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24. April 2017

Insekten

Neue Insektenordnung der Taumelflügler entdeckt

Am Museum für Naturkunde Berlin wurde von einer deutsch-chinesischen Forschergruppe eine neue Insektenordnung entdeckt. Es handelt sich um die bereits ausgestorbene Ordnung der Taumelflügler (Tarachoptera). Die Tiere wurden als Einschlüsse im 100 Millionen Jahre alten Burmesischen Bernstein überliefert. Die Schuppen an den Flügeln der Taumelflügler belegen zusammen mit anderen Merkmalen, dass die Gruppe eine eigenständige

Neue Arten entdeckt: Mikroparasiten tragen zur Stabilität des Ökosystems im Regenwald bei

Der tropische Regenwald zählt zu den artenreichsten Gebieten der Erde. Hier leben Tausende von Insekten-, Vogel- und Säugetierarten. Auch kleinere Organismen, mit bloßem Auge nicht sichtbar, sind hier heimisch, etwa sogenannte Protisten. Sie leben unter anderem in den Böden der Wälder. Forscher um Micah Dunthorn von der Technischen Universität Kaiserslautern haben sie genauer untersucht und

Zucht oder Raubbau – woher stammen die Froschschenkel in deutschen Supermärkten?

Froschschenkel verbinden die meisten mit französischen Feinschmeckerrestaurants oder mit exotischen Urlaubszielen, man findet sie aber auch in Berliner Supermärkten. Der jährliche Verzehr von ca. 500 Millionen Fröschen kann sich dramatisch auswirken. Frösche sind nicht nur wichtige Nahrung für viele Vögel und Säugetiere, sie vertilgen auch Unmengen an Gliedertieren. Dadurch tragen sie maßgeblich zur Kontrolle von

Bienen und Fliegen wirken ähnlich wie Pflanzenzüchter

Bestäubende Insekten beschleunigen die Evolution von Pflanzen, aber je nach Bestäuber entwickelt sich die Pflanze unterschiedlich. Bereits nach neun Generationen ist die gleiche Pflanze grösser und duftet stärker, wenn sie von Hummeln bestäubt wird als von Fliegen. Dies belegt eine Studie von Evolutionsbiologen der Universität Zürich. Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Spinnen fressen jedes Jahr 400-800 Millionen Tonnen Beutetiere

Spinnen werden seit langer Zeit verdächtigt, zu den wichtigsten Fressfeinden der Insekten zu gehören. Zoologen der Universität Basel und der Universität Lund in Schweden zeigen nun: Spinnen töten global betrachtet tatsächlich beträchtliche Mengen von Insekten. Die Fachzeitschrift «Science of Nature» hat die Resultate veröffentlicht. Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Insekten lieben Sturmflächen

Auf Waldflächen, die durch Stürme verwüstet wurden, gibt es rund doppelt so viele Insektenarten wie in unversehrten Wäldern, wie eine Studie der Eidg. Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft WSL aufzeigt. Denn viele gefährdete Waldinsekten profitieren von den offenen Waldflächen, welche die Stürme hinterlassen. Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Laser gegen Insekten

Ein aus Asien eingewanderter Schädling macht Zitrus-Farmern in Florida schwer zu schaffen. Helfen soll ihnen bald ein Hightech-System mit Kameras und Lasern – wenn es nicht zu teuer wird. (Mehr in: Technology Review)

Bereits Spuren von Insektiziden machen Wespen geruchsblind

Biologen der Universität Regensburg untersuchten in einer Studie die Wirkung des Insektizids Imidacloprid auf parasitische Wespen, die andere Insekten parasitieren und so quasi als natürliche Schädlingsbekämpfer dienen. Sie fanden heraus, dass selbst geringste Mengen des Wirkstoffes die Wahrnehmung von chemischen Signalen bei den Insekten stören, so dass sie nicht mehr in der Lage sind, Paarungspartner

Drohne statt Biene

Japanische Forscher haben ein kleines Fluggerät entwickelt, mit dem sich Blumen bestäuben lassen – für eine Welt ohne Insekten. (Mehr in: Technology Review)

Röntgenblitze entschlüsseln Struktur von Virus-Kokon

Mit Hilfe intensiver Röntgenblitze hat ein internationales Forscherteam die kristalline Proteinhülle eines Insektenvirus entschlüsselt. Die Analyse zeigt die Bausteine des Virus-Kokons mit einer Detailgenauigkeit von 0,2 Nanometern (millionstel Millimetern) – das entspricht nahezu atomarer Auflösung. Die winzigen Viruskapseln sind die mit Abstand kleinsten Proteinkristalle, die Forscher je mit Hilfe der Röntgenkristallographie entschlüsselt haben. Das eröffnet

Pflanzen riechen anders, wenn sie von exotischen Tieren gefressen werden

Wenn sie von Insekten befallen sind, verströmen viele Pflanzen Gerüche um die Feinde der Pflanzenfresser anzulocken. Eine neue Studie, die in der wissenschaftlichen Fachzeitschrift New Phytologist veröffentlicht wurde, enthüllt, dass sich die Zusammensetzung dieser Gerüche je nach Art des Pflanzenfressers ändert. Zur Überraschung der beteiligten Forscher können einheimische Pflanzen sogar erkennen, wenn nicht-einheimische Insekten sich

Die Gottesanbeterin: Die Evolution ihrer Fangbeine

Bei rund 30.000 Insektenarten in Deutschland gab es zahlreiche Vorschläge für das Insekt des Jahres 2017. Ende November 2016 hat ein Kuratorium, dem namhafte Insektenkundler und Vertreter wissenschaftlicher Gesellschaften und Einrichtungen angehören, von den vorgeschlagenen … Weiterlesen (Mehr in: BrainLogs)

Chili-Anbau in Mexiko: Einheimische Bienen profitieren von moderater Brandrodung

Landwirtschaft muss für Bienen nicht immer schädlich sein, im Gegenteil: Obwohl Kleinbauern auf der mexikanischen Halbinsel Yucatán einzelne Felder traditionell brandroden, bietet das den einheimischen Furchenbienen sogar Vorteile. Dadurch entstehen für sie attraktive Lebensräume. Davon wiederrum profitieren die Kleinbauern selbst, die auf die Insekten zur Bestäubung von Habanero-Chilis angewiesen sind. Das hat ein internationales Autorenteam

Domino-Effekt: Verlust von Pflanzenarten setzt das Aussterben von Tierarten in Gang

Frankfurt, den 04.01.2017. Verschwinden Pflanzenarten durch den Klimawandel, zieht dies wahrscheinlich den Verlust von Tierarten nach sich. Besonders bedroht sind Insekten, die auf die Interaktionen mit bestimmten Pflanzenarten angewiesen sind. Pflanzen verkraften hingegen das Verschwinden ihrer tierischen Partner besser, schreibt ein internationales Team unter der Leitung von Senckenberg-Wissenschaftlern in einer kürzlich im Fachjournal „Nature Communications“

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