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Erste SARS-CoV-2-Genome aus Österreich veröffentlicht

Die ersten 21 SARS-CoV-2-Genome in Österreich wurden im Rahmen des kürzlich von CeMM gestarteten Projekts „Mutationsdynamik von SARS-CoV-2“ sequenziert und veröffentlicht. Dieses Projekt am CeMM wird in enger Zusammenarbeit mit der Medizinischen Universität Wien und weiteren Partnern durchgeführt. Insgesamt sollen 1.000 virale Genome von PatientInnen aus Österreich analysiert werden, um die molekularen Grundlagen des Virus und der COVID-19 Pandemie besser zu verstehen. Diese SARS-CoV-2-Genome werden in globalen Datenbanken unmittelbar veröffentlicht und stellen einen wichtigen Beitrag für die internationale Forschung im Kampf gegen COVID-19 dar.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Schlafen Stadt-Fische schlechter? Lichtverschmutzung unterdrückt Melatoninbildung bei Barschen

Melatonin taktet die innere Uhr, dank eines hohen Melatoninspiegels werden Menschen abends müde. Melatonin ist auch bei Tieren wichtig für den Biorhythmus. Künstliches Licht bei Nacht – Lichtverschmutzung – kann die Bildung von Melatonin bei Fischen schon bei sehr niedrigen Lichtintensitäten unterdrücken, fanden Forschende des Leibniz-Instituts für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) heraus.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Von der TiHo beschriebene Tierart unter Top Ten der neu entdeckten marinen Tierarten des Jahres 2019

TiHo-Forscherteam entdeckte im Mittelmeer das Plattentier Polyplacotoma mediterranea

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Schalter für DNA-Reparatur-Werkzeug entdeckt

Wissenschaftler der Universität Würzburg und der Universität Strasbourg identifizierten einen neuen wichtigen molekularen Bereich in einem essentiellen menschlichen DNA-Reparatur-Komplex, bestehend aus den Proteinen XPD und MAT1. Dieser Komplex bildet eine zentrale Einheit im Nukleotid Exzisions DNA-Reparaturmechanismus (NER) und schützt somit unsere Erbinformationen. Die Erkenntnisse wurden in dem Fachjournal Nature Communications veröffentlicht und könnten neue Ansatzpunkte für die Krebstherapie liefern.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Wirkstoff aus Wien hilft COVID-19 „kranken“ Organoiden

Ein internationales Forscherteam unter Beteiligung des IMBA verwendet erstmals Organoide, um zu zeigen, wie SARS-Cov-2 Blutgefäße und Nieren befällt, und wie sich der Virenbefall durch den Wirkstoff hrACE2 ausbremsen lässt. Über dieses von Wissenschaftler Josef Penninger angeführte Projekt berichtet die aktuelle Ausgabe der Fachzeitschrift Cell.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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TU Ilmenau: Pflanzenbestimmung mit Flora Incognita App im März verzehnfacht

Das Forscherteam des „Flora Incognita“-Projekts freut sich über den derzeit starken Anstieg der Nutzung ihrer gleichnamigen App für Smartphones, mit der die wildwachsenden Pflanzen Deutschlands per Foto bestimmt und die Beobachtungen digital gesammelt werden können.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Dinomumie: Magen ohne Inhalt

Im Vorfeld der geplanten Sonderausstellung „Edmonds Urzeitreich – Eine Dinograbung in Frankfurt“ hat Senckenberg-Wissenschaftler Dieter Uhl die in der Dauerausstellung des Naturmuseums ausgestellte Edmontosaurier-Mumie unter die Lupe genommen. Der Forscher begab sich auf die Suche nach einem im Jahr 1922 publizierten „Mageninhalt“ des Entenschnabelsauriers, welcher seitdem als Beleg für die Ernährung dieser Dinosauriergattung gilt. Durch Literaturrecherche und aktuelle Untersuchungen kommt der Geowissenschaftler zu dem Ergebnis, dass es diesen Mageninhalt nicht geben kann. Die Studie erscheint heute in der „Zeitschrift der Deutschen Gesellschaft für Geowissenschaften“.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Die Mimik der Mäuse

Forscher am Max-Planck-Institut für Neurobiologie beschreiben erstmals, dass auch Mäuse verschiedene emotionale Gesichtsausdrücke haben. Ähnlich wie beim Menschen sieht das Gesicht einer Maus ganz anders aus, wenn sie etwas Süßes oder etwas Bitteres probiert, oder wenn sie ängstlich ist. Mit dieser neuen Möglichkeit Gefühle von Mäusen messbar zu machen, können Neurobiologen nun grundlegend erforschen wie Emotionen im Gehirn entstehen und verarbeitet werden.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Vom Pflanzenrest zum Biotreibstoff

Sägespäne, Stroh oder Getreidespelzen mit nur einem Mikroorganismus möglichst effizient zu nachhaltigem Treibstoff umsetzen: Dazu haben Forscher der Universität Duisburg-Essen (UDE) einen wichtigen Beitrag geleistet. Ihr im Fachmagazin „Nature Communications“ veröffentlichter Ansatz aus Experiment und theoretischer Simulation unterstützt biotechnologisch Ansätze und führt zu einem Verfahren, das vom Industriepartner bereits in der Produktion eingesetzt wird.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Neues Coronavirus SARS-CoV-2: Flughunde und Frettchen sind empfänglich, Schweine und Hühner nicht

Das neue Coronavirus SARS-CoV-2 stammt ursprünglich vermutlich aus Fledermäusen und führte zu einer Pandemie. Ob es auch andere Tierarten infizieren kann, wird weltweit von verschiedenen Forschungsinstituten untersucht. Das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) begann vor wenigen Wochen mit Infektionsstudien in Schweinen, Hühnern, Flughunden und Frettchen. Erste Ergebnisse zeigen, dass Flughunde und Frettchen empfänglich für eine SARS-CoV-2 Infektion sind, Schweine und Hühner hingegen nicht. Insbesondere die Empfänglichkeit von Frettchen ist ein wichtiger Befund, da sie als Modelltiere für die Infektion des Menschen zur Erprobung von Impfstoffen oder Medikamenten eingesetzt werden könnten.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Offener, vielfältiger, weniger zentralistisch – Studie über deutsch-ukrainische Kulturbeziehungen nach dem Euromaidan

Wie haben sich die Kulturlandschaft in der Ukraine und die Kulturbeziehungen zu Deutschland nach dem Euromaidan 2014 verändert? Dr. Susann Worschech vom Masterstudiengang Europa-Studien der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt (Oder), ist dieser Frage nachgegangen. Für die Studie „Deutsch-ukrainische Kulturbeziehungen – Veränderungen nach dem Euromaidan“ hat die Sozialwissenschaftlerin in der Ukraine Expertinnen und Experten interviewt, Dokumente ausgewertet und Organisationen analysiert. Die Studie wurde vom Institut für Auslandsbeziehungen in Auftrag gegeben, bereits 2001 und 2008 wurden zwei Arbeiten dazu verfasst.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Thüringer Forscherteam entwickelt Antikörpertest auf Coronavirus mit

Ein internationales Forscherteam unter Beteiligung des Jenaer Leibniz-Instituts für Photonische Technologien hat einen Antikörper-Schnelltest auf das neue Coronavirus entwickelt. Er zeigt anhand einer Blutprobe innerhalb von zehn Minuten an, ob eine Person akut mit dem Virus SARS-CoV-2 infiziert oder bereits immun dagegen ist. Der Test wird von der Diagnostik-Firma Senova in Weimar hergestellt und ist bereits auf dem Markt. Antikörpertests helfen zu erfahren, wann sich eine Herdenimmunität einstellt und bieten einen Vorteil für medizinisches Personal und Berufsgruppen mit viel Kontakt zu Menschen: Wer immun gegen das Vrus ist, könnte arbeiten, ohne andere anzustecken oder sich zu gefährden.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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SORMAS unterstützt Gesundheitsämter beim Kontaktpersonenmanagement

Am HZI entwickelte Seuchenmanagement-App für Öffentlichen Gesundheitsdienst angepasst

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Unsichtbares sichtbar machen

Verschränkte Lichtteilchen lassen sich nutzen, um Bildgebungs- und Messverfahren zu verbessern. Ein Forscherteam am Fraunhofer-Institut für Angewandte Optik und Feinmechanik IOF in Jena hat eine Quantenimaging-Lösung entwickelt, die in extremen Spektralbereichen und mit weniger Licht genaueste Einblicke in Gewebeproben ermöglichen kann.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Reparatur statt Neubau: Beschädigte Zell-Kraftwerke haben eigenen “Werkstatt-Modus”

CECAD-Forscherin hat molekularen Reparaturweg für zelluläre Energiegewinnung gefunden / Veröffentlichung in Nature Communications

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Sozialleistungen: Teilen nach Bedarf?

Wenige gesellschaftliche Themen erzeugen ein so großes Konfliktpotenzial wie die Höhe von bedarfsorientierten Sozialleistungen. In jüngster Zeit verdeutlichte das die Debatte um die Ausgestaltung der österreichischen Mindestsicherung und die Wiedereinführung der Sozialhilfe. Ein Team um Bernhard Kittel vom Institut für Wirtschaftssoziologie der Universität Wien hat die sozialen Mechanismen erforscht, die der weitverbreiteten negativen Haltung gegenüber bedarfsorientierten Sozialleistungen zu Grunde liegen. Ihr Fazit: Das Bedarfsprinzip scheint nur so lange mehrheitsfähig zu sein wie die Zuteilung geringer ist als das, was einem selbst zur Verfügung steht. Die Studie erscheint in PLOS ONE.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Bodenlos nachhaltig: Neuartige landwirtschaftliche Pflanzenproduktion mit Wasserwiederverwendung

Hitzerekorde und lang anhaltende Trockenheit setzen der Landwirtschaft weltweit immer stärker zu. Auch in Deutschland gefährden Dürren inzwischen eine ertragreiche Ernte. Insbesondere für wasserarme Regionen und ausgewählte Pflanzen bietet sich ein Anbausystem mit einer neuartigen Bewässerungstechnologie mit aufbereitetem Abwasser an. Ergebnisse und konkrete Empfehlungen für die Praxis zu dieser alternativen landwirtschaftlichen Anbauform mit Wasserrecycling liegen nun vor.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Lucy hatte ein affenähnliches Gehirn

Eine neue Studie der Paläoanthropologen Philipp Gunz und Simon Neubauer vom Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie in Leipzig enthüllt, dass Australopithecus afarensis ein affenähnliches Gehirn hatte. Die berühmte Lucy gehört dieser Urmenschenform an. Das lange Gehirnwachstum lässt jedoch vermuten, dass die Kinder dieser Art so wie bei Menschen lange Zeit auf elterliche Fürsorge angewiesen waren.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Hirntumoren bei Kindern: Erblicher Gendefekt bringt die Eiweißregulation aus dem Gleichgewicht

Bei einem bestimmten Typ von Medulloblastomen – gefährlichen Hirntumoren bei Kindern – sind die Ursachen in 40 Prozent aller Fälle angeboren. Das zeigt eine aktuelle Genomanalyse von Wissenschaftlern des Hopp-Kindertumorzentrums (KiTZ), des Europäischen Laboratoriums für Molekularbiologie (EMBL) und zahlreichen Kollegen weltweit, die jetzt im Fachmagazin Nature veröffentlicht wurde. Eine besondere Rolle spielt dabei ein genetischer Defekt, der bei 15 Prozent dieser Kinder auftritt und dazu führt, dass die Produktion und der Abbau von Eiweißen aus dem Gleichgewicht geraten.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Sensationsfund: Spuren eines Regenwaldes in der Westantarktis

90 Millionen Jahre alter Waldboden belegt unerwartet warmes Südpol-Klima in der Kreidezeit

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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BESSY II: Millionenfach schnellerer Wechsel von zirkular polarisierten Lichtpulsen

Am Speicherring BESSY II hat ein Team gezeigt, wie sich die Händigkeit (Helizität) von zirkular polarisierter Synchrotronstrahlung schneller umschalten lässt – und zwar bis zu einer Million Mal schneller als bisher. Sie nutzten dazu einen am HZB entwickelten elliptischen Doppel-Undulator und betrieben den Speicherring im sogenannten Two-Orbit-Modus. Dies ist eine besondere Betriebsart, die erst vor kurzem an BESSY II entwickelt wurde und die Basis für die schnelle Umschaltung liefert. Der ultraschnelle Wechsel der Lichthelizität ist vor allem für Untersuchungen von Prozessen in magnetischen Materialien interessant und wird schon seit langem von einer großen Nutzergemeinde erwartet.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Über die Verteilung der Artenvielfalt auf unserem Planeten

In den offenen Meeren der gemässigten Klimazone machen grosse Raubfische wie Thunfische oder Haie intensiver Jagd auf Beute als in tropischen Gewässern nahe des Äquators. Mit diesem Resultat fordert eine Studie unter der Leitung von Marius Rösti von der Universität Bern eine schon lange bestehende Erklärung für die Verteilung der Artenvielfalt auf unserem Planeten neu heraus.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Coronavirus: Virologische Details zur Münchner Fallgruppe / Nature

Gemeinsame PM von Charité, München Klinik Schwabing & Institut für Mikrobiologie der Bundeswehr

Anfang Februar haben Forschungsgruppen der Charité – Universitätsmedizin Berlin, der München Klinik Schwabing und des Instituts für Mikrobiologie der Bundeswehr ihre Erkenntnisse zur leichten Übertragbarkeit von SARS-CoV-2 in die Öffentlichkeit getragen. Ihre detaillierten Beobachtungen des Infektionsverlaufs bei der ersten Gruppe von COVID-19-Patienten in Deutschland sind jetzt in Nature* erschienen. Auf Basis dieser Erkenntnisse lassen sich Kriterien erarbeiten, nach denen COVID-19-Patienten bei begrenzten Bettenkapazitäten frühestens aus dem Krankenhaus entlassen werden könnten.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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LUH-Forschergruppe entdeckt neues Calciumphosphat

Mineral ist interessanter Kandidat für Anwendung in der Implantologie, Medikamentenentwicklung oder Wasseraufbereitung

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Europäische Forscher fordern: Umweltfreundlichkeit des Mückenbekämpfungsmittels Bti muss weiter überprüft werden

Europäische Forscher haben die vorhandene Fachliteratur zum Einsatz des Mückengifts „Bacillus thuringiensis israelensis“ (Bti) analysiert und die bisher umfassendste Expertenbewertung der Auswirkungen von Bti auf die Umwelt vorgelegt. Bti wird weltweit häufig eingesetzt, um die Belästigung durch Stechmücken zu verringern.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Blockierung des Eisentransports könnte Tuberkulose stoppen

Tuberkulose-Bakterien brauchen Eisen zum Überleben. Wird der Eisentransport in den Bakterien gestoppt, so kann sich der Tuberkulose-Erreger nicht weiter vermehren. Nun haben Forscher der Universität Zürich die Struktur des Transportproteins ermittelt, das für die Eisenzufuhr zuständig ist. Dies eröffnet Möglichkeiten zur Entwicklung neuer Medikamente.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Partnerwechsel bei Flechten lassen sich vorhersagen

Zu zweit ist man manchmal stärker – so auch bei Flechten, die als Lebensgemeinschaft aus Pilz und Alge oder Cyanobakterium fast alle Winkel der Erde besiedeln. Ein Erfolgsgeheimnis dieser Symbiose ist es, einen seiner beiden Partner austauschen zu können. Im Fachblatt „Proceedings of the Royal Society B“ präsentiert ein Forschungsteam von Senckenberg aktuell eine Studie zur Flechtengattung Umbilicaria, der zufolge sich vorhersagen lässt, wann dieser Austausch stattfindet. Die Temperatur spielt hier eine entscheidende Rolle. Die Forscher*innen wollen anhand der Ergebnisse besser vorhersagen, wie Symbiosen, zu denen Flechten zählen, mit dem Klimawandel umgehen.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Was die Identität von Zellen bestimmt

Wissenschaftler vom Hector Institut für Translationale Hirnforschung und von der Stanford Universität zeigten bei Mäusen, wie sogenannte Pionier-Faktoren die Identität von Nerven- und Muskelzellen bestimmen. Während der Embryonalentwicklung sorgen diese Faktoren dafür, dass sich die verschiedenen Körperzellen ausbilden können. Experimentell können Pionier-Faktoren sogar genutzt werden, um Zelltypen zu verwandeln, beispielsweise Haut- in Nervenzellen. Das erlaubt es Wissenschaftlern, spezifische Zelltypen für die Forschung zu gewinnen.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Neu entdeckter Mechanismus löst Zelltod und Entzündungen aus

Forscher und Forscherinnen aus Köln, Texas und London beschreiben in der Fachzeitschrift „Nature“ ihre Entdeckung eines neuen Mechanismus, der zu der Pathogenese von entzündlichen Erkrankungen beitragen könnte.

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Die Klügere gibt nach – Hochschule Bremen entwickelt biologisch inspirierte Tauchdrohne

Die größten Teile der Weltmeere sind noch immer „unentdecktes Land“ mit großem ökologischen und vielversprechendem wirtschaftlichen Potenzial. Autonome Unterwasserfahrzeuge (AUVs) ermöglichen es uns, solche Orte zu erreichen und zu erforschen. Wenn konventionelle AUVs jedoch mit ihrer Umgebung kollidieren, können sie schwere Schäden an sich selbst und ihrer Umwelt verursachen oder sogar begleitende Taucher gefährden. Um solche Unfälle zu verhindern, ist ein erhebliches Maß an hochentwickelter Steuerungshardware erforderlich.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Lerneinheiten für eine bessere Ausbildung von Gesundheitsfachkräften

Viele Patientinnen und Patienten verstehen ihre Pflegekräfte, Ärzte oder Therapeuten nicht richtig oder scheinen sich nicht an ihre Empfehlungen zu halten. Wie können Pflegende insbesondere wenig gesundheitskompetente Patienten besser unterstützen? Im Rahmen des europäischen Forschungsprojektes „IMPACCT“ haben Experten an der Jacobs University Bremen entsprechende Lerneinheiten für die Ausbildung künftiger Gesundheitsfachkräfte entwickelt. Ihre Empfehlungen sind in einem jetzt erschienenen Beitrag in der Pflege-Fachzeitschrift „PADUA“ nachzulesen.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Wie lassen sich unangenehme Gerüche vermeiden?

Weniger Störgeruch in Kunststoff-Rezyklaten durch getrennte
Sammlung der Verpackungsabfälle

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Konservierung von Hodenzellen zum Erhalt gefährdeter Katzenarten

Nach Auflösung des Gewebeverbands überleben Hodenzellen die Konservierung bei minus 196°C

Ein Forschungsteam des Leibniz-Instituts für Zoo- und Wildtierforschung (Leibniz-IZW) hat eine Methode zur Isolierung von Hodenzellen und deren Gefrierkonservierung entwickelt. Ziel ist es, die Methode zur Erhaltung von Zellen des männlichen Fortpflanzungstraktes von gefährdeten und bedrohten Katzenarten zu nutzen. Diese Methode wurde vor kurzem in der Fachzeitschrift „Cryobiology“ veröffentlicht.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Jade Hochschule entwickelt Messverfahren zur Prüfung von Schweißnähten unter Wasser

Bisher sind für die Prüfung von Unterwasserbauwerken wie Brücken oder Offshore-Windkraft-Anlagen Taucher im Einsatz. Deren Einsätze sind teuer, zeitlich begrenzt und die Ergebnisse sind durch schlechte Sichtbedingungen unter Wasser oft ungenau. Wissenschaftler der Jade Hochschule entwickelten jetzt ein teilautomatisiertes Messverfahren, das die Prüfung von Schweißnähten unter Wasser ermöglicht – objektiv und hochgenau. „Durch die Weiterentwicklung des Verfahrens könnten zukünftig Produktions- und Prüfabläufe effizienter gestaltet werden, wodurch ein großer wirtschaftlicher Mehrwert entstehen kann“, sagt Projektleiter Prof. Dr. Thomas Luhmann.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Immunabwehr: RNA gewährt Standfestigkeit

Ein fester Stand ermöglicht wirkungsvolle Gegenschläge: Was beim Boxen gilt, lässt sich auch auf die körpereigene Abwehr von Krankheitserregern übertragen – das legen zumindest die neuesten Erkenntnisse eines medizinischen Forschungsteams aus Marburg und Berlin nahe. Demnach stabilisieren RNA-Kettenmoleküle die Arbeitsplattform, von der aus die Immunabwehr operiert, um Krankheitserreger zu bekämpfen. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler berichten in der aktuellen Ausgabe des Forschungsmagazins PNAS über ihre Ergebnisse.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft