Posted in WissenschaftAktuell

Selbstgenähter Mundschutz: Anleitung für Atemschutzmaske

In Jena sollen Atemschutzmasken zur Pflicht werden, doch die sind schwer zu bekommen. Was ist mit Nähen? Wir haben den Test gemacht und erklären, was selbst gemachte Masken können – und was nicht.

Quelle: SPIEGEL ONLINE Wissenschaft

Posted in WissenschaftAktuell

Kann das Mikrobiom in Zukunft zu einer Therapieprognose bei Krebs führen?

Möglicher Zusammenhang zwischen Erfolg von Krebstherapie und Darmmikrobiom
Krebspatienten sprechen unterschiedlich gut auf Therapien an. Wie erfolgreich die klassischen Behandlungsmethoden sind, beruht möglicherweise auf der Zusammensetzung des Mikrobioms im Darm. Darauf deuten Ergebnisse von Forschern aus Jena und Hongkong hin. Für ihre Studie untersuchten sie acht verschiedene Krebsarten. Ihre Ergebnisse veröffentlichten sie im Fachjournal Microbiome.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

Posted in WissenschaftAktuell

MOC2020: Fraunhofer IOF veranstaltet internationale Mikrooptik-Konferenz in Jena

Vom 24. bis 26. September 2020 werden von internationalen Fachleuten auf der Microoptics Conference MOC2020 in Jena neueste Errungenschaften und Anwendungen im Bereich der Mikrooptik diskutiert. Die Konferenz feiert dieses Jahr ihr 25-jähriges Jubiläum. Begleitet wird die dreitägige Veranstaltung von einer Unternehmens- und Industrieausstellung. Paper können ab sofort eingereicht werden.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

Posted in WissenschaftAktuell

Spinnenbiss führt zu neuen Wirkstoffen

Internationales Forscherteam geht Infektionsursache auf den Grund

Jena. Der Biss einer Spinne verursachte eine schwere Entzündung und kostete einer Australierin den Unterarm. Doch diese tragisch verlaufende Infektion führte ein internationales Forscherteam zu neuen Wirkstoffen, den sogenannten Necroximen. Die Substanzen werden von Bakterien gebildet, die im Inneren von Pilzen leben. Wissenschaftler isolierten sie aus dem infizierten Unterarmgewebe der Patientin. Die hochwirksamen Zellgifte können Anhaltspunkte für die Entwicklung neuer Krebsmedikamente liefern. Ihre Ergebnisse veröffentlichten die Forscher in der Fachzeitschrift Angewandte Chemie.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

Posted in WissenschaftAktuell

Die Wehrhaftigkeit von Meerretticherdflöhen hängt von ihrer Futterpflanze und ihrem Entwicklungsstadium ab

Meerretticherdflöhe nutzen Senfölglykoside aus ihrer pflanzlichen Nahrung zur Verteidigung gegen Räuber. Dazu speichern sie die ungiftigen Substanzen im Körper und besitzen ein Enzym, das Senfölglykoside in giftige Senföle umwandelt. Ein Forschungsteam am Max-Planck-Institut für chemische Ökologie in Jena hat herausgefunden, dass die Pflanzenabwehrstoffe zwar in allen Lebensstadien des Meerretticherdflohs nachweisbar sind, aber das Enzym, das für die Umwandlung in giftige Substanzen benötigt wird, nicht immer aktiv ist. Während Larven den Angriff durch eine asiatische Marienkäferlarve erfolgreich abwehren können, werden Puppen gefressen, da sie keine nennenswerte Enzymaktivität aufweisen.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

Posted in WissenschaftAktuell

Asteroid in eiserner Rüstung

Mineralogen aus Jena und Japan entdecken an Bodenproben des Asteroiden „Itokawa“ ein bislang unbekanntes Phänomen: Die Oberfläche des Himmelskörpers ist mit winzigen haarförmigen Kristallen aus Eisen überzogen. Wie diese entstanden sind und warum Asteroide ungewöhnlich arm an Schwefelverbindungen sein können, dafür liefert das Team eine Erklärung in der aktuellen Ausgabe von „Nature Communications“.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

Posted in WissenschaftAktuell

Muskelschwund bei Krebs: Botenstoff hilft beim Muskelaufbau

Der krebsbedingte Muskelschwund, der auch als Kachexie bezeichnet wird, ist eine komplexe Stoffwechselkrankheit, die sich durch starke Abmagerung auszeichnet. Sie ist für etwa ein Drittel aller krebsbedingten Todesfälle weltweit verantwortlich. Bisher gibt es hierfür keine wirksame Therapie. Eine Forschergruppe vom Leibniz-Institut für Alternsforschung – Fritz-Lipmann-Institut (FLI) in Jena konnte nun zeigen, dass der Botenstoff Wnt7a durch die Aktivierung eines muskelaufbauenden Signalweges dem Muskelschwund entgegenwirkt und die Funktionalität von Muskelstammzellen fördert. Die Ergebnisse wurden nun im Journal Molecular Therapy: Oncolytics veröffentlicht.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

Posted in WissenschaftAktuell

Schlaganfall: Makrophagen wandern aus dem Blut ein

Makrophagen sind als Teil des angeborenen Immunsystems für die Hirnentwicklung und -funktion unablässig. Mit einer neuartigen Methode brachten Wissenschaftler des Universitätsklinikums Jena, der Universität Bonn und des Memorial Sloan Kettering Cancer Center in New York (USA) Makrophagen zum Leuchten, die im Knochenmark gebildet wurden. In Untersuchungen an Mäusen fanden die Forscher mit dieser Technologie heraus, dass kurz nach einem Schlaganfall zahlreiche aus dem Blut eingewanderte Makrophagen abgestorbenes und angrenzendes gesundes Hirngewebe befallen. Die Ergebnisse sind nun im Fachjournal „Nature Neuroscience“ veröffentlicht.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

Posted in WissenschaftAktuell

Die Karte zur Wirkstoff-Schatzkammer

Jenaer Wissenschaftler entwickeln ein Modell der Evolution von Biosynthesewegen

Jena. Bereits kleine genetische Veränderungen führen zu einer atemberaubenden Vielzahl an bakteriell gebildeten Naturstoffen. Das Team um den Jenaer Biochemiker Pierre Stallforth untersuchte, wie sich die Biosynthese von Naturstoffen im Laufe der Evolution veränderte. Die Ergebnisse veröffentlichte er in der Fachzeitschrift „Chemical Science“ der britischen „Royal Society of Chemistry“. Diese Mechanismen zu verstehen, bedeutet auch, gezielt wirksame Substanzen aufzuspüren. Sie könnten beispielsweise als dringend benötigte neue Antibiotika oder Krebsmedikamente eingesetzt werden.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

Posted in WissenschaftAktuell

Wenn Magic Mushrooms blau machen

Jenaer Wissenschaftler klären die Blaufärbung magischer Pilze nach Verletzung auf

Jena. Psilocybin heißt der stark halluzinogene Stoff, der den Magic Mushrooms ihre Wirkung verleiht. Seit seiner Entdeckung fragen sich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, warum die Pilze der Gattung Psilocybe ihn bilden. Das Team um den Jenaer Professor Dirk Hoffmeister untersuchte die blaue Verfärbung des Pilzes nach einer Verletzung und lieferte dabei eine Erklärung für die Bildung von Psilocybin, wie es im renommierten Fachjournal „Angewandte Chemie“ berichtet.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

Posted in WissenschaftAktuell

Erfolgreich seit mindestens 99 Millionen Jahren

Biologen der Universität Jena finden frühesten Beweis für Parasitismus bei Fächerflüglern
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Posted in WissenschaftAktuell

Wenn Verwandte von Krankheitserregern Gutes tun

Es gibt Bakterien, die Wasserstoff und Naturstoffe produzieren, was sowohl für die Umwelt als auch für die Medizin wichtig ist. In Jena hat ein Forschungsteam nun die Fähigkeit zur Wasserstoff- und Naturstoffproduktion in einer Gruppe von Bakterien nachgewiesen, die bis dahin eher als Krankheitserreger bekannt waren. In Gemeinschaft mit einem methanproduzierenden Bakterium konnten diese Bakterien Milchsäure zu Methan umwandeln.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Posted in WissenschaftAktuell

Nützliches vom Hallimasch

Pharmazeuten der Uni Jena entdecken bisher unbekannte Prozesse in Immunzellen bei der Bildung entzündlicher Botenstoffe und öffnen so Türen für neue Behandlungsstrategien von Entzündungen
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Posted in WissenschaftAktuell

Eine Abkürzung im globalen Schwefelkreislauf

Chemiker der Universität Jena entdecken bisher unbekannten Stoffwechselweg im Plankton
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Posted in WissenschaftAktuell

Entzündungsprozesse beeinträchtigen Nervenregeneration im Alter

Mit dem Alter nimmt die Regenerationsfähigkeit des Nervensystems ab; das Risiko für Nervenerkrankungen (Neuropathien) steigt. Forscher des Leibniz-Instituts für Alternsforschung in Jena haben mit Kollegen des Jenaer Universitätsklinikums und der Universität Bonn die Regeneration alternder Nerven untersucht. Sie fanden heraus, dass daran maßgeblich eine gestörte Immunantwort beteiligt ist, die zu einem chronischen Entzündungszustand führt. Zur Verbesserung der Nervenregeneration im Alter wiesen die Forscher die Wirksamkeit einer entzündungshemmenden Therapie nach und identifizierten vielversprechende Alternsmarker, die derzeit auf ihre Eignung als spezifische Therapieziele getestet werden.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Posted in WissenschaftAktuell

Sex oder Essen? Entscheidungsfindung bei Einzellern

Einzellige Kieselalgen sind in der Lage, ihr Verhalten auf verschiedene äußere Reize auszurichten und dabei eigene Bedürfnisse abzuwägen. Dies fanden Wissenschaftler der Friedrich-Schiller-Universität Jena und des Max-Planck-Instituts für chemische Ökologie zusammen mit Partnern aus Belgien heraus. Die Algen sind zur Vermehrung auf Nährstoffe angewiesen, brauchen aber auch Paarungspartner. Diese finden sie indem sie Pheromonspuren folgen. Je nach Sättigung mit Nährstoffen oder der Notwendigkeit, sich sexuell zu vereinigen, lässt sich die Kieselalge Seminavis robusta entweder von Nährstoffen oder Sexualpheromonen anlocken und zeigt damit tatsächlich eine primitive Verhaltensbiologie.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Posted in WissenschaftAktuell

Pilz schlägt sich mit eigenen Waffen

Jena. Ein internationales Forscherteam um Bernhard Hube vom Leibniz-Institut für Naturstoff-Forschung und Infektionsbiologie in Jena hat ein weiteres Rätsel um den Hefepilz Candida albicans gelöst: Es entdeckte, dass dessen Pilzgift Candidalysin seine krankmachende Wirkung durch Anlockung von Immunzellen selbst boykottiert. Ihre Ergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler in der Fachzeitschrift Nature Communications.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Posted in WissenschaftAktuell

Wie der Käfernachwuchs in Kadavern gedeiht

Der Totengräber Nicrophorus vespilloides vergräbt die Kadaver kleiner Tiere in der Erde, um sie als Futterquelle für seinen Nachwuchs zu nutzen. Allerdings sind die toten Tiere und somit die Brutstätte der Larven von mikrobieller Zersetzung und Fäulnis bedroht. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für chemische Ökologie in Jena sowie der Universitäten in Mainz und Gießen zeigen, dass die Käfer schädliche Mikroben mit nützlichen Mikroorganismen aus ihrem eigenen Darm ersetzen und so dafür sorgen, dass sich der Käfernachwuchs in dem Kadaver wohlfühlt und dort bestens gedeiht.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Posted in WissenschaftAktuell

Mit Waschmittelchemie zur Hybrid-Solarzelle

Einem Forscher-Team aus Jena und Ilmenau ist es gelungen, kugelförmige Moleküle aus Kohlenstoff (Fullerene) in zweidimensionalen Filmen anzuordnen und so Fulleren-Materialen mit neuen elektronischen Eigenschaften zu schaffen. Die organischen Strukturen integrierten die Wissenschaftler in hybride Solarzellen. Die Forschungsergebnisse, an denen das Leibniz-Institut für Photonische Technologien (Leibniz-IPHT), die Friedrich-Schiller-Universität und die Technische Universität Ilmenau beteiligt sind, erschienen in der neuesten Ausgabe des vielzitierten Fachmagazins Advanced Energy Materials.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Posted in WissenschaftAktuell

Warum Vitamin E-Wirkung bisher oft reine Glückssache ist

Pharmazeuten und Biochemiker der Universität Jena entschlüsseln mit internationalem Forscherteam die entzündungshemmende Wirkungsweise von Vitamin E und seiner Stoffwechselprodukte / Ergebnis zeigt Nutzen einer personalisierten Medizin auf / Patentierter Wirkstoffkandidat wird nun weiter erforscht
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Posted in WissenschaftAktuell

Neue Funktion für "Nieren-Gen": WT1 spielt Rolle im zentralen Nervensystem & kontrolliert Bewegung

Das WT1-Gen ist an der Ausbildung einer gesunden, korrekt funktionierenden Niere maßgeblich beteiligt. Mutationen in WT1 haben Störungen in der Nierenentwicklung zur Folge und verursachen Wilms-Tumor, einen Nierenkrebs bei Kindern. Forscher vom Leibniz-Institut für Alternsforschung – Fritz-Lipmann-Institut (FLI) in Jena haben nun eine weitere wichtige und unerwartete Funktion des WT1-Gens entdeckt. Es ist auch außerhalb der Nieren im zentralen Nervensystem aktiv und an der Kontrolle von Bewegung beteiligt. Fehlt das Gen im Rückenmark, dann treten motorische Störungen auf. Die Ergebnisse wurden jetzt in Life Science Alliance veröffentlicht.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Posted in WissenschaftAktuell

Neuer Eisentransporter bei Getreide-assoziierten Bakterien entdeckt

Jena. Ein Jenaer Forscherteam hat ein neues Siderophor („Eisenträger“) entdeckt. Das Gramibactin genannte Molekül wird von Bakterien gebildet, die im Wurzelbereich von Mais und Weizen leben. Es bindet schwerlösliches Eisen aus der Umgebung und bringt es in den bakteriellen Stoffwechsel ein. Die Getreidepflanzen profitieren davon, da sie das von den Bakterien mobilisierte Eisen aufnehmen und mehr Chlorophyll bilden können. Gramibactin bindet Eisen auf eine aus der Natur bisher nicht bekannte Art. Die im Fachjournal Nature Chemical Biology veröffentlichte Studie beleuchtet das komplexe Zusammenspiel des Wurzelmikrobioms mit der Wirtspflanze und dessen Bedeutung für die menschliche Ernährung.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Posted in WissenschaftAktuell

DNA frühmittelalterlicher Alemannen-Krieger und ihres Gefolges entschlüsselt

1962 wurde in Niederstotzingen (Baden-Württemberg) ein alemannisches Gräberfeld mit menschlichen Skelettüberresten entdeckt. Nun haben Forscher des Zentrums Eurac Research in Bozen (I) und des Max-Planck-Instituts für Menschheitsgeschichte in Jena (D) die Skelettüberreste auf ihre DNA überprüft. Dadurch konnten sie neben Geschlecht und Verwandtschaftsgrad auch die Herkunft der Bestatteten bestimmen und neue Erkenntnisse über die Gesellschaftsstrukturen im Frühmittelalter erlangen. Die Studienergebnisse zeigen, wie die genetische Forschung bisherige Erkenntnisse von Archäologen und Anthropologen ergänzen kann.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Posted in WissenschaftAktuell

Blattmoleküle als Marker für Mykorrhiza-Pilze

Die meisten höheren Pflanzen leben in der Natur in einer Lebensgemeinschaft mit Wurzelpilzen, die als Mykorrhiza bezeichnet werden. Mykorrhizapilze helfen Pflanzen bei der Nährstoffaufnahme und ermöglichen ihnen, auch unter schwierigen Bedingungen zu gedeihen. Forscher am Max-Planck-Institut für chemische Ökologie in Jena haben nun herausgefunden, dass manche Stoffwechselprodukte in den Blättern als Marker für Mykorrhiza genutzt werden können. Somit können Wissenschaftler Pflanzen in großer Zahl auf Mykorrhiza-Pilze testen, ohne sie dabei zerstören zu müssen. Dies könnte die Züchtung effizienterer und stressresistenterer Sorten für eine nachhaltigere Landwirtschaft erheblich erleichtern.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Posted in WissenschaftAktuell

Why brain is on fire

Ein deutsch-spanisches Wissenschaftlerteam um den Jenaer Neurologen Christian Geis konnte wesentliche molekulare Mechanismen der Autoimmun-Hirnentzündung durch Antikörper gegen den AMPA-Rezeptor, einen Rezeptor für Neurotransmitter im zentralen Nervensystem, aufklären. In ihrem im Fachjournal Neuron veröffentlichten Artikel beschreiben die Autoren, wie Antikörper gegen eine Untereinheit des Rezeptors die Impulsübertragung zwischen den Nervenzellen stört und damit Lern- und Gedächtnisprozesse beeinträchtigt. Das ermöglicht die ursächliche Erklärung der Krankheitssymptome.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Posted in WissenschaftAktuell

Liaison zwischen Schwefel und Kohlenstoff

Chemiker der Universität Jena entdecken unerwarteten Transportprozess bei Metall-Schwefel-Batterien
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Posted in WissenschaftAktuell

Politik störte den Austausch

Wissenschaftshistoriker der Universität Jena erforschen britisch-russische Wissenschaftsbeziehungen. Aktuelle Publikation im wissenschaftsgeschichtlichen Journal der Royal Society „Notes and Records“ liefert einen Überblick über 350 Jahre Zusammenarbeit zwischen der britischen Royal Society und der Russischen Akademie der Wissenschaften
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Posted in WissenschaftAktuell

Neue Oberflächeneigenschaften für holzbasierte Werkstoffe

Jenaer, Dresdner und Tomsker Wissenschaftler haben im Rahmen eines internationalen Forschungsprojektes untersucht, inwiefern atmosphärische Plasmen bei der Oberflächenmodifizierung von holzbasierten Werkstoffen nützlich sein können. Die erzielten Ergebnisse sind für eine Vielzahl von Anwendungen relevant.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Posted in WissenschaftAktuell

Zusatzfunktionen von Boten-RNAs entdeckt

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universitäten Jena und Gießen haben per Computersimulation eine Entdeckung gemacht, die in den Zellen praktisch aller Lebewesen eine Rolle spielt: Sie stellten fest, dass die räumliche Struktur der Boten-Ribonukleinsäuren (engl. Messenger RNA, kurz mRNAs) Einfluss auf die Funktion dieser für die Vervielfältigung von Zellen wichtigen Moleküle nimmt. Ihre Ergebnisse haben sie in der renommierten Fachzeitschrift „Bioinformatics“ veröffentlicht (DOI: 10.1093/bioinformatics/bty678).
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Posted in WissenschaftAktuell

Welche Bakterien mit uns U-Bahn fahren

Jena/Hongkong. In einer aktuellen Studie analysierte ein Team um Gianni Panagiotou vom Leibniz-Institut für Naturstoff-Forschung und Infektionsbiologie in Jena (Leibniz-HKI), wie sich die Mikroorganismen der Reisenden im Hongkonger U-Bahn-Netz über den Tag hinweg vermischen. Während jede Linie am Morgen einen charakteristischen mikrobiellen Fingerabdruck besitzt, bildet sich bis zum Abend ein einheitliches Mikrobiom, das das gesamte Metro-System bevölkert.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Posted in WissenschaftAktuell

Aggressive Tumore – Neuer Regulator in Brustkrebszellen entdeckt

Das triple-negative Mammakarzinom ist eine besonders aggressive Form von Brustkrebs. Da wichtige Rezeptoren als Angriffspunkte für Therapien fehlen, kann dieser Tumor bisher kaum behandelt werden; die Prognosen für den Erkrankungsverlauf sind schlecht. Forscher vom Leibniz-Institut für Alternsforschung (FLI) in Jena haben nun in einer aktuellen Studie das Protein TRPS1 identifiziert, das in diesem Tumor vermehrt vorkommt. Wird TRPS1 herunterreguliert, dann sinkt das Tumorwachstum und die Überlebenschancen steigen; ein möglicher Therapieansatz zur Behandlung dieser aggressiven Brustkrebsform. Die Ergebnisse wurden jetzt in der Fachzeitschrift Nature Communications veröffentlicht.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Posted in WissenschaftAktuell

Wirkstoff-Synthese mit Licht

Jena. Ein neue Synthesemethode in der organischen Chemie ermöglicht die Herstellung zahlreicher Medikamente ohne Einsatz von giftigen Schwermetallen. Wissenschaftler des Leibniz-Instituts für Naturstoff-Forschung und Infektionsbiologie in Jena (Leibniz-HKI) entdeckten das Prinzip und entwickelten daraus ein als Photosplicing bezeichnetes Verfahren. Es könnte zahlreiche Prozesse in der chemischen Industrie revolutionieren. Die Ergebnisse der Forschungsarbeiten wurden soeben im Fachjournal Angewandte Chemie International Edition veröffentlicht.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Posted in WissenschaftAktuell

Hasel, Birke oder Gräser? -Mit Mikrofluidik und neuronalem Netzwerk Pollen zuverlässig unterscheiden

Ein miniaturisiertes Labor auf einem Chip ermöglicht hochaufgelöste Mikroskopieaufnahmen von mehreren Tausend Pollenpartikeln innerhalb weniger Sekunden. Neuronale Netzwerke übernehmen die Bildverarbeitung und klassifizieren die Partikel schnell und zuverlässig. Andreas Kleiber, Doktorand am Leibniz-Institut für Photonische Technologien Jena (Leibniz-IPHT) hat die Methode an verschiedenen hochallergenen Pollenarten getestet. Für seine Ergebnisse, die er während des 3rd Imaging Technology Summer Workshops dedicated to Big Data in Imaging präsentierte, zeichnete ihn die European Society for Molecular Imaging mit dem Posterpreis aus.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Posted in WissenschaftAktuell

Unscheinbar und doch wichtig – Flechten und Moose tragen zum globalen Wasserkreislauf bei

Flechten und Moose sind eher unscheinbare Gewächse. Sie wachsen auf Felsen, Mauern oder Baumstämmen. Forscher der Universität Potsdam, des Max-Planck-Institutes für Biogeochemie Jena und der amerikanischen Georgia Southern University haben jetzt herausgefunden, dass diese Organismen einen bedeutenden Teil des Niederschlags aufnehmen, der danach direkt wieder in die Atmosphäre verdunstet. Damit tragen Flechten und Moose nicht nur entscheidend zum globalen Wasserkreislauf bei, sondern haben auch einen kühlenden Effekt auf die regionale Temperatur der Landoberfläche. Die Ergebnisse der Studie sind gerade in der Fachzeitschrift Nature Geoscience veröffentlicht worden.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Posted in WissenschaftAktuell

Magie im Reagenzglas

Pharmazeuten der Universität Jena entwickeln zwei neue Wege zur Herstellung von halluzinogenem Psilocybin
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft