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Putzfimmel im Gehirn

Synapsen bestehen aus Hunderten verschiedener Proteine. Damit sie Hirnsignale richtig übertragen können, müssen ihre Bausteine ständig auf Funktionalität überprüft und bei Verschleiß durch neue ersetzt werden. Ein Forscherteam des Leibniz-Institutes für Neurobiologie Magdeburg, vom Deutschen Zentrum für neurodegenerative Erkrankungen und der Charité in Berlin hat untersucht, wie sich die Funktionsweise von Synapsen im Gehirn entwickelt, wenn das wichtige Synapsen-Protein Bassoon fehlt. Sie fanden heraus, dass der Recycling-Prozess von Synapsenbausteinen dann viel schneller abläuft, weil ein Enzym namens Parkin aktiviert wird, das bei der Parkinson-Krankheit eine wichtige Rolle spielt.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Ketamin: Neue Erkenntnisse zur Wirkweise gewonnen

Der Wirkstoff Ketamin ist ein erprobtes Narkosemittel und kann auch bei der Behandlung von Depressionen eingesetzt werden. Eine neue Studie des Leibniz-Instituts für Neurobiologie Magdeburg (LIN) zeigt, dass Ketamin zu einer stärkeren Aktivierung und Reiz-gekoppelten Reaktion im Gehirn führt. Mittels räumlich hoch aufgelöster Ableitungen von Nervensignalen aus der Hörrinde von Wüstenrennmäusen konnte das Magdeburger Forscherteam neue Wirkmechanismen identifizieren. Die Studie ist in der aktuellen Ausgabe des „Journal of Physiology“ erschienen.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Korrektur der Zukunft: Vorhersagen unseres Gehirns

Stellen Sie sich vor, Sie steigen in Ihr Auto, stecken Ihren Schlüssel in das Zündschloss, drehen ihn um, aber nichts passiert! Was ist ihr erster Gedanke? Zunächst denken Sie wahrscheinlich, dass Ihr Auto kaputt sein könnte. Ein Forscherteam des Leibniz-Institutes für Neurobiologie Magdeburg hat gemeinsam mit Kollegen der Universität Leipzig jetzt untersucht, welche Prozesse in solchen Momenten noch ablaufen als nur der Gedanke an einen Besuch in der Werkstatt. Die Gruppe simulierte vergleichbare Situationen und zeichnete dabei die Aktivität des Gehirns auf, um einen fundamentalen Mechanismus von Erwartung und Fehlern aufzuzeigen.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Weltweit unterschätzt: CO2-Emissionen trockengefallener Gewässerbereiche

Binnengewässer wie Flüsse, Seen oder Talsperren spielen im globalen Kohlenstoffkreislauf eine wichtige Rolle. In Hochrechnungen zum Kohlendioxidausstoß von Land- und Wasserflächen werden zeitweise trockenfallende Bereiche von Gewässern in der Regel nicht einbezogen. Die tatsächlichen Emissionen von Binnengewässern werden dadurch deutlich unterschätzt – das zeigen die aktuellen Ergebnisse eines internationalen Forschungsprojekts unter der Leitung von Wissenschaftler*innen des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung (UFZ) am Standort Magdeburg sowie des Katalanischen Instituts für Wasserforschung (ICRA). Die Studie ist im Fachmagazin Nature Communications erschienen.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Neuronale Transportlogistik – Beste Publikation der Magdeburger Neurowissenschaften ausgezeichnet

Nervenzellen kommunizieren aktiv miteinander, doch wie werden Kommunikationssignale innerhalb der Zellen weitergeleitet? Dr. Anna Karpova und Dr. Michael R. Kreutz untersuchten gemeinsam mit Kollegen in Hamburg, Cambridge und Magdeburg, dass eine Struktur, die eigentlich für Abbauprozesse und Abtransport zuständig ist, auch Signalmoleküle zu aktiven Synapsen transportieren kann und damit direkt zu aktivitätsabhängigen synaptischen Veränderungen beiträgt – also quasi ein joint venture zwischen Hauspost, Versorgung und Entsorgung zugleich. Diese Arbeiten wurden im Journal „Nature Communications“ publiziert und von den Magdeburger Neurowissenschaftlern zur besten Publikation gewählt.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Verjüngungskur für das Gehirn

Wie können wir dem Verlust der kognitiven Fähigkeiten im Alter entgegenwirken? Eine Forschergruppe um Prof. Federico Calegari an der TU Dresden hat mit Unterstützung von Wissenschaftlern des Leibniz-Institutes für Neurobiologie Magdeburg, Dr. Dr. Kentaroh Takagaki, Dr. Michael Lippert und LIN-Special-Project-Doktorand Gonzalo Arias-Gil, sowie vom Deutschem Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen Dresden herausgefunden, wie der Alterungsprozess neuronaler Stammzellen im Gehirn verzögert werden kann.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Wie der Toxoplasmose-Parasit die Synapsen im Gehirn umbaut

Toxoplasmose ist eine der häufigsten Infektionskrankheiten. Ausgelöst wird sie von einem einzelligen Parasiten namens Toxoplasma gondii. Er ist weltweit verbreitet und befällt Vögel und Säugetiere – einschließlich des Menschen. Seine Endwirte sind jedoch Katzen. Wissenschaftler vom Institut für Inflammation und Neurodegeneration der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg (OVGU) und vom Leibniz-Institut für Neurobiologie (LIN) haben in einer Studie untersucht, wie der Parasit den Stoffwechsel im Gehirn seiner Wirte beeinflusst und nachgewiesen, dass er dort die molekulare Zusammensetzung von Synapsen verändert. Die Ergebnisse wurden im Fachmagazin Journal of Neuroinflammation veröffentlicht
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Zika und Gelbfieber: Impfstoffe ohne Ei

Einige Flaviviren lassen sich künftig hoch konzentriert in Bioreaktoren vermehren

Die Versorgung mit einigen lebenswichtigen Impfstoffen könnte in Zukunft sicherer werden. Ein Team um Forscher des Max-Planck-Instituts für Dynamik komplexer technischer Systeme in Magdeburg entwickelt Methoden, mit denen sich Viren für Impfstoffe in deutlich höherer Konzentration vermehren lassen als bislang. Die Forscher produzieren die Krankheitserreger dabei in Zellkulturen in kleinen Bioreaktoren. Derzeit werden für die Herstellung von Impfstoffen jährlich noch etwa eine halbe Milliarde Hühnereier benötigt, was einige Probleme mit sich bringt.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Wo sind die Erinnerungen an die Einschulung geblieben?

Die Einschulung ist für einen jungen Menschen ein besonderes Ereignis. Die meisten erinnern sich noch daran, wo und mit wem sie diesen Tag verbracht haben. Dabei hilft ihnen das episodische Gedächtnis, in dem räumliche und zeitliche Informationen zu persönlichen Erlebnissen verankert sind. Prof. Dr. Magdalena Sauvage vom Leibniz-Institut für Neurobiologie (LIN) in Magdeburg erforscht diese Gedächtnisform. Gemeinsam mit anderen Kollegen konnte sie in einer neuen Studie im Fachmagazin PLOS Biology nachweisen, dass räumliche und zeitliche Informationen im Hippocampus sowohl unabhängig voneinander als auch gemeinsam gespeichert werden können und so die Erinnerung an Erlebtes bilden.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Blick ins Gehirn: Glück ist unsichtbar

Studie mit funktioneller Bildgebung kommt zu überraschendem Ergebnis

Dopamin ist ein wichtiger Botenstoff des Nervensystems. Es spielt im Belohnungssystem eine zentrale Rolle und wird zum Beispiel ausgeschüttet, wenn sich ein Schüler über eine 1 in Mathe freut oder auch wenn wir abends nach Hause kommen und sehen, dass der Partner unser Lieblingsessen gekocht hat. In einer neuen Studie im Fachmagazin NeuroImage haben Dr. Michael Lippert, Leiter der Arbeitsgruppe Neuro-Optik, und Doktorandin Marta Brocka gemeinsam mit weiteren Kollegen am Leibniz-Institut für Neurobiologie (LIN) in Magdeburg untersucht, wie gut sich Dopaminausschüttungen im Kernspintomografen messen lassen.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Israel: Wie Herr Ruppin ein Land erbaute

Vor 70 Jahren gründeten Juden im Nahen Osten ihren eigenen Staat. Mit dabei: ein Magdeburger, der ostfriesische Kühe und Dattelpalmen mitbrachte. (Mehr in: ZEIT ONLINE: Mehr aus Forschung und Wissenschaft)

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Die Emotion liegt im Auge des Hörers: Warum überraschende Geräusche die Pupille weiten

Magdeburg/Leipzig. Ein Baby weint oder ein Hund knurrt – beide Geräusche wecken bei uns Emotionen, die sich an den Augen ablesen lassen. Dr. Nicole Wetzel, Leiterin der CBBS-Forschergruppe Neurokognitive Entwicklung am Leibniz-Institut für Neurobiologie (LIN), sowie Andreas Widmann und Prof. Dr. Erich Schröger von der Universität Leipzig haben in einer Grundlagenstudie im Fachmagazin Biological Psychology gezeigt, wie unser Gehirn überraschende emotionale Geräusche verarbeitet. Mit einer neuen Methode konnten die Forscher nachweisen, wie neuronale Aktivität im Gehirn die Pupillenweite über das sympathische und parasympathische Nervensystem beeinflusst.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Was asiatische Gesellschaften zusammenhält

Wirtschaftliche Entwicklung stärkt den Zusammenhalt, Armut schwächt ihn: Erstmals hat ein Team von Wissenschaftlern unter Leitung von Prof. Dr. Klaus Boehnke von der Jacobs University und Prof. Dr. Jan Delhey von der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg den gesellschaftlichen Zusammenhalt in 22 Ländern Süd-, Südost und Ostasiens (SSOA) gemessen. Laut der Studie im Auftrag der Bertelsmann-Stiftung ist der Zusammenhalt in Hongkong und Singapur am stärksten, gefolgt von Thailand und Bhutan.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Was läuft schief beim Noonan-Syndrom? – Grundlagen der neuronalen Fehlfunktion entdeckt

Die Biologin Franziska Altmüller forscht am Institut für Humangenetik der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg (OVGU) und am Leibniz-Institut für Neurobiologie (LIN) gemeinsam mit ihren Kollegen an den molekularen Ursachen für kognitive Beeinträchtigungen bei RASopathien. Hauptvertreter dieser Krankheitsgruppe ist das Noonan-Syndrom. Mit Erkenntnissen aus der Magdeburger Studie, die im Fachmagazin Plos Genetics erschienen ist, könnten nun neue Therapieansätze für die Patienten entwickelt werden.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Gallenblasenkrebs: Pharmazeutin entdeckt Protein, das Tumor wachsen lässt – neuer Therapieansatz

Patienten mit Gallenblasenkrebs haben lange Zeit wenig bis keine Beschwerden. Daher wird dieser Tumor meist spät erkannt – nicht selten zu spät für eine Therapie. Die Pharmazeutin Sonja Keßler aus der Arbeitsgruppe von Professor Alexandra Kiemer an der Universität des Saarlandes hat zusammen mit Pathologen der Universität Magdeburg einen neuen Weg gefunden, der zu einer früheren Diagnose und zu einer verbesserten Therapie der Krankheit führen kann: Die Forscherin hat ein Protein entdeckt, das mit dem Tumorwachstum in Verbindung steht und als so genannter prognostischer Marker Rückschlüsse zulässt, wie die Krebserkrankung verlaufen wird.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Aktive Prothese verändert Hirnfunktionen von Schlaganfall-Patienten

Patienten, die nach einem Schlaganfall ihre Füße nicht mehr richtig heben und normal laufen können, kann eine aktive Prothese helfen. Sie verbessert jedoch nicht nur das Gangbild der Betroffenen, sondern bewirkt auch, dass sich deren Gehirn funktionell neu organisiert. Welche Veränderungen genau stattfinden, hat eine Arbeitsgruppe aus Ärzten und Wissenschaftlern von der Uniklinik für Neurologie und der Uniklinik für Stereotaktische Neurochirurgie der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, dem Leibniz-Institut für Neurobiologie und den Kliniken Schmieder Heidelberg unter Leitung von Prof. Dr. Ariel Schoenfeld untersucht. Die Studie ist im Fachmagazin Nature Scientific Reports erschienen.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Intelligente Regelungstechnik lässt Windräder wachsen

Wissenschaftler der Uni Magdeburg entwickeln neue Betriebsführung zur Energiegewinnung
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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„Frauen und Recht“ im 16. Jahrhundert

Die Historikerin Nataliia Ivanusa hat ihre Dissertation zum Thema „Frauen im sächsisch-magdeburgischen Recht. Die Rechtspraxis in kleinpolnischen Städten im 16. Jahrhundert“
als Band 38 der Studien zur Ostmitteleuropaforschung im Verlag Herder-Institut veröffentlicht.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Computer berechnen Umgestaltung von Mikroorganismen zu Zellfabriken

Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für Dynamik komplexer technischer Systeme Magdeburg haben mit Hilfe neu entwickelter Computeralgorithmen fünf biotechnologische Produktionsorganismen wie Escherichia coli und Bäckerhefe daraufhin analysiert, wie sich das Wachstum der Zellen optimal mit der Überproduktion von (Bio-)Chemikalien koppeln lässt. In ihren Berechnungen zeigten sie, dass für fast jedes Stoffwechselprodukt in den untersuchten Organismen geeignete genetische Interventionen existieren, mit denen eine Kopplung der Synthese des Produkts mit Zellwachstum möglich ist. Die Ergebnisse der Studie tragen grundlegend zur Entwicklung von neuen biotechnologischen Prozessen bei.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Von Priesterehen und kämpfenden Nonnen: wie Luther Geschlechtergeschichte schrieb

Internationale Tagung an der Universität Magdeburg zum Reformationsjubiläum
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Seltene Blutkrankheit verbessert die Abwehr von Keimen

Forscher des HZI und der Uni Magdeburg finden verstärkte Immunreaktion in Zusammenhang mit seltener Erkrankung des Knochenmarks
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Microsoft integriert Office 365 in Deutschland-Cloud

Auf deutschen Rechenzentren

Microsoft integriert Office 365 in Deutschland-Cloud

Microsoft bietet seine Cloud-Suite rund um Office 365 jetzt auch in einer bei der Deutschland-Cloud gehosteten Variante an. Deren Rechenzentren stehen in Frankfurt und Magdeburg, der Zugang wird von T-Systems verwaltet.

(Mehr in: COM! – Das Computer Magazin)

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Nervenkrankheit ALS: Mehr als nur ein Motor-Problem im Gehirn?

Neurologen und Neurowissenschaftlern vom Leibniz-Institut für Neurobiologie gelang
gemeinsam mit Kollegen der Universitätsklinik für Neurologie Magdeburg, des DZNE
Magdeburg sowie der Medizinischen Hochschule Hannover ein wichtiger Schritt in der
Erforschung von ALS. Mit einem neuen Analyseverfahren konnten sie zeigen, dass ALS
und frontotemporale Demenz eng verwandte Krankheitsbilder sind, auch wenn ALSPatienten nicht dement sind. Über ihre Untersuchungen berichten die
Neurowissenschaftler nun in der Fachzeitschrift „Scientific Reports“.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Hirnforschung trifft Forrest Gump

Magdeburger Neurowissenschaftler veröffentlichen weltweit einzigartige Hirn-Datenbank zur Erforschung von Alltagskognition
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Hirnforschung mit Kino: Was macht das Hirn in Alltagssituationen? Open Minds mit Open Science

Michael Hanke von der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg und Jörg Stadler vom LIN
Magdeburg haben sich der Idee von „Open Science“ verschrieben. Statt wie viele andere
Wissenschaftler ihre aufwändig und teuer erhobenen Forschungsdaten unter Verschluss zu
halten und allein auszuwerten, beleben sie mit ihrem weltweit einzigartigen Hirn-Datensatz für Alltagskognition, dem „studyforrest-Projekt“, die internationale Hirnforschung.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Wo geht’s lang im Mäusekopf? Ein Atlas für das Gehirn der Wüstenrennmaus.

Es gleicht einem Puzzle aus 10.000 Teilen, welches die Wissenschaftler um Eike Budinger vom LIN Magdeburg in langjähriger Arbeit zusammenfügten. Ihnen gelang es, das Gehirn der Wüstenrennmaus, eines wichtigen Modellorganismus für die Neurobiologie und Hörforschung, zu kartographieren. Der umfangreiche Atlas ermöglicht es, deutlich weniger Versuchstiere zu verwenden. Die Ergebnisse kommen unter anderem der Demenz-Forschung zu Gute.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Wohin mit dem schwankenden Öko-Strom?

Forschungsprojekt zur zuverlässigen Einspeisung von erneuerbaren Energien an der Universität Magdeburg erfolgreich abgeschlossen
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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LIN-Forscher entwickeln weltweit erstes Tiermodell für genetisch induzierte retrograde Amnesie

Demenz, Unfälle oder traumatische Erlebnisse können bei Betroffenen einen Gedächtnisverlust verursachen. Die retrograde Amnesie, also das Löschen von Gedächtnisinhalten, ist ein bisher kaum verstandener Prozess. Bei ihren Arbeiten zur Aufklärung molekularer Mechanismen des Lernens und Gedächtnisses ist es Forschern um Dr. Dirk Montag vom Magdeburger Leibniz-Institut für Neurobiologie (LIN) nun gelungen, ein weltweit einmaliges Tiermodell mit genetisch induzierbarer retrograder Amnesie zu entwickeln. Ihre Untersuchungen haben sie in einer aktuellen Studie im renommierten Fachjournal Biological Psychiatry vorgestellt.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Hirnströme bei Fehlhandlungen verraten das Geschlecht

Studie Magdeburger Neurowissenschaftler zeigt geschlechtsspezifische Reaktionen auf Fehler
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Jacob-Protein beeinflusst räumliche Lernprozesse, aber nicht Kallmann-Syndrom

Ein menschliches Gehirn besteht aus Milliarden von Nervenzellen, die über Synapsen miteinander kommunizieren. Innerhalb der Synapsen befinden sich über 1000 verschiedene Eiweißbausteine, die Lern- und Gedächtnisprozesse im Gehirn beeinflussen. Einige neurologische Krankheiten und Entwicklungsstörungen gehen auf defekte Synapsenproteine zurück. Eines dieser Proteine heißt Jacob. Dr. Michael Kreutz, Leiter der Forschergruppe Neuroplastizität am Leibniz-Institut für Neurobiologie (LIN), und seine Mitarbeiterin Dr. Christina Spilker haben mit einem Magdeburger Forscherteam in einer neuen Studie die Bedeutung des Jacob-Proteins im Gehirn entschlüsselt und im Fachmagazin PLOS Genetics publiziert.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Synapsin hilft Gedächtnis auf die Sprünge: Studie untersucht Beitrag des Proteins für Lernprozesse

Duft kann Appetit machen. Bereits Larven der Fruchtfliege Drosophila melanogaster können lernen, dass bestimmte Düfte mit einer Nahrungsbelohnung verknüpft sind, andere Gerüche jedoch nicht. Das Team um Prof. Dr. Bertram Gerber und Jörg Kleber vom Magdeburger Leibniz-Institut für Neurobiologie (LIN) hat dazu nun eine neue Studie im Fachjournal Learning & Memory veröffentlicht. Darin haben die Wissenschaftler entschlüsselt, welche Rolle das Protein Synapsin beim Duft-Lernen hat.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Cloud: Microsoft nutzt künftig Telekom-Rechenzentren

Kunden von Microsofts Cloud-Diensten können ihre Daten bald in Frankfurt und Magdeburg speichern und verarbeiten lassen. Daten-Treuhänder wird T-Systems. (Mehr in: ZEIT ONLINE: Alles digital)

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Wer mit wem: Nervenzellen auf Partnersuche

Auf die richtigen Verbindungen kommt es an – auch im Gehirn. Nur Nervenzellen, die miteinander verbunden sind, können Informationen kodieren. Dieser hochkomplexe Prozess vollzieht sich im Gehirn während der vorgeburtlichen Entwicklung sowie im Kinder- und Jugendalter. Er kann aber auch unter Laborbedingungen auf einer Leiterplatte studiert werden. Arthur Bikbaev vom Leibniz-Institut für Neurobiologie (LIN) in Magdeburg hat mit zwei Kollegen untersucht, wie Nervenzellen ihre Partner finden. Das Verblüffende dabei: die Aktivität der Nervennetze kann reguliert werden, indem man sie „entmantelt“. Das Fachmagazin Scientific Reports hat die Ergebnisse in seiner aktuellen Ausgabe vorgestellt.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Innovative Methode macht neu hergestellte Proteine in lebenden Fliegen sichtbar

Details zu einer neuen Forschungsmethode haben Wissenschaftler um Prof. Dr. Daniela Dieterich vom Institut für Pharmakologie und Toxikologie der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg (OVGU) und Dr. Ulrich Thomas vom Leibniz-Institut für Neurobiologie (LIN) kürzlich im Fachmagazin Nature Communications veröffentlicht.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Mobile Calciumkanäle justieren synaptische Aktivität im Gehirn / Aktuelle Studie veröffentlicht

Bei der Übertragung von Informationen spielt Calcium in Nervenzellen eine wichtige Rolle. Die Öffnung von Calciumkanälen initiiert die Freisetzung von Neurotransmittern und somit die Kommunikation synaptisch verbundener Nervenzellen. Dr. Martin Heine ist in seiner Forschungsgruppe am Leibniz-Institut für Neurobiologie (LIN) in Magdeburg zusammen mit Kollegen aus Bordeaux der Frage nachgegangen, wie diese Kanäle in der präsynaptischen Membran organisiert sind. Die im Fachmagazin Neuron erschienene Studie zeigt, dass die meisten Calciumkanäle – anders als aufgrund vorangegangener Studien erwartet – im Bereich der präsynaptischen Membran sehr mobil sind und ihre Positionen ständig ändern.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft