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16. Juli 2018

Institut

Ötzis letzte Mahlzeit weist hohen Fettanteil auf

Mumienforscher des Forschungsinstitutes Eurac Research (I) analysieren Mageninhalt der Gletschermumie und erlangen neue Erkenntnisse zur Ernährung und Nahrungszubereitung vor 5.300 Jahren. Frisches oder getrocknetes Wildfleisch von Steinbock und Rothirsch, Einkorn und Spuren von giftigem Adlerfarn: So setzte sich Ötzis letzte Mahlzeit zusammen. Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Klima im Mittelmeerraum als Schrittmacher für die Gletscherbildung in Europa

Eiszeiten sind wiederkehrende Phänomene in der jüngeren Erdgeschichte. Die dabei entstandenen Gletscher haben die Landschaft Europas maßgeblich geprägt. Ein internationales Wissenschaftlerteam um Dr. Stefanie Kaboth vom Institut für Geowissenschaften der Universität Heidelberg hat nun nachgewiesen, dass das Ausmaß der Vergletscherung in Westeuropa maßgeblich von der Zufuhr warmen Meerwassers an die europäische Atlantikküste gesteuert wurde, die

Nashornspermien aus dem Eis

Neues Kryoprotektivum erhöht Beweglichkeit der Spermien nach dem Auftauen Durch eine neue Mixtur von Kryoprotektiva ist es Forschern vom Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung (Leibniz-IZW) in Berlin gelungen die Motilität von tiefgefrorenen Nashornspermien nach dem Auftauen deutlich zu erhöhen. Dadurch steigen die Erfolgsaussichten der assistierten Reproduktion vieler vom Aussterben bedrohter Wildtierarten. Die Ergebnisse der Studie

Blick ins Gehirn: Glück ist unsichtbar

Studie mit funktioneller Bildgebung kommt zu überraschendem Ergebnis Dopamin ist ein wichtiger Botenstoff des Nervensystems. Es spielt im Belohnungssystem eine zentrale Rolle und wird zum Beispiel ausgeschüttet, wenn sich ein Schüler über eine 1 in Mathe freut oder auch wenn wir abends nach Hause kommen und sehen, dass der Partner unser Lieblingsessen gekocht hat. In

Affen passen Fellpflege an soziales Umfeld an

Forscher am Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie in Leipzig belegen, dass freilebende Schimpansen und Rußmangaben, zwei Primatenarten, die in komplexen sozialen Gruppen leben, ihre Fellpflegepartner anhand einer Vielzahl von Kriterien auswählen, darunter ihrer sozialen Beziehung zum Partner und dessen Rangs. Insbesondere vermeiden es Tiere beider Arten, das Fell von Artgenossen mit anwesenden Freunden zu pflegen, da

Schloss Osnabrück auch unbewohnt Machtsymbol – Friedrich von York renovierte Residenz für viel Geld

OSNABRÜCK. – Das Osnabrücker Schloss ist ein Repräsentationsort, seit 1974 als Verwaltungssitz der Universität Osnabrück und vorher Residenz vieler Fürsten, selbst wenn sie dort nicht immer dauerhaft wohnten. Das stellt der Historiker und Absolvent des Instituts für Kulturgeschichte der Frühen Neuzeit (IKFN), Dr. Heinrich Schepers, heraus. Er widerlegt am Beispiel der Regierungszeit des letzten Osnabrücker

Placebo: Ein Signal für das Belohnungssystem im Hirn

Der Placebo-Effekt hat ein enormes Potenzial zur Steigerung unserer körperlichen und geistigen Gesundheit. Neue Forschungen von Professorin Asya Rolls am Technion – Israel Institute of Technology – in Haifa zeigen, wie die Stimulation des Belohnungssystems im Gehirn das Immunsystem im Körper stärken kann. Sie stellte ihre Erkenntnisse heute (8. Juli) auf dem FENS-Forum der Neurowissenschaften

Wie das Immunsystem bei Alzheimer und Schmerzen helfen kann

Zwei Forscherteams aus Israel und den USA berichteten heute (8. Juli) auf dem FENS-Forum der Neurowissenschaften in Berlin über neue Erkenntnisse, wie Immun- und Nervensystem zusammenarbeiten. Professorin Michal Schwartz vom israelischen Weizmann Institute of Science erkundet eine radikal neue Strategie zur Behandlung der Alzheimer-Krankheit, bei der das Immunsystem gestärkt wird. Das Team um Professor Isaac

TU Ilmenau: Weltrekord bei der direkten solaren Wasserspaltung In einem nachhaltige

In einem nachhaltigen Energiesystem wird Wasserstoff eine zentrale Rolle als Speichermedium einnehmen. Einem internationalen Forscher-Team ist es jetzt gelungen, den Wirkungsgrad für die direkte solare Wasserspaltung zur Wasserstoffgewinnung auf 19 Prozent zu steigern. Sie kombinierten dafür eine Tandem-Solarzelle aus III-V-Halbleitern mit Rhodium-Nanopartikeln und kristallinem Titandioxid. An der Forschungsarbeit waren Teams aus dem California Institute of

Neuer Weltrekord bei der direkten solaren Wasserspaltung

In einem nachhaltigen Energiesystem wird Wasserstoff als Speichermedium eine wichtige Rolle spielen. Einem internationalen Forscher-Team ist es jetzt gelungen, den Wirkungsgrad für die direkte solare Wasserspaltung zur Wasserstoffgewinnung auf 19 Prozent zu steigern. Sie kombinierten dafür eine Tandem-Solarzelle aus III-V-Halbleitern mit Rhodium-Nanopartikeln und kristallinem Titandioxid. An der Forschungsarbeit waren Teams aus dem California Institute of

Der historische Stadtraum im Herzen von Nürnberg wird interaktiv erlebbar

Im Nürnberger Rathaus werden Anfang Juli die Ergebnisse des innovativen Forschungsprojektes TOPORAZ (Nürnberger Topographie in Raum und Zeit) präsentiert. Ein interdisziplinäres Wissenschaftler-Netzwerk, an dem FIZ Karlsruhe als Leibniz-Institut für Informationsinfrastruktur sowie die Universitäten Greifswald, Köln und Darmstadt beteiligt waren, hat Neuland betreten. Dreidimensionale digitale Modelle rekonstruieren den Nürnberger Stadtraum von der Barockzeit bis zur Gegenwart.

IPP-Teststand ELISE erreicht erstes ITER-Ziel

Neutralteilchenheizung für ITER / Strahl schneller Wasserstoff-Teilchen für die Plasmaheizung Der Heizstrahl im Teststand ELISE des Max-Planck-Instituts für Plasmaphysik (IPP) in Garching bei München hat die ITER-Werte erreicht: Erzeugt wurde für 1000 Sekunden ein Teilchenstrahl aus negativ geladenen Wasserstoff-Ionen in der für ITER gewünschten Stromstärke von 23 Ampere. Mit ELISE wird eine der Heizmethoden vorbereitet,

Luftverschmutzung – eine unterschätzte Todesursache

Bei Kindern in armen Ländern erhöht Feinstaub die Sterblichkeit deutlich Rund 4,5 Millionen Menschen starben 2015 vorzeitig an den Krankheitsfolgen von verschmutzter Außenluft. Darunter sind 237.000 Kinder unter fünf Jahren, die an Atemwegsinfektionen starben. Das ergab eine Untersuchung, die das Mainzer Max-Planck-Institut für Chemie zusammen mit der London School of Hygiene & Tropical Medicine herausgegeben

Speerfischen macht Fische scheu

Fischereiforscher vom Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) und internationale Kollegen haben die Reaktion von Fischen im Mittelmeer auf das Speerfischen untersucht. Die Fische können genau unterscheiden, ob Taucher eine Harpune tragen oder nicht. Sie passen ihr Fluchtverhalten an und halten sicheren Abstand außerhalb der Schussweite. Das ist gut für die Fische und eine Herausforderung

Gepardenmännchen: Häuslebauer und Mietnomaden

Berliner ForscherInnen des Leibniz-Instituts für Zoo- und Wildtierforschung (Leibniz-IZW) haben das Raumnutzungsverhalten von Geparden aufgeklärt. Die Ergebnisse zeigen, dass Geparden-Männchen zwei Raumnutzungstaktiken verfolgen, die in verschiedenen Lebensabschnitten angewendet werden. Ihre Langzeitstudie mit Bewegungsdaten von über 160 frei lebenden Geparden in Namibia wurde jetzt in der Fachzeitschrift ECOSPHERE veröffentlicht. Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Alpha-Männchen-Übernahme: Schimpansen verwenden neue Geste

Um effektiv miteinander zu kommunizieren, kombinieren nicht-menschliche Primaten – ähnlich wie der Mensch – Gestik, Mimik und Lautäußerungen. Forscher des Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie untersuchten nun eine Geste, das “Blattzerreißen”, bei dem Schimpansen trockene Blätter zerbröseln. Sie beobachteten dieses Verhalten nach fast zwei Jahren Pause erstmals wieder, als in einer Schimpansengruppe im Taï-Nationalpark, Elfenbeinküste, gerade

Komplexe organische Moleküle auf dem Saturnmond Enceladus

Der Saturnmond Enceladus verbirgt unter seiner Eiskruste einen globalen Ozean aus flüssigem Wasser. Ein Detektor der Raumsonde Cassini hat nun von Enceladus ins All geschleuderte Eisteilchen aufgespürt, die organische Substanzen in hohen Konzentrationen enthalten. Sie weisen die typischen Strukturen von sehr komplexen makromolekularen Verbindungen auf. „Dies ist der erste Nachweis großer organischer Moleküle einer außerirdischen

Neuer Wirkungsmechanismus des Pflanzenhormons Auxin nachgewiesen

Das Hormon Auxin ist für die Entwicklung von Pflanzen essentiell. Es steuert eine Vielzahl von Prozessen, von der Embryonalentwicklung im Samen bis zur Verzweigung der wachsenden Pflanze. Bislang glaubte man, dass sein Signalmechanismus hauptsächlich im Zellkern wirkt und ausschließlich über ein Regulieren der Gentranskription funktioniert. WissenschaftlerInnen um Jiří Friml vom Institute of Science and Technology

Fusionsanlage Wendelstein 7-X erreicht Weltrekord

Stellarator-Rekord für Fusionsprodukt / Erste Bestätigung der Optimierung Höhere Temperaturen und Dichten des Plasmas, längere Pulse und den weltweiten Stellarator-Rekord für das Fusionsprodukt hat Wendelstein 7-X in der zurückliegenden Experimentierrunde erreicht. Zudem fand man erste Bestätigungen für das Wendelstein 7-X zugrundeliegende Optimierungskonzept. Wendelstein 7-X im Max-Planck-Institut für Plasmaphysik (IPP) in Greifswald, die weltweit größte Fusionsanlage

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