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Herdenimmunität gegen Corona? Was heißt schon immun

Wann ist man gegen Corona immun? Ein Laborant hat in einem Testzentrum des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung Blutabnahmeröhrchen für eine bundesweite Corona-Antikörper-Studie in den Händen.

Das Coronavirus ist im Alltag zu unserem gefährlichen Begleiter geworden. Über Antikörper und Immunzellen wird heftig spekuliert – über die Aussichten auf Impfstoffe gerätselt. Welchen Schutz bietet uns das eigene Immungedächtnis?

Quelle: FAZ.de

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Neue Technologie gibt Einblicke in die Entwicklung von Immunzellen

Aus Blutstammzellen geht das gesamte Spektrum unserer Blut- und Immunzellen hervor. Doch welche Gene beeinflussen die Entwicklung hin zu den verschiedenen Zelltypen? Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) stellen nun eine neue Technologie vor, die diese Frage beantworten soll. Ein genetisches Markierungssystem erlaubt parallel zu verfolgen, welchen Entwicklungsweg die Zellen einschlagen und welche Gene aktiv als Boten-RNAs abgelesen werden.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Können frühere Erkältungen die Schwere der SARS-CoV-2-Symptome beeinflussen?

Weiterentwickeltes Preprint in Nature* erschienen / Neue Studie startet

Eine Studie unter Leitung der Charité – Universitätsmedizin Berlin und des Max-Planck-Instituts für molekulare Genetik (MPIMG) zeigt: Einige gesunde Menschen besitzen Immunzellen, die das neuartige Coronavirus SARS-CoV-2 erkennen können. Der Grund könnte in vorhergehenden Infektionen mit landläufigen Erkältungs-Coronaviren liegen. Ob sich eine solche Kreuzreaktivität schützend auf den Verlauf einer Infektion mit SARS-CoV-2 auswirkt, soll nun die Studie „Charité Corona Cross“ zeigen.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Höhlenfische haben weniger Zellen des angeborenen Immunsystems

Höhlenfische haben eine unerwartete Eigenschaft: Sie können Wissenschaftlern einiges über Autoimmunkrankheiten beim Menschen verraten. Ein internationales Forscherteam hat jetzt die Auswirkungen einer verringerten Parasitenzahl und -infektion auf die Entwicklung des Immunsystems der Höhlenfische untersucht. Das Ergebnis: Höhlenfische haben eine andere Empfindlichkeit gegenüber Immunstimulanzien und weisen eine andere Zusammensetzung von Immunzellen auf. Unter anderem besitzen sie weniger Zellen des angeborenen Immunsystems, die bei Entzündungen eine Rolle spielen. Die Studie ist in „Nature Ecology & Evolution“ erschienen.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Publikation in „Immunity“: Unterschiede der Immunreaktion gegen SARS-CoV-2 bei milden und schweren COVID-19-Krankheit

Es war und ist eine der Hauptfragen der aktuellen Corona-Pandemie: Warum erkranken Menschen, die sich mit SARS-CoV-2 infiziert haben, unterschiedlich schwer an der davon ausgelösten Krankheit COVID-19? Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler um Prof. Dr. Mascha Binder von der Universitätsmedizin Halle (Saale) haben dazu mehr als 14 Millionen Rezeptor-Sequenzen von B- und T-Zellen, also Immunzellen, untersucht, die sie aus Blutproben von COVID-19-Patientinnen und -Patienten gewonnen haben. Die Ergebnisse hat die Gruppe im Fachmagazin „Immunity“ (CellPress) publiziert.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Intelligente Bausteine: Strukturzellen des Körpers steuern die Immunfunktion

Der menschliche Körper besteht aus hoch spezialisierten Komponenten. Knochen und Weichteilgewebe geben die Form, Organe kümmern sich um den Blutkreislauf, die Verdauung und andere Funktionen, und Immunzellen bekämpfen Krankheitserreger. Tatsächlich haben viele Zelltypen und Organe aber mehr als nur eine Rolle. Ein eindrucksvolles Beispiel für das „Multitasking“ von Zellen beschreiben WissenschaftlerInnen am CeMM. In ihrer aktuellen Studie analysierten sie die epigenetische und transkriptionelle Regulation in Strukturzellen (d.h. in Epithelzellen, Endothelzellen und Fibroblasten) – den wichtigsten strukturellen Bausteinen unseres Körpers.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Beschützer der B-Zellen

Eine Forschungsgruppe am MDC hat ein Protein entdeckt, das reife B-Lymphozyten vor dem stressbedingten Zelltod bewahrt. Zudem unterstützt es die Immunzellen dabei, wirksame Antikörper herzustellen, die zu verschiedenen Zeitpunkten der Infektion den Krankheitserreger aufhalten können.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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CAR-T-Zell-Therapien: erhebliche Kostenersparnis möglich

Die CAR-T-Zell-Therapie ist eine neue und teilweise hochwirksame Form der Immuntherapie gegen bestimmte Krebserkrankungen des Bluts und des Lymphsystems. Doch die aussichtsreiche Behandlung hat ihren Preis: Die Hersteller verlangen bis zu 320.000 Euro für die Produktion der Immunzellen für einen Patienten. Wissenschaftler aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) ermittelten nun in einer Vollkostenrechnung: In einer wissenschaftlichen Einrichtung wie dem DKFZ ließe sich die zelluläre Immuntherapie zu etwa einem Zehntel dieses Preises herstellen.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Wie beeinflusst bioaktives Glas Immunzellen?

Unter der Leitung von Prof. Dr. Aldo R. Boccaccini, Lehrstuhl für Werkstoffwissenschaften (Biomaterialien) der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU), und PD Dr. Elisabeth Zinser von der von Prof. Dr. Alexander Steinkasserer geleiteten Abteilung für Immunmodulation des Universitätsklinikums Erlangen (UKE) untersuchten Forschende die Wirkung bioaktiven Glases auf Immunzellen. Die Ergebnisse erschienen nun in der Fachzeitschrift Biomaterials Science der Royal Society of Chemistry.*

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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CD4+-Zellen auf der Überholspur – CAR-T-Zellwirkung unter die Lupe genommen

CAR-T-Zellen sind körpereigene T-Lymphozyten, denen außerhalb des Körpers durch genetische Modifizierung eine neue Funktion übertragen und die den Patienten zurückgegeben werden, um Krebszellen abzutöten. Forschende des Paul-Ehrlich-Instituts zeigen in aktuellen Forschungsarbeiten im Tiermodell, dass eine Subgruppe dieser T-Immunzellen deutlich wirksamer Krebszellen abtöten als die bisher als Hauptakteure gehandelten CD8+-T-Zellen. Anders als bei den zugelassenen CAR-T-Zell-Arzneimitteln erzeugt das Forschungsteam aus dem Paul-Ehrlich-Institut die CAR-T-Zellen direkt im Organismus. Über die Forschungsergebnisse berichtet Molecular Therapy in seiner Online-Ausgabe vom 14.05.2020.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Neue Therapie-Chancen für Multiple Sklerose in Sicht

Bisherige Ansätze, um Multiple Sklerose zu behandeln, haben sich auf T- und B-Zellen konzentriert. Eine Gruppe am MDC stellt nun eine neue Strategie in „Nature Immunology“ vor. Demnach ist es womöglich effektiver, eine andere Form von Immunzellen – bestimmte Monozyten – zu bekämpfen.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Mal Bremse, mal Gaspedal: Bestimmte Immunzellen haben je nach Organ verschiedene Jobs

Im Darm verhindern sie bestimmte Immunantworten, in der Milz regen sie sie an: Lymphoide Zellen vom Typ 3 sind Immunzellen, deren Funktion je nach Organ unterschiedlich ausfällt. Forschende der Universität Basel haben herausgefunden, wie Signale aus dem umliegenden Gewebe dies steuern. Die Erkenntnisse spielen unter anderem eine Rolle im Zusammenhang mit chronisch entzündlichen Darmerkrankungen.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Schädel-Hirn-Trauma: Kieler Molekül könnte Reparatur von Nervenzellen vorantreiben

Internationales Forschungsteam hat herausgefunden, wie durch die Beeinflussung von Immunzellen die Heilung nach Hirnverletzungen verbessert werden kann / Publikation in Cell

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Wie viel Signal braucht es, damit Immunzellen angreifen?

Natürliche Killer (NK) Zellen bilden eine erste Abwehrlinie des Körpers. Die Immunzellen können Tumorzellen abtöten, verschonen aber gesunde Zellen. Das geht nur, wenn sie die richtigen Arbeitssignale erhalten. Unklar ist bislang, wie stark ein solches Signal sein muss, um NK-Zellen zu steuern. Forschende des Leibniz-Instituts für Arbeitsforschung an der TU Dortmund (IfADo) haben nun ein System entwickelt, mit dem sie messen konnten, wie viel Signal notwendig ist. Ein solches quantitatives Vorgehen ist wichtig, um besser zu verstehen, wie NK-Zellen gegen Tumorzellen vorgehen.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Neuer Ansatz bei Entzündungsschmerz

Immunzellen produzieren körpereigene schmerzlindernde Stoffe

Eine Forschungsgruppe der Charité – Universitätsmedizin Berlin hat einen neuen Mechanismus der langanhaltenden Schmerzbekämpfung entdeckt. Der Botenstoff Interleukin-4 veranlasst eine spezielle Klasse von Blutzellen am Entzündungsort, Opioide als körpereigene Schmerzstiller herzustellen. Die Ergebnisse sind jetzt im Fachmagazin Journal of Clinical Investigation (JCI) Insight* erschienen.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Spezielle Helferzellen an immunologischem Gedächtnis beteiligt

Helferzellen spielen bei der Immunantwort gegen verschiedene Krankheitserreger eine wichtige Rolle. Unklar war bisher die Funktion einer bestimmten Untergruppe dieser Immunzellen. Nun zeigt sich: Follikuläre T-Helferzellen leben viel länger als gedacht und tragen zur Aufrechterhaltung einer nachhaltigen Immunität bei. Das berichten Forschende vom Departement Biomedizin der Universität Basel in «Science Immunology».

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Soziale Kontrolle zwischen Immunzellen hilft bei Abwehr von Infektionen

Durch Krankheitserreger aktivierte Immunzellen nehmen einander wahr und steuern so die eigene Vermehrung / Erkenntnis könnte Immuntherapien bei Krebs verbessern / Publikation im Journal Immunity

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Neu entdeckte Immunzellen an entzündlichen Hirnerkrankungen beteiligt

Bislang unbekannter Immunzelltyp ist im Gehirn wesentlich an Autoimmun-Erkrankungen wie Multipler Sklerose beteiligt / Hoffnung auf spezifischere und nebenwirkungsarme Therapieansätze / Studie im Fachmagazin Science erschienen
Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Wie Ballaststoffe und Darmbakterien den Herz-Kreislauf schützen

Die Fettsäure Propionsäure schützt vor den Folgen von Bluthochdruck wie Atherosklerose oder Gewebeumbau des Herzens, zeigt eine Studie an Mäusen. Darmbakterien stellen die Substanz aus natürlichen Ballaststoffen her. Sie beruhigt jene Immunzellen, die den Blutdruck in die Höhe treiben.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Nützliches vom Hallimasch

Pharmazeuten der Uni Jena entdecken bisher unbekannte Prozesse in Immunzellen bei der Bildung entzündlicher Botenstoffe und öffnen so Türen für neue Behandlungsstrategien von Entzündungen
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Baustein des „Glückshormons“ aktiviert Immunzellen

Wissenschaftler des IMBA – Institut für Molekulare Biotechnologie der Österreichischen Akademie der Wissenschaften – zeigen zusammen mit dem Boston Children’s Hospital in Harvard einen völlig neuartigen Weg zur Bekämpfung von Autoimmunkrankheiten und Krebs.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Pilz schlägt sich mit eigenen Waffen

Jena. Ein internationales Forscherteam um Bernhard Hube vom Leibniz-Institut für Naturstoff-Forschung und Infektionsbiologie in Jena hat ein weiteres Rätsel um den Hefepilz Candida albicans gelöst: Es entdeckte, dass dessen Pilzgift Candidalysin seine krankmachende Wirkung durch Anlockung von Immunzellen selbst boykottiert. Ihre Ergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler in der Fachzeitschrift Nature Communications.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Wie die Lunge zu ihren Immunzellen kommt

Die Lunge eines Erwachsenen besteht aus verschiedenen, hochspezialisierten Zelltypen, die von einer Vielzahl an Immunzellen beschützt werden. Wie sich diese im Embryo und nach der Geburt in der Lunge ansiedeln und gegenseitig beeinflussen, ist jedoch in weiten Teilen noch unerforscht. Israelische und Österreichische ForscherInnen haben nun mit eigens entwickelten Hightech-Verfahren im Mausmodell einen fundamentalen, neuen Mechanismus entdeckt: Basophile, bisher hauptsächlich für allergische Reaktionen bekannte Immunzellen, spielen eine entscheidende Rolle in der Entwicklung von Fresszellen in der Lunge.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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CAR-T-Zellen in vivo erzeugt

Im August 2018 erhielten zwei CAR-T-Zelltherapeutika die Marktzulassung der Europäischen Kommission. Sie bieten bestimmten Leukämiepatienten, bei denen andere Therapien versagt haben, wirksame Therapieoptionen. Die Herstellung der CAR-Zelltherapeutika, die aus genetisch veränderten Immunzellen des Patienten bestehen, ist allerdings aufwendig: Die Zellen werden dem Patienten entnommen, genetisch zu CAR-T-Zellen verändert, vermehrt und demselben Patienten reinfundiert. Forschern des Paul-Ehrlich-Instituts ist es im Tierversuch gelungen, CAR-T-Zellen direkt im Organismus zu erzeugen. Über die Forschungsergebnisse berichtet EMBO Molecular Medicine in seiner Online-Ausgabe vom 17.09.2018.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Immunzellen als Auslöser von Hirnschäden

Forscher-Team deckt auf, wie Hirnschäden bei viral bedingten Gehirnentzündungen entstehen.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Kleine Draufgänger im Gehirn

Mikroglia, die Immunzellen des Nervensystems, unterscheiden sich bei männlichen und weiblichen Mäusen. Auf welche Besonderheiten sie jeweils gestoßen sind, berichten Forscherinnen und Forscher des MDC in „Cell Reports“. Ihre Erkenntnisse könnten die Therapien neurologischer Erkrankungen verändern.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Kleiner Unterschied, deutlicher Effekt: Auswirkungen monoklonaler Antikörper auf die Infektabwehr

Bei bestimmten Autoimmunerkrankungen werden zur Behandlung erfolgreich monoklonale Antikörper (mAK) eingesetzt, die gezielt die Freisetzung des entzündungsfördernden Botenstoffes (Zytokin) Tumornekrosefaktor alpha (TNFα) hemmen. TNFα ist aber auch wichtig für die Abwehr von Krankheitserregern. Forscher des PEI haben den Einfluss verschiedener mAK auf die Fähigkeit menschlicher Immunzellen zur Abwehr des Parasiten Leishmania verglichen. Es zeigte sich, dass bereits eine kleine molekulare Veränderung (PEGylierung) ausreicht, um die Immunabwehr gegen Krankheitserreger deutlich zu verbessern. Über die Ergebnisse berichtet Frontiers in Immunology in seiner Online-Ausgabe vom 31.07.2018.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Defektes Zytoskelett lähmt Immunzellen

Immunzellen bewegen sich fort, indem sie ihr inneres Gerüst, das Zytoskelett, permanent neu anordnen – ein für ihre Funktion entscheidender Prozess. Durch eine seltene Erkrankung wurde nun ein bisher unbekannter Regulationsmechanismus entdeckt, der für das adaptive Immunsystem essentiell ist. Die Studie, durchgeführt von einer internationalen Kollaboration von WissenschaftlerInnen unter der Leitung von LBI-RUD-, CeMM- und MedUni-Wien-ForscherInnen, wurde im Journal of Allergy and Clinical Immunology veröffentlicht.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Körpereigener Schutzmechanismus gegen Atherosklerose entdeckt

Immunzellen, die Entzündungsreaktionen auslösen, spielen eine entscheidende Rolle in der Entstehung von Atherosklerose. WissenschaftlerInnen des CeMM und der MedUni Wien konnten in Kollaboration mit der Cambridge University zeigen, dass ein für diese Zellen lebenswichtiges Molekül gleichzeitig eine entzündungshemmende, vor Atherosklerose schützende Funktion hat. Die Studie, in der Fachzeitschrift Circulation veröffentlicht, liefert wichtige neue Erkenntnisse für die Atheroskleroseforschung und deutet auf bisher unbekannte, erbliche Risikofaktoren für Atherosklerose hin.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Das perfekte Gleichgewicht des Blutes

Hämatopoetische Stammzellen (HSCs) bilden Blut- und Immunzellen des Körpers und sind daher für unser Überleben ausschlaggebend. HSCs befinden sich in einem Ruhezustand, aber sobald Blut gebildet werden muss – wie nach Blutverlust oder Chemotherapie – werden sie schnell aktiviert, um diesen Verlust auszugleichen. Nach Abschluss ihrer Mission müssen sie in ihren Ruhezustand zurückkehren. Ein Team von WissenschafterInnen rund um Manuela Baccarini von den Max F. Perutz Laboratories, einem Joint Venture der Universität Wien und der Medizinischen Universität Wien, hat nun gezeigt, wie intrazelluläre Signalübertragungen dieses heikle Gleichgewicht zwischen Aktivierung und Ruhe bewahren können.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Wie Immunzellen Bakterien mit Säure töten

Die erste Verteidigungslinie der Immunabwehr gegen eindringende Krankheitserreger sind Makrophagen. Diese Fresszellen umschließen ihre Beute mit einer Membran und nehmen sie in das Zellinnere auf, wo sie innerhalb der sog. Phagosomen durch zunehmende Ansäuerung abgetötet wird – ein Prozess, der noch nicht zur Gänze verstanden ist. Innerhalb des Großprojekts zur systematischen Erforschung aller Proteine, die chemische Substanzen durch Zellmembranen transportieren, haben CeMM-WissenschaftlerInnen den Transporter SLC4A7 charakterisiert; ein Membranprotein, das entscheidend für die Phagosom-Ansäuerung ist. Die Ergebnisseliefern wertvolle Erkenntnisse für eine Vielzahl an Erkrankungen.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Zurück auf Anfang: SETD1A hilft Blutstammzellen wieder in den Schlaf

Im Alter erkrankt der Mensch häufiger an Infektionen. Um sie zu bekämpfen, werden die Stammzellen des blutbildenden Systems aus ihrer Ruhephase (Quieszenz) geholt, um den erhöhten Bedarf an Blut- und Immunzellen abzudecken. Doch mit jeder Zellteilung häufen sich auch DNA-Schäden an, die eine Rückkehr in den Schlaf verhindern. Geschädigte Zellen werden aussortiert und fehlen bei nachfolgenden Infektionen. Forscher des Leibniz-Instituts für Alternsforschung (FLI) in Jena haben im Mausmodell einen zentralen Mechanismus um das Enzym SETD1A identifiziert, der in Blutstammzellen dafür sorgt, dass DNA-Schäden erkannt und repariert werden, damit die Rückkehr in die Quieszenz überhaupt möglich ist.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Immunsystem: Chlorbleiche ist die Hauptzutat im Giftcocktail gegen Bakterien

Bestimmte weiße Blutkörperchen schützen uns vor Bakterien, indem sie sie auffressen. Was genau danach passiert, konnte ein Forscherteam um Prof. Dr. Lars I. Leichert, Leiter der Arbeitsgruppe Biochemie der Mikroorganismen, Prof. Dr. Konstanze Winklhofer von der Abteilung für Molekulare Zellbiologie der Ruhr-Universität Bochum sowie Prof. Dr. Andreas Meyer von der Universität Bonn dank neu entwickelter Fluoreszenzproteine erstmals unter dem Mikroskop beobachten. Die Bakterien werden von den Immunzellen mit einem Giftcocktail überschüttet, der unter anderem Chlorbleiche enthält.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Möglicher neuer Therapieansatz für Multiple Sklerose

Wissenschaftler der Universitätsmedizin Mainz entdecken: Protein EGFL7 begrenzt Einwanderung von Immunzellen ins Gehirn

Einen möglichen neuen Therapie-Ansatz bei der Behandlung von Patienten mit Multiple Sklerose haben Wissenschaftler der Universitätsmedizin Mainz in Kooperation mit Forschern der Universität von Montreal entdeckt. Im Modellversuch und durch Experimente an humanen Endothelzellen fanden sie heraus, dass das Protein EGFL7 die Einwanderung von Immunzellen in das Zentrale Nervensystem begrenzt, in dem es die Blut-Hirn-Schranke stabilisiert. Nachzulesen sind diese Erkenntnisse in der aktuellen Ausgabe der renommierten Fachzeitschrift „Nature Communications“.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Lymphdrüsenkrebs programmiert Immunzellen zur Förderung des eigenen Wachstums um

Statt den Körper gegen den Lymphdrüsenkrebs zu verteidigen, haben spezielle Immunzellen mitunter einen gegenteiligen Effekt. Der Krebs programmiert die dendritischen Zellen um, sodass sie das Lymphomwachstum fördern. Das haben Forscherinnen und Forscher des Max-Delbrück-Centrums für Molekulare Medizin in der Helmholtz-Gemeinschaft (MDC) im Rahmen eines von der Wilhelm Sander-Stiftung finanzierten Projekts herausgefunden.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft