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23. Juli 2017

Fraunhofer

Lese-Rechtschreibstörung rechtzeitig erkennen: Grundlagen für zukünftigen Frühtest gelegt

Fünf Jahre gemeinsame Forschungsarbeit könnten ihn möglich machen: Einen Frühtest, der die weitverbreitete Lese-Rechtschreibstörung (LRS) rechtzeitig erkennt – und so rund fünf Prozent der Kinder einen langen Leidensweg ersparen könnte. Wissenschaftlern des Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften und des Fraunhofer-Instituts für Zelltherapie und Immunologie ist es gelungen, die Grundlagen für einen Test zu legen, der

Flammschutzmittel – Verborgene Lebensretter in Kunststoffen

Der zunehmende Einsatz von Kunststoffmaterialien hat viele Vorteile, ist aber auch mit Risiken verbunden. So tragen leicht entflammbare Kunststoffe bei Bränden immer wieder ihren Teil zu großen Schäden an Menschen und Material bei. Wirksame Brandschutz- und Notfallmaßnahmen bieten keinen ausreichenden Schutz, wenn Kunststoffe in brandsensiblen Bereichen angewendet werden. Hier ist der Einsatz von Flammschutzmitteln unverzichtbar.

Empfehlungen zur Erfassung von Zuverlässigkeitsdaten von Windenergieanlagen

»Die Zuverlässigkeit von Windenergieanlagen ist sowohl aus Sicht der zukünftigen Energieversorgung als auch aus Sicht des einzelnen Investors und Betreibers eine wesentliche Größe. Wer die Zuverlässigkeit seiner Windenergieanlage im Detail untersuchen will, muss bei der Erfassung und Analyse von Daten aus Betrieb und Instandhaltung eine Vielzahl von Vorbedingungen berücksichtigen, aber auch eine Reihe eigener Festlegungen

Smartphone mit einem Lächeln steuern

Fraunhofer IGD arbeitet an Gesichtsgesten Smartphone mit einem Lächeln steuern Forschende des Fraunhofer-Instituts für Graphische Datenverarbeitung IGD in Rostock haben mit EarFieldSensing (EarFS) eine Methode gezeigt, mit der Smartphones via Gesichtsgesten gesteuert werden können. (Mehr in: COM! – Das Computer Magazin)

Weniger Schadstoffe im Heizkessel: Smartes Verbrennungskonzept vermindert Schadstoffemissionen

Stuttgart, 27. Juni 2017 – Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts für Bauphysik IBP entwickelten gemeinsam mit der HDG Bavaria GmbH ein neues Verbrennungskonzept für Vergaserkessel. Im Rahmen des Projektes Low- EmissionVerbrennungssystem (LEVS) erprobten die Forscher um Dr.-Ing. Mohammad Aleysa erfolgreich einen Vergaserkessel, der nicht nur staub- und gasförmige Emissionen in Wohngebieten vermindert, sondern auch die Verbrennungseffizienz erhöht.

Vorbild Delfinhaut: Elastisches Material vermindert Reibungswiderstand bei Schiffen

Für eine elegante und ökonomische Fortbewegung im Wasser geben Delfine den Wissenschaftlern ein exzellentes Vorbild. Die flinken Säuger erzielen erstaunliche Schwimmleistungen, deren Ursachen einerseits in der Körperform und andererseits in den elastischen Eigenschaften ihrer Haut zu finden sind. Letzteres Phänomen ist bereits seit Mitte des vorigen Jahrhunderts bekannt, konnte aber bislang nicht erfolgreich auf technische

Hyperspektrale Bildgebung zur 100%-Inspektion von Oberflächen und Schichten

„Mehr sehen, als das Auge erlaubt“, das ist ein Anspruch, dem die Hyperspektrale Bildgebung (HSI) gerecht wird. Die neue Kameratechnologie ermöglicht, Licht nicht nur ortsaufgelöst, sondern simultan auch spektral aufgelöst aufzuzeichnen. Das bedeutet, dass zur Informationsgewinnung nicht nur herkömmlich drei spektrale Bänder (RGB), sondern bis zu eintausend genutzt werden. Das Fraunhofer IWS Dresden entwickelt eine

EEP-Projekt hilft, das Stromsystem zu stabilisieren

Der steigende Anteil der regenerativen Energie, die nicht jederzeit an jedem Ort gleichermaßen verfügbar ist, macht die flexible Erzeugung von Strom aus KWK-Anlagen unverzichtbar. Im Projekt »Galvanoflex«, gefördert vom Umweltministerium Baden-Württemberg, erforschen das EEP der Universität Stuttgart und das Fraunhofer IPA gemeinsam mit dem Reutlinger Energiezentrum (REZ) der Hochschule Reutlingen und anderen Partnern, wie KWK-Anlagen

Schnell, berührungslos: Dehnungsmessverfahren für thermisch-mechanisch hoch belastete Werkstoffe

Werkstoffe für Leichtbau und Hochtemperaturanwendungen müssen vor ihrer Verwendung zunächst qualifiziert werden, um sie optimal einsetzen zu können. Die dafür notwendigen Ermüdungsversuche können mit einem neu entwickelten optischen Dehnungsmesssystem nun mit deutlich schnelleren Prüffrequenzen durchgeführt werden, ohne dass es durch die Verwendung von konventionellen, berührenden Messsystemen zu einer ungewollten Beschädigung der Prüfkörper kommt. Das von

Elektromobile schneller entwickeln mit integrierter Prüf- und Testumgebung

Leistungsmodule regeln die effiziente Energieversorgung des Antriebs, der Batterie und der Bordelektronik. Entsprechend hoch sind die Ansprüche im Fahralltag, wo die leistungselektronischen Komponenten hohen thermomechanischen Belastungen ausgesetzt sind, dazu noch überlagert von Vibrationen aus dem Fahrbetrieb. Bislang gab es keine in sich geschlossene Methodik, welche die Sicherheit und Zuverlässigkeit der Leistungselektronik bewertet. Im Rahmen des

Mikrolochchip: Einzelne Zellen auf dem Präsentierteller

Je mehr Tumorzellen sich im Blut auf Wanderschaft befinden, desto größer die Gefahr einer Metastasenbildung. Im Blut zirkulierende Tumorzellen sind ein wichtiger Indikator dafür, ob und wie eine Therapie wirkt. Fraunhofer-Forscher haben jetzt einen Mikrolochchip entwickelt, der eine zuverlässige Identifizierung und Charakterisierung der Zellen ermöglicht – und das innerhalb von nur wenigen Minuten. Quelle: Pressemitteilungen

Neues 100 kW-Wechselrichtermodul für B6-Standard halbiert Gewicht und Volumen

Der wachsende Massenmarkt in der Energieversorgung und der Antriebstechnik braucht besonders kostengünstige und robuste leistungselektronische Wandler. Dafür haben Fraunhofer-Wissenschaftler gemeinsam mit Industriepartnern in dem vom BMBF geförderten Projekt IFASS drei Jahre geforscht. Im Ergebnis haben sie einen neuen Wechselrichterbaustein mit 100 kVA Leistung, Standard-B6-Schaltung, neuen Silizium-Carbid-Halbbrückenmodulen, neuartigen magnetischen Bauelementen, 48 kHz Schaltfrequenz, sehr guten Wirkungsgraden

Energiemanagement und Weiterbildung fördern Energieeffizienz in Unternehmen

Energieeffizienz ist für Unternehmen ein wichtiges Thema, weil sie dadurch Energiekosten einsparen und ihre Wettbewerbsfähigkeit stärken. Wie die neue Ausgabe der Mitteilungen aus der Erhebung Modernisierung der Produktion des Fraunhofer ISI zeigt, gibt es bei der Umsetzung von Energieeffizienzmaßnahmen jedoch große Unterschiede zwischen Betrieben und Industriebranchen. Qualifikationsangebote und Energiemanagementsysteme helfen der Studie zufolge Unternehmen, Einsparpotenziale

Hochempfindliche Spürnase im All

Die Europäische Weltraumorganisation ESA wird in den kommenden Jahren eine Reihe neuer Wettersatelliten ins All schicken, die wichtige meteorologische Messgrößen wie Niederschlag, Wasserdampf oder Temperatur besser denn je messen können. Herz dieser Messgeräte sind extrem empfindliche Mikrowellenverstärker, die am Fraunhofer-Institut für Angewandte Festkörperphysik IAF entwickelt wurden. Diese können auch sehr schwache Signale aus der Umwelt

Experten warnen: Ein Stopp der Förderung marktnaher Erneuerbarer Energien verteuert Energiewende

Die zukünftige Förderung erneuerbarer Energietechnologien mit hoher Marktreife wie Onshore-Wind- oder Photovoltaikanlagen wird derzeit immer wieder kritisch hinterfragt. Dies geschieht aber nur selten anhand von wissenschaftlichen Erkenntnissen. Deshalb nehmen Expertinnen und Experten des Fraunhofer ISI und anderer Forschungseinrichtungen auf Basis empirischer Studien zur laufenden Diskussion Stellung: In einem jetzt veröffentlichten Bericht kommen sie zu dem

Fraunhofer IWES veröffentlicht ersten Windindex für die Deutsche Bucht

Windenergieerzeugung hängt maßgeblich von wechselnden Wetterbedingungen ab – daher schwankt der Ertrag von Windenergieanlagen und -parks im Jahresvergleich. Um einen wirtschaftlichen Betrieb zu gewährleisten ist zu klären, ob die mögliche Leistung im Jahresverlauf erzielt oder durch Störeinflüssen wie Abschattung und suboptimalen Anlagenbetrieb vermindert wurde. Für Onshore-Anlagen in Deutschland kommen dafür seit einigen Jahren Indizes zum

CalLab PV Modules verbessert die Messgenauigkeit auf Spitzenwert von 1,3 Prozent

Das Kalibrierlabor des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE hat eine neue Bestmarke erreicht: Photovoltaikmodule können jetzt mit 1,3 Prozent Genauigkeit kalibriert werden. Die Reproduzierbarkeit der Messungen liegt bei 0,4 Prozent. Die Messgenauigkeit ist entscheidend für die Qualitätssicherung in der Modulproduktion und bei Investitionen in PV-Kraftwerke. Jeder Prozentpunkt höhere Genauigkeit entspricht bei 10 Megawatt Modulleistung rund

Fraunhofer Boje vermisst Windparkgebiet „Firth of Forth“

Das Fraunhofer IWES vermisst mit seiner Wind LiDAR-Boje seit einigen Wochen die Windbedingungen in der Windparkzone „Firth of Forth“ vor der Ostküste Schottlands. Der Auftrag der Firma SeaGreen Wind Energy Ltd. umfasst eine 12-24 monatigen Messkampagne, bei der die LiDAR-Boje die Windgeschwindigkeit in verschiedenen Höhen mittels Laser-Fernerkundung bis in 200 Meter Höhe vermessen wird. Vorbereitung

Künstliche Mini-Organismen statt Tierversuche

Alle wollen Medikamente – da reden wir nicht über Tierversuche. Diese sind in der medizinischen Forschung bislang ein notwendiges Übel. Eine vielversprechende Alternative sind mikrophysiologische Systeme, in denen Organe und Organsysteme »nachgebaut« werden. Komplexe Mechanismen des menschlichen Körpers sind damit realitätsnah analysierbar. Diese Mikrosysteme beinhalten u. a. Kanäle, Reservoire, Aktorik, Sensorik und 3D-Scaffold »Made by

Sonnenspektrometer »SolACES« – Abschied nach neun Jahren auf der ISS

Das von Fraunhofer IPM entwickelte Sonnenspektrometer SolACES lieferte neun Jahre lang einzigartige Messdaten zur Sonnenaktivität von der ISS. Zum Ende der Forschungsmission SOLAR wurde das erfolgreiche Experiment nun am 15. Februar 2017 im Brüsseler Kontrollzentrum B.USOC feierlich deaktiviert. Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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