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Meeresschutzgebiete nicht sicher – Grundschleppnetzfischerei gefährdet viele Arten

In Meeresschutzgebieten (MPAs für Marine Protected Areas) sollte die marine Umwelt besonders geschützt sein. Wie eine neue Studie, die heute in der amerikanischen Fachzeitschrift Science erscheint, zeigt, findet in etwa 60% dieser MPAs Schleppnetzfang statt, mit zum Teil erheblichen negativen Auswirkungen auf dort lebende Arten. Forschende aus Kanada und vom GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel hatten dafür mehr als 700 MPAs im Bereich des Nordostatlantiks untersucht.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Klein und vielseitig: Schlüsselorganismen im marinen Stickstoffkreislauf nutzen Cyanat und Harnsto

Ammoniak-oxidierende Archaeen, oder Thaumarchaea, zählen zu den häufigsten Mikroorganismen im Meer. Allerdings sind immer noch viele Aspekte ihrer Ökologie unerforscht, die zum Erfolg dieser Organismen im Meer beitragen: In einer Studie konnte nun ein Forschungsteam des Max-Planck-Instituts für Marine Mikrobiologie und der Universität Wien zeigen, dass marine Thaumarchaea einen vielseitigeren Stoffwechsel haben als bisher bekannt. Die Ergebnisse erscheinen aktuell im Fachmagazin Nature Microbiology.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Was das Meer zur Klimaregulierung beiträgt: Neue Erkenntnisse helfen bei der Berechnung

Kohlendioxid ist ein wesentlicher Verursacher der globalen Erwärmung. In komplexen Computermodellen berechnen Forscher die weltweite Zirkulation des Treibhausgases. Die Meere haben dabei großen Einfluss auf die Klimaregulierung. Neue wissenschaftliche Erkenntnisse helfen nun, diesen Einfluss genauer zu berechnen. Sie sind das Resultat eines Forschungsprojekts von Wissenschaftlern der Jacobs University und des Max-Planck-Instituts für Marine Mikrobiologie in Bremen in Kooperation mit Kollegen vom Alfred-Wegener-Institut Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung in Bremerhaven, dem Marum – Zentrum für Marine Umweltwissenschaften der Universität Bremen sowie der Universität Göteborg.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Mensch nimmt früh Einfluss auf Umwelt

Bereits vor 6000 Jahren hat der Mensch so in die Natur eingegriffen, dass sich die Vegetation verändert hat. Das ist das Ergebnis einer Studie von Dr. Mahyar Mohtadi vom MARUM – Zentrum für Marine Umweltwissenschaften an der Universität Bremen und seinen Kollegen. Grundlage ist der Vergleich von mehreren vergangenen Warmzeiten. Die Fachzeitschrift Nature Geoscience hat die Studie jetzt veröffentlicht.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Weltkriegswracks vor Helgoland: Das letzte Gefecht des Torpedoboots V-187

Am 28. August 1914 sanken in der Nordsee vier deutsche Kriegsschiffe im Gefecht gegen die britische Marine. Raubtaucher plündern die Wracks – was Unterwasserarchäologen nun verhindern wollen. (Mehr in: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft)

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Hitzewellen im Meer bedrohen Ökosysteme

Hitzewellen im Meer können Ökosysteme unwiderruflich schädigen und stellen damit auch eine Bedrohung für die Fischerei dar. Wie ein Team geleitet vom Berner Physiker Thomas Frölicher in einer soeben im Fachmagazin «Nature» publizierten Studie zeigt, haben marine Hitzewellen in den vergangenen Jahrzehnten stark zugenommen. Dieser Trend wird sich als Folge des Klimawandels weiter verstärken.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Meeresmüll in entlegensten Regionen

Die Osterinsel im Südpazifik ist eine der entlegensten Regionen der Erde. Obwohl tausende Kilometer von den Kontinenten entfernt lassen sich dort, wie im gesamten Südpazifik, die Abfälle der menschlichen Zivilisation in Form von Plastik nachweisen. Ein chilenisch-deutsches Forscherteam zeigt in einem Übersichtsartikel, der in der Fachzeitschrift Frontiers in Marine Science publiziert wurde, eindrucksvoll den Umfang der Verschmutzung und den Einfluss auf das marine Ökosystem.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Blaue Farbe schützt Kleinkrebse an der Meeresoberfläche vor Sonne und Fressfeinden

Copepoden, kleine Ruderfußkrebse, kommen in allen Regionen der Weltmeere vor und sind ein wichtiger Bestandteil des marinen Nahrungsnetzes. Ein internationales Team um die Oldenburger Meereswissenschaftlerinnen Dr. Janina Rahlff, jetzt Universität Duisburg-Essen, und Dr. Mariana Ribas Ribas hat nun erstmals tropische Copepoden im Oberflächenfilm des Meeres untersucht. Die Forscher fanden, dass die millimetergroßen Krebse dank ihrer blauen Farbe offenbar gut an die besonderen Bedingungen an der Meeresoberfläche sind: Das blaue Farbpigment schützt die Tiere vor starker Sonneneinstrahlung und könnte zudem als Tarnung dienen. Die Ergebnisse sind im Fachmagazin Scientific Reports erschienen.
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Neue Substanzen in marinen Pilzen aus der Nordsee entschlüsselt

Kieler Forschende entdecken unbekannte Gen-Cluster von zwei marinen Pilzarten als mögliche Basis für neue Wirkstoffe
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Seegurken: die Staubsauger der Meere

Seegurken sind farblich eher unscheinbar, von schlichtem Körperbau und sicher keine Sympathieträger unter den Meeresbewohnern. Für die Meere sind sie aber von enormer Bedeutung, wie Wissenschaftler des Leibniz-Zentrums für Marine Tropenforschung (ZMT) kürzlich herausgefunden haben. Seegurken werden vor allem für den asiatischen Markt stark befischt. Die neue Studie der Forscher zeigt, wie groß die ökologischen Auswirkungen dieser Fischerei auf Küstenökosysteme wie Korallenriffe oder Seegraswiesen sein können.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Tropische Torfsümpfe: Renaturierung gefährdeter Kohlenstoffspeicher

Wissenschaftler der Universität Göttingen und des Leibniz-Zentrums für Marine Tropenforschung (ZMT) haben anhand von paläoökologischen Untersuchungen erstmalig herausgefunden, in welchem Zeitraum sich tropische Torfwälder nach einer Störung erholen können. Sie gehört zu den bedeutendsten terrestrischen Kohlenstoffspeichern.
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Verschwenderische Blaualgen: Überraschendes Angebot an Aminosäuren für Zooplankton

In der internationalen Fachzeitschrift Limnology and Oceanography berichtet die Rostocker Meeresbiologin Natalie Loick-Wilde von einer Studie in der zentralen Ostsee, mit der ihr und ihren KollegInnen vom Leibniz-Institut für Ostseeforschung Warnemünde und dem US-amerikanischen Georgia Institute of Technology der Nachweis gelang, dass Blaualgen in einem späten Stadium ihrer Blüte einen Überschuss an Aminosäuren produzieren. In einer typischerweise nährstoffarmen Jahreszeit führt dies zu einem überraschenden Nahrungsangebot für marine Kleinstlebewesen und somit für das gesamte Nahrungsnetz.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Sauerstoffmangel in marinem Schnee

Die Produktivität des Ozeans wird maßgeblich durch die Verfügbarkeit von Nährstoffen bestimmt. In sauerstofffreien Bereichen des Ozeans wird oftmals Nitrat verbraucht, welches somit dem Nährstoffzyklus für längere Zeit entzogen wird. Die Autoren einer internationalen Studie unter Beteiligung des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel zeigen, dass auch in sogenanntem „marinem Schnee“ Mikronischen auftreten können, in denen diese Nitratatmung in großem Maße stattfindet. Die Untersuchungen wurden kürzlich in der internationalen Fachzeitschrift Nature Geoscience veröffentlicht.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Gigantisches submarines Kaltwasserkorallen-Gebirge

Internationales Forscherteam untersucht Korallenriffe vor Mauretanien

Auf einer Länge von etwa 400 Kilometern erstreckt sich am Meeresboden vor der Küste Mauretaniens die weltweit größte zusammenhängende Kaltwasserkorallenstruktur. Dr. Claudia Wienberg vom MARUM – Zentrum für Marine Umweltwissenschaften an der Universität Bremen und ihre Kolleginnen und Kollegen haben untersucht, wie sich die Kaltwasserkorallen vor Mauretanien in den vergangenen 120.000 Jahren entwickelten. Ihre Ergebnisse haben sie in der Zeitschrift Quaternary Science Reviews veröffentlicht.
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Gibt es Hoffnung für das Mississippi-Delta?

Mitte März 2018 bin ich nach Süd-Louisiana gereist, um an einer kleinen Tagung namens OCEANDOTCOMM teilzunehmen. Sie fand im Meereskonsortium der Universitäten Louisianas (Louisiana Universities Marine Consortium – LUMCON) am äußersten Rand des Mississippi-Deltas statt. … Weiterlesen (Mehr in: BrainLogs)

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MSC-Chef im Interview: Mr Howes, kann man wirklich noch Fisch essen?

Ein blau-weißes Logo gegen das schlechte Gewissen beim Fischkauf: Aber was ist das Gütesiegel des Marine Stewardship Council (MSC) für Verbraucher tatsächlich wert? Fragen an MSC-Chef Rupert Howes. (Mehr in: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft)

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Auch Fische schieben Wache

Wächterverhalten findet man im Tierreich bei Arten, die in Gemeinschaften leben, wie Murmeltiere, Erdmännchen und Vögel. Für Gruppen bildende Fische ist es bisher jedoch nie beschrieben worden. Forscher des Leibniz-Zentrums für Marine Tropenforschung (ZMT) haben jetzt herausgefunden, dass offenbar auch Korallenfische dieses Verhalten zeigen. Publiziert wurde die Studie im Fachmagazin Environmental Biology of Fishes.
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Nährstoffüberschuss lässt Ozeane ersticken

Kombination aus Erdumlaufbahn und Biomasse verursacht Aussterbeereignis im Devon

Was hat das Aussterbeereignis im Devon vor rund 300 Millionen Jahren begünstigt? Anhand von Gesteinsproben hat ein Team von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus Deutschland, Belgien, China und den USA die so genannten rhythmischen Klimazyklen identifiziert und herausgefunden, warum die Ozeane damals so schnell so lebensfeindlich werden konnten. Ihre Ergebnisse haben sie jetzt unter der Leitung von Dr. David De Vleeschouwer vom MARUM – Zentrum für Marine Umweltwissenschaften an der Universität Bremen in der Zeitschrift Nature Communications veröffentlicht.
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Was macht Korallen krank?

Im Journal of Microbial Ecology berichten Forscher des Leibniz-Zentrums für Marine Tropenforschung (ZMT) über den Einfluss von Umweltverschmutzung auf Bakterien in Riffen und über Ursachen für das Erkranken von Korallen.
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Neues Buch von IOW-Forscherduo: „Kohlendioxid-Brille“ schärft Blick auf den Zustand der Ostsee

Bernd Schneider und Jens Müller vom Leibniz-Institut für Ostseeforschung Warnemünde (IOW) sind die Autoren eines kürzlich erschienenen englischen Fachbuches zur Biogeochemie der Ostsee. Das Besondere: Die Meereschemiker stellen ein neues Konzept vor, das anhand von Untersuchungen des marinen CO2-Kreislaufs eine umfassende Analyse biogeochemischer Prozesse erlaubt und damit neue Wege für ein effizientes Monitoring des ökologischen Zustandes von Meeresgebieten eröffnet. Dazu werteten sie unter anderem einzigartige, über fast 15 Jahre gewonnene Daten von zeitlich und räumlich engmaschigen CO2-Messungen in der Ostsee aus, die automatisiert an Bord eines Frachtschiffes erhoben wurden.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Aus vergangenen Sturmwellen für die Zukunft lernen

Pressemitteilung MARUM und ZMT

Auf den Bahamas wurden vor über 100.000 Jahren tonnenschwere Felsbrocken durch Sturmwellen auf die Klippe gespült. Ob die Felsen tatsächlich von vorzeitlichen „Superstürmen“ bewegt wurden, war lange Zeit umstritten. Forschende um Dr. Alessio Rovere vom MARUM – Zentrum für Marine Umweltwissenschaften an der Universität Bremen und dem Leibniz-Zentrum für Marine Tropenforschung (ZMT) haben nun herausgefunden, dass die Stärke heutiger Stürme verbunden mit einem wenige Meter höheren Meeresspiegel hierfür ausreichen würde. Die Ergebnisse hat die Zeitschrift „Proceedings of the National Academy of Sciences“ (PNAS) am 30. Oktober 2017 veröffentlicht.
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Klimawandel schwächt tropische Windsysteme

Daten aus der Eiszeit bestätigen Prognose. Forscher vom MARUM – Zentrum für Marine Umweltwissenschaften der Universität Bremen veröffentlichen neue Studie.
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Tiefseebergbau: Transparentes Umweltmanagement muss gewährleistet werden

Welche Folgen hat der Abbau metallischer Rohstoffe in der Tiefsee für das Ökosystem Meer? Kann ein solcher Abbau auch umweltschonend gestaltet werden? Und wie kann die Einhaltung von Abbauregeln überwacht werden? Drei Jahre lang haben sich Forschende aus elf Nationen in dem am GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel koordinierten Projekt „MiningImpact“ intensiv mit diesen Fragen beschäftigt. Diese Woche diskutieren sie ihre Ergebnisse beim Abschlusstreffen am Londoner Natural History Museum – und präsentieren konkrete Vorschläge zum Schutz der marinen Umwelt.
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Marine Ökologen aus Bremen forschen acht Monate am Roten Meer

Internationales Team unter Leitung der Universität Bremen sucht nach Gründen für die Ausbreitung eines tropischen Seegrases
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Mariner Schneefall am Äquator

Beständig rieseln tierische Ausscheidungen und Teile abgestorbener Organismen von der Oberfläche der Ozeane Richtung Tiefsee. Dieser auch als „mariner Schneefall“ bezeichnete Partikelfluss spielt eine wichtige Rolle im globalen Kohlenstoffkreislauf und damit für das Klima. Bislang ist wenig über seine Verteilung in der Tiefe bekannt. Ein internationales Forschungsteam unter Leitung des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel hat jetzt in der renommierten Fachzeitschrift Nature Geoscience erstmals ein detailliertes Verteilungsbild des marinen Schneefalls im äquatorialen Ozean veröffentlicht. Es unterscheidet sich deutlich von bisherigen Vorstellungen
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Deutschlandpremiere: Mangrovenexperten der Weltnaturschutzunion (IUCN) tagen am ZMT in Bremen

Vom 12. bis 17. September lädt das Leibniz-Zentrum für Marine Tropenforschung (ZMT) zu einem internationalen Wissenschaftssymposium über den Schutz und die nachhaltige Nutzung von Mangroven, deren Bestand weltweit dramatisch zurückgeht. Zu der Tagung der Mangroven-Fachgruppe der Weltnaturschutzunion (IUCN) werden knapp 100 der führenden Mangrovenforscherinnen und -forscher aus aller Welt erwartet. Das renommierte Treffen findet seit 2013 einmal im Jahr an wechselnden Orten statt und kommt jetzt auf Initiative des ZMT erstmals nach Deutschland in die Hansestadt Bremen.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Ein neuer Indikator für marine Ökosystem-Veränderungen – der Dia/Dino-Index

Warnemünder Meeresbiologe entwickelt mit Hilfe von Langzeitdaten zur Zusammensetzung der Frühjahrsblüte einen Indikator für den Zustand von Nahrungsnetzen in der Ostsee.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Artenzahl – ein falscher Freund? Wissenschaftler wollen Biodiversität besser bewerten

Wer den Zustand eines Ökosystems nur danach beurteilt, wie sich die Zahl der Arten darin kurzfristig verändert, kann falsche Schlüsse ziehen. Darauf weist eine Untersuchung eines internationalen Forscherteams um Prof. Dr. Helmut Hillebrand vom Helmholtz-Institut für Funktionelle Marine Biodiversität (HIFMB) an der Universität Oldenburg hin. Um in der Praxis Ökosysteme sinnvoll zu bewerten, sollten Experten vielmehr beschreiben, wie sich Arten innerhalb eines Systems austauschen. Zu diesen Ergebnissen kamen die Forscher, indem sie ein mathematisches Modell nutzten und vorhandene Umweltdaten auswerteten. Die Studie ist online im Fachmagazin „Journal of Applied Ecology“ erschienen.
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Bisher unbekanntes Aussterben grosser Meerestiere entdeckt

Vor über zwei Millionen Jahren verschwand ein Drittel der Haie, Wale, Meeresvögel und
-schildkröten. Dieses bisher in der Erdgeschichte unerkannte Aussterben der grössten marinen Megafauna hatte nicht nur beachtliche Folgen für die Artenvielfalt, sondern auch für die Ökosysteme in Küstengewässern. Dies zeigen Forschende der Universität Zürich auf.
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Filmvorführung “An Ocean Mystery, The Missing Catch“

Am Freitag, den 30.6.17 wird am Leibniz-Zentrum für Marine Tropenforschung (ZMT) der mehrfach ausgezeichnete Dokumentarfilm “An Ocean Mystery, The Missing Catch“ gezeigt. Der Film thematisiert die Überfischung der Meere. Es geht dabei um die Frage, wie viele Tonnen Fisch den Ozeanen tatsächlich entnommen werden und wie nah der Kollaps dieser für Millionen von Menschen lebenswichtigen Ressource ist.
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Wie zuverlässig sind Muscheln als Klimaarchive?

Für die Rekonstruktion des Klimas vergangener Zeiten stellen Kalkschalen von Meerestieren wie Muscheln ein wertvolles Archiv dar. Dabei nutzen Klimastudien zunehmend auch jenes Schalenmaterial, das Menschen in prähistorischer Zeit in der Nähe ihrer Siedlungen angehäuft haben. Der Geologe Peter Müller vom Leibniz-Zentrum für Marine Tropenforschung (ZMT) fand jedoch ein erhebliches Fehlerpotential bei paläoklimatischen Untersuchungen an Muscheln, die für den Verzehr erhitzt wurden. Die Studie ist kürzlich im Fachjournal „Scientific Reports“ erschienen.
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Forscher gehen Sumatra-Erdbeben auf den Grund

Welche Rolle haben Mineralien im Meeresboden gespielt, als ein Seebeben vor Sumatra eine riesige Tsunamiwelle auslöste? Ein internationales Team von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern hat jetzt Beweise dafür gefunden, dass dehydrierte Minerale im Meeresboden-Sediment die Stärke des Sumatra-Erdbebens am 26. Dezember 2004 beeinflusst haben könnten. Ihre Ergebnisse haben die Forschenden jetzt unter der Leitung von Dr. Andre Hüpers (MARUM – Zentrum für Marine Umweltwissenschaften der Universität Bremen) im Fachmagazin Science veröffentlicht.
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Eisenmangel hemmt marine Mikroorganismen

Bisher wurde Eisen als wichtiger Nährstoff für Algen und den Stickstoffkreislauf in den Ozeanen beschrieben. Nun wurde herausgefunden, dass marine Mikroorganismen, wie Bakterien, für die Verarbeitung von Phosphor ebenfalls Eisen benötigen. Die Ergebnisse der Studie von Forschenden des GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel und der britischen Universität Southampton, die heute in der internationalen Fachzeitschrift Nature Communications erscheint, erweitern das Verständnis um die Nährstoffkreisläufe der Meere.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Ventilator für Korallen: Symbiose mit Riffbarschen bringt Korallen große Vorteile für das Wachstum

Viele Steinkorallen leben in enger Gemeinschaft mit verschiedenen Arten von Riffbarschen. Riffökologen des Leibniz-Zentrums für Marine Tropenforschung (ZMT) in Bremen haben diese Symbiose jetzt genauer untersucht und einen bisher unbekannten Vorteil für die Korallen entdeckt: die Fische unterstützen sie bei der Photosynthese und fördern dadurch ihr Wachstum. Die Studie ist gestern im Journal of Experimental Biology erschienen und wurde vom Nature Magazin in seinen Forschungshighlights aufgegriffen.
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Kaltwasserkorallen: Versauerung schadet, Wärme hilft

27.04.2017/Kiel. Kaltwasserkorallen der Art Lophelia pertusa können unter kontrollierten Laborbedingungen den negativen Folgen der Ozeanversauerung entgegenwirken, wenn gleichzeitig die Wassertemperatur um wenige Grad ansteigt. Ob dies zukünftig auch im natürlichen Umfeld möglich sein wird, hängt vom Ausmaß der Klimawandel-Faktoren, urteilt ein Wissenschafts-Team des GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel in einer Publikation im Fachmagazin Frontiers in Marine Science.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft