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EU-Verbraucherkommissarin verliert Geduld mit Facebook

Strafen angedroht

EU-Verbraucherkommissarin verliert Geduld mit Facebook

Mangelnder Verbraucherschutz bei Facebook – der EU-Kommission reißt so langsam der Geduldsfaden. EU-Kommissarin Jourova will nicht länger warten und fordert Resultate. Sonst drohen Sanktionen.

(Mehr in: COM! – Das Computer Magazin)

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Erweiterung des Neugeborenen-Screenings dringend gefordert

Künftig sollten alle Neugeborenen routinemäßig auf die schwere Muskelkrankheit Spinale Muskelatrophie getestet werden. Das fordern Wissenschaftler des Universitätsklinikums Freiburg auf Basis einer neuen Studie. „Es gibt seit Kurzem erstmals eine wirksame Therapie gegen Spinale Muskelatrophie. Wir haben jetzt deutliche Hinweise, dass die Behandlung möglichst früh innerhalb der ersten Lebensmonate beginnen sollte. Die Durchführung eines Neugeborenen-Screenings für SMA ist entscheidend für die präsymptomatische Diagnose“, sagt Studienleiter Prof. Dr. Janbernd Kirschner, Kommissarischer Ärztlicher Direktor der Klinik für Neuropädiatrie und Muskelerkrankungen am Universitätsklinikum Freiburg
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Geheimnis um die Langlebigkeit von Bäumen enthüllt / Forscher sequenzieren das Genom der Stieleiche

Ein internationales Konsortium unter der Leitung des französischen Agrarforschungsinstituts INRA und des französischen Kommissariats für Atomenergie und Alternative Energien CEA hat das Genom der Stieleiche sequenziert. Die kürzlich in Nature Plants veröffentlichte Arbeit, an der auch drei Forschende aus Mitteldeutschland beteiligt waren, identifiziert zwei wichtige genomische Eigenschaften, die für die Langlebigkeit dieser Baumart sorgen. Zum einen ist das die Existenz besonders zahlreicher und vielfältiger Resistenzgene, die den Bäumen die Möglichkeit gibt, sich gegen zahlreiche Feinde zu wehren. Zum anderen treten somatische Mutationen auf, die in die nächste Generation vererbt werden.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Ende des Android-Kartellverfahrens in Sicht

Marktdominanz Googles

Ende des Android-Kartellverfahrens in Sicht

Wie die Financial Times berichtet, steht das Android-Kartellverfahren der EU-Kommission gegen Google kurz vor dem Abschluss. Bereits in den kommenden Wochen werde Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager das Ergebnis bekanntgeben.

(Mehr in: COM! – Das Computer Magazin)

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Věra Jourová: "Selbst ich könnte die Regeln der DSGVO umsetzen"

Věra Jourová hat an der europäischen Datenschutzverordnung mitgearbeitet. Nutzerinnen und Nutzern rät die EU-Kommissarin, den Unternehmen zu vertrauen. (Mehr in: ZEIT ONLINE: Alles digital)

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Věra Jourová: Die Freiheitskämpferin

Wenn sie Facebook schreibt, erhält sie immerhin eine Antwort: EU-Justizkommissarin Věra Jourová streitet für die Rechte der Bürger im Internet. Was kann sie ausrichten? (Mehr in: ZEIT ONLINE: Alles digital)

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Zuckerbergs Entschuldigung reicht nicht

EU-Justizkommissarin

Zuckerbergs Entschuldigung reicht nicht

Der EU-Justizkommissarin Vera Jourova geht Zuckerbergs Entschuldigung nicht weit genug. Zu dem gesellschaftlichen Schaden habe er keine Stellung genommen. Er habe bisher lediglich über denen Schaden redet, der einzelnen Nutzern entstanden sei.

(Mehr in: COM! – Das Computer Magazin)

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Mark Zuckerberg: EU will Facebook-Algorithmen regulieren

Justizkommissarin Věra Jourová hat Mark Zuckerbergs Entschuldigung im Datenskandal als unzureichend kritisiert. Sie forderte eine kluge Regulierung des Netzwerks. (Mehr in: ZEIT ONLINE: Alles digital)

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EU-Sicherheitskommissar fordert mehr Geld für Cyber Security

Investment bisher zu gering

EU-Sicherheitskommissar fordert mehr Geld für Cyber Security

Der EU-Sicherheitskommissar Julian King will mehr Geld für die Cybersecurity von den Mitgliedsländern. Dieses Thema müsse im nächsten EU-Haushalt Priorität haben.

(Mehr in: COM! – Das Computer Magazin)

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Věra Jourová: EU fordert von Facebook Antworten binnen zwei Wochen

EU-Kommissarin Jourová hat einen mahnenden Brief an Facebook-Managerin Sandberg geschrieben. Zuckerberg entschuldigte sich in Zeitungsanzeigen bei den deutschen Nutzern. (Mehr in: ZEIT ONLINE: Alles digital)

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EU-Brief an Facebook: Das Vertrauen ist jetzt geringer

Datenskandal

EU-Brief an Facebook: Das Vertrauen ist jetzt geringer

In einem Schreiben an die Geschäftsführung von Facebook warnt EU-Kommissarin Vera Jourová den Social-Media-Riesen vor den Folgen des Datenskandals. Facebook habe das Verhältnis zur EU beschädigt.

(Mehr in: COM! – Das Computer Magazin)

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Facebook: EU-Justizkommissarin fordert Auskünfte zum Datenskandal

Betrifft der mutmaßliche Datenmissbrauch bei Facebook auch europäische Nutzer? Vera Jourova bittet den US-Konzern um eine Klarstellung und droht Konsequenzen an. (Mehr in: ZEIT ONLINE: Alles digital)

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Pierre Moscovici: EU-Kommission will Internetkonzerne stärker besteuern

Der EU-Wirtschaftskommissar Pierre Moscovici hat seine Pläne für eine neue Umsatzsteuer vorgestellt. Digitalkonzerne wie Facebook sollen künftig mehr bezahlen. (Mehr in: ZEIT ONLINE: Alles digital)

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Googles Rekordstrafe wird Konsequenzen haben

Verfahren der EU-Kommission

Googles Rekordstrafe wird Konsequenzen haben

Zu einer Rekordstrafe hat die EU-Kommission Google verdonnert. Ein Triumph für Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager – und vielleicht nicht ihr letzter.

(Mehr in: COM! – Das Computer Magazin)

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Umstrittenes Pestizid: EU-Kommissar verteidigt Glyphosat-Zulassung

Die EU-Kommission will das umstrittene Pestizid Glyphosat erneut für zehn Jahre zulassen. Ihr Gesundheitskommissar hat das Vorhaben nun vor dem Parlament verteidigt. Eine Krebsgefahr sieht er nicht. (Mehr in: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft)

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Europa kommt bei 5G-Netz voran

CeBIT 2017

Europa kommt bei 5G-Netz voran

Beim Aufbau der nächsten Mobilfunkgeneration 5G sieht sich EU-Digitalkommissar Andrus Ansip auf einem guten Weg. Das EU-Minimalziel sieht vor, den neuen Standard bis 2020 mindestens in einer Stadt in jedem Mitgliedstaat anbieten zu können.

(Mehr in: COM! – Das Computer Magazin)

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Leistungsschutzrecht: Oettinger im präfaktischen Zeitalter

Günther Oettinger hält am europäischen Leistungsschutzrecht für Verleger fest. Dass er deren Onlineangeboten damit schaden kann, will der Digitalkommissar nicht glauben. (Mehr in: ZEIT ONLINE: Alles digital)

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Privatwirtschaft soll Netzausbau finazieren

EU-Digitalkommissar Oettinger

Privatwirtschaft soll Netzausbau finazieren

Für den Ausbau des Netzes auf Geschwindigkeiten von mehreren hundert Megabit pro Sekunde sind 500 Milliarden Euro notwendig. Diese sollen nach Ansicht von EU-Digitalkommissar Oettinger vor allem von der privaten Wirtschaft gestemmt werden.

(Mehr in: COM! – Das Computer Magazin)

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„Normale Kriminalität lässt sich vorhersagen“

Der spanische Polizeiinspektor Miguel Camacho Collados hat für seine Dissertation ein Programm entwickelt, das die Arbeitslast eines Kommissariats für die kommende Schicht vorhersagt und die Polizeikräfte optimal einsetzt.

(Mehr in: Technology Review)

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Oettinger sieht Kreativwirtschaft in Gefahr

IFA 2016

Oettinger sieht Kreativwirtschaft in Gefahr

Harte Worte von EU-Digitalkommissar Günther Oettinger zum Auftakt der IFA. Er wirft den amerikanischen Internet-Unternehmen vor, die Kreativbranche bei der Gewinnverteilung zu benachteiligen.

(Mehr in: COM! – Das Computer Magazin)

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Tod: Kann man einem Toten die Augen schließen, indem man sanft darüberstreicht?

Als Filmszene typisch: Sanft streicht ein Kommissar oder Angehöriger einer Leiche übers Gesicht – deren eben noch aufgerissene Augen schließen sich. Ist das realistisch? (Mehr in: ZEIT ONLINE: Mehr aus Forschung und Wissenschaft)

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Datenschutz: „Kein Bedarf für digitale Grundrechte-Charta“

Datenschutz, Netzneutralität, Vorratsdaten: Als EU-Kommissar soll Günther Oettinger Digitalisierung fördern und bändigen. Neue Grundrechte brauche er dazu nicht, sagt er. (Mehr in: ZEIT ONLINE: Alles digital)

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Věra Jourová: EU-Justizkommissarin verspricht mehr Datenschutz für Europäer

Internetfirmen sollen bald keine persönlichen Daten mehr unkontrolliert in die USA übertragen können, so Jourová. Ein neues Abkommen werde Massenüberwachung verhindern. (Mehr in: ZEIT ONLINE: Alles digital)

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Terrorismus: Oettinger fordert intensivere Überwachung des Internets

Geheimdienste sollten Terroristen besser kontrollieren können, sagt der EU-Digitalkommissar. Die Deutschen müssten ihre Skepsis ablegen: Es drohten Cyberangriffe. (Mehr in: ZEIT ONLINE: Alles digital)

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Drei neue Projektausschreibungen: Meeres- und Flussenergie und Energiespeichersysteme

Die Ministerin für Umwelt, nachhaltige Entwicklung und Energie, Ségolène Royal, und der Generalkommissar für Investitionen, Louis Schweitzer, haben drei neue Projektausschreibungen bekannt gegeben, die von der französischen Organisation für Umwelt- und Energiewirtschaft (ADEME) im Rahmen des Programms für Zukunftsinvestitionen organisiert werden. Diese drei Ausschreibungen zielen auf drei bestimmte Bereiche ab und sollen die Umsetzung von Pilotprojekten unterstützen: schwimmende Offshore-Windkraftanlagen, Innovationen in verschiedenen Bereichen der Meeres- und Flussenergie und die Speicherung und Umwandlung von Energie.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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EU-Ziele für Paris-Gipfel: Angst vor dem nächsten Klima-Fiasko

Immer schärfere Klimaschutzziele, internationale Prüfungen – und alles rechtlich bindend: EU-Kommissar Arias Cañete hat ehrgeizige Ziele für den Uno-Klimagipfel in Paris formuliert. Doch das Risiko ist groß, dass sich das Fiasko von Kopenhagen wiederholt. (Mehr in: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft)

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EU-Kommissar Carlos Moedas: „Ich verstehe Forscher besser“

In der neuen EU-Kommission spielt das Ressort Forschung nur eine untergeordnete Rolle. Kommissar Carlos Moedas erklärt im Interview, wie er die europäische Wissenschaft dennoch zu radikalen Innovationen führen will. (Mehr in: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft)

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Designierter EU-Umweltkommissar: „Ich bin weder Jäger noch Vogelfänger“

Mit Karmenu Vella soll ausgerechnet ein Politiker aus Malta EU-Umweltkommissar werden – obwohl die Insel bei Ökologen einen zweifelhaften Ruf genießt. Vor Europaabgeordneten erklärte Vella nun, EU-Regeln notfalls auch gegen sein Heimatland durchzusetzen. (Mehr in: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft)

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Rasterfahnder Horst Herold: Kommissar Computer

Der frühere BKA-Chef Horst Herold war ein Visionär und der Vordenker von Prism und Tempora. Dass er die Methoden der Geheimdienste billigen würde, darf bezweifelt werden. (Mehr in: ZEIT ONLINE: Alles digital)

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Wegwerfmenschen

altIn wenigen Jahren jährt sich die Abschaffung der Sklaverei in den USA zum 150ten mal. Menschen in Ketten, die zur Arbeit gezwungen werden, wirken nur noch wie ein unrühmliches Kapitel aus den Geschichtsbüchern. Dies ist allerdings ein Trugschluss, denn heutzutage leben mehr Menschen in sklavenähnlichen Verhältnissen als jemals zuvor in der Menschheitsgeschichte. Ob als Kinderarbeiter auf den Kakaoplantagen der Elfenbeinküste, als Zwangsprostituierte in den Bordellen Thailands oder als Haushaltshilfen in Indien. Diese Menschen haben eins gemeinsam: ihnen wird die freie Entscheidung über ihr Leben mit Gewalt genommen. Ihre Arbeitskraft wird ausgebeutet, als wären sie ein Verbrauchsgegenstand. Zurück bleiben Leid, Elend und Verzweiflung. Sie sind Wegwerfmenschen.

Sklaverei in der modernen Welt

Der 26. Juli 1833 markiert einen Wendepunkt in der Menschheitsgeschichte. Die britische Regierung verabschiedete nach jahrelangen Auseinandersetzungen den Slavery Abolition Act, der alle im Kolonialreich lebenden Sklaven die Freiheit zurückgab. Frankreich verabschiedete sich von der Sklaverei 1848, die Vereinigten Staaten folgten 1865. Sklaverei sollte eigentlich eine unrühmliche Geschichte längst vergangener Tage sein.
Obwohl die Sklaverei heute weltweit geächtet wird, schätzt das US-State Department, dass mehr als 27 Millionen Menschen in Verhältnissen leben, die als Sklaverei bezeichnet werden können. Die hohe Zahl ist erschütternd, da sie doppelt so hoch ist wie die Anzahl sämtlicher Menschen, die zwischen dem 16. und 19. Jahrhundert von den Kolonialmächten in Afrika versklavt wurden.

Laut internationaler Charta ist Sklaverei eine Situation, in der sich eine Person oder deren Arbeitskraft im Besitz eines Dritten befindet und diese Person keine Freiheit über ihr eigenes Leben ausüben kann. Die Sklaverei nimmt heute aber unterschiedlichste Formen an, so dass eine eindeutige Definition unmöglich ist. Die Grenzen zwischen den unterschiedlichen Formen von Zwangsarbeit, Ausbeutung oder Schuldknechtschaft sind häufig fließend. Unterm Strich lässt sich aber festhalten, dass Menschen, die sich in diesen Abhängigkeitsverhältnissen befinden, unter der Androhung von Gewalt gezwungen werden, eine bestimmte Tätigkeit gegen den eigenen Willen auszuüben.
Heutige sklavenähnliche Arbeitsverhältnisse sind häufig davon geprägt, dass Menschen durch Schulden in starke Abhängigkeiten gelangen. Die erzwungene Arbeitsleistung ist dabei meistens eine Form der Schuldentilgung, die finanziell, religiös oder gesellschaftlich begründet wird. Da die Sklaverei weltweit geächtet wird, bewegen sich diese Menschen zudem ausschließlich in der Illegalität und damit im informellen Arbeitssektor. Rechtsansprüche auf eine angemessene Entlohnung, medizinische Versorgung oder eine legale Anerkennung ihrer Arbeitsleistung besteht nur in den seltensten Fällen.

Weltweit mehr als 9 Millionen Kindersklaven

Die International Labour Organisation schätzt, dass weltweit mehr als neun Millionen Kindersklaven existieren. Diese Zahl entspricht in etwa der Bevölkerung von Schweden. Im Jahr 2002 wurden 5,7 Millionen Mädchen und Jungen zur Arbeit und 1,8 Millionen zur Prostitution gezwungen. Zusätzlich wurden ca. 1,2 Millionen Kinder verkauft oder gehandelt. Diese Statistiken beruhen nur auf groben Schätzungen, da diese Geschäfte ausschließlich in der Schattenwirtschaft stattfinden. Seit dem Ausbruch der Finanzkrise ist zudem ein ansteigender Trend in diesem Bereich zu beobachten.
Um auf dem globalen Markt konkurrenzfähig zu sein, drücken gerade Textilproduzenten und landwirtschaftliche Betriebe ihre Produktionskosten, indem Kinder in der Produktion zum Einsatz kommen. Als Lohn tilgen sie häufig die Schulden ihrer Familien. In Indien gibt es Fälle, in denen sich Familien bereits in der dritten Generation in Schuldknechtschaft bei einem Großgrundbesitzer befinden. Aber auch der Menschenhandel ist in einigen Regionen der Erde noch vorhanden. Preise für Kinderarbeiter in Haiti bewegen sich beispielsweise zwischen USD 30 und 50 (link). An der Gewalt, die diesen Kindern zugefügt wird, sterben jährlich mehr als 50.000. Die Tendenz ist steigend, da viele Kinder in Fabriken schuften, in denen hochgiftige Chemikalien ihren Einsatz in der Produktion finden.

Vor wenigen Jahren war ich für das indische Kinderhilfswerk Deepalaya tätig, das Schulen und Jugendeinrichtungen für Straßenkinder in Neu Delhi betreibt. Viele von den betreuten Kindern stammen aus ländlichen Regionen und sind durch Schlepperbanden in die indische Hauptstadt gelangt. Mit rosigen Aussichten wurden viele Kinder in die Textilproduktion oder in die Schrottentwertung gelockt, in der sie dann täglich bis zu 14 Stunden schufteten. Nach nur wenigen Jahren waren viele von ihnen gesundheitlich so geschädigt, dass ihre körperliche und geistige Entwicklung stark eingeschränkt ist. Körperliche Behinderungen als Folge der Gewalt und der Mangelernährung sind leider keine Seltenheit. Nachdem sie den Fabrikbesitzern nicht mehr dienlich sind, werden sie dann einfach in den Slums der Stadt ausgesetzt. Wegwerfmenschen.
   
In Nepal, Indien und Pakistan haben sich zahlreiche Organisationen gebildet, die diese Kinder vermitteln. Aufgrund hoher Geburtenraten und weit verbreiteter Armut auf dem Land geben Familien ihr viertes oder fünftes Kind in die Obhut dieser Schlepperbanden. Als Bezahlung für das Leben ihres Kindes erhalten die Eltern kleinere Geldbeträge oder Saatgut. Diese Kinder verlieren in dem Moment der Übergabe ihren rechtlichen Status, da ihre legalen Dokumente wie Geburtsurkunden oder Ausweise zerstört werden oder in den Besitz der Schlepperorganisationen übergehen. Ohne Dokumente werden die Kinder häufig in Regionen fern der eigenen Heimat verschleppt und dort zur Arbeit gezwungen.

Besonders erschreckend ist dabei die hohe Anzahl von Kindern, die als Zwangsprostituierte in den Bordellen der Großstädte gelangen. Die thailändische Regierung hat vor ein paar Jahren festgestellt, dass das Eintrittsalter von Prostituierten immer weiter absinkt. Die weit verbreitete Angst vor HIV/AIDS und anderen Geschlechtskrankheiten verleitet die Freier zur naiven Annahme, dass eine Übertragung dieser Krankheiten vermieden werden kann, wenn besonders junge Prostituierte zum Einsatz kommen. Immer wieder geistern Schauergeschichten durch die Medien, wie die der jungen Dalyn. Die BBC berichtete vor ein paar Jahren, dass das junge Mädchen über Wochen in einem Käfig im Keller eines kambodschanischen Bordells eingesperrt, geschlagen und missbraucht wurde, bis sie einwilligte als Prostituierte zu arbeiten. Ein weiterer Fall beschäftigte sich mit Eltern in Ghana, die ihre Kinder für umgerechnet USD 50 an Plantagenbesitzer verkaufen. Perspektivlos schuften diese dann auf den Kakaoplantagen des Landes. Armut, der Mangel an ökonomischen Alternativen und ein Gesellschaftsbild, welches besonders den Mädchen keine Bildung oder Freiheit in der Gestaltung ihres Lebens zugesteht, sind meist die Ursachen für die Versklavung von Kindern.

Insbesondere die Finanzkrise von 2008 und der damit einhergehenden Wirtschaftseinbruch in vielen strukturschwachen Regionen in Afrika, Asien und Südamerika hat in der Folge die Zahl der erzwungenen Beschäftigungsverhältnisse erhöht. Psychische und physische Folgen drücken sich besonders in Analphabetismus, Lernschwächen und dem Alkohol- und Drogenmissbrauch aus. Professor Paulo Pinheiro, der Verantwortliche der UN Studie „Violence Against Children“ , sieht in der Vermeidung von Kinderarbeit den besten Weg, Gewalt an Kindern zu verhindern. Dafür müssen allerdings alle Staaten in die Pflicht genommen werden, damit die Verantwortlichen von sklavenähnlichen Abhängigkeitsverhältnissen hart bestrafen werden, denn, so führt es die ehemalige UN-Menschenrechtskommissarin Louise Arbour aus, Gewalt gegen Kinder ist durch nichts in der Welt zu rechtfertigen.

Internationale Verpflichtung

Trotz internationalen Vereinbarungen von Regierungen, Herstellern und Produzenten gegen Kinderarbeit auf den betroffenen Kakaoplantagen in Ghana und der Elfenbeinküste im Jahre 2001, hat sich die Zahl der arbeitenden Kinder nicht gravierend verändert. Ein historisch niedriger Kakaopreis veranlasste die Plantagenbesitzer sogar vermehrt auf billige Arbeitskräfte zurück zugreifen, wie die BBC im Jahre 2006 berichtete. Um die erzwungene Arbeit in der Kakaoindustrie zu verringern, haben sich die großen Produzenten wie Cadbury, Nestle und Kraft Foods aber dazu verpflichtet bis 2020 nur noch Kakao zu verwenden, der ein Fair Trade Siegel besitzt, welches Kinderarbeit in der Produktion ausschließt. Der Verbraucher muss allerdings auch bereit sein, höherer Preise für Schokolade zu akzeptieren. Insbesondere in den vergangenen Jahren scheint sich da wenigstens in Europa einiges getan zu haben (link).

Auch in der Textilproduktion wächst der Druck auf internationale Produzenten. Organisationen wie Anti-Slavery International, Free the Slaves und Stop the Traffik engagieren sich für Mindeststandards in der Textilproduktion. Demzufolge haben sich viele internationale Unternehmen dazu verpflichtet, nicht mehr bei Zulieferern einzukaufen, in denen Menschen und vor allem Kinder unter Zwang arbeiten. Dass diese Standards nicht immer eingehalten werden, zeigten in den vergangenen Wochen die Fälle Takko und KIK. Aber der Druck der westlichen Konsumenten wächst, je häufiger diese Themen in den Medien auftauchen.

Ein hartes Vorgehen gegen Kinderarbeit und Sklavenarbeit ist derzeit in Brasilien zu beobachten. Alle Unternehmen, die gewisse Produktionsstandards nicht einhalten, werden auf einer öffentlichen „dirty list“ vermerkt. Diese Unternehmen müssen hohe Geldstrafen bezahlen und verlieren die Möglichkeit, sich an öffentlichen Ausschreibungen zu beteiligen. Es wird sich zeigen, ob dieses Vorgehen erfolgreich ist und gleichzeitig Vorbildcharakter für andere Staaten besitzt.

Weitere Artikel

1. More slaves now than at any other time in history

2. Nigeria: Child Labour On the Increase

3. The world of modern child slavery

4. Globalization’s Ugly Side: Sex Slavery

Foto: www.pixelio.de

Der Beitrag Wegwerfmenschen erschien zuerst auf GEO-LOG.

(Mehr in: GEO-LOG)

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Wegwerfmenschen

altIn wenigen Jahren jährt sich die Abschaffung der Sklaverei in den USA zum 150ten mal. Menschen in Ketten, die zur Arbeit gezwungen werden, wirken nur noch wie ein unrühmliches Kapitel aus den Geschichtsbüchern. Dies ist allerdings ein Trugschluss, denn heutzutage leben mehr Menschen in sklavenähnlichen Verhältnissen als jemals zuvor in der Menschheitsgeschichte. Ob als Kinderarbeiter auf den Kakaoplantagen der Elfenbeinküste, als Zwangsprostituierte in den Bordellen Thailands oder als Haushaltshilfen in Indien. Diese Menschen haben eins gemeinsam: ihnen wird die freie Entscheidung über ihr Leben mit Gewalt genommen. Ihre Arbeitskraft wird ausgebeutet, als wären sie ein Verbrauchsgegenstand. Zurück bleiben Leid, Elend und Verzweiflung. Sie sind Wegwerfmenschen.

Sklaverei in der modernen Welt

Der 26. Juli 1833 markiert einen Wendepunkt in der Menschheitsgeschichte. Die britische Regierung verabschiedete nach jahrelangen Auseinandersetzungen den Slavery Abolition Act, der alle im Kolonialreich lebenden Sklaven die Freiheit zurückgab. Frankreich verabschiedete sich von der Sklaverei 1848, die Vereinigten Staaten folgten 1865. Sklaverei sollte eigentlich eine unrühmliche Geschichte längst vergangener Tage sein.
Obwohl die Sklaverei heute weltweit geächtet wird, schätzt das US-State Department, dass mehr als 27 Millionen Menschen in Verhältnissen leben, die als Sklaverei bezeichnet werden können. Die hohe Zahl ist erschütternd, da sie doppelt so hoch ist wie die Anzahl sämtlicher Menschen, die zwischen dem 16. und 19. Jahrhundert von den Kolonialmächten in Afrika versklavt wurden.

Laut internationaler Charta ist Sklaverei eine Situation, in der sich eine Person oder deren Arbeitskraft im Besitz eines Dritten befindet und diese Person keine Freiheit über ihr eigenes Leben ausüben kann. Die Sklaverei nimmt heute aber unterschiedlichste Formen an, so dass eine eindeutige Definition unmöglich ist. Die Grenzen zwischen den unterschiedlichen Formen von Zwangsarbeit, Ausbeutung oder Schuldknechtschaft sind häufig fließend. Unterm Strich lässt sich aber festhalten, dass Menschen, die sich in diesen Abhängigkeitsverhältnissen befinden, unter der Androhung von Gewalt gezwungen werden, eine bestimmte Tätigkeit gegen den eigenen Willen auszuüben.
Heutige sklavenähnliche Arbeitsverhältnisse sind häufig davon geprägt, dass Menschen durch Schulden in starke Abhängigkeiten gelangen. Die erzwungene Arbeitsleistung ist dabei meistens eine Form der Schuldentilgung, die finanziell, religiös oder gesellschaftlich begründet wird. Da die Sklaverei weltweit geächtet wird, bewegen sich diese Menschen zudem ausschließlich in der Illegalität und damit im informellen Arbeitssektor. Rechtsansprüche auf eine angemessene Entlohnung, medizinische Versorgung oder eine legale Anerkennung ihrer Arbeitsleistung besteht nur in den seltensten Fällen.

Weltweit mehr als 9 Millionen Kindersklaven

Die International Labour Organisation schätzt, dass weltweit mehr als neun Millionen Kindersklaven existieren. Diese Zahl entspricht in etwa der Bevölkerung von Schweden. Im Jahr 2002 wurden 5,7 Millionen Mädchen und Jungen zur Arbeit und 1,8 Millionen zur Prostitution gezwungen. Zusätzlich wurden ca. 1,2 Millionen Kinder verkauft oder gehandelt. Diese Statistiken beruhen nur auf groben Schätzungen, da diese Geschäfte ausschließlich in der Schattenwirtschaft stattfinden. Seit dem Ausbruch der Finanzkrise ist zudem ein ansteigender Trend in diesem Bereich zu beobachten.
Um auf dem globalen Markt konkurrenzfähig zu sein, drücken gerade Textilproduzenten und landwirtschaftliche Betriebe ihre Produktionskosten, indem Kinder in der Produktion zum Einsatz kommen. Als Lohn tilgen sie häufig die Schulden ihrer Familien. In Indien gibt es Fälle, in denen sich Familien bereits in der dritten Generation in Schuldknechtschaft bei einem Großgrundbesitzer befinden. Aber auch der Menschenhandel ist in einigen Regionen der Erde noch vorhanden. Preise für Kinderarbeiter in Haiti bewegen sich beispielsweise zwischen USD 30 und 50 (link). An der Gewalt, die diesen Kindern zugefügt wird, sterben jährlich mehr als 50.000. Die Tendenz ist steigend, da viele Kinder in Fabriken schuften, in denen hochgiftige Chemikalien ihren Einsatz in der Produktion finden.

Vor wenigen Jahren war ich für das indische Kinderhilfswerk Deepalaya tätig, das Schulen und Jugendeinrichtungen für Straßenkinder in Neu Delhi betreibt. Viele von den betreuten Kindern stammen aus ländlichen Regionen und sind durch Schlepperbanden in die indische Hauptstadt gelangt. Mit rosigen Aussichten wurden viele Kinder in die Textilproduktion oder in die Schrottentwertung gelockt, in der sie dann täglich bis zu 14 Stunden schufteten. Nach nur wenigen Jahren waren viele von ihnen gesundheitlich so geschädigt, dass ihre körperliche und geistige Entwicklung stark eingeschränkt ist. Körperliche Behinderungen als Folge der Gewalt und der Mangelernährung sind leider keine Seltenheit. Nachdem sie den Fabrikbesitzern nicht mehr dienlich sind, werden sie dann einfach in den Slums der Stadt ausgesetzt. Wegwerfmenschen.
   
In Nepal, Indien und Pakistan haben sich zahlreiche Organisationen gebildet, die diese Kinder vermitteln. Aufgrund hoher Geburtenraten und weit verbreiteter Armut auf dem Land geben Familien ihr viertes oder fünftes Kind in die Obhut dieser Schlepperbanden. Als Bezahlung für das Leben ihres Kindes erhalten die Eltern kleinere Geldbeträge oder Saatgut. Diese Kinder verlieren in dem Moment der Übergabe ihren rechtlichen Status, da ihre legalen Dokumente wie Geburtsurkunden oder Ausweise zerstört werden oder in den Besitz der Schlepperorganisationen übergehen. Ohne Dokumente werden die Kinder häufig in Regionen fern der eigenen Heimat verschleppt und dort zur Arbeit gezwungen.

Besonders erschreckend ist dabei die hohe Anzahl von Kindern, die als Zwangsprostituierte in den Bordellen der Großstädte gelangen. Die thailändische Regierung hat vor ein paar Jahren festgestellt, dass das Eintrittsalter von Prostituierten immer weiter absinkt. Die weit verbreitete Angst vor HIV/AIDS und anderen Geschlechtskrankheiten verleitet die Freier zur naiven Annahme, dass eine Übertragung dieser Krankheiten vermieden werden kann, wenn besonders junge Prostituierte zum Einsatz kommen. Immer wieder geistern Schauergeschichten durch die Medien, wie die der jungen Dalyn. Die BBC berichtete vor ein paar Jahren, dass das junge Mädchen über Wochen in einem Käfig im Keller eines kambodschanischen Bordells eingesperrt, geschlagen und missbraucht wurde, bis sie einwilligte als Prostituierte zu arbeiten. Ein weiterer Fall beschäftigte sich mit Eltern in Ghana, die ihre Kinder für umgerechnet USD 50 an Plantagenbesitzer verkaufen. Perspektivlos schuften diese dann auf den Kakaoplantagen des Landes. Armut, der Mangel an ökonomischen Alternativen und ein Gesellschaftsbild, welches besonders den Mädchen keine Bildung oder Freiheit in der Gestaltung ihres Lebens zugesteht, sind meist die Ursachen für die Versklavung von Kindern.

Insbesondere die Finanzkrise von 2008 und der damit einhergehenden Wirtschaftseinbruch in vielen strukturschwachen Regionen in Afrika, Asien und Südamerika hat in der Folge die Zahl der erzwungenen Beschäftigungsverhältnisse erhöht. Psychische und physische Folgen drücken sich besonders in Analphabetismus, Lernschwächen und dem Alkohol- und Drogenmissbrauch aus. Professor Paulo Pinheiro, der Verantwortliche der UN Studie „Violence Against Children“ , sieht in der Vermeidung von Kinderarbeit den besten Weg, Gewalt an Kindern zu verhindern. Dafür müssen allerdings alle Staaten in die Pflicht genommen werden, damit die Verantwortlichen von sklavenähnlichen Abhängigkeitsverhältnissen hart bestrafen werden, denn, so führt es die ehemalige UN-Menschenrechtskommissarin Louise Arbour aus, Gewalt gegen Kinder ist durch nichts in der Welt zu rechtfertigen.

Internationale Verpflichtung

Trotz internationalen Vereinbarungen von Regierungen, Herstellern und Produzenten gegen Kinderarbeit auf den betroffenen Kakaoplantagen in Ghana und der Elfenbeinküste im Jahre 2001, hat sich die Zahl der arbeitenden Kinder nicht gravierend verändert. Ein historisch niedriger Kakaopreis veranlasste die Plantagenbesitzer sogar vermehrt auf billige Arbeitskräfte zurück zugreifen, wie die BBC im Jahre 2006 berichtete. Um die erzwungene Arbeit in der Kakaoindustrie zu verringern, haben sich die großen Produzenten wie Cadbury, Nestle und Kraft Foods aber dazu verpflichtet bis 2020 nur noch Kakao zu verwenden, der ein Fair Trade Siegel besitzt, welches Kinderarbeit in der Produktion ausschließt. Der Verbraucher muss allerdings auch bereit sein, höherer Preise für Schokolade zu akzeptieren. Insbesondere in den vergangenen Jahren scheint sich da wenigstens in Europa einiges getan zu haben (link).

Auch in der Textilproduktion wächst der Druck auf internationale Produzenten. Organisationen wie Anti-Slavery International, Free the Slaves und Stop the Traffik engagieren sich für Mindeststandards in der Textilproduktion. Demzufolge haben sich viele internationale Unternehmen dazu verpflichtet, nicht mehr bei Zulieferern einzukaufen, in denen Menschen und vor allem Kinder unter Zwang arbeiten. Dass diese Standards nicht immer eingehalten werden, zeigten in den vergangenen Wochen die Fälle Takko und KIK. Aber der Druck der westlichen Konsumenten wächst, je häufiger diese Themen in den Medien auftauchen.

Ein hartes Vorgehen gegen Kinderarbeit und Sklavenarbeit ist derzeit in Brasilien zu beobachten. Alle Unternehmen, die gewisse Produktionsstandards nicht einhalten, werden auf einer öffentlichen „dirty list“ vermerkt. Diese Unternehmen müssen hohe Geldstrafen bezahlen und verlieren die Möglichkeit, sich an öffentlichen Ausschreibungen zu beteiligen. Es wird sich zeigen, ob dieses Vorgehen erfolgreich ist und gleichzeitig Vorbildcharakter für andere Staaten besitzt.

Weitere Artikel

1. More slaves now than at any other time in history

2. Nigeria: Child Labour On the Increase

3. The world of modern child slavery

4. Globalization’s Ugly Side: Sex Slavery

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"Tatort"-Kritik: "Mein Revier": Der Typ ist völlig irre

Nach dem mäßigen Debüt entfaltet das neue Dortmunder Team erstmals sein Potenzial: Jörg Hartmann erweist sich als Kommissar Faber nicht „Tatort“-kompatibel – gerade das macht ihn so sehenswert.
Quelle: stern.de – Wissenschaft & Gesundheit

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Klimaschutz-Zusagen: EU will nicht mehr Vorreiter spielen

Verpflichtungen zur CO2-Reduktion will die Europäische Union nicht mehr im Alleingang abgeben. Die EU-Klimaschutzkommissarin sieht vor allem die USA in der Pflicht, sich zu verbindlichen Reduktionszielen zu bekennen. Erst dann werde auch Europa dies tun.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft

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Fischfangquoten: EU schmiedet Notplan gegen Plünderung der Meere

Es ist ein entscheidender Anlauf im Kampf gegen Überfischung: Die EU plant, den Fischfang radikal einzuschränken. Gelder sollen gestrichen, Kutter stillgelegt, Kontrollen verschärft werden. Fischereikommissarin Damanaki macht sich auf heiße Auseinandersetzungen gefasst.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft

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Zukunft der Atomreaktoren – Frankreich setzt wieder auf Schnelle Brüter

ddp, ddp

Während in Deutschland über den Ausstieg aus der Atomtechnologie verhandelt wird, entwickelt Frankreich bereits die vierte Generation der Atomreaktoren. „Wir müssen dem Ende der Uran-Vorräte vorgreifen“, zitierte „Le Figaro“ am Donnerstag einen leitenden Mitarbeiter des staatlichen Kommissariats für Atomenergie (CEA).


Quelle: Wissenschaft | RP ONLINE