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Kosmos: Radioblitze aus dem All: Wissenschaftler beobachten mysteriöses Himmelsphänomen

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Die zweite Quantenrevolution – Vom Spuk im Mikrokosmos zu neuen Supertechnologien

In Douglas Adams Parodie auf das intergalaktische Geschehen Per Anhalter durch die Galaxis heisst es gleich zu Beginn des zweiten Buchs: Es gibt eine Theorie, die besagt, wenn jemals irgendwer genau herausfindet, wozu das Universum … Weiterlesen (Mehr in: BrainLogs)

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Neue Phänomene im magnetischen Nanokosmos

Forscher am Max-Planck-Institut für Intelligente Systeme in Stuttgart konnten mit Hilfe eines Röntgenmikroskops bei der Bildung von magnetische Tröpfchen ein völlig unerwartetes Verhalten beobachten. Wenn der Strom über einen Nanokontakts durch die magnetische Schicht fließt, breitet er sich wesentlich weiter aus, als die Ausdehnung des Nanokontakt es zulassen sollte. Bisher waren Forscher davon ausgegangen, dass nur die Fläche unterhalb des Nanokontakts reagiert. Doch Experimente haben die Wissenschaftler eines Besseren belehrt. Ein spannendes Phänomen in der Grundlagenforschung und von großer Bedeutung für die magnetische Datenprozessierung.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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"Mit dem Trampolin zur ISS": Rogosin ist Russlands neuer Raumfahrt-Chef

An der Spitze der russischen Raumfahrtorganisation gibt es einen Wechsel. Neuer Roskosmos-Chef wird der frühere Vizeregierungschef Dmitrij Rogosin. Der ist für markige Sprüche bekannt. (Mehr in: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft)

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Leuchtende und dunkle Strukturen im Kosmos

In diesem Monat stand wieder einmal das Weltall auf dem Programm. Im Zentrum die Strukturbildung des Universums, eine eine Trenddisziplin der Astrophysik. Über den heutigen Stand der Forschung habe ich in dieser Reportage mit dem … Weiterlesen (Mehr in: KosmoLogs)

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Weltraum: Die Zeitmaschine

Was wartet jenseits unseres Sonnensystems? Mit einem neuen Teleskop wollen Astronomen tiefer ins All schauen als je zuvor – um neues Leben zu finden und die Anfänge des Kosmos zu enthüllen.

(Mehr in: Technology Review)

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Klimatests im Mesokosmos

Die Aussichten sind ziemlich düster: Es könnte gut sein, dass wir es als Menschheit hinkriegen, bis zum Ende des Jahrtausends das Klima der Erde so stark zu verändern, wie das bei der Eiszeit geschah – … Weiterlesen (Mehr in: BrainLogs)

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200 Mal schwerer als Sonne: Das Rätsel der blauen Monstersterne

Astronomen haben Hunderte Sterne vermessen – unerwartet viele entpuppten sich als Giganten. Wenn sie als Supernova explodieren, impfen sie den Kosmos mit schweren Elementen – die Rezeptur für Lebewesen. (Mehr in: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft)

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Die großen Fragen: Was ist Bewusstsein?

Gebe ich das Wort “Bewusstsein” bei der Google-Bildersuche ein, dann zeigt sich unter den ersten Suchergebnissen eine verblüffende Übereinstimmung. Im Hintergrund der dunkle Kosmos und mittendrin der menschliche Kopf, manchmal auch der ganze Körper, der … Weiterlesen (Mehr in: BrainLogs)

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Deep Space Gateway : Russland und die USA planen gemeinsame Mondstation

Im Mond-Orbit soll eine Raumstation entstehen, um von dort die Tiefen des Weltalls besser erforschen zu können. Die Nasa und Roskosmos wollen sie gemeinsam entwickeln. (Mehr in: ZEIT ONLINE: Mehr aus Forschung und Wissenschaft)

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Nanokosmos sichtbar gemacht: Daten der Rasterkraftmikroskopie künftig direkt vergleichbar

Neuer Ansatz für quantitative Datenanalyse auch bei unterschiedlichen Betriebsmodi
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Erbarmungsloser Kosmos, hilflose Planeten: kaputte Biosphären und siegreiche Wasserbären

content Wie schon öfters erwähnt, eines der (auch klicktechnisch) beliebtesten Themen in der Planetologie ist es, wenn es so richtig kracht. Dazu gehören Einschläge von Kometen, Asteroiden und so weiter. Eine Rolle für diese Faszination dabei … Weiterlesen (Mehr in: BrainLogs)

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Sehr konkrete Kooperation: Esa will strategische Partnerschaft mit Russlands Roskosmos

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Die dritte Dimension im Kosmos

Für meine nächste große Story in Zusammenarbeit mit Spektrum der Wissenschaft – es geht um die Entdeckung der Leere als neues kosmisches Forschungsterrain – bin ich wieder in die großräumigen Strukturen des Universums abgetaucht. Nicht … Weiterlesen (Mehr in: BrainLogs)

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Außerirdische Robotsonden und rätselhafte Signale

Der Kosmos-Verlag legte kürzlich ein Buch mit dem Titel vor: „Erstkontakt. Warum wir uns auf Außerirdische vorbereiten müssen“. Das will ich wissen, warum „müssen“ wir mit einem Kontakt mit Aliens rechnen und uns gar darauf … Weiterlesen (Mehr in: BrainLogs)

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Mission „ExoMars“: Esa und Roskosmos fiebern Landung entgegen

Vor der geplanten Landung auf dem Mars steigt bei der Esa und ihrem Partner Roskosmos die Nervosität. Russen und Europäer wollen beweisen, dass auch sie den Boden des Planeten erkunden können. (Mehr in: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft)

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The Science of Time

Zeit ist das Maß, nach dem wir unser Leben ausrichten; sie ist der Maßstab, an dem wir – als Historiker genauso wie als Physiker – die Ereignisse in der Welt geordnet aufhängen wie auf einer Wäscheleine. Sie ist getaktet durch die Rhythmen im Kosmos, d.i. einerseits die Rotation unseres Heimatplaneten und andererseits durch seinen Lauf um die Sonne. An diesen Grunderscheinungen (Jahr und Tag) wird auch heute noch festgehalten und alle anderen Methoden der Zeitbestimmung, z.B. viel genauer laufenden Atomuhren,weiter (Mehr in: BrainLogs)

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Nicht ganz grauer Durchschnitt: Seltener kosmischer Matsch

Ein Begriff, der schon lange durch die planetologische Literatur geistert ist die sogenannte ‚Cosmic Abundance‘. Gemeint sind die durchschnittlichen Elementkonzentrationen weniger im ganzen Kosmos (wäre etwas größenwahnsinnig), sondern erst mal im Sonnensystem (Solar Abundance). Hört sich immer noch etwas abgedreht an, ist es aber gar nicht mal. So ist die Motivation für diesen Eintrag ein kürzlich in Monthly Notices of the Royal Astronomical Society (hier für lau auf ArXiv) erschienenes Paper von Umberto Maio und Edoardo Tescari, Origin of cosmicweiter (Mehr in: BrainLogs)

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Mathematik macht Moleküldynamik sichtbar

Neues Rechenverfahren verbessert Zeitauflösung an Röntgenlasern um das 300-Fache.

Mit einem cleveren Rechenverfahren können Forscher die ultraschnellen Bewegungen von Molekülen und andere dynamische Prozesse im Nanokosmos auf eine billiardstel Sekunde genau verfolgen. Einem internationalen Team ist damit ein entscheidender Schritt in der Analyse dynamischer Prozesse gelungen. Ihre Arbeit, die jetzt im Fachjournal „Nature“ erscheint, eröffnet einen vergleichsweise einfachen Weg, elementare Reaktionsabläufe mit einer sehr präzisen Zeitauflösung zu bestimmen.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Heidelberger Forscher analysieren Zusammensetzung von Weltraumstaub jenseits des Sonnensys

Ein in Heidelberg konstruierter Staubdetektor auf der Raumsonde „Cassini“ hat mehrere extrem kleine und sehr seltene Partikel interstellaren Staubs aus dem Raum außerhalb unseres Sonnensystems identifiziert und deren Zusammensetzung gemessen. Dabei hat sich überraschend gezeigt, dass die unterschiedlichen Staubteilchen sehr ähnlich zusammengesetzt sind und den gesamten Elementmix des Kosmos in sich versammeln. Die Experten vermuten daher, dass der Staub in der „Hexenküche“ des Weltraums fortlaufend zerstört, neugebildet und damit in seiner Zusammensetzung angeglichen wird. Die Forschungsergebnisse werden in der Zeitschrift „Science“ veröffentlicht.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Roskosmos für neue internationale Raumstation

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AstroGeo Podcast: ExoMars sucht Methan

Podcast abonnieren Am 14. März 2016 startete der ExoMars Trace Gas Orbiter vom russischen Weltraumbahnhof Baikonur. ExoMars ist die erste Marssonde Europas seit 13 Jahren. Im Sommer 2003 startete die erste Sonde Mars Express – und seitdem ist viel passiert. Heute wird der Rote Planeten von sieben aktiven Sonden bevölkert. Ich habe mich daher zum Start im Europäischen Weltraumkontrollzentrum umgehört: Was genau soll die achte Mission am Mars noch tun? Wie gut läuft die Zusammenarbeit mit der russischen Raumfahrtagentur Roskosmos?weiter (Mehr in: BrainLogs)

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Von der Beschreibung zur Erklärung

Stringtheorien gelten als mögliche Anwärter auf die nächste große Vereinheitlichung physikalischer Theorien. Was man von ihnen erwarten kann war unter anderem Thema im Omega Tau Podcast Episode 191. Hier interviewt Markus Voelter den DESY-Stringtheoretiker Alexander Westphal. Das Interview dauert etwas 2¾ Stunden. Zwei Aspekte sind mir dabei aufgefallen, die Jacob Bronowski in der BBC Serie „The Ascent of Man“ sehr schön dargestellt hat. Zwei wichtige Ziele naturwissenschaftlicher Forschung.

Bronowskis Dokumentation „The Ascent of Man“ erschien 1973 im britischen Fernsehsender BBC2. In dreizehn Folgen präsentiert der Autor eine persönliche Darstellung des Aufstiegs der Menschheit durch kulturelle Evolution. Es ist also im wesentlichen eine Ideengeschichte der Naturwissenschaft und Technik. Auch wenn die Sicht von vor über 40 Jahren in Teilen veraltet ist, ist die Serie im Ganzen empfehlenswert. Sie gibt einen schönen Überblick über die Geschichte von Biologie, Chemie und Physik. Aufgrund des persönlichen Charakters kann Bronowski einige überraschende Akzente setzen. Andere Standpunkte einnehmen als in einer Lehrbuchdarstellung zu erwarten sind.

Hier möchte ich auf Episode 6 eingehen: „The Starry Messenger“. Diese Episode beginnt auf den Osterinseln und Bronowski leitet mit der Frage ein, warum es nicht die Hochkulturen Südamerikas waren, die die Kugelgestalt der Erde entdeckt haben, sondern die arabisch-europäische Astronomie mit ihren griechischen Wurzeln. Seiner These nach ist es die Erfindung des Rads als Transportmittel und mechanisches Werkzeug.

„Wheels within wheels“, Räder in Rädern war das gängige Modell für den Kosmos beginnend in der Antike bis in die Renaissance. Bronowski zeigt das eindrucksvoll am Astrarium von Giovanni de Dondi von 1364. Einem Modell, in dem die Bahnen der sieben damals bekannten Planeten von Uhrwerken getrieben dargestellt sind. Sieben Zifferblätter mit Rädern die in Rädern laufen. Je eines für die klassischen sieben Planeten: Mond, Merkur, Venus, Sonne, Mars, Jupiter und Saturn. Bronowskis Kommentar: Die Schwäche dieses Himmelsmodells ist nicht, dass es kompliziert ist, sondern dass es sieben Mechanismen braucht. Eine gute Beschreibung sollte mit einem auskommen.1

In diese Richtung war der Perspektivenwechsel vom erdzentrischen zum sonnenzentrischen System, angestoßen durch Kopernikus, der richtige Weg. Vollendet wurde er erst durch Kepler, der seine drei bekannten Gesetze aufstellte. Damit schuf er ein Modell, das die Bahn jeden Himmelskörpers beschreibt. Leider auf Kosten der Kreisbahnen. Die Planeten kreisen auf Ellipsen, in deren einem Brennpunkt die Sonne liegt.2

Nun gibt sich die Physik nicht mit guten Beschreibungen zufrieden. Was wir eigentlich wollen sind Erklärungen. Nicht wie sich die Planeten auf ihren Bahnen bewegen wollen wir wissen, sondern warum sie es tun. So leitet Bronowski in der siebente Episode die Arbeiten Newtons mit den Worten ein: „From the descriptions of the past to the explanations of the future“. Es ist ein großer Schritt, alle Planetenbewegungen durch Ellipsen zu beschreiben, die denselben Regeln gehorchen. Ein weiterer notwendiger Schritt ist es, diese Regeln auf ein Kraftgesetz zurückzuführen, wie Newton es getan hat. Später dann hat Einstein das Kraftgesetz durch Raumzeit-Krümmung erklärt.

Spätestens im Zeitraum von Kopernikus bis Newton, also im 16. und 17. Jahrhundert haben sich die beiden Ansprüche an die Physik herausgebildet: 1) Ähnliche Vorgänge sollten durch dieselben Regeln beschrieben werden können. 2) Diese Regeln sollten erklärbar sein, also möglichst nicht nur willkürlich der Beobachtung angepasst werden. Beim Hören des eingangs erwähnten Podcast-Interviews ist mir aufgefallen, dass sich die Stringtheorie genau diese Ansprüche auferlegt. Stringtheorien sind angetreten, die unterschiedlichen Felder und Teilchen des Standardmodells auf verschiedene Schwingungen derselben Objekte zurückzuführen. Aus dem Interview wird deutlich, dass das bisher nicht gelungen ist, es aber mathematische Strukturen gibt, die möglicherweise in diese Richtung gehen werden. Weiter erwähnt Alexander Westphal, dass es manchmal schwer ist, diese mathematischen Strukturen zu erklären.

Hier zeigt sich die Bestrebung, nicht nur irgendeine Beschreibung zu finden, sondern ein greifbares Konzept, das diese Beschreibung notwendig erscheinen lässt. So wie Ellipsenbahnen mit dem Zentralkörper in einem Fokus der Ellipse immer notwendig sind, wenn eine Kraft mit dem Quadrat des Abstandes abnimmt.3

Zugegeben: Stringtheorien sind weit davon entfernt, die Teilchenphysik zu beschreiben oder gar zu erklären. Vielleicht werden sie auch zu etwas ganz anderem führen. Kopernikus führte das sonnenzentrierte System ursprünglich ein, um die einfachen Kreisbahnen zu retten. Das hat in letzer Instanz zur Überwindung der Kreisbahnen geführt. Vielleicht werden die Stringtheorien auch die jetzigen Ansätze unnötig machen und zu etwas ganz anderem führen. Das wäre auch ein nützliches Ergebnis.

Der Beitrag Von der Beschreibung zur Erklärung erschien zuerst auf Quantenwelt.

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Von der Beschreibung zur Erklärung

Stringtheorien gelten als mögliche Anwärter auf die nächste große Vereinheitlichung physikalischer Theorien. Was man von ihnen erwarten kann war unter anderem Thema im Omega Tau Podcast Episode 191. Hier interviewt Markus Voelter den DESY-Stringtheoretiker Alexander Westphal. Das Interview dauert etwas 2¾ Stunden. Zwei Aspekte sind mir dabei aufgefallen, die Jacob Bronowski in der BBC Serie „The Ascent of Man“ sehr schön dargestellt hat. Zwei wichtige Ziele naturwissenschaftlicher Forschung.

Bronowskis Dokumentation „The Ascent of Man“ erschien 1973 im britischen Fernsehsender BBC2. In dreizehn Folgen präsentiert der Autor eine persönliche Darstellung des Aufstiegs der Menschheit durch kulturelle Evolution. Es ist also im wesentlichen eine Ideengeschichte der Naturwissenschaft und Technik. Auch wenn die Sicht von vor über 40 Jahren in Teilen veraltet ist, ist die Serie im Ganzen empfehlenswert. Sie gibt einen schönen Überblick über die Geschichte von Biologie, Chemie und Physik. Aufgrund des persönlichen Charakters kann Bronowski einige überraschende Akzente setzen. Andere Standpunkte einnehmen als in einer Lehrbuchdarstellung zu erwarten sind.

Hier möchte ich auf Episode 6 eingehen: „The Starry Messenger“. Diese Episode beginnt auf den Osterinseln und Bronowski leitet mit der Frage ein, warum es nicht die Hochkulturen Südamerikas waren, die die Kugelgestalt der Erde entdeckt haben, sondern die arabisch-europäische Astronomie mit ihren griechischen Wurzeln. Seiner These nach ist es die Erfindung des Rads als Transportmittel und mechanisches Werkzeug.

„Wheels within wheels“, Räder in Rädern war das gängige Modell für den Kosmos beginnend in der Antike bis in die Renaissance. Bronowski zeigt das eindrucksvoll am Astrarium von Giovanni de Dondi von 1364. Einem Modell, in dem die Bahnen der sieben damals bekannten Planeten von Uhrwerken getrieben dargestellt sind. Sieben Zifferblätter mit Rädern die in Rädern laufen. Je eines für die klassischen sieben Planeten: Mond, Merkur, Venus, Sonne, Mars, Jupiter und Saturn. Bronowskis Kommentar: Die Schwäche dieses Himmelsmodells ist nicht, dass es kompliziert ist, sondern dass es sieben Mechanismen braucht. Eine gute Beschreibung sollte mit einem auskommen.1

In diese Richtung war der Perspektivenwechsel vom erdzentrischen zum sonnenzentrischen System, angestoßen durch Kopernikus, der richtige Weg. Vollendet wurde er erst durch Kepler, der seine drei bekannten Gesetze aufstellte. Damit schuf er ein Modell, das die Bahn jeden Himmelskörpers beschreibt. Leider auf Kosten der Kreisbahnen. Die Planeten kreisen auf Ellipsen, in deren einem Brennpunkt die Sonne liegt.2

Nun gibt sich die Physik nicht mit guten Beschreibungen zufrieden. Was wir eigentlich wollen sind Erklärungen. Nicht wie sich die Planeten auf ihren Bahnen bewegen wollen wir wissen, sondern warum sie es tun. So leitet Bronowski in der siebente Episode die Arbeiten Newtons mit den Worten ein: „From the descriptions of the past to the explanations of the future“. Es ist ein großer Schritt, alle Planetenbewegungen durch Ellipsen zu beschreiben, die denselben Regeln gehorchen. Ein weiterer notwendiger Schritt ist es, diese Regeln auf ein Kraftgesetz zurückzuführen, wie Newton es getan hat. Später dann hat Einstein das Kraftgesetz durch Raumzeit-Krümmung erklärt.

Spätestens im Zeitraum von Kopernikus bis Newton, also im 16. und 17. Jahrhundert haben sich die beiden Ansprüche an die Physik herausgebildet: 1) Ähnliche Vorgänge sollten durch dieselben Regeln beschrieben werden können. 2) Diese Regeln sollten erklärbar sein, also möglichst nicht nur willkürlich der Beobachtung angepasst werden. Beim Hören des eingangs erwähnten Podcast-Interviews ist mir aufgefallen, dass sich die Stringtheorie genau diese Ansprüche auferlegt. Stringtheorien sind angetreten, die unterschiedlichen Felder und Teilchen des Standardmodells auf verschiedene Schwingungen derselben Objekte zurückzuführen. Aus dem Interview wird deutlich, dass das bisher nicht gelungen ist, es aber mathematische Strukturen gibt, die möglicherweise in diese Richtung gehen werden. Weiter erwähnt Alexander Westphal, dass es manchmal schwer ist, diese mathematischen Strukturen zu erklären.

Hier zeigt sich die Bestrebung, nicht nur irgendeine Beschreibung zu finden, sondern ein greifbares Konzept, das diese Beschreibung notwendig erscheinen lässt. So wie Ellipsenbahnen mit dem Zentralkörper in einem Fokus der Ellipse immer notwendig sind, wenn eine Kraft mit dem Quadrat des Abstandes abnimmt.3

Zugegeben: Stringtheorien sind weit davon entfernt, die Teilchenphysik zu beschreiben oder gar zu erklären. Vielleicht werden sie auch zu etwas ganz anderem führen. Kopernikus führte das sonnenzentrierte System ursprünglich ein, um die einfachen Kreisbahnen zu retten. Das hat in letzer Instanz zur Überwindung der Kreisbahnen geführt. Vielleicht werden die Stringtheorien auch die jetzigen Ansätze unnötig machen und zu etwas ganz anderem führen. Das wäre auch ein nützliches Ergebnis.

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Kosmologie: Im Kosmos haust ein Gespenst

Woraus besteht unser Universum? Wer diese Frage nur ansatzweise beantworten will, muss einen Berg aus Informationen erklimmen. Willkommen auf dem Pfad der Kosmologie (Mehr in: ZEIT ONLINE: Mehr aus Forschung und Wissenschaft)

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Arduino-Experimentierkasten für Kids ab 10

Spielwarenmesse 2016

Arduino-Experimentierkasten für Kids ab 10

Kosmos stellt mit Kosmobits einen Experimentierkasten mit Arduino-kompatiblem Mikrocontroller vor. Kinder ab 10 sollen mit dem Set spielend programmieren lernen.

(Mehr in: COM! – Das Computer Magazin)

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Carl Sagan Day 2015

Heute hätte einer meiner Kindheitshelden, Carl Sagan, Geburtstag gehabt. Und aus diesem Grund und zu seinen Ehren wird auch dieses Jahr der Carl Sagan Tag begangen. Carl Sagan war nicht nur ein guter und vor allem inspirierender Lehrer wissenschaftlicher Zusammenhänge, der vermutlich auch für diesen Blog (zumindest zu einem wie auch immer kleinen Teil) den ersten Anstoß gab, damals, in den frühen 1980´ern, als ein junger Mensch mit leuchtenden Augen seiner Serie Serie Unser Kosmos im Fernseher folgte. Auch wennweiter (Mehr in: BrainLogs)

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Geisterjäger im Teilchen-Kosmos

Spooky! Lange dachte man, dass Neutrinos auf mysteriöse Weise verschwinden. Dabei verwandeln sie sich nur. Für diese Erkenntnis gab es jetzt den Physik-Nobelpreis. (Mehr in: ZEIT ONLINE: Mehr aus Forschung und Wissenschaft)

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War da was mit kosmischen Gravitationswellen?

The Lindau Nobel Laureate MeetingsForscher fanden Spuren von Graviationswellen, die vom frühesten Moment des Kosmos stammen sollen. Nun ist klar: Die Forscher sahen Staub.

This article is copyright © 2015 

(Mehr in: BrainLogs)

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Dispathie – Unterschiedliche Wahrnehmungsweisen

Wir sind von Dispathen umgeben und wahrscheinlich in vieler Hinsicht selbst einer. Gibt es das Wort Dispathie schon? Im Duden nicht. Manche sagen, es bedeute „Unterschiedlichkeit der Empfindungsweise“. Ich ändere es eigenmächtig in: „Unterschiedlichkeit der Wahrnehmungsweise oder Wahrnehmungsebene“. Die Neurolinguistische Programmierung predigt es in einem Minikosmos schon lange: Der Mensch nimmt die Welt vor allem über seine Sinne wahr – so stellt NLP fest – über das Auge, die Zunge, das Ohr, die Haut oder die Nase – jeder hatweiter (Mehr in: BrainLogs)

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Kamera für den Nanokosmos

Um immer noch tiefer in die Welt des Allerkleinsten vordringen zu können, müssen die Grenzen der Mikroskopie weiter verschoben werden. Wissenschaftlern des Helmholtz-Zentrums Dresden-Rossendorf (HZDR) und der TU Dresden ist es nun in Zusammenarbeit mit der FU Berlin erstmalig gelungen, zwei etablierte Untersuchungsmethoden – die Nahfeld-Mikroskopie und die Ultrakurzzeit-Spektroskopie – zu verbinden. Eine eigens entwickelte, computergestützte Technik kombiniert die Vorteile der beiden Verfahren und unterdrückt zudem unerwünschtes Rauschen. Damit werden hochgenaue Filme von Vorgängen im Nanometer-Bereich möglich (DOI: 10.1038/srep12582).
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Wissenschaft an der Grenze zwischen dem unvorstellbar Großen und dem unvorstellbar Kleinen

The Lindau Nobel Laureate MeetingsCarlo Rubbia über die tiefe Verbindung zwischen dem Kosmos und der Welt der winzigen Teilchen.

This article is copyright © 2015 

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Ursache des Proton-Fehlstarts: Qualitätsmängel

Die russische Raumfahrtagentur Roskosmos hat am vergangenen Freitag in einem Statement ein Versagen der Turbopumpe der Drittstufe als Ursache für den Fehlstart am 15. Mai genannt. Kern des Problems war demnach eine Unwucht in der Turbopumpe aufgrund von Materialversagen bei hohen Temperaturen und unzureichender Auswuchtung. Das ist schon mal bedenklich und klingt eher nach etwas, was man bei einer neuen Rakete erwarten könnte. Nicht nach etwas, womit man sich noch bei einer Rakete herumschlagen müsste, die in unterschiedlichen Versionen bereits seit 1967 im Einsatz steht. (Mehr in: BrainLogs)

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Einsteins Jahrhundertwerk

2015 ist eine Jahreszahl, die auf 5 endet – da sprießen Einstein-Bücher wie Pilze. Quasi druckfrisch erhält man gerade auch wieder ein Buch des berühmten und preisgekrönten Wissenschaftspublizisten Thomas Bührke. „Einsteins Jahrhundertwerk“ … hm, klingt ja schon mal gut. Immerhin hat der berühmte, genial-alberne Radfahrer zuerst unsere Physik zur Beschreibung der Welt und dann, zehn Jahre später, sogar unser Weltbild – d.h. unsere Sicht auf den Kosmos – revolutioniert. Aber es gibt noch einen Untertitel: „Die Geschichte einer Formel“ …weiter (Mehr in: BrainLogs)

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Noch zwei Iridium-Satelliten von Weltraumschrott getroffen?

Es gibt Anzeichen dafür, dass zwei Kommunikationssatelliten des Iridium-Systems im Laufe des letzten Jahres von Weltraumschrott getroffen worden sind. Allerdings führten diese Treffer, wenn es sich darum handelte, nicht zur Zerstörung der Satelliten, anders als bei der Kollision von Iridium 33 mit Kosmos 2251 vor fast sechs Jahren. Siehe dazu die Orbital Debris Quartely News der NASA, Vol.19/1 Seite 2. (Mehr in: BrainLogs)