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Keine Pause bei der globalen Erwärmung – Forscher entwirren angebliche Verlangsamung

Die fortschreitende Klimaerwärmung ist heute offensichtlich: Die vergangenen vier Jahre waren die wärmsten seit Beginn der Wetteraufzeichnungen, der jüngste Sommer brachte Wetterextreme auf der gesamten Nordhalbkugel, der Forschungsstand ist eindeutig. Noch vor ein paar Jahren jedoch wurde von manchen Medien und einigen Experten eine vermeintliche Pause der globalen Erwärmung diskutiert – obwohl es nie statistische Belege für eine nennenswerte Verlangsamung gegeben hat, wie neue Forschung jetzt bestätigt. Eine Gruppe internationaler Wissenschaftler hat die Verwirrung um die angebliche Erwärmungspause gründlich analysiert.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Ruß aus dem Verkehr der Megacities trägt zur Klimaerwärmung bei

La Paz/Leipzig. Ruß aus dem Straßenverkehr der Schwellenländer kann bis in hohe Luftschichten gelangen, dort über große Entfernungen transportiert werden und so zur Klimaerwärmung beitragen. Das schlussfolgert ein internationales Forscherteam aus Untersuchungen in der bolivianischen Hauptstadt La Paz und dem benachbarten Höhenobservatorium Chacaltaya. Die Reduktion von Schadstoffen aus dem Straßenverkehr wie Ruß-Partikel von Dieselautos sollte daher hohe Priorität haben, um sowohl die Gesundheit der Bevölkerung in den wachsenden Metropolen der Schwellenländer zu schützen als auch die globale Erwärmung einzudämmen, schreibt das Team im Fachblatt Atmospheric Environment.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Pflanzen stoßen das Treibhausgas Lachgas in klimarelevanten Mengen aus

Lachgas ist ein Treibhausgas, das Ozonschicht und Erdklima beeinflusst. Bislang haben Experten angenommen, dass dieses Gas mit der chemischen Formel N2O für Distickstoffmonoxid vorwiegend durch Mikroben im Boden gebildet wird. Nun hat ein interdisziplinäres Forscherteam der Technischen Hochschule Bingen und der Universität Heidelberg Pflanzen als Quelle genauer untersucht. Das Ergebnis der Studie: Die Flora der Erde setzt Lachgas in klimarelevanten Mengen frei und trägt so zum Treibhauseffekt bei. Im Gegensatz zu der vom Menschen verursachten Klimaerwärmung ist dieser Prozess jedoch Teil eines natürlichen Effekts.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Folgen der Klimaerwärmung: noch dramatischer als bisher berechnet

Internationale „Nature“-Studie zeigt, dass Pflanzen im Frühjahr immer früher wachsen, dadurch im Jahresverlauf aber nicht mehr, sondern eher weniger CO₂ aus der Atmosphäre gebunden wird.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Folgen der Klimaerwärmung: noch dramatischer als bisher berechnet

Internationale „Nature“-Studie zeigt, dass Pflanzen im Frühjahr immer früher wachsen, dadurch im Jahresverlauf aber nicht mehr, sondern eher weniger CO₂ aus der Atmosphäre gebunden wird.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Die Tundra wächst

Klimawandel fördert Ausbreitung höherwüchsiger Pflanzen in der Arktis

Niedrige Gräser und Zwergsträucher bestimmen die Vegetation der arktischen Tundra. Doch das könnte sich in Zukunft ändern. Mit der Klimaerwärmung sinken die Selektionsvorteile der bisherigen Strategie dieser Pflanzen, sich an den Boden zu pressen um die wärmere bodennahe Luftschicht zu nutzen und sich vor kalten Winden zu schützen. Ein großes internationales WissenschafterInnen-Team unter Beteiligung von BiologInnen der Universität Wien fand nun heraus, dass höherwüchsige Pflanzen in den vergangenen Jahrzehnten in der Tundra signifikant häufiger geworden sind. Die Studie erscheint aktuell in „Nature“.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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"Unangepasste" Mikroorganismen sind gut für das Klima

Wie Böden auf Erwärmung reagieren

Bodenmikroorganismen sind für den Abbau von organischem Material zu Kohlendioxid verantwortlich und kontrollieren damit die CO2-Emissionen in die Atmosphäre. Denn selbst eine geringe Umverteilung von Kohlenstoff aus Böden in die Atmosphäre könnte die Klimaerwärmung beschleunigen. Wie Böden im Klimawandel reagieren, untersucht ein Team um den Ökologen Andreas Richter von der Universität Wien. Die ForscherInnen fanden nun heraus, dass mit der Verringerung des Kohlenstoffgehalts im Boden auch die Menge an Mikroorganismen abnimmt – ein Mechanismus, der den Verlust von Kohlenstoff aus den Böden begrenzen könnte.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Wunderschöne Gasblasen: Eingeschlossen im Eis

Im Eis Alaskas befinden sich Gasblasen. Wissenschaftler untersuchen deren mögliche Folgen für die Klimaerwärmung – der Fotograf Ryota Kajita hingegen will die Schönheit ihrer Muster festhalten. (Mehr in: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft)

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Forscher der Uni Graz zeigen: Das Risiko kleinräumiger Extremniederschläge wird stark unterschätzt

Im Sommer im Alpenvorland häufig zu beobachten: Während an einem Ort ein starker Gewitterregen niedergeht, bleibt es drei Kilometer weiter trocken. „Kleinräumige Extremniederschläge werden mit der Klimaerwärmung intensiver“, weiß Gottfried Kirchengast, Leiter des Wegener Center der Universität Graz. Die heftigen Regengüsse führen immer wieder zu enormen Schäden. Für wirksame Schutzmaßnahmen ist eine zuverlässige Risikoeinschätzung essenziell. In einer im Fachjournal Geophysical Research Letters erschienenen Arbeit zeigen die Grazer ForscherInnen auf, dass kurzzeitige kleinräumige Extremniederschläge von den üblichen Wetterdienst-Messnetzen nur mangelhaft erfasst werden.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Artenreiche Wälder kompensieren die Klimabelastungen besser

Um den CO2-Ausstoss zu kompensieren, forstet China auf. Würden statt Monokulturen artenreiche Wälder gepflanzt, könnte zusätzlich viel mehr Kohlenstoff gespeichert werden. Ein Team um UZH-Forschende zeigt auf, dass artenreiche Baumbestände mehr CO2 aus der Atmosphäre aufnehmen und effektiver gegen die Klimaerwärmung sind.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Wie arktische Seen zum Klimawandel beitragen

Beitrag des tauenden Permafrosts zur Klimaerwärmung könnte sich bis 2050 verdoppeln
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Klimaerwärmung: Studie: Klimasystem könnte in Heißzeit kippen

(Mehr in: RSS-Feed Wissenschaft – die neusten Meldungen zum Thema Wissenschaft von STERN.DE)

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Klimawandel: Treibhausgase erreichen Rekordwert

Extreme Temperaturen, Eisschmelze in der Arktis, Treibhausgase: Behörden haben Daten zur Klimaerwärmung vorgelegt. Es sind die höchsten Werte seit Beginn der Messungen. (Mehr in: ZEIT ONLINE: Mehr aus Forschung und Wissenschaft)

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Klimaerwärmung: "Wolken begleiten mich als Fragen"

Sie sind nahbar und doch flüchtig. Alltäglich, aber kaum verstanden. Der Klimaforscher Bjorn Stevens ist fasziniert von Wolken. Lässt der Klimawandel sie verschwinden? (Mehr in: ZEIT ONLINE: Mehr aus Forschung und Wissenschaft)

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Daten aus der Vergangenheit zeigen, wie eine wärmere Welt künftig aussehen wird

Daten zu einzelnen Wärmeperioden aus der Vergangenheit liefern Hinweise darauf, wie die Erde künftig aufgrund der globalen Klimaerwärmung aussehen könnte. Eine internationale Gruppe von 59 Forschenden aus 17 Ländern hat nun Daten zu vergangenen Wärmeperioden ausgewertet. Die Ergebnisse zeigen, dass sich Ökosysteme und Klimazonen wegen der Erwärmung verschieben und die polaren Eismassen im Verlauf der nächsten Jahrtausende stark schmelzen werden.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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1.5 Grad oder 2 Grad Klimaerwärmung: Stärkere Begrenzung mindert Hochwasser-Gefahr

Eine Forschergruppe unter Federführung der Goethe-Universität hat die Effekte dieser Klimaschutzziele auf globale Süßwasserressourcen simuliert. Fazit: eine Begrenzung auf 1,5 Grad mindert die Hochwasser-Gefahr und die Wasserknappheit in der trockenen Jahreszeit stärker als eine Begrenzung auf 2 Grad.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Klimawandel verschärft Dürren in Europa

Die globale Klimaerwärmung wird das Problem der Dürren in Europa verschärfen – Dürren werden länger dauern, mehr Flächen und damit mehr Menschen betreffen. Erwärmt sich die Erde um drei Grad Celsius, werden Extremereignisse wie die Dürre im Jahr 2003 künftig in weiten Teilen Europas der Normalzustand sein. Das schreibt ein von Wissenschaftlern des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung (UFZ) koordiniertes internationales Autorenteam im Wissenschaftsmagazin Nature Climate Change. Die Forscher haben erstmals beschrieben, wie sich ein globaler Temperaturanstieg von ein bis drei Grad Celsius europaweit auf die Ausbreitung und die Dauer von Dürren auswirken kann.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Waldbrände in Kanada sorgen für stärkste jemals gemessene Trübung der Stratosphäre über Europa

Wien/Leipzig. Waldbrände können die Sonneneinstrahlung in der oberen Atmosphäre noch stärker trüben als Vulkanausbrüche. So haben die Waldbrände in Kanada im September 2017 das Sonnenlicht viel stärker als beim Ausbruch des Vulkanes Pinatubo 1991 über Europa abgeschwächt. Das geht aus Messungen hervor, die ein Team vom Leibniz-Institut für Troposphärenforschung (TROPOS) am Mittwoch auf der Jahrestagung der European Geosciences Union (EGU-2018) vorgestellt hat. Der neue Rekordwert zeigt, dass auch große Waldbrände die Sonneneinstrahlung auf anderen Kontinenten stark reduzieren können und mit der Klimaerwärmung wahrscheinlich an Bedeutung gewinnen werden.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Mehr Wildbienenarten nach 20 Jahren im Botanischen Garten München durch Klimaerwärmung

Mindestens 106 Wildbienenarten kommen im Botanischen Garten München-Nymphenburg vor, eine Zahl, die sich in den letzten Jahren durch das Hinzukommen von 15 wärmeliebenden Arten erhöht hat.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Die Klimaerwärmung "wegatmen"?

Neuentdeckte Schwefelmikroben sind wichtig für den Kohlenstoffkreislauf der Erde

Ein internationales Team aus WissenschafterInnen um den Mikrobiologen Alexander Loy von der Universität Wien hat neue Schwefelbakterien identifiziert, die eine wichtige Rolle für die globalen Schwefel- und Kohlenstoffkreisläufe spielen und daher Auswirkungen auf das Klima haben könnten. Die Bakterien können mittels Sulfatatmung die Bildung von Methan reduzieren. Die Ergebnisse der Studie erscheinen aktuell im Fachmagazin „The ISME Journal“.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Königspinguine müssen bald umziehen

Klimawandel zwingt Vögel zur Suche nach neuen Kolonien

Über 70 Prozent der weltweiten Kolonien der Königspinguine könnten bald Teil der Vergangenheit sein, da die Klimaerwärmung die Vögel zwingt in südlichere Gebiete umzuziehen. Zu diesem Schluss kommt die Studie eines internationalen Forschungsteams um den Evolutionsbiologen Emiliano Trucchi. Die ForscherInnen haben die Veränderungen der Populationsgröße in den letzten 50.000 Jahren durch Genomanalysen rekonstruiert. Die Ergebnisse erscheinen in der aktuellen Ausgabe der renommierten Fachzeitschrift Nature Climate Change.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Umweltgeschichte aus dem Faulschlamm: Klimawandel lässt „tote Zonen“ im Schwarzen Meer wachsen

Erstmalig ist es GeowissenschaftlerInnen des Leibniz-Instituts für Ostseeforschung Warnemünde (IOW), der Universitäten Oldenburg und Hannover sowie der Rutgers University (USA) gelungen, die Ablagerungsbedingungen im Schwarzen Meer während der letzten Warmzeit (Eem) vor rund 128.000 Jahren zeitlich hoch aufgelöst zu analysieren. Damit wurde ein Vergleich der heutigen sauerstofffreien Bedingungen im Tiefenwasser des Schwarzen Meeres mit denen zur Eem-Zeit möglich, als die Sommer-Temperaturen des Wassers rund 3°C höher waren. Demnach können sich die „toten Zonen“ des Schwarzen Meeres bei einer Klimaerwärmung weiter ausbreiten und die produktiven Lebensräume dabei deutlich schrumpfen.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Analyse: Kältewelle in den USA: kein Widerspruch zur Klimaerwärmung

(Mehr in: RSS-Feed Wissenschaft – die neusten Meldungen zum Thema Wissenschaft von STERN.DE)

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Mehr Flüchtlinge durch Klimawandel?: Asyl-Studie entsetzt Wissenschaftler

Die Klimaerwärmung treibt Massen von Umweltflüchtlingen nach Europa, warnt eine Studie im bedeutenden Wissenschaftsmagazin „Science“. Andere Forscher gehen mit der Untersuchung hart ins Gericht. (Mehr in: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft)

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Pilze reagieren empfindlich auf wärmeres Klima

Die Klimaerwärmung wird die Zusammensetzung der Pilzgemeinschaft im Boden verändern, insbesondere an kalten Standorten wie an der Waldgrenze. Das hat ein Team von Forschenden der Eidg. Forschungsanstalt WSL in einem sechsjährigen Versuch bei Davos (Schweiz) herausgefunden. In der Folge dürften sich auch die Nährstoffkreisläufe im Ökosystem verändern.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Klimaerwärmung: Das Spätfrostrisiko nimmt in höheren Lagen zu

Bäume, die in mehr als 800 m Höhe wachsen, sind zunehmend Frühjahrsfrösten ausgesetzt. Die Eidgenössische Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft (WSL und SLF), die Universität Neuenburg sowie das Agroscope Conthey decken in einer Gemeinschaftsstudie eine paradoxe Konsequenz der Klimaerwärmung auf, die Bäume verletzbarer macht. Diese Arbeiten wurden in der Zeitschrift Agricultural and Forest Meteorology online veröffentlicht.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Klimaerwärmung ist schuld am Rückgang der Braunbären in Europa

Frankfurt am Main, den 7. September 2017. Die Klimaerwärmung ist verantwortlich dafür, dass der Bestand der Braunbären in Europa seit dem Ende der letzten Eiszeit dramatisch geschrumpft ist. Steigende Wintertemperaturen während der letzten 12.000 Jahre haben die Fortpflanzungsrate der Braunbären verringert und zu deren Verschwinden beigetragen, berichtet eine internationale Forschergruppe, darunter ein Senckenberg-Wissenschaftler, im Fachblatt „Scientific Reports“. Die Klimaerwärmung hat dem Braunbären zudem indirekt geschadet: größere Flächen wurden für den Ackerbau nutzbar, was den Lebensraum der Tiere zusätzlich verkleinerte.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Negativemissionen: Dämpfer fürs Prinzip Hoffnung

Geoengineering soll die Erde kühlen und die Klimaerwärmung bremsen. Damit macht sich die Klimapolitik abhängig – von einer Technik, die erst noch entwickelt werden muss. (Mehr in: ZEIT ONLINE: Mehr aus Forschung und Wissenschaft)

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Klimaerwärmung: Fein gefiltert

Was wäre, wenn das klimaschädliche CO2 einfach aus der Luft gesaugt werden könnte? Zwei Ingenieure machen genau das: Sie fangen das Gas ein und düngen damit Pflanzen. (Mehr in: ZEIT ONLINE: Mehr aus Forschung und Wissenschaft)

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Wald- und Flächenbrände gehen weltweit zurück

Frankfurt am Main, 30.06.2017. Trotz der Klimaerwärmung hat die bei Wald- und Flächenbränden verbrannte Fläche in den letzten zwei Jahrzehnten weltweit insgesamt um rund 25 % abgenommen. Besonders stark sind die Feuer in der Savanne und in Graslandschaften zurückgegangen. Das geht aus einer Auswertung von Langzeit-Satellitendaten hervor. Weniger und kleinere Feuer gibt es vor allem deswegen, weil der Mensch immer mehr natürliche Flächen in Acker- und Weideland umwandelt oder die Landschaft durch Infrastruktur zerstückelt, schreibt ein internationales Forscherteam, darunter Senckenberg-Wissenschaftler, aktuell im Fachmagazin „Science“.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Klimakiller Kuh: Methan-Ausstoß von Vieh könnte bis 2050 um über 70 Prozent steigen

Frankfurt am Main, den 27.03.2017. Kühe gelten als Klimakiller und in Zukunft werden sie sogar einen deutlich höheren Anteil an der Klimaerwärmung haben. Wissenschaftler des Senckenberg, der Royal Botanic Gardens, Kew und des Scotland Rural College, haben herausgefunden, das Futterpflanzen in wärmeren Regionen einen geringeren Nährwert haben. Rinder fressen daher mehr und stoßen mehr Methan aus. Im Zuge des Klimawandels, der damit verbundenen Temperaturerhöhung und weltweit wachsender Tierbestände könnte der Methan-Ausstoss von Vieh demzufolge bis 2050 um über 70 % steigen. Das wiederum würde den Treibhauseffekt verstärken. Die Studie ist soeben im Fachjournal „Biogeosciences“ erschienen.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Rapide Klimaerwärmung vor 55 Millionen Jahren

Vor 55 Millionen Jahren erlebte die Erde innerhalb weniger tausend Jahre einen massiven Temperaturanstieg. Die Ursachen für dieses sogenannte Paläozän/Eozän-Temperaturmaximum (PETM) sind bis heute rätselhaft. Ein internationales Forscherteam unter Leitung des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel hat im Golf von Kalifornien Hinweise darauf gefunden, dass starker Vulkanismus am Boden des noch jungen Atlantiks zu den Ursachen gezählt haben könnte. Die Studie ist in der Septemberausgabe der internationalen Fachzeitschrift Geology erschienen.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Treibhausgase: Forscher ermitteln Chinas Beitrag zur Klimaerwärmung

Fast ein Viertel des Treibhausgases CO2 stammt mittlerweile aus China – dennoch ist das Land derzeit nur für ein Zehntel der Erwärmung verantwortlich, sagt eine Studie. Sie liefert noch weitere Überraschungen. (Mehr in: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft)

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Wildschweine auf dem Vormarsch – Klimaerwärmung fördert Populationswachstum

Die Wildschweinpopulation in Europa wächst. Warum das so ist, war bisher unklar. Das Forschungsinstitut für Wildtierkunde und Ökologie (FIWI) der Vetmeduni Vienna hat nun herausgefunden, dass die Klimaerwärmung dabei eine wichtige Rolle spielt. Nach milden Wintern wächst die Zahl der Wildschweine besonders stark. Auch die verfügbare Nahrung ist ausschlaggebend. Nach Jahren mit besonders hohen Bucheckernerträgen gibt es auch mehr Wildschweine. Die Forschungsergebnisse sind im Journal Plos One nachzulesen.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Kein Schnellverband gegen Klimaerwärmung

Darüber, ob durch die Verminderung von kurzlebigen klimawirksamen Substanzen die Erwärmung der Atmosphäre verzögert werden kann oder nicht, entbrannte eine Debatte zwischen Politik und Wissenschaft. Nun bestätigt ein internationales Forschungsteam, dass nur die Senkung von Kohlendioxid-Emissionen langfristig Abhilfe gegen die Klimaerwärmung schafft.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft