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25. Mai 2017

Immunsystem

Dendritische Zellen und Epithelzellen sind die Hauptakteure bei der Bakterienabwehr im Darm

Der Darm gilt als Wiege unseres Immunsystems: Knapp ein Drittel unserer antikörperproduzierenden Zellen befinden sich in der Darmschleimhaut – sie setzen sich mit den unzähligen Mikroorganismen und Fremdstoffen auseinander, die täglich mit der Nahrung in den Darm gelangen. Wissenschaftler am TWINCORE untersuchen, welche der Immunzellen im Darm besonders wichtig für die Abwehr bakterieller Erreger sind.

Hefe-Köder löst Alarm gegen Krebszellen aus

Pharmazeuten und Molekularbiologen der Universität des Saarlandes ist es gelungen, Immunzellen, so genannte Makrophagen, dazu zu bringen, dass sie Alarm schlagen und die körpereigene Abwehr auf Krebszellen-Jagd schicken. Dabei benutzen die Forscher um Professor Alexandra K. Kiemer und Dr. Frank Breinig für den Menschen unbedenkliche Hefe als Köder: Sie verstecken in den Hefezellen genetische Informationen.

Alarm im Darm – Ursache für chronische Entzündungen entdeckt

Genblockade im Blick der Immunbiologie Wissenschaftler der Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz und des Helmholtz Zentrums München haben aufgedeckt, dass `zu viel` des bekannten Onkogens Bcl-3 zu chronischen Darmerkrankungen führt. Wie genau dies das Immunsystem aus dem Gleichgewicht bringt, beschreiben sie in ‚Nature Communications’. Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Forscher entschlüsseln das soziale Netzwerk der Immunzellen

„Fresszellen sind wahre Quasselstrippen“ Facebook, Instagram, Twitter – eine gute Vernetzung und Kommunikation ist heutzutage wichtiger denn je. Auch das Immunsystems ist wie ein großes soziales Netzwerk aufgebaut. Dies zeigen Felix Meissner und sein Team der Forschungsgruppe „Experimentelle Systemimmunologie“ vom Max-Planck-Institut in Martinsried. Sie entschlüsseln durch Proteomanalysen alle Botschaften, die Immunzellen untereinander austauschen um Krankheiten

Zuschauerzellen bringen Killerzellen beim Kampf gegen Krebszellen in Schwung

Natürliche Killerzellen spielen eine zentrale Rolle beim Kampf des Immunsystems gegen infizierte oder tumorverursachende Zellen. Auf ihrer Suche zum Beispiel nach Krebszellen begegnen Killerzellen auch anderen Zell-Typen, insbesondere sogenannten Zuschauerzellen. Nun haben Wissenschaftler der Universität des Saarlandes herausgefunden, dass die Anwesenheit dieser unbeteiligten Zellen die Effizienz der Killerzellen bei ihrer Suche nach Krebszellen nicht behindert,

Immunologie – Leben und leben lassen

Damit die natürliche Darmflora gedeihen kann, muss das Immunsystem fremde Bakterien tolerieren. LMU-Forscher beschreiben, wie sonst alarmbereite Immunzellen diesen Schutz gewährleisten. Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Wie Eindringlinge dem Immunsystem entkommen

Das Bakterium Salmonella enterica verursacht bei Menschen Magen-Darm-Erkrankungen und ist ein führender Auslöser von Lebensmittelvergiftungen. Dabei gelingt es dem Keim, das Immunsystem auszutricksen. Forscherinnen und Forscher am Exzellenzcluster für Alternsforschung CECAD haben unter Leitung von Nirmal Robinson einen Mechanismus entdeckt, wie das gelingt. Sie hoffen das Wissen im Kampf gegen Krebs einsetzen zu können. Die

Schlüsselgene für das Immunsystem von Honigbienen aufgedeckt

Leipzig/Halle(Saale). Ein internationales Wissenschaftlerteam hat wichtige Schlüsselgene identifiziert, die bei Honigbienen an der Abwehr von Krankheiten beteiligt sind. Die neuen Erkenntnisse ermöglichen weitergehende Studien zur Gesundheit von Honigbienen. Sie könnten dabei helfen, künftig Honigbienen zu züchten, die widerstandsfähiger gegen Viren und Parasiten sind. Die Studie entstand im Rahmen einer internationalen Arbeitsgruppe am Forschungszentrum iDiv. Daran

Erster Atemzug prägt Immunsystem nachhaltig

Mit dem ersten Atemzug entfalten sich die Lungen schlagartig um mit der Sauerstoffaufnahme zu beginnen. Nun strömen aber auch Schadstoffe und Mikroorganismen ein – spezielle Abwehrsysteme müssen die Lunge ab jetzt vor Schaden und Infektionen bewahren, dabei aber gleichzeitig den Sauerstofftransport aufrecht erhalten. Wie sich diese vielfältigen Funktionen des Immunsystems nach der Geburt entwickeln, war

Immunsystem mit Zeitschaltuhr

Gemeinsame Pressemeldung: Wissenschaftler vom Deutschen Krebsforschungszentrum und vom Universitätsklinikum Heidelberg entdeckten einen bislang unbekannten Rückkopplungsmechanismus des menschlichen Immunsystems. Er zeigt, wie das angeborene Immunsystem bei einer Virusinfektion schnell aktiviert, aber nach einigen Stunden auch wieder langsam gebremst wird. Auf diese Weise wird eine überschießende Immunreaktion mit Zellschäden verhindert. Die Ergebnisse wurden nun in der Zeitschrift

Immunsystem: Wie viel Dreck ist gesund?

In einigen Häusern soll alles nicht nur sauber sein, sondern rein. Gesund ist das ausgerechnet gar nicht. Lieber öfter den Sprung in den Matsch wagen. (Mehr in: ZEIT ONLINE: Mehr aus Forschung und Wissenschaft)

Wirkmechanismus eines neuartigen RNA-Impfverstärkers aufgeklärt – Kooperation mit CureVac

Damit Impfstoffe ihre Wirkung voll entfalten und sich langfristig in das Immunsystem einbrennen können, benötigen sie in den meisten Fällen Unterstützung – das gilt vor allem für Impfstoffe, die nur aus kleinen Bruchstücken des Erregers bestehen. Die Unterstützer – meist selbst keine Bestandteile des Erregers – heißen Adjuvantien. Für die meisten ist noch ungeklärt wie

„Eigen“ und „fremd“ zu unterscheiden, ist oft überlebenswichtig

Die Fähigkeit, zwischen „eigen“ und „fremd“ zu unterscheiden, ist in der Natur überlebenswichtig. Bodenbakterien überlisten ihre Nahrungskonkurrenten, das Immunsystem fahndet nach fremden Zellen, eingeschleppte Arten verschieben ökologische Gleichgewichte. Auch der Mensch lernt früh, sein soziales Umfeld in Gruppen einzuteilen. Galten andere Kulturen im 19. Jahrhundert noch eher als fremd und exotisch, macht die fortschreitende Globalisierung

„Dufte“ Gene: Fledermausweibchen erschnuppern passenden Partner am „Geruch“ des Immunsystems

Bei der Großen Sackflügelfledermaus herrscht „Damenwahl“. Die Weibchen der neotropischen Fledermausart Saccopteryx bilineata suchen sich genau das Männchen als Paarungspartner aus, dessen Eigengeruch auf den größten genetischen Unterschied schließen lässt. Besonders treffsicher sind Weibchen, die über mehr Duftrezeptorvarianten der sogenannten TAAR-Gruppe verfügen. Diese Erkenntnis veröffentlichten die Wissenschaftler aus Ulm, Berlin und Jena kürzlich in der

Trifft Wirkstoff gegen Schuppenflechte das falsche Ziel?

Der Antikörper Ustekinumab wird seit 2009 gegen Schuppenflechte eingesetzt. Er hemmt die ursächliche Entzündung, indem er bestimmte Botenstoffe des Immunsystems neutralisiert. Forscher des Helmholtz Zentrums München, der Technischen Universität München und der Universität Zürich haben nun in ‚Nature Communications‘ gezeigt, dass einer dieser Botenstoffe allerdings bei der Bekämpfung der Krankheit hilfreich sein könnte. Quelle: Pressemitteilungen

Neuen Regulator für Immunantwort entdeckt

Zellen des Immunsystems können zwischen körpereigenen und körperfremden Eiweißmolekülen unterscheiden. Werden wir beispielsweise Krankheitserregern wie Bakterien oder Viren ausgesetzt, die fremde Moleküle auf ihrer Oberfläche tragen, so löst dies eine Abwehrreaktion des Körpers aus. Im Gegensatz dazu sind die Zellen „tolerant“ gegenüber körpereigenen Molekülen. Reguliert wird dieser Zustand der Anergie – das Ausbleiben einer Immunantwort

Neue Details zur Hemmung des Immunoproteasoms als Basis für neue Medikamente

Das Immunoproteasom zerlegt Eiweiße und sorgt dafür, dass Bruchstücke davon auf der Zelloberfläche präsentiert werden. Es hilft so dem Immunsystem kranke Zellen zu erkennen. Bei chronischen Entzündungen und Autoimmunkrankheiten ist dieser „Informationskanal“ jedoch überaktiv. Nun haben Forscher der Technischen Universität München (TUM) herausgefunden, mit welchen molekularen Mechanismen Wirkstoffe selektiv das menschliche Immunoproteasom bremsen können –

Mathematik klärt Reaktionen des Immunsystems auf

HZI-Forscher finden mithilfe computergestützter Simulationen Zusammenhänge zwischen der Ausschüttung bestimmter Botenstoffe und der Anfälligkeit für eine bakterielle Zweitinfektion bei einer bestehenden Grippeinfektion Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Krebs suchen im Immunsystem

Die Aktivierung des patienteneigenen Immunsystems zur Bekämpfung von Krebszellen zeigt nach langer Forschung gute Erfolge. Mit DNA-Analysen sollen diese neuen Therapien zielgenauer werden. (Mehr in: Technology Review)

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