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Immunabwehr: RNA gewährt Standfestigkeit

Ein fester Stand ermöglicht wirkungsvolle Gegenschläge: Was beim Boxen gilt, lässt sich auch auf die körpereigene Abwehr von Krankheitserregern übertragen – das legen zumindest die neuesten Erkenntnisse eines medizinischen Forschungsteams aus Marburg und Berlin nahe. Demnach stabilisieren RNA-Kettenmoleküle die Arbeitsplattform, von der aus die Immunabwehr operiert, um Krankheitserreger zu bekämpfen. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler berichten in der aktuellen Ausgabe des Forschungsmagazins PNAS über ihre Ergebnisse.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Bakterien schwärmen aus

Die schwarmartige Ausbreitung von Bakterien lässt sich beschreiben, wenn man die räumlichen Wechselwirkungen zwischen den beteiligten Zellen und ihre Beweglichkeit kennt. Zu diesem Resultat gelangen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Marburg, Berlin und Cambridge in den USA, indem sie mikroskopische Untersuchungen mit genetischen Verfahren, maschinellem Lernen und mathematischer Modellierung kombinieren. Die Arbeitsgruppe berichtet über ihre Ergebnisse in der Online-Ausgabe der Wissenschaftszeitschrift PNAS.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Warum starke Schmerzmittel ihre Wirkung verlieren

Ein internationales Wissenschaftlerteam aus Jena, Sydney, Melbourne und Marburg hat weitere molekulare Details der Toleranzentwicklung gegen Opiate aufklären können. In seiner Studie beschreibt es für Morphin und synthetische Opioide in Ablauf und Geschwindigkeit unterschiedliche Mechanismen, die zur Desensibilisierung der Opioidrezeptoren führen. Die jetzt in „Science Signaling“ veröffentlichten Ergebnisse liefern wichtige Ansätze für die Entwicklung synthetischer Wirkstoffe mit geringer Toleranzentwicklung und reduziertem Suchtpotenzial.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Feste Zellwand bereitete Landgang vor

Wie Pflanzen das Land eroberten, zeigt sich in ihren Genen: Die Erbanlagen von Armleuchteralgen enthalten zahlreiche evolutionäre Neuerungen, die es ihren Vorläufern ermöglichten, sich auf dem Trockenen breit zu machen. Das hat ein internationales Konsortium herausgefunden, indem es den Genbestand von „Brauns Armleuchteralge“ mit dem von Landpflanzen verglich. Insbesondere für die Bildung der Zellwand greift die Alge auf Erbanlagen zurück, wie sie auch bei Landpflanzen vorkommen, schreiben der Marburger Zellbiologe Professor Dr. Stefan Rensing sowie Kolleginnen und Kollegen aus aller Welt, die im Fachblatt „Cell“ vom 12. Juli 2018 an vorab online über ihre Ergebnisse berichten.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Einer für alle: Ein universeller Nanobody für die hochauflösende Mikroskopie

Wissenschaftler am NMI in Reutlingen, am Max-Planck-Institut für terrestrische Mikrobiologie (MPIterMic) in Marburg und an der Universität Tübingen haben eine neue Strategie zur nahezu vollständigen Markierung zellulärer Strukturen für die hochauflösende Mikroskopie entwickelt. In einer Studie, die jetzt in Nature Communications veröffentlicht wurde, verwendeten die Autoren einen hochaffinen, Fluorophor-konjugierten Nanobody zur Detektion von Zielproteinen, die eine kurze und nicht-störende Peptid-Sequenz (Peptid-Tag) tragen. Damit werden Zielstrukturen in Zellen hoch effizient markiert und lassen sich mit geringstem räumlichen Abstand optisch auflösen.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Im Netzwerk winziger Blutgefäße: Virtuelle Erkundungsreisen mit neuer Software aus Bayreuth

Kleinste Blutgefäße des Menschen mit hoher Präzision in tausendfacher Vergrößerung darzustellen – dies ist Forschern der Universitäten Bayreuth und Marburg gelungen. Mit Virtual-Reality-Brillen aus der Welt der Computerspiele ist es jetzt möglich, virtuelle Erkundungsreisen durch ein komplexes Geflecht winziger Blutgefäße zu unternehmen. Auf diese Weise haben die Wissenschaftler neue Erkenntnisse zur Milz gewonnen, die sie in der Zeitschrift PLOS ONE vorstellen.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Fledermäuse: Verkeimt durch die Nacht

Ebola oder Marburg-Viren: Kein Tier verteilt mehr fiese, für Menschen gefährliche Erreger als die Fledermaus. Nur, warum überleben die Tiere selbst diese Infektionen? (Mehr in: ZEIT ONLINE: Mehr aus Forschung und Wissenschaft)

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Wenn Blutsauger die Nase voll haben

Gelbfiebermücken verlieren ihren Appetit auf Blut, wenn man ihnen Stoffe injiziert, die ihr Gehirn normalerweise nach einer Blutmahlzeit ausschüttet. Das hat ein europäisches Forschungsteam herausgefunden, an dem eine Arbeitsgruppe der Philipps-Universität Marburg beteiligt ist. Die Befunde zeigen, wie das Verhalten von Insekten kontrolliert wird, die schwerwiegende Infektionskrankheiten übertragen. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler berichten über ihre Ergebnisse in der aktuellen Ausgabe des Online-Forschungsmagazins PLOS ONE.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Das Kleeblatt brachte kein Glück: Mittelalterliche Kirche endete im Feuer

Eine archäologische Grabung im mittleren Lahntal hat überraschende Ergebnisse erbracht: Studierende legten bei Leun in Mittelhessen eine frühmittelalterliche Kirche frei, die einen ungewöhnlichen, kleeblattförmigen Chor aufweist. Weitere Funde geben Hinweise darauf, warum die Anlage zerstört wurde. Die Grabungsleiter von der Philipps-Universität Marburg stellen die bisherigen Ergebnisse der mehrjährigen Grabungskampagne jetzt in einem Zwischenbericht dar, der soeben im Jahrbuch „hessenARCHÄOLOGIE 2016“ erschienen ist.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Live und in Farbe: Gerüstbauer helfen bei der Kernteilung

Lebende Zellen benutzen zum Innenausbau dasselbe Material, das sie auch für die Außenhülle verwenden – so lässt sich zusammenfassen, was Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler um den Marburger Pharmakologen Professor Dr. Robert Grosse herausgefunden haben, als sie die Kernteilung von Zellen beobachteten: Das präzise Wachstum der neuen Zellkerne findet nur statt, wenn sich das Gerüstprotein Aktin darin zu Fäden zusammenlagert, wie man sie bislang nur von der Zellmembran kennt. Das internationale Forschungsteam berichtet über seine Ergebnisse in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift „Nature Cell Biology“.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Das Ebola-Virus schützt sein Erbgut mit einer Umarmung

Geborgen im Arm des Killers: Ein Forschungsteam aus Heidelberg, Marburg und Kyoto hat die Struktur der Genomhülle aufgeklärt, mit der das Ebola-Virus seine Erbinformation schützt. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler kombinierten Kristallstrukturstudien und Elektronenmikroskopie, um erstmals die Proteinhülle des Genoms intakter Viren in hoher Auflösung zu rekonstruieren. Die Gruppe veröffentlicht ihre Resultate heute in der Online-Vorschau der Wissenschaftszeitschrift „Nature“.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Kristallografie klärt Herstellung von Eisen-Schwefel-Clustern

Wissenschaftler aus Marburg und Kanada haben die Struktur eines Proteinkomplexes aufgeklärt, der für die Herstellung lebenswichtiger Enzyme erforderlich ist. Die Forschungsgruppe um den Marburger Biochemiker Professor Dr. Roland Lill von der Philipps-Universität ermittelte, welche dreidimensionale Struktur die sechs Proteine des Komplexes aufweisen, der an der Synthese von Eisen-Schwefel-Clustern beteiligt ist. Das Team veröffentlicht seine Ergebnisse in der Wissenschaftszeitschrift „Nature Communications“.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Forscher entwickeln maisförmigen Arzneimittel-Transporter zum Inhalieren

Er sieht aus wie ein Maiskolben, ist winzig wie ein Bakterium und kann einen Wirkstoff direkt in die Lungenzellen liefern: Das zylinderförmige Vehikel für Arzneistoffe, das Pharmazeuten der Universität des Saarlandes entwickelt haben, kann inhaliert werden. Professor Marc Schneider und sein Team machen sich dabei die körpereigene Abwehr zunutze: Makrophagen, die Fresszellen des Immunsystems, fressen den gesundheitlich unbedenklichen „Nano-Mais“ und setzen dabei den in ihm enthaltenen Wirkstoff frei. Bei ihrer Forschung arbeiteten die Pharmazeuten mit Forschern der Medizinischen Fakultät der Saar-Uni, des Leibniz-Instituts für Neue Materialien und der Universität Marburg zusammen.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Mikrobiologen identifizieren neue Proteinstruktur

Ein Forschungsteam aus Marburg und Frankfurt am Main hat ein neues Strukturelement identifiziert, das bei Enzymen vorkommt, mit denen Kohlendioxid in Biomoleküle eingebaut wird. Das neu entdeckte Muster kannte man bisher nur von künstlich hergestellten Molekülen, aber nicht von natürlich vorkommenden Proteinen. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler berichten im Fachmagazin „Proteins: structure, function, and biosynthesis“ über ihre Entdeckung.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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3D-Bilder vom Netzwerk kleinster Blutgefäße: ein neues hochauflösendes Verfahren aus Bayreuth

Was auch mit neuesten bildgebenden Techniken in der Medizin bisher nicht möglich war, ist einem interdisziplinären Team der Universitäten Bayreuth und Marburg jetzt gelungen: eine hochauflösende Darstellung kleinster Blutgefäße des Menschen, die in Organen wie der Milz oder dem Knochenmark enthalten sind. Die Forscher haben ein Verfahren entwickelt, welches das hochkomplexe Netzwerk dieser Blutgefäße in Gewebeproben dreidimensional sichtbar macht. Wie die neue Technik funktioniert, zeigen sie in den Zeitschriften Medical Image Analysis und PLOS ONE.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Wirkstoffe gegen Marburg-Virus – Weltweit ersten schützenden Antikörper entwickelt

Ein Forschungs-Team um Professor Michael Hust vom Institut für Biochemie, Biotechnologie und Bioinformatik der Technischen Universität Braunschweig hat den weltweit ersten Antikörper entwickelt, der im Tiermodell gegen eine Infektion mit dem Marburg-Virus schützt. Das Team aus Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus Deutschland, Frankreich und den USA arbeitete dabei mit dem in Braunschweig weiterentwickelten Antikörper-Phagen-Display, einer Methode zur Erzeugung von Antikörper-Medikamenten im Reagenzglas. Ihre Ergebnisse wurden nun in der Zeitschrift mAbs publiziert.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Neue Erkenntnisse und Fortschritte bei der Bekämpfung viraler Infektionen

Aktuelle Forschungsergebnisse zur 27. GfV-Jahrestagung 22. – 25. März 2017 in Marburg.
Kongresspräsidenten-Interview mit Prof. Dr. Stephan Becker
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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27. Jahrestagung der Gesellschaft für Virologie e. V. (GfV) 22. – 25. März 2017 in Marburg

Neuartige Gentherapie gegen HIV-Infektionen wird vorgestellt:
Spezielles Enzym kann HIV-Gene aus infizierten Zellen entfernen
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Mitochondrien-Reste leisten Aufbauarbeit für Basisprozesse

Der Parasit Mikrosporidium ist so sehr aufs Wesentliche reduziert, dass er sogar den Atem anhält – aber er schafft es noch, Werkteile zusammenzuschmieden, die er unbedingt für die Basisprozesse des Lebens braucht. So lässt sich umschreiben, was Zellforscherinnen und Zellforscher um Professor Dr. Roland Lill von der Philipps-Universität Marburg herausgefunden haben, als sie Zellbestandteile der Parasiten untersuchten, die ihre Funktion größtenteils verloren haben. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Marburg, Mülheim und Großbritannien berichten über ihre Ergebnisse in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift „Nature Communications“.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Mit künstlicher Fotosynthese gegen den Klimawandel

Das Treibhausgas Kohlendioxid könnte sich künftig mit einem neuen biologischen Mittel aus der Atmosphäre entfernen lassen. Denn ein Team um Tobias Erb, Leiter einer Forschungsgruppe am Max-Planck-Institut für terrestrische Mikrobiologie in Marburg hat nach dem Vorbild der Fotosynthese einen künstlichen, aber komplett biologischen Stoffwechselweg entwickelt, der Kohlendioxid aus der Luft mit 20 Prozent höherer Effizienz bindet, als das Pflanzen fotosynthetisch schaffen. Die Forscher haben das neue System, das sie in dieser Woche im Wissenschaftsmagazin Science vorstellen, zunächst am Reißbrett geplant – und dann im Labor in die Realität umgesetzt.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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IBM Watson hilft bei der Diagnose

Dr. House

IBM Watson hilft bei der Diagnose

Seltene Krankheiten zu diagnostizieren ist die Spezialität von Jürgen Schäfer am Universitätsklinikum Marburg. Jetzt erhält der deutsche „Dr. House“ Hilfe von IBMs kognitivem Assistenten Watson.

(Mehr in: COM! – Das Computer Magazin)

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Automatische Auswertung beschleunigt die Suche nach neuen Wirkstoff

Die MX-Beamlines der Röntgenquelle BESSY II am HZB sind auf die hochautomatisierte Strukturanalyse von Proteinkristallen spezialisiert. Mit über 2000 bestimmten Proteinstrukturen sind sie in Deutschland mit Abstand die produktivsten Beamlines dieser Art. Nun haben Teams der Philipps-Universität Marburg und des HZB auch die Auswertung der Datensätze automatisiert: Das neu entwickelte Computerprogramm identifiziert aus einem Set von 364 Rohdaten diejenigen Molekülfragmente, die sich als Startpunkt für die Entwicklung eines Wirkstoffs eignen. Sie zeigten damit, dass das Expertensystem die Suche nach einem passenden Wirkstoff beschleunigen kann.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Bäume schwitzen für eine kühle Stadt

Winterlinden (Tilia cordata) transpirieren nicht in jeder Umgebung gleich stark, wie Studien von Mohammad Rahman von der Technischen Universität München zeigen. In erhitzten Städten im Sommer kühlt ihre Transpiration (Wasserverlust aus Blättern) offen angelegte Plätze mit Grünstreifen effektiver als gepflasterte, enge Plätze. Dafür verantwortlich sind lokale Unterschiede in Meteorologie und Boden. Aktuelle Ergebnisse präsentiert Rahman am 8. September 2016 auf der Jahrestagung der Gesellschaft für Ökologie in Marburg.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Die Mischung macht’s – diese Pflanzenarten sind bei vielen Bestäubern beliebt

Einige Schlüsselpflanzen sind unerlässlich, um mit Blühmischungen einen Großteil der Bestäuber in der Agrarlandschaft zu fördern. Das zeigen Studien von Daniela Warzecha von der Justus-Liebig-Universität Gießen. Vier Pflanzenarten wurden demnach von rund 80 Prozent aller untersuchten Wildbienen- oder Schwebfliegenarten angeflogen. Die richtige Samenmischung könnte Agrarumweltprogramme daher noch erfolgreicher machen. Aktuelle Ergebnisse präsentiert die Ökologin am 8. September 2016 auf der Jahrestagung der Gesellschaft für Ökologie in Marburg.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Stacheliger Besuch benötigt Nahrung und Unterschlupf im Garten

Wer ein Loch im Zaun sowie Hecken, Laubhaufen oder ein ungemähtes „wildes Eck“ in seinem Garten gedeihen lässt, hat gute Chancen einen Igel zu treffen. Das zeigt das Citizen Science Projekt „Die Igel sind los!“ der Universität für Bodenkultur Wien. Rund 200 österreichische Gartenbesitzer beobachteten die Tiere oder stellten Tunnel mit Futter auf, in denen der stachelige Besuch Spuren hinterließ. Jeder zweite Garten liegt demnach im Aktivitätsradius eines Igels. Aktuelle Ergebnisse präsentiert die Landschaftsplanerin Kristina Plenk am 8. September 2016 auf der Jahrestagung der Gesellschaft für Ökologie in Marburg.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Künstliches Licht stört die Bestäubung

Bei Nacht stört künstliches Licht die Bestäubung und Samenbildung von Pflanzen. Das zeigen aktuelle Studien von Eva Knop und Leana Zoller von der Universität Bern. Demnach werden Kohldisteln im Lichtkegel einer Lampe seltener von bestäubenden Insekten besucht und bilden 20 Prozent weniger Samen als solche in Dunkelheit. Für ihr Experiment stellten die Ökologinnen Straßenlaternen in den Berner Voralpen auf. Aktuelle Ergebnisse präsentieren die Forscherinnen am 5. September 2016 auf der Jahrestagung der Gesellschaft für Ökologie in Marburg.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Kadaver verrotten schneller in naturnahen Wäldern

Tierkadaver verrotten im naturnahen Wald schneller als im stark genutzten Forst. Das zeigte Christian von Hoermann von der Universität Ulm anhand von Ferkelkadavern in 75 deutschen Waldstücken. Hohe Temperaturen, aber auch reichlich Totholz oder ein lockerer Boden beschleunigen die Zersetzung. Diese Faktoren beeinflussen aasfressende Käfer empfindlich. Über aktuelle Ergebnisse und Schlüsse für Forstwirtschaft und Rechtsmedizin spricht der Forscher am 5. September 2016 auf der Jahrestagung der Gesellschaft für Ökologie in Marburg.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Kasseler Grimm-Forscher lüftet das Geheimnis der „Aschenputtel“-Erzählerin

Ende eines literaturhistorischen Rätsels: Der Kasseler Grimm-Forscher Prof. Dr. Holger Ehrhardt hat die Frau identifiziert, die die Erzählung „Aschenputtel“ zur Märchensammlung der Brüder Grimm beigesteuert hat. Es handelt sich um eine Marburger Kleinbürgerin, die 1814 verarmt und kinderlos in einem Siechenhaus starb. Die Entdeckung eröffnet auch neue Perspektiven für die Forschung zu den Grimmschen Märchen.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Wichtige Erkenntnisse über hautablösende Autoimmunerkrankungen

Biochemikerinnen der Justus-Liebig-Universität Gießen publizieren Forschungsergebnisse zur Autoimmunerkrankung Pemphigus vulgaris (PV) in Scientific Reports – Erfolgreiche Kooperation mit Kollegen der Philipps-Universität Marburg
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Nano-Maschine in Maßarbeit herstellen – Nano-Machine made-to-measure

Internationales Symposium am Marburger LOEWE Zentrum für Synthetische Mikrobiologie am 30. Mai
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Tibet: Klimaänderung setzt Weideland zu

Marburg/Görlitz, den 18.05.2016. Wissenschaftler der Universität Marburg und der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung haben die Veränderung der Weideflächen auf dem Tibetischen Hochplateau untersucht. Sie kommen in ihrer kürzlich online im Fachjournal „Scientific Reports“ veröffentlichten Studie zu dem Schluss, dass der globale Klimawandel den Grasflächen insgesamt mehr Schaden zufügt als die zunehmende Landnutzung. Das tibetische Hochland ist eine klimatische Schlüsselregion – beinah 40 Prozent der Bevölkerung weltweit sind von den dort entspringenden Flüssen abhängig.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Neuentdeckte Reptilien belegen vernachlässigte Artenvielfalt

Begegnungen der anderen Art: Die indonesische Insel Java beherbergt anscheinend eine größere Biodiversität als bisher angenommen. Das schließen Biologen aus Marburg, Regensburg sowie Großbritannien und den USA aus der Entdeckung neuer Arten. Wie das Team in der Fachzeitschrift „Zootaxa“ berichtet, identifizierte es zwei bisher unbekannte Reptilienarten: eine Walzenschlange sowie einen Bogenfingergecko, die bislang für bereits bekannte Spezies gehalten wurden.

Die Veröffentlichungen im Einzelnen:
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Referenzwerk zum Himalaya kommt aus Marburg

Ein Gebirge an Gelehrsamkeit: Seit vier Jahrzehnten erforscht der Marburger Biogeograph Professor Dr. Georg Miehe den Himalaya. Jetzt haben mehr als 40 Fachleute aus aller Welt unter seiner Federführung eine naturkundliche Monographie in englischer Sprache vorgelegt, die am Beispiel Nepals das Wissen über die Region in bisher unerreichter Breite und Detailfülle zusammenfasst: Georg Miehe, Colin Pendry & Ram Chaudary: Nepal: An introduction to the natural history, ecology and human environment of the Himalayas, Edinburgh 2015.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Zeugungsfähig dank dicht gepackter Spermien

Bei der Spermienbildung addieren sich die Effekte mehrerer unterschiedlicher Proteine, die zur Verkleinerung der Spermienkerne beitragen. Das folgern Marburger Biologinnen aus Experimenten an Fruchtfliegen-Männchen. Die Forscherinnen behinderten die Verdichtung des Erbguts in den Spermien, woraufhin die betroffenen Tiere ihre Fähigkeit einbüßten, Nachkommen zu zeugen. Das Team veröffentlicht seine Ergebnisse in der aktuellen Ausgabe der Online-Zeitschrift „Cell Reports“.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Ungewöhnlicher Lichtrezeptor behebt Erbgutschäden

Marburger Biologen entdeckten Frühform eines lichtabhängigen Enzyms zur DNA-Reparatur
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft