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21. September 2018

Jena

Neuer Eisentransporter bei Getreide-assoziierten Bakterien entdeckt

Jena. Ein Jenaer Forscherteam hat ein neues Siderophor („Eisenträger“) entdeckt. Das Gramibactin genannte Molekül wird von Bakterien gebildet, die im Wurzelbereich von Mais und Weizen leben. Es bindet schwerlösliches Eisen aus der Umgebung und bringt es in den bakteriellen Stoffwechsel ein. Die Getreidepflanzen profitieren davon, da sie das von den Bakterien mobilisierte Eisen aufnehmen und

DNA frühmittelalterlicher Alemannen-Krieger und ihres Gefolges entschlüsselt

1962 wurde in Niederstotzingen (Baden-Württemberg) ein alemannisches Gräberfeld mit menschlichen Skelettüberresten entdeckt. Nun haben Forscher des Zentrums Eurac Research in Bozen (I) und des Max-Planck-Instituts für Menschheitsgeschichte in Jena (D) die Skelettüberreste auf ihre DNA überprüft. Dadurch konnten sie neben Geschlecht und Verwandtschaftsgrad auch die Herkunft der Bestatteten bestimmen und neue Erkenntnisse über die Gesellschaftsstrukturen

Blattmoleküle als Marker für Mykorrhiza-Pilze

Die meisten höheren Pflanzen leben in der Natur in einer Lebensgemeinschaft mit Wurzelpilzen, die als Mykorrhiza bezeichnet werden. Mykorrhizapilze helfen Pflanzen bei der Nährstoffaufnahme und ermöglichen ihnen, auch unter schwierigen Bedingungen zu gedeihen. Forscher am Max-Planck-Institut für chemische Ökologie in Jena haben nun herausgefunden, dass manche Stoffwechselprodukte in den Blättern als Marker für Mykorrhiza genutzt

Why brain is on fire

Ein deutsch-spanisches Wissenschaftlerteam um den Jenaer Neurologen Christian Geis konnte wesentliche molekulare Mechanismen der Autoimmun-Hirnentzündung durch Antikörper gegen den AMPA-Rezeptor, einen Rezeptor für Neurotransmitter im zentralen Nervensystem, aufklären. In ihrem im Fachjournal Neuron veröffentlichten Artikel beschreiben die Autoren, wie Antikörper gegen eine Untereinheit des Rezeptors die Impulsübertragung zwischen den Nervenzellen stört und damit Lern- und

Politik störte den Austausch

Wissenschaftshistoriker der Universität Jena erforschen britisch-russische Wissenschaftsbeziehungen. Aktuelle Publikation im wissenschaftsgeschichtlichen Journal der Royal Society „Notes and Records“ liefert einen Überblick über 350 Jahre Zusammenarbeit zwischen der britischen Royal Society und der Russischen Akademie der Wissenschaften Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Neue Oberflächeneigenschaften für holzbasierte Werkstoffe

Jenaer, Dresdner und Tomsker Wissenschaftler haben im Rahmen eines internationalen Forschungsprojektes untersucht, inwiefern atmosphärische Plasmen bei der Oberflächenmodifizierung von holzbasierten Werkstoffen nützlich sein können. Die erzielten Ergebnisse sind für eine Vielzahl von Anwendungen relevant. Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Zusatzfunktionen von Boten-RNAs entdeckt

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universitäten Jena und Gießen haben per Computersimulation eine Entdeckung gemacht, die in den Zellen praktisch aller Lebewesen eine Rolle spielt: Sie stellten fest, dass die räumliche Struktur der Boten-Ribonukleinsäuren (engl. Messenger RNA, kurz mRNAs) Einfluss auf die Funktion dieser für die Vervielfältigung von Zellen wichtigen Moleküle nimmt. Ihre Ergebnisse haben sie

Welche Bakterien mit uns U-Bahn fahren

Jena/Hongkong. In einer aktuellen Studie analysierte ein Team um Gianni Panagiotou vom Leibniz-Institut für Naturstoff-Forschung und Infektionsbiologie in Jena (Leibniz-HKI), wie sich die Mikroorganismen der Reisenden im Hongkonger U-Bahn-Netz über den Tag hinweg vermischen. Während jede Linie am Morgen einen charakteristischen mikrobiellen Fingerabdruck besitzt, bildet sich bis zum Abend ein einheitliches Mikrobiom, das das gesamte

Aggressive Tumore – Neuer Regulator in Brustkrebszellen entdeckt

Das triple-negative Mammakarzinom ist eine besonders aggressive Form von Brustkrebs. Da wichtige Rezeptoren als Angriffspunkte für Therapien fehlen, kann dieser Tumor bisher kaum behandelt werden; die Prognosen für den Erkrankungsverlauf sind schlecht. Forscher vom Leibniz-Institut für Alternsforschung (FLI) in Jena haben nun in einer aktuellen Studie das Protein TRPS1 identifiziert, das in diesem Tumor vermehrt

Wirkstoff-Synthese mit Licht

Jena. Ein neue Synthesemethode in der organischen Chemie ermöglicht die Herstellung zahlreicher Medikamente ohne Einsatz von giftigen Schwermetallen. Wissenschaftler des Leibniz-Instituts für Naturstoff-Forschung und Infektionsbiologie in Jena (Leibniz-HKI) entdeckten das Prinzip und entwickelten daraus ein als Photosplicing bezeichnetes Verfahren. Es könnte zahlreiche Prozesse in der chemischen Industrie revolutionieren. Die Ergebnisse der Forschungsarbeiten wurden soeben im

Hasel, Birke oder Gräser? -Mit Mikrofluidik und neuronalem Netzwerk Pollen zuverlässig unterscheiden

Ein miniaturisiertes Labor auf einem Chip ermöglicht hochaufgelöste Mikroskopieaufnahmen von mehreren Tausend Pollenpartikeln innerhalb weniger Sekunden. Neuronale Netzwerke übernehmen die Bildverarbeitung und klassifizieren die Partikel schnell und zuverlässig. Andreas Kleiber, Doktorand am Leibniz-Institut für Photonische Technologien Jena (Leibniz-IPHT) hat die Methode an verschiedenen hochallergenen Pollenarten getestet. Für seine Ergebnisse, die er während des 3rd Imaging

Unscheinbar und doch wichtig – Flechten und Moose tragen zum globalen Wasserkreislauf bei

Flechten und Moose sind eher unscheinbare Gewächse. Sie wachsen auf Felsen, Mauern oder Baumstämmen. Forscher der Universität Potsdam, des Max-Planck-Institutes für Biogeochemie Jena und der amerikanischen Georgia Southern University haben jetzt herausgefunden, dass diese Organismen einen bedeutenden Teil des Niederschlags aufnehmen, der danach direkt wieder in die Atmosphäre verdunstet. Damit tragen Flechten und Moose nicht

Magie im Reagenzglas

Pharmazeuten der Universität Jena entwickeln zwei neue Wege zur Herstellung von halluzinogenem Psilocybin Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Warum starke Schmerzmittel ihre Wirkung verlieren

Ein internationales Wissenschaftlerteam aus Jena, Sydney, Melbourne und Marburg hat weitere molekulare Details der Toleranzentwicklung gegen Opiate aufklären können. In seiner Studie beschreibt es für Morphin und synthetische Opioide in Ablauf und Geschwindigkeit unterschiedliche Mechanismen, die zur Desensibilisierung der Opioidrezeptoren führen. Die jetzt in „Science Signaling“ veröffentlichten Ergebnisse liefern wichtige Ansätze für die Entwicklung synthetischer

Parasit schont seinen Wirt

Pharmazeuten der Universität Jena entdecken konvergente Evolution bei genomischen Parasiten Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Neue geoarchäologische Studie zum Karlsgraben zeigt: Karolinger hatten ausgezeichnete G

Geographen und Archäologen der Universitäten Leipzig und Jena ist es mittels geoarchäologischer Erkundung und computergestützter Geländemodelle gelungen, eine alte Frage zum Karlsgraben zu beantworten. Bisher war nicht geklärt, warum der Kanal einen auffällig s-förmigen Verlauf hat. In der Vergangenheit haben Forscher darüber spekuliert, dass Wechsel des geologischen Untergrunds diesen Verlauf bedingen. Das Ergebnis der aktuellen

Ein Fall von „Kiss and Tell“: Chromosomales Kissing wird fassbarer

Chromosomen sind im Zellkern unterschiedlich verteilt; ihre Anordnung und Kommunikation miteinander sind bislang kaum verstanden. Forschungsteams aus Berlin und Jena veröffentlichen nun im EMBO Journa,l welchen Effekt strukturelle Chromosomenaberrationen auf die Organisation des Genoms (Chromosomal Kissing) und auf den Krankheitsverlauf haben. Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Geheimhaltung als Grundprinzip

Historikerin der Universität Jena veröffentlicht Studie über das Wirken der Stasi an der Universität Jena Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Weniger ist mehr? Genschalter für gesundes Altern gefunden

Mit zunehmendem Alter nehmen Gebrechen zu und treten vermehrt alternsbedingte Krankheiten auf. Eine kalorienarme Kost kann diesem Prozess entgegenwirken und alternsbedingte Probleme abschwächen. Forscher des European Research Institute for the Biology of Ageing (ERIBA), Groningen, Niederlande, und des Leibniz-Instituts für Alternsforschung (FLI), Jena, Deutschland, konnten nun im Mausmodell nachweisen, dass der Genschalter C/EBPß-LIP den Alterungsprozess

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