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Streckbank für Zellen

Das Verhalten von Zellen wird durch ihre Umgebung gesteuert. Neben biologischen und chemischen wirken auch physikalische Faktoren wie Druck oder Zug. Eine Methode, den Einfluss äußerer Kräfte auf einzelne Zellen zu analysieren, haben Forscherinnen und Forscher des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) und der Universität Heidelberg entwickelt. Mit einem 3D-Druckverfahren stellen sie Mikro-Gerüste her, auf deren vier Pfeilern sich eine Zelle ansiedelt. Schwillt ein Hydrogel im Inneren des Gerüstes an und drückt die Pfeiler auseinander muss sich die Zelle „strecken“. Die Forschenden berichten in Science Advances (DOI: 10.1126/sciadv.abc2648).

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Genomduplikationen als evolutionäre Anpassungsstrategie

Genomduplikationen spielen eine maßgebliche Rolle bei der Ausbildung von Formen und Strukturen pflanzlicher Organismen sowie ihrer Veränderungen über lange evolutionäre Zeiträume hinweg. Das haben Biologen der Universität Heidelberg unter Leitung von Prof. Dr. Marcus Koch bei Untersuchungen der Familie der Kreuzblütler herausgefunden. Um das Ausmaß der verschiedenen Ausprägungen über einen Zeitraum von 30 Millionen Jahren zu erfassen, wurden alle 4.000 Arten dieser Pflanzenfamilie bewertet und auf Gattungsebene auf ihre morphologische Vielfalt in allen charakteristischen Merkmalen untersucht. Die Forschungsergebnisse wurden in „Nature Communications“ veröffentlicht.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Wer liest heute noch Thomas Carlyle, den viktorianische Literaten und Goethe-Verehrer?

Als "die abgründige Schwermut eines fürchterlichen Umsonst" charakterisierte Friedrich Gundolf die "Brutus-Stimmung" von Shakespeares Caesar-Tragödie. Max Klingers Gemälde "Cäsars Tod", begonnen 1879, vollendet 1919, hängt im Leipziger Museum der Bildenden Künste.

Wer liest heute noch Thomas Carlyle, den viktorianische Literaten und Goethe-Verehrer? Als der schottische Anglist H. J. C. Grierson 1930 in Heidelberg den deutschen Dichter Friedrich Gundolf kennenlernte, galt der viktorianische Lobredner des Heroischen noch als prophetische Figur.

Quelle: FAZ.de

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Gendefekt beeinflusst Tumorentwicklung in kindlichen Hirntumoren

Medulloblastome sind die häufigsten bösartigen Hirntumoren bei Kindern. Die größte Gefahr ist, dass die Krebszellen rasch in die umliegenden Gewebe streuen können. Zwei Gendefekte tragen entscheidend zur Entstehung dieser Tumoren bei, wie Wissenschaftler am Hopp-Kindertumorzentrum Heidelberg (KiTZ), am Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) und am National Institute of Neuroscience in Tokio herausfanden. Die Erkenntnisse sollen helfen, personalisierte Behandlungsstrategien für die jungen Patienten zu entwickeln.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Neuer Ansatzpunkt für Immuntherapien bei Krebs

Das Stoffwechselenzym IL4I1 (Interleukin-4-induced-1) fördert die Ausbreitung von Tumorzellen und unterdrückt das Immunsystem. Das haben Wissenschaftler*innen vom Berlin Institute of Health (BIH) gemeinsam mit Kolleg*innen vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) in Heidelberg herausgefunden. Das Enzym wird in Tumoren verstärkt gebildet und aktiviert den Dioxin-Rezeptor. Wirkstoffe, die IL4I1 hemmen, könnten künftig neue Chancen für die Krebstherapie eröffnen. Ihre Ergebnisse haben die Wissenschaftler*innen nun in der Fachzeitschrift Cell veröffentlicht.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Beweglicher als gedacht – neue Erkenntnisse über das Spikeprotein von SARS-CoV-2

Im Kampf gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 wird intensiv an Impfstoffen und neuen Therapien geforscht. Für das Eindringen in die Zellen benötigt das Virus das Spikeprotein auf seiner Virusoberfläche. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Paul-Ehrlich-Instituts haben im Verbund mit Forschungsgruppen in Deutschland (EMBL in Heidelberg, MPI für Biophysik in Frankfurt) mit hochauflösenden bildgebenden und computergestützten Verfahren das Spikeprotein in seiner natürlichen Umgebung analysiert. Dabei haben sie eine nicht vermutete Bewegungsfreiheit der auf der Virusoberfläche befindlichen Spikes entdeckt. Über die Ergebnisse berichtet Science in seiner Onlineausgabe vom 18.08.2020

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Prostatakrebs-Risiko: Die Rolle der Verwandten

Erkranken Vater oder Bruder an einem Prostatakarzinom, hat auch der Sohn oder Bruder ein erhöhtes Risiko für diese Krebsart. Ob dies auch gilt, wenn bei Verwandten Krebsvorstufen entdeckt werden, war bisher noch nicht bekannt. Jetzt haben Wissenschaftler die Daten von über sechs Millionen Männern ausgewertet, um herauszufinden, wie hoch das Risiko für Prostatakrebs in diesem Fall ist. Forscher des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) und am Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg konnten zeigen, dass das Risiko für Prostatakrebs auch bei Vorstufen ähnlich erhöht ist. Dies sollte bei Beratungen zur Früherkennung miteinfließen.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Abstand und Psyche: Rühr mich an!

Was bedeutet das Leben auf Abstand für das soziale Wesen Mensch? Das untersucht die Medizinpsychologin Beate Ditzen mit ihrem Team in Heidelberg. Ein Ferngespräch

Quelle: ZEIT Wissen

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Eco Fleet Services vereinfacht betriebliche Mobilität

Die Erprobung einer Mobilitätsplattform durch die Stadt Heidelberg liefert wichtige Impulse

Wie lässt sich Mobilität trotz Krisenzeiten wirtschaftlich und nachhaltig managen? Das will das Fraunhofer IAO mit dem Projekt »Eco Fleet Services« herausfinden. Die Ergebnisse der ersten Pilotphase geben Aufschlüsse über das Mobilitätsverhalten und die Potenziale in der betrieblichen Mobilität.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Die gefährliche Doppelrolle des Immunsystems bei COVID-19

Die Infektion mit dem neuen Coronavirus SARS-CoV-2 verläuft höchst unterschiedlich: Manche Betroffene merken gar nicht, dass sie infiziert sind, andere erkranken so schwer, dass ihr Leben in Gefahr ist. Wissenschaftler*innen vom Berlin Institute of Health (BIH), der Charité – Universitätsmedizin Berlin sowie Kolleg*innen aus Leipzig und Heidelberg haben nun herausgefunden, dass das Immunsystem gelegentlich über das Ziel hinaus schießt und mit seiner übersteigerten Reaktion teilweise größeren Schaden anrichtet als das Virus selbst. Ihre Ergebnisse haben die Forscher*innen nun in der Zeitschrift Nature Biotechnology beschrieben.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Schutz der neuronalen Architektur

Werden Nervenzellen vor dem Verlust ihrer charakteristischen Fortsätze, der Dendriten, geschützt, kann dies Hirnschäden nach einem Schlaganfall reduzieren. Das haben Neurobiologen der Universität Heidelberg in Forschungen am Mausmodell gezeigt. Das Team unter der Leitung von Prof. Dr. Hilmar Bading untersucht in Zusammenarbeit mit Juniorprofessorin Dr. Daniela Mauceri den Schutz der neuronalen Architektur, um damit neue Ansätze zur Behandlung neurodegenerativer Erkrankungen zu entwickeln.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Wie sich Nervenzellen zum Abruf einer Erinnerung gezielt reaktivieren lassen

Wird in den Nervenzellen, die für den Abruf einer Erinnerung von Bedeutung sind, der Level eines bestimmten Proteins gezielt erhöht, führt dies zu einer Steigerung der Gedächtnisleistung. Mithilfe dieses Proteins – des epigenetischen Faktors Dnmt3a2 – konnten die Forscher des Interdisziplinären Zentrums für Neurowissenschaften der Universität Heidelberg die Reaktivierung der relevanten Neuronen sogar präzise modulieren.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Europaweite Register-Studie zeigt den Nutzen der Krebsgenomsequenzierung für krebskranke Kinder

Bei einigen krebskranken Kindern mit einem Rückfall können Krebsgenomanalysen helfen, eine passende Therapie zu finden und das Fortschreiten der Krankheit hinauszuzögern. Das zeigen die Ergebnisse der Register-Studie INFORM des Hopp-Kindertumorzentrums Heidelberg (KiTZ), die den Nutzen molekularer Präzisionsonkologie bei Kindern systematisch untersucht hat. Die Ergebnisse des europaweiten Projektes werden jetzt bei der Konferenz der American Society of Clinical Oncology (ASCO) präsentiert, die vom 29. – 31. Mai virtuell stattfindet, und die Studie wurde kürzlich mit dem James B. Nachman-Preis der ASCO ausgezeichnet.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Erblicher Darmkrebs: Molekulare Vielfalt mit klinischen Konsequenzen

Rund drei Prozent aller Tumoren im Darm entstehen durch das sogenannte Lynch-Syndrom, eine erbliche Tumorprädisposition, die vor allem das Erkrankungsrisiko für Darmkrebs auf 50 Prozent erhöht. Forscher der Universitätskliniken Heidelberg und Berlin haben nun im Rahmen eines von der Wilhelm Sander-Stiftung geförderten Forschungsprojektes untersucht, warum es bei einigen Anlageträgern trotz regelmäßiger Darmspiegelungen weiterhin zur Krebsentstehung kommt. Die dabei festgestellte molekulare Vielfalt der Lynch-Syndrom-assoziierten Tumoren hat zur Entwicklung eines neuen Tumorentstehungsmodells geführt, auf dessen Basis sich zukünftig noch effektivere Krebsvorsorgeprogramme entwickeln lassen.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Schlüsselprozesse bei der Entstehung von Lungenfibrose identifiziert

Neue Möglichkeiten zur Entwicklung zielgerichteter Therapien

Forschungsgruppen an der Charité – Universitätsmedizin Berlin und in Heidelberg ist es gelungen, die Entstehung von Lungenfibrose im Detail nachzuverfolgen. Sie konnten zeigen, dass dem Protein NEDD4-2 eine Schlüsselfunktion für die gesunde Lunge zukommt, und ein Fehlen dieses zentralen Regulators für verschiedene Prozesse bei der Krankheitsentstehung von Bedeutung ist. Wie genau sich die Lungenfibrose entwickelt und wie sie verläuft, lässt sich nun noch besser untersuchen. Auf Grundlage dieser Erkenntnisse können neue Therapieansätze entwickelt werden, wie jetzt im Fachmagazin Nature Communications* beschrieben ist.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Metastasierung verhindern – ein Antikörper mit Potenzial

Ein bislang kaum erforschter Rezeptor in der Zellschicht, die die Blutgefäße von innen auskleidet, kurbelt sowohl die Neubildung von Blutgefäßen in Tumoren als auch die Metastasierung an. Wissenschaftlern vom Deutschen Krebsforschungszentrum in Heidelberg (DKFZ) und der Medizinischen Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg ist es gelungen, diesen Rezeptor mit einem Antikörper zu blockieren und so bei Mäusen mit Brust- oder Lungenkrebs das Ausbilden von Metastasen zu verhindern. Damit haben sie im Tierexperiment ein neues Prinzip aufgezeigt, wie zukünftig die gefürchtete Absiedelung von Krebszellen ausgebremst werden könnte.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Aufnahmestopp für Insulin – die Rolle der Blutgefäße bei der Insulinresistenz

Damit Insulin seine Wirkung ausüben und Glukose aus dem Blut in die Muskelzellen transportiert werden kann, muss das Hormon zunächst das Endothel durchqueren, die Zellschicht, die die Blutgefäße von innen auskleidet. Wissenschaftler vom Deutschen Krebsforschungszentrum und vom Universitätsklinikum Heidelberg und der Universitätsmedizin Mannheim haben jetzt festgestellt, dass bei übergewichtigen Mäusen ein Signalweg angekurbelt ist, der diesen Schritt verhindert und so die Insulinresistenz fördert. Mit diesem Ergebnis tragen die Forscher entscheidend dazu bei, das metabolische Syndrom und das Entstehen von Diabetes besser zu verstehen.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Tödliche Überproduktion von Antikörpern: Mutationen in Plasmazellen spielen wichtige Rolle bei Leichtketten-Amyloidose

Plasmazellen im Knochenmark produzieren Antikörper. Diese bestehen aus zwei längeren und zwei kürzeren Proteinketten. Eine krankhafte Vermehrung der Plasmazellen kann zu einer Überproduktion kürzerer Ketten führen. Diese lagern sich in Organen ab. Ein tödliches Organversagen ist die Folge. Ein Forschungsteam der Technischen Universität München (TUM) und der Universität Heidelberg hat nun in einer Patientin die krankheitsauslösende Mutation entdeckt.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Genauere Genschere – Computermodell zur Feinjustierung von CRISPR-Cas9 ermöglicht präzisere Schnitte im Erbgut

Die CRISPR-Cas9 Genschere ermöglicht es, das Erbgut von Organismen zu verändern. Allerdings ist die CRISPR-Technologie nicht perfekt: Häufig schneidet die Genschere auch in solchen Erbgutbereichen, die der gewünschten Zielsequenz lediglich ähnlich sind. Forscher*innen am Berlin Institute of Health (BIH), der Charité – Universitätsmedizin Berlin und am Universitätsklinikum Heidelberg haben ein Computermodell entwickelt, mit dessen Hilfe sich solche unerwünschten „OFF-Target Effekte“ verringern lassen. Ihre Ergebnisse wurden nun in „Science Advances“ veröffentlicht.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Prähistorisches Skelett in Südmexiko entdeckt

Ein prähistorisches menschliches Skelett, das in Südmexiko geborgen werden konnte, ist mindestens 10.000 Jahre alt und stammt wahrscheinlich aus der letzten Eiszeit. Die sterblichen Überreste der etwa 30 Jahre alten Frau hat ein internationales Forscherteam unter Federführung von Geowissenschaftlern der Universität Heidelberg untersucht. Der fossile Fund, dessen Alter mithilfe der Uran-Thorium-Datierung bestimmt werden konnte, liefert wichtige Erkenntnisse für die frühe Besiedlungsgeschichte des amerikanischen Kontinents.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Zweigesichtige Stammzellen produzieren Holz und Bast

Für einen der wichtigsten Wachstumsprozesse auf der Erde – die Holzbildung – sind sogenannte zweigesichtige Stammzellen verantwortlich: Sie bilden nicht nur den Ausgangspunkt für die Entstehung von Holz, sondern auch für die Erzeugung von pflanzlichem Bast, indem sie sich abwechselnd zu Holz- und Bastzellen weiterentwickeln. Das konnte ein Team von Forschern unter der Leitung von Dr. Thomas Greb, Heisenberg-Professor an der Universität Heidelberg, mithilfe neuer experimenteller Werkzeuge zeigen. Die Wissenschaftler vom Centre for Organismal Studies haben dazu bestimmte Zelltypen in der Wachstumsschicht von Pflanzen, dem Kambium, markiert und untersucht.
Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Menschliche Blutzellen lassen sich direkt zu neuralen Stammzellen umprogrammieren

Wichtiger Schritt für die regenerative Therapie:
Menschliche Blutzellen lassen sich direkt zu neuralen Stammzellen umprogrammieren

Wissenschaftlern vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) und vom Stammzellinstitut HI-STEM* in Heidelberg ist es erstmals gelungen, auf direktem Wege menschliche Blutzellen zu einem bisher unbekannten Typ von neuralen Stammzellen umzuprogrammieren. Diese induzierten Stammzellen gleichen jenen, die während der frühen Embryonalentwicklung des zentralen Nervensystems vorkommen. Sie lassen sich in der Kulturschale unbegrenzt vermehren und modifizieren und können eine wichtige Grundlage für die Entwicklung regenerativer Therapien darstellen.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Messung einzelner Argon-Atome hilft, das Atmen der Weltmeere zu verstehen

Das Alter des Wassers in den Weltmeeren ist entscheidend für das Verständnis der Ozeanzirkulation, insbesondere für den Transport von Gasen aus der Atmosphäre in den tiefen Ozean. Forscher der Universität Heidelberg haben jetzt eine von ihnen entwickelte Technik aus der Atomphysik eingesetzt, um das Alter von ozeanischem Tiefenwasser in der Zeitspanne von 50 bis 1.000 Jahren zu bestimmen. Diese neue Datierungsmethode, bei der einzelne Argon-Atome gemessen werden, kam in einer Pilotstudie im Nordatlantik zum Einsatz. Die Untersuchungen sind Teil eines interdisziplinären Projekts mit Ozeanographen des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Hohe Auszeichnung für Stammzellforscher Andreas Trumpp

Der Landesforschungspreis Baden-Württemberg für Spitzenleistungen in der Angewandten Forschung geht dieses Jahr an Andreas Trumpp vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) und vom Heidelberger Institut für Stammzell-Technologie und Experimentelle Medizin (HI-STEM gGmbH). Theresia Bauer, Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst, verleiht die mit 100.000 Euro dotierte Auszeichnung bei einem Festakt am 10. Dezember 2018.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Hirntumorzellen im Dornröschenschlaf

Wissenschaftler des Hopp-Kindertumorzentrums Heidelberg (KiTZ) haben zusammen mit zwei weiteren Teams des Deutschen Krebskonsortiums (DKTK) und Forschern aus England gezeigt, dass eine Gruppe von Entzündungsbotenstoffen das Wachstum bestimmter Hirntumoren verlangsamt oder gar stoppt. Dieser molekulare Mechanismus könnte den Schlüssel zu neuen Therapieansätzen darstellen.

Das Hopp-Kindertumorzentrum Heidelberg (KiTZ) ist eine gemeinsame Einrichtung des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ), des Universitätsklinikums Heidelberg und der Universität Heidelberg.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Hautkrankheit Seborrhoische Dermatitis – Neuer Therapieansatz

Es gibt Hautkrankheiten, die die Lebensqualität der Betroffenen erheblich einschränken. Dazu gehört die sogenannte Seborrhoische Dermatitis, von der auch Säuglinge und Kinder betroffen sind sowie Personen mittleren Alters. Zu den Krankheitsbildern gehört schuppiger Ausschlag im Gesicht und auf der Kopfhaut, der häufig begleitet wird von starkem Juckreiz. Dermatologen aus Ulm, Köln, Heidelberg und Rom haben nun herausgefunden, dass der Transkriptionsfaktor JunB eine Schlüsselrolle bei der Entstehung dieser Erkrankung spielt.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Brustkrebs: Zell-Stress fördert Metastasierung

Wissenschaftler vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) und vom Heidelberger Institut für Stammzellforschung und experimentelle Medizin (HI-STEM) haben bei Brustkrebs ein zentrales Schalterprotein identifiziert, das bei zellulärem Stress die Metastasierung des Tumors fördert. Der Schalter löst in den Krebszellen ein Stammzell-Programm aus, das die aggressive Ausbreitung begünstigt. Auch Chemotherapeutika aktivieren den Schalter und fördern so die Metastasierung. Mit der Identifizierung der molekularen Akteure, die an der stressbedingten Verbreitung von Brustkrebs beteiligt sind, haben die Forscher Zielstrukturen identifiziert, an denen neue Therapien ansetzten könnten.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Präzise Veränderung des Erbguts – mit Licht

Wissenschaftler*innen aus Heidelberg und Berlin um Roland Eils haben ein Proteinkonstrukt names CASANOVA entwickelt, das die CRISPR Genschere im Dunkeln abschaltet.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Bewegungstherapie bei Krebs hilft – je individualisierter, desto besser

Regelmäßiger Sport senkt nicht nur das Risiko, an Krebs zu erkranken. Körperliches Training kann auch die Therapie bei einer bestehenden Krebserkrankung unterstützen. Ein internationales Forscher-Konsortium hat unter Beteiligung von Wissenschaftlern vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) und vom Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg herausgefunden: Patienten, die sich regelmäßig bewegen, fühlen sich nicht nur körperlich fitter und kräftiger, sie beurteilen auch ihre eigene Lebensqualität als besser und leiden seltener unter dem chronischen Erschöpfungssyndrom Fatigue. Dabei scheinen jedoch bestimmte Patientengruppen mehr zu profitieren als andere.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Bei einigen Hirntumoren nutzt vor der Therapieentscheidung der Blick auf die Gene

Forscher des „Hopp-Kindertumorzentrums Heidelberg (KiTZ)“ zeigen gemeinsam mit Kollegen aus den USA, welche molekularbiologische Vielfalt sich hinter bestimmten scheinbar gleichartigen embryonalen Hirntumoren verbergen kann. Die Wissenschaftler konnten in der vom Deutschen Krebskonsortium (DKTK) unterstützten klinischen Studie zeigen, wie wichtig es sowohl für die Diagnosestellung und die Wahl der richtigen Behandlungsstrategie ist, die molekularen Eigenschaften der Tumoren zu kennen.

Das Hopp-Kindertumorzentrum Heidelberg (KiTZ) ist eine gemeinsame Einrichtung des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ), des Universitätsklinikums Heidelberg und der Universität Heidelberg.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Pflanzen stoßen das Treibhausgas Lachgas in klimarelevanten Mengen aus

Lachgas ist ein Treibhausgas, das Ozonschicht und Erdklima beeinflusst. Bislang haben Experten angenommen, dass dieses Gas mit der chemischen Formel N2O für Distickstoffmonoxid vorwiegend durch Mikroben im Boden gebildet wird. Nun hat ein interdisziplinäres Forscherteam der Technischen Hochschule Bingen und der Universität Heidelberg Pflanzen als Quelle genauer untersucht. Das Ergebnis der Studie: Die Flora der Erde setzt Lachgas in klimarelevanten Mengen frei und trägt so zum Treibhauseffekt bei. Im Gegensatz zu der vom Menschen verursachten Klimaerwärmung ist dieser Prozess jedoch Teil eines natürlichen Effekts.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Hochgradig organisierter Prozess: Wie Proteinkomplexe in der Zelle entstehen

Die Bildung von Proteinkomplexen ist ein hochgradig organisierter Prozess, der nicht erst mit den „fertigen“ Proteinen erfolgt, sondern schon während der Synthese der Proteinuntereinheiten koordiniert stattfindet. Das zeigen Untersuchungen, die Forscher am Zentrum für Molekulare Biologie der Universität Heidelberg (ZMBH) und am Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) durchgeführt haben. „Unsere Erkenntnisse ändern in grundlegender Weise das Verständnis darüber, wie biologisch aktive Komplexe von Proteinen in der Zelle entstehen“, so Prof. Dr. Bernd Bukau. Die Ergebnisse der Studie wurden in „Nature“ veröffentlicht.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Das semantische Netzwerk des Heidelberg Laureate Forum

Netzwerke sind für das Heidelberg Laureate Forum das A und O. Zum einen im zwischenmenschlichen Sinne: mit dem HLF als Chance für junge Forscher, mit Preisträgern aus ihren Fächern und untereinander zu diskutieren, Erfahrungen auszutauschen … Weiterlesen (Mehr in: KosmoLogs)

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The semantic network of the Heidelberg Laureate Forum

The Heidelberg Laureate Forum is all about networking. Mostly in the usual sense of the word, of course: a chance for young researchers to meet laureates in mathematics and computer science, to interact with some … Weiterlesen (Mehr in: KosmoLogs)

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Alternde Stammzellen ändern ihren Zuckerstoffwechsel

Universitätsklinikum Heidelberg und EMBL untersuchen molekulare Mechanismen des Alterns / Veränderungen im Stoffwechsel der Stammzellen im Blick / Auf der Suche nach neuen Möglichkeiten im Kampf gegen Alterserscheinungen
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft