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Ozeanversauerung begünstigt Massenvermehrung giftiger Alge

Steigen die Kohlendioxid-Konzentrationen in der Atmosphäre und folglich auch im Ozean weiter an, könnte dies die massenhafte Vermehrung toxischer Algen begünstigen, mit weitreichenden Folgen für das Nahrungsnetz im Meer. Das hat ein Langzeitexperiment vor den Kanarischen Inseln gezeigt, das eine internationale Gruppe von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern unter Leitung des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel durchgeführt hat. Die Ergebnisse sind jetzt in der internationalen Fachzeitschrift Nature Climate Change erschienen.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Was das Meer zur Klimaregulierung beiträgt: Neue Erkenntnisse helfen bei der Berechnung

Kohlendioxid ist ein wesentlicher Verursacher der globalen Erwärmung. In komplexen Computermodellen berechnen Forscher die weltweite Zirkulation des Treibhausgases. Die Meere haben dabei großen Einfluss auf die Klimaregulierung. Neue wissenschaftliche Erkenntnisse helfen nun, diesen Einfluss genauer zu berechnen. Sie sind das Resultat eines Forschungsprojekts von Wissenschaftlern der Jacobs University und des Max-Planck-Instituts für Marine Mikrobiologie in Bremen in Kooperation mit Kollegen vom Alfred-Wegener-Institut Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung in Bremerhaven, dem Marum – Zentrum für Marine Umweltwissenschaften der Universität Bremen sowie der Universität Göteborg.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Wie Algen und Kohlefasern die Kohlendioxidkonzentration in der Atmosphäre nachhaltig senken könnten

Zusammen mit Forscherkollegen haben Chemiker der Technischen Universität München (TUM) einen Prozess entwickelt, der nach ersten Berechnungen eine wirtschaftliche Entfernung des Treibhausgases Kohlendioxid aus der Atmosphäre ermöglichen könnte. Der aktuellste Weltklimareport (IPCC Special Report on Global Warming of 1.5 °C) hält das Verfahren für global relevant.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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65.000-Einwohner-Stadt halbiert ihren CO2-Ausstoß

Wirtschaftswachstum und sinkender Kohlendioxidausstoß schließen sich aus? Nicht so im schwedischen Växjö.

(Mehr in: Technology Review)

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Der Diesel-Boom und das Klima: Studie liefert weitere Argumente für Ende der Subventionen

Beim Diesel-Skandal geht es vor allem um Stickoxide. Doch was ist mit den Kohlendioxid-Emissionen? Lange galten Selbstzünder als unverzichtbare Technik zum CO2-Sparen, auch deshalb gibt es bis heute das Steuerprivileg für Dieselkraftstoff. Der Kostenvorteil hat die Zahl der neuzugelassenen Diesel-Autos in den letzten 20 Jahren in die Höhe schnellen lassen. Die Auswirkungen haben Wissenschaftler nun genau berechnet: In einer in der Zeitschrift „Atmospheric Environment“ erschienenen Studie weisen sie nach, dass der Diesel-Boom in Europa dem Klima nicht genutzt hat.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Stahl produzieren ohne Koks

Bei der Herstellung von Stahl fallen hohe Kohlendioxid-Emissionen an. Eine Ausgründung aus dem MIT will das mit einem grundlegend neuen Verfahren ändern – doch dabei gibt es nicht nur technische Herausforderungen.

(Mehr in: Technology Review)

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Biosolarzelle produziert Wasserstoff

Ein internationales Forscherteam hat molekulare Bausteine von Pflanzen und Mikroorganismen in einer Biosolarzelle kombiniert, sodass sie Lichtenergie ohne Umwege zur Produktion von Wasserstoff nutzen konnten. In der Natur kommt diese Kombination so nicht vor: Pflanzen können zwar Lichtenergie nutzen, um Kohlendioxid in Biomasse zu verwandeln, aber keinen Wasserstoff produzieren. Manche Bakterien hingegen können Wasserstoff produzieren, aber nicht direkt mithilfe von Lichtenergie.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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"Unangepasste" Mikroorganismen sind gut für das Klima

Wie Böden auf Erwärmung reagieren

Bodenmikroorganismen sind für den Abbau von organischem Material zu Kohlendioxid verantwortlich und kontrollieren damit die CO2-Emissionen in die Atmosphäre. Denn selbst eine geringe Umverteilung von Kohlenstoff aus Böden in die Atmosphäre könnte die Klimaerwärmung beschleunigen. Wie Böden im Klimawandel reagieren, untersucht ein Team um den Ökologen Andreas Richter von der Universität Wien. Die ForscherInnen fanden nun heraus, dass mit der Verringerung des Kohlenstoffgehalts im Boden auch die Menge an Mikroorganismen abnimmt – ein Mechanismus, der den Verlust von Kohlenstoff aus den Böden begrenzen könnte.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Umstrittene Klimaschutztechnik: Altmaier lässt unterirdische Abgas-Speicher prüfen

Kohlendioxid unter der Erde speichern – unkalkulierbares Risiko oder Hoffnung für den Klimaschutz? Das Wirtschaftsministerium untersucht, ob, wann und wie sich diese Speicher bauen lassen. (Mehr in: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft)

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Klimawandel: Wie CO2 den Nährstoffmangel verschärft

Wenn zu viel Kohlendioxid in der Luft ist, enthalten Weizen und Reis weniger Nährstoffe. Das könnte die Mangelernährung in der Welt verstärken – vor allem in Regionen, die ohnehin Hunger leiden. (Mehr in: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft)

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Festes Kohlendioxid im tiefen Erdinneren

Neue Modelle der Entstehung von Diamanten nötig

Ein internationales Forschungsteam aus Wien und Florenz hat durch Messungen an der Europäischen Synchrotronstrahlquelle ESRF in Grenoble herausgefunden, dass freies CO2 2.500 km unter der Erdoberfläche in Form eines kristallinen Festkörpers bestehen kann und nicht zwingend zu Diamant und Sauerstoff zerfällt. Diese unerwartete Stabilität stellt die gängigen geochemischen Modelle des tiefen Erdmantels in Frage. Die Ergebnisse der Studie erscheinen aktuell im renommierten Fachjournal „Nature Communications“.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Post aus Japan: Den Treibhausgasen auf der Spur

Nippon stellt seinen neuesten Fährtenleser für Klimagase vor: Schon bald soll der Satellit Ibuki 2 die Verteilung von Kohlendioxid und Co. in der Atmosphäre messen.

(Mehr in: Technology Review)

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Bio-Upgrade: Filter aus Gärresten sorgt für hochwertiges Biogas

Forschungsschwerpunkt Bioökonomie: Universitäten Hohenheim und Lissabon stellen überlegenen Kohlendioxid-Filter aus Gärresten von Biogasanlagen her.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Den Schalter umlegen: Öffentliche Einnahmen aus CO2-Bepreisung für Gesundheit und Bildung nutzen

# Subventionen auf fossile Brennstoffe zu stoppen und stattdessen Kohlendioxid-Emissionen zu bepreisen, könnte helfen, sowohl globale Klimaziele zu erreichen, als auch zusätzliche Mittel für den Staatshaushalt einzelner Länder zu schaffen.
# Diese Mittel könnten in die nachhaltige Entwicklung fließen: etwa um die Gesundheitsversorgung zu verbessern, Zugang zu Bildung zu schaffen oder Infrastrukturen für Energie, Transport und sauberes Wasser zu verbessern.
# Etwa Indien könnte damit mehr als 90 Prozent seines Bedarfs an öffentlichen Investitionen für die UN-Ziele nachaltiger Entwicklung (SDG) decken.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Schwarzer Kohlenstoff altert in Böden und Flüssen vor dem Transport ins Meer

Bei Waldbränden und der Verbrennung fossiler Brennstoffe gelangt der Grossteil des Kohlenstoffs als Kohlendioxid in die Atmosphäre. Ein knapper Drittel bleibt als schwarzer Kohlenstoff zurück. UZH-Forschende zeigen nun, dass dieser über Jahrtausende an Land und in Flüssen altern kann, bevor er ins Meer fliesst und sich in den Sedimenten ablagert.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Ausdehnung von Ackerflächen reduziert CO2-Aufnahme

Pflanzen binden einen Teil des Treibhausgases Kohlendioxid (CO2), das vor allem durch Verbrennen fossiler Energieträger in die Atmosphäre freigesetzt wird. Veränderte Landnutzung, wie die immer noch zunehmende Abholzung von Wäldern, lässt erwarten, dass sich die CO2-Aufnahmekapazität dieser Flächen künftig verringern wird. Darauf weist eine Studie von Klimaforscherinnen und -forschern des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) hin. Über die Ergebnisse berichten sie in der Fachzeitschrift Environmental Research Letters.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Neue Membranreaktoren liefern »grüne« Grundstoffe für die chemische Industrie

Geschlossene Kohlenstoffkreisläufe müssen in Zukunft einen wichtigen Beitrag leisten, Kohlendioxid-Emissionen drastisch zu reduzieren und einen sicheren und kostengünstigen Zugang zu Kohlenstoffquellen als Basis für Produkte der chemischen Industrie zu gewährleisten. Um die Effizienz und damit Wirtschaftlichkeit der dafür erforderlichen Syntheseprozesse zu steigern, hat das Fraunhofer IKTS in Zusammenarbeit mit dem Thüringer Unternehmen MUW-SCREENTEC GmbH einen neuartigen Membranreaktor entwickelt.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Energiewende: Und jetzt?

Die Energiewende geht in eine entscheidende Phase: Verkehr, Wärmemarkt und Rohstoffindustrie müssen auf Strom aus Wind und Sonne umgestellt werden. Sonst sinkt weder der Kohlendioxidausstoß noch lässt sich die Stromversorgung stabilisieren.

(Mehr in: Technology Review)

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Apfelabfälle werden zur Ressource der Lebensmittelindustrie: Studie aus den Labors der unibz

Natürliche Antioxidantien, die dank innovativer Technologie aus überkritischem Kohlendioxid und Abfällen der Apfelverarbeitung gewonnen werden: dies ist das Forschungsergebnis von Prof. Matteo Scampicchio, Dr. Giovanna Ferrentino und ihrem Team an der Fakultät für Naturwissenschaften und Technik der Freien Universität Bozen (Südtirol-Italien).
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Chemie: Kohlendioxid als Rohstoff

Forscher der Ruhr-Universität Bochum haben einen Weg gefunden, klimaschädliches CO2 in einen Alkohol zu verwandeln, der als Ausgangsstoff für die chemische Industrie dienen könnte. Und zwar ohne dass große Mengen an Salzabfällen entstehen wie üblicherweise der Fall. Den Reaktionsmechanismus beschreibt das Team um Timo Wendling und Prof. Dr. Lukas Gooßen gemeinsam mit einem Kollegen der Technischen Universität Kaiserslautern in der Zeitschrift „Chemistry – A European Journal“.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Neuer Reaktortyp für biologische Methanisierung erfolgreich als flexibler Energiespeicher erprobt

Rieselbettreaktor der BTU Cottbus methanisiert wahlweise Kohlendioxid oder Roh-Biogas mit Wasserstoff – Hohe Produktqualität, geringer Energiebedarf, Methanbildungsrate gesteigert

In einem Forschungsprojekt hat die Brandenburgische Technische Universität (BTU) Cottbus-Senftenberg ihren 2012 entwickelten kontinuierlichen Rieselbett-Reaktor zur biologischen Methanisierung weiter optimiert und unter praxisnahen Bedingungen erprobt. Das Verfahren ist potenziell gut geeignet für die flexible Speicherung von Energie als Beitrag für die Energiewende.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Kohlendioxid: Forscher wollen Klimakiller als Rohstoff nutzen

Statt weiterhin CO2 in die Luft zu blasen, möchten Forscher aus dem Abgas künftig wichtige Chemikalien herstellen. Dafür brauchen sie allerdings sehr viel Ökostrom. (Mehr in: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft)

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Ecken und Kanten steigern Wirksamkeit von Katalysatoren

Abgas-Katalysatoren arbeiten wirksamer mit Nanopartikeln einer kantigeren Form. Das zeigt eine Untersuchung an DESYs Röntgenlichtquelle PETRA III. Forscher des DESY NanoLabs haben dafür die Umwandlung von giftigem Kohlenmonoxid zu ungiftigem Kohlendioxid an Edelmetall-Nanopartikeln live beobachtet, die auch in einem Auto-Katalysator enthalten sind. Die Wissenschaftler stellen ihre Erkenntnisse in der aktuellen Ausgabe des Fachblatts „Physical Review Letters“ vor. Möglichst viele Kanten zwischen den mit einem Nano-Oxid bedeckten Partikelseiten (Facetten) steigern demnach die Effizienz der Katalyse-Reaktion.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Ozeanversauerung: Heringe könnten von veränderter Nahrungskette profitieren

Die Larven vieler Fischarten reagieren empfindlich auf Ozeanversauerung – das konnten Studien bereits zeigen. Hervorgerufen wird die Versauerung von großen Mengen Kohlendioxid (CO2), die von der Atmosphäre ins Meerwasser gelangen. Dieses CO2 beeinflusst aber auch das Nahrungsangebot für die Larven. Wie sich beide Effekte kombiniert auf den Fisch-Nachwuchs auswirken können, haben Forscherinnen und Forscher des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel an Heringslarven untersucht. Ihre Ergebnisse veröffentlichen sie jetzt in der internationalen Fachzeitschrift Nature Ecology and Evolution.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Archaea wären auf Saturnmond lebensfähig

WissenschafterInnen um den Biologen Simon Rittmann von der Universität Wien gingen der Frage nach, ob mikrobielles Leben, wie wir es von der Erde her kennen, auch auf anderen Himmelskörpern möglich ist. Dazu verwendeten sie Mikroorganismen aus der Gruppe der Archaea, da diese Wasserstoff und Kohlendioxid verstoffwechseln sowie hohe Temperaturen und Druck aushalten können, wie sie auf Enceladus vermutet werden. In einer aktuellen Studie in „Nature Communications“ konnten sie zeigen, dass insbesondere ein Archaea-Stamm aus der japanischen Tiefsee prinzipiell auch unter den möglichen Eismond-Bedingungen vermehrungsfähig wäre.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Der Hauch des Todes – UDE-Forscher löst Rätsel um das Tor zur Hölle

An der Schwelle zur Unterwelt ist‘s gefährlich. Das weiß auch Professor Hardy Pfanz. Der Vulkanbiologe der Universität Duisburg-Essen (UDE) erforscht seit Jahren das Tor zur Hölle. Diese Tempelgrotten waren schon in der Antike Kult: Denn während die Tiere bei den Opferritualen tot umfielen, blieben die Priester unversehrt. Waren es übernatürliche Kräfte? Mitnichten, konnte Pfanz mit türkischen und italienischen Kollegen am Heiligtum von Hierapolis (heutige Türkei) nachweisen. Es liegt am Kohlendioxid, das dort nachts und früh morgens besonders stark vorherrscht.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Stagnation im tiefen Südpazifik erklärt natürliche CO2-Schwankungen

Ein Team um die Oldenburger Geochemikerin Dr. Katharina Pahnke hat ein wichtiges Indiz dafür gefunden, dass der Anstieg des Kohlendioxid-Gehalts der Atmosphäre nach dem Ende der letzten Eiszeit durch Veränderungen im Südpolarmeer ausgelöst wurde. Die Forscher konnten zeigen, dass der tiefe Südpazifik während der letzten Eiszeit stark geschichtet war. Er könnte somit dazu beigetragen haben, das Treibhausgas Kohlendioxid (CO2) langfristig in der Tiefsee zu speichern. Die jetzt im Magazin Science veröffentlichte Studie deutet darauf hin, dass sich die Wassermassen auf der Südhalbkugel nach dem Ende der Eiszeit stärker vermischten, wodurch das gespeicherte CO2 entweichen konnte.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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CO2 wird Super

Forscher und Start-ups wollen Kohlendioxid auffangen und daraus klimafreundlichen Brennstoff herstellen. Der Wettlauf um die beste Technologie ist in vollem Gange.

(Mehr in: Technology Review)

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Einfluss steigender Kohlendioxid-Werte auf den Meeresgrund

Die Speicherung von Kohlendioxid (CO2) tief unter dem Meeresgrund ist eine Möglichkeit, der steigenden CO2-Konzentration in der Atmosphäre entgegenzuwirken. Aber was passiert, wenn solche Speicherstätten undicht werden und CO2 am Meeresboden austritt? Antworten auf diese Frage liefert nun eine Studie, die sich mit der Auswirkung von CO2-Austritten auf die Bewohner sandiger Meeresböden beschäftigt.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Klimawandel: Selbstverstärkender Effekt nicht durch Bodentiere erklärbar

Leipzig. Wenn sich Erdboden erwärmt, setzt er vermehrt Kohlendioxid (CO2) frei – ein Effekt, der den Klimawandel zusätzlich anheizt. Bisher hatte man angenommen, der Grund hierfür sei vor allem in kleinen Bodentieren und Mikroorganismen zu suchen, die bei wärmeren Temperaturen mehr fressen und atmen würden. Eine neue Studie in Nature Climate Change zeigt jedoch, dass dies nicht zutrifft. Im Gegenteil: Kommt zur Wärme auch noch Trockenheit hinzu, fressen die Bodentiere sogar weniger. Um die Vorhersagekraft von Klimamodellen zu verbessern, sei es nun dringend notwendig, die biologischen Vorgänge im Boden besser zu erforschen, so die Wissenschaftler.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Indirekte Emissionen von Wind und Sonnenenergie kein Hindernis für Energie-Dekarbonisierung

Auch kohlenstoffarme Technologien wie Wind- und Solarenergie oder Kohlendioxidabscheidung und -speicherung (CCS) bei fossilen Kraftwerken unterscheiden sich noch stark in den Treibhausgas-Emissionen, die im gesamten Lebenszyklus entstehen. Das ist das Ergebnis einer umfassenden neuen Studie eines internationalen Wissenschaftlerteams, die jetzt in der Fachzeitschrift Nature Energy veröffentlicht wurde. Anders als manche Kritiker argumentieren, fanden die Forscher heraus, dass Wind- und Solarenergie zu den Technologien mit der günstigsten indirekten Emissionsbilanz gehören.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Plug-in-Hybridfahrzeuge sind besser als ihr Ruf

Hybridfahrzeuge gelten oftmals als das Feigenblatt der Elektromobilität. Dabei fahren Plug-in-Hybride mit einer realen elektrischen Reichweite von etwa 60 Kilometern genauso viel elektrisch wie reine Elektrofahrzeuge und haben damit ein genauso großes Kohlendioxid-Reduktionspotenzial. Zu diesem Ergebnis kommen Wissenschaftler des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) und des Fraunhofer ISI indem sie die Fahrleistung von Batterie- und Plug-in-Hybridfahrzeugen in Deutschland und in den USA verglichen. Ihre Ergebnisse haben sie jetzt in der Zeitschrift „Nature Scientific Reports“ publiziert.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Dinner in the Dark – ein delikates Wechselspiel der Mikroorganismen

Mikroorganismen, die in der Tiefsee gelösten anorganischen Kohlenstoff fixieren, haben einen wesentlichen Einfluss auf den globalen Kohlenstoffkreislauf. Die Vielfalt der Mikroorganismen und deren Energiequellen sind selbst nach Jahrzehnten der Tiefseeforschung ein wissenschaftliches Rätsel. MeeresforscherInnen um Gerhard J. Herndl von der Universität Wien und vom amerikanischen Bigelow Laboratory for Ocean Sciences haben nun den Beweis erbracht, dass Nitrit-oxidierende Bakterien der Tiefsee Hauptakteure bei der Umwandlung von Kohlendioxid in Biomasse sind. Die Ergebnisse der Studie erscheinen aktuell im renommierten Fachjournal „Science“.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Neues Buch von IOW-Forscherduo: „Kohlendioxid-Brille“ schärft Blick auf den Zustand der Ostsee

Bernd Schneider und Jens Müller vom Leibniz-Institut für Ostseeforschung Warnemünde (IOW) sind die Autoren eines kürzlich erschienenen englischen Fachbuches zur Biogeochemie der Ostsee. Das Besondere: Die Meereschemiker stellen ein neues Konzept vor, das anhand von Untersuchungen des marinen CO2-Kreislaufs eine umfassende Analyse biogeochemischer Prozesse erlaubt und damit neue Wege für ein effizientes Monitoring des ökologischen Zustandes von Meeresgebieten eröffnet. Dazu werteten sie unter anderem einzigartige, über fast 15 Jahre gewonnene Daten von zeitlich und räumlich engmaschigen CO2-Messungen in der Ostsee aus, die automatisiert an Bord eines Frachtschiffes erhoben wurden.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Wenn Kontinente zerbrechen, wird es warm auf der Erde

Der CO2-Gehalt der Atmosphäre entscheidet darüber, ob sich die Erde in einem Treibhaus- oder einem Eishaus-Zustand befindet. Bevor der Mensch begann, die CO2-Konzentration der Lufthülle zu beeinflussen, wurde diese allein durch ein Wechselspiel von geologischen und biologischen Prozessen bestimmt, dem globalen Kohlenstoffkreislauf. Eine aktuelle Studie unter Führung des Deutschen GeoForschungsZentrums GFZ in Potsdam zeigt, dass das Auseinanderbrechen von Kontinenten – von Fachleuten als Rifting bezeichnet – maßgeblich zu einem erhöhten Kohlendioxidgehalt in der Atmosphäre beitrug.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft