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Coronavirus: RKI meldet höchste Zahl von Neuinfizierten seit Ende April

Deutlich mehr als 2000 Menschen haben sich in Deutschland laut dem Robert Koch-Institut neu mit dem Coronavirus angesteckt. Damit ist der Zuwachs so groß wie seit Monaten nicht mehr.

Quelle: SPIEGEL ONLINE Wissenschaft

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Vielversprechende Computersimulationen für Stellarator-Plasmen

Weg zu höherer Wärmeisolation des Plasmas beschrieben / Senkung der Plasma-Turbulenz

Zur theoretischen Beschreibung der Turbulenz im Plasma von Fusionsanlagen des Typs Tokamak hat sich der im Max-Planck-Institut für Plasmaphysik (IPP) in Garching entwickelte Turbulenzcode GENE (Gyrokinetic Electromagnetic Numerical Experiment) bestens bewährt. Für die komplexere Geometrie der Anlagen vom Typ Stellarator erweitert, weisen die Computersimulationen mit GENE jetzt auf eine neue Methode hin, die Plasma-Turbulenz in Stellarator-Plasmen zu reduzieren. Dies könnte die Effizienz eines künftigen Fusionskraftwerks deutlich erhöhen.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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ContiVir, ein Spin-off des Max-Planck-Instituts Magdeburg, entwickelt erfolgreich einen COVID-19-Impfstoffkandidaten

Angesichts der aktuellen Pandemiekrise ist der Engpass an Kapazitäten zur Herstellung von Impfstoffen weltweit zu einem ernsthaften Problem geworden. ContiVir, ein Spin-off-Projekt am Max-Planck-Institut für Dynamik komplexer technischer Systeme Magdeburg, hat jetzt einen virus-ähnlichen Partikel als COVID-19-Impfstoffkandidaten hergestellt, unter Verwendung eines vollständig hochskalierbaren Systems für die schnelle und effiziente Produktion von Impfstoffen in großen Mengen. Die Technologien und Verfahren wurden von Dr.-Ing. Felipe Tapia und Dr.-Ing. Pavel Marichal-Gallardo aus der Forschungsgruppe Bioprozesstechnik (Leitung: Prof. Dr.-Ing. Udo Reichl) entworfen.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Die AOK warnt vor leichtfertiger Verschreibung von Reserveantibiotika

Eine Labormitarbeiterin hält eine Indikatorkulturplatte zum Nachweis von resistenten Bakterien in der Hand (Symbolbild).

Die Resistenzen von Bakterien gegen antibiotische Mittel nehmen zu. Das Wissenschaftliche Institut der AOK warnt, dass die Pharmaindustrie zu wenige neue Wirkstoffe entwickle.

Quelle: FAZ.de

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Neuer biochemischer Mechanismus bietet Ansatzpunkt für zukünftige Krebstherapien

Forscher um Univ.-Prof. Dr. Bernd Moosmann, Institut für Pathobiochemie der Universitätsmedizin Mainz, haben in ihrer Studie „Prooxidative chain transfer activity by thiol groups in biological systems” herausgefunden, dass die Kettentransfer-Reaktion auch in lebenden Zellen existiert. Der Mechanismus der Kettentransfer-Katalyse ist seit den 1940er Jahren aus der Polymerchemie bekannt, wurde jedoch noch nie in einer lebenden Zelle beobachtet. Die in der Zeitschrift „Redox Biology“ veröffentlichten Erkenntnisse könnten langfristig dazu dienen, diesen Mechanismus medizinisch zu nutzen und neue Wirkstoff-Therapien zur Behandlung von parasitären Infektionen und bösartigen Tumoren zu entwickeln.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Flexibles Handeln durch Umprogrammieren von Hirnzellen

Menschen wie Tiere haben die Fähigkeit, sich immer wieder auf neue Situationen einzustellen. Das Institut für Hirnforschung der Universität Zürich zeigt nun im Mausmodell, welche Nervenzellen im Gehirn hierbei das Kommando haben. Die Studie trägt so zum Verständnis von Entscheidungsprozessen bei gesunden und kranken Menschen bei.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Ein Gen für die Massenproduktion von Antikörpern

WissenschaftlerInnen am IMBA – Institut für Molekulare Biotechnologie der Österreichischen Akademie der Wissenschaften – bringen im Zuge der aktuellen COVID19 Situation neue Erkenntnisse über die Biologie und die Struktur von Antikörpern, die eine wesentliche Rolle in der körpereigenen Abwehr spielen. Das Gen JAGN1 hat dabei eine Schlüsselfunktion.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Staudämme verschärfen Auswirkungen des Klimawandels auf Fische

Eine mögliche Anpassung von Flussfischen an Klimaveränderungen ist es, sich neue Lebensräume zu erschließen. Doch was passiert, wenn Staudämme und Wehre den Weg behindern, und sind heimische und gebietsfremde Arten davon gleichermaßen betroffen? Dies haben Forschende vom Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) und der spanischen Universität Girona (UdG) untersucht.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Ammonium fördert die Bildung von Seitenwurzeln

Um die Wasser- und Nährstoffaufnahme aus dem Boden zu verbessern, können Pflanzen ihre Wurzelarchitektur anpassen. Allerdings sind die Mechanismen, die externe Nährstoffsignale in das Wurzelentwicklungsprogramm integrieren, bisher kaum bekannt. „Hier zeigen wir zum ersten Mal, dass lokales Ammoniumangebot die Akkumulation von Auxin im Wurzelgefäßsystem erhöht und die Diffusion von Auxin sowie die Bildung von Seitenwurzeln zum Aufbau eines hoch verzweigten Wurzelsystems fördert“, sagt Prof. Nicolaus von Wirén, Leiter der Abteilung Physiologie und Zellbiologie am Leibniz-Institut für Pflanzengenetik und Kulturpflanzenforschung (IPK).

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Neue Treibstoff-Quelle für die Krebsentstehung entdeckt

Ein ForscherInnenteam am IMBA – dem Institut für Molekulare Biotechnologie der Österreichischen Akademie der Wissenschaften – zeigt, wie sich Gehirntumor-Zellen „nähren“, um unsterblich zu werden. Dabei verändern sie gezielt ihren Stoffwechsel, um die Sauerstoffzufuhr zu steigern, indem sie ihre „Zell-Kraftwerke“ verschmelzen lassen. Die Ergebnisse wurden in der renommierten Fachzeitschrift Cell veröffentlicht und bringen grundlegend neue Einblicke in die Krebsentstehung.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Mit Software gegen den Do-it-yourself-Terror

Am Fraunhofer Institut EMI wurden Algorithmen entwickelt, die dabei helfen sollen, Anschläge mit selbst gebastelten Bomben zu verhindern.

Quelle: Technology Review

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Klimageschichte von 66 Millionen Jahren aus Ozeansedimenten entschlüsselt

Gemeinsame Pressemitteilung MARUM – Zentrum für Marine Umweltwissenschaften der Universität Bremen und Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung

Internationales Team veröffentlicht nach umfassender Datenanalyse globale Referenzkurve im Fachjournal Science

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Neuartiges Mikroskop erkennt die Händigkeit eines einzelnen Nanoteilchens

Wissenschaftler der Forschungsgruppe Mikro, Nano und Molekulare Systeme am Max-Planck-Institut für Intelligente Systeme haben ein neuartiges Spektroskopie-Mikroskop entwickelt, mit dem sie ein einzelnes Nanoteilchen in Echtzeit beobachten können. So konnten sie erstmals die Händigkeit eines einzelnen, sich frei in Lösung bewegenden Nanoteilchens bestimmen. Diese Forschungsarbeit ebnet den Weg für optische Messungen mit hohen Bestimmungsgenauigkeiten bis hin zu Untersuchungen einzelner Moleküle und Proben von extrem niedrigen Volumina.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Das letzte Zucken der Eiszeit

Ein internationales Forscher_innen-Team mit Beteiligung von Christoph Spötl vom Institut für Geologie der Uni Innsbruck blickt präzise wie nie in das Ende der letzten Eiszeit. Wann und wo genau die Jüngere Dryaszeit begann und endete, war bisher nicht im Detail bekannt. Eine viel diskutierte These rund um einen Meteoriteneinschlag als Ursache für die Klima-Anomalie wird in der nun im Fachmagazin PNAS veröffentlichten Studie nicht bestätigt.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Höher und schneller mit Tandem-Photovoltaik – Fraunhofer ISE Schwerpunkt auf EUPVSEC Konferenz

Höhere Wirkungsgrade für Solarzellen und damit ein schnellerer Ausbau der Photovoltaik und eine Beschleunigung der Energiewende – das ist die Zielsetzung der Forscher und Forscherinnen am Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE bei der Arbeit an der Tandem-Photovoltaik. Die jüngsten Ergebnisse ihrer Arbeit an Solarzellen, die aus Tandems verschiedener Materialklassen bestehen, stellen sie auf der vom 7.-11. September 2020 online stattfindenden European Photovoltaic Solar Energy Conference and Exhibition EUPVSEC vor.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Vererbung bei Pflanzen lässt sich nun gezielt steuern

Wesentliche Fortschritte für die Pflanzenzüchtung verspricht eine neue Anwendung der molekularen Schere CRISPR/Cas: Am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist es Forschenden um den Molekularbiologen Holger Puchta gelungen, mit CRISPR/Cas die Abfolge der Gene innerhalb eines Chromosoms zu verändern. Sie demonstrierten anhand einer weit verbreiteten Chromosomenveränderung in der Modellpflanze Ackerschmalwand weltweit erstmals, wie sich Umkehrungen der Genabfolge rückgängig machen lassen und Vererbung sich so gezielt steuern lässt. Die Ergebnisse sind in der Zeitschrift Nature Communications publiziert. (DOI: 10.1038/s41467-020-18277-z)

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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DNA-Schäden durch wandernde Lichtenergie

Ultraviolettes Licht gefährdet die Intaktheit des menschlichen Erbguts und kann Hautkrebs verursachen. Forscherinnen und Forscher am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) zeigen erstmals, dass durch UV-Licht ausgelöste DNA-Schäden auch sehr weit entfernt vom Ort des Strahleneintritts auftreten können. Durch das Herstellen einer künstlich modellierten DNA-Sequenz in neuer Architektur ist es ihnen gelungen, DNA-Schäden über eine Distanz von 30 DNA-Bausteinen nachzuweisen. Über die Ergebnisse berichten sie in der Zeitschrift Angewandte Chemie (DOI: 10.1002/anie.202009216).

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Projektabschluss HelioControl: Zielpunkte tausender Heliostaten im Betrieb ermitteln und steuern

Unter solarthermischen Kraftwerken werden Solarturmsystemen die größten Potenziale hinsichtlich Effizienz und Kostenreduktion zugesprochen. Insbesondere bei den Spiegeln (Heliostaten), die zwischen 30 und 40 Prozent der Investitionen ausmachen, können Kosten eingespart werden. Ein Ansatz dafür ist die häufige Kalibrierung oder Regelung der Heliostaten-Zielpunkte. Im Projekt »HelioControl« entwickelte das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE ein Kalibrier- und Regelungssystem auf Basis digitaler Bildverarbeitung für Heliostatenfelder. Mit dieser Methode können die Zielpunkte vieler Heliostaten erstmals während des laufenden Betriebs zeit- und kosteneffizient ermittelt werden.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Enzyme für industrielle Anwendungen fit machen

Neue Techniken, mit denen sich bakterielle Enzyme effizient an Elektroden koppeln lassen, haben Forscherinnen und Forscher der Ruhr-Universität Bochum (RUB) entwickelt. Zusammen mit einem Team von der University of Utah realisierten sie basierend auf einem Nitrogenase-Enzym ein System für die Ammoniaksynthese. Außerdem konzipierten sie aufbauend auf einem Hydrogenase-Enzym, gemeinsam mit einem Team vom Max-Planck-Institut für Chemische Energiekonversion, eine Wasserstoff-Sauerstoff-Biobrennstoffzelle. Beide Arbeiten sind in der Zeitschrift „Angewandte Chemie“ veröffentlicht, erschienen im Mai und Juni 2020.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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SARS-CoV-2: Friedrich-Loeffler-Institut testet Empfänglichkeit von Rindern

Noch immer sind der Ursprung und die Verbreitungswege von SARS-CoV-2 nicht eindeutig wissenschaftlich geklärt. Um die potentielle Rolle von Nutztieren in der Corona-Pandemie besser zu verstehen, werden am Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) auf der Insel Riems Infektionsstudien durchgeführt. Diese weltweit erste experimentelle Studie zu Rindern zeigt nun eine geringe Empfänglichkeit für SARS-CoV-2. Die Ergebnisse wurden auf dem Preprint-Server bioRxiv veröffentlicht.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Große Unternehmen digitalisieren konsequenter als kleine

Ifo-Institut

Große Unternehmen digitalisieren konsequenter als kleine

Corona hat die Welt fest im Griff. Welche Auswirkungen dies auf die Unternehmen und ihre Arbeitsabläufe hat, untersuchte das ifo Institut im Auftrag von Randstad Deutschland mittels einer Befragung von knapp 800 deutschen Personalleitern.

Quelle: COM! – Das Computer Magazin

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RWI/ISL-Containerumschlag-Index: Kräftige Erholung des Welthandels

Der Containerumschlag-Index des RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung und des Instituts für Seeverkehrswirtschaft und Logistik (ISL) ist nach der aktuellen Schnellschätzung im Juli weiter auf 116,2 gestiegen. Die Belebung des Welthandels gewinnt dabei an Breite.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Woher kam die radioaktive Wolke über Europa?

Georg Steinhauser ist Pro­fessor am Institut für Radioökologie und Strahlenschutz der Uni Hannover. Im TR-Interview spricht er über eine nukleare Spurensuche.

Quelle: Technology Review

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Strigolactone machen Tabak widerstandsfähiger gegen Rüsselkäfer

Ein Team von Forschenden am Max-Planck-Institut für chemische Ökologie in Jena hat in Zusammenarbeit mit Kooperationspartnern in China und Korea herausgefunden, dass Pflanzenhormone der Gruppe der Strigolactone in der wilden Tabakart Nicotiana attenuata für die Feinabstimmung bei der Produktion von Abwehrstoffen im Stängel sorgt. Entscheidend ist dafür das Wechselspiel mit anderen an der Pflanzenabwehr beteiligten Hormonen. Pflanzen, die keine Strigolactone mehr bilden können, haben auch veränderte Gehalte an Jasmonaten und Auxinen und infolgedessen eine verringerte Abwehr gegenüber den stängelbohrenden Larven des Rüsselkäfers Trichobaris mucorea.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Corona: Rückstau bei Corona-Tests in Deutschland

Deutsche Labors müssen einen Rückstau von 17.142 Corona-Tests abarbeiten, berichtet das Robert Koch-Institut. Deutschland überreizt seine Kapazitäten.

Quelle: SPIEGEL ONLINE Wissenschaft

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Farbstoffe aus atmosphärischem CO2

Die Zeit beim Klimaschutz drängt. Einen Lösungsansatz bietet die Nutzbarmachung des Treibhausgases CO2 als Rohstoff für Chemikalien. Hierfür hat das Fraunhofer-Institut für Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik IGB mit Partnern aus Wissenschaft und Industrie in dem von der EU geförderten Projekt CELBICON einen neuen Weg verfolgt. Durch eine Kombination von elektrochemischer und biotechnologischer Umwandlung gelang es den Forschern, aus dem aus Luft adsorbierten Treibhausgas einen wertschöpfenden terpenoiden Farbstoff herzustellen.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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MCC: Klimaschäden für die Weltwirtschaft größer als gedacht

Die menschengemachte Erwärmung des Planeten wird Produktion und Wohlstand in aller Welt voraussichtlich deutlich stärker beeinträchtigen als durch bisherige Modellstudien beziffert. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Studie auf Basis empirischer Daten aus 1500 Regionen in 77 Ländern der Erde. Sie kommt auf 7 bis 14 Prozent Verlust von Wirtschaftsleistung im Jahr 2100; demnach verursacht jede Tonne CO₂, die 2020 emittiert wird, umgerechnet 76 bis 148 Euro Schäden. Die Studie wurde erstellt von dem Berliner Klimaforschungsinstitut MCC (Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change) und dem Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK).

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Wie hinterlassen Erinnerungen Spuren in der DNA? Epigenetische Signaturen durch synaptische Signale beeinflusst

Es wird allgemein angenommen, dass eine schnelle und reversible DNA-Methylierung im Gehirn für die Stabilität des Langzeitgedächtnisses wesentlich ist, aber es ist nur sehr wenig darüber bekannt, wie synaptische Signale die DNA-Methylierung steuern können, um dauerhafte Veränderungen in der plastizitätsbezogenen Genexpression hervorzurufen. Eine neue Studie der Gruppe von Michael R. Kreutz am Leibniz-Institut für Neurobiologie Magdeburg (LIN) zeigt einen Mechanismus auf, wie die Aktivität von Synapsen die Stabilität und Menge an DNA-methylierendem Enzym kontrolliert. Die Studie ist im Journal „Neuropsychopharmacology“ erschienen.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Bessere Frühwarnung vor Megastürmen

Der Verlauf einiger der stärksten Stürme der Erde kann dank neuer Forschungsergebnisse nun deutlich besser prognostiziert werden: Ein internationales Team rund um Cornelia Klein vom Institut für Atmosphären- und Kryosphärenwissenschaften der Uni Innsbruck untersuchte diese Megastürme in der Sahelzone und erarbeitete einen Vorsprung von bis zu sechs Stunden. Die Ergebnisse wurden nun im renommierten Journal PNAS veröffentlicht.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Gärrückstände aus Biogasanlagen optimal verwerten – Jetzt zur Online-Fachtagung am 15.9.2020 anmelden!

Die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e. V. (FNR) lädt am 15. September 2020 zur 4. Fachtagung „Pflanzenbauliche Verwertung von Gärrückständen aus Biogasanlagen“ ein. In diesem Jahr wird die Veranstaltung, die vom Institut für Agrar- und Stadtökologische Projekte an der Humboldt-Universität zu Berlin als wissenschaftlicher Partner unterstützt wird, erstmals online ausgerichtet.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Mehr Bürgerpower für die Zukunft in den Revieren

Im Juli 2020 haben Bundestag und -rat die Gesetze zum Kohleausstieg bis 2038 und zur Stärkung der regionalen Wirtschaft beschlossen. Wie können zwei vom Kohleausstieg besonders stark betroffene Regionen – die Lausitz und das Rheinische Revier – den Strukturwandel demokratisch, ökologisch und sozial umsetzen? IASS Potsdam und das Kulturwissenschaftliche Institut Essen legen dazu gemeinsame Empfehlungen vor.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Coronavirus: RKI stellt Studie zu Antikörpern vor

Wie weit ist das Coronavirus in Deutschland tatsächlich verbreitet? Das Robert Koch-Institut hat dazu eine Antikörperstudie mit mehr als 2000 Teilnehmern durchgeführt. Sehen Sie hier die Vorstellung der Ergebnisse,

Quelle: SPIEGEL ONLINE Wissenschaft

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Gegen den Schmerz

Ein neuer Ansatz für die Behandlung chronischer Schmerzen zielt auf ein Molekül ab, das Schmerzsignale in die Zellkerne von Nervenzellen leitet. Die jüngst in Science erschienene Studie ist das Ergebnis einer Zusammenarbeit zwischen Forschenden des Weizmann-Institut für Wissenschaften und des MDC.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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RKI: Verwirrung um ein veraltetes Strategiepapier

Präsident des RKI: Lothar Wieler

Das Robert-Koch-Institut hat versehentlich eine ältere Version eines Strategiepapiers online gestellt, in dem der Einsatz eines Impfstoffs gegen das Coronavirus im Herbst für möglich erachtet wurde. Die Prognose zieht das RKI nun zurück.

Quelle: FAZ.de

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Digitale Detektivarbeit: Forscher der Uni Graz vereinen Fragment und Handschrift nach 1000 Jahren

Es kommt nicht gerade häufig vor, dass es der Wissenschaft gelingt, ein verschollen geglaubtes Handschriftenfragment einem bestimmten Codex zuzuordnen. Den Uni-Graz-Forschern Ephrem Aboud Ishac und Erich Renhart ist es nun dank modernster Digitalisierungsmethoden gelungen, die obere Hälfte eines Pergamentblattes, das sich heute im Mesrob-Maschtots-Institut für alte Handschriften in Erevan, Armenien, befindet, als Teil einer syrischen Handschrift aus dem 5. oder 6. Jahrhundert zu identifizieren, die im Besitz der British Library in London ist.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft