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Tschernobyl – Jahrestag 26. April

34 Jahre ist die Nuklearkatastrophe von Tschernobyl mittlerweile her – sie gilt als der schwerste Unfall in der zivilen Nutzung der Atomenergie. Nur die Nuklearkatastrophe von Fukushima am 11. März 2011 hat sich ähnlich in das Gedächtnis eingebrannt. Deutschland beschloss nach dem zweiten nuklearen GAU den endgültigen Ausstieg aus der Kernenergie. Das hat Folgen: Zum Beispiel gibt es hierzulande keine Förderung mehr für die Weiterentwicklung von Reaktoren. Das trifft insbesondere die wissenschaftliche Forschung und Ausbildung.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Babys behalten Details im Schlaf

Im Schlaf durchspielt das Gehirn zuvor Erlebtes, festigt neue Gedächtnisinhalte und fasst ähnliche Erfahrungen zu allgemeinerem Wissen zusammen. Das gilt bereits für Babys. Anders als bislang vermutet, können sie dabei mehr als nur das Gelernte verallgemeinern. Eine aktuelle Studie zeigt: Das Gehirn von Babys festigt im Schlaf auch die Details einzelner Erlebnisse und schützt sie vor einer Verallgemeinerung. Die Studie liefert damit den ersten Nachweis, dass der Schlaf bei Kleinkindern auch für das sogenannte episodische Gedächtnis von Bedeutung ist. Das Phänomen der frühkindlichen Amnesie könnte damit in ein neues Licht gerückt werden.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Klebstoff mit Gedächtnis

Am Leibniz-Institut für Katalyse, LIKAT entstand aus Abfällen der Holz- und Papierproduktion ein Baustein für ein Polymer, das Bauteile zusammenfügen kann und eine Art Memoryfunktion besitzt. Das katalytische Verfahren dafür wurde von LIKAT-Chemiker Bernhard Stadler im Rahmen seiner Dissertation entwickelt. Forscher des Industrie- und Konsumgüterherstellers Henkel erkunden derzeit, welche Potenziale das biobasierte Material auf dem Markt, etwa in der Klebstoffindustrie, hat. Die Arbeiten sind Teil des EU-Projektes „GreenSolRes“, das den Einsatz nachwachsender Rohstoffe zur Herstellung von Biochemikalien erforscht.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Es steckt uns in den Knochen: Blutstammzellen haben ein Gedächtnis und führen Protokoll über ansteckende Begegnungen

Ein deutsch-französisches Forscherteam hat unter der Leitung von Humboldt-Professor Michael Sieweke eine überraschende Eigenschaft der Blutstammzellen aufgedeckt: Sie sorgen nicht nur für die kontinuierliche Erneuerung der Blutzellen und sind Teil unserer Immunabwehr, sondern können sich auch an frühere infektiöse Begegnungen erinnern. Durch dieses „Gedächtnis“ können die Blutstammzellen bei neuen Infektionen eine schnelle und effiziente Immunantwort geben.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Spezielle Helferzellen an immunologischem Gedächtnis beteiligt

Helferzellen spielen bei der Immunantwort gegen verschiedene Krankheitserreger eine wichtige Rolle. Unklar war bisher die Funktion einer bestimmten Untergruppe dieser Immunzellen. Nun zeigt sich: Follikuläre T-Helferzellen leben viel länger als gedacht und tragen zur Aufrechterhaltung einer nachhaltigen Immunität bei. Das berichten Forschende vom Departement Biomedizin der Universität Basel in «Science Immunology».

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Windkraftanlagen-Monitoring: Überzug mit Gedächtnis

Wenn ein Windrad durch Hagel beschädigt wird, sind die Einschlagspuren oft nicht zu finden. Belgische Forscher haben nun ein Material entwickelt, das Defekte „speichert“.

Quelle: Technology Review

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Schaukelschlaf schärft den Verstand

Lernen und dann schaukelnd einschlafen – das Gedächtnis dankt’s.

Wer nachts schlecht schläft und tagsüber nichts im Gedächtnis behält, findet jetzt vielleicht endlich Abhilfe: Wissenschaftler haben den langsamen Schaukelschlaf getestet – und dabei einiges über den besten Rhythmus erfahren.

Quelle: FAZ.de

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Angebliche Schallwaffen auf Kuba: Wurden US-Diplomaten Opfer von Insekten-Lärm?

Sie klagten über Schwindel und Gedächtnisstörungen: Auf Kuba sollen US-Diplomaten Ziel mysteriöser Angriffe geworden sein. Waren dabei Hightech-Waffen im Einsatz? Biologen haben eine simplere Erklärung. (Mehr in: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft)

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Großhirnrinde lernt schneller als gedacht

Tübinger Forscher machen Gedächtnisspuren beim Menschen sichtbar
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Neuer Ansatz zur Verbesserung der Angsttherapie entdeckt

Mainzer Wissenschaftler veröffentlichen neue Erkenntnisse in der Resilienzforschung in Nature Communications
Die Forscher haben neue Hinweise darauf gefunden, wie sich nach einer Traumatisierung eine dauerhafte Belastungsstörung vermeiden lässt: durch eine feste Gedächtnisverankerung neuer, positiver Lernerfahrungen, dass die angstauslösenden Reize harmlos sind. Dafür ist es allerdings erforderlich, dass sich Betroffene ihren Angstauslösereizen immer wieder aussetzen. Die Mainzer Erkenntnisse über die Hirnprozesse, die solchen positiven Lernerfahrungen zugrunde liegen, könnten helfen, entsprechende Therapien zu verbessern und präventive Maßnahmen zu entwickeln.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Klanggedächtnis und Kulturerbe in Gefahr

Bremer Wissenschaftler des Leibniz-IWT und des Arp-SchnitgerInstituts für Orgel und Orgelbau präsentieren Projektergebnisse
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Naturkundemuseum Berlin: Ideen für das Überleben der Menschheit

In Berlins Naturkundemuseum lagert das ökologische Gedächtnis der Menschheit. Das für unsere Zukunft nutzbar zu machen ist dem Bund 660 Millionen Euro wert. (Mehr in: ZEIT ONLINE: Mehr aus Forschung und Wissenschaft)

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Langzeitgedächtnis im Gehirn: Nicht ohne den Hippocampus

In einer Studie der Universität Tübingen erweist sich die Bildung langfristiger Gedächtnisinhalte jeglicher Art als ganzheitlicher Prozess mit übergeordneter Schaltzentrale
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Rhodiola-Wirkstoff verbessert Gedächtnisleistung im Alter

Neuer Ansatz für die Behandlung von altersbedingtem Verlust der Merkfähigkeit entdeckt

In einer immer älter werdenden Gesellschaft leiden auch immer mehr Menschen an Gedächtnisstörungen. Bisher gibt es keine Medikamente, um dem altersbedingten kognitiven Abbau vorzubeugen oder dem dauerhaften Gedächtnisverlust wirksam entgegenzusteuern. Eine von Wissenschaftlern der Leibniz-Institute für Neurobiologie (LIN) und für Pflanzenbiochemie (IPB) geleitete Studie in der Fachzeitschrift Science Advances belegt nun erstmalig in Tierexperimenten eine Gedächtnis-fördernde Wirkung eines pflanzlichen Esters als aktiver Wirkstoff aus der Medizinalpflanze Rhodiola rosea.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Individuelle Stressempfindlichkeit, Zuckerstoffwechsel und Gehirnfunktion hängen zusammen

Wissenschaftler der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Universitätsmedizin Mainz und des Deutschen Resilienz-Zentrums Mainz (DRZ) haben Störung im Zuckerstoffwechsel des Gehirns als Ursache für stressbedingte Lern- und Gedächtnisstörungen im Tiermodell identifiziert. Die Ergebnisse sind in der aktuellen Ausgabe der hochrangigen Fachzeitschrift Proceedings of the National Academy of Sciences (PNAS) veröffentlicht.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Wie das Gehirn im Schlaf lernt

Welche Aktivitätsmuster im Gehirn auftreten, wenn Menschen Dinge erinnern oder vergessen, haben Forscherinnen und Forscher der Ruhr-Universität Bochum und der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn untersucht. Sie interessierten sich dabei dafür, wie das Gehirn zuvor Gelerntes im Schlaf erneut durchspielt und einspeichert. Dazu zeichnete das Team die Hirnaktivität von Epilepsie-Patienten auf, die zwecks Operationsplanung Elektroden in das Gehirn implantiert bekommen hatten. Ein Ergebnis: Im Schlaf reaktiviert das Gehirn selbst solche Gedächtnisspuren, die es später nicht mehr erinnern kann.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Wüstenameisen haben ein erstaunliches Duftgedächtnis

Wüstenameisen sind in der Lage, viele verschiedene Futterdüfte schnell zu lernen und sie ihr ganzes Leben lang zu behalten. Dabei unterscheidet sich das Gedächtnis für Futterdüfte grundlegend von der Erinnerung an Nestdüfte: Während Futterdüfte schon nach einmaligem Kontakt gelernt und nicht wieder vergessen werden, sind für das Erlernen des Nestduftes mehrere Versuche notwendig. Außerdem vergessen die Ameisen einen mit dem Nest assoziierten Duft sehr schnell wieder, wenn er am Nest nicht mehr vorkommt. Die Verarbeitung von Futter- und Nestdüften scheint also im Riechhirn der Insekten unterschiedlich zu erfolgen.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Warum es beim Blinzeln nicht dunkel wird

Verstehen, wie Wahrnehmung und Gedächtnis interagieren
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Keep cool : Forscher entwickeln magnetischen Kühlkreislauf

Darmstadt/Dresden, 17. September 2018. Klimawandel, Bevölkerungswachstum und steigende Lebensansprüche führen dazu, dass der Energiebedarf für Kühlprozesse schneller wächst als jener fürs Heizen. Ein weiteres Problem heutiger Kältetechnik: Kühlmittel, die Umwelt- und Gesundheitsschäden verursachen. Abhilfe könnte eine neuartige Technologie bringen: Kühlung durch magnetische Materialien in Magnetfeldern. Forscher der Technischen Universität (TU) Darmstadt und des Helmholtz-Zentrums Dresden-Rossendorf (HZDR) entwickelten die Idee für einen Kühlkreislauf, der auf dem „magnetischen Gedächtnis“ spezieller Legierungen beruht. Erste Ergebnisse veröffentlichte die Zeitschrift „Nature Materials“.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Wo sind die Erinnerungen an die Einschulung geblieben?

Die Einschulung ist für einen jungen Menschen ein besonderes Ereignis. Die meisten erinnern sich noch daran, wo und mit wem sie diesen Tag verbracht haben. Dabei hilft ihnen das episodische Gedächtnis, in dem räumliche und zeitliche Informationen zu persönlichen Erlebnissen verankert sind. Prof. Dr. Magdalena Sauvage vom Leibniz-Institut für Neurobiologie (LIN) in Magdeburg erforscht diese Gedächtnisform. Gemeinsam mit anderen Kollegen konnte sie in einer neuen Studie im Fachmagazin PLOS Biology nachweisen, dass räumliche und zeitliche Informationen im Hippocampus sowohl unabhängig voneinander als auch gemeinsam gespeichert werden können und so die Erinnerung an Erlebtes bilden.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Kuba: US-Diplomaten könnten mit Mikrowellenwaffen attackiert worden sein

Erst hörten sie Geräusche, dann folgten Schwindel und Gedächtnisstörungen: Nach den rätselhaften Angriffen auf US-Diplomaten in Havanna vermuten Ärzte nun Mikrowellenwaffen als Ursache für die Beschwerden. (Mehr in: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft)

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Why brain is on fire

Ein deutsch-spanisches Wissenschaftlerteam um den Jenaer Neurologen Christian Geis konnte wesentliche molekulare Mechanismen der Autoimmun-Hirnentzündung durch Antikörper gegen den AMPA-Rezeptor, einen Rezeptor für Neurotransmitter im zentralen Nervensystem, aufklären. In ihrem im Fachjournal Neuron veröffentlichten Artikel beschreiben die Autoren, wie Antikörper gegen eine Untereinheit des Rezeptors die Impulsübertragung zwischen den Nervenzellen stört und damit Lern- und Gedächtnisprozesse beeinträchtigt. Das ermöglicht die ursächliche Erklärung der Krankheitssymptome.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Schweine bilden ein visuelles Konzept menschlicher Gesichter

Entgegen bisheriger Tests scheinen Schweine doch über eine bessere visuelle Wahrnehmung zu verfügen als angenommen. KognitionsforscherInnen des Messerli Forschungsinstitutes zeigten in einer neuen Studie, dass sich diese Tiere nicht nur einprägen ob sie uns von vorne oder hinten sehen, sondern, dass sie dazu augenscheinlich bestimmte Merkmale wie unsere Augen oder den Mund als Gedächtnishilfe nutzen. Die Ergebnisse rücken die bislang eher pessimistisch aufgefassten, visuellen Kognitionsfähigkeiten der klugen Schweine in ein bei weitem besseres Licht.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Auf der Suche nach dem Gedächtnis

Ein MIT-Forscher nutzt eine Bodycam und einen Hirnwellentracker, um zu ermitteln, wie Erinnerungen im Körper gespeichert werden.

(Mehr in: Technology Review)

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Mobilfunkstrahlung kann die Gedächtnisleistung bei Jugendlichen beeinträchtigen

Hochfrequente elektromagnetische Felder können sich bei der Nutzung von Mobiltelefonen nachteilig auf die Entwicklung der Gedächtnisleistung von bestimmten Gehirnregionen auswirken. Das ergab eine Studie mit fast 700 Jugendlichen in der Schweiz. Die vom Schweizerischen Tropen- und Public Health-Institut (Swiss TPH) geleitete Studie wird am Donnerstag, 19. Juli 2018 in der Fachzeitschrift Environmental Health Perspectives veröffentlicht.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Karten aus Nervenzellen

Mäuse bewegen sich durch eine virtuelle Videospielwelt – und liefern Einsichten in Mechanismen der Gedächtnisbildung
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Bewegung des Hirnwassers regt Nerven-Stammzellen zur Teilung an

Stammzellen im Gehirn können sich teilen und bilden zeitlebens Nervenzellen, die an verschiedenen Hirnfunktionen, zum Beispiel dem Gedächtnis, beteiligt sind. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Helmholtz Zentrums München und der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) haben im Fachmagazin ‚Cell Stem Cell‘ gezeigt, dass auch ein Kanalprotein und die Scherkräfte der Gehirnflüssigkeit eine zentrale Rolle dabei spielen.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Die „aufsteigenden Sterne” des Gehirns: Neue Optionen gegen Alzheimer?

Eine Untersuchung von Wissenschaftlern des Deutschen Zentrums für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) deutet auf einen neuartigen Ansatz gegen die Alzheimer-Krankheit hin. In Studien an Mäusen fanden die Forscher heraus, dass die Blockade eines bestimmten Hirnrezeptors die Funktion des Gehirns normalisierte und die Gedächtnisleistung verbesserte. Der Rezeptor kommt auf sternförmigen, nicht-neuronalen Zellen vor, die an der Steuerung der Hirnaktivität und des Blutflusses beteiligt sind. Sie werden „Astrozyten“ genannt. Die Ergebnisse sind im „Journal of Experimental Medicine“ (JEM) veröffentlicht.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Spaltprodukt des Alzheimer-Schlüsselproteins APP stimuliert Nervenzellkommunikation

Ein Spaltprodukt des Alzheimer-Schlüsselproteins APP stimuliert Nervenzellkommunikation und Gedächtnis. Das Protein-Fragment, bekannt als APPsα, besitzt neuroprotektive Eigenschaften und wirkt als Signalmolekül auf andere Nervenzellen. Doch auf welche Weise beeinflusst es die Gehirnfunktionen? Ein internationales Forscherteam unter Leitung von Prof. Dr. Ulrike Müller, Wissenschaftlerin an der Universität Heidelberg, hat neue Erkenntnisse zum molekularen Mechanismus der zugrundeliegenden physiologischen Funktion gewonnen. Die Forscher entdeckten einen „Signalempfänger“ – einen Rezeptor – für APPsα, was Perspektiven für die Entwicklung neuer Behandlungsansätze für Alzheimer eröffnet.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Bluter und ihre Behandlung – Gefahrensignale an Immunantwort gegen Faktor-VIII beteiligt

Bei Patienten mit Bluterkrankheit (Hämophilie A) wird der fehlende Blutgerinnungsfaktor VIII intravenös gegeben und so ersetzt. Ein Teil der Patienten entwickelt jedoch Antikörper (Inhibitoren) gegen Faktor VIII, was im schlimmsten Fall zu unkontrollierbaren Blutungen führen kann. Forscher des Paul-Ehrlich-Instituts (PEI) haben jetzt nachgewiesen, dass es nur in Gegenwart von sogenannten Gefahrensignalen zu den unerwünschten Immunreaktionen kommt. Vor allem Gedächtnis-T-Zellen werden in der Folge über ein Antigen-Prozessierungsverfahren aktiviert. Über die Ergebnisse berichtet Thromb. Haemost. in seiner Online-Ausgabe vom 19. März 2018.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Einblicke in das Alzheimer-Gen: Kurzzeitgedächtnis von Fruchtfliegen zeigt altersbedingten Verfall

APP-ähnliches Protein ist bei Drosophila als Gesamtprotein für die Aufrechterhaltung des Arbeitsgedächtnisses notwendig und verhindert altersbedingte Gedächtnisschwäche
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Heidelberger Forscher untersuchen die Bildung bakterieller Sporen

Bakterielle Sporen speichern Informationen zur individuellen Wachstumsgeschichte ihrer Vorläuferzellen und verfügen somit über ein „Gedächtnis“, das die verschiedenen Phasen des Lebenszyklus von Bakterien miteinander verbindet. Dies hat ein interdisziplinäres Forscherteam um Dr. Ilka Bischofs vom BioQuant-Zentrum der Universität Heidelberg in einer aktuellen Studie gezeigt. Das „Gedächtnis“ der Sporen könnte für das Auftreten verschiedener Anpassungsmerkmale von Mikroben verantwortlich sein. Die Ergebnisse wurden in der Fachzeitschrift „Nature Communications“ veröffentlicht.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Wie die Zellstruktur das Immungedächtnis orchestriert

Bei jeder Infektion oder Impfung bilden sich Gedächtniszellen, mit denen sich der Körper an den Erreger erinnert. Diese Erkenntnis ist jahrzehntealt – doch strukturell fassen liess sich das zelluläre Immungedächtnis bisher nicht. Forschende von Universität und Universitätsspital Basel haben nun eine mikroanatomische Region in Gedächtniszellen identifiziert, die ein rasches Funktionieren in den ersten Stunden der Immunantwort ermöglicht, berichten sie in der Fachzeitschrift «Immunity».
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Poren mit Erinnerungsvermögen

Licht als Schalter: Poröse Polymerfilme mit Formgedächtnis
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Marsexpedition: Können wir Winterschlaf?

Der Mensch hat die Anlage zum Dämmerzustand, erklären Forscher im ZEIT-Wissen-Podcast. Die heikle Frage ist, was während des Winterschlafs mit dem Gedächtnis passiert. (Mehr in: ZEIT ONLINE: Mehr aus Forschung und Wissenschaft)