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Historische Ausnahmezustände als Forschungslabor für staatliches Krisenmanagement

Krisen haben zu allen Zeiten die Weltgeschichte geprägt. Was können wir aus den Erfahrungen und Fehlern der Vergangenheit lernen? Wie sollten Staaten mit Krisen umgehen, um ihre Stabilität und Legitimität nicht zu gefährden? Der Historiker Amerigo Caruso befasst sich an der Universität des Saarlandes mit Ausnahmezuständen von der Zeit Napoleons bis zum Zweiten Weltkrieg. Er analysiert, wie unterschiedliche Herrschaftssysteme in Notzeiten handelten, beleuchtet ihr Krisenmanagement und zeigt: Die Debatte um den globalen Notstand angesichts der Corona-Pandemie gewinnt im historischen Kontext neue Perspektiven.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Römisches Reich: „Es war die erste Pandemie“

Pocken, Beulenpest, Klimawandel: Der Historiker Kyle Harper erzählt, wie die Natur das römische Reich formte – und was man daraus in der Corona-Krise lernen kann.

Quelle: ZEIT Wissen

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Luftangriffe auf Dresden: „Gedenken muss wie Schmerz sein, es kann nicht beruhigen“

Vor 75 Jahren warfen die Alliierten Bomben auf Dresden. Von der Zerstörung einer unschuldigen Stadt zu sprechen, sei aber falsch, sagt der Historiker Henning Fischer.

Quelle: ZEIT Wissen

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Demokratie: „Die Hasspropaganda ist zurück“

„Ja, es gibt Ähnlichkeiten“: Der Historiker Andreas Wirsching über die Zwan­zi­ger­jah­re, die Krise unserer Demokratie und die Frage, wie viel NSDAP in der AfD steckt.

Quelle: ZEIT Wissen

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Joseph Wulfs ungedruckte Rezension zu Hannah Arendts Eichmann-Buch

Vor den Augen der Welt: Das Publikum des Eichmann Prozesses im April 1961.

Hannah Arendts Buch „Eichmann in Jerusalem. Ein Bericht von der Banalität des Bösen“ löste scharfe Kontroversen aus. Der „Spiegel“ beauftragte den Historiker Joseph Wulf mit einer Rezension. Das Nachrichtenmagazin wollte sie nicht drucken, hier wird sie erstmals veröffentlicht.

Quelle: FAZ.de

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FPÖ: Historiker kritisieren Partei-Bericht zur Beziehung zum Nationalsozialismus

Mit einem umfassenden Bericht wollte die FPÖ die eigene Beziehung zum Nationalsozialismus aufarbeiten. Doch der hat entscheidende Lücken, kritisieren nun Historiker. Einige Passagen seien zum „Fremdschämen“.

Quelle: SPIEGEL ONLINE Wissenschaft

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Experten des Krieges

Die Dissertation der Augsburger Historikerin Dr. Sophia Dafinger bringt erstmals Licht ins Dunkel des United States Strategic Bombing Survey
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Ein Virus, das Schweizer Geschichte abbildet

Um die weltweit auftretende Rinderkrankheit BVD (Bovine Virusdiarrhö) in der Schweiz besser bekämpfen zu können, legten Forschende der Vetsuisse-Fakultät der Universität Bern eine Datenbank von BVD-Viren an. Dabei entdeckten sie, dass die zwei grössten Schweizer Rinderrassen von zwei unterschiedlichen Virentypen infiziert waren. Dank der Hilfe von Historikern fanden sie heraus, dass diese Verbreitung auf ein religiöses Machtgerangel im 15. Jahrhundert zurückgeht.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Archäologie: Im Zeitalter des Brathuhns

Wie werden Historiker in 1000 Jahren (wenn es sie dann noch gibt) auf uns zurückblicken? Wie werden sie uns sehen? Wohl vor allem als: Broilerfresser. Von Rafaela von Bredow (Mehr in: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft)

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Frauenwahlrecht: Wir auch!

Vor genau 100 Jahren erhielten deutsche Frauen das Wahlrecht. Historiker interessierte das lange wenig, denn dahinter steckte friedlicher Protest und keine Revolution. (Mehr in: ZEIT ONLINE: Mehr aus Forschung und Wissenschaft)

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Fabian Klose mit dem Carl-Erdmann-Preis ausgezeichnet

Für seine Habilitationsschrift »In the Cause of Humanity. Eine Geschichte der humanitären Intervention im langen 19. Jahrhundert« ist Fabian Klose vom Verband der Historiker und Historikerinnen Deutschlands (VHD) mit dem Carl-Erdmann-Preis ausgezeichnet worden. Der Preis wird alle zwei Jahre im Rahmen des Historikertags für herausragende Habilitationen aus dem Bereich der Geschichtswissenschaft verliehen und ist mit 6.000 € dotiert.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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„Der Westfälische Frieden hatte auch Schattenseiten“

52. Deutscher Historikertag nimmt Neubewertung des Friedensschlusses vor 370 Jahren vor – „Erst der Westfälische Frieden ermöglichte Politik der Kolonialisierung“ – „Globalgeschichtliche Dimensionen lange übersehen“ – Zwei Jahre nach Steinmeier-Rede zieht Historikertag auch Zwischenbilanz zur Debatte „Westfälischer Frieden als Vorbild für Nahost?“
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Staublunge: Die zähen Anfänge von Arbeitsschutz und Versicherungswesen

Wie sich Arbeitschutz und Versicherungswesen rund um die Staublunge der Bergleute entwickelt haben, hat Historiker Daniel Trabalski in seiner Doktorarbeit am Lehrstuhl für Zeitgeschichte der Ruhr-Universität Bochum rekonstruiert. Über seine Forschung, die auch die Perspektive der Betroffenen schildert, berichtet das Bochumer Wissenschaftsmagazin Rubin. Trabalskis Arbeit erfolgt im Rahmen des Projektes „Partizipative Risikopolitik?“, das die Deutsche Forschungsgemeinschaft fördert und das am Deutschen Bergbaumuseum angesiedelt ist.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Politik störte den Austausch

Wissenschaftshistoriker der Universität Jena erforschen britisch-russische Wissenschaftsbeziehungen. Aktuelle Publikation im wissenschaftsgeschichtlichen Journal der Royal Society „Notes and Records“ liefert einen Überblick über 350 Jahre Zusammenarbeit zwischen der britischen Royal Society und der Russischen Akademie der Wissenschaften
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Schloss Osnabrück auch unbewohnt Machtsymbol – Friedrich von York renovierte Residenz für viel Geld

OSNABRÜCK. – Das Osnabrücker Schloss ist ein Repräsentationsort, seit 1974 als Verwaltungssitz der Universität Osnabrück und vorher Residenz vieler Fürsten, selbst wenn sie dort nicht immer dauerhaft wohnten. Das stellt der Historiker und Absolvent des Instituts für Kulturgeschichte der Frühen Neuzeit (IKFN), Dr. Heinrich Schepers, heraus. Er widerlegt am Beispiel der Regierungszeit des letzten Osnabrücker Fürstbischofs Friedrich von York (1763 -1827) die geläufige Forschungsmeinung, dass frühneuzeitliche herrscherlose Residenzen nur eine untergeordnete Rolle für deren Fürsten spielten.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Geheimhaltung als Grundprinzip

Historikerin der Universität Jena veröffentlicht Studie über das Wirken der Stasi an der Universität Jena
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Daniel Kehlmann: "Eine Zeit der Gärung"

Der Roman „Tyll“ handelt von den Vergessenen des Dreißigjährigen Krieges. Autor Daniel Kehlmann spricht über Fantasie und Fakten – und den Beistand eines Historikers. (Mehr in: ZEIT ONLINE: Mehr aus Forschung und Wissenschaft)

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Innovative Start-Ups waren in der Kaiserzeit häufig börsenfinanziert

Der Mannheimer Wirtschaftshistoriker Jochen Streb erhielt gestern gemeinsam mit Sibylle Lehmann-Hasemeyer von der Universität Hohenheim den Schmölders-Preis 2018 für ihre Forschung über die Finanzierung von Innovationen im deutschen Kaiserreich.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Kriminalität: "Wir spüren unsere Ängste"

Was macht jemanden zum Gewaltverbrecher? Gene, Schläge in der Kindheit oder veraltete Ideen von Männlichkeit? Darüber streiten eine Historikerin und ein Kriminologe. (Mehr in: ZEIT ONLINE: Mehr aus Forschung und Wissenschaft)

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Data Mining nach historischen Ereignissen

Informationen über geschichtlich signifikante Entwicklungen stecken oft in staatlichen Archiven, ohne dass sie Historiker leicht auffinden könnten. Statistiker haben neue Modelle entwickelt, die hier helfen sollen.

(Mehr in: Technology Review)

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Dreißigjähriger Krieg: Kampf um Glauben oder um Macht?

Ein Krieg um Macht, sagen einige – ein Religionskonflikt, glauben andere. Zwei Historiker diskutieren Ursachen und Motive der beteiligten Parteien. (Mehr in: ZEIT ONLINE: Mehr aus Forschung und Wissenschaft)

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Kriegsverbrechen: Die Klage der Totengräber

Wer nicht an Gewalttaten starb, dem drohten Hunger und Seuchen. Obwohl Millionen starben, zweifelten Historiker dennoch: War der Dreißigjährige Krieg wirklich so grausam? (Mehr in: ZEIT ONLINE: Mehr aus Forschung und Wissenschaft)

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Rassismus in den USA: Grausame Unlogik

Wirtschaft und Politik diskriminieren Menschen wegen ihrer Hautfarbe seit jeher, sagt der Historiker Ibram X. Kendi. Ein Gespräch über die Geschichte des Rassismus (Mehr in: ZEIT ONLINE: Mehr aus Forschung und Wissenschaft)

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Dreißigjähriger Krieg: "Gewonnen hat die deutsche Nation"

Haben wir was gelernt aus dem Dreißigjährigen Krieg? Was dessen Ausgang für Deutschland bedeutete, darüber streiten Historiker bis heute. Ein Gespräch mit einem von ihnen (Mehr in: ZEIT ONLINE: Mehr aus Forschung und Wissenschaft)

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Raul Hilberg Gutachten: "Die Aufklärung der Judenverfolgung hat sich totgelaufen"

Der jüdische Historiker Raul Hilberg belegte die Organisation des Holocausts. Deutsche NS-Aufklärer sollen seine Studie nach Kriegsende zurückgehalten haben. Ein Skandal? (Mehr in: ZEIT ONLINE: Mehr aus Forschung und Wissenschaft)

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Bundeskanzler: "Ich lernte meinen ersten Kanzler im strömenden Regen kennen"

Wird Adenauer verklärt? Und was hatten Schmidt und Kohl gemeinsam? ZEIT-Redakteure aus drei Generationen und ein Historiker diskutieren über deutsche Regierungschefs. (Mehr in: ZEIT ONLINE: Mehr aus Forschung und Wissenschaft)

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USA: "Gewalt und Rassismus sind in der Südstaaten-Geschichte verwurzelt"

Rechtsradikalismus und Südstaaten-Identität seien durch die Wahl Trumps salonfähiger geworden, sagt die Historikerin Heike Bungert. Gewalt spiele eine besondere Rolle. (Mehr in: ZEIT ONLINE: Mehr aus Forschung und Wissenschaft)

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„Frauen und Recht“ im 16. Jahrhundert

Die Historikerin Nataliia Ivanusa hat ihre Dissertation zum Thema „Frauen im sächsisch-magdeburgischen Recht. Die Rechtspraxis in kleinpolnischen Städten im 16. Jahrhundert“
als Band 38 der Studien zur Ostmitteleuropaforschung im Verlag Herder-Institut veröffentlicht.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Historiker aus Trier & Mainz präsentieren Videoreihe zum mittelalterlichen Siedlungsplatz Tertiveri

Visualisierung von Ausgrabungen in Nordapulien und Projektergebnissen in insgesamt sieben Episoden / Förderung durch die Gerda-Henkel-Stiftung und den WissenschaftsCampus Mainz
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Linksautonome Ausschreitungen: "Frappierend ziellos"

Früher war alles besser, auch die radikale Linke? Nein, sagt Gerd Koenen, er wolle nichts verklären. Wie der Historiker die Geschehnisse rund um den G20-Gipfel einordnet (Mehr in: ZEIT ONLINE: Mehr aus Forschung und Wissenschaft)

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Die Rolle des Ulmer Gründungsrektors im Nationalsozialismus: Prof. Ludwig Heilmeyer war Opportunist

Unter dem Titel „Ludwig Heilmeyer — Versuch einer politischen Einordnung“ stellte der Ulmer Medizinhistoriker, Prof. Florian Steger, am Dienstag, 20. Juni, seine wissenschaftlichen Ergebnisse zur nationalsozialistischen Vergangenheit des Ulmer Gründungsrektors vor. Anschließend fand eine Podiumsdiskussion mit Vertretern der Universität, des Universitätsrats und des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst statt.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Holocaust: Gedenken zweiter Klasse

Man muss kein Zeithistoriker sein, um die große Leerstelle im offiziellen Gedenken zu erkennen. Warum gibt es kein Mahnmal für ermordete Slawen? (Mehr in: ZEIT ONLINE: Mehr aus Forschung und Wissenschaft)

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USA: "Die Demokratie wird es schwer haben"

Donald Trump sei das Symptom einer tief gehenden Krise der USA, sagt Historiker Volker Berghahn. „Ich bin besorgt, wenn ich die widersprüchliche Außenpolitik betrachte.“ (Mehr in: ZEIT ONLINE: Mehr aus Forschung und Wissenschaft)

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Verhütung bleibt Frauensache

Historiker der Universität Jena erforschten die Geschichte der „Wunschkindpille“
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Keine Atomkraft ohne Konsens

Historiker der Universität Jena legen Teilergebnisse von EU-Großprojekt vor
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft