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23. Mai 2018

Medikament

Die neue Achillesferse von Blutkrebs

Akute myeloische Leukämie ist eine aggressive Form von Blutkrebs, sie zählt zu den häufigsten Kinderkrebsarten. AML-Zellen tragen oft Mutation in einem bestimmten Gen, dessen Funktion von einem komplexen Netzwerk aus Protein-Interaktionen abhängt. Mit einer Kombination hochmoderner Analyseverfahren aus dem Bereich der Genomik und Proteomik ist es WissenschaftlerInnen des CeMM und des LBI CR gelungen, ein

Abwasser ohne Medikamentenrückstände – Aufbereitungsmethode beseitigt Spurenstoffe vollständig

Medikamentenrückstände in Abwässern stellen die kommunale Wasseraufbereitung vor neue Herausforderungen. Mit etablierten Verfahren können sie nur unzureichend entfernt werden. Ein am Fraunhofer IKTS entwickeltes Aufbereitungsmodul schafft nun Abhilfe und entfernt diese Schadstoffe vollständig. Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Wissenschaftler entdecken bahnbrechende neue Methode zur Charakterisierung von Krebsgenen

In einem in der Zeitschrift „Science“ erschienenen Artikel verbinden Forscher des Vienna BioCenter Spitzentechnologien, um die Funktionen wichtiger Krebsgene zu entschlüsseln. Der Schlüssel zu diesem Erfolg ist eine innovative Methode namens „SLAMseq“, die plötzliche Änderungen in der Genexpression einfach messbar macht. Hierdurch ergeben sich neue Möglichkeiten zur Erforschung von krankheitsassoziierten Genen und zielgerichteten Medikamenten. Quelle:

DZL-Wissenschaftler zeigen verbesserte Herzfunktion bei COPD mit Lungenüberblähung

Obwohl bekannt ist, dass kardiovaskuläre Erkrankungen die häufigste Komorbidität bei der Lungenerkrankung COPD darstellen, wurde der direkte Einfluss einer atemwegsbeeinflussenden Medikation auf die Herzfunktion bisher nur unzureichend untersucht. In einer interdisziplinären Studie zeigten Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Lungenforschung (DZL) am Standort Hannover (BREATH) erstmals, dass sich die Herzfunktion durch die Kombination von zwei bronchienerweiternden

Verbesserte Wirkstoffkombinationen gegen die Antibiotikakrise

Kieler Forschungsteam untersucht erstmals systematisch, wie sich vorhandene Antibiotika am wirkungsvollsten kombinieren lassen Antibiotika-resistente Krankheitskeime könnten sich laut Aussage der Weltgesundheitsorganisation WHO innerhalb weniger Jahre zu einer der dramatischsten Gefahren für die öffentliche Gesundheit entwickeln. Während das Arsenal an wirksamen antibakteriellen Medikamenten weiter schrumpft, geht die Entwicklung neuer Wirkstoffe nur schleppend voran. Zudem kann die

Wie chronische Psychosen entstehen

Was auf molekularer Ebene im Gehirn passiert, wenn eine Psychose chronisch wird, haben Neurowissenschaftlerinnen der Ruhr-Universität Bochum untersucht. Sie zeigten, dass der Botenstoff Glutamat am Entstehen der Krankheit beteiligt ist; bisher richten sich Medikamente hauptsächlich gegen den Botenstoff Dopamin. Prof. Dr. Denise Manahan-Vaughan und Doktorandin Valentina Dubovyk vom Lehrstuhl Neurophysiologie beschreiben die Ergebnisse der Tiermodell-Studie

Wie ein Keil im Scharnier

Forscher legen Grundlage, um Wirkstoffe gegen neuen Angriffspunkt in der Krebstherapie maßzuschneidern Im Kampf gegen Krebs entwickeln Wissenschaftler neue Medikamente, die Tumorzellen an bisher ungenutzten Schwachstellen treffen sollen. Ein derartiger „wunder Punkt“ ist der Proteinkomplex SF3B. Forschern um Vlad Pena vom Max- Planck-Institut (MPI) für biophysikalische Chemie in Göttingen ist es jetzt erstmals gelungen, im

Grippeviren von zwei Seiten angreifen

UZH-Forschende haben einen neuen Mechanismus entdeckt, wie bestimmte Antikörper an Grippeviren binden. Diese bisher unbekannte Bindungsart eröffnet neue Möglichkeiten, um bessere Impfstoffe und wirksamere Medikamente gegen Grippe zu entwickeln. Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Neues Verfahren beschleunigt Medikamentenentwicklung

UZH-Forschende haben eine neue Methode entwickelt, mit der sich die Kristallstrukturen von organischen Salzen schneller und mit erheblich kleinerem Aufwand bestimmen lassen als bisher. Da salzartige Substanzen rund 40 Prozent aller medizinischen Wirkstoffe ausmachen, dürfte das neue kristallographische Verfahren die Medikamentenentwicklung markant beschleunigen. Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Nord-Süd-Kooperation im Kampf gegen Tuberkulose

Tuberkulose ist heilbar und könnte ausgerottet werden. Dazu müssen Patienten jedoch korrekt therapiert werden. Forschende der Universitäten Makerere und Zürich konnten nachweisen, dass die Medikamentenspiegel oft zu tief sind. In der Folge bleiben die Patienten länger mit der gefährlichen Krankheit ansteckend. Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Antibiotika-Resistenzen eindämmen: Schnelltest hilft bei der Vergabe des "richtigen" Medikaments

Multiresistente Keime sind eine wachsende Bedrohung. Der massenhafte und häufig unnötige Einsatz von Antibiotika führt dazu, dass immer mehr Erreger gegenüber Medikamenten unempfindlich sind. Bisher gut behandelbare Infektionen können lebensbedrohlich verlaufen. Ein neuartiger Schnelltest gibt innerhalb von dreieinhalb Stunden Auskunft darüber, welches verfügbare Antibiotikum im konkreten Fall noch wirksam ist. Eine schnellere Diagnostik ermöglicht eine

Zukunft der Medizin: Präzise und ungerecht

Die immer genauere Erforschung der Auswirkungen individueller Faktoren auf Gesundheit und Wirksamkeit von Medikamenten verspricht eine hochgradig personalisierte Medizin. Doch nicht jeder dürfte davon profitieren. (Mehr in: Technology Review)

Trip aus der Depression

Viele Menschen haben ein Leben lang mit Depressionen zu kämpfen. Keines der gängigen Medikamente scheint ihnen zu helfen. Nun hoffen Psychiater auf Halluzinogene und Psychedelika als Lösung. (Mehr in: Technology Review)

Biosensoren aus Graphen einfach ausdrucken

Zellbasierte Biosensoren können die Wirkung verschiedener Stoffe, wie beispielsweise Medikamente, auf den menschlichen Körper im Labor nachbilden. Je nach Messprinzip kann ihre Herstellung jedoch teuer sein. Oft wird daher auf ihren Einsatz verzichtet. Kostenfaktoren bei elektrisch messenden Sensoren sind das teure Elektrodenmaterial und eine aufwändige Fertigung. Fraunhofer-Wissenschaftler stellen Biosensoren mit Graphen-Elektroden günstig und einfach im

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