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Das 20. Jahrhundert im Osten Europas

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern des Imre Kertész Kollegs Jena geben das „Routledge History Handbook of Central and Eastern Europe in the 20th Century“ heraus

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Wie kommen Seuchen zum Erliegen?

Forschende der Kieler Universität sehen in der genetischen Mutation des Pesterregers eine mögliche Ursache

Die Pest ist eine der größten Geißeln der Menschheit, die im 14. Jahrhundert rund ein Viertel der europäischen Bevölkerung dahingerafft hat. Was hat diese Pestwelle gestoppt? Ein internationales Forschungsteam unter der Leitung von Ben Krause-Kyora vom Institut für Klinische Molekularbiologie (IKMB) der Universität Kiel (CAU) hat nun einen Mechanismus aufgedeckt, der unter anderem zum Ende der zweiten Pandemie beigetragen haben könnte.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Bakterien mit Appetit auf Metall

Seit einem Jahrhundert vermutet, nun entdeckt: US-Forscher fanden Bakterien, die sich von Mangan ernähren.

Quelle: Technology Review

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Legionen in Marmor: Das Relief der Trajanssäule

Tausend Tonnen feinsten Gesteins aus Carrara ehren Imperator Caesar Nerva Traianus Augustus (53 bis 117 n. Chr.).

Das Relief auf der Trajanssäule in Rom hat im 20. Jahrhundert unter der Großstadtluft gelitten. Zum Glück wurde es zuvor ringsum abgelichtet. Was ist darauf zu sehen?

Quelle: FAZ.de

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Digitale Detektivarbeit: Forscher der Uni Graz vereinen Fragment und Handschrift nach 1000 Jahren

Es kommt nicht gerade häufig vor, dass es der Wissenschaft gelingt, ein verschollen geglaubtes Handschriftenfragment einem bestimmten Codex zuzuordnen. Den Uni-Graz-Forschern Ephrem Aboud Ishac und Erich Renhart ist es nun dank modernster Digitalisierungsmethoden gelungen, die obere Hälfte eines Pergamentblattes, das sich heute im Mesrob-Maschtots-Institut für alte Handschriften in Erevan, Armenien, befindet, als Teil einer syrischen Handschrift aus dem 5. oder 6. Jahrhundert zu identifizieren, die im Besitz der British Library in London ist.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Ein Granulat mit großer und mit dunkler Vergangenheit

Ein von der Explosion verletztes Kind wird von einem Mann durch die Innenstadt von Beirut getragen.

Warnungen gab es genug: Ammoniumnitrat, das als Grundstoff für Mineraldünger seit einem Jahrhundert megatonnenweise um die Welt transportiert wird, darf man nicht ungeschützt liegen lassen.

Quelle: FAZ.de

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Offen und geheim: Wie China mit Offline- und Online-Medien Nachrichten steuert

Seit fast einem Jahrhundert manipuliert die Kommunistische Partei Medien und öffentliche Wahrnehmung – auch im Ausland und nun intensiv mit sozialen Medien.

Quelle: Technology Review

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Schon die Wikinger hatten Pocken

Neue Studie zur Evolution des Pockenvirus in Science*

Das Pockenvirus zirkulierte in Nordeuropa schon im 7. Jahrhundert. Darauf weist die DNA aus Wikingerskeletten hin, die Forschende der Charité – Universitätsmedizin Berlin, der University of Cambridge und der University of Copenhagen jetzt analysiert haben. Das Team hat damit erstmals wissenschaftlich belegt, dass das Pockenvirus Menschen seit mindestens 1.400 Jahren infiziert. Die unerwartete genetische Diversität des Virus könnte auch für die Zukunft relevant sein.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Hafnium-Isotope als Schlüssel: Archäologen und Geochemiker weisen Glas-Herkunft aus römischer Kaiserzeit nach

Die genaue Herkunft von hochwertigem transparenten Glas aus der römischen Kaiserzeit (3. Jahrhundert nach Christus) – zum Beispiel für Gefäße und Fensterglas – war lange Zeit nicht nachweisbar. Historische Quellen legten wegen der in Quellen gefundenen Bezeichnung „alexandrinisch“ den Ursprung in Ägypten nahe, doch ließ sich das bislang nicht nachweisen. Hingegen deutete vieles auf Palästina als Zentrum der spätantiken Glasproduktion hin. Dort wurden bei Grabungen viele Öfen freigelegt. Das Rätsel um das farblose römische Glas ist nun gelöst: „alexandrinisch“ steht tatsächlich für die Produktion in der Nähe des Nils in Ägypten.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Internationale Studie: Wie lässt sich Gletscherschmelze genauer vorhersagen?

Die Gletscher der Welt schmelzen. In der Arktis und den Hochgebirgen der Welt, in denen Gletscher zuhause sind, steigen die Temperaturen schneller als anderswo auf der Erde. Viele Gletscher sind nun kleiner als je zuvor in ihrer langen Geschichte von mehreren zehntausend Jahren. Um besser abschätzen zu können, wie Gletscher im 21. Jahrhundert weiter schmelzen, hat eine internationale Studie unter Federführung der Universität Bremen unterschiedliche Modelle miteinander verglichen.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Verbotene Kräuter? Die Wirkung von Cannabis war schon vor 250 Jahren Streitthema

Tübinger Historikerin rekonstruiert einen Legalisierungsdiskurs zwischen Wissenschaft und Kirche aus dem 18. Jahrhundert

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Die „Work-Life-Balance“ bürgerlicher Männer im 19. Jahrhundert

Wie können Arbeits- und Privatleben in Einklang gebracht werden? Welche Folgen hat es, wenn das Verhältnis zwischen beiden nicht ausgeglichen ist? Das Problem gab es schon lange, bevor die „Work-Life-Balance“ Forschungsthema verschiedener Disziplinen wurde. Dr. Eva Ochs vom Institut für Geschichte und Biographie der FernUniversität in Hagen befasste sich in ihrem Habilitationsprojekt „Beruf als Berufung? Die Work-Life-Balance bürgerlicher Männer im 19. Jahrhundert“ mit historischen Entwicklungen, die zu Spannungen zwischen Beruf und Privatleben führten. Und wie gingen Männer damit um, dass ein neues Berufsethos und ein geändertes Familienideal an ihnen zerrten?

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Versauerung des Arktischen Ozeans grösser als erwartet

Der Arktische Ozean wird in diesem Jahrhundert mehr CO2 aufnehmen, als die meisten Klimamodelle bisher berechnet haben. Damit wird auch die zu erwartende Versauerung deutlich grösser. Dies belegt eine Studie von Klimaforschenden der Universität Bern und der ENS in Paris. Die Ozeanversauerung bedroht Lebewesen mit Kalkschalen – etwa Muscheln oder Meeresschnecken – und kann so gravierende Auswirkungen auf die gesamte Nahrungskette haben.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Neu entdeckter Grabhügel und zwei Steinbeile schreiben Geschichte der 6000 Jahre alten Besiedlung des Kapellenbergs um

Hofheim/Mainz. Seit über zehn Jahren erforschen Archäologen das Gebiet des Kapellenbergs bei Hofheim am Taunus und vollziehen anhand ihrer Funde dessen Besiedelungsgeschichte nach. Bereits vor 6000 Jahren lebten hier ca. 900 Menschen. Nun eröffnet sich eine neue Perspektive: Ein erst kürzlich bestimmter Grabhügel und zwei Steinbeile, die dort bereits im 19. Jahrhundert geborgen wurden, fügen der Forschung zur jungsteinzeitlichen Höhensiedlung ein neues Kapitel hinzu. Die Kombination neuester Erkenntnisse mit Daten aus der Fundgeschichte ermöglicht den Archäologen eine genauere Einordung in die Besiedlungsgeschichte Mitteleuropas. Dabei weisen Verbindungen auch nach Frankreich.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Im 17. Jahrhundert wurde die Demographie geboren.

John Graunt sammelte nicht nur die Daten zu Geburt und Tod, er wollte auch verstehen, was sie bedeuten.

Der Händler John Graunt, der heute vor 400 Jahren geboren wurde, sammelte akribisch Daten über die Sterblichkeit zu seiner Zeit und verglich diese über längere Zeiträume hinweg miteinander. Damit legte er die Grundlagen der Demographie.

Quelle: FAZ.de

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Achterbahn fahren mit der Ökologie

Blick vom Mond

Früher war mehr Baum: Wie am Weißen Haus zuerst zum Spaten und heute zur Axt gegriffen wird. Ein halbes Jahrhundert nach dem ersten „Tag der Erde“ herrscht ökologischer Notstand – und wieder gibt es scheinbar Wichtigeres.

Quelle: FAZ.de

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Wie vergessene „Drachen“ wiederbelebt werden

Seit über 100 Jahren wurde angenommen, dass es nur drei Arten Segelechsen in Südostasien gibt. Durch eine neue Studie konnte nun jedoch gezeigt werden, dass auf der indonesischen Insel Sulawesi gleich zwei verschiedene Arten von Segelechsen vorkommen, die bisher übersehen worden waren, obwohl sie bereits im 19. Jahrhundert wissenschaftlich beschrieben wurden. Somit ist Sulawesi die einzige Insel, die gleich zwei dieser kleinen „Drachen“ beheimatet. Durch die Revision dieser außergewöhnlichen Reptiliengruppe konnte die Zahl der Arten mit einem Schlag fast verdoppelt werden.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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A Geography of Jihad

Im aktuellen Band der ZMO-Studien untersucht Stephanie Zehnle das Kalifat von Sokoto, das im 19. Jahrhundert von einer dschihadistischen Bewegung in Westafrika gegründet wurde.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Der Antarktis-Faktor: Modellvergleich offenbart zukünftiges Meeresspiegelrisiko

Der Anstieg des Meeresspiegels durch den Verlust von Eismassen der Antarktis könnte schon in naher Zukunft zu einem erheblichen Risiko für den Küstenschutz werden, zeigt eine neue Studie eines Wissenschaftlerteams aus Deutschland, Frankreich, Belgien, Dänemark, der Schweiz, den Niederlanden, Japan, Australien, Neuseeland, Großbritannien und den USA. Allein durch den Beitrag der Antarktis könnte der globale Meeresspiegel in diesem Jahrhundert dreimal so stark ansteigen wie im letzten Jahrhundert, so das Ergebnis ihres umfassenden Vergleichs der aktuellsten Computermodelle aus aller Welt.

+++ Bitte beachten: Sperrfrist bis Fr., 14.2. 00:05 Uhr deutscher Zeit +++

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Flucht als Handlungszusammenhang – Neue Ausgabe der „Zeithistorischen Forschungen“

Wie handeln Menschen vor, während und nach einer Flucht? In welchen politischen Konstellationen des 20. und 21. Jahrhunderts kam und kommt es zu Fluchtbewegungen? Anhand welcher Quellen und Konzepte lässt sich Flucht historisch erforschen? Diesen Fragen geht das neue Themenheft der „Zeithistorischen Forschungen“ mit Fallstudien und methodischen Reflexionen nach. Die 11 Beiträge greifen Diskussionen der Migrationsgeschichte auf und damit auch in tagesaktuelle Debatten ein.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Ein Virus, das Schweizer Geschichte abbildet

Um die weltweit auftretende Rinderkrankheit BVD (Bovine Virusdiarrhö) in der Schweiz besser bekämpfen zu können, legten Forschende der Vetsuisse-Fakultät der Universität Bern eine Datenbank von BVD-Viren an. Dabei entdeckten sie, dass die zwei grössten Schweizer Rinderrassen von zwei unterschiedlichen Virentypen infiziert waren. Dank der Hilfe von Historikern fanden sie heraus, dass diese Verbreitung auf ein religiöses Machtgerangel im 15. Jahrhundert zurückgeht.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Einblicke in die Gedanken der Maya: Schriften eines frühen Missionars übersetzt

Die frühen Missionare nutzten die indigenen Sprachen zur Verbreitung des Christentums in den Amerikas. Wie übersetzten sie Begriffe wie „Gott“, „Auferstehung“ oder „Nächstenliebe“? Und wie passten diese Begriffe in die Vorstellungswelt der Indigenen? Ein internationales Forscherteam unter Beteiligung von Altamerikanisten der Universität Bonn übersetzt die noch weitgehend unbekannten Schriften eines Dominikanerpaters, der im 16. Jahrhundert im Hochland Guatemalas missionierte. Domingo de Vico belegte Maya-Begriffe mit christlichen Bedeutungen, um die neue Religion besser verständlich zu machen. Seine „Theologie für die Indianer“ stößt die Tür zur Gedankenwelt der Maya auf.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Wie unbekannte Gletscher im 20. Jahrhundert zum Anstieg des Meeresspiegels beigetragen haben

Kleine Gletscher, die in den Inventaren nicht registriert sind, haben im 20. Jahrhundert signifikant zum globalen Meeresspiegelanstieg beigetragen. Das ist Ergebnis einer gemeinsamen Studie der Universität Bremen und der Universität Innsbruck. Ben Marzeion und David Parkes haben die Ergebnisse ihrer Forschungen jetzt in der hochrangigen Fachzeitschrift „Nature“ veröffentlichet.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Karpaten: Eine Welt wie vor tausend Jahren

Kaum jemand weiß, dass es in Rumänien riesige Urwälder gibt. Doch wie lange noch? Fast täglich werden jahrhundertealte Bäume gefällt – illegal. (Mehr in: ZEIT ONLINE: Mehr aus Forschung und Wissenschaft)

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Ein neuer Schatz in den Dolomiten: Der Fiemmeit

Ein neues Mineral wurde von den Forschern des MUSE – Museum für Wissenschaft im Fleimstal (Val di Fiemme, Italien) entdeckt.

Eine der Wissenschaft bislang unbekannte Mineralienart, nach dem Ort benannt, an dem sie gefunden wurde, dem Fleimstal (Val di Fiemme) im Trentino: der Fiemmit, ein neuer Schatz für die Wissenschaft, der von den Forschern des MUSE (Trient) entdeckt wurde. Die Anerkennung ist von größter Bedeutung, wenn man bedenkt, dass seit mehr als zwei Jahrhunderten in den Dolomiten keine neue Mineralienart entdeckt wurde.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Elf Robbenarten sind Ausrottung knapp entgangen

Studie der Universität Bielefeld erscheint in „Nature Communications“

Das Fell als Rohstoff für Pelzmäntel, das Fett für Öllampen und als Heilmittel in der Kosmetik: Millionen von Robben wurden jährlich bis Ende des 19. Jahrhunderts gejagt und getötet. Welche Folgen die damalige industrielle Jagd für derzeitige Robbenbestände hat, zeigt eine heute (16.11.2018) erschienene Studie in „Nature Communications“. Verhaltensforschende der Universität Bielefeld haben herausgefunden: Elf Robbenarten sind nur knapp der Ausrottung entkommen.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Frauenwahlrecht: Ein erhebender Moment

Männer dürfen wählen, Frauen nicht: Das fanden im 19. Jahrhundert selbst viele Liberale richtig. Die Frauen wehrten sich – und hatten heute vor 100 Jahren Erfolg. (Mehr in: ZEIT ONLINE: Mehr aus Forschung und Wissenschaft)

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Blindheit: Kann man erblinden, wenn man sich ein paar Tage in absoluter Dunkelheit aufhält?

Die Dunkelhaft ist eine Foltermethode, die noch bis ins 20. Jahrhundert angewendet wurde. Kann sie sogar zu Blindheit führen? Unser Kolumnist hat nachgeforscht. (Mehr in: ZEIT ONLINE: Mehr aus Forschung und Wissenschaft)

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Moore: manchmal unheimlich, aber vor allem unheimlich wichtig

Seit dem 20. Jahrhundert sind mehr als 90 Prozent aller Feuchtgebiete, darunter auch viele Moore, im mittel- und westeuropäischen Binnenland verschwunden. Moore wurden trocken gelegt, um sie landwirtschaftlich zu nutzen oder um Torf zu gewinnen. Heute weiß man, dass Moore die effektivsten Kohlenstoffspeicher innerhalb der Landökosysteme sind. Außerdem sind sie Hotspots der Biodiversität. Vom 21.bis 29.10.2018 fand in Dubai die „Conference of the Contracting Parties to the Ramsar Convention on Wetlands (COP13)” statt. Forscher vom Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) begleiten die Renaturierung ehemaliger Moorflächen mit ihrer Expertise.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Die Verbreitung des Expressionismus

Für ihn stehen Künstler wie Henri Matisse, Emil Nolde, Käthe Kollwitz oder auch Oskar Kokoschka. Ausgehend von Frankreich und Deutschland breitete sich der Expressionismus Anfang des 20. Jahrhunderts weltweit aus. Wie dies geschah und welche regionalen Spielarten sich entwickelten, schildert Isabel Wünsche, Professorin für Kunst und Kunstgeschichte an der Jacobs University Bremen, in dem von ihr herausgegebenem Buch „The Routledge Companion to Expressionism in a Transnational Context“.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Warum die Kleine Eiszeit Mitte des 19. Jahrhunderts endete

In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts führte eine Serie grosser Vulkanausbrüche in den Tropen zu einer vorübergehenden globalen Abkühlung des Erdklimas. Dass in der Kleinen Eiszeit Alpengletscher wuchsen und anschliessend wieder zurückgingen, war ein natürlicher Prozess. Dies haben nun PSI-Forschende anhand von Eisbohrkernen nachgewiesen. Bislang wurde vermutet, dass industrieller Russ ab der Mitte des 19. Jahrhunderts die damalige Gletscherschmelze ausgelöst hatte. Die erstmalige Analyse der im Eis eingeschlossenen und so historisch archivierten Russmenge widerlegt diese Vermutung nun. Die Ergebnisse wurden heute in der wissenschaftlichen Fachzeitschrift The Cryosphere veröffentlicht.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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«Kolumbus im 21. Jahrhundert»: Europäische Sonde fliegt zum Merkur

(Mehr in: RSS-Feed Wissenschaft – die neusten Meldungen zum Thema Wissenschaft von STERN.DE)

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Niederrhein: Spätrömischer Münzschatz auf Acker entdeckt

Mehr als 1200 Münzen aus dem 4. und 5. Jahrhundert: Es ist ein spannender Fund, den Schatzsucher mit Metalldetektoren entdeckt haben. Die beiden Männer wurden von den Behörden explizit gelobt. (Mehr in: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft)

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Fund an britischer Küste: Wie neu – 50 Jahre alte Plastikflasche angespült

Vor etwa einem halben Jahrhundert wurde sie weggeschmissen: Umweltschützer haben vor der britischen Küste eine uralte Plastikflasche entdeckt. Sie verdeutlicht ein zentrales Problem. (Mehr in: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft)

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Die Anfänge der Schrift in Mesoamerika

Der Kulturraum Mesoamerika umfasst das heutige Mexiko und die angrenzenden Länder Zentralamerikas. Dort entstanden in den Jahrhunderten vor der Zeitenwende zahlreiche Schriftsysteme, mit denen Sprache aufgezeichnet werden konnte. Neue Funde von frühen Schrifttexten der Maya datieren in das 4. Jahrhundert v. Chr. und zeigen bereits Texte, die sprachabbildend und von Symbolen losgelöst sind.
Der digitale Zeichenkatalog des Akademie-Forschungsvorhabens „Textdatenbank und Wörterbuch des Klassischen Maya“ erlaubt es den Wissenschaftlern nun, den Prozess der Schriftentstehung am Beispiel der Maya-Schrift nachzuvollziehen und die frühen Entwicklungsstufen zu rekonstruieren.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft