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25. Mai 2017

Fossil

Wissenschaftler vertiefen Erkenntnisse zur Entstehung von Artenvielfalt auf Inseln

In einer neuen Studie, die jetzt in Current Biology veröffentlicht wurde, hinterfragt ein Team aus Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern u.a. aus dem Museum für Naturkunde Berlin, die vor 50 Jahren aufgestellte Theorie zur Inselbiogeographie. Hauptforschungsfrage dabei war, ob die Artenvielfalt auf Inseln über längere Zeiträume konstant bleibt. Mittels DNA-Analyse und Fossildaten von Vögeln auf der Macaronesischen

Klimastabilisierung: Bäume pflanzen reicht nicht

Der Anbau von Pflanzen und das Speichern des von ihnen aus der Atmosphäre aufgenommenen CO2 ist kein brauchbares Mittel zur Stabilisierung unseres Klimas, wenn fossile Brennstoffe einfach unvermindert weiter verfeuert werden. Die Plantagen müssten im Fall eines solchen Versagens der Emissionsreduktion so groß sein, dass ihre Fläche entweder den Großteil der natürlichen Ökosysteme oder aber

Der Zusammenhang zwischen Aussterberisiko von Amphibien und ihrem Lebensraum hat sich umgedreht

Amphibien sind heute die am stärksten gefährdeten Landwirbeltiere. Der Gefährdungsgrad einer Art ist nicht zufällig, sondern wird unter anderem durch deren morphologische und ökologische Eigenschaften bestimmt. So finden sich besonders viele gefährdete Amphibienarten unter denen, die Fließgewässer benötigen. Forscher vom Museum für Naturkunde Berlin konnten mit Daten fossiler Arten nun zeigen, dass sich dieser Zusammenhang

Flechten aus dem Bernsteinwald

Ein Forscherteam der Universitäten Göttingen und Helsinki hat 152 neue fossile Flechten in Bernsteinen entdeckt und analysiert. Die Fossilien sind zwischen 24 und 47 Millionen Jahre alt und stammen von zwei bedeutenden europäischen Bernsteinlagerstätten: aus dem Baltikum und aus Bitterfeld in Sachsen-Anhalt. Bisher existierten lediglich 15 fossile Belege von Flechten. Mit dem Fund hat sich

Riesenfaultier war Vegetarier – Ernährung des fossilen Megatheriums entschlüsselt

Tübingen, den 18.04.2017. Senckenberg-Wissenschaftler haben gemeinsam mit einem internationalen Team die Ernährung des ausgestorbenen Riesenfaultiers Megatherium untersucht. Anhand von Untersuchungen des fossilen Knochenkollagens kommen die Forscher in ihrer kürzlich im Fachjournal „ScienceDirect“ veröffentlichten Studie zu dem Schluss, dass sich Megatherium ausschließlich vegetarisch ernährte. Über die Ernährungsgewohnheiten der bis zu elefantengroßen, bodenlebenden Tiere wurde bisher viel

Wetter-Extreme: Menschheit verändert wahrscheinlich gigantische Luftströme

Die Zunahme verheerender sommerlicher Wetter-Extreme steht wahrscheinlich in Verbindung mit dem vom Menschen verursachten Klimawandel, wie immer mehr Belege zeigen. Gigantische Luftströme umkreisen die Erde, wellenförmig schwingen sie zwischen Tropen und Arktis auf und ab. Diese planetaren Wellen transportieren Wärme und Feuchte. Wenn sie ins Stocken kommen, können Dürren oder Fluten entstehen. Die globale Erwärmung

Neue Hoffnung für die Saigas? Saiga-Antilopen waren deutlich flexibler als gedacht

Tübingen, den 22.03.2017. Senckenberg-Wissenschaftler haben herausgefunden, dass die heute vom Aussterben bedrohte Saiga-Antilope in der Vergangenheit sehr viel flexibler bei der Wahl ihres Lebensraumes und ihrer Nahrung war als bisher vermutet wurde. Die Wissenschaftler verglichen anhand von Kohlenstoff- und Stickstoffisotopen im Kollagen der Antilopenknochen die Ernährung fossiler und heutiger Saigas. In der kürzlich im Fachjournal

Energiewende: So wird der Umstieg auf Wasserstoff konkret

Jülich, 09. März 2017 – Durch den Umstieg auf Brennstoffzellenautos lässt sich der CO2-Ausstoß maßgeblich verringern. Die benötigte Wasserstoff-Infrastruktur könnte sich als Schlüssel erweisen, um fossile Energieträger künftig stärker durch erneuerbare Energien zu ersetzen. Für den Aufbau der kompletten Infrastruktur für den deutschen Pkw-Straßenverkehr wären Investitionen in der Höhe von 61 Milliarden Euro erforderlich, schätzen

Auf der Suche nach den ältesten Lebensformen der Erde

Der Stromatolith oder auch „geschichteter Stein“, wurde zum ersten Mal von einem Steinbruch am Heeseberg (Jerxheim, Harzvorland) im Jahre 1908 durch den Mineralogen Ernst Kalkowski (1851-1937) beschrieben. Kalkowski vergleicht dieses Fossil zunächst mit Schwämmen, stellt … Weiterlesen (Mehr in: BrainLogs)

Mysteriöses Fossil: Monster bleibt Monster

Seit 60 Jahren streitet man darüber, was Tullimonstrum gregarium, eine Art Wolpertinger des Karbons, gewesen sein könnte. Eine neue Studie stellt Erkenntnisse infrage, die 2016 als Durchbruch gefeiert wurden. (Mehr in: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft)

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