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16. Januar 2018

Institut

Miles Davis ist nicht Mozart: Die Gehirne von Jazz- und Klassik-Pianisten ticken unterschiedlich

Musiker haben ein anderes Gehirn als Nicht-Musiker. Musik zu machen beansprucht ein kompliziertes Zusammenspiel verschiedener Fähigkeiten, das sich auch in stärker ausgeprägten Hirnstrukturen widerspiegelt. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften (MPI CBS) in Leipzig haben nun herausgefunden, dass sich diese Fähigkeiten viel feinabgestimmter im Gehirn zeigen, als bisher angenommen – und sich sogar je

Projekt Mantrailing – Riechen Hunde DNA?

Ein Forschungsprojekt der Universität Leipzig geht der Frage nach, wie zuverlässig sogenannte Mantrailer-Hunde die individuelle Geruchsspur eines Menschen unter realen polizeilichen Einsatzbedingungen verfolgen können. Nun liegen aktuelle Forschungsergebnisse des Mantrailing-Projekts des Instituts für Rechtsmedizin und der Hochschule der Sächsischen Polizei (FH) vor. Ergebnis: es konnte weltweit erstmalig nachgewiesen werden, dass neben Speichel auch isolierte DNA

Fraunhofer IMWS testet umweltfreundliche Mikroplastik-Alternativen in Kosmetikartikeln

Nach wie vor wird in kosmetischen Pflegeprodukten Mikroplastik eingesetzt, obwohl die umweltschädigenden Folgen hinlänglich bekannt sind. Winzige Plastikpartikel aus Peelings und anderen Hautpflegeprodukten gelangen über die Abwassersysteme ins Meer und schließlich in unsere Nahrungskette. In einem Forschungsprojekt hat das Fraunhofer-Institut für Mikrostruktur von Werkstoffen und Systemen IMWS gemeinsam mit Partnern Materialien getestet, die Mikroplastik in

Harnblasenkrebs: Kombination genetischer Varianten als Risikofaktor

Rauchen und Belastungen durch bestimmte Chemikalien am Arbeitsplatz begünstigen die Entstehung von Harnblasenkrebs. Wichtig sind aber auch genetische Faktoren. Bestimmte Regionen des Erbguts sind mit einem erhöhten Harnblasenkrebsrisiko assoziiert. Gemeinsam mit internationalen Experten konnten Forschende des Leibniz-Instituts für Arbeitsforschung nun zeigen, dass sich das Harnblasenkrebsrisiko erheblich erhöhen kann, wenn eine Person über mehrere genetische Risikovarianten

Bewirtschaftung von Bergwiesen beeinflusst Belastbarkeit gegenüber Klimaextremen

Die artenreichen Bergwiesen der Alpen sind einem kontinuierlichen Nutzungswandel und häufiger werdenden Klimaextremen ausgesetzt. Anhaltende Dürreperioden werden als größte Gefahr für die Wiesenökosysteme angesehen. Um herauszufinden, wie eine veränderte Bewirtschaftung die Dürre-Reaktion von Bergwiesen beeinflusst, hat ein Forscherteam des Max-Planck-Instituts für Biogeochemie in Jena zusammen mit internationalen Kooperationspartnern Feldexperimente im Tiroler Stubaital durchgeführt. Quelle: Pressemitteilungen

Umweltgeschichte aus dem Faulschlamm: Klimawandel lässt „tote Zonen“ im Schwarzen Meer wachsen

Erstmalig ist es GeowissenschaftlerInnen des Leibniz-Instituts für Ostseeforschung Warnemünde (IOW), der Universitäten Oldenburg und Hannover sowie der Rutgers University (USA) gelungen, die Ablagerungsbedingungen im Schwarzen Meer während der letzten Warmzeit (Eem) vor rund 128.000 Jahren zeitlich hoch aufgelöst zu analysieren. Damit wurde ein Vergleich der heutigen sauerstofffreien Bedingungen im Tiefenwasser des Schwarzen Meeres mit denen

Erste Studie zu Giftevolution in Raubfliegen veröffentlicht

Nur wenige Menschen wissen, dass Fliegen zu den wichtigsten Insektengruppen für uns Menschen gehören. Viele Fliegenarten sind wichtige Blütenbestäuber. Kaum bekannt ist jedoch die räuberisch lebende Gruppe der Raubfliegen. Diese Insekten sind in der Lage, andere wehrhafte Predatoren (Räuber) wie Libellen oder Wespen zu jagen. Lange wurde gerätselt, wie die Raubfliegen das bewerkstelligen. Es wurde

Farben und Lacke auf Basis von Kartoffelstärke

Soll eine Fläche vor Korrosion geschützt werden, geschieht dies in 80 Prozent aller Fälle durch eine Beschichtung mit Farben oder Lacken. Dabei ist der Anteil biobasierter, umweltfreundlicher Lösungen verschwindend gering. Forschende des Fraunhofer-Instituts für Angewandte Polymerforschung IAP haben sich in Kooperation mit dem Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA dieser Lücke angenommen und entwickeln eine

Unsterblichkeit und Jenseitigkeit – Symbolik in der Architektur des Museums Koenig

In der Architektur des Zoologischen Forschungsmuseums Alexander Koenig – Leibniz-Institut für Biodiversität der Tiere in Bonn findet man zahlreiche Abbildungen von Tieren der Bildhauer Karl Menser und Jakobus Linden. Die Symbolik der Metall- und Sandsteinskulpturen der Fassade und auf dem Dach des Museums Alexander Koenig wird in der gerade erschienen Koenigiana erstmals systematisch betrachtet und

Weniger Versuchstiere dank sekundärer Nano-Antikörper

Antikörper sind aus biologischer Forschung und medizinischer Diagnostik nicht mehr wegzudenken. Sie herzustellen ist jedoch zeitintensiv, kostspielig und erfordert den Einsatz vieler Tiere. Wissenschaftler am Max-Planck-Institut (MPI) für biophysikalische Chemie haben nun sogenannte sekundäre Nanobodies entwickelt, die die meistgenutzten Antikörper ersetzen und die Anzahl der Tiere in der Antikörper-Produktion drastisch reduzieren können. Das ist möglich,

Auch Rote Riesen brodeln

Utl. 40 Jahre alte Vorhersagen für fundamentalen Mechanismus der Astrophysik bestätigt Wenn die Suppe brodelt ist der physikalische Mechanismus der Konvektion dafür verantwortlich. Dieser spielt auch eine entscheidende Rolle im Leben der Sterne. Direkt beobachten konnte man ihn aber bisher nur auf der Sonne. Ein internationales ForscherInnenteam mit Beteiligung des Instituts für Astrophysik der Universität

Machbarkeitsstudie zeigt, dass Tollwut in Afrika beseitigt werden kann

Das Schweizerische Tropen- und Public Health-Institut hat zusammen mit europäischen und afrikanischen Partnern eine Massenimpfung von Hunden im Tschad durchgeführt und die Auswirkungen von Tollwut auf Menschen bestimmt. Dabei wurde eine bio-mathematische Methode zur Einschätzung der Übertragungsdynamik von Tollwut angewendet. Das Forschungsteam kommt zum Schluss, dass eine wirksame Tollwutbekämpfung mit dem politischen Willen und den

Hohe Anerkennung: Chemiker der Uni Bremen gehören zu den ersten Nutzern ultramoderner Röntgenlaser

Sie gehören zu den komplexesten Forschungsgeräten der Welt: Der Europäische Röntgenlaser European XFEL in Hamburg und der Schweizer Röntgenlaser SwissFEL am Paul Scherrer Institut in Villigen. Wer damit forschen will, muss schon sehr gut sein – denn die Messzeit ist äußerst kostbar, und nur die aussichtreichsten Vorhaben von hoher Relevanz können die ultramodernen Röntgenlaser nutzen.

Das Leben am Rande bereitet die Pflanzen auf den Klimawandel vor

Tübingen, 18.12.2017. In der ersten Vorhersage, ob sich verschiedene Populationen derselben Pflanzenart an den Klimawandel anpassen können, stellen Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Entwicklungsbiologie fest, dass mitteleuropäische Pflanzen-Populationen am bedrohtesten sind. Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Das Erfolgsgeheimnis der Berliner Wildschweine: Ein Leben ohne Angst

Wildschweine sind bekannt für ihr ausgezeichnetes Lernverhalten und ihre hohe Flexibilität – zu Recht, denn die urbanen Vierbeiner nehmen die Stadt ganz anders wahr als ihre Artgenossen vom Land. Während das Stadtschwein mitten in menschlichen Siedlungen lebt und menschliche Nähe bis auf wenige Meter toleriert, vermeiden die Landschweine sowohl den Menschen selbst als auch menschlich

Mehr über Ursachen von Depressionen

Allgemein

Politische Brisanz einer millionenfach vorkommenden psychischen Störung Laut einer Studie des Robert-Koch-Instituts aus dem Jahr 2013 wurde bei 6,0% der Deutschen (knapp 5 Millionen Menschen; Frauen: 8,1%, Männer: 3,8%) innerhalb der letzten zwölf Monate eine … Weiterlesen (Mehr in: KosmoLogs)

Forscher vereinfachen Installation und Programmierung von Robotersystemen

Kleine und mittelständische Unternehmen in Europa halten sich beim Einsatz von Robotertechnologien bisher auffällig oft zurück. Der Grund: Sie seien zu teuer, zu unflexibel und ihre Installation dauere viel zu lang. Im EU-Forschungsprojekt »Factory in a Day« hat ein internationales Team aus Forschung und Industrie neue Wege aufgezeigt, wie Robotersysteme künftig innerhalb von nur 24

„Flora Incognita“ – Pflanzenbestimmung mit dem Smartphone

Das Projekt „Flora Incognita – Pflanzenbestimmung mit dem Smartphone“ der Technischen Universität Ilmenau und des Max-Planck-Instituts für Biogeochemie in Jena wurde als offizielles Projekt der „UN-Dekade Biologische Vielfalt” ausgezeichnet. Die Ehrung wird an Projekte verliehen, die sich in nachahmenswerter Weise für die Erhaltung der biologischen Vielfalt auf der Welt einsetzen. Die teilautomatische Erkennung von wildwachsenden

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