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25. Mai 2017

Helmholtz

Eisenmangel hemmt marine Mikroorganismen

Bisher wurde Eisen als wichtiger Nährstoff für Algen und den Stickstoffkreislauf in den Ozeanen beschrieben. Nun wurde herausgefunden, dass marine Mikroorganismen, wie Bakterien, für die Verarbeitung von Phosphor ebenfalls Eisen benötigen. Die Ergebnisse der Studie von Forschenden des GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel und der britischen Universität Southampton, die heute in der internationalen Fachzeitschrift Nature

Wie Krebszellen die Lunge fluten

Vor allem Lungenkrebspatienten leiden an malignem Pleuraerguss, bei dem sich Flüssigkeit zwischen Lungen- und Rippenfell ansammelt. Forscher am Helmholtz Zentrum München, Partner im Deutschen Zentrum für Lungenforschung (DZL), haben einen Mechanismus entdeckt, wie es dazu kommt. In ‚Nature Communications‘ zeigen sie zudem, dass verschiedene Wirkstoffe möglicherweise zur Behandlung geeignet sind. Quelle: Pressemitteilungen – idw –

Fische als Trojanische Pferde

Seit einiger Zeit verbreiten sich einzellige Meeresbodenbewohner aus dem Indopazifik auch im Mittelmeer – und dies anscheinend unabhängig von herkömmlichen Wegen wie dem Schiffsverkehr. Ein internationales Team von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern unter Beteiligung des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel hat jetzt einen möglichen Invasionsweg gefunden: im Darm von Fischen, die ebenfalls aus dem Indopazifik ins

Bessere Kathodenmaterialien für Lithium-Schwefel-Akkus

Ein Team am Helmholtz-Zentrum Berlin (HZB) hat erstmals Nanopartikel aus einer Titanoxidverbindung (Ti4O7) mit extrem großen Oberflächen hergestellt und in Lithium-Schwefelbatterien als Kathodenmaterial getestet. Das hochporöse Nanomaterial besitzt eine hohe Speicherkapazität, die über viele Ladezyklen annähernd stabil bleibt. Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Alarm im Darm – Ursache für chronische Entzündungen entdeckt

Genblockade im Blick der Immunbiologie Wissenschaftler der Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz und des Helmholtz Zentrums München haben aufgedeckt, dass `zu viel` des bekannten Onkogens Bcl-3 zu chronischen Darmerkrankungen führt. Wie genau dies das Immunsystem aus dem Gleichgewicht bringt, beschreiben sie in ‚Nature Communications’. Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Die Kieler Förde – ein Trainingsbecken für Miesmuscheln

27.04.2017/Kiel. Miesmuscheln aus der Kieler Förde können sich durch Evolution an Ozeanversauerung anpassen. In einem Vergleichsexperiment reagierten sie weniger empfindlich auf erhöhte Kohlendioxid-Konzentrationen als ihre Artgenossen aus der Nordsee. Dies führt ein Team von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel, des Alfred-Wegener-Instituts, der Universität Bremen und des Senckenberg am Meer auf eine

Kaltwasserkorallen: Versauerung schadet, Wärme hilft

27.04.2017/Kiel. Kaltwasserkorallen der Art Lophelia pertusa können unter kontrollierten Laborbedingungen den negativen Folgen der Ozeanversauerung entgegenwirken, wenn gleichzeitig die Wassertemperatur um wenige Grad ansteigt. Ob dies zukünftig auch im natürlichen Umfeld möglich sein wird, hängt vom Ausmaß der Klimawandel-Faktoren, urteilt ein Wissenschafts-Team des GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel in einer Publikation im Fachmagazin Frontiers in

Entstehung von Goldlagerstätten in Südafrika

Deutsch-kanadisches Forscherteam entdeckt neuen Bildungsmechanismus in früherem marinen Sedimentbecken 20.04.2017/Kiel. Der Witwatersrand in Südafrika beherbergt das größte bekannte Goldvorkommen auf der Erde. Doch wie ist es entstanden? Forschende des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel und von kanadischen Einrichtungen haben nun mit detektivischer Kleinarbeit herausgefunden, wie sich ein Teil der weltweit größten Goldlagerstätten vor etwa drei

Stoffwechsel: Makrophagen lassen braunes Fettgewebe kalt

Braunes Fettgewebe gilt als pharmakologisch interessante Zielstruktur, um Adipositas zu behandeln. Aktiviert man das „gute“ braune Fett, wird der Stoffwechsel angekurbelt, und die „schlechten“ weißen Fettpolster werden abgebaut. Wissenschaftler um Dr. Timo Müller vom Helmholtz Zentrum München, Institut für Diabetes und Adipositas (IDO) und Partner im Deutschen Zentrum für Diabetesforschung (DZD), zeigen jetzt, dass Makrophagen

Ozeanversauerung: Wie individuell sind die Reaktionen?

05.04.2017/Kiel. Forschende auf der ganzen Welt versuchen herauszufinden, welche Auswirkungen die zunehmende Ozeanversauerung auf Ökosysteme im Meer haben wird. Dabei werden unter anderem die verschiedenen Anpassungsfähigkeiten einzelner Arten betrachtet und miteinander verglichen. Biologinnen und Biologen des GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel haben jetzt aber herausgefunden, dass die Reaktionen auch innerhalb einer Art durchaus unterschiedlich sein

Enge Verbindung zwischen Tiefenströmungen und Klima

Die Labradorsee im nordwestlichen Nordatlantik gehört zu den Schlüsselstellen der globalen Ozeanzirkulation. Das GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel betreibt dort seit 1997 eine Reihe von Messstationen, die die Strömungen von der Oberfläche bis zum Meeresboden überwachen. Im Journal of Geophysical Research Oceans veröffentlichen GEOMAR-Ozeanographen jetzt eine Auswertung ihrer Messdaten von 1997 bis 2014. Sie zeigen

Pollenjagd mit dem Flugzeug: Sie sind überall

Pflanzenpollen und Pilzsporen finden sich überall in der Luft, auch in Höhen über 2000 Metern. Das berichten Forscherinnen und Forscher des Helmholtz Zentrums München und der Technischen Universität München (TUM) gemeinsam mit griechischen Kollegen im Fachmagazin ‚Scientific Reports‘. Bisher ging man davon aus, dass solche Allergenträger vor allem dort vorkommen, wo sie freigesetzt werden, nämlich

Neuer Wirkstoff gegen die Schlafkrankheit

Ein neu entwickelter Wirkstoff tötet gezielt den Erreger der Schlaf- und der Chagas-Krankheit. Das berichten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Helmholtz Zentrums München gemeinsam mit Kollegen der Technischen Universität München und der Ruhr Universität Bochum in ‚Science‘. Der Trick dabei: Die Forscher konnten zunächst durch Einsatz modernster Verfahren der Strukturbiologie die Achillesferse des Parasiten ausmachen und

Zigarettenrauch bremst Selbstheilung der Lunge

Der Qualm von Zigaretten blockiert Selbstheilungsprozesse in der Lunge und kann so zur chronisch obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) führen. Das berichten Forscherinnen und Forscher des Helmholtz Zentrums München, Partner im Deutschen Zentrum für Lungenforschung (DZL), gemeinsam mit internationalen Kollegen im ‚American Journal of Respiratory and Critical Care Medicine‘. Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Kelvin-Helmholtz-Wolken

Neulich ist mir über der Ruhr bei Hattingen diese interessante Wolkenformation aufgefallen. Das ganze erinnert ein wenig an einen an vom Wind aufgepeitschtes Wasser. In das ist nicht so weit hergeholt. (Mehr in: BrainLogs)

Meeresforschung in Echtzeit verfolgen

Ab sofort können alle Interessierten live im Internet verfolgen, wo das GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel Wave-Glider einsetzt. Dabei handelt es sich um von Wellenkraft angetriebene Messplattformen, die wochen- oder auch monatelang die Oberfläche der Meere abfahren können. Auf dem Internetportal „GEOMAR Navigator“ sind neben Kursen und Geschwindigkeiten der Geräte auch aktuelle Messdaten aus dem

Deep Learning sagt Entwicklung von Blutstammzellen voraus

Autonomes Fahren, automatische Spracherkennung oder das Spiel Go – die Methode des Deep Learning ist momentan in aller Munde. Wissenschaftler am Helmholtz Zentrum München und ihre Partner an der ETH Zürich sowie der Technischen Universität München haben sie nun eingesetzt, um die Entwicklung von Blutstammzellen im Voraus zu berechnen. In ‚Nature Methods‘ beschreiben sie, wie

Molekulare Muster komplexer Erkrankungen nachgewiesen

Das Helmholtz Zentrum München hat Ergebnisse der bislang größten genomweiten Assoziationsstudie zur Proteomik veröffentlicht. Ein internationales Team von Wissenschaftlern zeigt in ‚Nature Communications‘ 539 Zusammenhänge zwischen Proteinspiegeln und genetischen Varianten. Diese Assoziationen überlappen mit Risikogenen für 42 komplexe Erkrankungen. Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Weniger Sauerstoff in allen Meeren

Der aktuell zu beobachtende globale Wandel lässt Wassertemperaturen steigen und verändert die Ozeanzirkulation. Das sorgt unter anderem dafür, dass weniger Sauerstoff im Oberflächenwasser der Meere gelöst ist und weniger Sauerstoff in die Tiefsee gelangt – mit weitreichenden Folgen für die Organismen im Meer. In der internationalen Fachzeitschrift Nature veröffentlichen Ozeanographen des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung

Leberzellen in der Identitätskrise könnten Diabetikern helfen

Leberzellen lassen sich durch die Aktivierung eines einzigen Gens zu Vorläuferzellen der Bauchspeicheldrüse umprogrammieren. Dies konnte jetzt ein Forschungsteam vom Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin in der Helmholtz-Gemeinschaft (MDC) an Mäusen zeigen und in Nature Communications veröffentlichen. Eine wirksame und breit anwendbare Zelltherapie für Diabetes-Patienten rückt damit näher. Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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