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Neu entdecktes Blutgefäßsystem in Knochen

Ein bisher übersehenes Netzwerk aus feinsten Blutgefäßen, das das Knochenmark direkt mit der Zirkulation der Knochenhaut verbindet, hat eine Wissenschaftlergruppe unter der Leitung von Prof. Dr. Matthias Gunzer und Dr. Anja Hasenberg vom Institut für Experimentelle Immunologie und Bildgebung der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen (UDE) identifiziert.

Quelle: IDW Informatinsdienst Wissenschaft

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Ein Virus, das Schweizer Geschichte abbildet

Um die weltweit auftretende Rinderkrankheit BVD (Bovine Virusdiarrhö) in der Schweiz besser bekämpfen zu können, legten Forschende der Vetsuisse-Fakultät der Universität Bern eine Datenbank von BVD-Viren an. Dabei entdeckten sie, dass die zwei grössten Schweizer Rinderrassen von zwei unterschiedlichen Virentypen infiziert waren. Dank der Hilfe von Historikern fanden sie heraus, dass diese Verbreitung auf ein religiöses Machtgerangel im 15. Jahrhundert zurückgeht.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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HTWK-Leipzig: Hier werden Sie geholfen

In Leipzig finanziert die Telekom künftig eine komplette Fakultät für Digitales. Aber ist das wirklich ein so guter Deal, wie fast alle behaupten? (Mehr in: ZEIT ONLINE: Alles digital)

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Diabetes: In Dresden entsteht bundesweit einzigartiges Zentrum für Forschung, Lehre und Therapie

Mit dem offiziellen ersten Spatenstich hat am Montag (3. Dezember) der Bau des neuen Zentrums für Metabolisch-Immunologische Erkrankungen und Therapietechnologien Sachsen der Medizinischen Fakultät an der Technischen Universität Dresden und des Universitätsklinikums Carl Gustav Carus begonnen. In den kommenden Monaten entsteht an der Ecke Augsburger / Fiedlerstraße ein moderner Forschungsneubau, in dem Experten der Inneren Medizin, Endokrinologie, Immunologie, Chirurgie, Transplantationsmedizin, Zellbiologie und den Materialwissenschaften gemeinsam neue medizinische Ansätze entwickeln. Bund und Land unterstützen den Neubau, für den Investitionen über 35,5 Millionen Euro notwendig sind.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Wie ein Eiweiß das Abklingen von Entzündungen fördert

Entzündungen sind eine natürliche Abwehrreaktion des Immunsystems gegen Krankheitserreger. Wenn sie außer Kontrolle geraten, können sie selbst zu Erkrankungen führen. Ein körpereigenes Eiweiß namens DEL-1 sorgt als zentraler Akteur dafür, dass übermäßige Entzündungen abklingen. Die Bedeutung und die grundlegende Funktionsweise
des Proteins konnten Wissenschaftler der Medizinischen Fakultät Carl Gustav Carus der TU Dresden und des Nationalen Centrums für Tumorerkrankungen Dresden (NCT/UCC) gemeinsam mit einem internationalen Forscherteam zeigen.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Die RNA als Mikrochip

Ribonukleinsäure (RNA) zählt neben DNA und Protein zu den drei primären biologischen Makromolekülen und war wahrscheinlich auch das erste, welches den frühen Formen des Lebens entsprang. Laut RNA-Welt-Hypothese ist RNA in der Lage, aus sich selbst heraus Leben hervorzubringen, Informationen zu speichern und biochemische Reaktionen zu katalysieren. Selbst in heutigen Lebensformen bestehen die komplexesten zellulären Funktionseinheiten, die Ribosomen, zum größten Teil aus RNA. ChemikerInnen der Fakultät für Chemie der Universität Wien haben nun einen neuen synthetischen Ansatz entwickelt, mit dem RNA etwa eine Million Mal effizienter chemisch synthetisiert werden kann als zuvor.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Studie verdeutlicht Schädigungen des Gehirns durch Alkohol- und Zigarettenkonsum

Für viele Menschen gehört ein Glas Wein oder Bier, sowie der Zigarettenkonsum zum täglichen Ritual. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Medizinischen Fakultät Carl Gustav Carus der TU Dresden und der Universität Oxford haben im Rahmen einer Studie nun anhand modernster Messverfahren nachgewiesen, dass selbst kleine Mengen Nikotin oder Alkohol auch im Gehirn Spuren hinterlassen. Die Ergebnisse der in Oxford ausgeführten Studie wurden aktuell im Journal of the American Medical Association (JAMA. 2018 Aug 21;320(7):665-673, doi: 10.1001/jama.2018.11498.) publiziert.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Wenn Schwefel spurlos verschwindet

Neue einfache Reaktion, um „verwandte“ biologisch aktive Moleküle herzustellen

In vielen Naturprodukten und Medikamenten spielen Dicarbonyle eine wesentliche Rolle – die Herstellung einiger solcher Verbindungen ist aber eine Herausforderung. In ihrer aktuellen Studie ist es Nuno Maulide und seinen Mitarbeitern von der Fakultät für Chemie der Universität Wien gelungen, eine neue Syntheseroute für diese Moleküle zu entwickeln. Sie nutzen dazu oxidierte Schwefelverbindungen, ohne dass Schwefel selbst im Produkt auftaucht. Die Ergebnisse dazu erscheinen aktuell in der renommierten Fachzeitschrift „Science“.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Blattläuse manipulieren ihre Nahrung

Bielefelder Wissenschaftlerinnen forschen zu Nischenkonstruktion

Blattläuse – Wen haben die vielen kleinen Insekten nicht schon einmal geärgert? Wieso vermehren sie sich so erfolgreich auf Pflanzen? Damit beschäftigt sich eine Forschungsgruppe um Professorin Dr. Caroline Müller von der Fakultät für Biologie der Universität Bielefeld. Die Wissenschaftlerinnen haben herausgefunden, dass Blattläuse die Qualität ihrer Nahrung beeinflussen können und so möglicherweise ihre eigene Nische auf ihrer Wirtspflanze konstruieren. Müllers Forschungsgruppe ist im Transregio-Sonderforschungsbereich „NC3“ angesiedelt, der sich mit Tieren und ihren individuellen Nischen befasst.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Optische Kontrolle von Herzfrequenz oder Insulinsekretion durch lichtschaltbaren Wirkstoff

Ionenkanäle sind porenbildende Proteinkomplexe, die einen Transport elektrisch geladener Teilchen über biologische Membranen ermöglichen. Sie erfüllen zentrale Aufgaben in der Physiologie jeder Zelle, von der Aufnahme und Ausscheidung von Stoffen bis zur Entstehung und Weiterleitung elektrischer Aktivität. Sie sind wichtige Zielstrukturen in der Pharmakotherapie vieler Erkrankungen des Menschen. Wissenschaftler aus dem Institut für Neuro- und Sinnesphysiologie der Medizinischen Fakultät der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf berichten mit europäischen und US-amerikanischen Forschern in der Fachzeitschrift Nature Chemical Biology über einen neu entwickelten, lichtschaltbaren Wirkstoff.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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UDE/UK Essen: Mit neuen Antikörpern bleibt das Immunsystem wach

Total übermüdet: Chronische Virenerkrankungen können bestimmte Zellen des menschlichen Immunsystems entkräften, so dass weitere Infektionen tödlich enden können. Mit neuen Antikörpern lässt sich die körpereigene Abwehr allerdings wieder auf Trab bringen. Das haben Wissenschaftler der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen (UDE) herausgefunden. Sie berichten darüber in der jüngsten Ausgabe des Fachmagazins „Nature Communications“.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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UDE-Forscher untersuchen Spermienbewegung in 3D / Im Uhrzeigersinn zur Eizelle

Es starten Millionen, aber nur eines macht das Rennen: Befruchtet ein Spermium die Eizelle, beginnt neues Leben. Doch wie genau bewegen sich Spermien auf dieser Reise? Das konnten Wissenschaftler der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen (UDE) am Universitätsklinikum Essen nun erstmals mit einem 3D-Bildverfahren untersuchen.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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UDE/UK Essen: Überlistetes Immunsystem schützt vor Herzinfarkt und Schlaganfall

Strömt Blut aus einer Wunde, sorgen Blutplättchen dafür, dass es bald gerinnt. Sind sie allerdings zu aktiv, kann es zu Thrombose, Herzinfarkt und Schlaganfall kommen. Deshalb werden häufig blutverdünnende Mittel verschrieben, obwohl darunter die Gerinnungsleistung leidet. Einen neuen Ansatz haben nun Wissenschaftler der Klinik für Neurologie der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen in Kooperation mit Tübinger Kollegen gefunden. Sie konzentrieren sich dabei auf den Komplement-Rezeptor C3aR, der zum angeborenen Immunsystem gehört.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Apfelabfälle werden zur Ressource der Lebensmittelindustrie: Studie aus den Labors der unibz

Natürliche Antioxidantien, die dank innovativer Technologie aus überkritischem Kohlendioxid und Abfällen der Apfelverarbeitung gewonnen werden: dies ist das Forschungsergebnis von Prof. Matteo Scampicchio, Dr. Giovanna Ferrentino und ihrem Team an der Fakultät für Naturwissenschaften und Technik der Freien Universität Bozen (Südtirol-Italien).
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Malaria-Wirkstoff: Wenn die "Kopie" besser als das Original ist

ChemikerInnen der Universität Wien synthetisieren Chinin und Chinin-Derivate, die wirksamer sind als der Naturstoff

Die Synthese von Naturstoffen ist eines der Forschungsgebiete von Nuno Maulide und seiner Arbeitsgruppe an der Fakultät für Chemie der Universität Wien. Dazu gehört auch die Herstellung von strukturell verwandten Verbindungen, welche die Natur nicht erzeugen kann. Den ForscherInnen gelang nun die Herstellung zweier neuartiger Analoga des Naturstoffes Chinin, einem Wirkstoff gegen Malaria. Diese haben eine höhere Aktivität gegenüber Malaria-Erregern als bisher eingesetzte Medikamente. Die Ergebnisse erscheinen aktuell in der renommierten Fachzeitschrift „Angewandte Chemie“.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Schilddrüsenhormone beeinflussen die Heilung von Skelettmuskeln

Das Allan-Herndon-Dudley-Syndrom ist eine seltene und schwerwiegende Erkrankung, von der ausschließlich Männer betroffen sind. Die Betroffenen leiden schon als Kinder an Entwicklungsstörungen, die sich unter anderem in Muskelschwäche und -krämpfen niederschlagen. Bislang gibt es keine etablierte Therapie. Wissenschaftler des Leibniz-Instituts für Alternsforschung in Jena und der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen konnten nun im Rahmen einer Forschungskooperation erstmals einen Zusammenhang zwischen der Erkrankung und einer gestörten Schilddrüsenhormon-Aufnahme im Muskel der Patienten aufzeigen. Hierüber berichtet das renommierte Fachmagazin Stem Cell Reports.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Auf der Suche nach unsichtbaren Molekülen

Nachhaltige Chemie ist das Forschungsziel von Nuno Maulide und seiner Arbeitsgruppe an der Fakultät für Chemie der Universität Wien. Diese umweltfreundlichen Reaktionen gelingen mit neuartigen, energiereichen Zwischenprodukten, die während der chemischen Reaktion entstehen und nur Sekundenbruchteile existieren. Mithilfe von Massenspektroskopie und theoretischen Berechnungen konnten die ForscherInnen nun den Nachweis dieser chemischen Zwischenstufen erbringen. Die Ergebnisse erscheinen aktuell in der renommierten Zeitschrift „Chemical Science“.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Neue Datenbank zur osmanischen Geschichte in Südosteuropa

Ein Team aus der Fakultät für Geschichtswissenschaft und der Bibliothek der Ruhr-Universität Bochum hat eine neue Datenbank aufgebaut, die Informationen über Schriftquellen zur Geschichtsschreibung in den osmanischen Provinzen Südosteuropas vom späten 15. bis zum 18. Jahrhundert beinhaltet. Für spätere Zeiträume ist der Quellenbestand umfangreicher und auch besser bekannt. Die Datenbank ist auf den Webseiten der Bochumer Universitätsbibliothek frei einsehbar (https://hoe.ub.rub.de). Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert das Projekt seit 2014. Nach seinem Ende im Juni 2018 soll die Datenbank weiter wachsen.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Göttinger Studie zum Anbau- und Kaufverhalten bei Tomaten

Forscherinnen und Forscher der Fakultät für Agrarwissenschaften der Universität Göttingen haben mit einer repräsentativen Umfrage die Konsumentenwünsche beim Kauf von frischen Tomaten sowie das Anbauverhalten von Hobbygärtnern untersucht. Aus der Studie geht hervor, dass es einen Zusammenhang zwischen der Nachfrage nach hochwertiger sowie regionaler Ware und dem persönlichen Bezug des Konsumenten zum Produkt gibt. Die praxisrelevanten Ergebnisse der Studie sind in der Gartenbaufachzeitung TASPO, Ausgabe 9, erschienen.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Antibiotikaresistente Erreger in Haushaltsgeräten

Die Fakultät Life Sciences der Hochschule Rhein-Waal untersuchte Wasch- und Spülmaschinen aus privaten Haushalten auf antibiotikaresistente Keime. Die beruhigende Nachricht: Hinweise auf eine direkte Gesundheitsgefährdung bestehen nicht. Doch man muss auch etwas dafür tun.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Tumoren aushungern: Neuer Ansatzpunkt entdeckt

Wachsende Tumoren haben einen hohen Bedarf an Sauerstoff und Nährstoffen. Deshalb regen sie die Bildung von Blutgefäßen an. Dieser Prozess wird Angiogenese genannt. Könnte man die unkontrollierte Angiogenese stoppen, ließe sich auf diese Weise das Tumorwachstum unterdrücken. Wissenschaftler vom Deutschen Krebsforschungszentrum und von der Medizinischen Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg haben jetzt einen neuen Angriffspunkt für antiangiogene Therapien identifiziert. An Mäusen zeigten sie, dass Tumoren in der späten Wachstumsphase viel weniger Blutgefäße ausbilden, wenn ein bestimmtes Signalmolekül ausgeschaltet ist. Die Tumoren wachsen langsamer und bilden weniger Metastasen.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Kleider machen Leute: Je mehr (nackte) Haut, desto weniger Empathie

Utl. Objektifizierung von Frauen bewirkt Mangel an Mitgefühl

Sexualisierte Darstellungen, vor allem die Betonung sekundärer Geschlechtsmerkmale, können die Art und Weise verändern, wie wir eine Person wahrnehmen. Ein internationales ForscherInnenteam um Giorgia Silani von der Fakultät für Psychologie der Universität Wien konnte durch Magnetresonanztomographie zeigen, dass empathische Gefühle und Gehirnreaktionen reduziert sind, wenn wir die Emotionen sexualisierter Frauen beobachten. Die Ergebnisse der Studie sind kürzlich im renommierten Fachjournal „Cortex“ erschienen.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Einblick in Details des angeborenen Immunsystems

Die Immunantwort auf Infektionen wird maßgeblich von bestimmten Botenstoffen, den Interferonen, eingeleitet und reguliert. Obwohl sie seit über einem halben Jahrhundert bekannt sind, ist ihre Wirkungsweise im Detail noch nicht vollständig geklärt. Forscher des Medizinischen Proteom-Centers der Ruhr-Universität Bochum (RUB) und des Instituts für Virologie der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen haben jetzt erstmals die Wirkung verschiedener Interferon-Typen auf die Proteinzusammensetzung von menschlichen Zellen quantitativ in einer vergleichenden, zeitaufgelösten Proteomstudie analysiert.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Neue chemische Verbindung zur Erleichterung der Geburt entwickelt

Medizinchemiker entdeckt Alternative zu „Liebeshormon“ Oxytocin

Markus Muttenthaler von der Fakultät für Chemie hat gemeinsam mit einem internationalen Forschungsteam eine neue chemische Verbindung entwickelt, die ähnlich wie das „Liebeshormon“ Oxytocin wirkt, aber in der Anwendung sicherer und nebenwirkungsärmer ist. Diese Verbindung hat das Potential, zukünftig für verschiedenste Studien und therapeutische Anwendungen herangezogen zu werden, wo der Oxytocin-Rezeptor eine Rolle spielt. Die Studie erscheint aktuell in „Science Signaling“.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Biologen entwickeln Kupferoberfläche, die im Hochofen flüssiges Eisen abperlen lässt

Lotus-Effekt für Hochofen-Teile: Mit einer flüssigkeits- und hitzeabweisenden Oberfläche für Kupfer ist Prof. Christoph Neinhuis und Dr. Wilfried Konrad von der Fakultät Biologie der TU Dresden eine ressourcen-, geld- und zeitoptimierende Technologie geglückt. Sie überträgt das evolutionäre Erfolgsrezept des Lotus-Effekts auf Kupfer-Blasformen: jene Bauteile, die Heißluft in einen Hochofen einblasen und oft durch flüssiges Metall zerstört werden.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Auch in der Chemie sind aller guten Dinge drei

Utl.: ChemikerInnen entwickeln neue Herstellungsmethode für wichtigen Grundbaustein der chemischen Industrie

Alkene gelten aufgrund ihrer reaktiven Doppelbindung als wichtige Ausgangsbasis für viele Grundstoffe der chemischen Industrie. Das Team um Nuno Maulide von der Fakultät für Chemie der Universität Wien hat nun einen neuen Prozess entwickelt, der die Synthese dieser chemischen Verbindungen verbessert. Im Gegensatz zu bisherigen Methoden nutzen die ChemikerInnen erstmals dreigliedrige Ringe zur Produktion neuer Stoffe. Die Ergebnisse dazu sind aktuell in der renommierten Fachzeitschrift „Nature Communications“ erschienen.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Mikroben hinterlassen "Fingerabdrücke" auf Mars-Gestein

WissenschafterInnen um Tetyana Milojevic von der Fakultät für Chemie der Universität Wien sind auf der Suche nach einzigartigen „Biosignaturen“, die Mikroben überall hinterlassen – auch auf synthetisch hergestellten extraterrestrischen Mineralien. Diese erforscht die Biochemikerin und Astrobiologin in einer eigenen „Mars-Farm“, wo sie die Interaktion zwischen dem Archaeon Metallosphaera sedula und Gesteinsformen, wie sie am Mars vorkommen, beobachtet. Die Mikroben sind in der Lage, die Metalle zu oxidieren und in ihren Stoffwechsel aufzunehmen. Die Ergebnisse wurden kürzlich im Fachjournal „Frontiers in Microbiology“ publiziert.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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3D-Struktur von außergewöhnlichem Naturwirkstoff definiert

ChemikerInnen machen ersten Schritt zur Aufklärung der Biosynthese von bisher unbekanntem Phosphonat

Durch geschickte chemische Synthese gelang es Katharina Pallitsch von der Fakultät für Chemie, die räumliche Struktur eines erst kürzlich entdeckten Phosphonats aufzuklären, welches in Zukunft als medizinischer Wirkstoff Anwendung finden könnte. Dies ist ein erster, wichtiger Schritt auf dem Weg zur Aufklärung des Biosynthesewegs dieser Verbindung. Die Arbeit erscheint als Coverstory der aktuellen Ausgabe des Fachjournals „Chemistry – A European Journal“ und wurde als „Hot Paper“ klassifiziert.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Naturstoff aus dem Meer: Promovendin der TH Köln entdeckt neuen onkologischen Wirkstoff

Brustkrebspatientinnen, die am sogenannten Triple-Negativen Subtyp erkranken, haben nur eine geringe Aussicht auf Heilung. Eine neue Behandlungsform für diese und andere Krebsformen könnte ein Naturstoff aus einer Weichkoralle sein. Julia Sperlich von der Fakultät für Angewandte Naturwissenschaften der TH Köln konnte den Stoff jetzt erstmals im Labor an aggressiven metastasierenden Brustkrebszellen erfolgreich testen. Ihre Arbeit ist Teil des Forschungsprojekts „Neue Wirkstoffe aus dem Meer“, gefördert durch das Programm „FH Struktur“ des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Zittauer Nachwuchswissenschaftler berichtet über neuen Industrie-Standard

3rd International Conference on Water Resource and Environment, Qingdao, China

Vom Fachgebiet Technische Thermodynamik an der Fakultät Maschinenwesen folgte Dr.-Ing. Sebastian Herrmann einer Einladung zu einer internationalen Konferenz auf dem Gebiet der Wasser- und Umweltwissenschaften.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Förderung für Freiburger Start-up

Forscher der Fakultät für Biologie erhalten EXIST-Gründerstipendium vom Bund
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Neurowissenschaft: Standardmethoden könnten Ergebnisse verfälschen

Wenn Neurowissenschaftler Nervenzellen bei ihrer Arbeit untersuchen, nutzen sie normalerweise ein standardisiertes Verfahren, bei dem die Zellen mit künstlichen Aktionspotenzialmustern elektrisch stimuliert werden. Das ist möglicherweise ein Fehler, wie das Team von Prof. Dr. Patrik Krieger von der Abteilung für Systemische Neurowissenschaften in der Medizinischen Fakultät der Ruhr-Universität Bochum (RUB) feststellt. Die Forscher haben statt der künstlichen Aktionspotenzialmuster natürliche Erregungsmuster verwendet und damit andere Ergebnisse erzielt. Ihre Studie veröffentlichten sie in der Fachzeitschrift Frontiers in Cellular Neuroscience.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Fernerkundung für den Naturschutz

Genaue Einschätzungen über Qualität und Vielfalt von Lebensräumen sind entscheidend für das Naturschutz-Management bedrohter Arten. Die Verfügbarkeit von Futtersubstraten ist dabei ein geeigneter Index der Lebensraumqualität. Fernerkundung macht es möglich, diese Verfügbarkeit zu beurteilen. Die Ergebnisse einer Analyse zur Leistungsfähigkeit von Vegetationsindizes wurden nun von einer chilenisch-amerikanisch-deutschen Forschergruppe unter Mitarbeit von Prof. Dr. Ingo Hahn, Professor an der Fakultät für Geoinformation der Hochschule München, im Journal Remote Sensing of Environment veröffentlicht.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Forscher entwickeln maisförmigen Arzneimittel-Transporter zum Inhalieren

Er sieht aus wie ein Maiskolben, ist winzig wie ein Bakterium und kann einen Wirkstoff direkt in die Lungenzellen liefern: Das zylinderförmige Vehikel für Arzneistoffe, das Pharmazeuten der Universität des Saarlandes entwickelt haben, kann inhaliert werden. Professor Marc Schneider und sein Team machen sich dabei die körpereigene Abwehr zunutze: Makrophagen, die Fresszellen des Immunsystems, fressen den gesundheitlich unbedenklichen „Nano-Mais“ und setzen dabei den in ihm enthaltenen Wirkstoff frei. Bei ihrer Forschung arbeiteten die Pharmazeuten mit Forschern der Medizinischen Fakultät der Saar-Uni, des Leibniz-Instituts für Neue Materialien und der Universität Marburg zusammen.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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Studie zum Gewürztraminer: Glyphosat zur Unkrautbekämpfung hat Folgen für den Most

Schlechte Nachrichten für Weinbauern, die Glyphosat verwenden: Das Unkrautvertilgungsmittel kann sich negativ auf die Qualität des Mosts auswirken. Zu diesem Schluss sind Forscher der Fakultät für Naturwissenschaften und Technik der Freien Universität Bozen gekommen, die die Vergärung von Gewürztraminer-Trauben studiert haben.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft