bernd Blasius, Institut für Chemie und Biologie des Meeres (ICBM) der Universität Oldenburg, und Prof. Dr. Bettina Meyer, Alfred-Wegener-Institut Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) und ICBM, zeigt nun: Vor allem Konkurrenz um Nahrung innerhalb der Population ist für die Schwankungen verantwortlich. Die Ergebnisse sind in der aktuellen Ausgabe des Fachmagazins „Nature Ecology and Evolution“ erschienen.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Meeresforschung: Die brutale Macht der Monsterwellen

100 Meter breit, 20 Meter hoch, rasend schnell: Monsterwellen galten lange als Seemannsgarn. Doch jetzt konnten Forscher eine „Freak Wave“ genau analysieren. Lässt sich so der Untergang Dutzender Schiffe erklären? (Mehr in: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft)

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Meeresforschung in Echtzeit verfolgen

Ab sofort können alle Interessierten live im Internet verfolgen, wo das GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel Wave-Glider einsetzt. Dabei handelt es sich um von Wellenkraft angetriebene Messplattformen, die wochen- oder auch monatelang die Oberfläche der Meere abfahren können. Auf dem Internetportal „GEOMAR Navigator“ sind neben Kursen und Geschwindigkeiten der Geräte auch aktuelle Messdaten aus dem Ozean einsehbar. Entwickelt wurde das Portal in einer Forschungskooperation mit dem Oman, die erste Testmission findet aktuell im subtropischen Nordostatlantik statt.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Meeresforschung: Roboter-Schwärme vermessen Ozeanströmungen

Selbst wenn das Meer eine ruhige Oberfläche hat – darunter ist das Wasser in Bewegung. Um Daten über diese Strömungen zu erhalten, wollen Forscher nun einen ganzen Schwarm Roboter aussetzen. (Mehr in: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft)

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Meeresforschung: Schiffslärm stört Buckelwale bei der Jagd

Wale reagieren empfindlich auf Lärm, das bestätigt eine Untersuchung an Buckelwalen: Die Meeresgiganten veränderten ihr Jagdverhalten, wenn es in ihrer Umgebung laut wurde. (Mehr in: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft)

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Meeresforschung in der Ostsee: Tornado in der Tiefe

Meereswirbel mit bis zu zehn Kilometern Durchmesser gehören zu den großen Rätseln der Ozeanografie. Über sie wissen Forscher bisher kaum etwas. Eine deutsche Expedition ändert das gerade – mit bemerkenswerter Technik. (Mehr in: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft)

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BRIESE-Preis für Meeresforschung 2015 würdigt „Methoden-Quantensprung“ bei O2-Monitoring im Meer

Gemeinsame Pressemitteilung von
Leibniz-Institut für Ostseeforschung Warnemünde &
Reederei Briese Schiffahrts GmbH Co. KG

Der mit 5000 Euro dotierte BRIESE-Preis für Meeresforschung 2015 geht an Dr. Henry Bittig. Die Jury würdigt damit seine wegweisende Entwicklung eines Systems zum Einsatz hochpräziser optischer Sauerstoffsonden auf autonomen Beobachtungsplattformen sowie dessen erfolgreiche Erprobung im Rahmen von Langzeit-Monitoring von Ozeanen. Der von der Reederei Briese Schiffahrts GmbH & Co. KG gestiftete und vom IOW wissenschaftlich betreute Preis für herausragende Doktorarbeiten in der Meeresforschung wurde dieses Jahr zum sechsten Mal in feierlichem Rahmen am IOW verliehen.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Klimageschichte: Vor sechs bis zehn Millionen Jahren gab es im Sommer kein Meereis am Nordpol

Einem internationalen Wissenschaftler-Team unter Leitung des Alfred-Wegener-Instituts, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI), ist es gelungen, ein neues Fenster in die Klimageschichte des Arktischen Ozeans aufzustoßen. Mithilfe einzigartiger Bodenproben vom Lomonossow-Rücken konnte das Forscherteam belegen, dass die zentrale Arktis vor sechs bis zehn Millionen Jahren im Sommer vollkommen eisfrei und das Meer an seiner Oberfläche 4 bis 9 Grad Celsius warm war. Im Frühjahr, Herbst und Winter dagegen schwammen Eisschollen auf dem Ozean, berichten die Wissenschaftler in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift Nature Communications.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Ozeanversauerung – das andere CO2-Problem

Meereswissenschaftler betonen im Vorfeld der Pariser Weltklimakonferenz die Bedeutung der Ozeane

Ambitionierte Klimaziele und Treibhausgasreduktionen sind nötig, um die Zukunft unseres Planeten und des Ozeans zu sichern. Darauf weisen die Meereswissenschaftler Prof. Dr. Hans-Otto Pörtner und Prof. Dr. Ulf Riebesell im Vorfeld der Pariser Weltklimakonferenz beim Klima-Frühstück des Deutschen Klima-Konsortiums (DKK) und des Konsortiums Deutsche Meeresforschung (KDM) hin.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Meeresforschung: Plastikmüll hat die Arktis erreicht

Eigentlich wollten die Polarforscher Meeressäuger und Seevögel beobachten – doch dann zählten sie auch Müll. Selbst im Hohen Norden treibt Kunststoffschrott im Wasser und wird zur Gefahr für die dort lebenden Arten. (Mehr in: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft)

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Komponisten liefern Erklärung für Hawaii-Knick

Von Hawaii bis nach Kamtschatka zieht sich eine Kette von größtenteils unter Wasser liegenden, erloschenen Vulkanen durch den Pazifik. Diese Hawaii-Emperor-Kette ist die Spur eines vulkanischen Hotspots. Doch warum ändert sie auf halbem Weg die Richtung? Ein internationales Forscherteam unter Beteiligung des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel, des Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung und der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) fand eine Erklärung in großräumigen tektonischen Veränderungen vor rund 50 Millionen Jahren. Die Studie erscheint jetzt in der internationalen Fachzeitschrift Nature Geoscience.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Meeresforschung: Riesige Warmwasser-Lache im Pazifik erstaunt Forscher

2000 Kilometer breit und 100 Meter tief: Ein gewaltiger Fleck warmen Wassers vor der Westküste der USA sorgt für Unwetter, lässt Tiere sterben – und bringt tropische Wesen nach Norden. Doch woher kommt der Strudel? (Mehr in: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft)

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Meeresforschung: Grafik zeigt faszinierende Ozeanstrudel

Die Ozeane sind in ständiger Bewegung. Mit einem Supercomputer haben Forscher nun die Strömungen simuliert und eine spektakuläre Momentaufnahme der Wasserbewegungen erschaffen. (Mehr in: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft)

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Blaues Blut im Eis – Wie ein antarktischer Krake in der Kälte überlebt

Eine antarktische Kraken-Art nutzt eine einmalige Strategie, um im eiskalten Wasser zu überleben. Dies zeigt eine aktuelle Studie von Forschern des Alfred-Wegener-Instituts, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI), die jetzt im Open Access Fachmagazin „Frontiers in Zoology“ erscheint.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Eine Frage des Lichts: Ozeanversauerung bremst das Algenwachstum im Südpolarmeer

Wissenschaftler des Alfred-Wegener-Instituts, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) haben in einer aktuellen Studie erstmals gezeigt, dass sich die Ozeanversauerung negativ auf die Kieselalgen im Südpolarmeer auswirken könnte. Bei Laborversuchen konnten sie beobachten, dass die Kieselalgen bei wechselnden Lichtbedingungen im saureren Wasser deutlich schlechter wachsen.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Stichlingsweibchen stimmen Nachwuchs auf Klimawandel ein

Wissenschaftler des Alfred-Wegener-Institutes, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) haben erstmals nachgewiesen, dass Dreistachlige Stichlinge aus der Nordsee Informationen über ihre Lebensbedingungen und Umwelt auch ohne Genveränderungen an ihren Nachwuchs weitergeben.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Rasantes Ende der grünen Sahara

19.01.2015/Kiel. In den vergangenen 9000 Jahren hat sich die Sahara von einer grünen Savanne zu einer der trockensten Wüsten der Erde entwickelt. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel und des Niederländischen Instituts für Meeresforschung (NIOZ) haben jetzt herausgefunden, dass die Vegetation während dieses Übergangs viel schneller aus der Sahara verschwand als bisher angenommen. Die radikalen Umweltveränderungen gaben möglicherweise den Anstoß, dass die Menschen in Nordafrika sesshaft wurden. Die Studie ist jetzt im internationalen Open-Access Journal PLOS ONE erschienen.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Mikroplastik im Meer: Biologen untersuchen Effekte auf Meerestiere

Meeresasseln scheiden gefressene Mikroplastik-Partikel unverdaut wieder aus. Das ergab eine Studie von Biologen des Nordseebüros am Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI), die kürzlich in der Fachzeitschrift „Environmental Science and Technology“ erschienen ist. Die Studie bildet den Auftakt einer Reihe von Untersuchungen, um eine Gefährdungsmatrix zur Sensibilität verschiedenartiger Meereslebewesen gegenüber Mikroplastik-Verschmutzung zu erstellen.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Permafrostböden: Mögliche Quelle für abrupten Treibhausgasanstieg am Ende der letzten Eiszeit

Wissenschaftler vom Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) haben eine mögliche Quelle identifiziert, aus der vor etwa 14.600 Jahren Kohlendioxid (CO2) und andere Treibhausgase abrupt und in großen Mengen in die Atmosphäre gelangten.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Rekordrückgang: Wissenschaftler kartieren erstmals die Höhenveränderungen der Eisschilde

Wissenschaftler des Alfred-Wegener-Institutes, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI), haben mit Hilfe des ESA-Satelliten CryoSat-2 erstmals flächendeckende Karten der Eisschilde auf Grönland und in der Antarktis erstellt und dabei nachweisen können, dass die Eispanzer beider Regionen derzeit in einem Rekordtempo schrumpfen. Insgesamt verlieren die Eisschilde pro Jahr rund 500 Kubikkilometer Eis. Diese Menge entspricht einer Eisschicht, die rund 600 Meter dick ist und sich über das gesamte Stadtgebiet Hamburgs erstreckt. Die Karten und Ergebnisse dieser Studie erscheinen heute in The Cryosphere, dem frei zugänglichen Onlinemagazin der European Geoscience Union (EGU).
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Neue Studie zur Klimageschichte: Arktisches Meereis beeinflusste Stärke des Golfstromes

Die Stärke des Golfstromes wurde in den zurückliegenden 30 000 Jahren maßgeblich von der Meereis-Situation in der Framstraße beeinflusst. Zu diesem Ergebnis kommen Wissenschaftler des Alfred-Wegener-Institutes, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) in einer neuen Studie, die heute im Fachmagazin Earth and Planetary Science Letters erscheint.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Je einfacher, desto wärmeresistenter – Wissenschaftler finden Schlüssel für die Anpassungsgrenze

Je einfacher ein Meereslebewesen aufgebaut ist, umso lebensfähiger ist es im Klimawandel. Zu dieser Erkenntnis sind Wissenschaftler des Alfred-Wegener-Instituts, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) in einer neuen Metastudie gekommen, die heute in dem Fachmagazin Global Change Biology erscheint.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Polarexpedition zur Erforschung arktischer Wolken beendet

Atmosphärenwissenschaftler der Universität Leipzig sind vor wenigen Tagen von einer Polarexpedition aus Nord-Kanada zurückgekehrt. Das Team, zu dem ebenso Forscher aus Mainz und Clermont-Ferrand (Frankreich) sowie des Forschungszentrums Jülich, des Karlsruher Instituts für Technologie, des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt und des Alfred-Wegener-Instituts und des Helmholtz-Zentrums für Polar- und Meeresforschung (AWI) gehörten, verbrachte mehr als fünf Wochen bei Minustemperaturen und Schneefall in der Kanadischen Arktis. Die Wissenschaftler wollten neue Erkenntnisse über das arktische Klima gewinnen.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Autoren des Weltklimarats IPCC warnen vor evolutionärer Krise durch die Erderwärmung

Zwei führende Klimaforscher warnen vor den dramatischen Folgen der Erderwärmung. „Wir stehen möglicherweise am Anfang einer evolutionären Krise“, sagte der Biologe Hans-Otto Pörtner vom Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) dem Wissenschaftsmagazin „Helmholtz Perspektiven“. Der Agrarwissenschaftler Josef Settele vom Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) fügte hinzu: „Schon jetzt können wir mit dem radikalsten Klimaschutz bestimmte Entwicklungen nicht mehr verhindern.“ Das Ökosystem werde sich auf jeden Fall weiterentwickeln – die Frage sei, welche Rolle der Mensch dann noch spielen werde. „Passt er sich an, wird er sich verändern, oder wird er verschwinden?“
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft