Posted in WissenschaftAktuell

Minerale in Bergflüssen geben Aufschluss über frühere Erdrutsche

Forscher der Universitäten Helsinki und Tübingen rekonstruieren Erdbewegungen im Gebirge aus einer Handvoll Sand

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

Posted in WissenschaftAktuell

Kraftwerk ohne DNA

Parasitische Algen aus der Gruppe der Dinoflagellaten haben ihr Erbgut sehr ungewöhnlich organisiert

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

Posted in WissenschaftAktuell

Forscher beobachten langsamsten je gemessenen Atomzerfall

Eigentlich soll der XENON1T-Detektor tief im Untergrund Teilchen der Dunklen Materie aufspüren. Doch einem Forscherteam unter führender Beteiligung von Zürcher Physikern ist es jetzt gelungen, damit erstmals einen anderen äusserst seltenen Vorgang zu beobachten – den Zerfall des Atoms Xenon-124, das die enorme Halbwertszeit von 1,8 × 10 hoch 22 Jahren aufweist.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

Posted in WissenschaftAktuell

Thermoelektrika: Neue Einblicke ins Rekordmaterial Zinnselenid

Bei den Thermoelektrika könnte Zinnselenid die bisherigen Rekordhalter aus Wismuttellurid an Effizienz deutlich übertreffen. Allerdings ist der thermoelektrische Effekt in Zinnselenid nur bei Temperaturen oberhalb von 500 Grad so enorm. Nun zeigen Messungen an den Synchrotronquellen BESSY II und PETRA IV, dass sich Zinnselenid auch bei Raumtemperatur als Thermoelektrikum nutzen lässt – sofern man hohen Druck anlegt.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

Posted in WissenschaftAktuell

Lang lebe Nemo! – Neues Tiermodell für die Alternsforschung?

Clownfische können im Aquarium über 20 Jahre alt werden. Forscher der Scuola Normale Superiore in Pisa, Italien, haben in Zusammenarbeit mit dem Leibniz-Institut für Alternsforschung – Fritz-Lipmann-Institut (FLI) in Jena die genetischen Grundlagen der Langlebigkeit von Clownfischen untersucht. Mit der Sequenzierung des Genoms und durch Sequenzvergleiche mit anderen Spezies konnten sie nachweisen, dass das Geheimnis der Langlebigkeit in den Mitochondrien und Lysosomen der Clownfische liegt. Durch die einfache Haltung und Züchtung könnten Clownfische daher ein neues interessantes Tiermodell zur Erforschung der Langlebigkeit sein.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

Posted in WissenschaftAktuell

Rapide Zerstörung erdähnlicher Atmosphären durch junge Sterne

Der Entdeckung tausender Planeten folgte eine der fundamentalen Fragen der heutigen Wissenschaft: Kann sich Leben auf diesen entwickeln? Eine zentrale Bedingung dafür ist die Fähigkeit der Planeten, eine Atmosphäre zu bilden und über ihre Lebenszeit zu erhalten. In einer Kooperation von Forschern der Universität Wien und dem Institut für Weltraumforschung der Österreichischen Akademie der Wissenschaften wurde gezeigt, dass speziell junge Sterne in der Lage sind, diese Schutzhülle innerhalb kürzester Zeit zu zerstören. Dies verringert die Wahrscheinlichkeit, Leben außerhalb unseres Sonnensystems zu finden, erheblich.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

Posted in WissenschaftAktuell

Control 2019: Fraunhofer IPT stellt High-Speed-Mikroskop mit intuitiver Gestensteuerung vor

Zur Qualitätskontrolle großflächiger Objekte aus der Halbleiter- und Elektronikindustrie oder zur schnellen Überprüfung biologischer Proben hat das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT aus Aachen ein High-Speed-Mikroskop entwickelt, das Proben mit bis zu 500 Bildern pro Sekunde digitalisiert. Auf der Control, der internationalen Fachmesse für Qualitätssicherung in Stuttgart, zeigen die Aachener Messtechniker vom 7. bis 10. Mai 2019 in Halle 6, Stand 6301, jetzt erstmals, wie sich dieses System anhand von Smart Glasses mit einer Gestensteuerung kombinieren und damit noch effizienter steuern und bedienen lässt.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

Posted in WissenschaftAktuell

Neuer LED-Leuchtstoff spart Energie

Das menschliche Auge ist für Grün besonders empfindlich, für Blau und Rot hingegen weniger. Chemiker um Hubert Huppertz von der Universität Innsbruck haben nun einen neuen roten Leuchtstoff entwickelt, dessen Licht vom Auge gut wahrgenommen wird. Damit lässt sich die Lichtausbeute von weißen LEDs um rund ein Sechstel steigern, was die Energieeffizienz von Beleuchtungssystemen deutlich verbessern kann.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

Posted in WissenschaftAktuell

Fledermäuse hören in 3D

Die Echoortung von Fledermäusen verwendet trotz der unterschiedlichen Anatomie von Augen und Ohren Informationen über dreidimensionale Raumstruktur, wie sie auch der Sehsinn verwendet. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Ornithologie in Seewiesen und der Ludwig-Maximilians-Universität München zeigen in einer neuen Studie, dass Echos Informationen enthalten, die es den Tieren ermöglichen, verschieden strukturierte Oberflächen voneinander zu unterscheiden. So sticht zum Beispiel eine zappelnde Beute selbst auf einer bewegten Wasseroberfläche für die Fledermäuse akustisch heraus.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

Posted in WissenschaftAktuell

Im Labyrinth offenbaren Bakterien ihre Individualität

Forschende der ETH Zürich weisen nach, dass genetisch identische Zellen individuell unterschiedlich auf chemische Lockstoffe reagieren. Mit Durchschnittswerten lässt sich

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

Posted in WissenschaftAktuell

Neue Messmethode zur Datierung von Gletschereis

Eine an der Universität Heidelberg entwickelte Messmethode zur präzisen Datierung von Gletschereis aus der Kleinen Eiszeit wurde gemeinsam mit Forscherinnen und Forschern der Österreichischen Akademie der Wissenschaften in den Ostalpen erfolgreich getestet. Die auf quantenphysikalischen Techniken basierende Methode soll dazu beitragen, regionale Klimaänderungen besser zu verstehen. Nach den Worten der Wissenschaftler stellen die Ergebnisse einen Durchbruch bei der Eisdatierung im Altersbereich der letzten 1.000 Jahre dar. Sie wurden im Fachmagazin Proceedings of the National Academy of Sciences (PNAS) veröffentlicht.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

Posted in WissenschaftAktuell

Weniger Treibhausgase mit „Comammox“-Bakterien

Der Stickstoff-Kreislauf der Erde wird vom Menschen, insbesonders durch Düngung in der industriellen Landwirtschaft, massiv beeinflusst. Zu den dramatischen Folgen gehört die Freisetzung von Lachgas, welches die Ozonschicht zerstört und ein fast 300-mal stärkeres Treibhausgas als Kohlendioxid ist. Ein internationales Forschungsteam unter Leitung von Holger Daims und Michael Wagner von der Universität Wien hat nun herausgefunden, dass die erst vor kurzem entdeckten „Comammox-Bakterien“ viel weniger Lachgas freisetzen als andere Stickstoffdünger-umsetzende Mikroben – und somit von großem Interesse für eine umweltverträglichere Landwirtschaft sind.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

Posted in WissenschaftAktuell

Feldversuch mit Neonicotinoiden: Honigbienen sind deutlich robuster als Hummeln

Das Insektengift Clothianidin wirkt im Freiland bei verschiedenen Bienenarten unterschiedlich: Während das Mittel keine nachweisbaren negativen Folgen für Honigbienen hat, stört es das Wachstum von Hummeln und bedroht das Überleben ganzer Völker. Beide Arten werden durch das Insektizid aber nicht anfälliger für Krankheiten, wie ein bislang weltweit einmaliger Feldversuch in Schweden zeigt. Über neue Erkenntnisse des Projekts berichtet ein internationales Forscherteam unter Beteiligung der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) und der Schwedischen Universität für Agrarwissenschaften in der renommierten Fachzeitschrift „Nature Communications“.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

Posted in WissenschaftAktuell

Modernes Tool für alte Texte

Historische Druckschriften in computerlesbaren Text umwandeln: Dafür sorgt das Werkzeug OCR4all, das sehr zuverlässig arbeitet, leicht zu bedienen und frei verfügbar ist. Wissenschaftler der Uni Würzburg haben es entwickelt.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

Posted in WissenschaftAktuell

Proteinforschung: Wie Licht Gehirnaktivitäten anstoßen kann

Die Optogenetik erlaubt es, Gehirnprozesse mit Licht zu steuern. Sie beruht auf der Nutzung lichtgesteuerter Proteine wie dem Channelrhodopsin-2, einem Ionenkanal, der sich bei Lichteinwirkung öffnet und damit zelluläre Prozesse aktivieren kann. Seine Arbeitsweise haben Forscher der Ruhr-Universität Bochum (RUB) gemeinsam mit Kollegen von der Humboldt-Universität zu Berlin nun im Detail aufgeklärt.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

Posted in WissenschaftAktuell

Forschung zu TGN1412 – Fc:Fcγ-Rezeptor Interaktion: Starke Bindung heißt nicht starker Effekt

Aktuelle Forschungsarbeiten des Paul-Ehrlich-Instituts stellen ein Postulat aus der Immunologie in Frage: Ging man bisher davon aus, dass die Stärke der Interaktion zwischen dem Fc-Teil eines monoklonalen Antikörpers mit seinem Rezeptor über das Maß der Wirkung entscheidet, so weisen die aktuellen Ergebnisse darauf hin, dass dies offenbar nicht immer stimmt: Die fast nicht nachweisbare Interaktion von TGN1412 mit dem niederaffinen Fc-gamma-Rezeptor II (FcγRII) vermittelt einen starken Effekt, während die starke Interaktion mit dem FcγRI kaum eine Wirkung zeigt. Über die aktuellen Ergebnisse berichtet das European Journal of Immunology in seiner Online-Ausgabe vom 19.04.2019.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

Posted in WissenschaftAktuell

Brustkrebs-Antikörper einfach und schnell radioaktiv markieren

Radioaktive Antikörper gegen Krebszellen werden für die PET-Bildgebung in der medizinischen Diagnostik oder für die gezielte Radioimmuntherapie eingesetzt. Forschende der Universität Zürich haben eine neue Methode entwickelt, um Antikörper mithilfe von UV-Licht radioaktiv zu markieren. In weniger als 15 Minuten sind die Substanzen für die Krebsdiagnostik oder -therapie einsatzbereit.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

Posted in WissenschaftAktuell

Salmonellen-Infektion – Schützende Darmbakterien identifiziert

LMU-Wissenschaftler haben Bakterien identifiziert, die Mäuse vor einer Salmonelleninfektionen schützen.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

Posted in WissenschaftAktuell

Risikogen beeinflusst Wirkung von Aspirin

Ein großes Problem nach dem Einsetzen eines Stents in ein Blutgefäß sind Gerinnsel, die den Stent erneut verstopfen. Vorbeugend erhalten die Patienten deshalb blutverdünnende Medikamente, unter anderem Aspirin. Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Herz-Kreislauf-Forschung (DZHK) am Deutschen Herzzentrum München, Klinik an der Technischen Universität München (TUM) konnten nun zeigen, dass das Risikogen GUCY1A3 die blutgerinnungshemmende Wirkung von Aspirin verringert und die Wahrscheinlichkeit eines erneuten Gefäßverschlusses oder gar Todes durch Herzinfarkt erhöht.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

Posted in WissenschaftAktuell

BVL erteilt Notfallzulassung für Pflanzenschutzmittel Mospilan SG

Beschränkte Anwendung für den Futter- und Zuckerrübenanbau

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

Posted in WissenschaftAktuell

Von Osterkitsch und Hasenkunst

Bamberger Forscher vergleichen ästhetisches Erleben

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

Posted in WissenschaftAktuell

Vorhersage der variablen CO2-Aufnahme durch den Ozean

Die CO2-Aufnahme durch den Ozean ist zwei Jahre im Voraus vorhersagbar, zeigt eine neue Studie in Science Advances von Dr. Hongmei Li, Dr. Tatiana Ilyina, Dr. Wolfgang A. Müller und Dr. Peter Landschützer, die alle Wissenschaftler*innen in der Abteilung „Ozean im Erdsystem“ am Max-Planck-Institut für Meteorologie (MPI-M) sind.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

Posted in WissenschaftAktuell

Nature: Radioteleskop LOFAR blickt tief in den Blitz

+++++ Sperrfrist: 17. April 2019, 19:00 Uhr MESZ +++++

Was genau beim Ausbilden von Blitzen passiert, ist noch immer unklar. Ein internationales Team hat jetzt mit hochauflösenden Daten des Radioteleskops LOFAR nadelförmige Strukturen entdeckt. Mit den bislang unbekannten Nadeln lässt sich möglicherweise erstmals erklären, warum ein Blitz sich nicht wie lange angenommen mit einem Mal entlädt – sondern binnen Sekunden mehrfach einschlägt. Wichtige Grundlagen für die Messung von Blitzen mit dem weltweit größten Antennen-Array wurden am Karlsruher Institut für Technologie gelegt. Seine Ergebnisse veröffentlicht das Team heute in der Fachzeitschrift Nature (DOI: 10.1038/s41586-019-1086-6).

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

Posted in WissenschaftAktuell

Acht neue Süßwasserfischarten in der Türkei entdeckt

– Gemeinsame Pressemitteilung des Zoologischen Forschungsmuseum Alexander Koenig – Leibniz Institut für Biodiversität der Tiere in Bonn und des Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei, Berlin –

Eine umfassende Überarbeitung der 30 Arten von Steinbeissern der Gattung Cobitis brachte jetzt acht neue Süßwasserfischarten aus der Türkei zu Tage. Zwei Wissenschaftler aus Leibniz-Instituten in Bonn und Berlin -Deutschland- sowie ein Forscher der Erdogan Universitiy in Rize –Türkei – führten die Untersuchungen mit modernsten morphologischen, morphometrischen und molekularen Analysen durch.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

Posted in WissenschaftAktuell

Neue Geschäftsmodelle für intelligente Verkehrssysteme

In den letzten zweieinhalb Jahren haben die Projektpartner des EU-Projekts NEWBITS das Umfeld von intelligenten Verkehrssystemen untersucht und die Hindernisse und Chancen für den Einsatz von ITS-Diensten in Europa identifiziert und neue Geschäftsmodelle entworfen.
Die Partner stellten Ende März ihre Empfehlungen beim Europäischen Parlament vor.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

Posted in WissenschaftAktuell

Deutschland, Österreich oder Bosnien? Vor allem Europa

MiDENTITY Projekt zeigt, Jugendliche fühlen sich trotz vieler Identitäten Europa zugehörig

In der Migrations- und Mediengesellschaft werden Identitäten permanent verhandelt – und auch multipel gedacht und gelebt: Die Mehrheit der im Rahmen des Sparkling Science-Projektes MiDENTITY befragten Jugendlichen fühlt sich mehreren Ländern zugehörig. Dabei nutzen die Jugendlichen Kanäle und Ausdrucksformen sozialer Medien für die eigene Selbstdarstellung und die Abgrenzung von „anderen“. Auf der Tagung „MiDENTITY under construction“ werden am Donnerstag, 25. April 2019 erste Ergebnisse und die verwendeten Methoden vorgestellt.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

Posted in WissenschaftAktuell

Flexibel gewinnt: Asiatischer Elefant überlebt Stegodon

Tübingen, 17.04.2019. Senckenberg-Wissenschaftler haben mit chinesischen Kolleg*innen die Ernährungsgewohnheiten des Asiatischen Elefanten und dessen ausgestorbenen Verwandten Stegodon während des Pleistozäns untersucht. Sie kommen zu dem Schluss, dass sich die Asiatischen Elefanten vielfältiger ernährten und sich dadurch einen Vorteil verschafften. Die Studie erschien kürzlich im Fachjournal „Quaternary Science Reviews“.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

Posted in WissenschaftAktuell

Früher trug man bunt: Chemiker erforschen Jahrtausende alte Stoffe

Auch vor Tausenden von Jahren haben die Menschen schon Kleidung mit bunten Mustern getragen. Für deren Herstellung nutzten sie verschiedene Farbstoffe aus dem Tier- und Pflanzenreich. Das zeigen neue Analysen von Chemikern der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU), die mehrere Jahrtausende alte Textilien aus China und Peru untersucht haben. Im Fachjournal „Scientific Reports“ beschreiben sie ein neues Verfahren, mit dem sich die räumliche Verteilung der Farbstoffe in Textilproben und somit auch deren Muster rekonstruieren lassen.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

Posted in WissenschaftAktuell

Nano-3D-Drucken für medizinische Anwendungen

Personalisierte Wirkstoffabgabe oder nanometergroße robotische Systeme könnten ein Schlüsselkonzept für zukünftige medizinische Anwendungen darstellen. In diesem Zusammenhang haben Wissenschaftler um David Ng (Arbeitskreis Prof. Tanja Weil) vom Max-Planck-Institut für Polymerforschung (MPI-P) kürzlich eine Technologie entwickelt, um die Formen von Polymeren und polymeren Nanopartikeln mit Hilfe von DNA-Molekülen zu steuern. Sowohl in 2D als auch in 3D können präzise Muster von Strukturen aus biokompatiblen Polymermaterialien basierend auf einer aus DNA bestehenden Vorlage entworfen und konstruiert werden.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

Posted in WissenschaftAktuell

Strukturvarianten im menschlichen Genom systematisch charakterisiert

Das menschliche Genom unterscheidet sich von Person zu Person. In der DNA-Sequenz sind zum Beispiel einzelne „Buchstaben“, sogenannte Nukleotide, verändert. Noch größere Unterschiede ergeben sich durch Strukturvarianten, die entstehen, wenn große DNA-Segmente eingefügt, gelöscht oder verschoben werden. Als Teil eines globalen Forscherteams haben Bioinformatiker der Universität des Saarlandes diese Unterschiede genauer untersucht und die Strukturvarianten in drei Familien umfassend charakterisiert. Die Wissenschaftler haben damit eine Basis geschaffen, um die Konsequenzen aus diesen genetischen Varianten systematisch zu erforschen. Die Ergebnisse wurden in Nature Communications publiziert.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

Posted in WissenschaftAktuell

Was die Schwerkraft der Erde über den Klimawandel verrät

Am 17. März 2002 startete das Satellitenduo GRACE, um das Erdschwerefeld so präzise zu kartieren wie nie zuvor. Die Messungen ermöglichen es, den irdischen Wasserkreislauf, die Massenbilanz von Eisschilden und Gletschern oder die Veränderung des Meeresspiegels zu überwachen und wichtige Trends des globalen Klimasystems besser zu verstehen. Eine Übersichtsarbeit im Fachjournal Nature Climate Change, an der Forschende des Helmholtz-Zentrum Potsdam Deutsches GeoForschungsZentrum GFZ und des Alfred-Wegener-Institut Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) beteiligt waren, stellt nun die Missions-Highlights im Bereich Klimaforschung vor.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

Posted in WissenschaftAktuell

Ein Pilzmedikament hilft der Niere auf die Sprünge

Bei Fluconazol, einem längst zugelassenen Medikament gegen Pilzbefall, hat ein MDC-Forschungsteam überraschende neue Eigenschaften entdeckt. Die Substanz hilft, Wasser aus dem Urin zu ziehen. Das wiesen die Forschenden in Nagern nach. Patientinnen und Patienten mit seltenen genetischen Krankheiten, bei denen der Wassertransport der Niere beeinträchtigt ist, könnte das Pilzmittel einmal helfen. Der Weg zu einer Therapie ist trotzdem nicht ganz einfach.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

Posted in WissenschaftAktuell

Neuerscheinung: Erinnerungsort Alter Schlachthof – der Ausstellungskatalog

Jahrzehntelang erinnerte nichts an die Verbrechen, die während der NS-Herrschaft am ehemaligen städtischen Schlacht- und Viehhof in Düsseldorf-Derendorf verübt wurden. Fast 6.000 jüdische Frauen, Männer und Kinder aus dem gesamten Regierungsbezirk Düsseldorf mussten sich in den Jahren 1941-1944 auf Befehl der Geheimen Staatspolizei am Schlachthof einfinden. In der Großviehmarkthalle in Düsseldorf wurde ihr Gepäck geplündert und sie mussten die Nacht dort verbringen. Am nächsten Morgen wurden sie vom Güterbahnhof Derendorf in Ghettos und Mordlager im besetzten Osteuropa verschleppt.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

Posted in WissenschaftAktuell

Die Mehrheit der deutschen Bevölkerung sieht die Rückkehr der Wölfe positiv

Frankfurt, den 16.04.2019. Die Mehrheit der deutschen Bevölkerung hält die Rückkehr der Wölfe für eine gute Sache, berichten Senckenberg-Wissenschaftler*innen aktuell im Fachmagazin „Biological Conservation“. Eine neutrale Haltung zur Rückkehr der Wölfe haben demgegenüber Bewohner*innen des Landkreises Görlitz, in dem sich Wölfe schon lange angesiedelt haben. Da beide Gruppen gar keinen bis kaum direkten Wolfkontakt haben, wird ihre Einstellung vorwiegend durch Medien geprägt. Personen, die ihre Informationen nicht nur aus den Medien, sondern auch aus Büchern – oder im Landkreis Görlitz vom Kontaktbüro „Wölfe in Sachsen“ – bezogen, haben insgesamt eine positivere Einstellung zum Wolf.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

Posted in WissenschaftAktuell

Wie Dohlen sich merken, was sie wann wo getan haben

Krähenvögel sind zu Gedächtnisleistungen im Stande, die denen von Menschen nahekommen. Wie ihr Gehirn, das ganz anders als das menschliche aufgebaut ist, diese komplexen Leistungen erbringt, wollen Neurowissenschaftlerinnen und -wissenschaftler der Ruhr-Universität Bochum (RUB) herausfinden. Seit einem Jahr trainieren sie zwei Dohlen in einem komplexen Verhaltensversuch, in dem die Vögel lernen, sich zu merken, was sie wann wo getan haben. Neurophysiologische Untersuchungen sollen später Aufschluss über die zugrunde liegenden Prozesse im Gehirn geben.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft