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Einblick in Details des angeborenen Immunsystems

Die Immunantwort auf Infektionen wird maßgeblich von bestimmten Botenstoffen, den Interferonen, eingeleitet und reguliert. Obwohl sie seit über einem halben Jahrhundert bekannt sind, ist ihre Wirkungsweise im Detail noch nicht vollständig geklärt. Forscher des Medizinischen Proteom-Centers der Ruhr-Universität Bochum (RUB) und des Instituts für Virologie der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen haben jetzt erstmals die Wirkung verschiedener Interferon-Typen auf die Proteinzusammensetzung von menschlichen Zellen quantitativ in einer vergleichenden, zeitaufgelösten Proteomstudie analysiert.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Immuntherapie gegen Krebs: Botenstoff lässt Adern schrumpfen

Die Immuntherapie mit T-Zellen weckt bei an Krebs Erkrankten große Hoffnungen. Beim Blutkrebs gibt es erste Erfolge, doch solide Tumoren stellen Forschende vor große Probleme. Eine wichtige Rolle bei der Therapie hat der Botenstoff Interferon-Gamma, den die T-Zellen abgeben. Er schneidet dem Krebs die Blutversorgung ab, wie eine Studie im Fachjournal Nature zeigt.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Tarnkappe gelüftet

TWINCORE-Wissenschaftler decken einen neuen Tarnmechanismus des Zytomegalievirus auf

Wenn uns Viren angreifen, handeln die Wächter unseres Immunsystems schnell und effizient. Sie schütten innerhalb kürzester Zeit – unter anderen – den Botenstoff Interferon aus, der das gesamte Immunsystem alarmiert und die Abwehrreaktion in die richtigen Bahnen lenkt. Meistens. Manchmal gelingt es Viren, diese Mechanismen zu unterlaufen, und wir werden krank.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Woher kommt das Interferon für die erste Virenabwehr?

Wenn uns ein Virus angreift, reagiert unser Körper innerhalb weniger Stunden. Patrouillierende Immunzellen erkennen das Virus als Krankheitserreger und schütten Botenstoffe aus, die das restliche Immunsystem alarmieren. Ohne sie würden verschiedene Virusinfektionen – die wir normalerweise nicht einmal bemerken – innerhalb weniger Tage tödlich verlaufen. Eine besonders wichtige Gruppe dieser Botenstoffe sind die Interferone. Die Frage: „Wann schütten welche Zellen diese hochwirksamen Interferone aus?“, haben Wissenschaftler des TWINCORE beantwortet – und mit den Antworten ist der Grundstein für wirkungsvollere Impfstoffe und neue Therapieansätze gegen Virusinfektionen gelegt.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Schützende Wirkung von Interferon auf die Leber aufgeklärt – gezielte Therapieansätze in Sicht?

Wegen ihrer antiviralen und damit leberprotektiven Wirkung werden Typ-I-Interferone bei der Virushepatitis eingesetzt. Allerdings ist diese Behandlung mit erheblichen Nebenwirkungen verbunden. Forscher des Paul-Ehrlich-Instituts haben aufgeklärt, wie Interferon die Leber schützt. Im Mittelpunkt stehen spezifische Suppressorzellen und das Gleichgewicht zwischen dem Entzündungsmediator Interleukin-1beta und seinem Inhibitor, dem Interleukin-1Rezeptor-Antagonisten. Die Erkenntnisse bieten möglicherweise Ansatzpunkte für eine spezifischere Therapie mit weniger Nebenwirkungen. Über die Forschungsergebnisse berichtet Hepatology in einer Vorab-Online-Version (DOI:10.1002/hep.26915).
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Neuer Mechanismus bei der Virenabwehr entdeckt: Interferon macht das spezifische Immunsystem gegen Viren mobil

Greift ein Virus unseren Organismus an, reagiert unser Immunsystem schnell und effizient. Es schüttet innerhalb von Stunden den Botenstoff Typ I Interferon aus, der über das Serum in den gesamten Körper gelangt. Er dockt über Rezeptoren an die Oberfläche von Zellen an und aktiviert damit ein anti-Viren-Notprogramm. Erst Tage später – wenn schon gar kein Interferon mehr in der Blutbahn kursiert – übernehmen Virus-spezifische Immunzellen die Abwehr. Diese spezialisierten Zellen sind T- und B-Zellen.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Im Netzwerk gegen Entzündungen: Neue Funktionen für Interferone

Eine der ersten Schutzreaktionen des Körpers auf eine Infektion ist eine Entzündung, die üblicherweise von Interleukin-1beta (IL-1beta) angeregt wird, einem Botenstoff, der von verschiedensten Zellen produziert wird. Allerdings können Entzündungen für den Organismus auch schädlich sein und dem muss entgegengesteuert werden; das geschieht durch zelleigene Mechanismen oder durch Medikamente, welche die Produktion oder die Aktivität von IL-1beta blockieren. Neben IL-1beta sind auch andere Faktoren in Entzündungsprozesse eingebunden. Einen Beitrag zum Verständnis dieser Regulationsnetzwerke liefert eine aktuelle Publikation von Wissenschaftern der Vetmeduni Vienna im „Journal of Immunology“.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Der Wächter des Immunsystems gegen Krebs

Unser Körper hat verschiedene Mechanismen entwickelt, durch die er sich gegen neu entstandene Krebszellen schützt. Zum Beispiel erkennen und vernichten Killerzellen jeden Tag veränderte Zellen in unseren Organen. Sind Tumore erst entstanden, stören Botenstoffe des Immunsystems diese beim Wachsen. Wissenschaftler des HZI in Braunschweig konnten jetzt eine völlig unerwartete Funktion eines immunologischen Botenstoffes bei der Tumorbekämpfung zeigen: Das Molekül Beta-Interferon hindert den Tumor daran, sich an das Blutsystem anzuschließen. Dazu hemmt es die Produktion von Wachstumsfaktoren, die die Bildung neuer Adern unterstützen. Die Folge: Der Tumor kann nicht wachsen.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Erleuchtende Aufschlüsse über Beta-Interferon

HZI-Forscher entwickeln Methode, um Interferon-Produktion live sichtbar zu machen.

Interferone sind körpereigene Botenstoffe, die bei Infektionen eine Immunantwort anregen und die Abwehr von Krankheitserregern unterstützen. Besonders das Beta-Interferon spielt bei der Bekämpfung von Infektionen eine Schlüsselrolle. Ein Mangel dieses Stoffes begünstigt das Fortschreiten bestimmter Viruserkrankungen, wie etwa der Influenza.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Alltägliche Schöpfung ohne Schöpfer

Gerichtete Evolution und DNS (Bild:NASA)
Evolutionsbasierte Verfahren in gentechnischen Labors (Bild:NASA)

Evolutionsbasierte Verfahren sind heute Alltag in gentechnischen Labors, im Gesundheitswesen, in der Forensik, im Ingenieurwesen oder in der Informatik. Möglicherweise hat ein kleiner Vogel, der Galápagos-Fink, den Weg zu den heutigen Anwendungen geebnet. Der Besuch des Galápagos-Archipels im Jahre 1835 war für Charles Darwin ein Schlüsselerlebnis, auch wenn er es sich nicht träumen ließ, dass sich sein 1859 erstmals veröffentlichtes Werk, »Die Entstehung der Arten«, zu einer Säule der Naturwissenschaft entwickeln sollte.  Denn bereits 1839 erwähnte Darwin in seinem Reisebericht »The Voyage of the Beagle« (Die Fahrt der Beagle), dass eine Spezies an Finken zu verschiedenen Zwecken modifiziert worden sei. Continue reading „Alltägliche Schöpfung ohne Schöpfer“

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Durchbruch: Interferon hilft bei der Eliminierung von Krebsstammzellen

Der Immunbotenstoff Interferon alpha erweckt schlafende Blutstammzellen im Knochenmark zur Aktivität und macht sie dadurch für die Wirkung vieler Medikamente angreifbar. Krebsstammzellen wurden dadurch für die Eliminierung durch das Medikament Glivec sensibilisiert. Dies veröffentlichten Wissenschaftler aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum.
Quelle: Magazin Wissen