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19. April 2018

Gewebe

Wie sich Muskelkraft auf das Skelett überträgt

Bei der Übertragung von Muskelkraft auf das Skelett spielt das Bindegewebe eine wichtige Rolle: Sogenannte Aponeurosen umhüllen die Muskeln, unterteilen sie in ihrem Innern, und gehen in Sehnen über. Dehnt man den Muskel passiv, verhalten sich die Aponeurosen wie ein Gummiband, das länger und schmaler wird. Beim aktiven Zusammenziehen des Muskels werden die Aponeurosen jedoch

Braunes Fett wird durchschaubar

Seit Braunes Fettgewebe bei Erwachsenen nachgewiesen wurde, steht es im Fokus der Präventionsforschung. Jedoch fehlte eine Methode, seine Wärmebildung nicht-invasiv zu messen. Einem Team der Technischen Universität (TUM) und des Helmholtz Zentrums München ist es nun gelungen, die Aktivität des Braunen Fettgewebes ohne Injektion von Substanzen sichtbar zu machen. Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst

Erholung von Rückenmarksverletzungen lässt sich vorhersagen

Rückenmarksverletzungen führen zu einem Abbau von Nervengewebe in Rückenmark und Gehirn. Diese neurodegenerativen Veränderungen lassen sich mit bildgebenden Verfahren detailliert analysieren. Je nach Ausmass und Entwicklung des Nervenverlusts nach sechs Monaten konnten UZH-Forschende erstmals zuverlässig vorhersagen, wie gut sich Patienten zwei Jahre nach der Verletzung erholen. Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Krebszellen mit „Nase“: Höheres Risiko für Metastasen

Nicht allein die Anzahl der wandernden Krebszellen entscheidet über das Metastasierungsrisiko, sondern vor allem ihre Eigenschaften, wie Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums jetzt veröffentlichen. Sie haben erstmals beobachtet: Damit im Blut zirkulierende Krebszellen an einer anderen Stelle im Körper wieder ins Gewebe eindringen und sich dort ansiedeln können, müssen sie eine spezielle Polarität aufweisen. Diese Entdeckung

Histologie in 3D: Neue Färbemethode ermöglicht Nano-CT-Aufnahmen von Gewebeproben

Bislang werden Gewebeproben von Patienten für histologische Untersuchungen in dünne Scheiben geschnitten. Das könnte sich in Zukunft ändern: Ein interdisziplinäres Team der Technischen Universität München (TUM) hat eine Färbemethode entwickelt, die es erlaubt, dreidimensionale Gewebeproben mit dem ebenfalls kürzlich an der TUM entwickelten Nano-CT-Gerät zu untersuchen. Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Brustkrebs: Wie bildgebende Verfahren unnötige Biopsien vermeiden können

Die Diagnostik von Brustkrebs zu verbessern ist das erklärte Ziel eines Forscherteams vom Deutschen Krebsforschungszentrum in Heidelberg. Die Wissenschaftler kombinieren eine Weiterentwicklung der diffusionsgewichteten Magnetresonanztomografie mit intelligenten Bildanalyseverfahren, um bösartige Veränderungen im Gewebe aufzuspüren. Diese Methode könnte künftig viele Kontrollbiopsien nach einem auffälligen Mammographie-Befund ersparen, wie die Wissenschaftler in einer von der Dietmar Hopp-Stiftung geförderten

Forscher zeigen bei Plattwürmern und Zebrafischen: Jede Verletzung kann Geweberegeneration auslösen

Forscher des Exzellenzclusters „Cells in Motion“ haben neue Einblicke in die Mechanismen hinter Regenerationsvorgängen gewonnen: Bei Plattwürmern und Zebrafischen können auch kleine Wunden die Wiederherstellung von Köpfen und Knochen auslösen. Die Studie ist in „Nature Communications“ erschienen. Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Plattwurm-Erbgut entschlüsselt

Sequenzierung des Genoms von Schmidtea mediterranea soll die Erforschung der Regeneration von Gewebe voranbringen Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Gigantisches Genom des Axolotl entschlüsselt

Ein Team von Wissenschaftlern aus Wien, Dresden und Heidelberg hat die gesamte Erbinformation des mexikanischen Salamanders Axolotl entschlüsselt. Das Axolotl-Genom ist das bisher größte Genom, das jemals sequenziert wurde. Es stellt eine wichtige Grundlage dar, um das Zusammenspiel der Moleküle zu verstehen, die das Nachwachsen von Gliedmaßen und die Regeneration von Geweben steuern. Die Zeitschrift

Forscher weisen Hochleistungsatmung an Knochen nach

Dinosaurier sind keineswegs ausgestorben, sondern dominieren als Vögel auch heute noch weite Teile des Erdballs. Dass die gefiederten Tiere in der Evolution so erfolgreich waren, ist auch ihren Luftsäcken zu verdanken. Die einem Blasebalg ähnlichen Anhängsel der Lunge machen die Atmung deutlich effizienter. Wissenschaftler der Universität Bonn untersuchten den Aufbau von luftsackverbundenen Knochen und fanden

Mit künstlicher Intelligenz zur Krebstherapie

Auf der Software-Plattform von Sophia Genetics können Krankenhäuser das Erbmaterial von Gewebeproben analysieren lassen. Das Gen-Profil unterstützt die Wahl der richtigen Therapie. (Mehr in: Technology Review)

Sichtbare Signale aus Hirn und Herz: Neuer Sensor misst Kalziumkonzentration im Gewebe

Über die Menge an Kalzium in und um Zellen, werden wichtige Prozesse im Körper gesteuert. Ein Team der Technischen Universität München (TUM) und des Helmholtz Zentrums München entwickelte jetzt das erste Sensormolekül, dass Kalzium mit der strahlungsfreien Bildgebungsmethode Optoakustik im lebenden Tieren sichtbar machen kann. Zellen müssen hierfür nicht genetisch verändert werden und es entsteht

Klimafreundliche Architektur durch natürliche Klappmechanismen

Bewegliche Komponenten an Gebäuden wie etwa Jalousien, deren Aufbau an natürlichen Lösungen abgeschaut wurde, daran forscht ein Team der Technischen Universität München (TUM), der Universität Freiburg und der Universität Stuttgart. Sie sollen mit Antriebselementen bestückt werden, die sich ohne Energiezufuhr bewegen können. Das Vorbild sind Zapfen von Nadelhölzern, die sich durch unterschiedliches Quellverhalten ihres Gewebes

Bakterien als Schrittmacher des Darms

CAU-Forschungsteam deckt Verbindung zwischen Mikrobiom und für eine gesunde Darmfunktion unverzichtbaren Gewebekontraktionen auf Spontane Kontraktionen des Verdauungstrakts spielen bei den allermeisten Lebewesen eine wichtige Rolle, um eine gesunde Darmfunktion zu gewährleisten. Von einfachen wirbellosen Tieren bis hin zum Menschen sind es durchweg ähnliche Bewegungsmuster, die durch das rhythmische Zusammenziehen der Muskulatur den Darminhalt transportieren und

Hemmung von microRNA-29 schützt vor Herzfibrosen

Bei Herzfibrosen vermehrt sich Bindegewebe im Herzmuskel und schränkt dessen Funktion ein. Ein Team der Technischen Universität München (TUM) hat jetzt herausgefunden, dass microRNA 29 – kurz miR-29 – eine wichtige Rolle beim Entstehen solcher Fibrosen spielt. Diese treten seltener auf, wenn miR-29 in Herzmuskelzellen gehemmt wurde. Ältere Studien hatten dagegen den Schluss nahegelegt, dass

Muskeln aus der Spraydose

Für Menschen mit Herzinsuffizienz wäre ein künstliches Herz die Rettung. Um das komplexe Organ im Labor nachzubauen, müsste es aber zunächst gelingen, vielschichtige, lebende Gewebe zu züchten. Forscher der Empa sind diesem Ziel nun näher gekommen: Mit einem Sprühverfahren erzeugten sie funktionierende Muskelfasern. Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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