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Bremer Forscher: 94 Prozent der tropischen Korallenriff-Lebensräume gefährdet

In einer gemeinsamen Studie haben Wissenschaftler der Jacobs University Bremen, des Leibniz-Zentrums für Marine Tropenforschung (ZMT) und der Universität Bremen erstmals die Anfälligkeit von tropischen Korallenriff-Habitaten gegenüber messbaren Umweltfaktoren prognostiziert. Danach müssen 94 Prozent der weltweiten Korallenriff-Lebensräume als gefährdet angesehen werden. Nur sechs Prozent gelten als Refugien, als weitgehend unbeeinträchtigte Gebiete. Die Studie der Bremer Wissenschaftler ist kürzlich in der renommierten Zeitschrift „Global Change Biology“ erschienen.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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MCC: Statusdenken in der Mittelschicht als Klimakiller

Die Menschen kaufen, was sie brauchen, und mit zunehmendem Einkommen vergrößern sie ganz zwangsläufig ihren Energieverbrauch und den CO₂-Fußabdruck: Nach dieser Logik erscheint vor allem in Schwellenländern wirksamer Klimaschutz kaum möglich. Doch das Bild wird durch eine neue Studie relativiert – wonach der Konsum nicht nur vom Bedarf bestimmt wird, sondern auch vom Wunsch, bei Statussymbolen mit den Nachbarn mitzuhalten und sie möglichst zu übertrumpfen. Die Studie wurde erstellt am Berliner Klimaforschungsinstitut MCC (Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change).

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Mexiko: Im Würgegriff der Wasser-Pest – Satellitenbild der Woche

Ein See in Mexiko verliert immer mehr Wasserfläche an eine hübsche Zierpflanze, die das Leben unter sich erstickt. Das Problem besteht global, zeigt eine Studie.

Quelle: SPIEGEL ONLINE Wissenschaft

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MCC: Klimaschutz braucht Wachstum, aber kein „Weiter so“

Über die „Grenzen des Wachstums“ streitet sich die Wissenschaft spätestens seit 1972, als der gleichnamige Klassiker der Umweltliteratur vom Expertenzirkel Club of Rome veröffentlicht wurde. Brauchen wir gar „Degrowth“, ein Schrumpfen der Wirtschaft, um den Planeten vor Überlastung zu schützen? Oder wäre das fatal, weil uns dann die Ressourcen zum Umbau fehlen? Wie sich vermeiden lässt, dass sich die Klimadebatte an dieser Gretchenfrage verhakt, das beleuchtet ein Autorenteam unter Leitung des Berliner Klimaforschungsinstituts MCC (Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change). Die Analyse wurde jetzt in der Fachzeitschrift WIREs Climate Change veröffentlicht.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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MCC: Klimaschäden für die Weltwirtschaft größer als gedacht

Die menschengemachte Erwärmung des Planeten wird Produktion und Wohlstand in aller Welt voraussichtlich deutlich stärker beeinträchtigen als durch bisherige Modellstudien beziffert. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Studie auf Basis empirischer Daten aus 1500 Regionen in 77 Ländern der Erde. Sie kommt auf 7 bis 14 Prozent Verlust von Wirtschaftsleistung im Jahr 2100; demnach verursacht jede Tonne CO₂, die 2020 emittiert wird, umgerechnet 76 bis 148 Euro Schäden. Die Studie wurde erstellt von dem Berliner Klimaforschungsinstitut MCC (Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change) und dem Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK).

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Verfolgung neuer Vogelgrippeviren wird durch moderne Analysen der Genomdaten möglich

Im Rahmen eines internationalen Konsortiums gelang durch mathematische Analysen die Nachverfolgung der Entstehung und Verbreitung neuer Varianten der Vogelgrippe. Diese groß angelegte internationale Studie wurde nun in der Fachzeitschrift PNAS (Proceedings of the National Academy of Sciences of the United States of America) veröffentlicht. Die Arbeit führte das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI), gemeinsam mit dem Erasmus University Medical Center und der Universität Edinburgh im „Global Consortium for H5N8 and Related Influenza Viruses“ durch.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Verfolgung neuer Vogelgrippeviren wird durch moderne Analysen der Genomdaten möglich

Im Rahmen eines internationalen Konsortiums gelang durch mathematische Analysen die Nachverfolgung der Entstehung und Verbreitung neuer Varianten der Vogelgrippe. Diese groß angelegte internationale Studie wurde nun in der Fachzeitschrift PNAS (Proceedings of the National Academy of Sciences of the United States of America) veröffentlicht. Die Arbeit führte das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI), gemeinsam mit dem Erasmus University Medical Center und der Universität Edinburgh im „Global Consortium for H5N8 and Related Influenza Viruses“ durch.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Der Türsteher im Gehirn

Wie kann man sich in einem komplexen Umfeld wie der Stadt Wien orientieren? Diesen Orientierungssinn verdanken wir dem „Global Positioning System“ (GPS) unseres Gehirns, dem Hippocampus. Um seine Funktionen besser zu verstehen, analysierten Wissenschaftler im Institute of Science and Technology Austria (IST Austria) einzelne Neurone dieses GPS in Mäusen. Dabei entdeckten sie, dass so genannte Körnerzellen räumliche Informationen filtern und schärfen. Ihre Ergebnisse haben die Forscher vor kurzem in Neuron veröffentlicht.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Waldwechsel in den asiatischen Tropen: Klimawandel lässt Vegetation ergrünen und sprießen

Durch höhere Kohlenstoffdioxidwerte in der Luft wachsen in den asiatischen Tropen bis zum Jahr 2100 mehr immergrüne Pflanzen als bisher; laubabwerfende Pflanzen hingegen gehen zurück. Zudem wird die Vegetation der Region in Zukunft stärker in die Höhe wachsen. Das ist das Ergebnis einer Simulation von Senckenberg-Wissenschaftler*innen die im Fachmagazin „Global Change Biology“ erschienen ist. In Folge dieser Entwicklung entsteht in den asiatischen Tropen bis zum Ende des Jahrhunderts im Mittel bis zu 23 Prozent mehr oberirdische holzige Biomasse. Die Region könnte daher eine globale Kohlenstoffsenke sein, vorausgesetzt heutige Flächen mit natürlicher Vegetation werden nicht gerodet.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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UN-Bericht: Menge an Elektroschrott wächst auf Rekordhoch

Kühlschränke, Monitore, Telefone: Der Elektroschrottberg, der 2019 zusammenkam, ist laut „Global E-Waste Monitor“ so hoch wie 350 „Queen Mary 2“-Kreuzfahrtschiffe.

Quelle: ZEIT Wissen

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MCC: Die Argumentationsmuster der Klimaschutz-Verhinderer

Wer den menschengemachten Klimawandel einfach leugnet und die Wissenschaft offen ignoriert, findet bei den politisch Verantwortlichen kaum noch Gehör. Trotzdem tut sich zu wenig – nach den Berechnungen des Weltklimarats werden die im Paris-Abkommen verabredeten Temperaturziele mit den bislang beschlossenen Maßnahmen bei weitem verfehlt. Wie heutzutage der Widerstand gegen ambitionierten Klimaschutz rhetorisch funktioniert, das beleuchtet eine neue Studie unter Federführung des Berliner Klimaforschungsinstituts MCC (Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change). Die Studie wurde jetzt in der Fachzeitschrift Global Sustainability veröffentlicht.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Global Drug Survey: Alkohol aus Langeweile

Was macht die Corona-Krise mit Menschen, für die Alkohol, MDMA und weitere Drogen alltäglich sind? Erste Ergebnisse der weltweit größten Drogenumfrage zeigen einen Wandel

Quelle: ZEIT Wissen

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Nutanix ernennt Adam Tarbox zum Director of Global System Integrator (GSI) Business in EMEA

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Nutanix ernennt Adam Tarbox zum Director of Global System Integrator (GSI) Business in EMEA

Der erfahrende Manager, der zuletzt für NetApp gearbeitet hat, soll eine übergeordnete Strategie für die GSI-Partnerschaften von Nutanix in der Region entwickeln und umsetzen.

Quelle: COM! – Das Computer Magazin

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MCC: Städtische Umweltzonen senken Ausgaben für Herztabletten und Asthmasprays

In mittlerweile 58 deutschen Städten wird schadstoffintensiven Pkw, Lkw und Bussen in Umweltzonen die Einfahrt verwehrt. Kritiker sprechen seit dem Start dieser Maßnahme im Jahr 2008 von „kalter Enteignung“ von Autofahrern und zweifeln – angesichts von Feinstaub und Stickoxiden auch aus anderen Quellen – die Verhältnismäßigkeit an. Dagegen belegt jetzt eine empirische Studie bessere Luftqualität und einen volkswirtschaftlichen Nutzen. Sie wurde erstellt unter Federführung des Berliner Klimaforschungsinstituts MCC (Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change) und in der renommierten Fachzeitschrift Economics Letters veröffentlicht.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Coronavirus: Globaler CO2-Ausstoß sinkt um 17 Prozent

Gemeinsame Pressemitteilung des Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change (MCC) und der Technischen Universität Berlin

Globaler CO2-Ausstoß Anfang April 17 Prozent niedriger als vor Corona

Studie zum Klima-Effekt der Pandemie-Abwehrmaßnahmen mit drei Szenarien für den weiteren Verlauf 2020. „Die staatlichen Anschubhilfen werden den Emissionspfad für Jahrzehnte prägen.“

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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MCC: Schnellschätzung – globaler CO₂-Ausstoß Anfang April 17 Prozent niedriger als vor Corona

Mit einer aufwendigen Schnellschätzung hat ein Forscherteam jetzt die Auswirkung der Corona-Abwehrmaßnahmen auf den Ausstoß des wichtigsten Treibhausgases CO₂ beziffert. Demnach lagen die weltweiten CO₂-Emisionen Anfang April wahrscheinlich ein Sechstel niedriger als vor der Pandemie. Die stärksten absoluten Rückgänge gab es bei Verkehr und Produktion. An der Studie arbeiteten wissenschaftliche Einrichtungen aus sieben Ländern auf drei Kontinenten mit, darunter das Berliner Klimaforschungsinstitut MCC (Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change). Die Studie wurde jetzt in der renommierten Fachzeitschrift Nature Climate Change veröffentlicht.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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TU Berlin: Weniger Platz für Autos, mehr Platz für Radwege und Bürgersteige

Gemeinsame Pressemitteilung des Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change (MCC) und der Technischen Universität Berlin

Städtische Straßen fairer gestalten

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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MCC: Wie man städtische Straßen fairer gestalten kann

Das Gerangel auf städtischen Straßen nimmt dieser Tage ungeahnte Formen an: Der Berliner Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg forderte jetzt Gastronomen auf, „Platzbedarfe im ruhenden Parkraum oder auch auf der Fahrbahn“ anzumelden. Die Coronakrise und der Zwang, die Tische von Cafés und Restaurants weit auseinander und am besten draußen zu platzieren, stellt plötzlich die Verkehrsplanung vergangener Jahrzehnte in Frage. Wie wird die Straße allen Interessen gerecht? Eine neue Studie beleuchtet das sehr grundsätzlich. Sie wurde erstellt vom Berliner Klimaforschungsinstitut MCC (Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change) sowie der Technischen Universität Berlin.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Globaler Handel mit Soja geht auf Kosten des Klimas

In welchem Ausmaß Anbau und Handel brasilianischen Sojas das Weltklima belasten, hängt ganz erheblich vom jeweiligen Anbaugebiet ab. Das zeigt eine aktuelle Studie, die die Universität Bonn zusammen mit Partnern aus Spanien, Belgien und Schweden durchgeführt hat. In manchen Regionen fallen demnach beim Export von Soja und Sojaprodukten mehr als 200 Mal so hohe CO2-Emissionen an wie in anderen. Die EU importierte zwischen 2010 und 2015 Soja vor allem von Standorten, in denen für den Anbau große Savannen- und Waldflächen in Ackerland umgewandelt wurde. Die Analyse ist nun in der Zeitschrift Global Environmental Change erschienen.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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MCC: Gebündeltes Wissen zu Paris-Abkommen, CO₂-Fußabdruck und nachhaltigem Wirtschaften

Wie wichtig es ist, die in diversen wissenschaftlichen Arbeiten enthaltenen Erkenntnisse in Metastudien zu bündeln, wird derzeit bei der Corona-Pandemie deutlich. Die Forschungssynthese bringt aber auch beim Thema Erderwärmung mehr Klarheit. Hilft das Weltklimaabkommen? Was kann man als Einzelperson tun? Ist Wachstum mit Klimaschutz vereinbar? Antworten auf diese Fragen bieten drei Metastudien mit Beteiligung des Berliner Klimaforschungsinstituts MCC (Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change). Sie wurden jetzt in Environmental Research Letters veröffentlicht.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Ökosystemleistungen kennen keine Grenzen / Studie bewertet und quantifiziert Ökosystemleistungs-Ströme

Was haben Kakao, Zugvögel, Hochwasserschutz und Pandas gemeinsam? Viele Länder profitieren von Ökosystemleistungen, die zuvor in anderen Ländern erbracht wurden. Wo und wie Ökosystemleistungs-Ströme verlaufen, ist jedoch kaum bekannt. Wissenschaftler*innen des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung (UFZ) und des Deutschen Zentrums für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) konnten nun in einer im Fachjournal Global Environmental Change veröffentlichten Studie zeigen, wie interregionale Ökosystemleistungs-Ströme aufgedeckt und quantifiziert werden können.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Leben am Limit: Verwandte der Silberfischchen in der trockensten Wüste der Welt entdeckt

Kölner Forscher entdecken erstmals Leben im Kerngebiet der chilenischen Atacama-Wüste / Veröffentlichung in „Global and Planetary Change“

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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MCC: Wie ein globaler Klimafonds besser funktionieren könnte

Während die Staaten der Welt enorme Hilfspakete schnüren, um die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise zu begrenzen, gibt es auch ein wichtiges Finanzprojekt für die internationale Klimapolitik: Für die Zeit ab 2020 hat sich eine große Zahl von Geberländern verpflichtet, den Klimaschutz in ärmeren Staaten mit jährlich 100 Milliarden Dollar zu unterstützen. Eine neue Studie des Berliner Klimaforschungsinstituts MCC (Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change) befasst sich mit der Gestaltung solcher Transfers.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Wie Grundwasser die Küstenökosysteme beeinflusst

Forscher haben das erste Computermodell entwickelt, mit dem der Grundwasserstrom in die Weltmeere global verfolgt werden kann.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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PM des MCC: Klimapolitik & Kapital: MCC-Experten geben Sonderteil in renommierter Fachzeitschrift heraus

Was Klimaschutz für die Besitzer fossiler Rohstoffe und Produktionsanlagen bedeutet und wie sie darauf reagieren: Das ist bislang wenig erforscht. Die renommierte wirtschaftswissenschaftliche Fachzeitschrift Journal of Environmental Economics and Management schließt jetzt mit einem Sonderteil in ihrer März-Ausgabe ein Stück weit die Lücke. Herausgeber des Sonderteils sind neben dem Kieler Umweltökonomen Till Requate drei Wissenschaftler des Berliner Klimaforschungsinstituts MCC (Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change): dessen Direktor Ottmar Edenhofer sowie die beiden Arbeitsgruppenleiter Matthias Kalkuhl und Jan Steckel.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Erderwärmung: Heißester Januar

Der Januar war global betrachtet der bislang wärmste seit Beginn der Aufzeichnungen. Die Temperaturen lagen 1,14 Grad über dem langjährigen Mittel des 20. Jahrhunderts.

Quelle: SZ.de

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PM des MCC: CO₂-Preis könnte Leitinstrument im globalen Klimaschutz werden

Das Wichtigste am jüngst beschlossenen deutschen Klimapaket ist nicht die Wirkung im Inland, wo rund 2 Prozent der globalen Treibhausgas-Emissionen entstehen. Es ist vielmehr „der potenzielle Beitrag zur Lösung des internationalen Koordinations- und Kooperationsproblems“. Zu diesem Ergebnis kommt eine gemeinsame Analyse der Ökonomen Ottmar Edenhofer, Matthias Kalkuhl und Axel Ockenfels. Edenhofer ist Direktor des Berliner Klimaforschungsinstituts MCC (Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change), Kalkuhl ist dort Arbeitsgruppenleiter, Ockenfels leitet das Exzellenzzentrum für Soziales und Ökonomisches Verhalten an der Universität zu Köln.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Chinesische Hersteller verbünden sich gegen Google

Eigener App Store geplant

Chinesische Hersteller verbünden sich gegen Google

Mit der Gründung der Global Developer Service Alliance (GDSA) leiten die chinesischen Smartphone-Hersteller Huawei, Oppo, Vivo und Xiaomi möglicherweise den Aufbau eines gemeinsamen App Stores ein.

Quelle: COM! – Das Computer Magazin

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PM des MCC: Was dem globalen Klimaschutz entgegensteht

Dass die Staatengemeinschaft weit davon entfernt ist, die 2015 im Abkommen von Paris vereinbarten Klimaziele mit entsprechenden Maßnahmen zu unterlegen, ist kein Betriebsunfall der Weltpolitik. Es ist das Ergebnis wirtschaftlicher und sozialer Rahmenbedingungen, die objektiv messbar sind: etwa die Erlöse eines Landes aus Öl- und Gasförderung, das Ausmaß von Korruption oder das soziale Grundvertrauen in der Bevölkerung. Das ist der Ausgangspunkt einer neuen Studie des Berliner Klimaforschungsinstituts MCC (Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change). Die Studie wurde jetzt in der renommierten Fachzeitschrift Energy Research & Social Science veröffentlicht.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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PM des MCC: Landbesitz klug organisieren – wichtig für Afrika

Angesichts der bedrohlichen Folgen des Klimawandels in Afrika – Ernteausfälle, Hungersnöte oder sogar gewalttätige Konflikte – sollten die dortigen Regierungen die rechtliche Struktur des Landbesitzes überdenken: Wenn sie verstärkt Anreize für das System des „Sharecropping“ (Naturalpacht) setzten, könnten sie damit die landwirtschaftliche Produktion widerstandsfähiger machen. Das empfiehlt, gestützt auf empirische Daten aus elf Ländern, eine Studie unter Federführung des Berliner Klimaforschungsinstituts MCC (Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change). Die Studie wurde jetzt in der renommierten Fachzeitschrift Ecological Economics veröffentlicht.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Gegen Lichtverschmutzung: Handlungsleitfaden zur Außenbeleuchtung

Die Erhellung der Nachtlandschaften durch künstliche Beleuchtung nimmt global im Jahr um ungefähr 2 bis 6 Prozent zu – mit Auswirkungen auf Mensch und Natur. Wie es Kommunen gelingen kann, die Lichtverschmutzung zu minimieren, indem sie ihre Straßen- und Gebäudebeleuchtung effizienter gestalten, beschreibt ein neuer Handlungsleitfaden. Den Leitfaden zur Neugestaltung und Umrüstung der Außenbeleuchtung haben Forschende vom Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB), vom Bundesamt für Naturschutz (BfN) und der Universität Münster jetzt gemeinsam veröffentlicht.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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PM des MCC: Klima-Migration setzt Städte unter Druck

Die Städte rund um den Globus müssen sich infolge des Klimawandels auf eine große und schwierige Aufgabe einstellen: Sie müssen unzählige Klima-Migranten aus ländlichen Gegenden unterbringen und in den Arbeitsmarkt integrieren. Am Beispiel Indiens analysiert eine Studie des Berliner Klimaforschungsinstituts MCC (Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change) die Wanderungsbewegungen weg aus dem ländlichen Raum. Es zeigt sich, dass diese Klima-Migranten im Vergleich zu anderen Migranten weniger gut qualifiziert sind und aus der Landwirtschaft kommen. Die Studie wurde jetzt in der renommierten Fachzeitschrift World Development veröffentlicht.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Globaler Arbeitsmarkt: Mythos oder Wirklichkeit?

Abschlusstagung der internationalen ZiF-Forschungsgruppe

Gibt es den globalen Arbeitsmarkt? Wo ist er und was wird dort gehandelt? Die Forschungsgruppe „In Search of the Global Labour Market“ („Auf der Suche nach dem globalen Arbeitsmarkt“) ist dieser Frage in den vergangenen zehn Monaten am Bielefelder Zentrum für interdisziplinäre Forschung (ZiF) nachgegangen. Am 31. Januar und 1. Februar stellen die Forschenden ihre Ergebnisse auf der Abschlusstagung der Forschungsgruppe vor.
Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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„Islamophobie ohne Muslime“

Islamophobie und Islamfeindlichkeit sind nicht nur in West-, sondern auch in Osteuropa verbreitet, wo zum Teil nur sehr wenige Muslime leben und wo die Bevölkerung den Islam und Muslime oft nur aus den Medien kennt. „Islamophobie ohne Muslime“ nennen das gleich mehrere der Forscher, die Beiträge geschrieben haben für eine soeben erschienene Sonderveröffentlichung des in Leipzig angesiedelten Leibniz-Wissenschaftscampus „Eastern Europe – Global Area“ (EEGA). Unter dem Titel „Islamophobie in Osteuropa verstehen und erklären“ widmen sie sich dieser bislang wenig erforschten Thematik.
Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Größere Erträge: Forscher züchten die Super-Pflanze

Wissenschaftler haben den Stoffwechsel von Pflanzen gentechnisch so verändert, dass sie schneller wachsen und 40 Prozent mehr Biomasse erzeugen. Sie wollen damit ein Problem von globaler Dimension angehen. (Mehr in: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft)