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15. August 2018

Mäuse

Wichtiger Aging-Mechanismus mit Fischmodell Nothobranchius furzeri entlarvt

Nothobranchius furzeri, der afrikanische Killifisch, ist wegen seiner kurzen Lebensdauer, sich schnell manifestierender Alterserscheinungen und eines entschlüsselten Genoms ein perfekter Modellorganismus für die Erforschung von Alterungsprozessen. Forschende der Vetmeduni Vienna und Meduni Wien konnten dadurch zeigen, dass die für die Zellzyklusregulation wichtigen Histon-Deazetylasen bei alternden Fischen immer weniger produziert werden. Diesen Aging-Mechanismus bestätigte das Team

Taube Mäuse können mit optischem Cochlea Implantat wieder hören.

Wissenschaftler der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) entwickeln optische Stimulation der Hörschnecke und demonstrieren Hörreaktion tauber Wüstenrennmäuse nach Gentherapie und Implantation eines optischen Cochlea Implantats. Veröffentlichung in Science Translational Medicine. Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Umwelteinfluss auf den Nachwuchs übertragen

Kälte vor der Zeugung führt bei Nachkommen zu mehr braunem Fettgewebe und schützt diesen vor Übergewicht und Stoffwechselerkrankungen. Informationsüberträger sind die Spermien, wie Wissenschaftler bei Mäusen herausfanden. Ein ähnlicher Zusammenhang zeigt sich auch bei Menschen. Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Karten aus Nervenzellen

Mäuse bewegen sich durch eine virtuelle Videospielwelt – und liefern Einsichten in Mechanismen der Gedächtnisbildung Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Weniger ist mehr? Genschalter für gesundes Altern gefunden

Mit zunehmendem Alter nehmen Gebrechen zu und treten vermehrt alternsbedingte Krankheiten auf. Eine kalorienarme Kost kann diesem Prozess entgegenwirken und alternsbedingte Probleme abschwächen. Forscher des European Research Institute for the Biology of Ageing (ERIBA), Groningen, Niederlande, und des Leibniz-Instituts für Alternsforschung (FLI), Jena, Deutschland, konnten nun im Mausmodell nachweisen, dass der Genschalter C/EBPß-LIP den Alterungsprozess

Die „aufsteigenden Sterne” des Gehirns: Neue Optionen gegen Alzheimer?

Eine Untersuchung von Wissenschaftlern des Deutschen Zentrums für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) deutet auf einen neuartigen Ansatz gegen die Alzheimer-Krankheit hin. In Studien an Mäusen fanden die Forscher heraus, dass die Blockade eines bestimmten Hirnrezeptors die Funktion des Gehirns normalisierte und die Gedächtnisleistung verbesserte. Der Rezeptor kommt auf sternförmigen, nicht-neuronalen Zellen vor, die an der Steuerung

Was Schnurrhaare so empfindlich macht

Eine bestimmte Art von Nervenzellen in der sechsschichtigen Großhirnrinde verleiht Schnurrhaaren von Tieren ihre besondere Empfindlichkeit. Forscher der Ruhr-Universität Bochum zeigten bei Mäusen, dass das Zusammenspiel von Zellen in der sechsten Schicht des Kortex mit einer anderen Hirnregion, dem Thalamus, entscheidend dafür ist, dass Nager ihre Umgebung mit den Tasthaaren so gut beurteilen können. François

Gespitzte Ohren: Wie Fledermäuse verschiedene Hörereignisse gleichzeitig auswerten

Fledermäuse können nicht nur die Information der Echos ihrer Ultraschalllaute zur Beutesuche nutzen, sondern gleichzeitig auch akustische Signale, die von der Beute selbst ausgehen. Wissenschaftler vom Max-Planck-Institut für Ornithologie in Seewiesen zeigen in einer neuen Studie, dass Große Hufeisennasen solche kombinierten Hörereignisse nutzen, um die begrenzte Reichweite der Echoortungslaute deutlich zu vergrößern. Quelle: Pressemitteilungen –

Abwehrzellen genetisch effizient verändern

Eine neue Methode ermöglicht es, Gene in lebenden T-Zellen von Mäusen schnell und effizient zu modifizieren. Als Werkzeug kommen Plasmide zum Einsatz, die sich in der Gentechnik seit Langem bewährt haben. Das berichten Forscher vom Departement Biomedizin der Universität Basel und des Universitätsspitals Basel im «Journal of Immunology». Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Stand-by von Windturbinen bei schwachem Wind reduziert Kollisionsrisiko von Fledermäusen

Die zunehmende Nutzung von Windkraftanlagen stellt für Vögel und Fledermäuse ein Risiko dar. Schweizer Forschende unter der Leitung der Universität Bern konnten nun anhand des Flugprofils von Fledermäusen zeigen, dass das Nichtanschalten von Windturbinen bei niedrigen Windgeschwindigkeiten das Kollisionsrisiko von Fledermäusen mit den Rotoren um 95% reduziert. Diese Massnahme ist einfach umsetzbar und würde nur

Über die Artengrenze hinweg: Mäusezucht in der Petrischale

Tübingen, 19.03.2018. Die Ursachen für Unterschiede zwischen den Arten ist ein großes Rätsel in der Biologie. Da Hybride aus Kreuzungen zweier Arten in der Regel steril sind, war eine genetische Kartierung in der Genetik sehr schwierig. Max Planck Forscher vom Friedrich Miescher Labor in Tübingen, haben jetzt die bahnbrechende Methode der „in vitro recombination“ zum

Hausmäuse verändern ihr Aussehen allein durch häufigen Menschenkontakt

Viele zahme, domestizierte Tierarten verändern im Vergleich mit ihren wilden Verwandten ihr Aussehen. Sie haben etwa weisse Flecken im Fell und kürzere Schnauzen. UZH-Forschende zeigen nun erstmals, dass verwilderte Hausmäuse dieselben sichtbaren Veränderungen entwickeln – ohne Selektion, allein aufgrund ihrer Nähe zu Menschen. Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Wie Mopsfledermäuse Nachtfalter austricksen, die ihre Echoortungslaute hören können

Im evolutionären Wettstreit zwischen insektenfressenden Fledermäusen und ihrer Beute haben viele Nachtfalter Ohren entwickelt. Damit hören sie die Echoortungslaute jagender Fledermäuse und können mit schnellen Ausweichmanövern vermeiden, gefressen zu werden. Dies kontern Mopsfledermäuse damit, auf ihren nächtlichen Streifzügen besonders leise zu rufen, um dadurch möglichst spät von den Faltern gehört zu werden. Durch Lautaufnahmen von

Altern: Ewig junge Fledermäuse

Je älter ein Lebewesen, desto kürzer werden die Enden seiner Chromosomen, die Telomere. Jetzt entdeckten Forscher: Fledermäuse schützen ihr Erbgut vor dieser Abnutzung. (Mehr in: ZEIT ONLINE: Mehr aus Forschung und Wissenschaft)

Grippe mit Langzeitfolgen

TU Braunschweig: Manche Grippeviren beeinträchtigen das Gehirn von Mäusen noch Monate nach der Infektion. Wer schon einmal eine Grippe hatte, weiß, wie sehr das Denkvermögen im akuten Stadium leidet. Doch das Gehirn könnte auch lange nach einer Infektion noch beeinträchtigt sein. Darauf deutet eine Studie mit Mäusen der Technischen Universität (TU) Braunschweig hin, die heute

Blutmahlzeit stärkt Virenabwehr – nahrungsspezifische Anpassungen bei Vampirfledermäusen

Vampirfledermäuse ernähren sich ausschließlich von Blut – eine einzigartige Lebeweise unter Säugetieren. Man vermutet schon lange, dass im Laufe der Evolution hochspezifische Anpassungen zu dieser Lebensweise geführt haben, die im Genom dieser Tiere sichtbar wären. Auch die Gemeinschaft der Mikroorganismen im Verdauungstrakt, das Mikrobiom, spielt vermutlich eine wesentliche Rolle beim Verdauen von Blut. WissenschaftlerInnen des

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